DE236507C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D19/00—Controlling engines characterised by their use of non-liquid fuels, pluralities of fuels, or non-fuel substances added to the combustible mixtures
- F02D19/02—Controlling engines characterised by their use of non-liquid fuels, pluralities of fuels, or non-fuel substances added to the combustible mixtures peculiar to engines working with gaseous fuels
- F02D19/021—Control of components of the fuel supply system
- F02D19/023—Control of components of the fuel supply system to adjust the fuel mass or volume flow
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/30—Use of alternative fuels, e.g. biofuels
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- Exhaust-Gas Circulating Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das beste Regelungsverfahren für Gasmaschinen ist theoretisch bekanntlich die reine
Mischungsregelung, d. h. Verminderung des Gasgehaltes und entsprechende Vermehrung
des Luftgehaltes des angesaugten Volumens.
Auf beiliegender Zeichnung ist dies in Fig. ι durch die Linie a-b dargestellt.
Diese Regelung ist praktisch, aber nur bis zu einer gewissen Grenze durchführbar, bei
ίο welcher das Mischungsverhältnis des zur Explosion
kommenden Gemisches so schlecht ist, daß es gar nicht mehr zündbar ist. Man behielt
daher die Mischungsregelung nur so lange bei, als man konnte, und verwendete daran
anschließend irgendein andeies Regelungsverfahren,
z. B. indem plötzlich die Güte des Gemisches gesteigert und entsprechend die Menge
verringert wurde, oder indem man von hierab »Aussetzer« anwandte, oder indem man die
Güte des angesaugten Gemisches unverändert beibehielt und nur noch die Menge desselben
herabsetzte. Erstere zwei Verfahren haben derart praktische Nachteile, daß sie bereits
verlassen wurden.
Mit den letztgenannten Verfahren wurde wie bei der vorhergehenden beabsichtigt, die zur
Entzündung kommende Ladung gleich gut zu erhalten bzw. gleiche Zündfähigkeit bis zum
Leerlauf zu behalten. Doch war dies unmöglieh. Die Ursache dieses bisher nicht erkannten
Mißerfolges ist darin zu suchen, daß die Kompressionsrückstände (bzw. die Ausblaseluft)
nicht mit berücksichtigt werden, sondern nur das ausgesaugte Gemisch. Welchen Einfluß
dies hat, zeigt am besten nachfolgendes Beispiel, das in der Zeichnung in Fig. 1 durch
Diagramme dargestellt ist.
Ist z. B. die angesaugte Menge bei Vollast 60, bestehend aus 30 Teilen Luft (L) und 30 Teilen
Gas (G) = (1 : 1) und im Zylinder eine
Menge von 10 Teilen Rückstände (R), so ist das für die Zündbarkeit dieses Gemisches1 in
Betracht kommende Gesamtmischungsverhältnis (10 + 30) : 30 = 40 : 30 = 1,33 :1.
Hierbei sei die Zündbarkeit absolut sicher.
Bei halber Last sei ebenfalls die angesaugte Menge = (60), bestehend aus 42 Teilen L und
18 Teilen G. Das Güte verhältnis der angesaugten Menge ist (2,3 : 1).
Im Zylinder aber sind 10 Teile R, 42 Teile L
und 18 Teile G.
Das für die Zündbarkeit in Betracht kommende Gesamtmischungsverhältnis ist also
(10+ 42) : 18 = 52 : 18 = 2,9 : 1.
Hierbei sei die Zündbarkeit z. B. an der Grenze angelangt.
Deshalb wurde von hier ab weiter herunter bis zum Leerlauf unter Konstanthaltung der
Güte des angesaugten Gemisches deren Menge herabgesetzt. Bei Leerlauf besteht also die
angesaugte Menge (20 aus 14 Teilen L und 6 Teilen G). Das Güteverhältnis ist (2,3 : 1),
also das gleiche wie bei halber Last, so daß man damit die Zündbarkeit gesichert glaubte.
In Wirklichkeit aber sind im Zylinder 10 Teile R, 14 Teile L und 6 Teile G.
Das für die Zündbarkeit in Betracht kommende Gesamtmischungsverhältnis ist also
(10+14) : 6. = 24 : 6 = 4 : 1. Dieses Gesamtmischungsverhältnis
von 4 : ι hat also die zu-
lässige Grenze von 2,9 : 1 bei weitem überschritten,
so daß Zündversager auftreten müssen. Die Folge davon ist, daß man das Mischverfahren
nicht in weitestem Maße anwenden kann. Wollte man dies tun, so würden, wie eben gezeigt, nach diesem sofort Versager auftreten.
Daran wird auch nichts geändert bzw. die Versager werden auch nicht vermieden, wenn
man nach der ersten Regelungsart das Gemisch wieder so stark anreichert, daß der für
die Zündbarkeit vermeintliche schädliche Einfluß der geringeren Kompressionsdrücke ausgeglichen
wird; denn dieser Einfluß ist zu minimal gegenüber dem Einfluß der Rückstände.
Die oben erläuterte Erkenntnis führt bei vorliegender Erfindung dazu, daß, wie es Fig. 2
in einem Diagramm veranschaulicht, von der so weit als möglich getriebenen Mischungsäriderung
ab weiter geregelt wird mit abnehmender Menge des angesaugten Gemisches, dessen Güte, d. h. das Verhältnis von Gas : Luft, jedoch
derart zunimmt, daß das Gesamtmischungsverhältnis von Gas : (Luft + Rückstände) im
Zylinder gleich oder angenähert gleich bleibt.
Wie Fig. 2 zeigt, ist z. B. bei Leerlauf die
angesaugte Menge 13,4 dessen Verhältnis von 7,4 Teilen L und 6 Teilen G= 1,2 : 1, also
von zunehmender Güte gegenüber der bei halber Last.
An Gesamtmischung ist aber im Zylinder Teile R, 7,4 Teile L und 6 Teile G, d. h. das
für die Zündbarkeit in Betracht kommende Gesamtmischungsverhältnis ist (10 + 7,4) : 6
= 17,4 16=2,9 : i, also wie bei halber Belastung,
so daß Zündversager ausgeschlossen sind. Nur wenn das Gesamtmischungsverhältnis gleich erhalten wird, kann mit der ursprünglichen
Verdünnung in der ersten Regulierperiode bis an die Grenze der Zündfähigkeit gegangen werden.
Unterhalb der für Leerlauf benutzten Gemenge kommen die Kurven nicht mehr in
Betracht, man läßt jedoch vorteilhaft von da ab das Verhältnis von Luft zu Gas wie 1:1.
Claims (1)
- Patent-AnsPRUCH :Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen, bei denen zunächst mit gleichbleibender Menge und abnehmender Güte des angesaugten Gemisches geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die Güte des Gemisches bis auf das niedrigste, noch zulässige Maß herabgesetzt ist, mit derart gleichmäßig zunehmender Güte des angesaugten Gemisches unter gleichzeitiger Herabsetzung der Menge weiter geregelt wird, daß das Mischungsverhältnis von (Gas) : (Luft + Rückstände) im Zylinder das gleiche oder wenigstens annähernd das gleiche bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236507C true DE236507C (de) |
Family
ID=496189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236507D Active DE236507C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236507C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE850362C (de) * | 1940-06-09 | 1952-09-25 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Gasmaschine mit einer Regelung, welche in Abhaengigkeit vom Maschinenregler Menge und Zusammensetzung des Fuellungsgemisches aendert |
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- DE DENDAT236507D patent/DE236507C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE850362C (de) * | 1940-06-09 | 1952-09-25 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Gasmaschine mit einer Regelung, welche in Abhaengigkeit vom Maschinenregler Menge und Zusammensetzung des Fuellungsgemisches aendert |
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