DE2400239B2 - Falschdrallvorrichtung - Google Patents

Falschdrallvorrichtung

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DE2400239B2
DE2400239B2 DE19742400239 DE2400239A DE2400239B2 DE 2400239 B2 DE2400239 B2 DE 2400239B2 DE 19742400239 DE19742400239 DE 19742400239 DE 2400239 A DE2400239 A DE 2400239A DE 2400239 B2 DE2400239 B2 DE 2400239B2
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friction disks
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Friedrich Dipl.-Ing. 8783 Hammelburg Schuster
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IHO Holding GmbH and Co KG
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Kugelfischer Georg Schaefer and Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04Devices for imparting false twist
    • D02G1/08Rollers or other friction causing elements
    • D02G1/082Rollers or other friction causing elements with the periphery of at least one disc

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Gattung.
Vorrichtungen mit Reibscheiben zum Friktionsfalschdrallen von synthetischen Fäden für das Kräuseln derselben sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Beispielsweise ist eine solche Vorrichtung bekannt, welche drei im Abstand voneinander angeordnete zueinander im wesentlichen parallele, drehbar gelagerte Spindeln aufweist, von denen jede mit mindestens einer Reibscheibe versehen ist. Die Reibscheibe bzw. Reibscheiben jeder Spindel überlappen die Reibscheiben der beiden anderen Spindeln. Sämtliche Spindeln sind dabei in derselben Richtung angetrieben und so angeordnet, daß sie in der Draufsicht die Eckpunkte eines etwa gleichseitigen Dreiecks bilden. Der falschzudrallende Faden läuft in zickzackförmiger Bahn zwischen den einander überlappenden Reibscheiben hindurch (DT-OS 22 13 147).
Auch wurde bereits vorgeschlagen, die Reibscheiben für derartige Vorrichtungen an der Kontaktfläche mit dem Faden aus mindestens zwei Werkstoffen mit einem höheren Reibungskoeffizienten zur Falschdrallerteilung SS bzw. einem niedrigeren Reibungskoeffizienten zur Fadenführung an der Scheibe herzustellen (DT-OS 23 06 853).
Dabei erfolgt die Falschdrallerteilung lediglich auf einem Teil der gesamten Breite der Kontaktfläche, so daß auch bei konvex gewölbter Kontaktfläche, welche besonders günstig ist, der falschdrallerteilende Bereich derselben an alien Stellen etwa mit derselben Umfangsgeschwindigkeit umläuft. Es ist nicht nur eine einwandfreie, gleichbleibend gute und zuverlässige Falschdrallerteilung gewährleistet, sondern auch die Gefahr von Fadenbriichen beträchtlich vermindert.
Besonders günstig ist es, wenn der Werkstoff mit höherem Reibungskoeffizienten an der Stelle der Kontaktfläche mit der größten Umfangsgeschwindigkeit angeordnet ist. Auch kann der Werkstoff mit höherem Reibungskoeffizienten an der Kontaktfläche beiderseits vom Werkstoff mit niedrigerem Reibungskoeffizienten eingeschlossen sein. Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn die Kontaktfläche eine im Querschnitt s-'.T.rr.ctrischc, vorzugsweise konvexe oder zylindrische Gestalt aufweist.
Bei einer Falschdrallvorrichtung, in welcher der falschzudrallende Faden zwischen mindestens drei sich gegenseitig überlappenden Reibscheiben hindurchläuft, deren zueinander wesentlichen parallelen Drehachsen in der Draufsicht die Eckpunkte eines etwa gleichseitigen Dreiecks bilden, soll die symmetrische, konvexe Kontaktfläche der Reibscheiben im Querschnitt möglichst so gewölbt sein, daß der Faden etwa entlang einer Schraubenlinie durch die Vorrichtung läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorrichtungen zur Falschdrallerteilung weiter Zu vci ucisci 11, ii'iiucsuiiuci c bei wciicici Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit. also der Spindel- und Reiuscheihpndrehzahlen. eine einwandfreie, gleichbleibend gute und zuverlässige Falschdrallerteilung zu gewährleisten und die Gefahr von Fadenbrüchen herabzusetzen.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung konnte eine Drehzahlerhöhung von 45% erzielt werden, ohne daß Fadenbrüche oder Qualitätsunterschiede festgestellt wurden.
Nachstehend sind Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Darin zeigen schematisch:
Fig. 1 eine teilweise längsgeschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine teilweise längsgeschnittene Seitenansicht einer Reibscheibe der Vorrichtung nach Fig. 1 in größerem Maßstab,
F i g. 3 die Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1,
F i g. 4 und 5 jeweils eine Seitenansicht einer zweiten bzw. dritten Ausführungsform, wobei lediglich die Reibscheiben in dem einander über'appenden Bereich wiedergegeben sind.
Die Falschdrallvorrichtung gemäß Fig. 1 weist eine Grundplatte 1 auf, welche drei Spindeln 2 trägt. Diese sind parallel zueinander angeordnet und bilden in der Draufsicht die Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks, wie aus F i g. 3 zu ersehen ist. Jede Spindel 2 ist mit einer eingekapselten Lagerung 3 versehen, welche mittels einer Mutter 4 an der Grundplatte 1 befestigt ist. An dem in F i g. 1 unteren Ende ist ferner jede Spindel 2 mit einem außen verzahnten Rad 5 versehen. Alle drei Räder 5 sind von einem gemeinsamen, innen verzahnten Riemen 6 umschlungen. Die Spindeln 2 laufen im Betrieb daher alle in derselben Drehrichtung um.
Auf jeder Spindel 2 ist ein Satz von drei Reibscheiben 7 mit jeweils einer Nabe und einem Ringflansch an einem Ende der Nabe angebracht. Die Reibscheiben 7 jedes Satzes sind nebeneinander auf einer gemeinsamen Zentrierhülse 8 befestigt. Die Zentrierhülse 8 ist zusammen mit mindestens einem Distanzring 9 auf die zugehörige Spindel 2 gesteckt und damit über eine Ringscheibe 10 und eine Schraube 11 verdrehungsfest verbunden. Auf der der Ringscheibe 10 und der Schraube 11 abgewandten Seite stützt sich die
Zentrierhülse 8 an einem Widerlagerring 12 ab, welcher an der Spindel 2 vorgesehen ist.
Die untereinander identischen Reibscheibensätze sind auf der jeweils zugehörigen Spindel 2 mit unterschiedlicher Axiallage der Reibscheiben 7 angeordnet. Dies gewährleisten the Distanzringe 9. Auf der in F i g. 1 linken Spindel 2 ist über dem Reibscheibensatz ein solcher Distanzring 9 vorgesehen, desgleichen auf der rechten Spindel 2, bei welcher jedoch der Reibscheibensatz umgekehrt, d. h. auf dem Kopf stehend, angeordnet ist. Auf der mittleren Spindel 2 sind zwei Distanzringe 9 vorgesehen, nämlich ein höherer unterhalb und ein flacherer oberhalb des Reibscheiberisatzes, welcher selbst so angeordnet ist, wie derjenige der linken Spindel 2.
Die Reibscheiben 7 überlappen sich also gegenseitig und laufen im Betrieb in derselben Richtung um, beispielsweise in Richtung der Pfeile *3 in F i g. 3. Der in Richtung des Pfeiles 14, d. h. von oben nach unten durch die Vorrichtung laufende Faden 15 wird also mit einem Z Draü versehen. Er läuft in zick zack-förmiger Bahn an den Reibscheiben 7 vorbei, an diesen anliegend, um die Vorrichtung durch einen feststehenden, rohrförmigen Ballonbrecher 16 hindurch zu verlassen. Der Ballonbrecher 16 durchsetzt die Grundplatte 1 und ist daran in der Mitte des erwähnten, gleichseitigen Spindeldreiccks befestigt.
Der Faden 15 wird an jeder Reibscheibe 7 gedruckt, und zwar an eine Kontaktfläche 17 derselben, vm darauf abzurollen. Der Faden 15 bildet mit der Ebene der Reibscheibe 7 einen Winkel a. Durch die vor allem vom Abzugszweck abhängige Fadenspannung T wird der Faden 15 mit einer in Fig. 2 nicht dargestellten, senkrecht zur Zeichnungsebene dieser Figur gerichteten Kraft gegen die Kontaktfläche 17 der Scheibe 7 gedrückt, so daß sich die tangential zur Kontaktfläche 17 gerichtete Kraft Ft ergibt. Diese kann in zwei Komponenten zerlegt werden, und zwar in eine Kraft Fd senkrecht zur Längsachse des Fadens 15 und in eine Krafi Fa in Richtung dieser Längsachse. Die Krpft Fd wirkt drallgebend auf den Faden 15 ein, d. h. verdreht den Faden 15 um seine Längsachse. Die Kraft FA zieht den Faden 15 in Richtung des Pfeiles 14 an der jeweiligen Reibscheibe 7 vorbei, d. h. unterstützt die Wirkung der Abzugswerkwalzen.
Die Koniaktfläche 17 ist in Bereiche unterschiedlichen Reibungskoeffizientens unterteilt, welche jeweils in Richtung der Scheibenbreite B aneinander anschließen und sich über den gesamten Scheibenumfang erstrecken. Dazu ist in die Scheibe 7 aus Material mit niedrigerem Reibungskoeffizienten eine Ringnut 18 eingearbeitet, in welcher ein Ring 19 aus Werkstoff mit höherem Reibungskoeffizienten vorgesehen ist. Der vom Ring 19 ausgebildete Bereich höheren Reibungskoeffizientens der Komaktfiäche 17 dient zur Falschdrallerteilung, die beiden benachbarten Bereiche niedrigeren Reibungskoeffizientens zur Fadenführung. Im Bereich mit höherem Reibungskoeffizienten ist die Umfangsgeschwindigkeit der Kontaktfläche 17 etwa dieselbe, so daß eine exakte Falschdrallerteilung gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß weiser, die Reibscheiben 7 bei der Vorrichtung gemäß F i g. 1 unterschiedliche Reibungskoeffizienten zur Falschdrallerteilung auf, und zwar steigen die Reibungskoeffizienten der Ringe 19 von der Fadeneinlauischeibe T zur Fadenauslaufscheibe 7". Dabei sind sämtliche noun Reibscheiben 7 mit demselben gegenseitigen Abstand A angeordnet, und weisen sie denselben Außendurchmesser U sowie dieselbe Breite Sauf.
Die Ausführufigsforrr. gemäß F i g. 4 unterscheidet sich lediglich dadurch von derjenigen nach Fig. 1, daß alle Ringe 19' gegenüber dem jeweils falschzudrallenden Faden 15 denselben Reibungskoeffizienten zur Falschdrallerteilung aufweisen, die Scheiben 7 dafür jedoch eine unterschiedliche Breite B, welche von der Fadeneinlaufscheibe T zur Fadenauslaufscheibe 7" hin steigt. Gemäß Fig.4 können dabei die drei ersten, die drei mittleren und die drei letzten Reibscheiben 7 jeweils dieselbe Breite B aufweisen, d. h. die drei Reibscheibensätze der drei Spindeln 2 identisch sein.
Die Ausfiihrungsform gemäß Fig.5 unterscheidet sich nur dadurch von derjenigen nach Fig. 1, daß sämtliche Ringe 19 denselben Reibungskoeffizienten gegenüber dem Faden 15 vermitteln, wogegen die Reibscheiben 7 mit unterschiedlichen gegenseitigen Abständen A angeordnet sind, und zwar vergrößern sich die Abstände A von der Fadeneinlaufscheibe T zur Fadenauslaufscheibe 7" hin. Dabei kann die Anordnung wiederum so getroffen sein, daß die drei Reibscheibensätze der drei Spindeln 2 identisch sind.
Die bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1, 4 und 5 getroffenen Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Falschdrallen von Fäden mittels Reibscheiben, für das Kräuseln synthetischer Fäden, wobei der falschzudrallende Faden an mehrerer! in Fadendurchlaufrichtung aufeinanderfolgenden Reibscheiben anliegt und vorbeiläuft, welche insbe sondere auf drei zueinander im wesentlichen parallelen, drehbar gelagerten, in der Draufsicht an «o den Eckpunkten eines etwa gleichseitigen Dreiecks liegenden Spindeln einander derart überlappend vorgesehen sind, daß der falschzudrallende Faden in zickzackförmiger Bahn zwischen den Reibscheiben hindurchläuft, und bei welchen jeweils die Kontaktfläche mi! dem Faden aus nebeneinanderliegenden, ringförmigen Abschnitten mit einem höheren Reibungskoeffizienten zur Falschdrallerteilung bzw. einem niedrigeren Reibungskoeffizienten zur Fadenführung an der Scheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheiben (7) unterschiedliche, von der Fadeneinlauf- zur Fadenauslaufscheibe (T bzw. 7") hin steigende Reibungskoeffizienten zur Falschdrallerteilung und/oder Breiten (B) aufweisen und/oder mit unterschiedlichen, sich von der Fadeneinlauf- zur Fadenauslaufscheibe (7' bzw. 7") hin vergrößernden gegenseitigen Abständen (/ψangeordnet sind.
DE19742400239 1973-02-12 1974-01-04 Falschdrallvorrichtung Pending DE2400239B2 (de)

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IT7448221A IT1008814B (it) 1973-02-12 1974-02-08 Dispositivo di falsa torsione
GB615974A GB1457944A (en) 1973-02-12 1974-02-11 False twisting apparatus
US441209A US3901011A (en) 1973-02-12 1974-02-11 False twisting apparatus
FR7404673A FR2217446B3 (de) 1973-02-12 1974-02-12
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447146A1 (de) * 1984-12-22 1986-06-26 FAG Kugelfischer Georg Schäfer KGaA, 8720 Schweinfurt Reibrotor zum falschdrallen von synthetischen faeden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3447146A1 (de) * 1984-12-22 1986-06-26 FAG Kugelfischer Georg Schäfer KGaA, 8720 Schweinfurt Reibrotor zum falschdrallen von synthetischen faeden

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