DE241296C - - Google Patents

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DE241296C
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flywheel
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/04—Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft
    • B64F1/06—Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft using catapults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung für das Ablaufenlassen von Flugmaschinen, die für militärische Zwecke geeignet ist, da man sie klein und leicht ausführen kann. Man erreicht diesen Zweck, indem man einen kleinen, leicht zu transportierenden Motor verwendet, welcher mit Einrichtungen versehen ist, die ihn befähigen, seine Kraftleistung bis zu einem gewünschten Höchstgrade aufzuspeiehern, wie es im folgenden beschrieben wird.
Die Kraftaufspeicherung geschieht mit Hilfe eines Schwungradsystems, welches so ausgebildet ist, daß eine fortschreitende Steigerung der Schnelligkeit bzw. des kraftausübenden Gewichtes erzielt wird, wodurch das treibende Moment einer solchen Vorrichtung vermehrt werden kann.
In der Zeichnung ist die neuartige Vorrichtung in der Verbindung mit einer Ablaufvorao richtung in beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht, zum Teil einen Querschnitt des Apparates.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Vorrichtung für die Kraftaufspeicherung, und
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Schnittlinie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Ansicht, zum Teil ein Schnitt, einer anderen Ausführungsform des Kraft-Sammlers.
Die Ablaufvorrichtung zeigt folgende Anordnung:
Die obere Platte des drehbaren Tisches 1, welcher von Stützen 5 getragen wird, trägt eine Grundplatte 6 derart, daß diese sich in jeden beliebigen Winkel zu der Tischebene bringen läßt. Die Grundplatte ruht mit Zapfen 7 in Lagern 8 und kann durch eine Stütze 12 angehoben werden, wobei diese Stütze mit einer -Zahnung 16 versehen ist, die durch ein Zahnradgetriebe . 14 bewegt werden kann. Die Stütze 12 hat eine Rolle 13, auf der die Grundplatte 6 aufliegt. Um die Spannung des Seiles oder Kabels 9 zu verändern, kann man die Grundplatte des Lagers 11 durch eine mit einer Kurbel 20 drehbare Schraube 19 in den Nuten 21 der Grundplatte verschieben.
Man kann nun einer Flugmaschine die gewünschte Geschwindigkeit geben, wenn die Scheibe 10 von einem Motor zur Umdrehung gebracht wird, wobei dem endlosen Kabel 9 eine hohe Schnelligkeit erteilt wird, die man auf die Flugmaschine oder auf ein Radgestell, welches sie trägt, übertragen kann, indem man eine Kupplung bzw. eine Klauenvorrichtung verwendet, welche am Kabel angreifen kann.
Die Fig. 2, 3 und 4 der Zeichnungen stellen nun Bewegungseinrichtungen dar, die für den militärischen Transport geeignet sind, und die dem Kabel die gewünschte Geschwindigkeit geben können.
In Fig. 2 ist eine Welle 22 gezeichnet, welche die Scheibe 10 trägt, und welche mit ihrem Zapfen in den Lagern 11 und 11" ruht. Das Schwungrad 23 ist aus Teilen, wie Fig. 3 zeigt, z. B. aus zwei Teilen, zusammengesetzt, welche
in bekannter Weise miteinander verbunden sind. Man kann, um den Transport zu erleichtern, das Schwungrad auch aus mehreren Teilen zusammenstellen.
Der schematisch dargestellte Motor 25 kann eine leicht transportierbare Maschine, z. B. ein Verbrennungsmotor, mit einem Arbeitszylinder sein.
Zwischen dem Motor 25 und der Welle 22,
ιό auf welcher die Scheibe 10 und das Schwungrad 23 aufgekeilt sind, ist eine Vorrichtung 24 für die Geschwindigkeitsänderung angeordnet, welche auf der Grundplatte 6 befestigt ist und von einem Hebel 28 in bekannter Weise einschaltbar ist. Außerdem ist eine Reibungskupplung 26 vorgesehen, die von einem Hebel 27 betätigt werden kann. Die Vorrichtung zur Änderung der Geschwindigkeit darf von beliebiger Bauart sein. Zweckmäßig sollte sie so eingerichtet sein, daß man der Welle 22 drei bis fünf verschiedene Geschwindigkeiten mitteilen kann. Die Reibungskupplung ist an sich nicht unbedingt erforderlich, jedoch ist die Anordnung zweckmäßig, da sonst die Geschwindigkeitsänderungs-Einrichtung beim Betriebe leicht beschädigt werden könnte, wenn die Antriebskraft durch Ausschaltung nicht mehr auf die in die Änderungsvorrichtung führende Welle wirkt.
Die Vorrichtung zur Änderung der Geschwindigkeit 24 wird mit Hilfe des Hebels 28 so eingestellt, daß die Welle 22 die kleinste Geschwindigkeit erhalten muß. Der Motor wird alsdann angestellt und die Reibungskupplung eingerückt. Dabei kommt das Schwungrad 23, welches gegebenenfalls so schwer ist, daß es vom Motor mit größerer Geschwindigkeit nicht getriebnen werden konnte, in langsame Umdrehung. Sobald nun das Schwungrad mit Hilfe der auf kleinste Geschwindigkeitsübertragung eingestellten Änderungsvorrichtung seine höchst möglichste Umdrehungszahl erreicht hat, wird die Reibungskupplung ausgeschaltet und die Änderungsvorrichtung auf die nächst höhere Übertragungsstufe eingestellt, und so wird weiter verfahren, bis sich das Schwungrad mit derjenigen höchsten Geschwindigkeit umdreht, die mit der auf, ihre Höchstgeschwindigkeit eingestellten Änderungsvorrichtung zu erreichen ist. Auf diese Weise kann in dem Schwungrad eine große Kraftleistung in der verhältnismäßig langen Zeitdauer aufgespeichert werden, welche erforderlich ist, es zur höchsten Geschwindig-
. keif zu bringen, und wenn diese höchste Geschwindigkeit erzielt ist, ist das Schwungrad imstande, diese Kraft in der verhältnismäßig kurzen Zeitspanne, die für das Ablaufenlassen einer Flugmaschine erforderlich ist, und die höchstens einige Sekunden währt, abzugeben.
In Fig. 4 der Zeichnungen ist noch eine andere Vorrichtung dargestellt, mit welcher der gleiche Zweck erreicht werden kann, das Kraftmoment zu vermehren, und geschieht dies hierbei dadurch, daß das Gewicht der mit der Welle 22 sich drehenden Schwungmasse steigend vergrößert wird. Bei dieser Einrichtung kann die auf der Welle 22 befestigte Scheibe 10 so schwer gemacht werden, daß sie wie ein Schwungrad wirkt, und ein oder mehrere Hilfsschwungräder 31, 32 und 33 können mit dieser Scheibe in geeigneter Weise vereinigt werden, so daß fortschreitend ein oder mehrere Schwungräder mit der Scheibe verbunden und mit ihr zugleich zur Umdrehung gebracht werden.
Die Hilfsschwungräder sind an Muffen 310, 320, 330 angeordnet, welche Außenflanschen 311, 321 und 331 haben, an die Hebel 34, 35 bzw. 36 angreifen können.
Wenn dabei die Scheibe 10 durch den Motor 25 in volle Umdrehungsgeschwindigkeit gebracht ist, wird das untere Ende des Hebels 34, der in einem Rahmen 342 gelagert sein kann, über die durch eine Feder beeinflußte Klinke 38 mit Hilfe eines Griffes 343 oder mit Hilfe einer anderen geeigneten Vorrichtung geschoben, so daß das obere Ende dieses Hebels, das eine Rolle 341 tragen kann, die Muffe 310 verschieben muß, wodurch das Schwungrad 31 durch Reibung oder auch mit anderen Mitteln mit der' Scheibe 10 verbunden wird. Danach muß das Schwungrad 31 die gleiche Geschwindigkeit erlangen wie die Scheibe 10. Hierauf wird in gleicher Weise mit den Schwungrädern 31 und 32 verfahren, welche sich demnach ebenfalls mit der Scheibe 10 drehen. Wenn dann die ganze, sich drehende Masse, die jetzt mit der Welle 22 verbunden ist, ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, kann man mit dieser Einrichtung eine Flugmaschine ablaufen lassen.
Natürlich können die Schwungräder 31, 32 und 33 so gewählt werden, daß ihre vereinigten Gewichte zusammen mit demjenigen der Scheibe 10 so groß sind, daß der Motor sie nicht in Umdrehung versetzen könnte, also stehen bleiben würde, und doch kann man mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens, indem man zuerst den Motor mit leichter Belastung in Betrieb bringt und die Belastung allmählich während einer verhältnismäßig langen Zeitdauer vergrößert, eine große Kraftleistung aufspeichern und diese während der wenigen Sekunden, die zum Ablaufenlassen einer Flugmaschine nötig sind, wieder abgeben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ablauf vorrichtung für Flugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß trotz Anwendung einer verhältnismäßig nur kleinen Kraftmaschine die zum Abflug erforderliche iao
    große, aber nur kurze Zeit nötige Kraft durch Aufspeicherung geschaffen wird, indem entweder ein Schwungrad allmählich in größere Geschwindigkeit gebracht oder die Masse des Schwungrades allmählich vergrößert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Motor und dem anzutreibenden Schwungrad eine Geschwindigkeits - Wechselvorrichtung und eine Kupplung angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit einer Schwungradwelle in Verbindung ist, mit der nacheinander weitere Schwungradwellen (oder Hülsen) gekuppelt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075895B (de) * 1958-01-08 1960-02-18 Siemens Ag Antrieb zur Beschleunigung grosser Massen, vorzugsweise fuer Schleppwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1075895B (de) * 1958-01-08 1960-02-18 Siemens Ag Antrieb zur Beschleunigung grosser Massen, vorzugsweise fuer Schleppwagen

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