DE2404367B2 - Vorrichtung zum Herstellen von Fertigbeton - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von FertigbetonInfo
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- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
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- B28C5/4279—Apparatus specially adapted for being mounted on vehicles with provision for mixing during transport with rotating drum and independently-rotating mixing tools
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 14 59 367 bekannt. Sie weist auf einer von einem Transportfahrzeug unterfahrbaren Brücke eine Abgabestelle für
Zement und Zuschlagstoffe mit einem Zwischenbehälter auf. Der Zwischenbehälter ist nicht unterteilt, so daß
der Zement und die Zuschlagstoffe bereits in dem Behälter miteinander in Berührung kommen. Damit
kann dieser Behälter seinen Inhalt nicht für längere Zeitdauer vorrätig halten, da Sand u.dgl. immer
feuchtigkeitshaltig ist und diese Feuchtigkeit auf unerwünschte Weise mit dem Zement zu vorzeitigen
Reaktionen führen kann. Eine lange Vorratshaltung ist jedoch auch nicht vorgesehen, es soll lediglich eine erste
dosierte Menge Zement und Zuschlagstoffe eingefüllt werden können, während die zweite bereitgestellt wird.
Wenn sich in Stoßzeiten ein Transportmischer nach dem anderen zur Füllung einfindet, bringt der
Zwischenbehälter keine Zeitersparnis mit sich, da seine Füllung langer dauern dürfte als der Platzwechsel
zwischen einem beschickten und dem nachfolgenden Transportmischer. Eine zweite, an der Brücke vorgesehene Mischeinrichtung für die Abgabe von Fertigbeton
an ein nicht mehr mischendes Transportfahrzeug ist so angeordnet, daß nicht einmal diese Stelle gleichzeitig
mit dem anderen Zwischenbehälter angefahren werden
verschiebbar gelagert ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung
(15d—h) Kübel (7,7") aufweist, die zum gleichzeitigen Transport aller Komponenten in Kammern (7a,
7a", 76, 7b", 7c 7c") unterteilt sind, die den
Kammern (10a, 10a', 10a", 106,10 b', 106", 10c; 10c',
Wc") der Zwischenbehälter (10) entsprechend angeordnet und jeweils mit einer Ausgabeöffnung
versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbehälter (10") verfahrbar
ausgebildet sind und als Fördervorrichtung wenigstens ein an der Dosiervorrichtung (6) vorbeiführendes Schienenpaar (31) vorgesehen ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenpaare (31) für die
Zwischenbehälter (10) wenigstens teilweise zweigleisig mit Übergangsstrecken (32) ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbehälter (10") auf
wenigstens einem Schienenpaar (31) zu und von einer Füllstelle verfahrbar sind, der eine ortsfeste,
von der Dosiervorrichtung (20, 2Oa^ kommende
Fördet vorrichtung (15gjzugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (15e, \5g, \5h) für die Kübel (7) wenigstens
teilweise zweispurig ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens zwei unabhängig voneinander gleichsinnig bewegliche Fördervorrichtungen (15) vorgesehen sind.
kann. Die Vorrichtung erlaubt somit immer nur die Beschickung eines einzigen Fahrzeuges.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
genannten Gattung so auszubilden, daß sie eine gleichmäßige Arbeitsauslastung der Anlage und ein
rasches und wirtschaftliches Liefern von Beton, insbesondere in Stoßzeiten, ermöglicht und daß
gleichzeitig an mehreren Stellen Transportbetonmi-
5(1 scher beschickt werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Hauptanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, durch das Beschicken einer Anzahl von Zwischenbehäl
tern an der Füllstation eine gleiche Anzahl von
Transportbetonmischern gleichzeitig zu beliefern. Wesentlich ist dabei der Vorteil, daß sämtliche für die
Charge benötigten Komponenten unabhängig von der Abrufzeit vordosiert und entsprechend lange vorrätig
gehalten werden können, da sie in den unterteilten Zwischenbehältern nicht miteinander reagieren können.
Auf diese Weise lassen sich insbesondere bekannte Stoßzeiten vorbereiten und entschärfen.
Es ist zwar bereits bekannt (DE-OS 14 71 391) einen Behälter zur getrennten Aufnahme von Zement und
Zuschlagstoffen zu unterteilen. Dieser Behälter ist jedoch zum Transport der genannten Stoffe an einen
Verwendungsplatz, gegebenenfalls mit dort Vorhände-
ner Mischeinrichtung, bestimmt, nicht für die Beschikkung
von Transportmischem direkt am Abfüllort Er ist flexibel ausgebildet und stellt eine aufwendige Kombination
zweier Säcke dar, wobei der Aufwand in Herstellung und Bedienung lediglich den Vorteil hat,
daß der Inhalt der beiden Säcke aufeinander abgestimmt und Verwechslungsmöglichkeiten ausgeschlossen
sind.
Ferner ist aus der DE-PS 15 84 394 eine Waage bekannt, deren Behälter Kammern aufweist, in welchen
Wasser, Zement und Zuschlagstoffe getrennt voneinander unterzubringen sind. Nach Abschluß des Wiegevorganges
wird der Waagebehälter geöffnet und die Komponenten gleichzeitig einem stationären Mischer
zugeführt Diese Vorrichtung hat den Zweck, den Wiegevorgang zu vereinfachen, insbesondere eine
einzige Waage für alle Komponenten anstelle von mehreren einzelnen Waagen für Zuschlagstoffe, Zement
und Wasser zu verwenden. Die Unterteilung des Waagebehälters soll also gerade weitere Behälter, bzw.
Waagen mit Behälter, einsparen.
Bekannt ist ferner bereits aus dem deutschen Gebrauchsmuster 17 48 559 ein Beschickungskübel für
Mischmaschinen, der in zwei Kammern unterteilt ist. Eine davon ist für die Zuschlagstoffe, eine für Zement
bestimmt. Der Beschickungskübel ist nur zum unmittelbaren Transport von einer Dosiervorrichtung zum
Mischer bestimmt Die Unterteilung in Kammern soll lediglich verhindern, daß insbesondere im Bereich des
Kübelbodens während dieses Weges eintretende Reaktionen der Zuschlagstoffe mit dem Zement dazu
führen, daß sich der Kübelinhalt nicht ganz oder nur nach zusätzlicher Einwirkung von außen, wie Klopfen
u. dgl., entleert Eine Vorratshaltung auf längere Zeit ist nicht beabsichtigt.
Zum Beschicken zweier stationärer Mischvorrichtungen ist bereits eine Fördereinrichtung bekannt (deutsches
Gebrauchsmuster 7110 737) mit einer etwa Y-förmigen Förderbahn für zwei Beschickungskübel.
Die Förderbahn geht mit ihrem einen Weg von einer Dosiervorrichtung, an welcher die Beschickungskübel
abwechselnd beladen werden können, aus und weist an der Gabelung eine Weiche auf, die von dem jeweils sich
bewegenden Beschickungskübel selbsttätig umgestellt wird. Somit sind sowohl Ausgangs- als auch Endpunkte,
wie auch die Fördereinrichtung selbst ortsfest. Die Fördereinrichtung kann nicht auf viele zu beschickende
Stellen eingesteht werden. Sofern, wie als Erweiterungsmöglichkeit erwähnt, mehr als zwei Mischer beschickt
werden sollen, sind für jeden eine zusätzliche, gegebenenfalls über eine Weiche anfahrbare Förderbahn
einzurichten.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind entweder eine oder mehrere Fördereinrichtungen beweglich
auf eine Vielzahl von der Vorratshaltung dienenden Zwischenbehältern einstellbar, also ortsveränderlich,
oder die Zwischenbehälter beweglich an eine oder mehrere Endpunkte einer ortsfesten Fördereinrichtung
heranbringbar, oder sowohl die Fördereinrichtung als auch die der Vorratshaltung dienenden Zwischenbehälter
ortsveränderlich.
Die Zwischenbehälter der erfindungsgemäßen Vorrichtung können einfach und robust aufgebaut sein und
weisen eine beträchtliche Lebensdauer auf. Als weiteren wirtschaftlichen Vorteil ermöglichen sie eine wesentlich
bessere Ausnutzung vorhandener Transportbetonmischer, da für diese keine oder keine nennenswerten
Wartezeiten an der Füllstation entstehen. Wesentlich ist ferner die Energieersparnis, da die gesamte Charge aus
einem Zwischenbehälter auf einmal in den Transportbetonmischer gefüllt werden kann und damit lange
Rotationszeiten im Stand vermieden werden.
Die Zwischenbehälter können auf stationären Stellplätzen angeordnet und die Fördereinrichtung auf alle Zwischenbehälter wahlweise einstellbar sein. Diese Vorrichtung ist auf besonders wirtschaftliche Weise an bereits vorhandene Anlagen anpaßbar. Es ist lediglich
Die Zwischenbehälter können auf stationären Stellplätzen angeordnet und die Fördereinrichtung auf alle Zwischenbehälter wahlweise einstellbar sein. Diese Vorrichtung ist auf besonders wirtschaftliche Weise an bereits vorhandene Anlagen anpaßbar. Es ist lediglich
ίο eine Stützvorrichtung in unterfahrbarei Höhe für die
Zwischenbehälter und bewegliche Fördereinrichtungen notwendig.
Eine einfache und platzsparende Ausführungsform einer Vorrichtung mit stationären Zwischenbehältern
!5 sieht vor, daß die Zwischenbehälter derart auf einem
Gestell in Ringsegmentform angeordnet sind, daß der Mittelpunkt des Ringes mit einer Wiegestelle zusammenfällt
und die Fördereinrichtung radial von der Dosiervorrichtung zu jedem Zwischenbehälter führend
einstellbar ist Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Fördereinrichtung beim Wechsel von einem Zwischenbehälter
zum anderen nur gedreht, nicht verstellt werden muß. Ihre Neigung kann unverändert bleiben,
ebenso ihre Länge. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Ringsegmentanordnung besteht darin, daß jeder
Zwischenbehälter von außen, also der größeren Umfangsseite her, gut von einem Transportbetonmischer
angefahren werden kann.
Bei einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung
JO nach der Erfindung können die Zwischenbehälter stationär in einem geraden Gestell angeordnet und die
Fördereinrichtung parallel zum Gestell brückenartig zwischen der Dosiervorrichtung und einer Laufschiene
vor den Stellplätzen verschiebbar gelagert sein.
J5 Die Fördervorrichtung kann Kübel aufweisen, die
zum gleichzeitigen Transport aller Komponenten in Kammern unterteilt sind, die den Kammern der
Zwischenbehälter entsprechend angeordnet und jeweils mit einer Ausgabeöffnung versehen sind. Jeder Kübel
fördert somit sämtliche Komponenten gleichzeitig zu dem betreffenden Zwischenbehälter. Die Übergabe
aller Komponenten erfolgt ebenfalls gleichzeitig.
Bei einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung sind die Zwischenbehälter verfahrbar ausgebildet und
•ti als Fördervorrichtung wenigstens ein an der Dosiervorrichtung
vorbeiführendes Schienenpaar vorgesehen. Jeder Zwischenbehälter kann an einer oder mehreren
Abfüll- bzw. Dosiervorrichtungen vorbeifahren und die einzelnen Komponenten aufnehmen. Gleichzeitig bietet
w diese Vorrichtung die Möglichkeit, die Zwischenbehälter
an eine oder mehrere Füllstationen für die Transportbetonmischer heranzufahren. Es müssen nicht
mehr alle Stellplätze für die Zwischenbehälter für die Transportbetonmischer zugänglich sein.
Vorteilhaft ist die Bahn für die Zwischenbehälter wenigstens teilweise zweispurig mit Übergangsstellen
ausgebildet. Sofern die Bahn für die Zwischenbehälter keinen geschlossenen Ring bildet, ermöglicht die
wenigstens teilweise zweispurige Ausbildung, die
«J jeweils vollen Zwischenbehälter zum Beladen der
Transportbetonmischer bereitzustellen und die jeweils leeren Zwischenbehälter einer Füllstelle zuzuführen,
öhre daß sie sich gegenseitig behindern bzw. im Ladeverlauf aufhalten.
t>5 Die Fördervorrichtungen für die Kübel können für
gleichzeitiges Fördern in beiden Richtungen wenigstens teilweise zweispurig ausgebildet sein. Mit der zweiten
Sdut als Ausweichstrecke läßt sich das Beschickunes-
tempo verdoppeln, da jeder leere Kübel sich zurückbewegen kann, während ein neuer voller Kübel unterwegs
ist. Zweispurig, bzw. mit einer Ausweichstelle versehen, können nicht nur ortsfeste, sondern auch parallel
verschiebliche oder radial bewegliche Fördervorrichtungen ausgebildet sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand einer Reihe von Ausführungsbeispielen erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine schematisierte Seitenansicht der Vorrichtung
zum Füllen von Zwischenbehältern,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform dieser Vorrichtung entsprechend F i g. 1,
Fig.4 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung
entsprechend der Fig. 1,
Fig.5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform
der Vorrichtung, mit einer Füllstation für einen Transportbetonmischer,
F i g. 6 eine schematisierte Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung zum Füllen von
Zwischenbehältern,
F i g. 7 die Draufsicht auf die Vorrichtung nach F i g. 6,
F i g. 8 die Draufsicht auf eine abgeänderte Vorrichtung entsprechend F i g. 6,
F i g. 9 eine schematisierte Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum Füllen von
Zwischenbehältern,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 9,
F i g. 11 eine schematisierte Seitenansicht einer
weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung zum Füllen von Zwischenbehältern,
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 11,
Fig. 13 eine schematisierte Seitenansicht einer
weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum Füllen von Zwischenbehältern,
Fig. 14 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 13,
F i g. 15 eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Füllen von Zwischenbehältern und
Fig. 16 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 15.
In allen Figuren sind im wesentlichen gleiche Vorrichtungen und Gegenstände durchgehend mit
gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In den Fig. 1 bis 5 ist im rechten Teil der Zeichnung
ein sternförmiges Zuschlagstofflager 1 unterschiedlicher Körnung, wie Sand und Kies, mit einer
Entnahmeöffnung 2 gezeichnet Ihr ist ein Schrapper 3 zugeordnet. Im Bereich des Zuschlagstofflagers 1 sind
ferner zwei Zementsilos 4 vorgesehen, von denen eine Abfülleitung 5 zu einer schematisch dargestellten
Dosiervorrichtung 6, einer von mehreren, führt Ein
Kübel 7, der in eine große Kammer 7a und zwei kleinere Kammern Tb und 7c unterteilt sind, (Fi g. 3) kann dort
mit Zement, Zuschlagstoffen und Wasser in bestimmten Mengen gefüllt werden. Jede dieser Komponenten wird
dabei in eine der Kammern 7a bis Tc gefüllt Jede Kammer 7a bis 7c weist ein eigenes Verschlußelement
auf. Dem Zuschlagstofflager 1 gegenüber ist ein Gestell 8 aufgebaut, das, wie Fig.2 zeigt, ringsegmentförmig
angeordnet ist Es weist eine Anzahl von Stellplätzen 9 für stationäre Zwischenbehälter 10 auf. Die Stellplätze 9
sind dabei so ausgebildet, daß der untere Bereich der
Zwischenbehälter 10, insbesondere die Bodenfläche, frei nach unten ragt. Ferner ist das Gestell 8 so ausgebildet
daß ein Transportbetonmischer 11 (Fig.5) an jeden Stellplatz 9 so weit heranfahren kann, daß er den Inhalt
des Zwischenbehälters 10 in seine Trommel 12 übernehmen kann. In der Darstellung nach Fig.5
geschieht dies mit Hilfe eines Einfüllstutzens 13, der am Stellplatz 9 oder am Zwischenbehälter 10 angeordnet
ist. Die Trommel 12 des Transportbetonmischers 11 weist Fangorgane 13a auf, mit welchen sie den
to Einfüllstutzen 13 beim Heranfahren fängt und nach der Füllung wieder freigibt. Die gleiche Anordnung gilt auch
für die F i g. 1 bis 4. Das Gestell 8 weist ferner eine Laufschiene 14 auf. Sie verläuft auf seiner Oberseite, und
zwar im Bereich seiner inneren, dem Zuschlagstofflager 1 zugewandten Oberkante benachbart.
Jeder Zwischenbehälter 10 weist eine große Kammer 10a sowie zwei kleinere Kammern 10b und 10c auf
Deren räumliche Zuordnung entspricht der Zuordnung der Kammern 7a bis Tc im Kübel 7 derart, daß ein über
dem Zwischenbehälter 10 befindlicher Kübel 7 der Inhalt seiner einzelnen Kammern Ta bis Tc getrennt
jeweils in die entsprechenden Kammern 10a bis 10c des Zwischenbehälters 10 entleeren kann. Die große
Kammer 7a, 10a, des Zwischenbehälters 10 und des Kübels 7 sind für die Aufnahme von Zuschlagstoffen
wie Kies und Sand, die kleineren Kammern Tb, Tc; XOb 10c, für die Aufnahme von Wasser bzw. Zemeni
bestimmt.
Eine Fördervorrichtung 15 für die Kübel 7, hier als
jo Schrägaufzug ausgebildet, ist mit ihrem unteren Ende
unterhalb der Dosiervorrichtung 6 mittels eines Drehlagers 16 gelagert. Der obere Bereich der
Fördervorrichtung 15 ist mittels eines Laufwerkes 17 auf der Laufschiene 14 verschieblich abgestützt. Er
J5 erstreckt sich so weit über die Oberseite des Gestells 8.
daß der Kübel 7 mit seinen Kammern 7a bis Tc genau über die drei Kammern 10a bis 10c des Zwischenbehälters
10 gebracht werden kann. Die Fördervorrichtung 15 kann in Richtung des Doppelpfeiles A (Fig.2) um
ίο das Drehlager 16 gedreht werden, wobei das Laufwerk
17 auf der Laufschiene 14 läuft.
Die geschilderte Vorrichtung nach den F i g. 1 und 2 arbeitet wie folgt: Die Fördervorrichtung 15 wird durch
Drehen um das Drehlager 16 in seine Stellung gebracht,
•»5 bei welcher sich ihr oberer Bereich über einem leeren
Zwischenbehälter 10 befindet Der Kübel 7 wird an der Dosiervorrichtung 6 mit aufeinander mengenmäßig
abgestimmten Komponenten beschickt wobei ein oder mehrere Zuschlagstoffe in die große Kammer 7a,
Zement und Wasser jeweils in die dafür bestimmte kleine Kammer Tb bzw. Tc gefüllt werden. Die
Fördervorrichtung 15 transportiert den Kübel 7 nach oben derart über den Zwischenbehälter 10, daß sich die
Kammer 7a des Kübels 7 über der Kammer 10a des Zwischenbehälters 10, die Kammern Tb und Tc über den
Kammern 106 bzw. 10c befinden (Fig. 1 zeigt den Kübel 7 einmal in der untersten und einmal in der
obersten Förderstellung). Der Inhalt des Kübels 7 wird
durch öffnen der nicht gezeichneten Verschlußelemen-
M) te der Kübelkammern 7a bis 7c in die entsprechenden
Kammern 10a bis 10c des Zwischenbehälters 10 entleert Der leere Kübel 7 wird zurück zur Dosiervorrichtung
6 gebracht und erneut mit Komponenten beladen. Dieser Vorgang wiederholt sich. Vis eine für
fe5 eine bestimmte Betoncharge notwendige Menge von
Zuschlagstoffen, Zement und Wasser in den entsprechenden Kammern 10a bis 10c des Zwischenbehälters
10 gelagert sind. Damit sind die durch die Kammer-
wände getrennten Komponenten zur Übergabe an einen Transportbetonmischer 11 bereit. Die Fördervorrichtung
15 wird nunmehr so gedreht, daß sich ihr oberer Bereich über einem anderen, leeren Zwischenbehälter
10 befindet, worauf dieser Zwischenbehälter 10 in der geschilderten Weise aufgefüllt wird. Dies wiederholt
sich, solange auf dem Gestell 8 leere Zwischenbehälter 10 vorhanden sind. Sobald an einer Baustelle Beton
benötigt wird, fährt ein Transportbetonmischer 11 in der
in Fig.5 dargestellten Weise unter einen Stellplatz 9
des Gestells 8. Während seine Trommel 12 zu rotieren beginnt, wird der Inhalt des an diesem Stellplatz 9
befindlichen Zwischenbehälters ίΟ durch dessen Boden nacheinander oder gleichzeitig durch den Einfüllstutzen
13 in die Trommel 12 entleert. Durch die Rotation der Trommel 12 werden die Komponenten sofort gemischt.
Der Transportbetonmischer 11 kann mit einem Zwangsmischwerkzeug 18 versehen sein. Bereits am
Ende des Füllvorganges für die Trommel 12 ist der Mischvorgang abgeschlossen. Im übrigen wird der
Trommelinhalt auch während des Transportes zur Baustelle durch gelegentliches oder dauerndes Rotieren
der Trommel 12 in vermischtem Zustand gehalten. Weitere Transportbetonmischer 11 können jederzeit,
auch gleichzeitig, untere andere Stellplätze 9 mit ge füllten Zwischenbehältern 10 fahren und gefüllt werden.
Jeder geleerte Zwischenbehälter 10, unter dem sich kein Transportbetonmischer 11 befindet, kann sofort wieder
in der geschilderten Weise mit den Komponenten für eine Betoncharge gefüllt werden.
F i g. 3 zeigt eine Vorrichtung, die sich von der nach F i g. 1 und 2 !ediglich dadurch unterscheidet, daß zwei
Fördervorrichtungen 15a vorhanden sind. Beide sind an einem einzigen Drehlager 16a so angeordnet, daß sie
ebenso wie die einzige Fördervorrichtung 15 in F i g. 2 in Richtung des Doppelpfeiles A hin und her drehbar sind,
wobei sie sich ebenfalls mit jeweils einem Laufwerk auf der Laufschiene 14 abstützen. Die Seitenansicht der
Ausführungsform nach F i g. 3 deckt sich mit der Ausführungsform F i g. 1, wobei tatsächlich zwei Kübel
7 vorhanden sind, einer auf jeder Fördervorrichtung 15. Diese Vorrichtung ermöglicht die gleiche Arbeitsweise,
wie sie für die Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 geschildert wurde, nur daß jeweils zwei Zwischenbehälter 10
gleichzeitig gefüllt werden können. Dabei kann jede der Fördervorrichtungen 15a über einen gerade leeren
Zwischenbehälter 10 gedreht werden. Das wechselweise Füllen der Kübel 7 läßt sich auf einfache Weise
dadurch steuern, daß immer der Kübel 7 einer Fördervorrichtung 15a unten ist, wenn sich der andere
oben befindet und umgekehrt.
F i g. 4 zeigt eine weitere, in der Seitenansicht F i g. 1 entsprechende Vorrichtung. Sie unterscheidet sich von
der Vorrichtung nach Fig.2 nur hinsichtlich ihrer Fördervorrichtung 156, und zwar dadurch, daß diese
über einen Teil der Förderstrecke zweispurig ist Eine der beiden Spuren 156' ist für die Aufwärtsförderung
(Pfeil B), die andere Spur 156"für die Abwärtsförderung
(Pfeil Qbestimmt Im übrigen ist die Fördervorrichtung 156 analog der Fördervorrichtung 15 in Fig.2
ausgebildet d. h. um ein Drehlager 16 beweglich, auf der Laufschiene 14 abgestützt und somit zu jedem leeren
Zwischenbehälter 10 bewegbar. F i g. 4 zeigt die beiden Kübel 7 in ihren Endstellungen, einen unten, einen oben,
mit ausgezogenen Linien. Ferner zeigt sie die beiden Kübel 7 in strichpunktierten Linien während ihrer
Begegnung, wobei der eine auf der Spur 156'nach oben,
der andere auf der Spur 15ö"nach unten gefördert wird.
Die Arbeitsweise mit dieser Vorrichtung verläuft wie geschildert, lediglich verdoppelt sich die Füllgeschwindigkeit
für einen Zwischenbehälter 10, da ständig zwei Kübel 7 in Bewegung sein können. Je nach Ausbildung
der Fördervorrichtung 156 kann auch jeweils eine der beiden Spuren 156', 156" einem bestimmten Kübel 7
zugeordnet sein, der sich auf ihr auf- und abwärts bewegen kann, so daß die beiden Spuren 156'und 156"
eine Ausweichstelle bilden.
ίο Fig.5 zeigt die schematisierte Seitenansicht einer
Vorrichtung, die im wesentlichen mit den F i g. 2,3 und 4 übereinstimmt, d. h. die in F i g. 5 mit 15c bezeichnete
Fördervorrichtung kann ein- oder zweispurig sein, bzw. können zwei Fördervorrichtungen 15c vorgesehen sein.
Der Unterschied liegt in der Form des Gestelles 8c, das in einer andere Ausbildung seiner Stützen ein Dach 19
über den Stellplätzen 9 aufweist. Ferner ist die Vorrichtung mit Kübeln T ohne Kammern ausgerüstet,
bei denen zum Entleeren der Kübel T gekippt wird. Die Kippeinrichtung ist der Übersichtlichkeit halber in
F i g. 5 jedoch nicht eingezeichnet. Bei dieser Vorrichtung müssen die Komponenten einzeln gefördert und in
die betreffenden Kammern 10a bis 10c des Zwischenbehälters 10 gefüllt werden. Im übrigen zeigt F i g. 5 zwei
Arbeitsgänge, das Entleeren eines Kübels T mit Zuschlagstoffen in die Kammer 10a eines Zwischenbehälters
10 und das Entleeren eines Zwischenbehälters 10 in einen Transportbetonmischer 11.
In den F i g. 6, 7 und 8 sind das Gestell 8 mit den Stellplätzen 9 und der Laufschiene 14, sowie die Zwischenbehälter 10 ausgebildet wie in den bisher beschriebenen Figuren. Rechts ist jedoch ein Hochsammelbehälter 20 vorhanden, der mehrere Kammern 20a für verschiedene Zuschlagstoffe, sowie Zement und gegebenenfalls Wasser aufweist. Beschickt wird der Hochsammelbehälter 20 mittels eines Schrägförderers 21, der in den Fig.6 bis 8 nur schematisch angedeutet ist. Es kann sich dabei um eine Fördervorrichtung bekannter Bauart, beispielsweise einen Becherförderer oder Aufzug, handeln. Der Schrägförderer 21 beschickt mit den von ihm geförderten Komponenten einen verschieblichen Querförderer 22, der in bekannter Weise das Fördergut wahlweise in eine der Kammern 20a transportiert. An einem den Hochsammelbehälter 20 tragenden Turm 23 ist mittels eines Drehlagers 166 eine Fördervorrichtung \5d für Kübel 7 um eine vertikale Achse drehbar gelagert. Die Fördervorrichtung \5d stützt sich mittels eines Laufwerks 17 auf die Laufschiene 14 ab, und ist dadurch so einzustellen, daß sich ihr Ende jeweils über einem Zwischenbehälter 10 befindet Die Wirkungsweise der Fördervorrichtung \5d ist analog zu der Wirkungsweise der Fördervorrichtung 15 nach Fig. 1, wobei lediglich die Förderrichtung des vollen Kübels 7 abwärts und die Rückführung des leeren Kübels 7 aufwärts geht Gefüllt wird jeder Kübel 7 an der Unterseite des Hochsammelbehälters 20, wobei der Inahlt jeder Kammer 20a über eine nicht gezeichnete Dosiervorrichtung an der Unterseite des Hochsammelbehälters 20 in eine Kammer des Kübels 7 gezogen wird Die Arbeitsweise verläuft im übrigen wie eingangs geschildert, über die Fördervorrichtung \5d werden die Kammern 10a bis 10t/ jedes Zwischenbehälters 10 gefüllt und bei Bedarf in einen Transportbetonmischer 11 entleert Fig.6 zeigt die Anlage mit zwei Fördervorrichtungen 154 Fig.8 eine Fördervorrichtung 15e, die analog der Fördervorrichtung 156 in Fig.4 zwei Spuren 15e'bzw. 15e"aufweist, also eine Ausweichmöglichkeit für zwei gegensinnig bewegte
In den F i g. 6, 7 und 8 sind das Gestell 8 mit den Stellplätzen 9 und der Laufschiene 14, sowie die Zwischenbehälter 10 ausgebildet wie in den bisher beschriebenen Figuren. Rechts ist jedoch ein Hochsammelbehälter 20 vorhanden, der mehrere Kammern 20a für verschiedene Zuschlagstoffe, sowie Zement und gegebenenfalls Wasser aufweist. Beschickt wird der Hochsammelbehälter 20 mittels eines Schrägförderers 21, der in den Fig.6 bis 8 nur schematisch angedeutet ist. Es kann sich dabei um eine Fördervorrichtung bekannter Bauart, beispielsweise einen Becherförderer oder Aufzug, handeln. Der Schrägförderer 21 beschickt mit den von ihm geförderten Komponenten einen verschieblichen Querförderer 22, der in bekannter Weise das Fördergut wahlweise in eine der Kammern 20a transportiert. An einem den Hochsammelbehälter 20 tragenden Turm 23 ist mittels eines Drehlagers 166 eine Fördervorrichtung \5d für Kübel 7 um eine vertikale Achse drehbar gelagert. Die Fördervorrichtung \5d stützt sich mittels eines Laufwerks 17 auf die Laufschiene 14 ab, und ist dadurch so einzustellen, daß sich ihr Ende jeweils über einem Zwischenbehälter 10 befindet Die Wirkungsweise der Fördervorrichtung \5d ist analog zu der Wirkungsweise der Fördervorrichtung 15 nach Fig. 1, wobei lediglich die Förderrichtung des vollen Kübels 7 abwärts und die Rückführung des leeren Kübels 7 aufwärts geht Gefüllt wird jeder Kübel 7 an der Unterseite des Hochsammelbehälters 20, wobei der Inahlt jeder Kammer 20a über eine nicht gezeichnete Dosiervorrichtung an der Unterseite des Hochsammelbehälters 20 in eine Kammer des Kübels 7 gezogen wird Die Arbeitsweise verläuft im übrigen wie eingangs geschildert, über die Fördervorrichtung \5d werden die Kammern 10a bis 10t/ jedes Zwischenbehälters 10 gefüllt und bei Bedarf in einen Transportbetonmischer 11 entleert Fig.6 zeigt die Anlage mit zwei Fördervorrichtungen 154 Fig.8 eine Fördervorrichtung 15e, die analog der Fördervorrichtung 156 in Fig.4 zwei Spuren 15e'bzw. 15e"aufweist, also eine Ausweichmöglichkeit für zwei gegensinnig bewegte
Kübel 7 bildet.
In den Fi g. 9 und 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem sternförmigen Zuschlagstofflager 1 wie in den F i g. 1 bis
5 dargestellt. Ihr ist eine Entnahmeöffnung 2 und ein Schrapper 3 zugeordnet. Die Vorrichtung weist ein
Gestell Sb auf, das sich geradlinig und parallel zu der Frontseite des Zuschlagstofflagers I erstreckt. Dementsprechend
sind die Stellplätze 9 des Gestells Sb fluchtend nebeneinander angeordnet. Jeder Stellplatz 9
trägt einen Zwischenoehälter iO' von länglich rechteckiger Kontur. Jeder Zwischenbehälter 10' weist an seinen
Schmalseiten jeweils eine kleinere Kammer \0b' bzw. lOc'und zwischen beiden eine große Mittelkammer 10a'
auf. Im Bereich der dem Zuschlagstofflager 1 zugewandten Vorderkante ist auf der Oberfläche des Gestells Sb
eine gerade Laufschiene 14a angeordnet. Vor der Front des Zuschlagstofflagers 1 verläuft ein Graben 24 parallel
zum Gestell Sb. Im Graben 24 erstreckt sich in
Längsrichtung eine Schiene 25, auf der Kübel 7" verschiebbar sind. Die Kammern 7a", 7b" und Tc" der
Kübel 7" sind einander analog zu der Kammeraufteilung der Zwischenbehälter 10' zugeordnet. Daneben ist
eine Laufbahn 26 für eine Rolle 27, auf der sich eine Fördervorrichtung 15/ für die Kübel 7" abstützt. Der
obere Bereich der Fördervorrichtung 15/ist mit einem Laufwerk 17 auf der Laufschiene 14a verschieblich
gelagert. Die Fördervorrichtung 15/wird parallel zum Gestell Sb in Richtung des Doppelpfeiles D so
verschoben, daß sich ihr oberer Endbereich über einem leeren Zwischenbehälter 10' befindet. Ein Kübel 7" wird
zunächst zu der zentralen Dosiervorrichtung 6 gebracht und beladen, anschließend zum unteren Endbereich der
Fördervorrichtung 15/gefahren und anschließend über den Zwischenbehälter 10' gefördert Jede Kammer 7a"
bis 7c" des Kübels 7" entleert sich in die entsprechende Kammer 10a'bis 10c'des Zwischenbehälters 10'. Sind
die Kammern 10a'bis 10c'des Zwischenbehälters 10' auf diese Weise gefüllt, kann die Fördervorrichtung 15/
zum nächsten Zwischenbehälter 10' verschoben werden. « Die Transportbetonmischer 11 können in der bereits in
F i g. 5 dargestellten Weise unter die Stellplätze 9 der Zwischenbehälter 10' fahren und deren Inhalt aufnehmen.
Fig. 10 zeigt eine Vorrichtung mit zwei Fördervor- *5
richtungen 15/ In den F i g. 9 und 10 ist kein Zementsilo
dargestellt. Dieses, sowie ein Wasseranschluß können sich auch abseits der zentralen Dosiervorrichtung 6 an
einer anderen Stelle des Grabens 24 befinden, da auch dort Kammern der Kübel 7" gefüllt und an die
Fördervorrichtungen 15/herangeschoben werden können.
Die Fig. 11 bis 16 zeigen Ausführungsformen von Vorrichtungen mit verschiebbaren Zwischenbehältern
10". Sie weisen eine Inneneinteilung in Kammern 10a", 106", 10c"auf analog den Behältern 10' in Fig. 10. Der
abgeschrägte Boden 28 führt zu einer Auslauföffnung 29 für den Inhalt Unter dem Boden 28 ist ein Laufgestell 30
angebracht Die zugehörigen Gestelle 8c erstrecken sich im wesentlichen gerade und sind wenigstens strecken- «>
weise so breit daß zwei Schienenpaare 31, jeweils für die Laufgestelle 30 der Zwischenbehälter 10" vorgesehen,
nebeneinander verlaufen können. Die beiden Schienenpaare 31 sind durch schräg verlegte Obergangsstrecken
32 miteinander verbunden, die auch als Weichen ausgebildet sein können. Die Gestelle 8c sind
im übrigen in den Draufsichten nach Fi g. 12,14 und 16
jeweils nur durch die Schienenstrecken angedeutet In den Ausführungsformen nach den F i g. 11 bis 14 sind die
Anlagen mit Hochsammelbehältern 20 auf Türmen 23 versehen, deren Kammer 20a mittels eines Schrägförderers
21 und eines Querförderers 22 beschickt werden. Diese Anordnung wurde bereits im Zusammenhang mit
den F i g. 6 bis 8 geschildert. Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach den Fig. 11 und 12 weist das
Gestell 8c, wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, nur im Bereich
des Hochsammelbehälters 20 ein zweites Schienenpaar 31 auf, sowie beidseitig eine Übergangsstrecke zu
diesem Schienenpaar 31. Das Gestell 8c ist dabei so nahe am Turm 23 angeordnet, daß das kurze zweite
Schienenpaar 31 unter dem Auslaß des Hochsammelbehälters 20 durchführt. Diese Vorrichtung arbeitet derart,
daß ein leerer Zwischenbehälter 10" durch entsprechendes Rangieren über eine Übergangsstrecke 32 auf das
unter dem Hochsammeibehäller 20 durchführende Schienenpaar 31 gebracht wird. Dort werden seine
Kammern 10a", 106", 10c"mit Zuschlagstoffen, Zement und Wasser gefüllt. Anschließend wird der volle
Zwischenbehälter 10" auf das durchlaufende Schienenpaar 31 zurückrangiert und abgestellt. Je nach
Zugänglichkeit des Gestelles 8c können die Transportbetonmischer 11 entweder an jeden Stellplatz 9 eines
vollen Zwischenbehälters 10" heranfahren und ihre Trommel 12 an dessen Auslaßöffnung 29 anschließen,
oder es können ein oder mehrere gut zugängliche Stellplätze 9 als Abfüllstationen bestimmt und die
gefüllten Zwischenbehälter 10" bei Bedarf an diese Stellplätze 9 rangiert werden.
Die Vorrichtung nach Fig. 13 und 14 weist ein über die ganze Länge zwei Schienenpaare 31 tragendes
Gestell 8c auf, das im Abstand von Turm 23 angeordnet ist. Am Turm 23 ist ortsfest eine Fördervorrichtung i5g
für Kübel 7" angebracht, die von der Dosiervorrichtung 6 des HochsamiTielbehälters 20 bis über das dem Turm
23 nähere Schienenpaar 31 führt. Zum Durchführen des Verfahrens ist ein leerer Zwischenbehälter 10" an
diesen Platz zu rangieren, und zwar jeweils mit der zu füllenden Kammer 10a" bis 10c" unter das Ende der
Fördervorrichtung i5g. Fig. 13 zeigt zwei Kübel 7" in den jeweiligen Endstellungen der Fördervorrichtung
15g. Fig. 14 zeigt, daß die Fördervorrichtung i5g
zweispurig analog der Fördervorrichtung 15e in F i g. 8 ausgebildet ist, also Ausweichmögüchkeiten für zwei
gleichzeitig gegensinnig bewegte Kübel 7" bietet. Auch bei der Vorrichtung nach den Fig. 13 und 14 können
alle Stellplätze 9 des turmferneren Schienenpaares 31 zum Abfüllen benutzt oder ein oder mehrere besondere
Füllstationen für die Transportbetonmischer 11 vorgesehen
werden.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine Anlage, bei welcher ein sternförmiges Zuschlagstofflager 1 und Zementsilos
4 vorhanden sind. Das Gestell 8c ist parallel zum Zuschlagstofflager 1 und entspricht in der Ausbildung
dem Gestell 8c nach Fig. 14. Eine Fördervorrichtung 15^ für Kübel 7" ist im wesentlichen ausgebildet wie die
Fördervorrichtung 156 in Fig.4. Der einzige Unterschied
besteht darin, daß die Fördervorrichtung 15Λ stationär angeordnet ist also im unteren Ende nicht
drehbar, sondern fest gelagert und im oberen Bereich nicht auf einer Laufrolle abgestützt ist Im übrigen weist
sie, ebenso wie die Fördervorrichtung 156, einen zweispurigen Abschnitt als Ausweichstelle für zwei
Kübel 7" auf. Die Betonherstellung läuft ab wie bereits für die Fig. 13 und 14 geschildert: Ein leerer
Zwischenbehälter 10 wird unter die Fördervorrichtung 15Λ geführt, gefüllt und anschließend auf das äußere
Schienenpaar 31 rangiert, gegebenenfalls zu einer Füllstation für einen Transportbetonmischer 12.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. So können je nach den vorhandenen
Anlagen, insbesondere der Zuschlagstofflager für die Betonkomponenten, sowie abhängig von den vorhandenen
Fördervorrichtungen, die Stellform des Gestells, gegebenenfalls mehrerer Gestelle, die Anordnung der
Stellplätze 9 und die Fördereinrichtungen 15 zu den oder für die Zwischenbehälter 10 variieren. An Stelle
der an den meisten Vorrichtungen gezeigten Kübel 7 können auch andere Teile der Dosiervorrichtungen 6
verwendet werden.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit, die nicht in den Figuren dargestellt ist, besteht in der Möglichkeit leere
Zwischenbehälter 10 in Erdbodenhöhe zu füllen und sie, beispielsweise mit einer Krananlage, auf für die
Transportbetonmischer 11 zugängliche Stellplätze 9 zu befördern.
Hierzu 16 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Beschicken von Transportmischern, bei der Zement und Zuschlagstoffe Ober eine
Dosiervorrichtung in einem Zwischenbehälter zum Beschicken des diesen Zwischenbehälter unterfahrenden Transportmischers bereitgestellt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zwischenbehälter (10, 10', 10") mit Kammern (10a,
10a', 10a", 106, 106', 10b", 10a 10c', 1Oc'? für die
getrennte Aufnahme miteinander reaktionsfähiger Komponenten sowie unterfahrbare Stellplätze (9)
für die Zwischenbehälter (10, 10', 10") und Fördervorrichtungen (7, T, 7", 15,15a— h, 31) zum
Beschicken und/oder Verfahren der Zwischenbehälter (10) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbehälter (10) stationär auf
den Stellplätzen (9) angeordnet sind, und die Fördervorrichtung (15) auf alle Zwischenbehälter
(10) wahlweise einstellbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbehälter (10) derart auf
einem Gestell (8) in Ringsegmentform angeordnet sind, daß der Mittelpunkt des Ringes mit der
Dosiervorrichtung (6) zusammenfällt und die Fördervorrichtung (15) radial von der Dosiervorrichtung (6) zu jedem Zwischenbehälter (10) führend
einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbehälter (10) stationär auf
einem geraden Gestell (üb) angeordnet und die Fördervorrichtung (15/? parallel zum Gestell (Sb)
brückenartig zwischen der Dosiervorrichtung (6) und einer Laufschiene (XAa) vor den Stellplätzen (9)
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ID=5906075
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- 1975-01-30 FR FR7502958A patent/FR2258942B1/fr not_active Expired
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