DE240568C - - Google Patents

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DE240568C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Teilkopf, mit dem in der Schräglage der Teilkopfspindel differential geteilt werden kann.
Es gibt zwei Arten von Teilköpfen. Bei ■ der einen Art wird die bei einem Differentialteilen für die Teilscheibe erforderliche zusätzliche bzw. verzögerte Bewegung der Teilscheibe von der Teilkopfspindel abgeleitet. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß hierzu das im Teilkopfgehäuse gelagerte Schneckengetriebe mit seiner hohen Übersetzung verwendet werden kann.
Bei der zweiten Art von Teilköpfen wird die Differentialbewegung für die Teilscheibe nicht von der Teilkopfspindel, sondern durch außerhalb des Teilkopfgehäuses gelagerte Wechselräder bewirkt, die mit der Antriebswelle der Teilkopfspindel in Verbindung stehen. Bei dieser Art von Teilköpfen ist es bekannt, in der Schräglage, der Teilkopfspindel Differentialteilungen vorzunehmen, jedoch hat diese Art von Teilköpfen den Nachteil, daß hierzu eine außerordentlich große Anzahl von Wechselrädern erforderlich ist, da die zusätzliche bzw. verzögerte . Bewegung, welche die Teilscheibe bei. einem Differentialteilen erhält, häufig nur einen Bruchteil von Millimetern beträgt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Teilkopf, bei dem die Differentialbewegung für die Teilscheibe von der Teilkopfspindel unter Benutzung des Schneckengetriebes abgeleitet wird. Die Neuerung besteht' darin, daß die Drehbewegung, welche beim Differentialteilen von der Teilkopfspindel zurück auf die Teileinrichtung übertragen wird, durch eine rechtwinklig zur Teilkopfspindel angeordnete und in dem Teilkopfeinsatz gelagerte Welle bewirkt wird, die beim Schrägstellen der Teilkopf spindel mit ausschwingt. Hierdurch wird erreicht, daß die Antriebswelle für die Teilkopfspindel und die die Rückbewegung auf die Teilscheibe bewirkende Welle bei einem Schrägstellen der Teilkopfspindel stets um den gleichen Winkel verstellt werden, so daß diese beiden Wellen in jeder Schräglage der Teilkopfspindel durch Wechselräder miteinander verbunden werden können.
Bei den Teilköpfen, bei denen die Differentialteilung von der Teilkopfspindel abgeleitet wurde, hat man bisher bei einem Differentialteilen die Teilkopf spindel nach hinten verlängert und. durch Wechselräder mit der Antriebsspindel des Teilkopfes in Verbindung gebracht. Diese Anordnung hatte den Nachteil, daß, sowie die Teilkopfspindel schräggestellt wurde, das auf dem hinteren Ende der Teilkopfspindel angeordnete Zahnrad mit den Wechselrädern der Teilkopf spindel außer Eingriff kam, so daß ein Differentialteilen in der Schrägstellung der Teilkopfspindel bei diesen bekannten Ausführungen überhaupt nicht möglich war.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulicht .
Fig. ι den Teilköpf in der Seitenansicht, während ' ■
Fig. 2 denselben mit schräggestellter Teilkopfspindel darstellt.
Fig. 3 zeigt den Teilkopf im Längsschnitt,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 0-P der Fig. 3, während
Fig. 5 die Anordnung der Wechselräder in der Ansicht von oben und
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie OP der Fig. 3 mit zurückgeschobener Kurbel veranschaulicht.
Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung der Differentialteilung.
Die Kurbel ι ist auf der Welle 2 befestigt, auf welcher die Schnecke 3 sitzt, die mit einem auf der Teilkopf spindel 4 angeordneten Schneckenrad 5 in Eingriff steht. Schneckenrad 5 ist mit dem Stirnrad 6 gekuppelt. Letzteres kämmt das auf der Welle 7 angeordnete Stirnrad 8. Auf der Welle 7 sitzt außerdem noch das Kegelrad 9, das wiederum mit einem auf der Welle 10 angeordneten Kegelrad 11 in Eingriff steht. Auf der Welle 10 sitzt das Stirnrad 12, welches durch Vermittlung der Zahnräder 13, 14 das Rad 15 und damit die
ao Teilscheibe 16 antreibt. Letztere ist mit dem Rad 15 drehbar auf der Welle 2 gelagert. Die Kurbel 1 kann in bekannter Weise vermittels eines unter Federdruok stehenden Sperrstiftes 17 auf der Teilscheibe 16 festgestellt werden.
Soll mit der Vorrichtung geteilt werden, so wird die Kurbel durch Lösen des Sperrstiftes 17 von der Teilscheibe 16 freigemacht. Durch Drehung der Kurbel 1 wird vermittels der Schnecke 3, Zahnrad -5 die Teilkopf spindel 4 in Drehung versetzt. Da das Schneckenrad 5 mit dem Stirnrad 6 gekuppelt ist (Fig. 3), werden unter Vermittlung der Räder 8, 9,11, der Welle 10 die außerhalb des Teilkopfansatzes angeordneten Wechselräder 13,14,15 und damit die Teilscheibe 16 in Drehung versetzt. Der Betrag, um welchen die Teilscheibe hierbei gedreht wird, hängt ganz von der Wahl der Wechselräder ab.
Die vorstehend beschriebene Konstruktion ermöglicht nun eine Teilung, welche zwischen - den auf der Teilscheibe vorgesehenen Rasten 19 liegt, und zwar erfolgt eine, derartige Teilung auf folgende Weise:
Angenommen, es soll die Teilung von A-B vorgenommen werden (vgl. Fig. 7), die nächste Rast der Teilscheibe liegt aber in C, so muß während der Drehung der Kurbel 1 von A-B die Teilscheibe 16 den Weg C-B zurücklegen, damit der Sperrstift wieder in die Rast einfallen kann und damit die Teilscheibe feststellen. Hierbei führt die Teilscheibe eine Rückbewegung aus, d. h. sie wird im umgekehrten Drehsinne wie die Kurbel gedreht.
: Soll dagegen von A-D geteilt werden, so muß die Teilscheibe eine der Kurbel gleich gerichtete Drehung von C-D ausführen.
Der Teilkopf einsatz 20, welcher zylindrisch geformt .ist, ist in dem Gehäuse 30 gelagert und wird durch die über den Teilkopieinsatz greifenden Führungen 31 in seiner Lage gehalten (Fig. ι und 4). Das Schrägstellen des Teilkopfeinsatzes 4 erfolgt durch ein Verdrehen des Teilkopfeinsatzes 20, in dem auch die Welle 10, durch welche die Differentialbewegung von dem auf der Teilkopfspindel sitzenden Stirnrad 6 auf das außerhalb des Teilkopfeinsatzes
20 sitzende Getriebe übertragen wird, sowie die Welle 2, auf welcher die Teilscheibe 16 gelagert ist, angeordnet sind. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß bei einem Schrägstellen der Teilkopf spindel 4 die Welle 10 und die Welle 2 mit ausschwingen, ohne dabei ihre Lage gegeneinander zu verändern da sämtliche Organe in dem Teilkopf einsatz 20 gelagert sind (vgl. Fig. 2).
Diese Vorrichtung ermöglicht somit, daß die Übertragung der Drehbewegung, welche beim Differentialteilen von der Kurbelwelle auf die Teilscheibe übertragen werden muß, um letzterer eine Vor- oder Rückbewegung zu geben, in jeder Schräglage der Teilkopf spindel bewirkt werden kann.
Mit dem vorliegenden Teilkopf läßt sich die Teilung in gewöhnlicher Weise, die selbsttätige ■Teilung oder die Differentialteilung ausführen. Zu diesem Zweck ist die Büchse 21, welche das Wechselrad 15 mit der Teilscheibe 16 trägt, achsial verschiebbar auf der Kurbelwelle 2 angeordnet und wird in der jeweiligen Lage durch einen unter Federdruck stehenden Sperrstift 22 gehalten.
Bei dem gewöhnlichen Teilen ist die Büchse
21 mit dem Wechselrad 15 in den Teilkopf hereingeschoben in die Lage, wie sie die Fig. 6 veranschaulicht. Dabei ist das Zahnrad 15 und damit die Teilscheibe 16 durch den Stift 23 gegen Drehung gesichert, wobei der Stift
22 in die Rast 24 der Büchse 21 eingefallen ist. In dieser Lage kann auch selbsttätig geteilt werden, indem an Stelle der Handkurbel 1 ein Wechselrad auf die Kurbelwelle 2 auf gesteckt wird, wobei dieses in bekannter Weise durch Wechselräder mit dem selbsttätigen Teilmechanismus in Verbindung gesetzt wird.
Bei dem Differentialteilen wird die Büchse 21 in bezug auf die Fig. 6 nach links verschoben, so daß dieselbe die Lage, wie sie die Fig. 4 erkennen läßt, einnimmt, wobei der Stift
23 das Rad 15 und damit die Teilscheibe 16 freigibt. .
Selbstverständlich kann die Büchse 21 auch fortgelassen werden, wenn die Nabe des Rades 15 eine dementsprechende Form erhält, ohne das Wesen der Erfindung im geringsten zu beeinflussen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Universalteilkopf mit selbsttätig wirkender Schalt- und Teilvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung, welche beim Differentialteilen von der Teilkopfspindel zurück auf die Teilein-
    richtung (Teilscheibe ο. dgl.) übertragen werden muß, durch eine rechtwinklig zur Teilkopfspindel angeordnete und in dem Teilkopfeinsatz (20), der beim Schrägstellen der Teilkopfspindel mit ausschwingt, gelagerte Welle (10) bewirkt wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselrad (15) mit der Teilscheibe (16) in achsialer Richtung auf der Kurbelwelle verschoben und in der jeweiligen Lage gesichert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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