DE2419829A1 - Schutzschalter, insbesondere fuer fernmeldestromkreise - Google Patents

Schutzschalter, insbesondere fuer fernmeldestromkreise

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    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/56Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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Description

Tel. coaim 5557.9 München, den 24. April 1974
Anwaltsaktenz.: 90 - Pat. 17
Firma Hans Widmaier, 8 München 25, Koppstrasse 4
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzschalter, insbesondere für Pernmeldestromkreise, mit einem stromabhängig ansprechenden Auslöseantrieb, mittels welchem über einen Auslöse-Schnappmechanismus Schaltkontakte betätigbar sind.
Bekannte Schutzschalter dieser Art besitzen mitunter den Nachteil, daß die Ansprechwerte für die Auslösung nicht konstant bleiben, da die Lagerbedingungen für den Auslöse-Schnappmechanismus von Schaltung zu Schaltung nicht unveränderlich bleiben. Dies gilt insbesondere dann, wenn zwischen den Auslösungen außerordentlich große Zeiträume liegen, innerhalb welcher die aneinander anliegenden Teile des Schnappmechanismus Gelegenheit haben, zu korrodieren, was insbesondere bei Verwendung von Zapfengelenken zwischen den Bauteilen des Schnappmechanismus zu einer unzulässigen Erhöhung der Auslöseschwelle und möglicherweise sogar zu einem Unterbleiben der Auslösung führen kann.
Will man diesem Problem durch Erhöhung der Vorspannkräfte und Auslöse- bzw. Betätigungskräfte begegnen, um die Auslösebedingungen definierter zu gestalten, so müssen die Bauteile bekannter Schalter soweit verstärkt werden, daß sie große
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Schutzschalter, insbesondere für Pernmeldestromkreise. ι
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Massen besitzen, wodurch die Abschaltzeiten wegen der Massenträgheit der Bauteile des Schnappmechanismus erhöht werden und auch die Gefahr einer unerwünschten Auslösung, ebenfalls wegen , der erschütterbaren, größeren Massen, ansteigt. I
i Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, einen Schutzschalter der !
eingangs kurz beschriebenen Art so auszugestalten, daß er auch nach langjähriger Ruhepause zwischen den Abschaltungen bei der danach auftretenden, ersten Überstrombedingung sicher und mit ;
genauer, gleichbleibender erforderlicher Auslösekraft sowie ! mit außerordentlich kurzer Schaltzeit abschaltet. Diese Bedingungen sollen mit einer möglichst geringen Anzahl von Geräte- j teilen erfüllt werden können, so daß die Herstellung einfach ι und billig ist. j
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß der Ausiöse-Schnappmechanismus einen mit den Schaltkontakten in Wirkverbindung stehenden Schalterhebel aufweist, an welchem ein Knickhebel schwenkbar gelagert ist, welcher^ sich/seinem freien Ende im nicht ausgelösten Zustand stumpf gegen das freie Ende eines ihm gegenüberstehenden, ebenfalls schwenkbar gelagerten, aber nicht mit dem ersten KnickheBel verbundenen, weiteren Knickhebel abstützt und welcher derart vorgespannt ist, daß die beiden Knickhebel aufeinander hin gedrückt werden, daß ferner Stützmittel vorgesehen sind, welche die beiden Knickhebel in nicht ausgelöstem Zustand in einer stabilen Stützstellung entgegen der auf den Schalterhebel wirkenden Vorspannkraft halten und daß die Stoßstelle zwischen den Knickhebeln mittels des Auslöseantriebs derart aus der Stützstellung verschiebbar ist, daß sich die freien Enden der Knickhebel nach einer Knickbewegung trennen und der Schalterhebel im Sinne einer Schaltkontaktbetätigung verschwenkt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform haben die Knickhebel die Form von außerordentlich leichten, im wesentlichen flachen Metallplättchen, die in der Stützstellung längs ihrer aufeinander zu weisenden Ränder aneinander anstehen.
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Man erkennt, daß derartige Knickhebel oder flache Metallplättchen in ihrer Längsrichtung "beträchtliche, durch den Schalterhebel ausgeübte Kräfte aufzunehmen vermögen und daß eine Verstärkung dieser Hebelkörper zur Bildung eines Gelenkes an der Stoßstelle nicht notwendig ist, da die Knickhebel in dieser Stoßstelle keinerlei konstruktive Verbindung aufweisen, sondern nur durch die Stützmittel in der Stützstellung in Anlage aneinander ge- ; halten sind. Hierdurch ergeben sich sehr geringe Massen und J damit die geforderte Erschütterungssicherheit und die geringen \ Abschaltzeiten. " j
Weiter ist darauf hinzuweisen, daß gemäß einer besonders bevor- j zugten Ausführungsform sämtliche beweglichen Einzelteile des Auslöse-Schnappmechanismus, also der Schalterhebel, der daran gelagerte Knickhebel, der diesem gegenüberstehende weitere Knickhebel und gegebenenfalls ein Stellhebel, ain welchem dieser weitere Knickhebel gelagert ist, Schneidenlagerungen besitzen, so daß sich die Lagender Drehachsenrelativ zu den gelagerten Teilen weder während der Auslösebewegung, noch von Schaltung zu Schaltung verschieben und folglich die Auslösebewegungen in der geforderten Weise konstant gehalten werden können.
Die Stützmittel zur Abstützung der Stoßstelle der Kni,ckhebel in der Stützstellung können gemäß einer, allerdings nicht bevorzugten Ausführungsform von an den Knickhebeln selbst angeordneten Planschen gebildet sein. Ebenso ist es möglich, die Stützmittel in Form eines durch den Auslöseantrieb bewegbaren Bauteils vorzusehen, welches, so lange der Auslöseantrieb nicht erregt ist, die genannte Stoßstelle in der Stützstellung hält j und bei Erregung des Auslöseantriebs die Stoßstelle der Knick- j hebel soweit verschiebt, daß die Knickbewegung ausgelöst wird. (
Bevorzugtermaßen ist aber als Stützmittel eine Stützfläche oder . Stützplatte vorgesehen, die justierbar gehäusefest angeordnet
erhöht und die Justierung ist, wodurch*die Genauigkeit der Auslösung bedeutend/verein- i facht wird und sich auch eine sehr einfache Form der Knickhebel · erzielen läßt.
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München, den 1. August 197% t. Amtl.Aktenz.: P 2* 19 829.6 ' Anmelder: Hans Widmaier
Anwaltsaktenz.: 90 - Pat.
Im übrigen bilden zweckmäßige Ausgestaltungen des hier vorgeschlagenen Schutzsehalters Gegenstand der anliegenden Ansprüche, auf welche zur Vereinfachung und Verkürzung der Beschreibung hiermit ausdrücklich hingewiesen wird. Einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schutzschalters werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher besehrieben. Es stellen dar:
Figur i eine Aufsicht auf einen Schutzschalter mit
elektromagnetischer und thermischer Auslösung des Aus1öse-Schnappmechanissms,
Figur 2 einen Ausschnitt aus der Darstellung nach Figur 1 in vergrößerte» Maßstab,
Figur 2a bis 2e Einzelteile des Schutzschalters gemäß Figur 1 in einer auch aus Figur 2 zu entnehmenden Darstellungsweise, bzw. in Figur 2e in perspektivischer Abbildung,
Figur 5 his 5 verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung der Stoßstelle zwischen den Knickhebeln und
Figur 6 eine andere Ausführungsform eines Schutzschalter in stark schematisierter Darstellungsweise, wobei die Knickhebel zur Abstützung in der Stutzstellung unmittelbar an einer Fläche eines Ankers des Betätigungsmagneten anliegen.
Der Schutzschalter gemäß Figur 1 weist ein aus Kunststoff gefertigtes, sehalenförmiges Gehäuse 1 auf, in welches über entsprechende Wandausnehmungen ein Eingangsanschluß 2 eingeführt ist. Der den Eingangsanschluß 2 bildende Leiter ist durch eine bei 3 angedeutete Sehaltstrecke unterbrochen und setzt sieh dann in einem Leiterstück 4 fort, welches über eine Leitung mit der Erregerspule 6 eines elektromagnetischen Auslöseantriebs 7 verbunden ist. Von dort führt eine Leitung 8 zu einem
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Heizwicklungs-Eingangsanschluß 9 eines thermischen Auslöseantriebs in Form eines Bimetallstreifens 10, welcher einerseits
an einer Lasche 11 einer in Figur 2a im einzelnen gezeigten ;
Grundplatte 12 befestigt und dann gegenüber einer zunächst |
innegehabten, etwas nach aufwärts gebogenen Stellung herunter- !
gebogen und in einen Schlitz 13 des Kunststoffgehäuses 1 zur j
Befestigung des anderen Endes eingesteckt ist. ί
Die Heizwicklung des Bimetallstreifens 10 ist an dem dem Schlitz; 13 näher liegenden Ende mit dem Bimetallstreifen .. verbun- | den, so daß über den Bimetallstreifen und die Grundplatte 12 \ sowie eine weitere Leitung 14, welche Verbindung zu der Grund- ι platte 12 hat, die Verbindung zu einem Ausgangsanschluß 15 i hergestellt ist.
Das Kunststoffgehäuse 1 besitzt Führungsstege 16, welche einen ' Führungsschlitz begrenzen, in welchem eine Betätigungsleiste 17
aus Isolierwerkstoff mit Bezug auf die Lage des Schalters ge- j maß Figur 1 in Vertikalrichtung verschieblich geführt ist. Die ; Gestalt der Betätigungsleiste 17 ist aus Figur 2e genauer er- j sichtlich. An ihrem unteren Ende trägt die Betätigungsleiste 17
eine Kontaktbrücke 18, welche in einem Ausschnitt der Betäti- '
gungsleiste 17 gehaltert und in diesem Ausschnitt durch Federmittel 19 nach abwärts gedrückt wird. In fensterartige Ausschnitte 20 der Betätigungsleiste 17 ragen in der aus Figur 2e
ersichtlichen Weise Ansätze von schleifenartig gebogenen !
ι Kontaktfedern 21 hinein, welche einerseits an durch Schlitze ; des Kunststoffgehäuses 1 geführten Anschlußschienen 22 befestigt: sind und andererseits Kontakte 23 tragen, die mit Gegenkontakt- j schienen 24 Hilfskontakte bilden. Man erkennt aus den Figuren 1,j 2 und 2e, daß die Anordnung der Hilfskontakte und ihre besondere; Form in Zusammenwirkung mit der Betätigungsleiste 17 einen : sehr geringen Platzbedarf der gesamten Hilfskontaktanordnung j in Längsrichtung bedingen. In dieser Konstruktion ist ein j Gedanke selbständiger Bedeutung zu sehen.
Schließlich ist die Betätigungsleiste 17 noch mit einer seit lichen Kerbe 25 versehen, in welche eine Feder 26 eingreift,
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welche die Betätigungsleiste 17 im Sinne einer Bewegung der Kontaktbrücke 18 in Öffnungsstellung anzuheben sucht. Die Betätigungsleiste 17 kann sich jedoch erst nach aufwärts bewegen, wenn der in Figur 2e strichpunktiert angedeutete Schalterhebel 27 aufgrund einer Auslösung des Auslöse-Sehnappmechanismus eine solche Aufwärtsbewegung zuläßt.
Der Schalterhebel 27 ist in einem Fensterausschnitt 28 einer ausgedehnten Lagerlasche 29 schwenkbar gelagert, welch letztere von der Grundplatte 12 winkelig hochsteht. Eine Berandung des fensterartigen Ausschnittes 28 bildet für den Schalterhebel 27 in dessen gesamtem Schwenkbereich eine Schneidenlagerung, derart, daß die Schwenkachse des Schaltarhebels 27 in allen Betriebsstellungen eine gleichbleibende Lage behält. Der Schalterhebel 27 ist so abgesetzt und nahe seiner Schwenklagerstelle mit einem derartigen Fensterausschnitt versehen, daß eine in Figur 1 eingezeichnete Blattfeder 30 den Schalterhebel 27 in vergleichsweise fester Verbindung mit der Lagerlasche 29 halten kann. Durch einen weiteren Ausschnitt des Schalterhebels 27 ist eine Federverankerungsnase 31 eines plättchenförmigen Knickhebelelementes 32 durchgesteckt, derart, daß eine Schraubenfeder 33 an dieser Federverankerungsnase eingehängt werden kann. Das andere Ende der Schraubenfeder 33 ist an einem aus Figur 1 ersichtlichen Einhängehaken der Lagerlasche 29 verankert.
Bedeutsam ist, daß die Verankerungspunkte der Schraubenfeder 33 an dem Knickhebelelement 32 und an der Lagerlasche 29 so angeordnet sind und daß der zum Einhängen der Feder an der Nase 31 dienende Federschraubengang derart nach abwärts gebogen ist, daß die Feder 33 eine Reihe von Funktionen gleichzeitig erfüllen kann, ohne daß hier mehrere Bauteile verwendet werden müssten, welche die Montage erschweren und die Herstellung verteuern würden. Demgemäß spannt die Feder 33 das Knickhebelelement 32 mit Bezug auf den Schalterhebel 27 im Uhrzeigersinn vor, ferner zieht sie das Knickhebelelement 32 über die Nase 31 gegen den Schalterhebel 27 nach aufwärts, so daß der obere,
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als Schneidenlagerung dienende Rand des Knickhebelelementes 32 j stets an der Unterseite des Schalterhebels 27 anliegt. Weiter j kann die Schraubenfeder 33 den Schalterhebel 27 derart in Rieh- ι tung auf die Lagerlasche 29 ziehen, daß ggf. die Feder 30 auch j weggelassen werden kann und schließlich wird der linke Schenkel j des Schalterhebels 27 von der Feder 33 im Uhrzeigersinn vorge- j spannt, so daß die Lagerung zwischen dem Schalterhebel 27 und ι der Lagerlasche 29 und die Auflage zwischen dem Schalterhebel ' 27 und der Betätigungsleiste 17 spielfrei gehalten werden.
Die Lagerlasche 29 besitzt noch einen weiteren, im Abstand von dem Ausschnitt 28 gelegenen Fensterausschnitt 34, in welchem ein Ende eines Stellhebels 35 unter Verwendung eines Randes des Ausschnittes 34 als Schneidenlagerung schwenkbar gelagert ist. Die Gestalt des Stellhebels 35 ist im einzelnen aus Figur 2b zu erkennen. Durch einen Fensterausschnitt des Stellhebels 35 ist eine Federverankerungsnase 36 eines weiteren Knickhebelelementes 37 hindurchgesteckt, welches eine dem Knickhebelelement 32 im wesentlichen entsprechende Gestalt besitzt und in der in den Figuren 1 und 2 gezeigten, nicht· ausgelösten Stellung mit seinem oberen Rand stumpf an dem unteren Rand des Knickhebelelementes 32 ansteht. Auf diese Weise stützt das Knickhebelelement 37 unter Mitwirkung einer Stützplatte 38 das Knickhebelelement 32 gegen die von dem Schalterhebel 27 auf das Knickhebelelement 32 ausgeübte Abwärtskraft ab, welche durch die auf den hinteren Hebelschenkel des Schalterhebels 27 wirkende Aufwärtskraft der Betätigungsleiste 17 aufgrund der Wirkung der Feder 26 und der Federmittel 19 verursacht wird.
Der Stellhebel 35 wird dabei gegen eine Verschwenkung im Gegenuhrzeigersinn aufgrund der Reaktionskraft durch die Kulisse 39 eines Schaltstiftes 40 abgestützt, dessen Gestalt im wesentlichen aus den Figuren 1 und 2 d zu entnehmen ist. Ein mit einer Abbiegung 41 versehener Arm 42 des Stellhebels 35 liegt dabei in der nicht ausgelösten Stellung auf der obersten Stufe der Kulisse 39 auf, wobei diese oberste Stufe über einen Halte-
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hocker 43 von einem ersten Steilabfall 44 und dieser durch eine Zwischenrast 45 von einem weiteren Steilabfall 46 getrennt ist.
Die Stützplatte 38, welche ein Ausknicken der Knickhebelelemente 32 und 37 in einer Richtung verhindert, ist an einem an der Grundplatte 12 festgeschraubten Justierelement 47 angeordnet, das mit Langlöchern und einem Justierschlitz versehen ist, so daß nach Lösen einer Befestigungsschraube eine Verschiebung des Justierelementes ty] und damit eine Verlagerung der Stützplatte 38 gegenüber den Lagerstellen der Hebel 27 und 35 möglich ist, um die Auslösebedingungen für den Knickvorgang justieren zu können.
selbsttätige
Für die/Auslösung der Knickhebelanordnung bestehaiin der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 zwei Möglichkeiten, nämlich in einem unteren Strombereich eine Auslösung vermittels eines Auslöse:-Hebels 48, dessen Gestalt aus Figur 2 c ersichtlich ist und in einem oberen Strombereich durch einen Magnetankerhebel 49, welcher von dem Elektromagneten 6 betätigt wird.
Der Auslösehebel 48 ist mit einer Kerbe 50 versehen, mittels welcher der Hebel 48 an einer von der Grundplatte 12 hochgebogenen Lagerlasche 51 gelagert ist. Der Auslösehebel 48 wird durch die auch zur Vorspannung der Betätigungsleiste 17 dienende
Feder 26 im Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei die Feder 26 die j Lagerlasche 51 umschlingt und sich außer in der Kerbe 25 auch j gegen eine Zunge 52 des Auslösehebels 48 abstützt. Am oberen Ende besitzt der Auslösehebel 48 einen winkelförmigen Ansatz 53, dessen oberer Flansch an einer Anschlagschraube 54 des Bimetallstreifens 10 in der nicht ausgelösten Stellung ansteht und der, wenn sich der obere Schenkel aufgrund einer Verbiegung des Bimetallstreifens an der Anschlagschraube 54 vorbeibewegen kann, unter der Vorspannung der Feder 26 mit dem vorderen Ende 55 seines Flanschteiles 56 gegen das Knickhebelelement 32 drückt, so daß die. Stoßstelle zwischen den Knickhebeln 32 und 37 von der Stützplatte 38 wegbewegt wird und die Knickbewegung ausgelöst wird.
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München, den 1. August 197% Amtl.Aktenz.: P 24 19 829.6 Anmelder: Hans Widmaier Anwaltsaktenz.: 90 - Pat. 17
Sobald aber die Knickbewegung ausgelöst ist, verschwenkt sioh der Sohalterhebel 27 entsprechend der in Figur 2 strichpunktiert angedeuteten Lage nach abwärts und das vordere Ende des Schalterhebels 27 gleitet an der Innenseite des WinkelsehenkeIs 56 des Auslösehebels 48 entlang, so daß dieser unmittelbar nach Auslösung der Kippbewegung sogleich wieder in eine Stellung zurückgeführt wird, in welcher der Auslösehebel nach Rückkehr der Anschlagschraube 54 in die Stellung gemäß Figur 2 von dieser Schraube gehalten und verklinkt wird.
Gleichzeitig mit diesen Vorgängen erfährt aber unmittelbar nach Auslösung der Knickbewegung der Stellhebel 35 eine Entlastung von der zuvor durch den Schalterhebel 27 ausgeübten Kraft, so daß nunmehr der Höcker 43 des Sohaltstiftes 40 nicht mehr hinter der winkelförmigen Abbiegung 41 des Stellhebels 35 gehalten werden kann und der Schaltstift unter der Wirkung einer Feder 55a mit Bezug auf die Darstellungen nach den Figuren 1 und 2 nach links aus dem Gehäuse 1 herausgedrückt wird und der Stellhebel 35 i» Gegenuhrzeigersinn ganz in die in Figur 2 strichpunktiert angedeutete, dem Auslösezustand entsprechende Stellung bewegt wird.
Es sei hier kurz bemerkt, daß die Feder 55a eine Lasche 56a der Grundplatte 12 umschlingt und sich an einer Zunge 57 dieser Grundplatte abstützt.
Aufgrund der Wirkungen der Schraubenfeder 33 und einer in Funktion und Anordnung dieser entsprechenden Schraubenfeder 58 zwischen der Lagerlasche 29 und dem Kniokhebelelement 37 liegen die im nicht ausgelösten Zustand aneinander stoßenden Ränder der Knickhebelelemente 32 und 37 im ausgelösten Zustand nach der Absenkung des Stellhebels 35 schließlich wieder an der Stützplatte 38 an, so daß durch eine Aufwärtsbewegung des Stellhebels 35 durch den zweiten Steilabfall 46 der Kulisse 39 his zu der Zwisehenrast 35 die Stoßstelle zwischen den Knickhebelelementen etwas längs der Stützplatte 38 hochgeschoben werden kann. Hierbei wird der Schalterhebel 27 so weit im Uhrzeiger-
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sinn verschwenkt, daß die Betätigungsleiste 17 in eine Zwischenstellung kommt, in der die beiden gezeigten Hilfskontaktsätze und auch die Kontaktbrücke 18 geöffnet sind. Ein vollständiges Hineindrücken des Schaltstiftes 40 bewirkt dann ein Hochgleiten : der Abbiegung 41 des Stellhebels 35 an dem ersten Steilabfall 44 und ein Einrasten hinter dem Hocker 43, wobei der Schnappmechanismus wieder in die in Figur 1 gezeigte Stellung gelangt und der Schutzschalter für eine neue Auslösung vorbereitet ist.
Statt des Auslösehebels 48 kann zur Auslösung der Knickbewegung auch der Magnetankerhebel 49 bei Erregung des Elektromagneten 6 wirksam werden, da der Magnetankerhebel 49 zur Bildung einer Schneiden-Schwenklagerung durch einen Fensterausschnitt des Magnetjochs des Elektromagneten 6 hindurchgesteckt ist und bei Erregung des Magneten im Uhrzeigersinn verschwenkt werden kann, so daß eine Nase 60 am vorderen Ende des Magnetankerhebels 49 gegen das Knickhebelelement 32 drückt und dann entsprechende Vorgänge auslöst wie mit Bezug auf den Rand 55 des Winkelelementes 56 des Auslösehebels 48 beschrieben. Vorspannmittel zur Belastung des Magnetankerhebels 49 im Gegenuhrzeigersinn und ge- j eignete Anschlagkonstruktionen sind zur Vereinfachung der Dar- j stellung nicht im einzelnen gezeigt. \
Zu der bisher beschriebenen Ausführungsform ist noch zu bemer- I ken, daß der Bimetallstreifen 10 in seinem vorderen, dem Schlitz! 13 benachbarten Bereich als Kompensationsstreifen ausgebildet ist, daß ferner sämtliche Teile des Auslöse-Schnappmechanismus aus Neusilber gefertigt werden können, um Korrosionsprobleme auszuschließen und daß die Knickhebelelemente 32 und 37 außerordentlich leicht und massenarm ausgebildet sind, wobei die Elemente 32 und 37 bei einer praktischen Ausführungsform nur Bruchteile eines Gramms wiegen. Schließlich sei unter Bezugnahme auf Figur 2 a noch erwähnt, daß die Grundplatte 12 außer zur Bildung der Lagerstellen für die verschiedenen Bauteile des Auslöse-Schnappmechanismus und zur Befestigung des Bimetallorgans noch eine zusätzliche Befestigungslasche 61 zur. Befestigung des Elektromagneten aufweist.
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München, den 1. August 1974 Anti.Akten».: P 24 19 829.6 Angelder: Hans Vidmaler Anwaltsaktenz.: 90 - Pat.
In den Figuren 3 bis 5 sind verschiedene Ausgestaltungen der Knickhebelelemente und zugehöriger Abstützmittel entsprechend der Stützplatte 38 gezeigt. Ua auch in der Stoßstelle zwischen den Knickhebelelementen 32a und 37a eine Linienberührung und damit eine definierte Schneidenlagerung auszubilden, ist das Knickhebelelement 32a in der aus Figur 3 ersichtlichen Weise am unteren Ende leicht abgewinkelt und liegt mit einer Kante der Stirnfläche auf der winkeligen Stirnfläche des Knickhebelelementes 37a auf. Im übrigen entspricht die Funktion dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Bei der Ausführungsform nach Figur 4 besitzt der obere Rand des Knickhebelelementes 37b eine rinoenförmige Ausbildung oder Abbiegung, In welche eine Schneide am unteren Rand des Knlekhebelelementes 32b eingreift. Auch hier entspricht im übrigen die Funktion derjenigen der zuvor beschriebenen Ausführungsform.
Bei der Ausführungeform nach Figur 5 ist die Stützplatte 38c aus einer Magnetplatte gebildet, welche die aus ferromagnetlsohem Werkstoff hergestellten Kniekhebelelemcnte 32c und 37c anzieht und damit mindestens teilweise die Funktion der Schraubenfedern 33 und 58 der zuvor beschriebenen Ausführungsform übernimmt. In bestimmten Fällen kann hierdurch die Erschütterungsfestigkeit nooh verbessert werden.
Bei der in Figur 6 stark schematisch gezeigten AusfUhrungsform, bei welcher die von dem Schalterhebel 27d betätigten Sehaltkontakte nicht näher bezeichnet sind, ist die Stützplatte 38d nicht gehäusefest oder justierbar vorgesehen, sondern unmittelbar mit einem Betätigungsanker eines Elektromagneten 6d verbunden, so dafl bei Erregung des Elektromagneten die Stoßstelle zwischen den Knlokhebelelementen 32d und 37d über die stabile Stützstellung hinaus versohoben wird und der Kniokvorgang ausgelöst wird. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß diese Ausführungeform wegen der Schwierigkeiten der Justierung und wegen der nioht so zuverlässig einstellbaren Auslösewerte weniger bevorzugt ist.
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München, den 1. August 197% Aütl.Aktenz.: P 2% 19 829.6 Angelder: Hans Widnaier Amraltsaktenz.: 90 - Pat. 17
Abschließend sei nochmals auf die besonderen Vorteile der Reibungsfreiheit aufgrund der Verwendung von Schneidenlagerungen aller funktionswichtigen Teile, auf die Unveränderlichkeit der Auslösebedingungen und auf die Funktionssicherheit auch nach langer Ruhezeit hingewiesen. Bauteile geringster Masse ergeben dabei eine große Erschütterungssicherheit und aininale Schaltzeiten.
Auch eel noch erwähnt, daß mittels der Kulisse 39 des Schaltstiftes 40 über den Arm 42 der Stellhebel 35 wegen eines Längs verschiebungespieles an der Stelle seiner Schwenklagerung an der Lagerlasehe 29 so in Längsrichtung verschoben werden kann, daß eine Handauslösung des Knickvorganges möglich ist, da die Lage der Schwenklagerpunkte der Knickhebel 32 und 37 relativ zu ihrer Stoßstelle auf diese Feise verschoben werden kann. Auf diese Weise ist die hohe Abschaltgeschwindigkeit auch bei langsauer Handbetätigung des Schaltstiitos sichergestellt.
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Claims (20)

Patentansprüche
1.iSchutzschalter, insbesondere für Fernineldestromkreise, mit einem stromabhängig· ansprechenden Auslöseantrieb, mittels welchem über einen Auslöse-Schnappmechanismus Schaltkontakte betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöse-Schnapp- | mechanismus einen mit den Schaltkontakten in Wirkverbindung | stehenden Schalterhebel (27) aufweist, an welchem ein Knickhebel j (32) schwenkbar gelagert ist, welcher sich mit seinem freien Ende im nicht ausgelösten Zustand stumpf gegen das freie Ende eines ihm gegenüberstehenden, ebenfalls schwankbar gelagerten, aber nicht mit dem erstgenannten Knickhebel verbundenen, weiteren Knickhebel (37) abstützt und welcher derart vorgespannt (26,! 19) ist, daß die beiden Knickhebel aufeinander gedrückt werden, daß ferner Stützmittel (38) vorgesehen sind, welche die beiden Knickhebel im nicht ausgelösten Zustand in einer stabilen Stützstellung entgegen der auf den Schalterhebel wirkenden Vorspannkraft halten und daß die Stoßstelle zwischen den Knickhebeln mittels des Auslöseantriebs (6 und 10) derart aus der Stützstellung verschiebbar ist, daß sich die freien Enden der Knickhebel nach einer Knickbewegung trennen und der Schalterhebel im Sinne einer Schaltkontaktbetätigung verschwenkt wird.
2. Schutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickhebel (32, 37) die Form dünner Metallplättchen haben, die längs eines Stirnrandes in Stützstellung aneinanderstoßen.
3. Schutzschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichneti
daß die Stützmittel von einer von dem Auslöseantrieb (6 d) in Richtung auf eine Verschiebung der Stoßstelle zwischen den freien Knickhebelenden aus der Stützstellung bewegbaren Fläche oder Platte (30 d) gebildet sind, gegen welche- die Knickhebel vorgespannt sind.
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München, den 1. August 1974 A«tl.Akten«.: P 24 19 829.6 Anseider: Hans Widaaier Anwaltsaktenz.: 90 - Pat. 17
4. Schutzschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel von einer festen Stützplatte (38) gebildet sind, gegen welche die Knickhebel (32, 37) vorgespannt sind«
5. Schutzschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel von einer gehilusefest angeordneten Magnetplatte (3Sc) gebildet sind, gegen welche sich die Kniekhebel (32c, 37c) abstützen (Figur 5).
6. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Knickhebel (32, 37) eine Schneidenlagerung (28, 34) aufweisen*
7. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterhebel (27) eine Schneidenlagerung (2β) besitzt.
8« Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeich net durch einen axt einer Kulisse (39) versehenen Soüaltstift (40) der ia wesentlichen quer zur Schwenkbewegung des Sohalterhebels (27) verschiebbar ist und uittels welchem die Knickhebel (32, 37) und der Schalterhebel (27) nach Auslosung wieder in die nicht ausgelöste Stellung bzw. die Stützstellung rüokführbar sind.
9. Schutzschalter naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweitgenannte Knickiiebel (37) an eine» Stellhebel (35) gelagert ist, welcher über einen Tastarm (41, 42) von der Kulisse (59) des Schaltstiftes (40) derart betätigbar ist, daß
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nach Auslösung die freien Kniokhebelenden wieder in die Stützstellung rückführbar sind.
10. Schutzschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (35) quer zu seiner Schwenklagerung (34) bewegbar und seinerseits unter der Wirkung der Vorspannung (26, 19) des Schalterhebels (27) in der Stützstellung der Knickhebel (32, 37) in dieser Richtung mittels der Kulisse (39, 45) des Schaltstiftes (40) so verschiebbar ist, daß die Stoßstelle der freien Kniekhebelenrlcn ebenfalls aus der Stützstellung in eine Auslöselage relativ zu den Schwenklagerpunkten der Knickhebel verschiebbar ist.
11. Schutzschalter nach einem der Ansprüohe 5 bis 10 und/oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte oder Stützfläche (38) justierbar (47, 12) ist.
12. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 5 bis 11 und/oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickhebel (32, 37) von Spiralfedern (33, 5&) gegen die Stützfläohe oder Stiitzplatte (38) vorgespannt sind, wobei diese Spiralfedern aufgrund der Lage ihrer Verankerungspunkte und gegebenenfalls einer zusätzlichen Abbiegung einzelner Federgänge die Knickhebel in ihren Sohneidenlagerungen halten.
13. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 5 bis 12 und/oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseantrieb (6) einen gegen einen der Knickhebel (32, 37) drückenden Solenoidankerhebe1 (49) enthält.
14. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 5 bis 13 und/oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseantrieb einen von einem durch ein Bimetallelement (lO) bewegten Entklinkungszapfen (54) auslösbaren, von einer Feder (26) vorgespannten Auslösehebel (48) enthalt, der zur Auslösung gegen einen der Knickhebel (32) drückt.
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15. Schutzschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, das zur Vorspannung des Auslösehebela (48) und zur mittelbaren (17) oder unmittelbaren Vorspannung des SohalterhebeIs (27) ein und dieselbe Feder (26) dient.
16. Schutzschalter nach Anspruch 14 oder 15» dadurch gekennzeichnet, daS der Auslösehebel (48) eine Kulissenflache (56) aufweist, welche bei der Auslösebewegung des Schalterhebele (27) mit dessen vorderem Ende derart zusammenwirkt, daß der Auelösehebel nach Entklinkung von dem Entklinkungszapfen des Bimetallelementes (lO) sogleich wieder in eine Stellung zurückgeführt wird, in welcher eine neuerliche Verklinkung durch den Verklinkungszapfen nach Rückkehr des Bimetallelementes in eine Ruhestellung möglich ist.
17. Schutzschalter nach einem der Anspruchs 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidankerhebel und/oder der Auslösehebel Schneidenlagerungen aufweisen.
18. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 15 bis 17 und/oder Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß das Bimetallelement ein aktives Bimetallorgan und ein damit verbundenes Kompensationen birneta11organ aufweist und unter einer Biege-Vorspannung zwischen einer gehäusefesten Befestigungsstelle und einem Befestigungssohlitz (13) angeordnet ist.
19. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterhebel (27) die Schaltkontakte (2, 18, 4) über eine isolierende Betätigungsleiste (17) betätigt, mit welcher U-förmig gebogene Kontaktfedern mit einem Ende gekuppelt sind, die mit dem anderen Ende an Anschlufischlenen befestigt sind und Kontakte tragen, welche mit Gegenkontaktsohienen zusammenwirken (Figur 2e).
20. Schutzschalter nach Anspruch 19 und einem der Ansprüche 9
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C^1CMMAL JNSPECTED
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oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (39) dee Schaltstift«« (40) eine Zwischenrast (45) aufweist, in welcher der Stellhebel (35) so weit angehoben ist, daß bei in Stützetei lung befindliehen Knickhebeln (32, 5?) die Betätigungsieist· eine die Öffnung der Hilfskoutakte und der Schaltkontakte bewirkende Zwisehenstellung einnimmt.
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