DE2411574C2 - Anschlagdämpfer für Türen - Google Patents
Anschlagdämpfer für TürenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Anschlagdämpfer für Türen mit einem gegen die Kraft einer
Rückstellfeder verschiebbaren, mit einer Scheibenbremse zusammenwirkenden Stoßstang^-nkolben.
Üblicherweise werden zur Begrenzung des zugelassenen Öffnungswinkels von Schlagtüren am Boden
angeschraubte Puffer aus elastischem Material verwendet. Derartige Puffer ermöglichen jedoch nicht ein
weiches Abbremsen aufschlagender Türen, da der durch Verformung ihres elastischen Materials erzielbare
Bremsweg für das Abbremsen der Wucht der aufschlagenden Tür nicht ausreicht.
Aus der DE-PS 56 719 ist ein Anschlagdämpfer mit einem durch einen Gummipuffer geschützten und gegen
die Last einer Rückstellfeder in ein Führungsgehäuse einschiebbaren Stoßstangenkolben bekannt, bei dem
der Stoßstangenkolben über einen Teil seiner Länge hin mit einem steilgängigen Außengewinde versehen ist,
über welches er mit einem feststehend am Führungsgehäuse angeordneten Mutterstück in der Weise zusammenarbeitet,
daß beim raschen Einschieben des Stoßstangenkolbens in das Führungsgehäuse eine der
Wucht der anschlagenden Tür als Dämpfungskraft entgegenwirkende Reibkraft aufgebracht wird.
In Ermangelung einer ausreichenden Führung des Stoßstangenkolbens und infolge des im Laufe der Zeit
zunehmenden Verschmutzens und Korrodierens seines mit einem Schraubengewinde versehenen Abschnittes,
neigen derartige Dämpfer häufig zum Verklemmen des Stoßstangenkolbens im Mutterstück, so daß die
gewünschte, über einen vorbestimmten Bremsweg für die Tür hin gleichbleibende Reibkraft in der Praxis nicht
erzielbar ist. Darüber hinaus ist die mit diesen Mitteln
maximal erzielbaxe Reibkraft zu gering, um eine mit
hoher Geschwindigkeit auf den Stoßstangenkolben aufschlagende Tür sicher und ausreichend abzubremsen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türstoßdämpfer der eingangs genannten Bauart insoweit
zu verbessern, daß er eine gleichmäßige Dämpfung und bei möglichst völliger Wartungsfreiheit eine der
Lebensdauer der Tür entsprechende Lebensdauer aufweist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Die Scheibenbremse kann als Lamellenbremse ausgebildet sein. Sie weist Innenlamellen und Außenlamellen
auf. Um insbesondere bei hohen Belastungen eine Oberbeanspruchung und daraus resultierende
Beschädigungen der Außenlamellen zu vermeiden, können diese über ihren gesamten Umfang hin
erfindungsgemäß mittels eines innen- und außenverzahnten Ringes gefaßt sein, wobei der Ring über seine
Innenverzahnung mit den Umfangsverzahnüngen der Außenlamellen und über seine Außenverzahtrang mit
dem Zahnstangenabschnitt des Stoßstangenkelbens im Eingriff steht.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung sind die Bremslamellen auf einem durch ein Feingußteil
gebildeten Lamellenträger angeordnet, der seinerseits unter Zwischenschaltung eines Freilaufes oder eines
Richtungsgesperres in einer Drehrichtung frei drehbar auf einer am Bremsgehäuse ausgebildeten Achshülse
gelagert ist.
Vorteilhafterweise sind die Lamellen der Scheibenbremse
in axialer Richtung mit einer einstellbaren Federlast, insbesondere der Last mindestens einer
Tellerfeder beaufschlagt, wobei die Federlast durch Vermittlung eines Druckringes über den gesamten
Federumfang hin gleichmäßig auf die Lamellen übertragen wird. Die Einstellvorrichtung für die
Tellerfeder ist dabei durch eine zweiteilige Einstellschraube geoildet, deren beide Teile ineinander
schraubbar sind und deren einer Teil mit seinem Kopf das Bremsgehäuse hintergreift, während ihr anderer
Teil einen mit einer Ringnut versehenen Kopf aufweist, gegen den sich die Tellerfeder oberseitig abstützt. Die
durch eine Tellerfeder gebildete Belastungsfeder gewährleistet dabei gleichzeitig eine gewisse Verschließreserve
für die Bremslamellen, so daß ein Nachstellen der Federlast nur sehr selten erforderlich ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die Bremslamellen mit einem im Wege des sog. »Tenifer-Verfahren«
hergestellten und aufgebrachten Gleitbelag versehen, durch weichen der Reibbeiwert gegenüber
üblichen Reibbelägen bis zu einem Viertel verringert wird, was andererseits eine erhebliche Erhöhung der
anwendbaren Flächenpressung und damit eine gleichmäßige Bremswirkung ohne Abrißspitzen ermöglicht.
In diesem Falle ist der Reibungskoeffizient der Ruhe gleich dem Reibungskoeffizienten der Bewegung und
damit das schaltbare Moment gleich dem übertragbaren Moment.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Scheibenbremse in einem Gehäuse untergebracht und
ein den Stoßstangenkolben aufnehmender Zylinder tangential zur Scheibenbremse ausgerichtet an deren
Gehäuse angeschlossen. Um dabei den Einbau der Bremse in das Bremsgehäuse so einfach wie möglich zu
gestalten, weist dieses ime über einen einsetzbaren
Deckel verschließbare Bodenöfl'nung auf und ist die Lagerhülse für den Lamellenträger mit dem in die
Bodenöffnung des Bremsgehäuses ersetzbaren Decke'
einteilig ausgebildet, so daß die vollständig vormontierte
und eingestellte Bremse samt dem Bremsgehäusedekkel als vormontierte Einheit in das Bremsgehäuse
eingesetzt werden kann.
Der Stoßstangenkolben ist über Führungshülsen in einem geschlossenen Zylinder geführt, wobei die
ίο Führungshülsen in einem axialen Abstand voneinander
angeordnet sind und an der vorderen Führungshülse sürnseilig ein über eine Dichtlippe unter Federspannung
am Stoßstangenkolben zugeordnete, zweckmäßigerweise als Schraubenfeder ausgebildete Rückstellfeder
ist in Ausnehmungen, einerseits im Kolbenboden und andererseits in einem in den Zylinder einschraubbaren
Deckel geführt Um zu vermeiden, daß sich beim Einfahren desselben, hinter dem Stoßsrtangenkolben ein
der Einfahrbewegung entgegenwirkendes Luftpolster bildet, ist rier Stoßstangenkolben im Bereich seines
Kolbenbodens mit radial zum P -.msgehäuse hin
gerichteten Entlüftungsbohrungen für den Zylinderraum versehen.
Schließlich ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung noch vorgesehen, daß in einer axialen Ausnehmung
in der freien Stirnseite des Stoßstangenkolbens ein diesen überragender Puffer aus elastisch verformbarem
Material, wie Gummi, Vulkulan oder dgl, angeordnet ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung kann dem Anschlagdämpfer eine Türfang- bzw. Aufhaltevorrichtung
zugeordnet sein, die mit einem, insbesondere an der Tür angeschlagenen, Gegenstück zusammenarbeitet.
Der erfindungsgemäße Anschlagdämpfer ist vorwiegend zur Anwendung in Verbindung mit Gebäudetüren
bestimmt und kann sowohl türseitig als auch wandseitig bzw. am Boden oder an der Decke angebaut sein. Als
besonderer Vorzug des erfindungsgemäßer Anschlagdämpfers wäre noch hervorzuheben, daß dieser sowohl
in Verbindung mit Schwenktüren, als auch in Verbindung mit Kipp- oder Schiebetüren angewandt werden
kann.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbe-Schreibung anhand eines, in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben, in der Zeichnung zeigt die
F i g. 1 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Anschlagdämpfer;
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie H-II durch einen Anschlagdämpfer gemäß F i g. 1;
Fig. 3 einen Schnitt wie Fig. 2, jedoch durch eine
andere Gestaltungsform eines erfindungsgemäßen Anschlagdämpfers;
F i g. 4 eine mehr oder minder schematische Darstellung eines Montagehsispieles für einen erfindungsgemäßen
Anschlagdämpfer.
Der erfindungsgemäße Anschlagdämpfer umfaßt im wesentlichen einen Stoßstangenkolben 1 und eine
Lamellenbremse 2, wobei die Lamellenbremse 2 in einem mittels eines Deckels 3 verschließbaren Bremsgehäuse
4 untergebracht und ein den Stoßstangenkolben 1 aufnehmender Zylinder 5 tangential zur La/nellenbremse
2 ausgerichtet an das Bremsgehäuse 4 angeschlossen ist. Die Lamellenbremse 2 umfaßt auf einem Lamellenträger 6 wcchselweisz übereinander geschichtet angeordnete
Innenlamellen 7 und Außenlamellen 8, eine die Lamellen 7 und 8 in axialer Richtung belastende
Tellerfeder 9 samt einem dieser zugeordneten Druckring 10 und eine zweiteilige Einstellschraube II, 12,
deren beide Teile ineinander schraubbar sind, und ist insgesamt über einen Freilauf bzw. ein Richtungsgesperre
13 in einer Richtung frei drehbar auf einer mit dem Gehäusedeckel 3 einteilig ausgebildeten Lagerhülse 14
gelagert. Die Tellerfeder 9, deren Kraft mittels des Druckringes 10 in möglichst gleichmäßiger Verteilung
auf die Lamellen 7, 8 übertragen wird, ist in einer Umfangsnut 15 eines Kopfteiles 16 des Einstellschraubenteiles
11 abgestützt und kann hinsichtlich ihrer Vorspannung durch ein entsprechendes Nachstellen des
Einstellschraubenteiles Il eingestellt werden. Das andere Teil 12 der Einstellschraube hintergreift mit
einem Kopfteil 17 die mit dem Gehäusedeckel 3 einteilig ausgebildete Lagerhülse 14, so daß das Kopfteil 17 das
Widerlager für die Abstützung der Federkraft der Tellerfeder 9 bildet. Über eine Innenumfangsverzahnung
sind die Innenlamellen 7 an einer Außenumfangsverzahnung des Lamellenträgers 6 drehsicher gehalten.
Die Außenlamellen 8 sind gegenüber dem Lamellenträger 6 frei drehbar zwischen die Innenlamellen 7
eingeschaltet und im einfachsten Ausführungsfalle mit einer Außenumfangsverzahnung 18 versehen, über
welche sie mit einem als Zahnstange 19 ausgebildeten Abschnitt des Stoßstangenkolbens 1 im formschlüssigen
Eingriff stehen. Beiderseits seines als Zahnstange ausgebildeten Abschnittes 19 weist der Stoßstangenkolben
1 einen zylindrischen Querschnitt auf und ist über ein vordere 20 und eine hintere Führungshülse 21 axial
verschieblich im Zylinder 5 geführt. In seiner, im Ausführungsbeispiel dargestellten Normalstellung ist
der Stoßstangenkolben 1 durch eine als Schraubenfeder ausgebildete Rückstellfeder 22 gehalten, welche einerseits
über eine zylindrische Ausnehmung 23 im Kolbenboden und andererseits über eine zylindrische
Ausnehmung 24 in einem in den Zylinder 5 einschraubbaren Deckel 25 geführt ist. Um beim Einfahren des
Stoßstangenkolbens 1 die Bildung eines Luftpolsters in dem Zylinderraum zwischen dem Kolbenboden und
dem Verschlußdeckel 23 zu vermeiden, ist im Bereich des Kolbenbodens eine radial gegen das Bremsgehäuse
4 hin gerichtete Entlüftungsbohrung 26 angeordnet. Vorderendig ist der Stoßstangenkolben 1 mit einem in
eine axiale Ausnehmung 27 eingesetzten Puffer 28 aus elastischem Material, wie Gummi, Vulkulan oder dgl.
versehen. Um das Eindringen von Schmutz in das Zylindergehäuse 5 bzw. das Bremsgehäuse 4 zu
vermeiden, ist ein über eine Dichtlippe 29 unter Federspannung am vorderen zylindrischen Abschnitt
des Stoßstangenkolbens 1 anliegender Schmutzabstreifring 30 vorgesehen und gegen die vordere Stirnseite der
Führungshiilse 20 abgestützt.
Bei dem in der Fig.3 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist zwischen die Außenlamellen 8 der Lamellenbremse 2 und den Stoßstangenkolben I ein
mit einer Innen- und einer Außenverzahnung versehener
Ringkörper 31 eingeschaltet, in dessen Innenverzahnung 32 die Auöenlamellen 8 über ihren gesamten
Umfang hin eingrc Jen und der über seine Außenverzahnung
33 mit dem als Zahnstange 19 ausgebildeten Abschnitt des Stoßstangenkolbens 1 im Fingriff steht.
Dadurch, daß die Außenlamellen 8 über ihren gesamten Umfang hin mit der Innenverzahnung des Ringkörpers
31 im Eingriff stehen, wird insbesondere bei hohen Belastungen eine Überbeanspruchung der Umfangsverzahnung
der Außenlamellen 8 und damit eine Beschädigung derselben vermieden.
Zusätzlich zur eigentlichen Stoßdämpfungseinrichtung weist der erfindungsgemäße Anschlagdämpfer
noch eine Türfang- bzw. Aufhaltevorrichtung auf, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel einen parallel
zum Stoßstangenkolben 1 in die der Tür zugewandte Stirnseite 34 eingesetzten Kugelschnäpper 35 und einen
am Fed^rlagerteil 36 über eine Befestigungsplatte 37 angeschlagenen Kugelkopf-Raststift 38 umfaßt. Wie
insbesondere aus der Darstellung der F i g. 4 erkennbar, ist die Ausbildung und Anordnung des Raststiftes 38 so
getroffen, daß die Türfang- bzw. Aufhaltevorrichtung 35, 37, 38 erst wirksam werden kann, wenn der
Stoßstangenkolben 1 einen bestimmten Verstellweg durchfahren hat.
In der Darstellung der Fig.4 ist schließlich noch ein
Montagebeispiel für einen erfindungsgemäßen Anschlagdämpfer dargestellt. Beim gezeigten Montagebeispiel
ist der Anschlagdämpfer mittels das Bremsgehäuse 4 durchsetzender Schrauben 39 auf einem senkrecht zur
Türebene gerichteten Schenkel 40 einer über ihren anderen Schenkel 41 mittels Schrauben 42 an der Tür 43
angeschlagenen Konsole befestigt. Andererseits ist über eine gleichzeitig eine Anschlagplatte für den Puffer 28
des Stoßstangenkolbens 1 bildende Befestigungsplatte 37 ein Raststift 38 an der Wand 36 befestigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Anschmgdämpfer für Türen mit einem gegen
die Kraft einer Rückstellfeder verschiebbaren, mit einer Scheibenbremse zusammenwirkenden Stoß-Stangenkolben,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßstangenkolben (1) über einen Teil seiner
Länge als Zahnstange (19) ausgebildet ist und mit
einer an der Scheibenbremse (2) angeordneten Außenverzahnung (33) in Antriebsverbindung steht.
Z Anschlagdämpfer nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenbremse (2) mit
senkrecht zur Stoßstangenkolbenachse gerichteter Rotationsachse angeordnet ist
3. Anschlagdämpfer nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenbremse
(2) als Lamellenbremse mit Innenlamellen (7) und Außenlamellen (8) ausgebildet ist.
4. Anschlagdämpfer nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenverzahnung (33) an
den AuBealamellen (8) der Scheibenbremse (2)
angeordnet ist.
5. Anschlagdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlamellen (8) mittels
eines innen- und außenverzahnten Ringes (31) gefaßt sind, wobei der Ring (31) über seine
Innenverzahnung (32) mit den Umfangsverzahnungen der Außenlamellen und über seine Aultenverzahnung
(33) mit dem Zahnstangenabschnitt (19) des Stoßstangenkolbens (1) im Eingriff steht.
6. Anschlagdämpfer nach Ansprach 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlamellen (8)
auf einem über einen Freilauf (13) oder ein Richtgesperre in einer Drehrichtung frei drehbar auf
einer am Bremsgehäuse (4) ausgebildeten Achshülse (14) gelagerten Lamellenträge. (6) angeordnet sind.
7. Anschlagdämpfer nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lamellenträger (6) durch
ein Feingußteil gebildet ist.
8. Anschlagdämpfer nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (7,
8) der Lamellenbremse (2) in axialer Richtung durch eine einstellbare Federlast, insbesondere die Last
mindestens einer Tellerfeder (9), belastet sind, wobei die Tellerfeder (9) über einen Druckring (10) auf die «
Lamellen (7,8) wirkt.
9. Anschlagdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung für die
Federlast durch eine zweiteilige Einstellschraube (H1 12) gebildet ist, deren beide Teile ineinander
schraubbar sind und deren einer Teil (12) mit seinem Kopf (17) das Bremsgehäuse hintergreift, wä.hrend
ihr anderer Teil über einen mit einer Ringnut (15) versehenen Kopf (16) die Tellerfeder (9) abstützt.
10. Anschlagdämpfer nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremslamellen
(7, 8) im Wege des sog. »Tenifer-Verfahren« mit einem Gleitbelag versehen sind.
11. Anschlagdämpfer nach einem der Ansprüche 3
bis IC, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenbremse (2) in einem Gehäuse (4) untergebracht und
ein den Stoßstangenkolben (1) aufnehmender Zylinder (5) tangential zur Scheibenbremse (2)
ausgerichtet an deren Gehäuse (4) angeschlossen ist.
12. Anschlagdämpfer nach Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achshülse (14) für den Lamellentrager (6) der Scheibenbremse (2) mit
einem in eine Bodenöffnung des Bremsgehäuses (4) einsetzbaren Deckel (3) einteilig ausgebildet ist,
13. Anschlagdämpfer nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stoßstangenkolben (I) über
Führungsbülsen (20, 21) im Zylinder (5) geführt ist, wobei an der vorderen Führungshülse (20) stirnseitig
ein über eine Dichtlippe (29) unter Federspannung am Stoßstangenkolben (1) anliegender Schmutzabstreifring
(30) abgestützt ist
14. Anschlagdämpfer nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Stoßstangenkolben (1) zugeordnete Rückstellfeder (22) als Schraubenfeder ausgebildet und in
Ausnehmungen (23, 24) im Kolbenboden und in. einem in den Zylinder (5) einschraubbaren Deckel
(25) geführt ist
15. Anschlagdämpfer nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Kolbenboden radial zum Bremsgehäuse (4) hin
gerichtete Entlüftungsbohrungen (26) für den Zylinderraum angeordnet sind.
16. Anschlagdämpfer nach einem der vorangegangenen
Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, daß in
einer axialen Ausnehmung (27) in der freien Stirnseite des Stoßstangenkolbens (1) ein diesen
überragender Puffer (28) aus elastisch verformbarem Materia! angeordnet ist
17. Anschlagdämpfer nach einem der vorangegangenen
Ansprüdie, dadurch gekennzeichnet daß ihm eine Türauffang- bzw. Aufhaltevorrichtung (35)
zugeordnet ist, die mit einem, insbesondere an der Tür angeschlagenen Gegenstück (38) zusammenarbeitet
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