DE239660C - - Google Patents
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- DE239660C DE239660C DENDAT239660D DE239660DA DE239660C DE 239660 C DE239660 C DE 239660C DE NDAT239660 D DENDAT239660 D DE NDAT239660D DE 239660D A DE239660D A DE 239660DA DE 239660 C DE239660 C DE 239660C
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- Germany
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- planetary gear
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektrische Antriebsvorrichtung mit Planetenradgetriebe
für elektrische Bahnen und andere Fahrzeuge.
Obgleich die Vorteile der Planetenradgetriebe bekannt sind hinsichtlich Kraftersparnis und
Schienen- und Radabnutzung beim Kurvenfahren, werden doch für Bahnen diese Getriebe \
gewöhnlich nicht verwendet, insbesondere
ίο wegen Platzmangels und verwickelter Bauart.
Letztere entstand dadurch, daß gewöhnlich eine Hohlwelle verwendet werden mußte und
die Zugänglichkeit zum Motoranker sowie Auseinandernähme des Motors erschwert wurde.
Durch die Erfindung wird eine Bauart des Getriebes geschaffen, welche die erwähnten
Nachteile beseitigt und die Anwendungsmöglichkeit des Planetenradgetriebes erheblich
steigert.
Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß das Planetenradgetriebe mit dem umlaufenden
Teil der elektrischen Antriebsmaschine zu einem einzigen Antriebsorgan, bei dem die
mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufenden Wellenenden zusammenstoßen, dadurch
verbunden ist, daß das Planetenradgetriebe unmittelbar in den umlaufenden Teil (z. B.
Anker) eingebaut ist.
Hierdurch kommt nicht nur die sonst übliche Hohlwelle in Fortfall, sondern es wird auch
eine derartige Raumersparnis erzielt, daß der Motor zwischen den Federbrücken der Bahnwagen
für den direkten Antrieb mit geteilter Welle Platz finden kann. Gleichzeitig ergibt
sich aber aus diesem Einbau des Planetenradgetriebes in den Anker der für den Betrieb
sehr wichtige Vorteil, daß der Anker in einfachster Weise ohne Abnahme der Laufräder
aus dem zweckmäßig zweiteilig ausgeführten Motorgehäuse herausgenommen werden kann.
Für schnelle Ausbesserungen, Besichtigungen und Reinigungen ist dies von großer Bedeutung.
Die erwähnte Zweiteiligkeit des Gehäuses ist bei Verwendung des Planetenradgetriebes erst durch die besondere Anordnung
des Getriebes möglich.
. Die gesamte Anordnung läßt sich ohne Schwierigkeit so treffen, daß sämtliche Räder
des Getriebes in das Innere des einen Hohlraum abdichtenden Traggestelles eingebaut
werden. Auf diese Weise können Zahnräder und Lager vollständig in Fett laufen, ohne
daß die elektrischen Organe beschmutzt werden. .
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen Fig. 1 und 2 einen Längs- und Querschnitt der einen und Fig. 3
einen Längsschnitt der anderen Ausführungsform. . ■
In dem zweiteiligen Gehäuse α (Fig. 1 und 2),
welches die Magnet wicklung η trägt, ist das Traggerüst c auf die in Kugellagern e laufende
Welle d aufgesteckt. Das Traggerüst c bildet mit der an seinem Umfang angebrachten Ankerwicklung
i und dem Kollektor 0 den Anker des Motors. Mittels der beiden zwischen
den Stirnrädern h des Planetenradgetriebes befindlichen Scheiben trägt das Ankergestell
außerdem die Achsen f der Zahnräder g. Jedes der beiden in Kugellagern b laufenden
Stirnräder h ist durch eine Klauenkupplung
mit dm Enden der Wellen l der Triebräder
gekuppelt. Die Wellen I sind mittels an das
Gehäuse angeschraubter, rechts, und links bis an die Radnaben reichender Rohrstücke k
gegen Verschmutzen geschützt. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel sitzen auf jeder
Welle f zwei verschieden breite Zahnräder g. Das breitere Zahnrad g greift in ein großes
Zahnrad h und außerdem in das schmale Zahnrad g der Nachbarwelle f ein; das schmale
Zahnrad g greift nicht in das Zahnrad, h,
sondern nur "in das breite Zahnrad g der Nachbarwelle f ein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegen die Räder, g1 und A1 des Getriebes zwischen
den beiden Scheiben des ein Gehäuse bildenden Ankergestelles c1, wobei die Kugellager e
an den Außenseiten angeordnet sind. Zwischen dem Anker und dem Motorgehäuse können zur Abdichtung Filzscheiben r angebracht
sein.
Das Gestell c1 ist auf der mit einer Klauenkupplung
oder anderen Verbindung versehenen Welle d der Stirnräder h1 mittels der Kugellager
β gelagert, so daß das Planetenradgetriebe den Anker trägt.
Die Herausnahme des umlaufenden Teiles kann einfach durch Lösen der die beiden Gehäuseteile
verbindenden Schrauben, Fortnahme eines Gehäuseteils und Lösung der Kupplung erfolgen. Hierdurch wird große Zeitersparnis
erzielt; denn ohne weitere Auseinandernähme wird Anker nebst Getriebe als Ganzes herausgenommen.
Statt der Stirnräder können auch Kegelräder angeordnet werden.
Claims (2)
1. Anordnung zum Einbau eines Pianetenradgeiriebes
in ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor zwischen den die
Triebräder tragenden und mit den Endgliedern (H) des Planetenradgetriebes (f, g, h)
gekuppelten Achsstumpfen (I) liegt und die Mittelglieder (f, g) des Planetenradgetriebes
"urmittelbar im Ankerkörper (c) des Motors gelagert sind, derart, daß nach
Lösung der Kupplungen und öffnung des Antriebsgehäuses (a) der Ankerkörper (c)
mit dem Planetenradgetriebe (f, g, h) als ein Ganzes herausgenommen werden kann.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (c1
in Fig. 3) für den Anker und das Planetenradgetriebe als geschlossener Hohlkörper
ausgeführt ist, in welchem nach außen hin abgeschlossen die Getriebeteile (g1, h1) gelagert
sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239660C true DE239660C (de) |
Family
ID=499083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239660D Active DE239660C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239660C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4401894A1 (de) * | 1994-01-24 | 1995-07-27 | Abb Patent Gmbh | Elektrische Antriebseinheit mit Differentialgetriebe |
| DE102013208976A1 (de) * | 2013-05-15 | 2014-12-04 | Siemens Aktiengesellschaft | Vollintegrierte elektrische Antriebsvorrichtung |
-
0
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4401894A1 (de) * | 1994-01-24 | 1995-07-27 | Abb Patent Gmbh | Elektrische Antriebseinheit mit Differentialgetriebe |
| DE102013208976A1 (de) * | 2013-05-15 | 2014-12-04 | Siemens Aktiengesellschaft | Vollintegrierte elektrische Antriebsvorrichtung |
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