DE2403473A1 - Betonrohrpfahl mit stahlrohrverstaerkung - Google Patents
Betonrohrpfahl mit stahlrohrverstaerkungInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/54—Piles with prefabricated supports or anchoring parts; Anchoring piles
-
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Description
- Betonrohrpfahl mit Stahlrohrverstärkung Die Erfindung betrifft einen Betonrohrpfahl mit Stahlrohrverstärkung, bei dem erhärteter Beton um ein Stahlrohr angeordnet ist, beispielsweise zur Gründung von Freileitungsmasten.
- Ein Gründungspfahl mit teilweiser Stahlrohrverstärkung ist durch die DT-AS 1 944 644 bekannt geworden. Dieser Gründungspfahl enthält in seinem oberen Teil ein Stahlrohr, welches huber Haftringe mit erhärtetem Beton innig verbunden ist, der den restlichen Teil des Gründungspfahles ausmacht, wobei der erhärtete Beton stahlbewehrt ist.
- Weiterhin ist ein Gründungspfahl bekannt (DT-OS 1 634'47o), der aus einem Schaftkörperrohr besteht, um das erhärteter Beton angeordnet ist. Das Schaftkörperrohr ist dabei aus Schleuderbeton gefertigt.
- Die bekannten Gründungspfähle haben den Nachteil, daß der Beton nicht in das Erdreich gepreßt und somit die Haftung des Betons zum Erdreich klein ist. Dies wirkt sich negativ auf die Tragfähigkeit der Gründungspfähle aus.
- Die Erfindung hat daher die Aufgabe, einen Betonrohrpfahl mit Stahlrohrverstärkung, bei dem erhärteter Beton um ein Stahlrohr angeordnet ist, zu schaffen, bei dem Beton in das Erdreich gepreßt ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Stahlrohr an seinem unteren Ende verschlossen und an diesem unteren Ende mit senkrecht abstehenden Seitenflügeln versehen ist.
- Die Erfindung hat den Vorteil, daß beim Einrammen des Stahlrohres in ein geeignet mit Beton vorbereitetes Erdreich durch die senkrecht abstehenden Seitenflügel eine Führung gegeben ist und der Beton in das Erdreich gepreßt wird, wodurch nach dem Aushärten des Betons ein Gründungspfahl entsteht, der gegenüber den bekannten Gründungspfählen eine höhere Tragfähigkeit aufweist. Die höhere Tragfähigkeit bedingt eine längere Lebensdauer und somit eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Gründungspfahl nach der Erfindung, während in den Figuren 2 und3 Querschnitte durch diesen Gründungspfahl dargestellt sind. In Figur 4 ist eine weitere Ausbildung des Stahlrohres in Seitenansicht dargestellt.
- Gemäß Figur 1 ist das Stahlrohr 3 an seinem unteren Ende mit einer Spitze 10 aus Stahlblech verschlossen. Die Spitze 10 ist dabei mit einem Ring 8 verbunden, der wiederum mit einem Stahlrohr 3 verbunden ist. Als Symmetrieachse ist in Figur 1 die unterbrochene Gerade 12 gezeichnet, uns die Linien 4 und 5 deuten an, daß der Gründungspfahl in seiner Längsrichtung unterbrochen gezeichnet ist. Am unteren Ende des Stahlrohres3 sind Seitenflügel 6 und 7 dargestellt.
- Wie auch dem Querschnitt C-D gemäß Figur 3 zu entnehmen, sind zwei weitere Seitenflügel 301 31 vorhanden, wobei die vier Seitenflügel vorteilhafterweise als ebene, flache Bleche ausgebildet sind und an das Stahlrohr 3 beispielsweise angeschweißt sind. In Figur 1 umgibt erhärteter Beton 2 Stahlrohr 3 und Seitenflügel 6, 7, wobei die Übergangsfläche erhärteter Beton 2 " Erdreich 1 als gewellte Linie 29 gezeichnet ist. Weiterhin sind in Figur 1 die Lagen der Querschnitte durch A-B und C-D angedeutet. Der in Figur 1 dargestellte Pfahl wird nun in der Weise hergestellt, daß in bekannter Weise ein bekanntes glattes, zylindrisches Stahlrohr mit verlorener Spitze in das Erdreich gerammt wird, wobei beim sich anschließenden Herausziehen des Stahlrohres und gleichzeitigem Rüttelvorgang mit Hilfe von Innenrüttlern der entstehende Hohlraum in ebenfalls bekannter Weise mit Beton gefüllt wird und anschließend ein Stahlrohr 3, das an seinem unteren Ende 10 verschlossen und an diesem unteren Ende mit senkrecht abstehenden Seitenflügeln 6, 7, 30, 31 versehen ist, in diesen mit noch nicht erhärtetem Beton gefüllten Hohlraum gerammt wird, wobei die Seitenflügel 6, 7, 30, 31 als Führungsbleche dienen. Der Frischbeton des Hohlraumes wird dabei zur Seite gepreßt und sehr stark verdichtet. Darüber hinaus drückt das verschlossene Stahlrohr 3 mit seinem Seitenflügeln 6, 7, 30, 31 beim Einrammen den noch nicht erhärteten Beton an und in das umgebende Erdreich 1.
- Beim Erhärten des Betons 2 entsteht eine innige Verbindung zwischen Beton-und Erdreich, die sich besonders günstig auf die Tragfähigkeit der Pfähle ausweist. Voraussetzung dabei ist eine geeignete Zusammensetzung des Betons in bezug auf Zementmenge und Konsistenz, beispielsweise: 360 kg Zement pro m3 Frischbeton, Kiessand nach Sieblinien (DIN 1045) und Wasser bis zur Konsistenz K 3 (DIN 1045).
- Der Außendurchmesser des Stahlrohres mit verlorener Spitze kann beispielsweise 42 cm betragen, der der verlorenen Spitze 50 cm. Für das Stahlrohr 3 können beispielsweise 32 cm Außendurchmesser vorgesehen sein, wobei die Flügel 6, 7, 30, 31 einen Kreis von 54 cm Durchmesser aufspannen. In den Figuren 2 und 3 ist deren Symmetrie durch unterbrochene Geraden 13 und 14 verdeutlicht. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Figur 4 schematisch gezeichnet, indem diese vorteilhafterweise als Winkeleisen 16, 17, 18, 19 ausgebildet sind, die unter dem unteren Ende des Stahlrohres 3 zu einer Spitze 28 vereinigt werden und über senkrecht zum Stahlrohr 3 stehende Leitbleche 24, 25, 26, 27 an diesem befestigt sind. Dabei ist das Stahlrohr 3 an seinem unteren Ende durch eine eingeschweißte Platte verschlossen, was durch die Linie 15 angedeutet ist. Diese Spitze ist bei weicheren Böden vorteilhaft zu verwenden, wo der Beton noch weiter strahlenförmig in das' umgebende Erdreich gepreßt wird.
Claims (4)
1. j Betonrohrpfahl mit Stahlrohrverstärkung, bei dem erhärteter Beton
um ein Stahlrohr angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß
das Stahlrohr (3) an seinem unteren Ende (10, 15) verschlossen und an diesem unteren
Ende mit senkrecht abstehenden Seitenflügeln (6, 7, 30, 31) versehen ist.
2. Verfahren zum Herstellen eines Pfahles nach Anspruch 1, d a d u
r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in bekannter Weise ein bekanntes glattes,
zylindrisches Stahlrohr mit verlorener Spitze in das Erdreich gerammt wird, wobei
beim sich anschließenden Herausziehen des Stahlrohres der entstehende Hohlraum in
ebenfalls bekannter Weise mit Beton gefüllt wird und anschließend ein Stahlrohr
(3), das an seinem unteren Ende (10, i5) verschlossen und an diesem unteren Ende
mit senkrecht abstehenden Seitenflügeln (6, 7, 30, 31) versehen ist, in diesen mit
noch nicht erhärtetem Beton gefüllten Hohlraum gerammt wird, wobei die Seitenflügel
(6, 7, 30, 31) in das Erdreich eindringen, das den Hohlraum umgibt.
3. Pfahl nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t,
daß die Seitenflügel (6, 7, 30, 31) als ebene, flache Bleche ausgebildet sind.
4. Pfahl nach Anspruch 1, d ä d u r c h g e k e n n z e i c hn e t,
daß die Seitenflügel als Winkeleisen (16, 17, 18, 19) ausgebildet sind, die unter
dem unteren Ende des Stahlrohres (3) zu einer Spitze (28) vereinigt werden und über
senkrecht zum Stahlrohr (3) stehende Leitbleche (24, 25, 26, 27) an diesem befestigt
sind.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2403473A DE2403473A1 (de) | 1974-01-25 | 1974-01-25 | Betonrohrpfahl mit stahlrohrverstaerkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2403473A DE2403473A1 (de) | 1974-01-25 | 1974-01-25 | Betonrohrpfahl mit stahlrohrverstaerkung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2403473A1 true DE2403473A1 (de) | 1975-07-31 |
Family
ID=5905631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2403473A Pending DE2403473A1 (de) | 1974-01-25 | 1974-01-25 | Betonrohrpfahl mit stahlrohrverstaerkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2403473A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2479237A (en) * | 2010-04-01 | 2011-10-05 | Abbey Pynford Holdings Ltd | A foundation pile with ridges or channels |
-
1974
- 1974-01-25 DE DE2403473A patent/DE2403473A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2479237A (en) * | 2010-04-01 | 2011-10-05 | Abbey Pynford Holdings Ltd | A foundation pile with ridges or channels |
| EP2374943A3 (de) * | 2010-04-01 | 2012-05-30 | Abbey Pynford Holdings Limited | Rammpfahl |
| GB2479237B (en) * | 2010-04-01 | 2016-05-11 | Abbey Pynford Holdings Ltd | A foundation pile |
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