DE236801C - - Google Patents
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- DE236801C DE236801C DENDAT236801D DE236801DA DE236801C DE 236801 C DE236801 C DE 236801C DE NDAT236801 D DENDAT236801 D DE NDAT236801D DE 236801D A DE236801D A DE 236801DA DE 236801 C DE236801 C DE 236801C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K51/00—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
- A61K51/12—Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
- A61K51/1275—Fibers, textiles, slabbs, or sheets
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K2121/00—Preparations for use in therapy
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- Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Befestigung radioaktiver
Masse auf Faserstoff. Diese Fasern können die Form von Fäden oder Geweben
haben und für wissenschaftliche, medizinische und industrielle Zwecke verwendet werden.
Nach dem neuen Verfahren werden die radioaktiven Stoffe auf den Fasern befestigt,
ohne daß für die Fixierung — wie bisher —
to Firnis, Leim oder irgendein anderes fremdes Bindemittel verwendet wird, wodurch die Ausstrahlungen
und die Emanation beeinträchtigt werden.
Das Verfahren wird in der Weise ausgeübt, daß man einen Faden oder ein Gewebe aus
Faserstoff sorgfältig durch bekannte Mittel reinigt und alsdann mit oder ohne künstliche
Erwärmung trocknet. Die so vorbereiteten Fasern werden dann in eine geeignete Beize,
beispielsweise eine Tanninlösung von 10 Prozent oder eine konzentrierte Alaunlösung gebracht
und hierauf von neuem je nach ihrer Art mit oder ohne künstliche Erwärmung getrocknet.
Man taucht sie hierauf in eine ammoniakalische Lösung von 2 Prozent Ammoniak von
22° Be. oder, wenn die Vorbehandlung mit Alaun erfolgte, in Wasser.
Man läßt sie nunmehr von neuem trocknen und taucht sie dann in eine Lösung eines
Radiumsalzes, welche je nach der gewünschten Dosierung titriert ist. Wenn es sich beispielsweise
um Catgut handelt, so kann die Lösung 0,000020 g Radiumbromür auf den KubikZentimeter
enthalten. Für Seide, Wolle oder Baumwolle kann die Lösung entsprechend stärker gewählt werden.
Im allgemeinen brauchen die Fasern nicht länger als eine halbe Stunde in dem Bade zu
verbleiben. Das Radium wird hierbei auf den Fasern fixiert und es erübrigt nur noch
eine Trocknung der Fasern.
Die Fixierung der radioaktiven Stoffe auf den Fasern in genau bestimmbarer Menge
wird zweckmäßig so ausgeführt, daß man nach der oben erwähnten sorgfältigen Reinigung
der Fasern, Fäden oder Gewebe dieselben in eine Lösung von Barium - Radiumchromat in
Chromsäure eintaucht. Die Stärke dieser Lösung ist abhängig von der in Aussicht genommenen
späteren Verwendung der Fasern. Hierauf setzt man tropfenweise eine Lösung von essigsaurem Natron zu, wodurch langsam
das Barium-Radiumchromat aus der Lösung ausgefällt wird und sich auf den Fasern niederschlägt,
denen es fest anhaftet.
Man kann hierauf das Radiumchromat in Sulfat überführen, indem man die gemäß vorstehender
Beschreibung vorbehandelten Fasern in eine Lösung von Schwefelsäure von geeigneter
Zusammensetzung eintaucht, die beispielsweise zwischen den Stärken 1: 10 und
ι: 100 schwanken kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche: gi. Verfahren zur Befestigung radioaktiver Masse auf Faserstoff in Form von Fäden oder Geweben, besonders für Heil-zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern gereinigt, dann in eine geeignete Beize (z. B. Tannin oder Alaunlösung) und schließlich in eine Lösung von Radiumsalzen getaucht werden, wobei sie nach jedem Bade getrocknet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern nach entsprechender Reinigung in eine Lösung von Barium-Radiumchromat in Chromsäure ge- ίο taucht werden, aus der dann durch tropfenweisen Zusatz von Natriumacetat das Chromat auf den Fasern niedergeschlagen wird, das schließlich durch Eintauchen der Fasern in Schwefelsäurelösung in Sulfat übergeführt werden kann.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236801C true DE236801C (de) |
Family
ID=496458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236801D Active DE236801C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236801C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029100B (de) * | 1953-01-30 | 1958-04-30 | Trikotfabriken J Schiesser A G | Mit therapeutisch wirksamen Substanzen impraegniertes Unterbekleidungsstueck |
| DE102004022351A1 (de) * | 2004-04-29 | 2005-11-17 | Behr Thermot-Tronik Gmbh | Dehnstoffelement |
-
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- DE DENDAT236801D patent/DE236801C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029100B (de) * | 1953-01-30 | 1958-04-30 | Trikotfabriken J Schiesser A G | Mit therapeutisch wirksamen Substanzen impraegniertes Unterbekleidungsstueck |
| DE102004022351A1 (de) * | 2004-04-29 | 2005-11-17 | Behr Thermot-Tronik Gmbh | Dehnstoffelement |
| DE102004022351B4 (de) * | 2004-04-29 | 2006-09-14 | Behr Thermot-Tronik Gmbh | Dehnstoffelement |
| DE102004022351C5 (de) * | 2004-04-29 | 2008-12-18 | Behr Thermot-Tronik Gmbh | Dehnstoffelement |
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