DE2408005B2 - Kabelmuffe, insbesondere fuer starkstromkabel im niederspannungsbereich - Google Patents
Kabelmuffe, insbesondere fuer starkstromkabel im niederspannungsbereichInfo
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Description
Schrumpfschläuche, die über die Verbindungsstell geschoben und sodann durch Wärmeeinwirkung au
dieser festgeschrumpft werden, können die zweiteiligen Muffengehäuse von Kabelverbindungsmuffen ersetzen,
wobei die oben angesprochenen Abdichtungsprobleme entfallen. Auch erübrigt sich die Lagerhaltung einer
Vielzahl von unterschiedliche Abmessungen aufweisenden Muffengehäuse, da sich die Schrumpfschläuche bei
Wärmeeinwirkung den von ihnen umschlossenen Gegenständen wie Kabelmantel, Kabelader oder
Verbindungsstelle genau anpassen und dies:: dichtend
umfassen. Der genannten Druckschrift ist ferner auch der G;danke entnehmbar, längsgeschlitzte Schrumpfschläuche
zu verwenden, die seitlich über ein Kabel geschoben und mittels besonderer Schließteile vor dem
Schrumpfen wieder zusammengeschlossen werden können, wobei jedoch auch diese Art der Verwendung
von Schrumpfschläuchen lediglich auf einfache geradlinige Kabelverbindungen bezogen ist.
Ausgehend von dieser bekannten Anwendung von Schrumpfschläuchen bei Verbindunßsmuffen liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine zur Anwendung der Schrumpfschlauchtechnik geeignete Kabelabzweigmuffe
zum Verbinden eines Mehrleiter-Hauptkabels mit einem Mehrleiter-Abzweigkabel zu schaffen, die bei
abisolierfreier Kontaktierung auch der Adern des Hauptkabels unter Gewährleistung guter Stromführung
an weitgehend unterschiedlich bemessene oder geformte Kabel bzw. Ader-Querschnitte anpaßbar ist. Diese
Aufgabe läßt sich mit einer Kabelmuffe der eingangs umrissenen Art lösen, bei welcher erfindungsgemäß die
Kontakteinrichtung in Form gezahnte Schneiden aufweisender Druckstücke ausgebildet und an einer
feilklobenartig ausgebildeten Abzweigklemme angeordnet sind, die sich in der Gebrauchslage in Richtung
des Kabelabzweigers erstreckt und in an sich bekannter Weise von einem aufgeschrumpften, vorgeformten
Schrumpfgehäuse umschlossen ist, wobei die Abzweigklemme zwei gegeneinander verschwenkbare Klemmschalen
aufweist, die einerends aneinander angelenkt sind, und im Bereich des anderen Endes die Kontakteinrichtungen
tragen, die aneinander angelenkten Schalenenden gemeinsam als Kabeleinführung für das Abzweigkabel
ausgebildet sind, und eine Stellschraube zwischen dem Gelenk und den Kontakteinrichtungen angeordnet
ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Abzweigklemme
ergibt eine für das Aufschrumpfen eines entsprechend gestalteten Schrumpfschlauches hervorragend
geeignete Bauform und erbringt den Vorteil, daß sich durch die hierdurch ermöglichte Anwendung der
Schrumpfschlauchtechnik nunmehr auch bei Abzweigmuffen die Verwendung eines zwei- oder mehrteiligen
Muffengehäuses erübrigt. Wegen der komplizierten und zerklüfteten Gestalt der bisher üblichen Abzweigklemmen
ist der Einsatz von Schrumpfschläuchen bzw. schrumpffähigen Gehäusen trotz deren sehr weitgehenden
Anpassungsfähigkeit bislang nicht möglich gewesen. Diese wurde jedoch durch die erfindungsgemäße
Gestaltung der Abzweigklemme ermöglicht, die unter Vermeidung von Kanten und Spitzen sowohl für den
Bereich des durchgehenden Hauptkabels als auch für die Einführung des Abzweigkabels abgerundete Formen
und allmähliche Übergänge erbringt, an die sich das darüber aufgebrachte, unter Wärmeeinwirkung
schrumpfende Schrumpfgehäuse gut anpassend und abdichtend anlegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Kontakteinrichtungen an den beiden Klemmschalen
unter Zwischenlage von zwischen die Kabeladern eingreifenden, Isolierteile tragenden Isolierstoffeinsätzen
fest angebracht, wobei die Abzweigklemme für den Einsatz von Kabeln bzw. Kabeladern unterschiedlichen
Querschnittes insbesondere des Hauptkabels bemessen ist und jede Kontakteinrichtung eine zur
Aufnahme des Endes einer der Adern des Abzweigkabels bemessene Bohrung und eine in diese senkrecht
einmündende Gewindebohrung für eine Druck- bzw. Frässchraube aufweist
Neben den oben dargelegten Vorteilen erbringt die feilklobenartige Ausbildung der Abzweigklemme als
weiteren Vorteil die Möglichkeit, diese an Hauptkabel unterschiedlichen Querschnittes anzupassen, indem sich
die die Kontakteinrichtungen tragenden Enden der Klemmschalen mittels der Stellschraube sowohl auf den
zum Aufbringen auf das Hauptkabel von der Seite her erforderlichen Abstand voneinander trennen als auch
bis zum festen Eingriff der die Isolierung der Adern des Hauptkabels durchdringenden Kontakteinrichtungen
und somit zur guten Kontaktierung der Leiter des Hauptkabeis zusammenschließen lassen. Dabei können
die Kontakteinrichtungen auch dazu eingerichtet sein, Abzweigadern unterschiedlichen Querschnittes fest und
sicher zu kontaktieren.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele wiedergegeben.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 schaubildlich die erfindungsgemäße Kabelmuffe im montierten Zustand,
F i g. 2 die Kabelmuffe der F i g. 1 bei abgenommenem
Schrumpfgehäuse,
Fi g. 3 in Seitenansicht und teilweise geschnitten eine
für vieradrige Hauptkabel ausgebildete Abzweigklemme der Muffe gemäß F i g. 1 und
F i g. 4, ähnlich wie in F i g. 3, eine Abzweigklemme füi
dreiadrige Hauptkabel.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Kabelmuffe 1 ist vor einem als Schrumpfgehäuse 29 bezeichneten, schrumpffähigen
Gehäuse aus Kunststoff umschlossen, das einer in seiner Längsrichtung geschlitzten und mittels eine!
Schließorganes 31 in Form einer Schiene verschließba ren, rohrförmigen Abschnitt 30 und einen mit diesen
einstückigen etwa frustokonischen Ansatz 32 aufweist Ein Hauptkabel 11 ist vom rohrförmigen Gehäuseteil 3(
und ein mit dem Hauptkabel 11 verbundenes Abzweig kabel 12 vom frustokonischen Ansatz 32 dich
umschlossen.
Innerhalb des Schrumpfgehäuses 29 ist eine feilklo benartig ausgebildete Abzweigklemme 2 angeordnet
die über ein Gelenk 6 aneinander angelenkte unc gegeneinander verschwenkbare Klemmschalen 3, '
aufweist, die im Bereich ihres verschwenkbaren ireiei
Endes Kontakteinrichtungen 7, 8 tragen. Im Bereicl ihrer aneinander angelenkten Enden sind die beidei
Klemmschalen so weit ausgenommen, daß sie gemein sam eine für alle in Betracht zu ziehenden Abzweigkabe
12 ausreichend große Kabeleinführungsöffnungen bil den. Zwischen dem Gelenk 6 und den Kontakteinrich
tungen 7, 8 ist eine Stellschraube 5 derart angeordnet daß durch Drehen über den von außen zugängliche!
Schraubenkopf 23 eine zangenartige Bewegung de freien Enden beider Klemmschalen bewirkt wird. Durcl
Drehen der Stellschraube in der einen Richtung werdei die die Kontakteinrichtungen tragenden Enden de
beiden Klemmschalen 3, 4 zur Anpassung an eil Hauptkabel großen Querschnittes auf einen weiterei
Abstand geöffnet und ebenso — durch Drehung de Stellschraube 5 in der Gegenrichtung — zum Eindrin
gen der in Form gezahnter Schneiden ausgebildete!
Kontakteinrichtungen 7, 8 in die zu kontaktierenden Leiter des Hauptkabels 11 gegeneinander bewegt.
Somit ist es also möglich, mittels der einzigen Stellschraube 5 die Abzweigklemme 2 an Hauptkabel 11
unterschiedlichen Querschnittes anzupassen und in jedem Fall eine gute und sichere Kontaktierung an den
Leitern der Adern 14 des Hauptkabels 11 herbeizufüh
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Kontakteinrichtungen 7, 8 in Form von Druckstücken
aus Metall ausgebildet, deren jedes eine Anzahl von gezahnten Schneiden aufweist. Die Kontakteinrichtungen
7, 8 sind an den beiden Klemmschalen 3, 4 unter Zwischenlage von Isolierstoffeinsätzen 15 fest angebracht,
die zwischen die Kabeladern 14 eingreifende Isolierkeile 27 tragen, wobei jede Kontakteinrichtung 7,
8 eine zur Aufnahme des Endes einer der Adern 13 des Abzweigkabels 12 bemessene Bohrung 16 und eine in
diese senkrecht einmündende Gewindebohrung 17 für eine Druck- bzw. Frässchraube 18 aufweist. Es versteht
sich, daß die Bohrung 16 jeder Kontakteinrichtung 7,8 entsprechend dem Querschnitt des größten in Betracht
zu ziehenden Abzweigleiters bzw. der größten Abzweigader bemessen ist, wobei es keine Schwierigkeiten
bereitet, mittels der Druck- oder Frässchraube 18 auch bei Leitern oder Adern kleineren Querschnittes eine
Kontaktierung und Festlegung des Leiters in der Kontakteinrichtung zu bewirken. Wie aus F i g. 3 und 4
zu erkennen ist, sind die gezahnten Schneiden der Kontakteinrichtungen 7,8 entsprechend der vorgesehenen
Lage derselben an der betreffenden Klemmschale und der Anzahl von Adern des Hauptkabels für die sie
bestimmt ist, unterschiedlich bemessen. Durch die unterschiedliche, der Form der einzelnen Adern oder
Phasenleiter angepaßte Länge der Schneiden jeder Kontakteinrichtung und deren gezahntes Profil ist eine
gute, abisolierfreie Kontaktierung der einzelnen Leiter und eine gute Stromführung gewährleistet.
Hinsichtlich der Stellschraube 5 wird es fernerhin als vorteilhaft angesehen, daß eine der beiden Klemmschalen
3, 4 — bei den in den F i g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen ist es die untere Klemmschale 4 —
mit einer zur zug- und drehfesten, jedoch schwenkbaren Aufnahme einer Mutter 19 für die Stellschraube
ausgebildeten Ausnehmung 28 versehen ist, und die andere Klemmschale 3 an einer der Ausnehmung
gegenüberliegenden Stelle eine dem Durchmesser der Stellschraube 5 angepaßte Bohrung 20 sowie eine diese
konzentrisch umgebende Ringkammer 21 aufweist, wobei in der Ringkammer eine Anzahl von Tellerfedern
22 angeordnet und der Kopf 23 der Stellschraube 5 mit einem von außen zugänglichen Innensechskant
versehen ist.
Diese Anordnung der Stellschraube 5 ermöglicht eine gute Anpassung derselben an die jeweilige Schwenklage
der beiden Klemmschalen 3, 4 und eine einfache Betätigung der Stellschraube 5 von außen mittels eines
in den Innensechskant 24 des Kopfes 23 derselben einsetzbaren Schlüssels. Zufolge der unterhalb des
Kopfes und gegebenenfalls einer Zwischenscheibe 35 in der Ringkammer 21 angeordneten Tellerfedern 22 ist
ein über alle Kontakteinrichtungen 7, 8 gleichmäßig verteilter Federdruck mittels eines einzigen Federpaketes
gewährleistet, welcher ausreichend ist, etwa durch Fließen des Materials der Adern oder durch sonstige
Ursachen hervorgerufene Veränderungen in der Klemme auch nach der Montage zu kompensieren und unter
allen Umständen eine sichere Kontaktierung an allen Adern bzw. Leitern 14 des Hauptkabels 11 zu
gewährleisten.
In Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die zum Gebrauch mit dreiadrigen Hauptkabeln
ausgebildete Abzweigklemme eine zum Festklemmen von elektrisch leitenden Verbindungen der Abschirmungsdrähte
des Durchgangs- und des Abzweigkabels eingerichtete, zusätzliche Klemme 26 aufweist, die im
Längsschnitt segmentförmig gestaltet und im Bereich ίο der freien Enden der beiden Klemmschalen 3, 4
angeordnet ist. Diese zusätzliche Klemme 26 aus Metall weist einen Schlitz 33 zum Einführen der zu einem
Bündel zusammengefaßten Abschirmungsdrähte des durchgehenden Hauptkabels 11 und eine Bohrung 34
zur Aufnahme der Abschirmungsdrähte des Abzweigkabels 12 sowie dem Schlitz 33 bzw. der Bohrung 34
zugeordnete Druckschrauben zum Festklemmen dieser Drahtbündel auf. Die Höhe der Klemme 26 ist dem
kleinsten durchzuführenden Hauptkabelquerschnitt angepaßt.
Zur Montage der erfindungsgemäßen Kabelmuffe werden zunächst die Adern 13 des Abzweigkabels 12
durch Entfernen des Mantels so weit freigelegt, daß sie bei in die Kabeleinführungsöffnung eingeführtem
Kabelmantel mit ihren Enden bis zu den Kontakteinrichtungen 7,8 reichen. Sodann wird jede Kabelader in
der betreffenden Kontakteinrichtung 7, 8 mittels der darin vorgesehenen, von außen zugänglichen Druckoder
Frässchraube 18 sicher festgelegt und kontaktiert. Es versteht sich, daß man bei Verwendung einer
Druckschraube, die von manchen Fachleuten vorgezogen wird, die Isolierung der Aderenden vor dem
Einführen derselben in die Bohrung 16 der Kontakteinrichtungen entfernen wird, wie in den F i g. 3 und 4
gezeigt ist. Sobald alle Adern des Abzweigkabels 12 in den Kontakteinrichtungen 7, 8 festgelegt und kontaktiert
sind, wird die Abzweigklemme 2 durch Drehen der Stellschraube 5 so weit geöffnet, daß sie nach dem
Entfernen des Mantels des durchgehenden Hauptkabels 11 von der Verbindungs- bzw. Abzweigstelle im
wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung des Hauptkabels gut darüber geschoben werden kann, ohne die
Isolierung der einzelnen Kabeladern 14 zu beschädigen. Nach Erreichen der vorgesehenen Lage der einzelnen
Kontakteinrichtungen über den betreffenden Adern des Hauptkabels und nach dem Einschieben von
zusätzlichen Isolierkeilen 9 zwischen die Adern des Hauptkabels 11 wird die Abzweigklemme 2 durch
Drehen der Stellschraube 5 in der Gegenrichtung so wieder so weit zusammengeschlossen, bis die gezahnten
Schneiden der K.ontakteinrichtungen die Isolierung der
einzelnen Adern 14 durchdrungen haben und in derer Leiter ausreichend tief eingedrungen sind, um einer
guten elektrischen Kontakt zu bewirken. Die gleichzei 55 tig zwischen die Adern 14 eindringenden Isolierkeile 2i
sowie die zuvor in der üblichen Weise zwischen di< Adern eingebrachten zusätzlichen Isolierkeile 9 haltet
dabei die Adern im erforderlichen Abstand voneinande und verhindern ein Ausweichen derselben in de
bo Druckrichtung. Durch Verwendung von zusätzliche!
Isolierkeilen 9 mit Köpfen 10 unterschiedlicher Breit' kann eine gewünschte Eindrucktiefe der gezahnte!
Schneiden der Kontakteinrichtungen vorgegeben wer den. Nach Beendigung dieses Vorganges wird das mi
"■> seinem frustokonischen Ansatz 32 zuvor über da
Abzweigkabel 12 gestülpte Schrumpfgehäuse 29 übe das durchgehende Hauptkabel 11 geschlagen, mitte
des Schließorgans 31 zur rohrförmigen Gestalt vei
&;-;■.-:--■ ~üSv BKKk-.
schlössen und sodann durch Wärmeeinwirkung zum Schrumpfen gebracht, wobei es sich dem Mantel des
Hauptkabels und des Abzweigkabels sowie der Außenfläche der beiden Klemmschalen dichtend anschmiegt
und eine diesen genau angepaßte Gestalt annimmt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ίο si -η r -. ■
Claims (4)
1. Kabelmuffe, insbesondere für Starkstromkabel im Niederspannungsbereich zum Verbinden eines
Mehrleiter-Hauptkabels mit einem Mehrleiter '' zweigkabel mittels Einrichtungen, die den Kon, .ι
zwischen den Adern des Abzweigkabels und denen des Hauptkabels ohne Erfordernis des Abisolierens
derselben herstellen, wobei zwischen den Kontakteinrichtungen bzw. den einzelnen Adern des
Hauptkabels diese voneinander trennende Isolierkeile angeordnet sind, und die Verbindungs- bzw.
Abzweigstelle samt den Kontakteinrichtungen von einer diese dicht umschließenden Hülle umgeben ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kon- '5
takteinrichtungen (7,8) in Form gezahnte Schneiden aufweisender Druckstücke ausgebildet und an einer
feilklobenartig ausgebildeten Abzweigklemme (2) angeordnet sind, die sich in der Gebrauchslage in
Richtung des Kabelabzweiges erstreckt und in an sich bekannter Weise von einem aufgeschrumpften,
vorgeformten Schrumpfgehäuse (1) umschlossen ist, wobei die Abzweigklemme (2) zwei gegeneinander
verschwenkbare Klemmschalen (3, 4) aufweist, die einerends aneinander angelenkt sind, und im Bereich
des anderen Endes die Kontakteinrichtungen (7, 8) tragen, die aneinander angelenkten Schalenenden
gemeinsam als Kabeleinführung für das Abzweigkabel ausgebildet sind, und eine Stellschraube (5)
zwischen dem Gelenk (6) und den Kontakteinrichtungen (7,8) angeordnet ist.
2. Kabelmuffe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtungen (7,8) an den
beiden Klemmschalen (3,4) unter Zwischenlage von zwischen die Kabeladern eingreifenden, Isolierkeile
(27) tragenden Isolierstoffeinsätzen (15) fest angebracht sind, wobei die Abzweigklemme (2) für den
Einsatz mit Kabeln bzw. Kabeladern unterschiedlichen Querschnittes, insbesondere des Hauptkabels
(11), bemessen ist, und jede Kontakteinrichtung (7,8)
eine zur Aufnahme des Endes einer der Adern (13) des Abzweigkabels (12) bemessene Bohrung (16) und
eine in diese senkrecht einmündende Gewindebohrung (17) für eine Druck- bzw. Frässchraube (18)
aufweist.
3. Kabelmuffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine (3) der beiden Klemmschalen
(3, 4) mit einer zur zug- und drehfesten jedoch schwenkbaren Aufnahme einer Mutter (19) für die
Stellschraube (5) ausgebildeten Ausnehmung (28) versehen ist, und die andere Klemmschale (4) an
einer der Ausnehmung (28) gegenüberliegenden Stelle eine dem Durchmesser der Stellschraube (5)
angepaßte Bohrung (20) sowie eine diese konzentrisch umgebende Ringkammer (21) aufweist, wobei
in der Ringkammer eine Anzahl von Tellerfedern (22) angeordnet sind, und der Kopf (23) der
Stellschraube (5) mit einem außen zugänglichen Innensechskant(24) versehen ist.
4. Kabelmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ω
gekennzeichnet durch eine zum Festklemmen und elektrisch leitenden Verbinden der Abschirmungsdrähte des Durchgangs- und des Abzweigkabels
eingerichiete zusätzliche Klemme (26), die im Längsschnitt segmentförmig gestaltet und im Bereich
der freien Enden der beiden Klemmschaien (3,
4) angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabelmuffe, insbesondere für Starkstromkabel im Niederspannungsbereich zum Verbinden eines Mehrleiter-Hauptkabels
mit einem Mehrleiter-Abzweigkabel mittels Einrichtungen
"dl·· den Kontakt zwischen den Adern des Abzweigkabels und denen des Hauptkabels ohne
Erfordernis des Abisolierens derselben herstellen, wobei zwischen den Kontakteinrichtungen bzw. den einzelnen
Adern des Hauptkabels diese voneinander trennende Isolierkeile angeordnet sind, und die Verbindungs- bzw.
Abzweigstelle samt den Kontakteinrichtungen von einer diese nicht umschließenden Hülle umgeben ist.
Derartige Kabelmuffen sind beispielsweise aus der DAS 17 90 060 bekannt, in welcher eine geteilte
Abzweigmuffe mit Kontakteinrichtungen beschrieben ist die als Teil der Muffe an der Innenseite des
Muffengehäuses derart angebracht sind, daß die Kontaktierung der nicht abisolierten Leiter des
Hauptkabels bei oder nach dem Zusammenschluß der Teile des Muffengehäuses bzw. dem Schließen des
Muffendeckels erfolgen kann, beispielsweise mittels federbelasteter Frässchrauben. Es können aber auch im
Muffenteil und im Deckel der Muffe festangebrachte, gegebenenfalls gezahnte Schneiden vorgesehen sein,
die beim Anziehen der Befestigungsschrauben des Deckels die Isolierung der Kabeladern durchstoßen. Mit
dieser bekannten Muffe ist eine schnellere und einfachere Montage eines Kabelabzweiges möglich, als
mit den bisher üblichen Klemmringen, die zunächst in
einem gesonderten Arbeitsgang am Hauptkabel montiert sodann mit den Adern des Anschlußkabels
verbunden und schließlich in eine gegebenenfalls noch zu vergießende Kabelmuffe eingebaut werden müssen.
Auch wird eine Montage unter schlechten Raurnverhältnissen dadurch erleichtert, daß die Muffe etwas kleiner
ist, als die bisher verwendeten Kabelmuffen.
Es wurde aber als wesentlicher Nachteil dieser Kabelmuffe sowie auch der zuvor verwendeten
Klemmringe empfunden, daß für begrenzte Kabelquerschnittsbereiche jeweils ihren Abmessungen entsprechende
Kabelmuffen bzw. entsprechend bemessene Klemmringe erforderlich sind, woraus sich die Notwendigkeit
der Fertigung und Lagerhaltung einer Vielzahl unterschiedlich bemessener Abzweigmuffen bzw
Klemmringe ergibt. Ein weiterer Nachteil diesel bekannten Abzweigmuffen wird darin erblickt, daß die
abisolierfreie Kontaktierung der Adern des Hauptkabels mittels Frässchrauben oder einzelner Schneider
erfolgt, wobei wegen der Gewinde im Stromweg bzw wegen der geringen Kontaktfläche keine optimale
Stromführung gewährleistet ist. Nachteilig ist fernerhir die Verwendung eines starren, zweiteiligen Muffenge
häuses, dessen Fertigung und Lagerhaltung kostspielif und dessen Montage umständlich ist, wobei siel
überdies Abdichtungsprobleme sowohl im Bereich dei Teilfuge als auch an den Kabeleinführungen ergeben.
Andererseits ist aus der deutschen Gebrauchsmuster schrift 69 14 268 eine Starkstromkabelverbindung be
kannt, deren Kabeladern phasengerecht über metalli sehe Hülsen auf dem Wege der Verpressung elektriscl
leitend miteinander verbunden und von beidseitig cdi« Isolation der Kabeladern überdeckenden Schrumpf
schläuchen umgeben sind, wobei die gesamte Verbin dungsstelle von einem die Isolation der Kabc
überdeckenden Schrumpfschlauch umgeben ist.
n· . ', Π -I! Λ/ _~UI»~ i
geilläU UICSClIl TUtslmag
LJlC
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|---|---|---|---|
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| DE2408005C3 DE2408005C3 (de) | 1981-08-13 |
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Family Applications (1)
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-
1974
- 1974-02-20 DE DE19742408005 patent/DE2408005C3/de not_active Expired
Also Published As
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