DE2400610C2 - Schneller Histograph - Google Patents
Schneller HistographInfo
- Publication number
- DE2400610C2 DE2400610C2 DE19742400610 DE2400610A DE2400610C2 DE 2400610 C2 DE2400610 C2 DE 2400610C2 DE 19742400610 DE19742400610 DE 19742400610 DE 2400610 A DE2400610 A DE 2400610A DE 2400610 C2 DE2400610 C2 DE 2400610C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- output
- function
- time
- time window
- amplitude
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 35
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 10
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 3
- 238000012905 input function Methods 0.000 description 3
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 3
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10L—SPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
- G10L21/00—Speech or voice signal processing techniques to produce another audible or non-audible signal, e.g. visual or tactile, in order to modify its quality or its intelligibility
- G10L21/06—Transformation of speech into a non-audible representation, e.g. speech visualisation or speech processing for tactile aids
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Data Mining & Analysis (AREA)
- Computational Linguistics (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
- Image Analysis (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Registrieren der Häufigkeit von bestimmten Funktionswertbereichen
in einer zweidimensionalen Funktion (Histogramm) und Ausgabe der Häufigkeitswerte, wobei die
Funktion als Amplituden-Zeit-Funktion einem Klassifizierer zugeführt wird, der für jeden voneinander
verschiedenen zu registrierenden Amplitudenwert einen Ausgang besitzt und der jeweils nur an einem
Ausgang ein Ausgangssignai liefert, wenn die Funktion den zugehörigen Funktionswert annimmt, und wobei
jedem Ausgang ein Speicher zugeordnet ist und alle Ausgänge an bestimmten Zeitpunkten abgefragt werden
und derjenige Speicher ein Speichersignal erhält, dessen zugeordneter Ausgang im Abfragezeitpunkt ein
Ausgangssignal führt, und wobei zur Ausgabe der Häufigkeitswerte die Speicher nacheinander abgefragt
und einer Ausgabeeinrichtung zugeführt werden.
Zur Untersuchung von Funktionen werden diese manchmal, z. B. bei der Sprachanalyse, so in eine andere
Darstellung umgewandelt, riaß die Häufigkeiten aufeinanderfolgender
Funktionswertbereiche nebeneinander dargestellt werden. Eine derartige Darstellung wird das
Histogramm einer Funktion genannt, und eine Einrichtung zur Erzeugung dieser Darstellung heißt Histograph.
Derartige Histographen sind z. B. aus der US-Patentschrift
36 29 838 bekannt Das Eingangssignal wird als Amplituden-Zeit-Funktion einem Klassifizierer zugeführt,
der für jeden dar verschiedenen Amplitudenwerte
einen Ausgang besitzt. Diese Ausgänge führen auf eine Koinzidenzschaltung, wo diese Ausgänge nacheinander
von einem Schrittschalter abgetastet werden. Die Speicher werden durch Kondensatoren gebildet, und
der Schrittschalter verbindet nacheinander jeden Kondensator mit einer Auflade- oder Entladestromquel-Ie.
Zur Steuerung des Schrittschalters und der Ladeschalter für die Kondensatoren sowie für weitere
Baugruppen wird noch ein zusätzlicher Zeitsteuergenerator benötigt.
Diese Einrichtung erfordert daher einen hohen Aufwand an Schaltmitteln bzw. Bauelementen, da
sowohl ein Klassifizierer für analoge Signale kompliziert aufgebaut ist wie auch die Schalter für analoge
Signale zumindest für eine gewisse Genauigkeit schwierig zu realisieren sind. Ferner können die
Kondensatoren ihren gespeicherten Analogwert nur begrenzte Zeit halten, so daß eine wiederholte
Betrachtung der Häufigkeitsverteilung auf einem Bildschirm praktisch nicht möglich ist. Ferner ist es nicht
möglich, die Amplitudenwerte an genau festgelegten Zeitpunkten abzutasten, da durch den Schrittschalter
die einzelnen Amplitudenwerte nacheinander abgetastet werden, so daß die niedrigen Amplitudenwerte
früher abgetastet werden als die hohen Amplitudenwerte oder umgekehrt, je nach der Reihenfolge des
Schrittschalters, und in dieser Zeit kann sich die Amplitude der Funktion bereits geändert haben. Wegen
dieser erheblichen Abtastzeit können auch keine sehr schnellen Vorgänge ausgewertet we-den.
Aus der Druckschrift »IBM Technical Disclosure so Bulletin«, Vol. 3, No. 11 April 1961, Seiten 55 und 56 ist
eine Anordnung zum Umsetzen einer Kurve in eine Folge von Binärwerten bekannt. Die Kurve ist auf
einem Papierstreifen aufgezeichnet und wird abschnittsweise mit Hilfe eines schmalen Lichtbündels und einer
rotierenden Kurvenscheibe abgetastet. Synchron mit der Kurvenscheibe wird ein Zähler gestartet, und wenn
die Kurvenscheibe die auf dem Papierstreifen aufgezeichnete Kurve abtastet, wird der Zähler gestoppt Mit
dieser Anordnung wird jedoch kein Histogramm einer zweidimensionalen Funktion ermittelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Registrieren der Häufigkeit von
bestimmten Funktionswerten nach der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden,
daß ein frei wählbarer Abschnitt einer Funktion mit höherer Genauigkeit untersucht und dessen Häufigkeitsverteilung
praktisch beliebig lange dargestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Funktion über einen Analog-Digital-Wandler
und ein Zeitfenstertor, das während der Dauer eines Zeitfensters entsprechend mehrerer aufeinanderfolgender
Abfragezeitpunkte geöffnet ist, dem als Dekodierer ausgebildeten Klassifizierer zugeführt w ird, der mindestens
so viele Binärbits der digitalen Funktionswerte vollständig an je einem Ausgang dekodiert, wie der
geforderten Amplitudenauflösung entspricht, daß an jedem Ausgang über je ein UND-Glied ein Zähler in
einer Zähleinheit angeschlossen ist, daß alle UND-Glieder
zu jidem der Abfragezeitpunkte innerhalb der Dauer des Zeitfensters gleichzeitig freigegeben werden
und der einem ein Ausgangssignal führenden Ausgang zugeordnete ZShler eine Zählstellung weiterschaltet,
und daß eine Multiplexeinrichtung alle Zählerstellungen nach Beendigung des Zeitfensters abfragt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Idee ist also, die zu untersuchende Funktion möglichst frühzeitig zu
digitalisieren, so daß alle weiteren Maßnahmen mit digitalen Schaltkreisen durchgeführt werden können.
Solche Schaltkreise sind wesentlich einfacher und preiswerter als analoge Schaltkreise, insbesondere bei
höherer Genauigkeit Der Klassifizierer wird also durch
einen Dekodierer ersetzt, und die Speicher werden durch Zähler gebildet, die eine Information beliebig
lange halten können, solange nicht die Betriebsspannung abgeschaltet wird. Die Abtastzeitpunkte können
durch einen einfachen Taktgenerator vorgegeben werden, sie können aber auch von einer Änderung der
Ausgangssignale des Dekodierers abhängig gemacht werden.
Wenn eine zu untersuchende Funktion nicht als Amplituden-Zeit-Funktion vorliegt, sondern beispielsweise
als gezeichnete Kurve, kann mit Hilfe einer Fernsehkamera leicht eine Amplituden-Zeit-Funktion
erzeugt werden, die gleichzeitig digitalisiert ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert.
Die zu untersuchende analoge Amplituden-Zeit-Funktion wird über den Eingang 15 und einen Schalter
einem schnellen Analog-Digital-Wandler 4 zugeführt, der aus der kontinuierlichen analogen Funktion eine
Folge von digital dargestellten Amplitudenwerten erzeugt Eine andere Möglichkeit ist, daß die zu
untersuchende Funktion aus Meßwerten besteht, die räumlich verteilt sind, z. B. mechanische Beanspruchung
von Konstruktionselementen an unterschiedlichen Punkten. Dann wird jedem Meßpunkt ein Meßwertaufnehmer
Mu Mz ... Mt zugeordnet, und die einzelnen
Meßwerte werden über einen Datenmultiplexer 2 nacheinander über den dann umgelegten Schalter dem
Analog-Digital-Wandler zugeführt. In diesem Fa1I kann
der Wandler synchron mit dem Datenmultiplexer arbeiten. Dadurch wird die räumliche Verteilung von
beliebigen Meßwerten in eine zeitliche Verteilung elektrischer Größen umgewandelt.
Wenn die zu untersuchende Funktion beispielsweise als graphische Kurve auf einem Aufzeichnungsträger
vorliegt oder aus der Kontur eines Körpers besteht, kann die Ortsfunktion auf folgende Weise in eine
Amplituden-Zeit-Funktion umgewandelt werden. Mit einer Fernsehkamera 1 wird die Kurve bzw. die Kontur
zeilenweise abgetastet Zu Beginn einer Zeile wird ein Zähler 3 gestartet, der die Anzahl von Zeiteinheiten
zählt bis der Elektronenstrahl der Kamera zu dem Punkt des Vorlagenabbildes auf der lichtempfindlichen
Schicht der Kamera gelangt Ist dieser Punkt erreicht so gibt die Kamera einen Impuls ab, der den Zählvorgang
stoppt. Der Zählerstand gibt dann den Wert der einen Koordinate der Kurve an, und zwar gleich als digitalen
Wprt Dieser Vorgang wiederholt sich mit jeder Zeile,
so daß sich insgesamt eine Amplituden-Zeit-Funktion aus der geometrischen Vorlage ergibt
Die so erzeugten digitalen Amplitudenfunktionen werden über einen Umschalter einem Zeitfenstertor, 5
zugeführt, das diese Amplitudenwerte nur für eine bestimmte Zeitfensterdauer durchläßt Diese kann
beispielsweise durch einen Taktgenerator 16 gesteuert werden, um zu gewährleisten, daß die Anzahl der
Abtastungen pro Zeitfenster konstant bleibt Wenn besondere Auflösungen gewünscht sind, kann die
Zsitfensterdauer auch unabhängig von der Taktfrequenz eingestellt werden.
Die am Ausgang des Zeitfenstertors 5 erscheinenden digitalen Amplitudenwerte werden einem Dekodierer 6
zugeführt der die üblicherweise als Dualzahlen vorliegenden Werte nur dekodieren muß. Entsprechend
der geforderten Amplitudenauflösung mit einer bestimmten Anzahl von Stufen, die zweckmäßig eine volle
Potenz von 2 ist, werden von den vom Analog-Digital-Wandler kommenden Dualzahlen nur die ersten Bits
entsprechend der Stufenzahl dekodiert, wobei vorausgesetzt ist, daß die Auflösung der Analog-Digital-Wandler
üblicherweise größer ist als die für den Histographen geforderte Amplitudenauflösung. Dies geschieht mit
üblichen Verknüpfungsgliedern, deren Ausgänge aus dem Dekodierer 6 herausgeführt werden, so daß für
jede aufzulösende Stufe ein Ausgang vorhanden ist
Jede Ausgangsleitung ist mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes 8 verbunden, von denen aus Gründen der
Übersichtlichkeit nur eines in der Zeichnung dargestellt ist. Der andere Eingang aller UND-Glieder ist
gemeinsam über einen Schalter in dessen einer Schalterstellung mit dem Taktgenerator 16 verbunden,
der einen regelmäßigen Takt liefert Diese Takte stellen Abfragepunkte der auszuwertenden Funktion dar, denn
mit jedem Takt werden alle UN D-Glieder 8 gleichzeitig kurzzeitig geöffnet und die Ausgänge des Dekodierers 6
durchgeschaltet.
Der Ausgang jedes UND-Gliedes 8 ist mit einem Zähler in der Zählereinheit 9 verbunden, so daß jeweils
ein Zähler einem bestimmten Ausgang des Dekodierers 6 zugeordnet ist. Da jeweils nur ein Ausgang des
Dekodierers 6 ein Ausgangssignal führen kann, erhält mit jedem Taktsignal des Taktgenerators 16 nur jeweils
ein Zähler ein Zählsignal. Auf diese Weise zählt jeder Zähler, wie oft ein bestimmter, ihm zugeordneter
Amplitudenwert während des Zeitfensters aufgetreten ist. Dabei wird also bei jedem Takt ein Amplitudenwert
ausgewertet, auch wenn die Eingangsfunktion über mehrere Takte konstant ist. Die Summe aller Zählerstände
entspricht dann der Taktanzahl pro Zeitfenster.
In der Figur ist noch eine andere Möglichkeit der Registrierung dargestellt, die in der rechten Schalterstellung
wirksam ist. Dazu sind alle Ausgänge des Dekodierers 6 mit einem Detektor 7 verbunden, der
jeweils dann ein Steuersignal am Ausgang abgibt wenn sich seine Eingangssignale, d. h. die Ausgangssignale des
Dekodierers 6 ändern. Die UND-Glieder 8 werden gleichzeitig mit jedem Steuersignal am Ausgang des
Detektors geöffnet, so daß nun ein Amplitudenwert der Eingangsfunktion nur dann registriert wird, wenn er neu
auftritt.
Die Zählerstände der Zählereinheit 9 stellen nach Beendigung des Zeitfensters die Amplitudenverteilung
der zu untersuchenden Eingangsfunktion im Zeitfenslerintervall dar. Zum Ausgeben der Amplitudenverteilung
werden die Zählerstände über einen digitalen Multiplexer 10 nacheinander, abgefragt und einem Steuergerät
11 zugeführt. Dieses Steuergerät enthält im wesentlichen eine Schieberegistergruppe, wobei jeder Zählstufe
der Zähler ein Schieberegister zugeordnet ist und die Anzahl der Stufen der Schieberegister gleich der Anzahl
der Zähler in der Zähleranordnung 9 ist. Dieser Schieberegistergruppe werden die Zählerstände parallel
zugeführt, wobei alle Schieberegister parallel weitergeschoben werden. Diese Übertragung der
Zählerstände kann mit hoher Geschwindigkeit erfolgen. Zur Darstellung der Amplitudenverteilung auf dem
Bildschirm eines Fernsehgerätes 12 werden die Schieberegister mit einem langsameren Takt entsprechend
der CCIR-Fernsehnorm wieder ausgelesen. Zu Beginn einer Zeile wird ein Zähler gestartet, der
während der Zeilendauer so weit zählt, wie der gewünschten Amplitudenauflösung pro Zeile entspricht.
Der Zählerstand wird laufend mit dem Ausgang der Schieberegister mittels eines !Comparators verglichen,
der bei Gleichheit einen Impuls liefert. Zu Beginn jeder Zeile wird der Elektronenstrahl hellgetastet, bis der
Komparatorimpuls erscheint und den Elektronenstrahl wieder dunkeltastet. Auf diese Weise werden die
gewünschten Balkendiagramme erzeugt. Je nach gewünschter Amplitudenauflösung werden eine oder
mehrere Zeilen zur Darstellung einer Amplitudenstufe benutzt.
Zweckmäßig liefert das Steuergerät gleichzeitig die Synchronisierimpulse für Zeilen- und Bildwechsel des
Fernsehgerätes, das als Ausgabegerät benutzt wird. Die Hell- bzw. Dunkelsteuerimpulse des Steuergerätes 11
werden direkt in den Videoverstärker des Fernsehgerätes eingespeist. Um ein Histogramm längere Zeit
betrachten zu können, werden die Schieberegister in dem Steuergerät nach dem Einlesen im Ring geschlossen,
so daß die Information zyklisch umläuft. So kann das Histogramm eines kurzen Vorganges beliebig lange
betrachtet werden.
Zur dauerhaften Speicherung kann das Histogramm von den Schieberegistern mit einem langsameren Takt
auf ein Magnetbandgerät 14 oder einen Lochstreifenstanzer 13 ausgegeben werden. Wenn das Histogramm
später noch einmal betrachtet werden soll, können die Bänder bzw. Lochstreifen wieder verwendet werden,
um die Schieberegister in dem Steuergerät und darüber das Fernsehgerät 12 zu steuern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zum Registrieren der Häufigkeit von bestimmten Funktionswertebereichen in einer
zwei dimensionalen Funktion (Histogramm) und Ausgabe der Häufigkeitswerte, wobei die Funktion
als Amplituden-Zeit-Funktion einem Klassifizierer zugeführt wird, der für jeden voneinander verschiedenen,
zu registrierenden Amplitudenwert einen Ausgang besitzt und der jeweils nur an einem
Ausgang ein Ausgangssignal liefert, wenn die Funktion den zugehörigen Funktionswert annimmt,
und wobei jedem Ausgang ein Speicher zugeordnet ist und alle Ausgänge an bestimmten Zeitpunkten
abgefragt werden und derjenige Speicher ein Speichersignal erhält, dessen zugeordneter Ausgang
im Abfragezeitpunkt ein Ausgangssignal führt, und wobei zur Ausgabe der Häufigkeitsverte die
Speicher nacheinander abgefragt und einer Ausgabeeinrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktion über einen Analog-Digital-Wandler (3,4) und ein Zeitfenstertor
(5), das während der Dauer eines Zeitfensters entsprechend mehrerer aufeinanderfolgender Abfragezeitpunkte
geöffnet ist, dem als Dekodierer (6) ausgebildeten Klassifizierer zugeführt wird, der
mindestens so viele Binärbits der digitalen Funktionswerte vollständig an je einem Ausgang
dekodiert, wie der geforderten Amplitudenauflösung entspricht, daß an jedem Ausgang über je ein
UND-Glied (8) ein Zähler in einer Zähleinheit (9) angeschlossen ist, daß alle UND-Glieder (8) zu
jedem der Abfragezeitpunkte innerhalb der Dauer des Zeitfensters gleichzeitig freigegeben werden
und der einem ein Ausgangssignal führenden Ausgang zugeordnete Zähler eine Zählstellung
weiterschaltet, und daß eine Multiplexeinrichtung (10) alle Zähleratellungen nach Beendigung des
Zeitfensters abfragt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die UND-Glieder .(8) von einem
regelmäßigen Taktsignal eines Taktgenerators (16) freigegeben werden.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Taktsignal des Taktgenerators (16)
auch die Dauer des Zeitfensters, gebildet durch Zeitfenstertor (5), steuert.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge des Dekodierers (6)
ferner mit den Eingängen eines Detektors (7) verbunden sind, der bei jeder Änderung der
Ausgangssignale des Dekodierers (6) ein Steuersignal erzeugt, das die UND-Glieder (8) freigibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742400610 DE2400610C2 (de) | 1974-01-08 | 1974-01-08 | Schneller Histograph |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742400610 DE2400610C2 (de) | 1974-01-08 | 1974-01-08 | Schneller Histograph |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2400610A1 DE2400610A1 (de) | 1975-07-10 |
| DE2400610C2 true DE2400610C2 (de) | 1982-09-02 |
Family
ID=5904286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742400610 Expired DE2400610C2 (de) | 1974-01-08 | 1974-01-08 | Schneller Histograph |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2400610C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3303770C1 (de) * | 1983-02-04 | 1983-12-22 | Gerhard 8500 Nürnberg Wustmann | Einrichtung zum Registrieren der absoluten Verbundauftrittshäufigkeiten von bestimmten Funktionspaaren |
| DE4309802A1 (de) * | 1993-03-28 | 1994-09-29 | Robert Prof Dr Ing Massen | Produktionsnahe Farbkontrolle mit bildgebenden Sensoren |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4608638A (en) * | 1983-10-21 | 1986-08-26 | Siemens Corporate Research & Support, Inc. | Apparatus for accumulating and permanently storing statistical information |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1166387A (en) * | 1967-06-20 | 1969-10-08 | Datran Ltd | Improvements in or relating to Statistical Display Apparatus. |
-
1974
- 1974-01-08 DE DE19742400610 patent/DE2400610C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3303770C1 (de) * | 1983-02-04 | 1983-12-22 | Gerhard 8500 Nürnberg Wustmann | Einrichtung zum Registrieren der absoluten Verbundauftrittshäufigkeiten von bestimmten Funktionspaaren |
| DE4309802A1 (de) * | 1993-03-28 | 1994-09-29 | Robert Prof Dr Ing Massen | Produktionsnahe Farbkontrolle mit bildgebenden Sensoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2400610A1 (de) | 1975-07-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2939787A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur speicherung mindestens einer zeitabhaengigen elektrischen variablen | |
| DE2220878A1 (de) | Schaltungsanordnung zur digitalen frequenzmessung | |
| EP0017251B1 (de) | Schaltungsanordnung für die Bestimmung der mittleren Periodendauer eines periodischen Signals | |
| DE19956533A1 (de) | Halbleiterprüfsystem | |
| DE3148654C2 (de) | ||
| DE2218415C3 (de) | Rauschzahlmeßschaltung für ein in Betrieb befindliches Impulsradargerät | |
| DE2053116B2 (de) | Schaltungsanordnung zur kompensation von amplitudenfehlern in bildsignalen | |
| WO1985000257A1 (fr) | Procede et agencement de circuit electrique pour la lecture conforme a la valeur des signaux et independante de la gamme des frequences du signal a enregistrer | |
| DE10144437A1 (de) | Zeitmessvorrichtung und Prüfgerät | |
| DE2400610C2 (de) | Schneller Histograph | |
| DE3542908A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur gewinnung eines genauen positionssignals | |
| DE1938090C2 (de) | Analysator von Massenspektren | |
| DE3541759C2 (de) | ||
| DE2952827A1 (de) | Digitalisierung eines wiederkehrenden analogsignals | |
| DE2101561A1 (de) | Servoeinstelleinnchtung | |
| DE1906196C3 (de) | Digitale mehrspurige Registrieranordnung mit schneller selbständiger Regelung der Verstärkung zur Aufzeichnung seismischer Signale | |
| DE1299718B (de) | Schaltungsanordnung zur Registrierung und Ermittlung der zeitlichen Verteilung von elektrischen Impulsen | |
| DE1935319B2 (de) | EntfemungsmeBgerät mit Laufzeitzähl- und Registriereinrichtungen für mehrere Echoimpulse | |
| DE2056926A1 (de) | Impulsradar Entfernungsmeßanordnung | |
| DE1286547B (de) | Elektrischer Analog/Digital-Umsetzer fuer mehrere Analogwerte nach der Vergleichsmethode | |
| DE3132984C2 (de) | ||
| DE2650556C2 (de) | Vorrichtung zur Darstellung einer Meßspannung, z.B. EKG, auf dem Bildschirm einer Oszillographenröhre | |
| DE1774836C (de) | Speicheranordnung für einen Vielkanal-Impulshöhen- Analysator | |
| DE3902502A1 (de) | Verfahren und anordnung zur messung der ausgangssignale eines sensors | |
| DE19652077C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Abtastung eines periodischen Signals |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |