DE241969C - - Google Patents

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DE241969C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/14Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with single-phase low-frequency AC also when a rectifier element is in series with the X-ray tube
    • H05G1/16Reducing the peak-inverse voltage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2\g. GRUPPE
Zusatz zum Patente 241614 vom 18. April 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1910 ab. Längste Dauer: 17. April 1924.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in dem Patent 241614 behandelten Vorrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren mit gleichgerichtetem Wechselstrom mittels eines synchron umlaufenden Stromwenders für den Sekundärstrom. Durch die neue Anordnung soll ein Freihalten der Hochspannung führenden Leitungen und Kontakte von Aufladungen ermöglicht werden. Derartige Aufladungen, welche besonders beim Betriebe der Apparate mit gleichgerichtetem, hochgespanntem Wechselstrom durch die besondere Kurvenform des Stromes und durch Influenzwirkungen verursacht werden, beeinträchtigen die Ruhe des Röntgenlichtes besonders bei niedrigen Belastungen und beim Betriebe der Röntgenröhre mit nur einem Stromimpuls. Diese Erscheinung beruht darauf, daß der Ladestrom dem Arbeitsstrom für die Röntgenröhre entgegenwirkt und' die für das Überwinden des Röhrenwiderstandes notwendige Energie schwächt. Diese Aufladungen treten auch nach einem Ausgleich wieder auf, so daß das Licht flackernd und unruhig wird.
Zwecks Erreichung des angegebenen Zweckes ist bei der neuen Vorrichtung der Ballastwiderstand mit dem positiven (an die Antikathode der Röntgenröhre angeschlossenen) Pol durch einen nicht umschaltbaren Leiter dauernd verbunden. Durch einen Schalter am negativen Pol der Hochspannungsausführungen kann man bewirken, daß beide Stromimpulse einer Periode an die Kathode der Röntgenröhre oder wechselweise der erste Stromimpuls an die Kathode und der zweite an den freien Pol des Ballastwiderstandes geleitet werden.
Der an den positiven Pol der Vorrichtung angeschlossene Ballast widerstand bildet beim Betriebe der Vorrichtung mit nur einem Stromimpulse eine Ableitung für den Ladestrom in den Stromkreis des für die Röntgenröhre nicht ausgenutzten Stromimpulses. Beim Durchleiten beider Stromstöße der Periode durch die Röntgenröhre wirkt der Ballastwiderstand als Kondensator zur Aufnahme der Ladespannung, so daß ein Zurückschwingen der Aufladungen in den Ballastwiderstand erfolgt. Hierdurch werden insbesondere die an den positiven Pol der Vorrichtung angeschlossenen Leitungen und Kontakte von Aufladungen freigehalten und somit erreicht, daß selbst bei geringen Belastungen ein scharfer Durchbruch des Arbeitsstromes durch die Röntgenröhre und mithin ein ruhiges Leuchten der letzteren gesichert ist.
In der Zeichnung ist die Schaltungsweise einer solchen Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
Zunächst ist ein synchron mit den Perioden des Wechselstromes rotierender Wechselstromhochspannungsgleichrichter vorgesehen. Für
die Abnahme des hochgespannten Stromes dienen die Segmente i, 2, 3, 4 und für die Zuführung die Segmente 5, 6, 7 und 8, welch letztere zu je zwei an die Enden der Sekundärwicklung des Transformers b angeschlossen sind. Die Segmente 1 und 2 stehen mit dem positiven Pol der Röntgenröhre e durch den Leiter 9 in Verbindung. Der negative Pol der Röntgenröhre ist mit dem Segment 3 durch einen Leiter 10 verbunden. An das Segment 4 ist durch einen Leiter 11 der Umschalthebel g angeschlossen, der auf einen der beiden Kontakte i bzw. / umgelegt werden kann.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung des Hebels g auf dem mit der Röntgenröhre e verbundenen Kontakte i werden beide Stromstöße der Wechselstromkurve durch die Röntgenröhre geleitet. Ist dagegen der Hebel g in die mit unterbrochenen Linien gezeichnete Stellung g' umgelegt, in welcher er auf dem mit dem Ballastwiderstand f verbundenen Kontakt I ruht, so wird nur der eine Stromstoß der Wechselstromkurve durch die Röntgenröhre geleitet, während der zweite durch den Ballastwiderstand f fließt. Im ersteren Falle, wenn also die beiden Stromimpulse einer Periode durch die Röntgenröhre gehen, übernimmt der Ballastwiderstand die Funktion eines Kondensators, welcher durch Aufnehmen der Aufladespannungen die Hochspannung führenden Leitungen entladet. Im zweiten Falle, wenn nur der eine Stromimpuls durch die Röntgenröhre geht und der andere durch den Ballastwiderstand, dient letzterer als Ableiter für die Aufladungen. Es werden somit in jedem Falle die Hochspannung führenden Leitungen von Aufladungen freigehalten, so daß der Arbeitsstrom ohne Energieverluste die Röhre durchfließen kann und das Licht der Röhre ein gleichmäßiges und ruhiges wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren mit gleichgerichtetem Wechselstrom mittels eines synchron umlaufenden Stromwenders für den Sekundärstrom nach Patent 241614, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Freihaltung der die Hochspannung führenden Leitungen und Kontakte von Aufladungen der Ballast widerstand mit dem positiven (an die Antikathode der Röntgenröhre angeschlossenen) Pol der Vorrichtung durch einen festen Leiter dauernd verbunden ist, wodurch er die Funktion eines Kondensators übernimmt, so daß durch Zurückschwingen der Aufladespannungen die die Hochspannung führenden Leitungen und Kontakte entladen und für den Arbeitsstrom freigegeben werden, während durch einen am negativen Pol angebrachten Umschalter bei Leitung nur eines Stromimpulses einer Periode durch die Röhre und den anderen durch den Ballastwiderstand letzterer als Ableiter für die Aufladungen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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