DE240344C - - Google Patents

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DE240344C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/14Racing games, traffic games or obstacle games characterised by figures moved by action of the players

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

2tftm»<Ejempfor
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 240344 KLASSE 77d. GRUPPE
schwingende Bewegung erteilt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Wettrennspiel, bei welchem einer als Rennbahn dienenden, mit Hindernissen und an einem Ende mit einer Schranke für die Spielgegenstände versehenen Platte eine wagerechte schwingende Bewegung erteilt wird, so daß die Spielgegenstände nach dem Hochziehen der Schranke sich schrittweise vorwärts bewegen.
Die Erfindung besteht in der zwangläufigen ίο Verbindung der Einschaltvorrichtung für den die Rennbahn bewegenden Motor mit der zum Hochziehen der Schranke dienenden Vorrichtung, derart, daß beim Einschalten des Motors die Schranke hochgezogen wird. Auf diese Weise erfolgt der Start sofort, nachdem die Rennbahn in Bewegung gesetzt worden ist, was das Wettrennspiel wirksamer macht, als wenn die Rennbahn und die Spielgegenstände durch besondere Handgriffe nacheinander in Bewegung gesetzt werden müßten. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist der Grundriß der Rennbahn,
Fig. 2 die Ansicht von unten mit der An-' triebsvorrichtung,
Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt,
Fig. 4 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1 und
Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Start- und Haltvorrichtung und
Fig. 7 einen Teil der Pferdehaltevorrichtung.
Auf einem Traggestell 1 ist ein die Rennbahn bildender Tisch 2 mittels Querträger 3 gelagert; letztere sind an Armen 4 angelenkt, die ihrerseits um im Innern des Gestells 1 vorgesehene Zapfen drehbar sind. An den Enden der Platte 2 sind mit Bolzen 6 versehene Querträger 5 vorgesehen; die Bolzen 6 werden durch auf dem Gestell befestigte geschlitzte Platten 7 geführt, wodurch die wagerechte Lage der Rennbahn während ihrer Schwingungen gesichert wird und die Arme 4 unterstützt werden.
Um die Platte 2 in schwingende Bewegung zu setzen, ist im Traggestell ein Federwerk oder Motor 8 beliebiger Art angebracht. An einer beliebigen Übertragungswelle 9 dieses Motors ist ein Hubdaumen 11 vorgesehen, welcher mit einem bei 13 schwingbar gelagerten gekrümmten Hebel 12 zusammen arbeitet. Ein nach oben gerichteter Arm dieses Hebels 12 ist durch die Stange 14 mit einem der Querträger 3 verbunden; an letzterem ist das eine Ende einer Feder 15 befestigt, deren anderes Ende bei 16 mit dem Traggestell verbunden ist. Wird der Daumen 11 in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung gedreht, so erhält die Platte ,eine wagerechte schwingende Bewegung, indem dieselbe in der einen Richtung durch den Hebel 12, in der anderen durch die Feder 15 bewegt wird. Die Bewegung nach vorwärts wird durch die Pufferkissen 2a begrenzt.
. Die Pferde oder andere Spielgegenstände sind mit einem nach vorn spitz zulaufenden, zur Führung dienenden Schuh 15" versehen, der die Vorderfüße jedes Pferdes miteinander verbindet, während die Hinterfüße 15* getrennt angeordnet sind. An der Oberfläche der Rennbahn sind in entsprechender Entfernung voneinander mehrere Reihen von nach hinten zugespitzten Hindernissen 17 vorgesehen, die die Pferde in der geraden Bewegung hindern. An der Rennbahn ist, um die Pferde in gerader Linie aufzustellen, eine Schranke vorgesehen, die selbsttätig hochgezogen wird, sobald man die Pferde in Bewegung setzen will.
Diese Schranke besteht aus einer wagerechten Stange oder Schnur 18, die'an den Enden an senkrechten Bolzen 19 befestigt ist. Der untere Teil dieser Bolzen gleitet in senkrechten, an dem Traggestell 1 befestigten Hülsen 20 und ist mit einer Vertiefung 21 versehen, in welche ein unter der Wirkung einer Feder stehender Riegel einschnappen kann, wodurch die Schranke in ihrer tiefsten Stellung gehalten wird. Um die Schranke zu heben, wenn die Bolzen 19 vom Riegel freigegeben werden, wirkt auf erstere von unten eine Feder 23.
Eine der Getriebewellen des Motors ist mit einer Bremsscheibe 24 versehen, welche von dem Arm 25 des drehbar gelagerten Bremshebeis 26 abgebremst wird. An dem anderen Arm dieses Hebels befindet sich eine Knagge 26*, die von einem Arm eines Winkelhebels 2Öa beeinflußt wird, dessen zweiter Arm mit der Stange 27 verbunden ist, die aus dem Gehäuse herausragt und an ihrem Ende mit einem Handgriff versehen ist. Wird letzterer nach unten gedrückt, so bewegt der Winkelhebel den Bremshebel und lüftet die Bremsscheibe 24, so daß sich der Motor drehen kann. Will man den Motor abstellen, so müß der Handgriff, der somit eine Anlaß- und Abstellvorrichtung bildet, nach außen gezogen werden. Der Bremshebel steht unter der Wirkung einer Feder, die ihn ständig gegen die Bremsscheibe drückt; sobald also der Handgriff zurückgezogen wird, kommt der Bremshebel zur Wirkung und stellt den Motor plötzlich ab.
Mit den Riegeln 22 sind Schnüre 29 in Verbindung, welche über einige Führungsrollen zu einem drehbaren Hebel 31 geführt sind; dieser Hebel wird von dem an der Stange 27 vorgesehenen Handgriff in der Weise beeinflußt, daß, wenn der Handgriff hineingedrückt wird, der Hebel, den eine Feder stets in der normalen Stellung hält, ausschwingt.
An dem bei der Schranke befindlichen Ende der Rennbahn ist eine erhöhte Plattform vorgesehen, worauf sich eine Figur mit einer Flagge in der Hand als »Starter« befindet. Der rechte Arm 34 dieser. Figur ist bei 35 angelenkt; die mit diesem Arm verbundene Stange 36 ist unten an einen Winkelhebel 37 angeschlossen, der seinerseits mit dem Hebel verbunden ist.
Die Einrichtung kann natürlich auch in so großem Maßstabe ausgeführt werden, daß auf den Pferden Personen reiten können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Wettrennspiel, bei welchem einer als Rennbahn dienenden, mit Hindernissen und an einem Ende mit einer Schranke für die Spielgegenstände versehenen Platte eine wagerechte schwingende Bewegung erteilt wird, so daß die Spielgegenstände nach dem Hochziehen der Schranke sich schrittweise vorwärts bewegen, gekennzeichnet durch die Verbindung der Einschaltvorrichtung für den die Platte (2) bewegenden Motor mit der zum Hochziehen der Schranke (18) dienenden Vorrichtung, derart, daß beim Einschalten des Motors gleichzeitig die Schranke hochgezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schranke (18) durch Federn (23) ständig nach oben gedrückt und durch Riegel (22) festgehalten wird, die gleichzeitig mit dem Einschalten des Motors ausgelöst werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit dem Einschalten des Motors und Hochziehen der Schranke eine Startflagge ge-Schwüngen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT240344D Active DE240344C (de)

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