DE240965C - - Google Patents

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DE240965C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

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  • Unwinding Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 240965 KLASSE 71 c. GRUPPE
FRIEDRICH NEVELING in VOLMARSTEIN i.W.
Maschine zum Nageln von Schuhwerk mittels Holzstifte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1911 ab.
Bei den gebräuchlichen Schuhpflockmaschinen besteht die Beschickungsvorrichtung aus einer in bestimmter Höhe fest angebrachten, meist kreisrunden Blechplatte, auf welche die aus dem geeigneten Holz angefertigten Pflockholzringe gelegt werden und sich, mit einem Ende der Pflockmaschine, zugeführt, abrollen. Selbstverständlich müssen je nach der Stärke der Schuhsohlen entsprechend höhere oder ίο niedrigere Pflockholzringe auf die Platte gelegt werden. Das Auswechseln der Pflockholzringe während der Arbeit hat sich als großer Übelstand erwiesen, da es zeitraubend ist und vielfach zu Beschädigungen der Holzringe führt.
Um diesen Übelständen abzuhelfen, werden gemäß vorliegender Erfindung mehrere Blechplatten übereinander zur Aufnahme der erforderlichen Pflockholzringe verschiedener' Abmessungen angeordnet. Die Blechplatten sind in senkrechter Richtung derart verstellbar, daß der Pflockstreifen der in Verwendung stehenden Pflockholzrollen stets in der gleichen für die Zuführung zur Maschine geeigneten Höhe zu stehen kommt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt eine seitliche Ansicht mit teilweisem Durchschnitt,
Fig. 2 dieselbe um 900 gedreht.
Auf dem Mittelarm a, b ist einerseits ein zweckmäßig kantiger Führungsstift c angeordnet, während der Arm b eine Führungsschiene d besitzt, an welcher sich ein Einstell -
bolzen e befindet. Die Führungsschiene d tritt durch einen entsprechenden Führungsschlitz/" einer Führungsplatte g und wird durch Stifte h in der Vertikallage gehalten. An der Führungsplatte g befindet sich der Winkelarm i, welcher an der Pflockmaschine selbst angeordnet ist und den Übergang zu derselben bzw. die Unterlagsplatte für das der Pflockmaschine zugeführte Pflockstreifenende bildet. Am unteren Ende der Platte g ist mit Hilfe eines geeigneten Befestigungsstiftes k die Band- feder.1 angeordnet, welche mit ihren Öffnungen m den Einstellbolzen e übergreift und in der gewünschten Lage festhält. Die Unterlagsplatten η für die Pflockholzringe werden mittels der zentralen, mit dem Durchmesser des Führungsstiftes c übereinstimmenden Führungsöffnung 0 auf den Stift c aufgesteckt. Die unterste Platte η ruht auf den Armen a. Jede der folgenden Platten η ruht mittels Abstandstifte ft auf der vorhergehenden Platte. Die Abstandstifte ft sind so gehalten, daß sie etwas die Breite der Pflockringe überschreiten, so daß die Pflockringe in ihrer drehenden Bewegung bei dem tangentialen Abziehen zur Pflockmaschine nicht behindert sind, andererseits aber auch nicht ausspringen können. Um ein Verziehen der Ringe, besonders wenn das Material zu Ende geht, und zugleich ein Durchbiegen der Platte in der Mitte zu verhüten, ist es zweckmäßig, sowohl außerhalb als innerhalb des Pflockringumfanges Abstandstifte anzuordnen. Die Verwendung der verstellbaren Platten ist ohne weiteres klar.
Es wird eine beliebige, der Anzahl der in Betracht kommenden Pflocklängen entsprechende Anzahl Platten mit den dazugehörigen Pflockholzringen aufgesteckt und die zunächst zur Verwendung gelangende Stärke der Maschine zugeführt, wobei bei zurückgezogener Bandfeder I die Gesamtvorrichtung mittels der Führung d, f so gestellt wird, daß der Rand der Platte zu der Oberfläche des Verbindungsstückes i entsprechend hoch liegt, worauf durch Loslassen der Feder die entsprechende Bohrung m derselben in den Zapfen β einschnappt und die Vorrichtung in der bezeichneten Stellung arretiert. Zum Auswechseln der Stiftlänge ist es lediglich erforderlich, bei abermals zurückgezogener Feder die gesamte Vorrichtung derart zu heben oder zu senken, daß die gewünschte neue Pflockdimension vor dem Verbindungsstück i liegt, um die Feder hierauf einschnappen zu lassen. Es ist selbstverständlich, daß die beispielsweise geschilderte Einstellvorrichtung mittels Feder und Zapfen bzw. die in dem angeführten Beispiel geschilderte Führungsart ohne weiteres durch gleichwertige Einrichtungen (Stellschrauben, Zahnstange u. dgl.) ersetzt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Nageln von Schuhwerk mittels Holzstifte, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zur Auflage der Pflockholzringe bestimmte Platten (n), durch Abstandhalter (p) getrennt, übereinander angeordnet und durch senkrechte Verschiebung und zweckmäßige Arretiervorrichtungen (I, e) in der zur Beschickung der Pflockmaschine geeigneten Stellung einstellbar sind.
2. Maschine nach Anspruch ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflage der Platten (n) ein rechtwinkliger Arm dient, dessen senkrechter Schenkel (b) in einer Führungsplatte (g) verschiebbar und mittels Zapfen (e) und Schnappfeder (I) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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