DE240190C - - Google Patents

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DE240190C
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DE
Germany
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acid
heating device
acid bath
gases
heating
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DENDAT240190D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/12Separation of ammonia from gases and vapours

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*240190'-KLASSE 12 k: GRUPPE
F. J. COLLIN in DORTMUND.
enthaltenden Gasen und Schwefelsäure.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1910 ab.
Bei der Gewinnung von Ammoniak aus feuchten Gasen, deren Temperatur unterhalb des Taupunkts liegt, macht sich allgemein der Übelstand bemerkbar, daß sich die im Gase enthaltene Feuchtigkeit beim Durchleiten durch das (Schwefel-) Säurebad niederschlägt. Das bisher bekannte Mittel, das Sättigungsbad durch Anordnung von Dampfschlangen o. dgl. in dem Säurebad selbst, auf genügend
ίο hoher Temperatur zu halten, um ein Niederschlagen der Feuchtigkeit aus den Gasen zu vermeiden, führt deshalb nicht zum Ziele, weil es hierfür an geeignetem Material fehlt, das der zerstörenden Wirkung der heißen Säure auf die Dauer stand hält. Bisher war es nicht möglich, für die Heizeinrichtung im Säurebad ein zweckentsprechendes Material zu finden.
Durch nachstehend beschriebene Erfindung
soll dieses Übel behoben werden.
Beim Durchleiten der Gase durch den Säurewascher schlägt sich der größte Teil der im Gase enthaltenen Feuchtigkeit in dem Raum über der Säure nieder. Um die hierdurch bewirkte Zuführung von Flüssigkeit zum Säurebad zu verhüten, soll im Gasraum oberhalb des Säurespiegels in geringem Abstand hiervon eine Heizeinrichtung vorgesehen werden. Diese soll einmal die aus dem Bad kommenden Gase und Dämpfe derart erwärmen, daß keine Niederschläge aus dem Gas mehr stattfinden können, dann aber auch durch Bestrahlung des Säurespiegels eine Verdampfung der eventuell beim Durchstreichen der Gase niedergeschlagenen Flüssigkeit bewirken. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Sch litt durch einen Sättigungskasten dargestellt, woraus die vorgesehene Heizeinrichtung zu ersehen ist.
Die zwecks Ausscheidung des Ammoniaks durch ö as Säurebad zu leitenden Gase werden in bekannter Weise durch Rohr a in feinen Strahiert durch die Säure geführt. Sobald die Gase an der Oberfläche der Säure austreten, umspülen sie die hier vorgesehene Heizvorrichtung b, die sowohl mit Dampf, als auch mit Gasen oder heißer Luft usw. in bekannter Weise beheizt wird. Zweckmäßig ist diese Einrichtung so vorgesehen, daß zwischen zwei horizontal übereinander, in gewissem Abstand angeordneten Platten, die Heizgase durchgeleitet werden, während die ammoniakfreien Gase durch zwischen diesen Platten vorgesehene siebartige Kanäle c durchströmen und so erwärmt werden. V-55
Damit die oberhalb der Heizeinrichtung sich bildenden Niederschläge nicht wieder in das Säurebad fallen können, sind die Kanäle c noch über den Rand der oberen Platten hinausgeführt und zweckmäßig mit Hauben d versehen. Es wird so alle in dem oberen Raum sich niederschlagende Feuchtigkeit auf den oberen Platten aufgefangen und durch ein besonderes Rohr e abgeleitet.
Um eine bessere Heizwirkung der Badoberfläche zu erzielen, kann die obere Platte als Isolierplatte ausgebildet werden, so daß die eingeführte Wärme nur nach unten ausstrahlt,
wogegen nach oben die Ausstrahlung vermieden wird. Diese Vorkehrung wird jedoch nur dann vorzusehen sein, wenn auf die weitere Erwärmung der Gase oberhalb der Heizeinrichtung kein Wert gelegt wird.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Gewinnung von Ammoniumsulfat aus feuchten Ammoniak enthaltenden Gasen und Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung von Niederschlägen im Säurebad in geringem Abstand über dem Säurespiegel eine Heizeinrichtung vorgesehen ist, die das aus dem Säurebad kommende Gas und die Oberfläche des Säurebades selbst erwärmt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizvorrichtung kastenförmige Körper (b) dienen, die von vertikalen Kanälen (c) durchzogen sind.
  3. . 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (c) über die Deckplatte des Heizkastens emporragen und von Hauben (d) überdacht sind, um ein Zurücktreten der Niederschläge aus dem oberen Räume in den unteren zu verhindern.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Platten des Heizkastens als Isolierplatten ausgebildet werden, zwecks Vermeidung der Wärmeausstrahlung nach dem Gasraum über der Heizeinrichtung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT240190D Active DE240190C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5026085A (en) * 1989-04-13 1991-06-25 Ducote Edgar A Remote-steering trailer
US5135064A (en) * 1989-04-13 1992-08-04 Ducote Edgar A Remote steering of on-highway vehicles
US5305844A (en) * 1989-04-13 1994-04-26 Ducote Edgar A Remote steering of on-highway vehicles

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5026085A (en) * 1989-04-13 1991-06-25 Ducote Edgar A Remote-steering trailer
US5135064A (en) * 1989-04-13 1992-08-04 Ducote Edgar A Remote steering of on-highway vehicles
US5305844A (en) * 1989-04-13 1994-04-26 Ducote Edgar A Remote steering of on-highway vehicles

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