DE238092C - - Google Patents

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DE238092C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes

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  • Unwinding Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238092 KLASSE 79 b. GRUPPE
ANTON JASMATZI in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an der Vorrichtung zum Wickeln von Zigarettenmundstückspiralen.
Bekanntlich wird das Mundstückpapier schräg vorgeschnitten, die Spitze wird durch eine Öffnung des Wickeldornes eingeführt und durch das Verschieben einer Nadel festgeklemmt.
Die Neuerung besteht darin, daß die Nadel ίο mit einer schräg nach vorn auslaufenden Einschnürung und das Wickelröhrchen mit einem einen Anschlag bildenden Ausschnitt versehen ist, durch den das in die Einschnürung eingeführte Mundstückpapier bei der durch Fedem erfolgenden Längsverschiebung der Nadel stets in eine bestimmte Stellung gebracht wird.
Es ergibt dies einen wichtigen Fortschritt
gegen das Bekannte, wo weder das Führen des Papiers in eine bestimmte Stellung noch auch das sanfte Einleiten in die Klemmung (eine Folge der Federung) vorhanden ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Gesamtansicht der Wickelvorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A -A der Fig. i, beides in etwa doppelter Naturgröße; in etwa vierfacher Naturgröße dagegen sind die Querschnitte in
Fig. 3 und 4 dargestellt.
Das Wickelröhrchen α ist am Vorderrand mit einem einen Anschlag η bildenden Ausschnitt versehen, durch den an dem Röhrchen α ein Vorsprung b entsteht.
Statt des Ausschnittes braucht auch nur ein Schlitz angeordnet zu werden.
Die im Wickelröhrchen α liegende Nadel c ist mit einem olivenförmigen Kopf d versehen und besitzt eine schräg nach vorn auslaufende und anderseits in einer senkrechten Wand f endende Einschnürung e.
Die Nadel kann sich drehen sowie auch in der Längsrichtung verschieben. Beides wird durch eine Nase i vermittelt, welche aus einem einseitigen Schlitz h, der im hinteren Ende des Wickelröhrchens angebracht ist, herausragt.
Die Drehbewegung geschieht wie folgt: Das Wickelrohr α ist in eine der bekannten Drehvorrichtungen eingespannt, und wenn es umläuft, so nimmt es mittels der Nase i die Nadel c mit.
Die Längsverschiebung geschieht wie folgt: Auf dem Wickelrohr α sitzt ein Ringschieber, der aus der mit einer Aussparung für die Nase i versehenen Scheibe k, der mit dieser durch Schrauben verbundenen Gegenscheibe k1 und dem zwischen beiden Scheiben lose liegenden Ring k2 besteht. Der Hebel m verschiebt den Ringschieber nach der einen Seite, während die Federn I ihn beim Rückgange des Hebels m zurückziehen. Mit g ist das Mundstückpapier bezeichnet.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Zuerst steht die Nadel c so im Wickelröhrchen, daß die Einschnürung e sich etwas vor
dem Hinterrand des Schlitzes b befindet. Der Hebel m steht nach vorn und sichert diese Stellung der Nadel. Jetzt wird die Papierspitze in die Einschnürung e geschoben und der Hebel m zurückbewegt. Dadurch wird mittels der Federn I die Nadel zurückgezogen. Durch das Zurückziehen nimmt zunächst die Einschnürung die Papierbahn bis an den Anschlag η des Wickelröhrchens a mit. Jedes
ίο einzelne Papierblatt wird also sozusagen gerichtet, und die Wicklung geht stets an derselben Stelle vor sich. Ist das Papierblatt gerichtet, so bewirkt die weitere Nadelverschiebung, daß sich der Kopf d über die Papierspitze hinwegschiebt und sie festklemmt. Daß das Festklemmen durch Federzug erfolgt, hat den Vorteil, daß es sanft und allmählich erfolgt und kein Zerdrücken der Papierspitze eintreten kann.
Nach dem Festklemmen folgt in üblicher i Weise das Wickeln der Mundstückspirale. Ist dasselbe beendet, so geht der Hebel m nach vorn, schiebt die Nadel wieder vor und hebt damit die Klemmung auf, und nun kann die fertige Mundstückspirale ausgestoßen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus einem Röhrchen und einer darin verschiebbaren Nadel bestehende Vorrichtung zum Wickeln von Zigarettenmundstückspiralen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (c) mit einer schräg nach vorn auslaufenden Einschnürung (e) und das Wickelröhrchen (a) mit einem einen Anschlag (n) bildenden Ausschnitt oder Schlitz versehen ist, durch den das in die Einschnürung (e) eingeführte Mundstückpapier bei der durch Federn (I) erfolgenden Längsverschiebung der Nadel (c) stets in eine bestimmte Stellung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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