DE237990C - - Google Patents

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DE237990C
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conveyor
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00—Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02—Belt or chain conveyors
    • B65G2812/0299—Conveyors having independant belt or chain conveyor sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für Kohle u. dgl., bei der in einer aus lösbar miteinander verbundenen Pfannen gebildeten Rinne ein Förderband beweglich ist. Die Erfindung wird in der Hauptsache darin erblickt, daß als Förderband ein begrenztes Stück verwendet wird, das durch eine Windevorrichtung hin und her bewegt wird. Das Förderband kann einerseits unmittelbar, andererseits durch ein Seil oder beiderseits durch Seile an Windetrommeln verschiedenen Durchmessers befestigt sein ; die Windetrommeln können lose auf einer gemeinsamen Welle nebeneinander angeordnet sein, so daß sie durch eine gemeinsame Kupplung abwechselnd ein- und ausgerückt werden können. Endlich kann die Windevorrichtung auf einem Fahrgestell angeordnet sein, das unter das Entladeende der Förderrinne gefahren werden kann.
Durch die Anwendung eines begrenzten Bandes in Verbindung mit der aus lösbar miteinander verbundenen Pfannen gebildeten Rinne wird der Vorteil erzielt, daß der Förderweg durch einfaches Hinzufügen oder Entfernen von Pfannen in weiten Grenzen beliebig geändert werden kann. Es ist zu diesem Zwecke nur erforderlich, ein entsprechendes Stück Seil von einer der beiden Windetrommeln, auf welchen natürlich eine beliebige Seillänge aufgespeichert sein kann, ab- oder auf dieselbe aufzuwickeln. Bei Anwendung eines endlosen Förderbandes ist eine solche
Veränderung des Förderweges überhaupt nicht möglich, bei Verwendung von endlosen Förderketten nur unter gleichzeitiger. Verlängerung oder Verkürzung der Förderkette selbst, was natürlich umständlich und mit erheblichem Zeitaufwand verbunden ist. Ein begrenztes Förderband erfordert außerdem keine zweite Rinne unterhalb der Förderrinne für die Rückführung des Bandes, wie bei endlosen Bändern oder Ketten, vielmehr kann das zur Windevorrichtung zurückführende Seil seitlich der Förderrinne angeordnet werden. Ferner wird durch das begrenzte Förderband gegenüber dem endlosen Band eine Ersparnis an Anschaffungs- und Unterhaltungskosten erzielt, und der Aufbau und Abbruch der ganzen Förderanlage gestaltet sich wesentlich einfacher als bei endlosen Förderbändern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar
Fig. ι eine Seitenansicht der Fördervorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 den Grundriß.
Die Fig. 4 bis 7 geben die Verbindung der Pfannen in verschiedenen Ansichten wieder.
Eine Reihe von Pfannen 1 sind zu einem Trog oder einer Mulde gewünschter Länge miteinander verbunden und in der Nähe der Arbeitsstelle 2 verlegt. Die Pfannen sind so eingerichtet, daß sie leicht miteinander verbunden werden können; sie sind vorzugsweise
aus Eisen- oder Stahlblech hergestellt, und die der Arbeitsstelle zugekehrte Seite 3 kann nie*· driger als das entgegengesetzte Ende 4 gehalten werden. Die Verbindung der Pfannen erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel durch an den einander zugekehrten Enden vorgesehene Rinnen 5 bzw. Flanschen 6, die in der aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen Weise ineinandergeschoben sind. Auf diese Art wird eine Verbindung hergestellt, die jedes Durchfallen von Kohle verhindert. Durch Vermehrung der Anzahl der Pfannen 1 kann die Mulde beliebig verlängert werden.
An dem Ausladeende des Troges kann die letzte Pfanne ia auf einem Gerüst 7 liegen, das die Lager für eine Rolle 8 aufnimmt. Unter dieses Ende des Troges wird ein Fahrgestell gefahren, das die Antriebsvorrichtung, z. B. einen Elektromotor 9 o. dgl., enthält. Auf einer Welle 12 ist eine kleine Trommel 11 und eine größere Trommel 10 lose befestigt, und zwar zu beiden Seiten einer Kupplung, durch welche die Trommeln mit der Antriebswelle gekuppelt werden können. Die AVelle 12 wird mittels eines Rades 13 durch eine Kette oder einen Riemen vom Motor 9 aus angetrieben. Der Doppelkonus 14 der genannten Kupplung wird durch einen Hebel bewegt, der von der Schraubenspindel 21 seine Bewegung erhält.
Je nach der Stellung des Doppelkonus 14 wird entweder die große oder die kleine Trommel mit der Welle 12 gekuppelt, oder die Welle läuft leer.
Auf dem Boden der Mulde liegt ein Band 15, das über die am Ausladeende der Mulde vorgesehene Rolle 8 geführt und auf der kleinen Trommel 11 befestigt ist. Das Band 15 braucht nicht die Länge der Mulde zu besitzen. Es kann auch kürzer sein und durch ein Seil o. dgl. mit der Trommel 11 verbunden werden, die in diesem Falle zwei verschiedene Durchmesser besitzt, wie gezeichnet ist, so daß das Seil auf den Trommelteil von kleinerem Durchmesser ausgewunden werden kann, bevor das Band auf den Trommelteil von größerem Durchmesser aufgewickelt wird. Das andere Ende des Bandes 15 ist an einem Seil oder einer Kette 16 befestigt, die um eine ortsfeste Rolle 17 (Fig. 3) geführt ist und dann über eine Rolle 20 zu der großen Trommel 10 geleitet ist, wo es befestigt ist. Das Band 15 kann aus Leder, Segeltuch, Gummi, aus Draht, Tuch oder irgendeinem anderen Stoffe hergestellt werden, der genügend Biegsamkeit besitzt, um auf die Trommel aufgewunden zu \verden, und auch genügend widerstandsfähig gegen Verschleiß ist. Wenn es aus Leder oder einem ähnlichen Stoff besteht, wird es zweckmäßig" mit Stiften, Niete o. dgl. besetzt, um die Dauerhaftigkeit zu erhöhen.
Wenn die Kohle auf das Band 15 geschaufelt ist, wird die Bewegung des Motors 9 durch die Kupplung 14 auf die kleine Rolle 11 übertragen, die das Band 15 anzieht. Dieses entladet also die Kohle über die Rolle 8 hinweg in den Wagen 18. Wenn alle Kohle ausgeladen ist, wird die Welle 12 mit der großen Trommel 10 gekuppelt, die das Band 15 unter Vermittlung des Seiles oder der Kette 16 schnell in die ursprüngliche Lage zurückzieht, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Wie in der Fig. 6 und 7 dargestellt ist, sind zwei Pfannen \a (sogenannte Endstöße) vorhanden, nämlich eine rechtshändige und eine linkshändige, von denen die eine mit Flanschen, die andere mit Rinnen versehen ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Trog für Entladen nach beiden Seiten verwendet wer- , den kann, indem man entweder die eine oder andere Endpfanne ia benutzt und die übrigen Pfannen entsprechend verdreht, um sie der Förderrichtung der Kohle anzupassen.
Die Kohlenfördervorrichtung kann zum Transport von Kohle über oder unter Tage benutzt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Fördervorrichtung für Kohle u. dgl., bei der in einer aus lösbar miteinander verbundenen Pfannen gebildeten Rinne ein Förderband beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderband ein begrenztes Stück verwendet wird, das durch eine Windevorrichtung hin und her be-, wegt wird.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband einerseits unmittelbar, andererseits durch ein Seil oder beiderseits durch Seile an Windetrommeln verschiedenen Durchmessers befestigt ist.
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windetrommeln (11, 16) lose auf einer gemeinsamen Welle nebeneinander angeordnet sind, so daß sie durch eine gemeinsame Kupplung (14) abwechselnd ein- und ausgerückt werden können.
4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Windevorrichtung auf einem Fahrgestell angeordnet ist, das unter das Entladeende der Förderrinne gefahren werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107620B (de) * 1958-07-26 1961-05-31 Hauhinco Maschf Foerderanlage
DE3320337A1 (de) * 1983-06-04 1984-12-20 C.A. Heinemann GmbH, 4000 Düsseldorf Verfahrbare uebernahme- und transporteinrichtung in waeschereianlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107620B (de) * 1958-07-26 1961-05-31 Hauhinco Maschf Foerderanlage
DE3320337A1 (de) * 1983-06-04 1984-12-20 C.A. Heinemann GmbH, 4000 Düsseldorf Verfahrbare uebernahme- und transporteinrichtung in waeschereianlagen

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