DE2419328C2 - Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher gespeicherten Bildsignalen - Google Patents
Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher gespeicherten BildsignalenInfo
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Description
Eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 kann gemäß der deutschen Offenlegungsschrift
20 45 730 in der Nuklearmedizin zur Verarbeitung der von einem nuklearmedizinischen Meßgerät
z. B. von einem Scanner oder einer Gammakamera gelieferten Signale verwendet werden. Hierbei ist es möglich,
ein Szintigramm oder das Bild einer Gammakamera im Bildspeicher einzuspeichern und von dort über
das Fernseh-Sichtgerät wiederzugeben. Die Kapazität einer Speicherzelle wird dabei so gewählt, daß die von
dem nuklearmedizinischen Meßgerät für einen Bildpunkt gelieferten Impulse während der Bildaufnahme
auch bei der maximalen Strahlungsintensität voll von der Speicherzelle aufgenommen werden können. Zur
Wiedergabe des im Bildspeicher gespeicherten Bildes wird die Bewegung des Elektronenstrahls des Sichtgeräts
mit der Abfrage des Speichers synchronisiert, so daß der Elektronenstrahl immer diejenige Information
erhält, die dem Bildpunkt den er gerade schreibt zugeordnet ist
Die maximale Helligkeit eines Bildpunktes kann sich bei der Anwendung der Einrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 in Verbindung mit nuklearmedizinischen Meßgeräten ändern, wenn beispielsweise
das von einer Gammakamera gelieferte Bild in seinem Aufbau verfolgt werden soll, weil dieses Bild zu
Beginn der Wiedergabe eine verhältnismäßig geringe maximale Bildpunkthelligkeit besitzt und diese dann
während des Bildaufbaus zunimmt Ferner weisen im allgemeinen unterschiedliche, nacheinander im Bildspeicher
gespeicherte Bilder unterschiedliche maximale Helligkeiten auf.
Ändert sich die maximale Bildpunkthelligkeit während der Beobachtung eines Bildes auf dem Sichtgerät
oder werden nacheinander Bilder mit verschiedener maximaler Bildpunkthelligkeit auf dem Sichtgerät
wiedergegeben, so ist die Beobachtung und insbesondere die Bildaufnahme vom Sichtgerät durch eine Kamera
schwierig. Es ist daher erwünscht, daß die maximale Bildpunkthelligkeit auf dem Sichtgerät konstant
ist Hierzu ist es möglich, dem Sichtgerät ein Stellorgan zuzuordnen, das die Einstellung der Bildhelligkeit ermöglicht
Die Verwendung eines solches Stellorgans erfordert jedoch eine besondere Aufmerksamkeit des Benutzers
und besondere Handgriffe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, bei der die maximale Helligkeit auf dem Bildschirm des Sichtgeräts etwa konstant gehalten wird, ohne daß hierzu besondere Handgriffe erforderlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, bei der die maximale Helligkeit auf dem Bildschirm des Sichtgeräts etwa konstant gehalten wird, ohne daß hierzu besondere Handgriffe erforderlich sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1. Bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung wird während einer Abfrage des Bildspeichers automatisch für die den abgefragten Speicherzellen
zugeordneten Bildpunkte die maximale Heiligkeit festgestellt und der Verstärker für das Bildsignal
des Sichtgeräts so eingestellt, daß die maximale Bildpunkthelligkeit auf dem Sichtgerät einen konstanten
Wert hat Beim Erfindungsgegenstand ergibt sich der Vorteil, daß bei Filmaufnahmen vom Bildschirm eines
Femseh-Sichtgeräts die Kameraeinstellung für alle BiI-der
unverändert beibehalten werden kann. Das Bildwiedergabegerät kann im Rahmen der Erfindung auch
ein Video-Kopiergerät sein.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
ist im Anspruch 2 niedergelegt
so Bei dieser Ausgestaltung ist es möglich, die Helligkeit auf dem Bildschirm das Sichtgeräts unabhängig von der
automatischen Einstellung von Hand zu beeinflussen. Auf diese Weise kann die Helligkeit beispielsweise
einem interessierenden Bereich aus dem gesamten Bild optimal angepaßt werden.
Die Erfindung ist in der nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Bildspeichers für eine Einrichtung nach der Erfindung, und
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Bildspeichers für eine Einrichtung nach der Erfindung, und
F i g. 2 das Schaltbild einer Einrichtung nach der Erfindung.
Der in der F i g. 1 dargestellte Bildspeicher 1 besteht aus einer Anzahl von Speicherzellen, die zeilen- und
spaltenförmig angeordnet sind. Die zeilen- und spaltenförmige
Anordnung der Speicherzellen entspricht der Bildunterteilung in Bildpunkte, die in Bildzeilen liegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel soll ein Bild aus 128 χ 128
Bildpunkten bestehen, so daß der Speicher 1 für jede der 128 Bildzeilen 128 Speicherzellen besitzt In jeder
der Speicherzellen des Bildspeichers 1 ist die dem zugeordneten Bildpunkt entsprechende, die Helligkeit dieses
Bildpunkts auf einem Sichtgerät charakterisierende Information in binärer Form speicherbar.
In der F i g. 2 sind die eine Zeile des Bildspeichers 1 bildenden Speicherzellen näher dargestellt Aus der
F i g. 2 geht hervor, daß die erste Speicherzelle 2 des Bildspeichers 1 aus 10 Speicherplätzen besteht In gleicher
Weise ist die zweite Speicherzelle 3, die dritte Speicherzelle 4 usw. aufgebaut Alle Speicherzellen enthalten
also 10 Speicherplätze, so daß theoretisch 1024 verschiedene Bildpunkiinformationen gespeichert werden
können. Die Informationen werden den Speicherzellen des Bildspeichers 1 beispielsweise von einer
Gammakamera zugeführt und von dort über eine Leitung 10 an einen Digital-Analogwandler 11 weitergegeben,
der daraus ein Fersehbildsignal, d. h. ein Analogsignal auf einer Leitung 12 erzeugt Das Fem-eh-Bildsignai
ist über einen Verstärker 13 einer Fernsehzentrale 14 zugeführt, die die für die Steuerung eines Sichtgeräts
Λ5 erforderüchen Synchronsignale mit dem Fernsehbildsignal
mischt, d.h. aus dem Eingangssignal auf der Leitung 16 ein Bild-Austast- und Synchronsignal auf
der Leitung 17 macht, das dem Sichtgerät 15 zugeführt ist
Die Steuerung der Abfrage des Bildspeichers 1 und der Fernsehzentrale 14 zur Synchronisierung der Abfrage
mit der Erzeugung der Synchronsignale erfolgt durch einen Binärzähler 18, der an Ausgängen 19 Binärsignale
liefert, die die X- und Y-Adresse jede Speicherzelle im Bildspeicher charakterisieren die abgefragt
werden soll. Der Binärzähler 18 liefert an seinen Ausgängen 20 Bild- und Zeilenimpulse an die Fernsehzentrale
14, die bewirken, daß der jeweils vom Elektronenstrahl im Sichtgerät 2 geschriebene Bildpunkt derjenige
ist, der der Information zugeordnet ist, die von der gerade abgefragten Speicherzelle im Bildspeicher 1
stammt. Der Binärzähler 18 wird von einem Taktgenerator 21 schrittweise weitergeschaltet und bewirkt, daß
die Speicherzellen des Bildspeichers 1 aufeinanderfolgend abgefragt werden, derart, daß nach der Abfrage
der letzten Speicherzelle wieder mit der ersten Speicherzelle begonnen wird, und daß der Eletronenstrahl
im Sichtgerät 15 entsprechend bewegt wird.
Das Ausgangssignal des Bildspeichers 1 auf der Leitung
10, d. h. die jeweilige Bildpunktinforrr ation, ist einem Register 22 und einem Vergleicher 23 zugeführt
Der Vergleicher 23 vergleicht das Signal an seinem Eingang 24 mit dem Signal an seinem Eingang 25 und bewirkt
die Einspeicherung des Eingangssignals am Eingang 26 in das Register 22, wenn das Signal am Eingang
24 eine größere Bildpunkthelligkeit als das Sirjnal am
Eingang 25 verkörpert. Das Signal am Eingang 25 stellt dabei die durch den Registerinhalt gegebene Bildpunkthelligkeit
dar.
Zu Beginn einer Abtastung des Bildspeichers 1 ist im Register 22 keine Information gespeichert Wenn die
erste Speicherzelle 2 der ersten Zeile des Bildspeichers 1 abgefragt wird, liegt also am Eingang 24 eine Information,
die eine bestimmte Bildpunkthelligkeit verkörpert, während am Eingang 25 eine Information liegt, die
die Bildpunkthelligkeit Null charakterisiert Der Vergleicher 23 bewirkt somit über die Leitung 27, daß diese
Information, die am Eingang 26 liegt, ins Register 22
übertragen wird. Bei der Abfrage der folgenden Speicherzellen erfolgt immer dann eine Einspeicherung
der Intormation am Eingang 26 in das Register 22, wenn die Information am Eingang 24 eine größere Bfldpunkthelligkeit
als die Information am Eingang 25 darstellt Wenn der Bildspeicher 1 somit einmal abgefragt ist ist
ίο im Register 22 eine Information gespeichert, die die maximale
Bildpunkthelligkeit für das gespeicherte Bild charakterisiert Das Signal auf der Leitung 25 entspricht dieser
Bildpunktinformation und bewirkt eine Einstellung der Verstärkung des Verstärkers 13 über das Stellglied
28 in der Weise, daß die maximale Bildpunkthelligkeit auf dem Sichtgerät 15 einen vorbestimmten, konstanten
Wen hat Die Verstärkungseinstellung erfolgt dabei in mehreren Stufea Dies ist durch die Schalter im Stellglied
28 charakterisiert
Wenn der Bildaufbau bei der Erzeugung eines Szintigramms
durch eine Gammakamera verfolgt werden soll, nimmt die maximale Bildpunkthelligkeit wegen des
Ansteigens der Strahlungsintensität zeitlich zu. Bei einer Abtastung des Bildspeichers 1 wird daher im Register
22 eine maximale Bildpunkthelligkeit gespeichert, die größer ist als die maximale Bildpunkthelligkeit, die
sich bei der vorhergehenden Abtastung ergeben hat Die Verstärkung des Verstärkers 13 wird daher in diesem
Fall bei einer Abtastung des Bildspeichers 1 gegenüber der vorhergehenden Abtastung reduziert, so
daß die maximale Bildpunkthelligkeit auf dem Sichtgerät 15 konstant bleibt
In der F i g. 2 ist ein Umschalter 29 dargestellt, der in seiner voll ausgezogenen Position die Stelleinheit 28 an
den Ausgang des Registers 22 für eine automatische Konstanthaltung der maximalen Bildpunkthelligkeit auf
dem Sichtgerät 15 anschaltet Wird der Umschalter 29 in seine gestrichelt gezeichnete Position umgelegt, so kann
die Bildpunkthelligkeit mittels eines manuell betätigbaren Stellers 30 eingestellt werden. Dadurch ist es möglich,
daß z. B. die Automatik nicht auf gestörte Bildpunktinformationen anspricht oder bestimmte interessierende
Bereiche des Bildes auf dem Sichtgerät 15 in ihrer Helligkeit optimal eingestellt werden können.
Beim Informationswechsel, d. h. dann, wenn die Bildinformation im Bildspeicher 1 gegen eine andere Bildinformation
ausgewechselt wird, ist es erforderlich, das Register 22 zu löschen, d. h. in seinen Nullzustand zurückzuschalten,
so daß es für eine Konstanthaltung der maximalen Bildpunkthelligkeit wieder zur Verfügung
steht Hierzu dient eine Rückstelleinrichtung 31, die die Löschung des Registers 22 vorzugsweise vollautomatisch
beim Informationswechsel erlaubt
Der Erfindungsgegenstand ist in gleicher Weise in Verbindung mit Schwarz-Weiß-Sichtgeräten oder
Sichtgeräten zur Farbbildwiedergabe geeignet Anstelle der Stelleinrichtung 28, die eine Veränderung der Verstärkung
des Verstärkers 13 in Stufen ermöglicht, kann auch ein Digital-Analogwandler eingeschaltet werden,
der eine kontinuierliche Verstärkungsänderung ermöglicht, d. h. das Binärsignal auf der Leitung 25 in ein entsprechendes
Analogsignal zur Einstellung der Verstärkung des Verstärkers 13 umwandelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher
gespeicherten Bildsignalen, bei der der Datenspeicher entsprechend der Bildunterteilung in
Bildzeilen liegende Bildpunkte aus Speicherzellen aufgebaut und an einem Bildwiedergabegerät zur
fernsehmäßigen Bildwiedergabe angeschlossen ist und jede Speicherzelle eine Anzahl von binären
Speicherplätzen enthält, in die eine die Helligkeit des entsprechenden Bildpunktes bestimmende Bildpunktinformation
einspeicherbar ist, und bei der ein Taktgeber vorhanden ist, der die Übertragung der
dem vom Elektronenstrahl des Sichtgeräts jeweils geschriebenen Bildpunkt zugeordneten Information
aus dem Bildspeicher über einen Digital-Analog-Wandler zu der Steuervorrichtung für den Elektronenstrahl
bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß am Bildspeicher (1) ein Register (22) angeschlossen
ist, das während der Übertragung der Bildpunktinformationen bei der Abfrage des Bildspeichers
(1) eine Information speichert, die die größte Bildpunkthelligkeit charakterisiert, das
einen Verstärker (13) für das analoge Bildsignal des Bildwiedergabegeräts (15) in Abhängigkeit von dieser
Information im Sinne der Einstellung der größten Bildpunkthelligkeit auf dem Bildwiedergabegerät
(15) auf einen konstanten Wert steuert, und dem Mittel (31) zum Löschen seines Inhalts zugeordnet
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Register (22) und dem Verstärker (13) Umschaltmittel (29) liegen, durch die eine Vorrichtung (30) zur manuellen
Verstärkungseinstellung anstelle des Registerausgangs an den Verstärker (13) anschaltbar ist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Register
(22) ein der jeweiligen Bildpunktinformation entsprechendes Signal zugeführt ist und zur Steuerung
der Einspeicherung ein Vergleicher (23) für den Registerinhalt und die jeweilige Bildpunktinformation
vorhanden ist, der die Einspeicherung der jeweiligen Bildpunktinformation bewirkt, wenn diese eine größere
Bildpunkthelligkeit als der Registerinhalt darstellt
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|---|---|---|---|
| DE19742419328 DE2419328C2 (de) | 1974-04-22 | 1974-04-22 | Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher gespeicherten Bildsignalen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19742419328 DE2419328C2 (de) | 1974-04-22 | 1974-04-22 | Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher gespeicherten Bildsignalen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2419328A1 DE2419328A1 (de) | 1975-11-06 |
| DE2419328C2 true DE2419328C2 (de) | 1982-10-28 |
Family
ID=5913569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742419328 Expired DE2419328C2 (de) | 1974-04-22 | 1974-04-22 | Einrichtung zur Verarbeitung von in einem Datenspeicher gespeicherten Bildsignalen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE2419328C2 (de) |
Families Citing this family (3)
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| DE3223482A1 (de) * | 1982-06-23 | 1984-01-12 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung zum veraendern von auf dem bildschirm eines sichtgeraetes dargestellten figuren |
| JPS61110078A (ja) * | 1984-11-02 | 1986-05-28 | Toshiba Corp | 核医学デ−タ処理装置 |
-
1974
- 1974-04-22 DE DE19742419328 patent/DE2419328C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2419328A1 (de) | 1975-11-06 |
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