DE240533C - - Google Patents

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DE240533C
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/08Actuation of lubricating-pumps by hand or foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Elften=Cjemplot:
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— ΛΙ 240533'-KLASSE Ale. GRUPPE
ADOLF NEMECEK in JOSEFSTADT, Böhmen.
Ölapparat für die Spindelbecher von Spinnmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die an sich bekannten Ölapparate, bei welchen mittels an denselben angeordneter Pumpvorrichtungen eine größere Anzahl von Spindelbechern 5 oder anderen Ölbehältern mit einer gleich großen Ölmenge angefüllt werden können. Bei den hierfür angewendeten Pumpvorrichtungen ist es bekannt, den Pumpenzylinder behufs Ersparung besonderer Ventile mit Saug- und
ίο Drucköffnungen zu versehen und dementsprechend dem Kolben eine zweifache Bewegung, nämlich eine steuernde Drehbewegung neben der normalen achsialen Hin- und Herbewegung zu erteilen. Zur Erzielung dieser doppelten Bewegung wurden bisher verschiedene Mittel an-
* gewendet, welche darin bestanden, daß der in üblicher Weise durch Kurbel oder Exzenter und Pleuelstange hin und her bewegte Kolben von einer Schraubenfläche aus oder durch eine Nutenführung o. dgl. gleichzeitig die notwendige Drehbewegung erhielt. In jedem Falle aber waren die für diese Drehbewegung angewendeten Mittel im Verhältnis zu der angestrebten Wirkung viel zu umständlich und kostspielig und ließen, insbesondere bei kleineren Ausführungen solcher Ölpumpen, ihre Anwendung unmöglich oder doch nicht geeignet erscheinen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun unter Verwendung eines an sich bekannten Getriebes, bei welchem eine Hin- und Herbewegung einer Stange durch die Zahnkurve einer Hubscheibe hervorgebracht wird, die steuernde Drehbewegung des Kolbens durch zwischen den Zähnen dieses Hubzahnrades vorgesehene,.schräg zu dessen Achse stehende Rinnen bewirkt, über welche das mit einem entsprechend geformten Knie, Querstück ο. dgl. versehene Ende der Kolbenstange hingleitet.
Diese Einrichtung ermöglicht somit unter Verw: ndung der einfächsten Mittel die denkbar größte Wirkung hervorzubringen; denn selbst gegenüber dem erwähnten bekannten Getriebe zur Erzielung einer Hin- und Herbewegung " werden für die gleichzeitig hiermit bezweckte Drehbewegung keinerlei besondere Bestandteile erforderlich.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Apparat in Seitenansicht,
Fig. 2 in Draufsicht mit geöffnetem Deckel,
Fig. 3 im Vertikalschnitt quer zur Antriebswelle,
Fig. 4 im Querschnitt,
Fig. 5 im Vertikalschnitt längs der Antriebswelle,
Fig. 6 und 7 das auf der Antriebswelle sitzende, zur Betätigung der Kolbenstange dienende Hubzahnrad in Ansicht von beiden Seiten, Fig. 8 dasselbe in Draufsicht,
Fig. 9 einen vergrößerten Querschnitt durch den Kolben,
Fig. 10 den Kolben mit Kolbenstange in Ansicht bzw. Schnitt und Draufsicht in verschiedenen Stellungen und
. Fig. 11 eine Gesamtanordnung.
Der mit einem Klappdeckel 3 versehene Ölbehälter ι wird in bekannter Weise von einem Rohr 2 durchzogen. Nahe dem oberen Ende des letzteren ist ein Sieb 4 vorgesehen, welches verhindern soll, daß beim Füllen des Behälters in den Ölraum 5 Fremdkörper oder Schmutzteile gelangen.
t)as Rohr 2 ist am oberen Ende durch eine Muffe 6 verschlossen, durch welche die Kolbenstange hindurchgeführt ist. Dieselbe ist in den Kolben 8 eingeschraubt. Das Rohr 2 dient mit seinem unteren Teil dem Kolben als Zylinder. An dem Kolben sind zwei von seinem unteren Rand ausgehende Rinnen 9 vorgesehen, die längs desselben bis etwa zu Dreiviertel seiner ganzen Höhe aufsteigen. Beiderseits des KoI-
bens ist an dem Rohr 2 je eine Öffnung 10 vorgesehen, von welchen die eine eine Verbindung mit dem Raum 5 herstellt, während an die andere ein nach außen mündendes Auslaufrohr 11 angeschlossen ist.
Das untere Ende des Rohres 2 ist durch eine Flügelschraube 12 verschlossen, und gegen diese legt sich eine Schraubenfeder 13, die den Kolben 8 nach aufwärts zu bewegen trachtet.
Das obere Ende der Kolbenstange ist mit einem knieförmig nach der Seite hin abgebogenen Schenkel 14 versehen, und dieser bewegt sich bei der Drehung des Kolbens in einem Schlitz 16 einer Querwand 15, welcher dessen Drehbewegung begrenzt.
Auf der Antriebswelle 17 sitzt ein Hubzahnrad 18, gegen dessen Zähne das Knie 14 der Kolbenstange gedrückt wird.
Gemäß der Erfindung ist nun zwischen- den Zähnen des Hubzahnrades je eine schräg verlaufende halbrunde Rinne 19 vorgesehen, welche in der später erläuterten Weise zur Erzielung der Drehbewegung des Kolbens dient.
An den aus dem Apparat hervorragenden Enden' der Welle 17 sitzen Sperräder 20, in welche eine Feststellklinke 21 und je eine mit den Schalthebeln 23 verbundene Schaltklinke 22 eingreift. An dem Apparat sind ferner unbewegliche Stützhebel 24 befestigt. Die Federn 25 dienen zur Rückbewegung der Schalthebel 23.
Der Apparat wirkt in nachfolgender Weise:
Beim Anheben der Schalthebel 23 wird die
- Welle 17 so weit gedreht, bis die Klinke 21 in den nächsten . Sperrzahn einfällt. Bei ν dieser Bewegung wird das Knie 14, welches in Ruhestellung in schräger Lage zum Zahnrad in eine seiner Rinnen 19 gedrückt wird, mitgenommen und dadurch der Kolben gedreht. Hierdurch wird infolge Verschiebung der Rinnen 9 die Verbindung mit dem Ölraum geschlossen.
Im nächsten Augenblick kommt die andere Rinne in Kontakt mit der Öffnung des Rohres 11, wodurch das unterhalb des Kolbens befindliche Öl durch Rohr 11 ausgespritzt wird (vgl. die punktierte Stellung des Kolbens in Fig. 9 und 10). Beim Weiterdrehen der Welle 17 schnappt schließlich der Kolben wieder nach oben in die folgende Zahnlücke ein, wobei er durch die folgende schräge Rinne 19 wieder in die Anfangsstellung zurückgedreht wird. Hierbei saugt sich der unter dem Kolben befindliche Raum durch die eine Öffnung 10 mit Öl an.
Das Knie 14, an dessen Stelle auch ein gesondert an der Kolbenstange zu befestigendes Querstück treten kann, ist vorteilhaft mit einer Abflachung 26 versehen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ölapparat für die Spindelbecher von Spinnmaschinen, bei welchem der Pumpenkolben sowohl eine steuernde Drehbewegung als auch eine achsiale Hin- und Herbewegung ausführt, und bei welchem die letztere Bewegung durch die Zahnkurve eines Hubzahnrades erfolgt, gegen welches die Kolbenstange federnd gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zähnen des Hubzahnrades (18) zu dessen Achse schräg verlaufende Rinnen (19) vorgesehen sind, in welche sich ein am Ende der Kolbenstange vorgesehenes Knie (14), Querstück o. dgl. einlegt, zum Zwecke, dem Kolben bei Beginn eine drehende und später gleichzeitig mit dieser eine Bewegung in achsialer Richtung zu erteilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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