DE237257C - - Google Patents

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DE237257C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26—DRYING
    • F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/02—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces
    • F26B17/023—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces the material being a slurry or paste, which adheres to a moving belt-like endless conveyor for drying thereon, from which it may be removed in dried state, e.g. by scrapers, brushes or vibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 237257 KLASSE 82«. GRUPPE
OSCAR LEUNER in LADENBURG a. N.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1910 ab.
Gemäß der Erfindung ist das endlose Trockenband a, a1 nicht wie bisher meistens (vgl. Fig. i) nach Art eines offenen Treibriemens durch den Trockenschrank hindurchgeführt, so daß der Heizkörper b zwischen den beiden Trums a, a1 liegt, sondern es ist eine Anordnung nach Art der schematischen Fig. 2 getroffen, bei welcher beide Trums α sowohl als α1 oberhalb der Trockenplatte b hinlaufen,
ίο und zwar so, daß sich die Teile a, a1 und b körperlich gegenseitig berühren. In der Fig. 2 ist aus Deutlichkeitsrücksichten zwischen den Teilen a, a1 und b ein kleiner Raum gelassen, es wird aber hier ausdrücklich bemerkt, daß dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist, sondern daß die Teile a, a1 und b mit leichter Berührung aufeinander schleifen.
. Vorteilhaft ordnet man bei dieser Einrichtung zu beiden Enden der Heizplatte b Leitwalzen f, g an.
Auf diese Weise wird erzielt, daß die Trockenplatte b ihre Wärme durch unmittelbare Berührung zunächst auf das Trum a1 übertragen kann, so daß, zum Unterschiede von der alten Einrichtung nach Fig. i, auch dieses (mit Bezug auf die Trockenwirkung für das neu einlaufende Trockengut) tote Trum keine Gelegenheit hat, sich abzukühlen, sondern stets in der Wärme läuft, und daß ferner dieses möglichst warme Trum α1 die von b empfangene Wärmemenge unmittelbar auf das als Trockenfläche wirkende oberste Trum a durch körperliche Berührung gelangen läßt.
Man fertigt die Trockenbänder am besten aus einer Drahtgaze, ζ. Β. Phosphorbronze, und füllt die Maschen des Gewebes mit einem geeigneten Mittel so, daß durch das Trockenband weder Flüssigkeit noch feinster Staub hindurchdringen kann. Zu beachten ist hierbei jedoch, daß die Füllung so geschieht, daß sie durch das Biegen des Bandes um die Rollen c, d, f, g nicht zerstört wird oder etwa gar aus den feinen Maschen der Siebgaze des Bandes herausbröckelt. Es ist gefunden worden, daß sich hierzu verschiedene Lackarten besonders eignen, die nach Aufbringen auf das Band und Einpressen in die Maschen desselben in geeigneter Weise getrocknet bzw. gebrannt werden. Ein derart behandeltes Band soll vollständig staub- und flüssigkeitsdicht sein, ohne etwas an seiner Biegsamkeit und Elastizität einzubüßen.
Das Band α, α1 kann an einer der Walzen, ζ. B. c, in einen Behälter k tauchen, um das Trockengut aufzunehmen.
Endlich kann man noch eine Vorkehrung treffen, um, wenn gewünscht, eine zu starke Reibung zwischen den Trums a, a1 oberhalb der Trockenplatte b zu vermeiden. Diese Einrichtung besteht in dünnen Drähten, die man zwischen die sich gegeneinander bewegenden Trums a, a1 einschiebt, und die nach Art von freilaufenden Walzen zwischen diesen Trums a, a1 rollen.
Die Walzen können von Kühlwasser durchströmt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vakuumtrockner mit endlosen, um Walzen laufenden Trockenbändem, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile (a sowohl als a1) des Trockenbandes oberhalb der Heizplatte (b) sich entlang bewegen und mit letzterer und untereinander in körperlicher Berührung liegen.
  2. 2. Trockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschen der aus Drahtgaze bestehenden Trockenfläche (a, a1) mit einem Füllmittel, z. B. Lack, gefüllt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010481B (de) * 1955-04-18 1957-06-19 Josef Scheibenbogen Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen
DE1269057B (de) * 1963-12-12 1968-05-22 Jan Kaspar Verfahren und Vorrichtung zur Aufgabe von fluessigen Loesungen und Suspensionen aus einer Wanne auf das Guttragband eines Bandtrockners

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010481B (de) * 1955-04-18 1957-06-19 Josef Scheibenbogen Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen
DE1269057B (de) * 1963-12-12 1968-05-22 Jan Kaspar Verfahren und Vorrichtung zur Aufgabe von fluessigen Loesungen und Suspensionen aus einer Wanne auf das Guttragband eines Bandtrockners

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