DE2365746C2 - Drucker - Google Patents
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Classifications
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Description
55
Die Erfindung betrifft einen Drucker nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. *°
Aus der GB-PS 11 80372 ist ein Drucker mit einem
thermischen Druckkopf bekannt der quer zur Vorschubrichtung eines Aufzeichnungsmaterials in die Druckstellungen
und zurück beweglich ist Die Bewegung in die Druckstellung bzw. Druckstellungen erfolgt schrittweise
über eine mittels eines Elektromagneten betätigbare Anordnung aus Klinkenrad und Klinken, die mit
verschiedenen Hebeln und Federn zusammenwirken.
Für die Rückführung des Druckkopfes nach dem Drucken einer Zeile in die Ausgangslage ist bei dem
bekannten Drucker ein normaler Motor vorgesehen, der bei Bedarf über einen Elektromagneten und eine
Kupplung den Druckkopf bewegt Für den Hinlauf auf den Rücklauf des Druckkopfes werdea also zwei völlig
verschiedene Antriebe verwendet, die mechanisch höchst aufwendig sind und von denen insbesondere der
Antrieb für den Rücklauf keine exakte Positioinerung
des Druckkopfes in einer Druckstartposition zuläßt
Aus der DE-PS 10 80 124 ist ein elektromotorangetriebener
Papierwagenaufzug an Schreib- und ähnlichen Maschinen bekannt bei dem der Antriebsmotor von
einem Einschalter und einem Endausschalter in Verbindung mit zwei in Selbsthalteschaltung arbeitenden
Relais gesteuert wird. Zwischen dem Antriebsmotor und der Spule für das Wagenzugband ist eine Kupplung
vorgesehen, die durch den Anker des unerregten Ausschaltrelais kraftschlüssig im entkuppelten Zustand
festgehalten wird. Zugleich ist die Kupplung mechanisch
durch einer. Ansatz am Papierwagen ausrückbar. Wenn bei dieser Vorrichtung der Aufzugsvorgang für den
Papierwagen durch Betätigen des Einschalters ausgelöst wird, ziehen die Relais an, wodurch eine Feder die
Kupplung einkuppelt und der Antriebsmotor eingeschaltet wird. Gelangt der Papierwagen in seine
Endstellung, rückt er die Kupplung aus und stößt gegen den Endschalter, so daß der Stromkreis für das
Ausschaltrelais selbsttätig geöffnet wird. Durch Abfallen des Relais wird der Antriebsmotor abgeschaltet Der
nicht mehr angetriebene Papierwagen überläuft aufgrund seines Beharrungsvermögens die Endstellung,
und wird dann in diese Endstellung zurückgeschleudert in der er von einem Schaltschloß aufgefangen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Drucker der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß eine
exakte Positionierung des Druckkopfes bei gleichzeitig einfachem Aufbau der Steuer- und der Antriebseinrichtung
möglich ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichenteils des Patentanspruchs 1
gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Dadurch, daß der Druckkopf aufgrund eines Rücklaufbefehls
über die eigentliche Druckstartposition hinaus zurückläuft wird es möglich, den Druckkopf mit
einer hohen Geschwindigkeit zurücklaufen zu lassen, um ihn dann durch einen erneuten Vorlauf sehr exakt in
die Druckstartposition zu bringen. Gleichzeitig bringt dieses Vorbeilaufen an der Druckstartposition den
Vorteil, daß während des Rücklaufs des Druckkopfes üb?r die Druckstartposition hinaus auf einfachste Weise
die Reinigung des Druckkopfes, seine Abkühlung sowie der Transport des Aufzeichmaterials vorgenommen
werden können.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert
F i g. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Druckers;
Fig.2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie
A-A'\n?\g. 1;
Fig.3 ist ein Schnitt entlang der Linie B-B' der
Fig.l;
Fig.4 ist ein Teilschnitt der einen gegen ein Papier
gepreßten Druckkopf zeigt;
F i g. 5 zeigt einen thermischen Druckkopf;
Fig.6 ist eine perspektivische Teilansicht einer
F i g. 5 zeigt einen thermischen Druckkopf;
Fig.6 ist eine perspektivische Teilansicht einer
Abwandlung eines erfindungsgemäOen Druckers, der
den in F i g. 5 dargestellten Druckkopf verwendet;
Fig,7 dient der Erläuterung des der Erfindung
zugrunde liegenden Prinzips zur Bewegung des Druckkopfes; s
Fig.8 ist ein Schaltbild einer Zusammenschaltung
eines Druckteils mit einem Steuerteil des erfindungsgemäßen Druckers;
F i g. 9 zeigt ein Blockschaltbild eines Zählers, der ein Teil einer Motorsteuereinrichtung im in F i g. 8 gezeig- to
ten Steuerteil ist;
Fig. tO zeigt ein Blockschaltbild des übrigen Abschnitts des in F i g. 8 gezeigten Steuerteils;
Fig. Il ist ein äquivalentes Blockschaltbild des in
F i g. 9 gezeigten Blockschaltbildes, das zur Erläuterung der Arbeitsweise des Zählers verwendet wird;
^Fig. 12A und B zeigen Kurvenformen, die zur
Erläuterung der Arbeitsweise der in den Fi g. 9,11 und
10 dargestellten Steuerschaltung dienen;
- Unter Bezugnahme auf die Fig.4 wird nachstehend
ein Antriebsmechanismus in einer bevorzugten Ausfükrungsform der Erfindung erläutert
Die Antriebseinrichtung 1 kann verschiedene Funktionen durchführen, beispielsweise das Vorrücken und
Zurückfahren eines Druckkopfes 9, das Ändern von dessen Druckposition und das zeilenweise Vorrücken
eines Blatts Papier als Aufzeichnungsmedium. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die Antriebseinrichtung einen reversiblen Schrittmotor oder Impulsmo-
tor auf, dessen Ständer fest an einer Zwischenseitenplatte 2 montiert ist und dessen Welle 3 mit einem Zahnrad
6 einer Scheibe 5 kämmt Die Scheibe 5 wird von einer Welle 42 verdrehbar getragen, die ihrerseits von einer
linken Seitenplatte 4 getragen wird; die Welle 42 wird über die Welle 3 intermittierend von dem Schritt 1
angetrieben. Ein Seil 8, dessen beide Enden befestigt sind, ist in der Weise um die Scheibe 5 gewunden, daß,
wenn das Seil durch die Scheibe 5 auf oder abgewickelt wird, die intenittierende Drehung des Schrittmotors 1
in eine intermittierende geradlinige Bewegung umgewandelt wird. Das Seil 8 ist mittels geeigneter
Befestigungsmittel 11, beispielsweise Schrauben, gekrümmten Nasen, ösen oder dergleichen, an einem
Kopfhalter oder -schlitten 10 befestigt, der den Druckkopf S trägt Der Schlitten 10 wird daher zum
Drucken der Zeichen auf das Papier intermittierend durch das Seil 8 vorgerückt das darüber hinaus um am
Hauptkörper des Druckers angeordnete Rollen 12,13, 14 und 15 gewunden ist ία daß letzterer konstruktiv so
einfach wird und kompakte Größe aufweist.
Der Schlitien 10 wird von einer Welle 17 verschiebbar
getragen, so daß eine gewünschte Winkelstellung des Druckkopfes 9 relativ zum Papier 16 aufrechterhalten
werden kann. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist ein aus Kunststoff hergestelltes Gleitorgan 20 an der
Rückseite des Schlittens 10 angebracht, um eine weiche Gleitbewegung des Schlittens 10 auf der Welle 17 zu
erhalten. Die Welle 17 ist in Lagern 18 und 10 drehbar gelagert, die ihrerseits an einer rechten Seitenplatte 21
bzw. der Zwischenseitenplatte 2 befestigt sind; an dem auf der Seite des Lagers 18 befindlichen Ende der Welle
17 ist ein Mitnehmerhebel 22 befestigt Eine Feder 25 ist zwischen einem Stift 26, der von der Zwischenseitenplatte 2 vorspringt tnd einem Ende 24 des Mitnehmer-
hebeis 22 gespannt und spannt die Welle 17 so vor, daß der Schlitten 10 und mit ihf.i der Druckkopf 9 gegen das
Paaier. 16 und eine Dämpfungsplatte 58 gedrückt
werden, Auf der linken Seitenplatte 4 sind die Wells 42
der Scheibe 5 und die Rollen 12 und 13 verdrehbar eingeordnet Darüber hinaus sind auf der linken
Seitenplatte 4 ein Schalter 27, ein Lagerzapfen 39 eines Papiervorschubhebels 30 und Anschlagstifte 40 und 41
für den Hebel 30 angeordnet Ein Ende 33 des Papiervorschubhebels 30 ist an dem Lagerzapfen 39 auf
der linken Seitenplatte 4 angelenkt und mit einer Feder 38 belastet, so daß der Hebel 30 normalerweise nach
unten vorgespannt ist und am Anschlagstift 40 anliegt Eine Papiervorschubklinke 46 ist verschwenkbar um
einen Zapfen 31 am unteren Ende 32 des Hebels 30 angelenkt das mit dem einen Ende 33 in gleicher "Ebene
liegt Ein Anzeigeglied 34, dessen Stellung die Position einer Nase 7 der Scheibe 5 anzeigt, ist einstückig mit
dem Vorschubhebel 30 ausgebildet und in rechtem Winkel zur flachen Oberfläche des Hebels 30 abgebogen; es wird durch die Nase 7 nach oben bewegt so daß
Kontakte 28 und 29 des Schalters 27 unmittelbar vor dem Anschlagen des Anzeigeglieds 36 an den oberen
Anschlagstift 41 geschlossen werden. V;«nn der Schalter
27 geschlossen wird, gibt er an eine Steuere inheit 70, die
weiter unten unter Bezugnahme auf die F i g. 8 im Detail beschrieben wird, ein Signal, das aussagt daß der
Druckkopf 9 das Ende seines Rückhubs erreicht hat Das vorspringende Anzeigeglied 34 ist mit Stoßdämpfern 35
und 36 ausgestattet um das Geräusch beim Auftreffen des Anzeigeglieds 34 auf die Anschlagstifte 40 und 41
abzuschwächen; es weist darüber hinaus ein Betätigungsorgan 37 aus Isoliermaterial auf, das die Kontakte
28 und 29 miteinander in Berührung bringt Die verschwenkbar am Hebel 30 angelenkte Klinke 46 ist
durch eine Feder 45 derart vorgespannt daß sie mit Zähnen 49 und 50 eines Klinkrades 48 in Eingriff steht
das von einer Welle 51 einer Papiervorschubwalze 53 getragen wird. Wenn das Klinkrad 48 um einen Zahn
verdreht wird, wird das Papier um eine Zeile vorgerückt
Der Schrittmotor 1 ist vierphasig aufgebaut und macht eine Umdrehung bei vier Impulsen. Wenj die
Impulse Φο, Φι, Φι und Φ3 von einer Treiberschaltung 71
angelegt werden, wird der Läufer 3 des Schrittmotors 1
schrittweise in Übereinstimmung mit der Reihenfolge der Spulenstellungen von AzL nach AoL von AqL nach
A\L, von A\L nach A2L und von A2L nach AzL um
jeweils 90° verdreht Wenn sich der Schrittmotor 1 um 90° dreht wird das Seil 8 mit einer Länge um die
Scheibe 5 gewunden, die einem einzigen Zeichenabstand entspricht so daß der Schlitten 10 um ein einem
Zeichenabstand entsprechendes Stück bewegt wird. Wenn andererseits die Impulse in der Reihenfolge Φ3,
Φ2, Φι und Φο erzeugt werden, wird die Drehung des
Schrittmotors 1 in Übereinstimmung mit der Reihenfolge der Spulenstellungen umgekehrt von AoL, AzL, von
A3L nach A2L, von AiL nach A\L und A\L nach AoL, so
daß der Schlitten 10 in seine Ausgangsposition zurückkehrt Der Schrittmotor ist so ausgelegt, daß er in
der Spulenstellung AqL stehenbleibt wenn der Schlitten in seiner Ausgangsposition ist.
In den Fig.9 nnd 10 ist eine Steuereinheit zur
Steuerung der Drehung des Schrittmotors 1 gezeigt Die Bezugsziffer 83 bezeichnet einen Inverter zum Umkeh=
ren der Druckkopf-Rückkehrinstniktion oder des
Schlittenrückkehrsignals CR von einer aritmetischen Einheit oder einer Steuereinheit eines Computers. Die
Bezugsziffer 84 beze'shnet ein NAND-Tor an das das Kommandosignal = ATF für das Ergebnis der arithmetischen Operation von einer äußeren Steuereinheit,
beispielsweise einer Tastatur eines Computers, das
Ausgangssignal (7 eines NAND-Tors 99, das nachstehend beschrieben wird, und das Setzausgangssignal SIG
eines Flip-Flops 96, das nachstehend beschrieben wird, gegeben werden. Die Bezugsziffer 85 bezeichnet ein
NAND-Tor, an das die Papiervorschubinstruktion PFE von der Tastatur und das Setzausgangssignal SIG des
Flip-Flops 96 geführt werden. Die Bezugsziffer 86 bezeichnet ein NAND-Tor, an das die Ausgangssignale
der NAND-Tore 83,84 und 85 gegeben werden. Es soll bemerkt werden, das ein NAND-Tor in der positiven
Logik ein Hochpegel-Ausgangssignal gibt, wenn wenigstens ein Eingangssignal einen niedrigen Pegel besitzt,
und daß im vorliegenden Fall positiv logische Schaltungen verwendet werden. Die Bezugsziffer 87
bezeichnet ein Flip-Flop, mit dem Ausgang des NAN D-Tores 86 verbunden ist und das in Abhängigkeit
vom Abfall eines Taktimpulses gesetzt wird, und ein ZL/ÄÜCTC-Signal zur Umkehr des Schrittmotors 1
abgibt, wenn der Schlitten 10 zurücklaufen soil. Uas
Flip-Flop 87 ist normalerweise zurückgesetzt und gibt dann ein VOR WÄRTSSignal ab, das eine Drehung des
Schrittmotors 1 in der normalen Richtung für den Verlauf des Schlittens to vorgibt. Die Bezugsziffer 86
bezeichnet ein NAND-Tor zum Synchronisieren des ZURÜCK-Signals mit dem nächsten Taktimpuls. Die
Bezugsziffer 89 bezeichnet ein Tor zum Übertragen des VORWÄRTS-Sign&k zur nächsten Stufe in Abhängigkeit von dem DRUCK-Sxgnal. Die Bezugsziffer 90
bezeichnet ein NAND-Tor, an das die Ausgangssignale der NAND-Tor 88 und 89 gegeben werden. Ein
Flip-Flop der ersten Stufe eines quatemären Zählers ist mit 91 bezeichnet. Das Flip-Flop 91 ist normalerweise
zurückgesetzt, wird aber in Abhängigkeit vom Abfall des Ausgangssignals des NAND-Tors 90 gesetzt. Die
Bezugsziffern 92 und 93 bezeichnen NAND-Tore, an die
das VORWÄRTS-Signal und das Setzsignal Tx bzw. das
RÜCKWÄRTS-S'ignal und das Zurücksetzsignal 71
gegeben werden. Die Bezugsziffer 94 bezeichnet ein NAND-Tor, an das die Ausgangssignale der NAND-Tore 92 und 93 gegeben werden. Die Bezugsziffer 95
bezeichnet ein Flip-Flop in der zweiten Stufe des quatemären Zählers, an das das Ausgangssignal des
NAND-Tors 94 geführt ist und das seinen Zustand in Abhängigkeit von dem Abfall des Ausgangssignals des
NAND-Tors 90 und dem Abfall des Ausgangssignals des NAND-Tors 94 umkehrt, wobei das Flip-Flop 95
normalerweise zurückgesetzt ist Die Bezugsziffer 96 bezeichnet ein Flip-Flop, an dessen Setz- und Zurücksetz-Eingangsklemmen das VORWÄRTS- bzw. das
ZURÜCK-Signal gelegt sind und das normalerweise
zurückgesetzt ist, wobei es jedoch in Abhängigkeit von dem Abfall des Ausgangssignals Ti des Flip-Flops 95
gesetzt wird. Wenn das Flip-Flop 96 das Setzausgangssignal SlG abgibt, ist der Druckkopf in Druckposition,
und die Information von dem Zeichengenerator 82 liegt über die Leitungsdrähte 67 am Druckkopf 9 an, so daß
letzterer ein Zeichen druckt. Wenn es das Rücksetzsignal SIG abgibt, wird der Druckkopf 9 in Abhängigkeit
vom Taktimpuls CP zurückgerückt und dann aus der Anfangsposition zur Druckstartposition vorgeschoben,
so daß kein Drucken durchgeführt wird. Ein NAND-Tor
97 empfängt das S/G-Signal, das Signal T2 und das
Ausgangssignal des NAND-Tors 94 und gibt sein Ausgangssignal an die Eingangsklemme eines Flip-Flops 98. Das Rücksetzausgangssigr.a! T3 des F.ip-Flops
98 ist normalerweise ebenso wie das Flip-Flop 87 auf einem hohen Pegel. Die Bezugsziffer 99 bezeichnet eil
NAND-Tor, das die Rücksetzausgangssignale Ti, T2 und
T3 der Flip-Flops 91, 95 und 98 erhält und das
Ausgangssignal O abgibt. Die Bezugsziffer 100 bezeichnet einen Inverter zum Umkehren des DRUCK-Signals.
Die Bezugsziffer 101 bezeichnet ein NAND-Tor, an das
das Signal SIG und das Signal CP angelegt sind. Mit 102
ist ein NAND-Tor bezeichnet, an das die Ausgangssignale des Inverters 100 und des NAND-Tors 101
gelangen. Die Bezugsziffer 103 bezeichnet eine Taste zur Erzeugung eines Kommandosignals zum Drucken
ίο des Ergebnisses der arithmetischen Operation. Mit 104
ist ein Flip-Flop bezeichnet, das in Abhängigkeit von dem Signal von der Taste 103 gesetzt und in
Abhängigkeit von dem Signal von einer arithmetischen Operationssteuereinheit 106, die nachstehend beschrie
ben wird, zurückgesetzt wird. Die Bezugsziffer 105
bezeichnet ein UND-Tor, an das das Setzausgangssigna[ - KF von dem Flip-Flop 104 und das Ausgangssignal O
von dem NAND-Tor 99 geführt sind. Ein UND-Tor gibt ein Hochpegci-Äusgangssignai, wenn aiie Eingangssi
gnale einen hohen Pegel aufweisen. Die Bezugsziffer
106 bezeichnet die arithmetische Operationssteuereinheit. Die Bezugsziffern 107 und 108 bezeichnen eine
Funktionstaste und einen monostabilen Multivibrator. Die Bezugsziffer 109 bezeichnet ein ODER-Tor, dessen
Ausgangssignal einen hohen Wert annimmt, wenn wenigstens ein Eingangssignal einen hohen Pegel
besitzt Die Bezugsziffern 110 und 111 bezeichnen einen
monostabiien Multivibrator und eine Zahlen- oder
Zifferntaste zur Erzeugung des Zahl- oder Ziffernsignals
Die oben beschriebene Antriebssteuereinheit soll praktisch als integrierte Schaltung oder LSI ausgeführt
werden; ihr in den Fig.9 und 10 dargestelltes Blockschaltbild ist jedoch zu komplex, um in Verbindung mit der Beschreibung der Betriebsweise der
Schaltung benutzt zu werden, so daß ein in F i g. 11
gezeigtes Schaltungsdiagramm, welches eine vereinfachte Version der in den Fig.9 und 10 gezeigten
Diagramme darstellt, bei der nachstehenden Beschreibe bung benutzt wird. Die in F i g. 11 gezeigte Schaltung ist
der in Fig.9 gezeigten Schaltung äquivalent Mit anderen Worten, die in F i g. 9 gezeigte Schaltung wird
basierend auf dem Gesetz von De Morgan
in die Schaltung gemäß Fig. 11 konvertiert Es ist
diesbezüglich klar, daß die in F i g. 10 gezeigte Schaltung ebenfalls modifiziert wird, so daß die Inverter 83 und
100 eliminiert werden können. In F i g. 11 stehen für
dieselben Teile die in F i g. 9 verwendeten Bezugsziffern.
Die Bezugsziffern 112, 113, 115, 116, 118, 119 und 122 bezeichnen in F i g. 11 UND-Tore und die Bezugsziffern
114, 117, 120, 121 und 123 ODER-Tore. Die Fig. 12A
und B zeigen die Kurvenformen der Eingangs- und
Ausgangssignale der in den F i g. 11 (9) und 10 gezeigten
Komponententeile.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Druckers wird nachstehend am Beispiel des Drückens der Zahl
123.456+ beschrieben. Es wird angenommen, daß der
Druckkopf 9 in Druck-Startposition Ao auf dem Papier 16 steht, wie es in F i g. 7 gezeigt ist Wenn die Ziffer 1
durch die Zahlentaste (NK) 111 auf der Tastatur eingegeben wird, wird das Signal in dem Speicher, wie
etwa ein Register, in dem Zeichengenerator 82, der in
F ί g. 8 gezeigt ist, gespeichert und auch über die Leitung
67 zum Druckkopf 9 übertragen. Wie in Fig. 10 dargestellt, wird das Tastensignal in der arithmetischen
Steuereinheit 106 in das DRUCK-Signal umgewandelt
und der Druckkopf 9 druckt in der Druck-Startposition A0 die »1«. Das DKLOC-Signai gelangt über das
ODER-Tor 123 an das UND-Tor 116, und das Flip-Flop
87 wird zurückgesetzt, da das Signal ENDE von dem Schalter 27 an die Löscheingangsklemme gelangt, und
das VO/?WA/?75-Signal, das einen hohen Pegel besitzt,
gelangt zum UND-Tor 116. Als Ergebnis wird das UND-Τυ.· 116 geöffnet und dann das ODER-Tor 117, so
daß das Signal von hohem Pegel an den Flip-Flops 91 und 95 anliegt. Da die Flip-Flops 91 und 95 in
Abhängigkeit vom Abfall des Signals umgesetzt werden,
bleiben sie in dem zurückgesetzten Zustand. Wenn das DKL/CK-Signal auf einen niedrigen Pegel abfällt, wird
das ODER-Tor 123 geschlossen, so daß das UND-Tor 116 ebenfalls geschlossen wird, wobei aber das
UND-Tor 115 nicht geöffnet ist. Daher ist das ODER-Tor 117 ebenfalls geschlossen, so daß das Signal
von niedrigem Pegel an den Flip-Flops 91 und 95 anliegt. Das Fiip-Fiop äi wird umgeseizi und da» ScUiigna! ΤΊ
erzeugt. Dann werden das UND-Tor 118 und das ODER-Tor 120 geöffnet, so daß das Signal von hohem
Pegel an einer anderen Eingangsklemme des Flip-Flops 95 anliegt Da die Eingangssignale, die an dem Flip-Flop
95 anstehen, nicht synchron miteinander sind, wird das Flip-Flop nicht umgesetzt. Daher ist der Inhalt des
Zählers 1, wenn das DRUCK-Signal abfällt, da die Signale Ti und T2 einen hohen Pegel besitzen, wobei das
Ausgangssignal des Zählers am in Fig.8 dargestellten Impulsgenerators 71 ansteht, so daß das UND-Tor 75
geöffnet wird. Als Ergebnis wird der Impuls /Ί auf die
Spule t\\ L des Schrittmotors 1 gegeben, so daß der nicht
gezeigte Rotor um 90° dreht und bei der Position der Spule A\L anhält. Wenn die Welle 3 des Schrittmotors 1
um 90° dreht, dreht sich die in F i g. 1 gezeigte Scheibe 5 um einen solchen Winkel, daß das Seil 8 um eine Länge
um die Scheibe gewunden wird, die einem Zeichenabstand entspricht. Daher wird der Druckkopf 9 auf dem
Schlitten 10, an dem das Seil 8 befestigt ist, aus der Druckstartposition Ao in die nächste Druckposition A\
vorgerückt Als nächstes wird die Zahlentaste 111 niedergedrückt um die »2« einzugeben, so daß die »2«
gedruckt und das ODER-Tor 123 geöffnet wird. Als Ergebnis wird das UND-Tor 116 geöffne», so daß das
ODER-Tor 117 geöffnet wird. Als Ergebnis steht das
Signal von hohem Pegel an den Flip-Flops 91 und 95 an, wobei diese jedoch nicht umgesetzt werden. Das heißt,
die Signale 71 und T2 bleiben auf hohem Niveau. Wenn
das DRUCK-S\gna\ auf einen niedrigen Wert abfällt
werden das ODER-Tor 123 und das UND-Tor 116 geschlossen, so daß das ODER-Tor 117 geöffnet wird,
Das Signal von niedrigem Pegel wird auf die Flip-Flops 91 und 95 gegeben, so daß das Flip-Flop 91 umgesetzt
wird und das Zurücksetzausgangssignal 71 erzeugt wird.
Da das ZUROCK-Signal nicht ansteht, wird das
UND-Tor 119 nicht geöffnet Auch das UND-Tor 118 wird nicht geöffnet so daß das ODER-Tor 120 nicht
geöffnet wird. Als Ergebnis stehen die Signale von niedrigem Pegel an dem Flip-Flop 95 an. Das heißt die
Eingangssignale fallen zur selben Zeit an, so daß das Flip-Flop 95 umgesetzt und das Setzausgangssignal T2
erzeugt wird. Daher sind beide Ausgangssignale Ti und
Ti auf hohem Niveau, so daß der Inhalt des Zählers 2 ist
Vom UND-Tor 74 wird der Impuls Φ2 abgeleitet unter
dessen Wirkung der Schrittmotor 1 um weitere 90° gedreht wird, so daß der Druckkopf 9 in die dritte
Druckposition Az vorgerückt wird. In derselben Weise
wird das Drucken in Abhängigkeit von dem DRUCK-Signal von hohem Pegel durchgeführt, wenn die Ziffer
»3« eingegeben wird, wobei der Impuls Φι erzeugt wird,
wenn das Dflt/CK-Signal auf einen niedrigen Pegel
abfällt. Durch die intermittierende Drehung des Schrittmotors 1 wird der Schlitten 10 vorgerückt.
In derselben Weise werden das Drucken und das Vorrücken des Schlittens, das heißt des Druckkopfes,
bewerkstelligt, bis die Ziffer »6« gedruckt ist. Als nächstes wird die » + « Funktionstaste (FK) 107
niedergedrückt so daß das Signal, das das Symbol » + « repräsentiert, an die Steuereinheit 106 gegeben wird
und das Symbol » + « gedruckt wird. Das Signal wird durch den monostabilen Multivibrator OS\ um eine
vorgegebene Zeit verzögert und betätigt den monostabilen Multivibrator OS1. Das Ausgangssignal des
monostabilen Multivibrators OS2 ist das Schlittenrückkehrsignal CR, das in den Fig. 12A und B gezeigt ist,
wobei die Setzeingangsklemme des Flip-Flops 87 einen hohen Pegel erhält. Dann wird das Flip-Flop 87 in
Abhängigkeit von dem Abfall des Taktimpuls CP, der
an die Synchronisiereingangsklemme gelangt, gesetzt, so daß das ZURÜCK-S\gna\ an das UND-Tor 115
geführt wird. Gleichzeitig fällt das Zurücksetzausgangssignal, d. h. das VOR WÄRTS-S\gna\, auf einen niedrigen
Pegel und das UND-Tor 116 wird geschlossen. Das UND-Tor 115 beaufschlagt das Flip-Flop 91 über das
ODER-Tor 117 mit dem Taktimpuls CP. Das UND-Tor 118 wird geschlossen, während das UND-Tor 119
geöffnet wird. Als Ergebnis zählt der Zähler nach Art einer Subtraktion den Abfall der Taktimpulse, wenn der
Druckkopf zurückgeführt wird. Der Inhalt des Zählers wird entschlüsselt wobei von dem Impulsgenerator 71
die Impulsreihe Φ3, Φ7, Φ\ und Φο erzeugt wird. Als
Ergebnis wird der Schrittmotor 1 in umgekehrter Richtung intermittierend gedreht. Da die Frequenz der
Taktimpulse CP beträchtlich höher liegt als die des Dfll/CK-Signals, wird das Seil 8 nahezu kontinuierlich
mit hoher Geschwindigkeit auf die Scheibe gewickelt, so daß der Schlitten 10 unmittelbar zurückgeführt wird.
Der Schlitten 10 fährt über die Druck-Startposition A0
hinaus zum Ende des Rückhubs, bis der Schalter 27 geschlossen wird.
Wenn der Schlitten 10 stationär in der Druck-Startposition steht sind die Nase 7 der Scheibe 5 und das
vorspringende Anzeigeglied 34 in den Positionen, die in Fig.2 mit ausgezogenen Linien dargestellt sind. Das
heißt die Nase 7 der Scheibe 5 liegt an der Begrenzungslinie zwischen den Bereichen A und B. Ein
Ende 23 des Hebels 22 zur Änderung der Druckposition des Druckkopfes wird entlastet wohingegen das andere
Ende 24 der Spannung durch die Feder 25 ausgesetzt ist, so daß der Druckkopf 9 auf dem Schlitten 10 über das
Papier 16 gegen eine nicht gezeigte Dämpfungsplatte 58 gepreßt wird. Das vorspringende Anzeigeglied 34 wird
unter der Kraft der gewundenen Feder 38 nach unten vorgespannt und durch den unteren Anschlagstift 40
festgelegt so daß der abgebogene Abschnitt 47 der Papiervorschubklinke 46 mit dem Zahn des Klinkrades
48 in leichter Berührung steht Nachdem der Druckkopf 9 ein Zeichen gedruckt hat dreht sich die Welle 3 des
Schrittmotors 1 um 90° rechts herum oder im Uhrzeigersinn, so daß sich die Scheibe 5 im Gegenuhrzeigersinn um einen Winkel dreht und das Seil 8 um eine
vorbestimmte Länge aufgewickelt wird. Der Druckkopf 9 auf dem Schlitten 10 wird daher um ein Stück nach
rechts verschoben, das einem Zeichenabstand entspricht Wenn der Schrittmotor 1 zum Drucken einer
Reihe von Zeichen seine intermittierende Drehung im Uhrzeigersinn fortsetzt rotiert die Scheibe 5 intermit-
tierend im Gegenuhrzeigersinn, so daß der Druckkopf 9 vorgerückt wird. Wenn sich die Nase 7 um den
maximalen Winkel innerhalb des Bereichs B gedreht hat, ist die maximale Anzahl von Zeichen bzw. Ziffern
gedruckt. Der Druckkopf 9 wird nur durch die Scheibe 5, das Seil 8 und den Schlitten 10 vorgerückt, so daß die
Konstruktion äußerst einfach ist.
In Abhängigkeit vom Funktionssignal » + « von der Funktionstaste 107 wird das Schlittenrückkehrsignal CR
erzeugt und der Inhalt des Zählers verringert. Der Motor 1 wird daher im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so
daß der Schlitten 10 zurückgefahren wird. Das heißt, für den Rücklauf des Schlittens wird der Schrittmotor 1
reversiert. Auch wenn der Schlitten 10 zurückbewegt wird, ist das andere Ende 24 des Hebels 22 der Spannung
der Feder 25 ausgesetzt, so daß der Druckkopf 9 wie beim Vorlauf gegen die Dämpfungsplatte 58 gepreßt
wird.
Wpnn rfpr Srhlittp.n mit gegen die Dämpfunesplatte
gepreßtem Druckkopf in die Druck-Startposition Ao zurückgekehrt ist, ist die Nase 7 der Scheibe 5 in die in
Fig.2 mit ausgezogenen Linien dargestellte Position zurückgekehrt. Der Zähler zählt darüber hinaus einige
Taktimpulse, so daß der Schlitten weiter zurückgeführt wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden
noch vier Taktimpulse gezählt, nachdem der Schlitten die Position Ao erreicht hat. Wie in F i g. 2 dargestellt,
dreht sich die Nase 7 der Scheibe 5 in dem Bereich A im Uhrzeigersinn, wenn der Druckkopf 9 in die Position Ao
zurückgeführt wird. Das vorspringende Anzeigeglied 34 wird im Eingriff mit der Nase 7 allmählich angehoben,
bis der Stoßdämpfer 36 des Glieds 34 den Anschlagstift 41 berührt. Das von dem Anzeigeglied 34 getragene
Betätigungsorgan 37 schließt die Kontakte 28 und 29 des Schalters, so daß das Signal, das angibt, daß der
Druckkopf 9 das Ende seines Rückhubs erreicht hat, über einen Leitungsdraht 44 zur Steuereinheit 70
übertragen wird. Dieses Signal wird als ein ENDE-S]-gnal
benutzt, das auf die Flip-Flops 87, 96 und 98 gegeben wird, um diese zurückzusetzen, wobei die
Signale VORWÄRTS. SlG und T3 abgeleitet werden.
Der Zähler wird daher geschaltet. Wenn die Nase 7 das vorspringende Anzeigeglied 34 in eine horizontale
Position bringt, berührt die horizontale flache Oberfläche des Glieds 34 das eine Ende 23 des Hebels 22 und
hebt es gegen die Kraft der Feder 25 an. Da der Hebel 22 an dem einen Ende 18 der Tragwelle 17 befestigt ist,
wird letztere im Uhrzeigersinn ebenso wie der Hebel 22 verdreht. Der Schlitten 10 und damit der Druckkopf 9
wird über das Gleitorgan 20 durch die Welle 17 getragen, so daß der Druckkopf vom Papier 16
wegbewegt wird, sobald sich die Welle 17 im Uhrzeigersinn dreht Der Druckkopf 9 ist auf einen
maximalen Abstand vom Papier 16 abgehoben, wenn das Glied 34 vom Anschlagstift 41 festgehalten wird.
Der Papiervorschubhebel 30, der einstückig mit dem vorspringenden Positionsanzeigeglied 34 ausgebildet
und in rechtem Winkel relativ zu dessen horizontaler Oberfläche gebogen ist, wird ebenfalls zusammen mit
dem vorspringenden Positionsanzeigeglied 34 angehoben, sobald sich die Nase 7 dreht Die von der Nase 7
zum Anheben des Hebels 30 ausgeübte Kraft überschreitet die Kraft der gewundenen Feder 38, die
' bestrebt ist, den Hebel 30 abwärts zu bewegen. Die
Klinke 46, die mittels eines Zapfens 31 an das eine Ende 32 des Papiervorschubhebels 30 angelenkt ist, besitzt
den abgebogenen Abschnitt 47, der mit dem Zahn 49 des Klinkrades 48 in Eingriff steht, sobald sich der Hebel 30
im Gegenuhrzeigersinn dreht, so daß das Klinkrad 48 im Gegenuhrzeigers,iin verdreht wird. Als Ergebnis wird
die Welle 51 des Klinkrades 48 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, so daß die mit der Welle 51 gekoppelte
Papiervorschubwalze 50 verdreht wird. Im Ergebnis wird das Papier stufenweise vorgerückt. Wenn das
vorspringende Anzeigeglied 34 am Anschlagstift 41 anschlägt, ist das Papier auf die maximale Höhe
vorgerückt und wird angehalten. Unmittelbar bevor das vorspringende Anzeigeglied 34 den Anschlagstift 41
berührt, wird der Schalter 27 durch das Betätigungsorgan 37 geschlossen, so daß der Zähler in der
Antriebssteuereinheit gesetzt wird und den Zuwachs an Taktimpulsen zählt. Das heißt, das UND-Tor 122 wird in
Abhängigkeit von dem Zurücksetzausgangssignal SIG des Flip-Flops 96 und des Taktimpulses CPgeöffnet, so
daß das ODER-Tor 123 ebenfalls geöffnet wird. Als Ergebnis wird das UND-Tor 116 in Abhängigkeit von
dem darauf gegebenen VO/?VK4/?rS-Signal und dem
Ausgangssignal des ODER-Tors 123 geöffnet, so daß der Zähler mit dem Zählen der Impulse beginnt. Daher
beginnt der Schrittmotor 1 die Drehbewegung wieder im Uhrzeigersinn, so daß die Scheibe 5 ihre Drehung im
Gegenuhrzeigersinn beginnt und die Nase 7 sich vom maximalen Punkt im Bereich A abwärts zu bewegen
beginnt. Wenn sich die Nase 7 abwärts bewegt, wird auch das vorspringende Anzeigeglied 34 unter der Kraft
der gewundenen Feder 38 nach unten bewegt, bis es durch den Anschlagstift 40 angehalten wird. Daher wird
das Glied 34 in seine Ausgangsposition zurückgeführt. Die Klinke 46 des Papiervorschubhebels 30 wird
ebenfalls nach unten bewegt, wobei der abgebogene Teil 47 der Klinke 46 an der abfallenden Oberfläche des
Zahns 50 des Klinkrades 48 unter Einfluß der Kraft der Feder 45 entlanggleitet und mit dem Zahn 50 in Eingriff
tritt. Damit ist der nächste Papiervorschubschnitt vorbereitet. Der Hebel 22 wird ebenfalls unter der
Wirkung der Kraft der Feder 25 in seine Ausgangsposition zurückgeführt, so daß der Druckkopf 9 über das
Papier 16 gegen die Dämpfungsplatte 58 gepreßt wird. Die Zahl der erforderlichen Impulse zum Einnicken des
Druckkopfes 9 in die Druck-Startposition A0 beträgt
vier und ist gleich der Zahl der für das Einrücken des Druckkopfes 9 aus der Position Ao in die Position — Ao
erforderlichen Impulse, da der Zähler in der Steuereinheit zu zählen aufhört, nachdem er genau vier Impulse
gezählt hat Wie aus den in den Fig. 12A und B gezeigten Kurvenformen klar hervorgeht, beginnt die
Zeit, in der das Signal SlG auf einem hohen Pegel ist, zu der Zeit, zu der das Setzausgangssignal Tj des Flip-Flops
95 zum erstenmal abfällt, seitdem das ZURÜCK-Signa\
erzeugt worden ist bis zur Zeit wenn das Ausgangssignal Ti zum ersten Mal abfällt nachdem das Zurücksetzausgangs-
VORWÄRTS-Signal des Flip-Flops 87 in
Abhängigkeit vom £7VD£-Signal des Schalters 27
erzeugt worden ist Der Zähler kann daher genau vier Taktimpulse CP zählen ud sie so speichern, daß der
Druckkopf 9 genau in der Druck-Startposition Ao
angehalten werden kann. Wie vorstehend beschrieben, kann der Druckkopf 9 gemäß der Erfindung genau in
der Druck-Startposition angehalten werden.
Neben dem oben beschriebenen thermischen Kopf kann jeder andere geeignete Kopf beispielsweise ein
Entladungsdrucknadelkopf, ein Drahtmatrizendruckkopf,
ein Kugeldruckkopf, ein mit einem elektrischen Feld arbeitender Druckkopf, ein Tinte ausstoßender
Druckkopf usw, angewendet werden.
Wenn der thermische Kopf, wie in F i g. 7 dargestellt,
il
mit einer Nase 68 vorgesehen ist, kann der Mechanismus zur Änderung der Druckpositioii des Druckkopfes
von der vorstehend unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bu
■ beschriebenen Ausführungsform eliminiert werden.
Gemäß der Erfindung wird der Druckkopf 9 übsr die Druck-Startposition hinaus zurückgeführt, so daß
spezielle Mittel zum Reinigen des Druckkopfes und zur Verbesserung der Wärmeverteilung vorgesehen sein
können, wie es in F i g. 6 dargestellt ist.
Im Fall des die wärmeerzeugenden Elemente 66 aufweisenden Druckkopfes 9 ist eine Reinigungseinrichtung
(beispielsweise ein Filz oder dergleichen, der mit Silikonöl, Monoäthyldiphenyl, Diäthyldiphenyl oder
dergleichen imprägniert ist,) an der Zwischenseitenplatte 2 zur Reinigung der Elemente 66 vorgesehen.
Genauer gesagt, wenn der Druckkopf 9 über die Druck-Startposition und das Papier 16 hinaus zurückgeführt
wird, gerät er mit der Reinigungseinrichtung 52 in Kontakt, so daß die Elemente 66 gereinigt werden.
Diese Reinigungseinrichtung ist speziell im Falle eines thermischen Kopfes mit den wärmeerzeugenden Elementen
66, die gegenüber Verschmutzung leicht anfällig sind, sehr wirksam. Die Reinigungseinrichtung kann für
andere Druckkopftypen vorgesehen sein, beispielsweise einen Entladungsdruckkopf, einen Tinte aussprühenden
Druckkopf oder dergleichen, die schnell verschmutzt sind. Das heißt für einen bestimmten Druckkopf ist die
wirksamste Reinigungseinrichtung an der Zwischenseitenplatte 2 angeordnet, so daß der Druckkopf gereinigt
wird, wenn er vom Papier 16 wegbewegt wird. Bei der in Fig.6 gezeigten Ausführung wird ein, wie in Fig.5
gezeigt, mit einem zurückspringenden Abschnitt 68 versehener Druckkopf benutzt so daß die wärmeerzeugenden
Elemente 66 mit der Reinigungseinrichtung 52 in Berührung gebracht werden können, während sich
der Druckkopf in Druckposition befindet, das heißt während der Druckkopf gegen das Papier 16 gepreßt
wird. Die Kraft die den Druckkopf 9 gegen das Papier 16 drückt, kann daher sehr vorteilhaft zum Reinigen
benutzt werden. In diesem Fall erfolgt der Papiervorschub durch den Spalt, der durch den zurückspringenden
Abschnitt 68 bestimmt wird. Im Fall der in Fig. 1 gezeigten Ausführung wird der Papiervorschub jedoch
dann bewirkt, wenn der Druckkopf seine Position verändert so daß die Reinigungseinrichtung so an- '
geordnet sein kann, daß sie mit dem Druckkopf, dessen Position geändert wird, in Berührung tritt. Wenn die
leichte und intermittierende Berührung des Druckkopfes mit der Reinigungseinrichtung 52 darüber hinaus
durch Ausnutzung der Hin- und Herbewegungen des ' Druckkopfes 9 hergestellt wird, wenn letzterer in seiner
Position verändert wird, wird ein bemerkenswert guter Reinigungseffekt erzielt Ferner kann durch die
Berührung mit der Reinigungseinrichtung eine Kühlung des thermischen Kopfes, dessen Temperatur hoch ist, ">=■
erwartet werdea Das heißt die Wärmeaufzehrung wird durch Fortleitung verbessert Wenn eine Vorrichtung 52
zur Verbesserung der Wärmeaufzehrung aus einem Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise
aus Aluminium, vorgesehen ist, wird die Wärmeaufzehrung weiter verbessert, so daß die
Lebensdauer des Druckkopfes beträchtlich gesteigert werden kann.
Vorteilhaft ist auch, daß nur das Symbol »=« stets in
der äußersten linken Druck-Startposition gedruckt "">
wird. Wenn die Taste 103 zur Erzeugung des Befehls
zum Drucken des Ergebnisses der arithmetischen Operation niedergedrückt wird, wie in Fig. 10 gezeigt,
liegt das Signal = KFam UND-Tor 112(NAND-Tor 84) und am UND-Tor 105, weil das Flip-Flop 104 gesetzt ist.
Wenn der Druckkopf 9 in einer Position außer der Druck-Startposition A0 angeordnet ist, das heißt, wenn
der Druckkopf fortgeschaltet wird, sind sowohl das 5/C-Signal als auch das Ausgangssignal O des
UND-Tors 121 auf einem hohen Niveiu. Im Ergebnis wird das UND-Tor 112 geöffnet, so daß der Zähler in
der weiter oben beschriebenen Weise die Subtraktion beginnt, um den Druckkopf in die Druck-Startposition
zu bringen. Der Druckkopf wird daher in seiner Richtung umgekehrt und zur Druck-Startposition A0
fortgeschaltet. Wenn der Druckkopf 9 in der Druck-Startposition Ao angehalten wird, bleibt das Flip-Flop
104 gesetzt und das Ausgangssignal Odes ODER-Tors 121 fällt auf ein niedriges Niveau ab, während das Signal
O auf ein hohes Niveau ansteigt. Das UND-Tor 105 wird daher geöffnet, so daß der Setzausgang =KF des
Flip-Flops 104 in die Steuereinheit 106 eingegeben wird. Das Symbol, wie beispielsweise » = «, das das Drucken
des Ergebnisses der arithmetischen Operation darstellt, wird in der Druck-Startposition Ao gedruckt, worauf
dann das Ergebnis gedruckt wird.
Die Steuereinheit 106 erzeugt das Signal, das die Anzahl der geltenden, in dem nicht dargestellten
Register gespeicherten Ziffern repräsentiert, oder das Signal, das die Vervollständigung der Übertragung eines
Wortes von dem Register darstellt. Dieses Signal wird auf das ODER-Tor 109 gegeben, so daß der monostabile
Multivibrator UO betätigt wird und dabei das Schlittenrückkehrsignal CR erzeugt. In diesem Fall setzt
das Signal das Flip-Flop 104 zurück. Der Druckkopf 9 wird daher zur Druck-Startposition Ao zurückgeführt
und dort für die nächste Druckoperation angehalten.
Wie in F i g. 7 gezeigt, werden die Symbole, wie beispielsweise »X, -5-, + und -« nach den Operanden
oder Zahlensymbolen gedruckt, wie in Fig. 2 gezeigt,
und das Ergebnis der arithmetischer Operation stets nach dem Symbol » = «, welches in der Druck-Startposition
gedruckt wird. Daher w.rd es für einen Operator sehr leicht, das Resultat zu sehen.
Wie vorstehend beschrieben, wird der Druckkopf erfindungsgemäß über die Druck-Startposition hinaus
zurückgeführt, woraus sich viele Vorteile ergeb .-ι. In
Abhängigkeit von dem Ertasten des Druckkopfes 9, der das Ende seines Rückhubs erreicht hat, wird die
Antriebssteuereinrichtung energie«, so daß der Druckkopf
in Abhängigkeit von der minimalen Zahl von Antriebssignalen in die Druck-Startposition Ao zurückgeführt
werden kann. Der Druckkopf kam daher genau in die Druck-Startposition zurückgeführt werden, so
daß die ersten Ziffern der Zahlen genau miteinander fluchtend gedruckt werden können. Es soll bemerkt
werden, daß der Druckkopf nur über die Druck-Startposition hinaus, nicht aber über das Papier 16 hinaus
zurückgeführt werden soll.
Die Erfindung sieht einen Hochgeschwindigkeitsdrucker vor, bei dem alle für das Drucken erforderlichen
Operationen von einer einzigen Antriebseinrichtung durchgeführt werden, die hinsichtlich ihrer Größe
kompakt aufgebaut ist und geringes Gewicht aufweist Der erfindungsgemäße Hochgeschwindigkeitsdrucker
hat viele Vorteile, indem der Druckkopf genau in die Druck-Startposition eingestellt wird, die Antriebssteuerschaltung
einfach ist, eine Einrichtung zur Reinigung des Druckkopfs und eine Vorrichtung zur Verbesserung
der Wärmeaufzehrung des Druckkopfes vorgesehen sind
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Drucker mit einem Druckkopf, der mittels einer
Antriebseinrichtung längs eines Aufzeichnungsma- s terials beweglich Ist, mit einer die Antriebseinrichtung
mit Antriebssignalen versorgenden Steuereinheit und einer Einrichtung zur Eingabe eines
Rücklaufbefehls in die Steuereinheit während des Druckvorlaufs des Druckkopfes, dadurch ge- :o
kennzeichnet, daß die Steuereinheit (70) nach Empfang des Rücklaufbefehls die Antriebseinrichtung
(69) derart steuert, daß der Druckkopf (9) über seine Druckstartposition hinaus in eine Rücklauf endposition
zurückläuft und anschließend in die is Druckstartposition vorgerückt wird.
2. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Rflcklaufendposition des
Druckkopfes (9) ermittelnder Fühler (27) vorgesehen ist, der die Steuereinheit (70) mit einem
Ausgangssignai zum Vorrücken des Druckkcpfes in
die Druckstartposition beaufschlagt
3. Drucker nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
einen reversierbaren Schrittmotor (1) enthält 2s
4. Drucker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Steuereinheit (70) eine Schaltung
(83—90, 100—101) zur Erzeugung erster Schrittschaltimpulse
mit einer ersten Frequenz und zweiter Schrittschaltimpulse mit einer zweiten Frequenz
aufweist daß wahlweise die ersten Schrittschaltimpulse oder die zweiten Schri?*<ichaltimpulse an die
Wicklungen (AoL, A\L, AiL, A3L) des Schrittmotors
(1) anlegbar sind und der Druckkopf (9) bei Anlegen der ersten Schrittschaltimpulse mit einer der ersten
Frequenz entsprechenden Geschwindigkeit in Vorlaufrichtung und bei Anlegen der zweiten Schrittschaltimpulse
mit einer der zweiten Frequenz entsprechenden Geschwindigkeit in Rücklaufrichtung
bewegbar ist und daß die zweite Frequenz größer als die erste Frequenz ist
5. Drucker nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine mit der Vielzahl von Motorwicklungen
(AoL, A\L, AiL, A3L) verbundene Treiberschaltung
(71) zur Erregung der Wicklungen, durch einen mit der Treiberschaltung verbundenen Zähler (91 —95),
durch einen ersten Impulsgenerator (100—102) zur Erzeugung der ersten Schrittschaltimpulse, durch
einen zweiten Impulsgenerator (CP) zur Erzeugung der zweiten Schrittschaltimpulse und durch eine M
Torsteuereinrichtung (88—90) zum wahlweisen Anlegen der ersten oder der zweiten Schrittschaltimpulse
an den Zähler.
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