DE24184C - Maschine zum Theilen bereits vorgeschnittener Korkholzstreifen in rechtwinklige und spitzzulaufende Würfel - Google Patents

Maschine zum Theilen bereits vorgeschnittener Korkholzstreifen in rechtwinklige und spitzzulaufende Würfel

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DE24184C
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Germany
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cubes
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dividing
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DENDAT24184D
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English (en)
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N. SCHÄFFER und J. FRIGOLA in Breslau
Publication of DE24184C publication Critical patent/DE24184C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine besteht aus einem aufrecht stehenden Bügel, welcher in der Mitte mit Scharnieren versehen ist. Dessen einer Theil (Halbbügel) α steht fest auf einer Platte, welche sich auf einem Tisch, Bock etc. befindet, und dessen zweiter Theil (Halbbügel) b ist beweglich in einer durch die Platte gehenden Führung c.
In diesem Bügel befindet sich ein Schlitten d, welcher . durch den losen Halbbügel b in Bewegung gesetzt wird. Der Vordertheil des Schlittens, mit einem Schlitz versehen, hat Führung durch den in dem Schlitz des festen Halbbügels α befindlichen Stift. Der mit Griff versehene Hintertheil des Schlittens ist mittelst eines Stiftes beweglich in dem losen Halbbügel b befestigt.
An diesem Schlitten befindet sich das Messer e, welches seinerseits wieder vermittelst der im Schlitten angebrachten beiden senkrechten Schlitze hoch und niedrig stellbar ist.
Links von dem Bügel, auf dem beim Messer befindlichen Ende mit Schraube fest, auf dem anderen Ende mittelst eines Stiftes in einer Klammer f fest oder beweglich, ist die Korkstreifenführung g. Die Platte h dient nur zum besseren Auflegen der Korkstreifen.
Die Klammer ist durch eine Schraube stellbar; wird dieselbe mehr gegen das Messer geschoben, so wird die Bewegung der Korkstreifenführung eine kleinere, von dem Messer abgeschoben, eine gröfsere. Rechts von dem Bügel, auf der Platte befestigt, ist eine Stellvorrichtung i, welche aus einer kleinen Schiene und zwei Schrauben, die durch Spiralfedern gehen und in einem auf der Platte befindlichen Aufsatz befestigt sind, besteht.
Die Platte hat unter dem Messer e und vor der Korkstreifenführung g ein längliches Loch zum Durchfallen der Würfel.
Bei der Thätigkeit der Maschine wird der Schlitten in die Höhe gehoben, der Korkstreifen an der Führung g bis an die Stellvorrichtung i geschoben und nun mit einem raschen Niederschieben des Schlittens der Würfel von dem Streifen geschnitten. Es wird ein leichter, glatter und gerader Schnitt deshalb erzielt, weil das Messer infolge des am losen Hebel angebrachten Schlittens in allen Punkten Kreisbogen beschreibt und deshalb der Korkstreifen von vorn nach hinten und von oben nach unten durchschnitten wird. Der Würfel fällt beim nächsten Aufschub des Schlittens, mittelst der Stellschiene am Seitwärtsfallen gehindert, durch das in der Platte befindliche Loch in den unter demselben stehenden Behälter.
Während des Schneidens bezw. Hindurchfahrens des Messers durch den Kork giebt die Schiene bei der Stellvorrichtung i durch die Spiralfedern nach, um ein Pressen des Korkes an das Messer zu verhindern. Die vorherige Stellung der Schiene wird von selbst sofort nach der Entfernung des Würfels wieder durch die Spiralfedern bewirkt.
Die Schiene der Stellvorrichtung i kann mittelst des Schrauben näher oder weiter von dem
Messer entfernt werden , je nachdem man schmälere oder breitere AYürfel schneiden will.
Die Klammer bei der Korkstreifenführung g hat den Zweck, Würfel, rechtwinklig oder auf einer Seite spitz zulaufend (Form einer abgestutzten Pyramide), herstellen zu können.
Sollen die Würfel rechtwinklig sein, so ist nur nöthig, die Korkstreifenführung, im rechten Winkel mit dem Messer stehend, festzuschrauben, während dieselbe lose, auf dem äufseren Ende in der Klammer bleiben mufs, wenn Würfel in abgestutzter Pyramidenfprm geschnitten werden sollen.
Zu diesem Zweck ist es dann nur nothwendig, die Korkstreifenführung am äufseren Ende abwechselnd nach k und dann nach / zu schieben. Je weiter die Klammer vom Messer entfernt wird, desto gröfser wird die Bewegung des einen Endes der Korkstreifenführung und demzufolge desto kürzer die Pyramidenform.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Zertheilen von Korkholz in rechtwinklige und spitz zulaufende Würfel, bei der die Streifen gegen die rechtwinklig oder schräg gegen den Schnitt zu stellende Führung g gelegt, bis an die mit Federn versehene Stellvorrichtung i vorgeschoben und mittelst des am Schlitten d befindlichen und durch den Bügel α und b bogenförmig geführten Messers e geschnitten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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