DE2420458A1 - Verfahren und vorrichtung zum wertmaessigen zaehlen von unterschiedlichen muenzen und anderen aehnlichen scheibenfoermigen metallischen gegenstaenden - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum wertmaessigen zaehlen von unterschiedlichen muenzen und anderen aehnlichen scheibenfoermigen metallischen gegenstaenden

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DE2420458A1
DE2420458A1 DE2420458A DE2420458A DE2420458A1 DE 2420458 A1 DE2420458 A1 DE 2420458A1 DE 2420458 A DE2420458 A DE 2420458A DE 2420458 A DE2420458 A DE 2420458A DE 2420458 A1 DE2420458 A1 DE 2420458A1
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Detlef Dipl Ing Schuetz
Gert Zimmermann
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F Zimmermann GmbH and Co KG
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F Zimmermann GmbH and Co KG
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    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation
    • GPHYSICS
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    • G07D3/00Sorting a mixed bulk of coins into denominations
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum wertmässigen Zählen von unterschiedlichen Münzen und anderen ähnlichen scheibenförmigen metallischen Gegenständen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf das wertmässige Zählen von unterschiedlichen Münzen und anderen ähnlichen scheibenförmigen metallischen Gegenständen, die in regelloser Folge mit dem Rand an einer geradlinigen Führungskante anliegend entlang einer Führungsbahn gefördert werden sowie auf einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es ist bekannt, Münzen und dergleichen Gegenstände nach ihrem Durchmesser zu sortieren und sie zu diesem Zweck entlang einer Sortierstrecke mit grössenmässig abgestuften Ausfallöffnungen zu führen und die nach ihrer Grösse aussortierten Münzen zu zählen. Man kennt auch mit Tastspulen versehene Zählwerke, die in Gestalt von Tastköpfen an den Ausfallstellen der Münzen angeordnet sind und jeweils einen Zähllmlpuls abgeben. Die Anzahl der Tastköpfe richtet sich nach der Anzahl der M.ünzsorten, deren Münzen zu zählen sind. Der wertmässige Zählvõrgang aller Münzen der verschiedenen Münzsorten erfolgt durch Addieren der in allen Münzsorten gezählten Münzen. Das gesamte Aus zählen der Münzen nach ihrem Wert erfolgt verhältnisinässig langsam, und je mehr Zählstellen vorhanden sind, um so grösser ist die Gefahr von Fehlzählungen. Ausserdem benötigt diese Verfahrensweise umfangreiche und aufwendige Mittel.
  • Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das wertmässige Auszählen unterschiedlicher Münzen und ähnlicher Gegenstande zu beschleunigen und zu vereinfachen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Sortiervorgang durch einen Erkennungsvorgang ersetzt, der den Zählvorgang entsprechend der Wertigkeit der erkannten Münze auslöst.
  • Soweit sich die Erfindung auf ein Verfahren richtet wird sie durch nachfolgende Arbeitsschritte gekennzeichnet.
  • Die Münzen durchlaufen in regelloser Aufeinanderfolge ein magnetisches Wechsel-Eessfeld, in dem sie mit Bezug auf die Führungskante induktiv abgetastet und wertmässig erkannt werden; jede Münze löst beim Durchgang durch das magnetische Feld über ihren Durchmesser eine in der Impulszahl ihrer Wertigkeit entsprechende Impulsreihe aus; die aufeinanderfolgenden Impulsreihen werden addiert und der Gesamtwert aller Münzen wird ziffernmässig angezeigt.
  • Das neue Verfahren hat den Vorteil, dass das durchmessermässige Aussortieren der Münzen fortfällt una die gesamte wertmässige Auszählung aller unterschiedlichen Münzen wesentlich schneller als bisher erfolgt. Das Ergebnis der wertmässigen Aus zählung aller Münzen erfolgt kontinuierlich mit dem Durchlauf derselben durch das Messfeld, wobei esin gleichgultig ist,welcherAufeinanderfolge unterschiedliche Münzen das Messfeld passieren. Das wertmässige Summenergebnis lässt sich jederzeit ablesen. Der Gesamtwert aller Münzen wird sofort fehlerlos angezeigt. Für das wertmässige Erkennen aller Münzen ist nur ein einziges induktives Messfeld erf orderlich.
  • Dementsprechend zeichnet sich die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dadurch aus, dass nur ein einziger induktiver Tastkopf vorhanden und mit einem Abtastluftspalt, durch den die Münzen der Reihe nach hindurchlaufen, in die Führungsbahn eingebaut ist, und dass die Führungskante der Führungsv bahn die- Basis des Äbtastluftspaltes bildet.
  • Der Tastkopf besteht gemäss der Erfindung.aus einem mit Wechselstrom-erregten Eisen- bzw. Ferritkern, dessen Abtastluftspalt eine Weite besitzt, die etwas grösser ist als die dickste der ZU zählenden Münzen, und eine Breite aufweist, die in Richtung der Mllnzbewegung wesentlich kleiner ist als der kleinste vorkommende Münzdurchmesser, und in Richtung senkrecht zur Münzbewegung so gemessen ist, dass die kleinste Münze in ihn eingreift, die grösste Münze ihn ganz oder nahezu ganz bedeckt. Ein solcher Tastkopf liefert beim Durchlaufen jeder Münze ein von der Durchlaufgeschwindigkeit unabhängiges Maximum, das für den Durchmesser der jeweils abgetasteten Münze charakteristisch ist und es so ermöglicht, durch einen Signalvergleich die betreffende Münze innerhalb einer begrenzten Anzahl von verschiedenartigen Münzen, z.B. innerhalb der deutschen Münzen, zu identifizieren und bewertend zu zählen.
  • Solange sich im Abtastluftspalt keine Münze befindet, wird bei gegebener Wechselerregung des Tastkopfes der über den Abtastluftspalt tretende Magnetfluss im wesentlichen durch den magnetischen Widerstand, d.h. durch die geometrischen Äbmessungen des Luftspaltes bestimmt. Befindet sich jedoch eine Münze im Luftspalt, so werden in ihr Wirbelströme induziert, die dem Luftspaltfiuss entgegen wirken.Das bewirkt eine Verminderung der Impedanz der Erregerwicklung, die im Prinzip als Signal für die Münzerkennung benutzt werden könnte. Dazu müsste aber sichergestellt sein, dass die Erregerfrequenz einwandfrei konstant bleibt, was praktisch nur mit.grossem Aufwand zu verwirklichen wäre.
  • Gemäss der Erfindung weist deshalb der Tastkopf magnetsymmetrisch zum Abtastluftspalt ausserhalb des hiünzendurchlaufes einen Vergleichsluftspalt auf. Dieser ist so angeordnet, dass er von den Münzen nicht unmittelbar beeinflusst wird und dem Abtastluftspalt magnetisch parallel geschaltet ist. Dann wird beim Eintreten einer Münze in den Abtastluft spalt ein grösserer oder kleinerer Teil des ursprünglich über diesen Luftspalt tretenden Magnetflusses in den Vergleichsluftspalt abgedrängt, d.h. der Fluss im Abtastluftspalt wird kleiner, der im Vergleichsluftspalt grösser. Es tritt also eine Flussdifferenz auf, die von Änderungen der Erregerfrequenz im Gegensatz zur Erregerimpedanz nahezu unabhängig ist, und die deshalb ein stabiles Kriterium für die Wirbelstromrückwirkung der gerade im Äbtastluftepalt befindlichen Münze bildet. Die erwähnte Flussdifferenz hat bei einer bestimmten Stellung der Münze im Abtastluftspalt, z.B. in der Symmetriestellung, ein ausgeprägtes Maximum, das als Erkennungssignal benutzt werden kann.
  • Am einfachsten kann der Vergleichsluftspalt in der Weise geschaffen werden, dass man dem Eisen- bzw. BeEritkern die Form eines symmetrischen Mantelkerns gibt. Der /tastluftspalt und der Vergleichsluftspalt sind in den Aussenschenkeln dieses Mantelkernes angeordnet, dessen Mittelschenkel die Erregerwicklung trägt, während die beiden Aussenschenkel je eine Sekundärwicklung tragen und durch gleichartig bemessene Luftspalte unterbrochen sind.
  • Beim Eintreten einer Münze in den Abtastluftspalt wird die in der einen Sekundärwicklung induzierte Spannung verkleinert, die Spannung in der anderen Sekundärwicklung vergrössert.
  • Ist der Kern völlig symmetrisch und haben die beiden Sekundärwicklungen gleiche Windungszahl, so ist bei gegensinniger Reihenschaltung der Sekundärwicklungen die in dieser Reihenschaltung auftretende Differenzspannung bei münzfreiem Abtastluftspalt nahezu Null und erscheint beim Eintreten einer Münze immer mit demselben Vorzeichen mit einem Betrage, dessen Maximum beim Durchlaufen der Münze von dem Durchmesser der Münze abhängt.
  • W .1 b Einerseits mit Rücksicht auf einen möglichst grossen Wirbelstromeffekt, insbesondere um die Eindringtiefe der Wirbelströme an der Münzoberfläche klein zu halten, andererseits mit Rücksicht auf die weitere Signalverarbeitung auch bei sehr schneller Münzfolge ist es zweckmässig, die Frequenz des Erregerwechselstromes für den Tastkopf verhältnismässig hoch zu wählen. Eine Speisefrequenz von 40 kttz hat gute Erfolge gezeigt. Bei Frequenzen solcher Grösse kann dann allerdings kein gewöhnlicher Eisenkern mehr verwendet werden; man benutzt dazu zweckmässig einen Kern aus Berrit-Material, das keine ins Gewicht fallende elektrische Leitfähigkeit besitzt und deshalb darin keine störenden Wirbeletröme fliessen können.
  • Anstatt den Vergleichsluftspalt in demselben Kern unterzubringen wie den Abtastluftspalt, kann man für den Vergleichsluftspalt auch einen besonderen Kern vorsehen, der eine eigene Erregerwicklung trägt. In diesem Falle würde man die Erregerwicklungen der beiden Kerne in Reihe schalten, was hinsichtlich der elektrischen und magnetischen Grössen einer magnetischen Parallelschaltung der beiden Kerne mit einer gemeinsamen Erregerwicklung entsprechen würde.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass in einem Abstand-vor dem Abtastluftspalt eine in einem Winkel zur Führungskante schräg stehende Anlaufkante angeordnet ist, die in die Führungskante übergeht, und dass für den Transport der Münzen entlang der Anlaufkante und der Führungskante ein endloses Riemenpaar vorhanden ist, deren einer Endlosriemen hinter dem Schleuderteller die Anlaufkante anläuft und deren zweiter Endlosriemen zwischen der Führungskante und dem Abtastluftspalt geführt ist und schneller läuft als der erste Endlosriemen. Die Münzen gelangen unter einem Andruck gegen die Anlaufkante, werden von dem zweiten Endlosriemen übernommen und durch den Abtastluftspalt unter kraftschlüssiger Anlage entlang der Führungskante geführt. Dieser zweite Endlosriemen kann unter einem geringen Winkel von etwa 20 gegen die Führungskante gerichtet sein.
  • Vorteilhaft ist neben der Anlaufkante ein federbelasteter Schieber innerhalb der Führungsbahn angeordnet, welcher den die Anlaufkante anlaufenden Münzen einzeln zur Weiterförderung durch den zweiten Endlosriemen für die nachfolgende Zählung Durchlass gibt.
  • Für die wertmässige Zählung der entlang der Führungskante geförderten Münzen sind die Ausgangsleitungen der Sekundärwicklungen des Tastkopfes über eine elektronische Bewertungskette, in der sie wertmässig erkannt und gezählt werden, mit einer Anzeigevorrichtung,vorzugsweise einem Digitalrechner, verbunden. Die Bewertungskette enthält zur Erkennung Komparatoren mit nachfolgender Logik, die einem nachfolgenden Decodierer Ausgangsleitungen für die Bewertung der gegebenen Impulse zur Verfügung stellt.Die einzelnen elektronischen Bauelemente der Bewertungskette sind als solche bekannt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an einer Geldzählvorrichtung anhand der Zeichnung nachstehend beschieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht der erfindungsgemässen Geldzählvorrichtung, Fig. 2 eine Einzelheit der Geldzählvorrichtung nach Fig.1, Fig. 3 den Tastkopf nach Fig. 1 in schematischer Darstellung, Fig. 4 einen Schnitt in Richtung IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 den Prinzipaufbau der Geldzählelektronik mit der dem Tastkopf nach Fig. 3 nachgeschalteten Bewertungskette.
  • Das Gehäuse 1 der Geldzählvorrichtung besitzt eine Deckplatte 2 und in ihr den drehangetriebenen Schleuderteller 3, dessen Drehachse mit 4 bezeichnet ist. Der Drehantrieb erfolgt durch den Elektromotor 5. Die Münzen, die im Durchmesser und Wert voneinander unterschiedlich sind, sind mit 6 bezeichnet. Ein höhenverstellbares Sperrblech 7 gewährleistet, dass die Münzen nur in einer Lage von dem Schleuderteller in den Auslauf gelangen und an die Führungsbahn 8 abgegeben werden, deren Führungskante 9 stufenförmig ausgebildet ist und geradlinig verläuft. Zwischen der Führungskante 9 und dem Schleuderteller 3 befindet sich die schräg zur Führungskante verlaufende Anlaufkante 10, die den Münzauslauf 11 in Richtung der Münzbewegung begrenzt. Die Führungsbahn 8 enthält hinter der Auslaufkante eine Ausfallöffnung 12.
  • Neben der Anlaufkante 10 ist innerhalb der Führungsbahn 8 ein federbelasteter Schieber 13 angeordnet. Die nicht dargestellte Feder bewegt den Schieber 13 in Richtung auf den Münzauslauf 11. Die Führungsbahn 8 ist waagerecht angeordnet. Über der Führungsbahn ist ein endloses Riemenpaar 14,15 angeordnet, deren einer Endlosriemen 14 hinter dem Schleuderteller die Anlaufkante 10 anläuft und deren zweiter Endloariemen 15 vor der Führungskante 9 laufend angeordnet ist. Die freilaufende Umlenkrolle 16 des Endlosriemens 14 ist über den Münzauslauf 11 gelagert. Die Umlenkrolle 17 ist seitlich versetzt zur Umlenkrolle 16 gelagert. Die drehangetriebenen Umlenkrollen der Riemen 14 und 15 sind mit 18 und 19 bezeichnet. Die Umlenkrolle 18 hat einen kleineren Durchmesser als die Umlenkrolle 19, so dass der Endlosriemen 15 schneller läuft als der Endlosriemen 14.
  • Der gemeinsame Drehantrieb der Umlenkrollen 18 und 19 erfolgt durch die Welle 20, die über eine getriebliche Verbindung 21 für den Antrieb von dem Elektromotor 5 erhält.
  • Die Führungsbahn 8 enthält einen Ausschnitt 22 zur Aufnahme des in den Fig. 3 und 4 dargestellten induktiven Tastkopfes 23. Der Tastkopf 23 gehört zu einer elektronischen Bewertungskette, die schematisch in der Fig. 5 dargestellt ist. Der Tastkopf ist nur an einer einzigen Stelle im Bereich des geradlinigen Teiles der Führungskante 9 vorhanden. Er erkennt und zählt die Münzen wertmässig in Verbindung mit der ihm zugeordneten elektronischen Bewertungs~ kette.
  • Für den Spezialfall, dass die bereits wertmässig gezählten Münzen noch naQhträglich nach Münzsorten aussortiert werden sollen, kann die Führungsbahn 8 mit in ihrer Grösse abgestuften Sortieröffnungen 24 versehen sein, deren Weite dem Durchmesser der Münzen der verschiedenen Münzsorten entspricht. Die Aussortierung beginnt mit der im Durchmesser kleinsten Münze und endet mit der im Durchmesser grössten Münze. Diese nachgeschaltete Sortierung der Münzen ist aber funktionell völlig unabhängig von dem Erkennungs- und Zählvorgang, der durch den Tastkopf 23 ausgelöst wird.
  • Ein Teil der Deckplatte 2 ist als Sammelbehälter 25 für die Münzen ausgebildet. Dieser Sammelbehälter ist durch senkrecht zur Deckplatte 2 stehende Wande 26 begrenzt. Der Sammelbehälter 25 erstreckt sich parallel zu dem Endlosriemenpaar 14, 15 fast über die ganze Länge des Gehäuses 1 und mündet über dem Schleuderteller 3. Der zu zählende Münzhaufen wird in den Sammelbehälter geschüttet und gelangt von diesem durch Nachschieben auf den Schleuderteller 3, der die Münzen an den Endlosriemen 14 abgibt, durch den die Münzen gegen die schräge Anlaufkante 10 gefördert und gegen sie angepresst werden und von dem Endlosriemen 15 übernommen und an der Führungskante 9 entlang gefördert werden. Durch den schneller laufenden Endlosriemen 9 wird die Münzfolge auseinandergezogen. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten und die Bewegungsrichtung der Unterseite der Endlosriemen 14 und 15 sind durch den kürzeren Pfeil 27 für den Endlosriemen 14 und den längeren Pfeil' 28 für den Endlosriemen 15 angezeigt. Etwa übereinanderliegende Münzen, die in den Bereich des ersten Endlosriemens 14 gelangen werden beim Anlaufen der unteren Münze gegen die Anlaufkante 10 vereinzelt, indem die obere Münze über die Anlaufkante 10 hinweggeschoben wird und durch die Öffnung 12 ausfällt.
  • Die Anlaufkante 10 ist vorteilhaft etwas niedriger als die eigentliche Führungskante 9, wodurch das Abschieben der oberen Münze von zwei übereinanderliegenden Münzen an der Anlaufkante 10 erleichtert wird.
  • Der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Tastkopf 23 besteht aus einem Mantelkern 29 aus Ferrit-Material, das für eine Speisefrequenz von 40 ktlz besonders geeignet ist. In den Aussenschenkeln des Mantelkernes befinden sich der/tastluStspalt 30 auf der einen Seite und der Vergleichsluftspalt 31 auf der anderen Seite. Der Vergleichsluftspalt liegt magnetsymmetrisch zum Abtastluftspalt ausserhalb des Münzendurchlaufs. Der Abtastluftspalt ist durch den Abstand der Polschuhe 32 und 33 und der Vergleichsluftspalt durch den gleichen Abstand der Polschuhe 34 und 35 gebildet. Der Mittelschenkel des Mantelkernes trägt die Erregerwicklung 36. Die beiden Aussenschenkel des Mantelkernes tragen je eine Sekundärwicklung 37, die beide gleiche Windungszahlen haben und in Reihe geschaltet sind. Der Abtastluftspalt 30 hat eine Weite, die etwas grösser ist als die dickste der zu zählenden Münzen.Die Breite-des Abtastluftspaltes ist in Richtung der Münzbewegung wesentlich kleiner als der kleinste vorkommende Münzdurchmesser. In Richtung senkrecht zur Münzbewegung ist der Abtastluftspalt so bemessen, dass die kleinste Münze in ihn eingreift und die grösste Münze ihn ganz oder nahezu ganz bedeckt.
  • Wie die Fig. 4 zeigt, sind die Polschuhe 32 und 33 dementsprechend bemessen und gegenüber dem Querschnitttdes Mantelkernes 29 in Surchlaufrichtung der Münzen schmal bemessen. Die Polschuhe 34 und 35 haben die gleichen Abmessungen wie die Polschuhe 32 und 33.
  • Die Möglichkeit, für den Abtastluftspalt und den Vergleichsluftspalt je einen besonderen Kern vorzusehen, der eine eigene Erregerwicklung trägt, ist durch die beiden parallelen.
  • strichpunktierten Trennungslinien 38 und 39 schematisch dargestellt. Dementsprechendxwerden die beiden Kerne 29a magnetisch voneinander getrennt, dagegen werden die Erregerwicklungen der beiden Kerne in Reihe geschaltet. Aufgrund möglicher unterschiedlicher Frequenzabhängigkeit der beiden Kerne ist die Stabilität dieser Anordnung mit zwei Kernen nicht so günstig wie bei einem einzigen symmetrischen Mantelkern, bei dem die beiden Kernhälften bezüglich der gemeinsamen Erregerwicklung magnetisch parallel geschaltet sind. Der Ausbildung des Tastkopfes mit Abtastluftspalt und Vergleichsluftspalt in den Aussenschenkeln eines Mantelkernes wäre aus diesem Grunde der Vorzug zu geben.
  • Die Fig. 5 zeigt die Speisung des Tastkopfes 23 und seine Verbindung über eine elektronische Bewertungskette mit einer Zählvorrichtung, die ein Digitalrechner sein kann.
  • In dem Generator 40 wird ein Erregerwechselstrom für den Tastkopf 23 erzeugt, dessen Frequenz verhältnissmässig hoch ist und in der Grössenordnung von 40 kHz liegt. Der Generator ist als Brückenoszillator mit nachfolgender Komplementärstufe aufgebaut. Als aktives Element dient ein Operations-Verstärker mit hoher Anstiegsgeschwindigkeit.
  • Eine amplitudenabhängige Rückführung sorgt für konstante Ausgangsspannung und Ausgangsfrequenz. Aus der Ausgangsspannung wird zusätzlich noch eine Referenzspannung gebildet, für die eine Leitung 40a zur Verfügung steht. Die Speisefrequenz des Tastkopfes liegt an dessen Erregerwicklung 36.
  • Die Ausgänge der Sekundärwicklungen 37 des Tastkopfes führen zu einem Demodulator 41, der im Grunde genommen ein gedämpfter Spitzenspannungsgleichrichter ist, der die Wechselspannungssignale des Tastkopfes in Gestalt deren Hüllkurve zu Gleichsspannungssignalen macht. Diese Signale gehen in die Erkennungsstufe 42 mit ebensovielen Komparatoren wie Münzsorten erkannt werden mit nachfolgender Logik, wobei jedem Komparator eine Ausgangsleitung zugeordnet ist. In der Fig. 5 sind acht solcher Ausgangsleitungen 421 bis 428 dargestellt, wenn 8 verschiedene Münzdurchmesser entsprechender Münzsorten erkannt werden müssen. Die in dem Generator 40 gebildete Referenzspannung ist über die Leitung 40a eingeführt und wird zur Quotientenbildung benutzt. Mit der ReSerenzapannung aus dem Generator und Quotientenbildung in den Komparatorstufen ist die gesamte Anordnung weitestgehend unabhängig von der Generator- und Versorgungsspannung.
  • Der dem-entsprechenden Signal des Tastkopfes 23 erkannte Münzendurohmesser erzeugt entsprechend dem jeweiligen Schwellwert des zugeordneten Komperators in der betreffenden Ausgangsleitung 421 - 428 einen einzigen Impuls, der in dem nachfolgenden Decodierer 43 eingeht und in diesem durch eine entsprechende Impulsabgabe, beispielsweise 50 Impulse einer Impulsreihe bei einem 5O-Pfennigstück, bewertet wird.
  • Die jeweilige Impulszahl einer Impulsreihe entspricht der Wertigkeit der nacthrem Durchmesser erkannten Münze.
  • Aus dem Decodierer führt eine einzige Leitung 43a in eine Zählstufe 44, in der die zugeführten Impulsreihen addiert und einer Anzeigevorrichtung 45 zugeführt werden. Es ist eine Rücksetztaste 46 vorhanden. Durch den Tastendruck ist der Zähler auf Null rücksetzbar. Beim Einschalten wird er automatisch rückgesetzt. Anstelle des Decodierers 43 und des Zählers 44 kann ein Digitalrechner verwendet werden.
  • Im Netzteil 47 werden alle benötigten Spannungen erzeugt.
  • Es ist sowohl für Batteriebetrieb als auch für Netz betrieb geeignet, wobei während des Netzbetriebes'mit beispielsweise 220 Volt Wechselstrom die Batterie 48 geladen wird. Die Zuführung der benötigten Spannungen ist durch die Pfeile 49 bis 53 veranschaulicht. Der Netzteil 47 hat einen Einschalter 54, Die Erkennung der Münzen nach ihrem Durchmesser erfolgt je nach dem Schwellwert der Komparatoren, der auf die Hüllkurve des von dem Tastkopf gegebenen Signals anspricht und Jeweils im abfallenden Teil der Hüllkurve den Bewertungsimpuls auf einer bestimmten Ausganeleitung gibt. Gemäss den verschiedenen Durchmessern der Münzen werden die Komparatoren der Reihe nach durchgeschaltet, wobei nur der letzte angesprochene Komparator den Impuls auf der ihm zugeordneten Ausgangsleitung an den Decodierer 43 weiterleitet.
  • Bei acht verschiedenen Münzdurchmessern, die erkannt werden sollen, können auch anstelle yon 8 Komparatoren, deren Komparatorschwellen etwa in die Mitte der Durchmessersprünge gelegt sind, doppelt soviele Komparatoren, also 16 Komparatoren, zur Bildung von "Schwellwertbändern" benutzt werden, wobei jedem Durchmesser jeweils zwei Schwellen, den sie symmetrisch umechliessen, zugeordnet sind. Die nachfolgende Logik stellt auch in diesem Palle 8 Ausgangsleitungen 421-428 zur Verfügung. Das Erkennen der Münzendurchmesser, die entsprechend dem Maximum der Hüllkurve in das gegebene Schwellwertband fallen müssen, erfolgt mit hoher Genauigkeit, die von der Wahl der Breite der Schwellwertbänder abhängt. Zu dem maximal angesprochenen Schwellwertband spricht jeweils der Komparator mit der unteren Schwelle an. Durchmesser, die nicht in diese Schwellwertbänder fallen, werden nicht registriert, sondern nur auf einer Fehlleitung markiert.
  • Sie können damit mechanisch ausgesondert werden. Auf diese Weise kann Falschgeld mit Durchmesserabweichungen erkannt werden. In diesem Palle spricht der Komparator mit dem oberen Schwellwert eines Schwellwertbandes an und gibt den Fehlimpuls für die Aussonderung dieser Münze.
  • Patentansprüche

Claims (11)

  1. Patentansrüche ) Verfahren zum wertmässigen Zählen vqn unterschiedlichen Münzen und anderen ähnlichen scheibenförmigen, metallischen Gegenständen, die in regelloser Folge mit dem Rand an einer geradlinigen Führungskante anliegend entlang einer Führungsbahn gefördert werden, gekennzeichnet durch nachfolgende Arbeitsschritte: die Münzen und dgl. durchlaufen in regelloser Aufeinanderfolge ein magnetisches Wechsel-Messfeld, indem sie mit Bezug auf die Führungskante induktiv abgetastet und wertmässig erkannt werden; jede Münze löst beim Durchgang durch das magnetische Feld über ihren Durchmesser eine in der Impulszahl ihrer Wertigkeit entsprechende Impulsreihe aus; die aufeinanderfolgenden Impulsreihen werden addiert; der Gesamtwert aller Münzen wird ziffernmässig angezeigt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein einziger induktiver Tastkopf (23) vorhanden und mit einem Abtastluftspalt (30), durch den die Münzen (6) der Reihe nach hindurchlaufen, in die Bührungsbahn (8) eingebaut ist, und dass die Führungskante (9) der Führungsbahn die Basis des Abtastluftspaltes (50) bildet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastkopf (23) aus einem mit Wechselstrom erregten Eisen-bzw. Ferritkern (29) besteht, dessen Abtastluftspalt (30) eine Weite besitzt, die etwas grösser ist als die dickste der zu zählenden Münzen (6), und eine Breite aufweist, die in Richtung der Münzbewegung kleiner ist als der kleinste vorkommende Münzdurchmesser, und in Richtung senkrecht zur Münzbewegung so bemessen ist, dass die kleinste Münze in ihn eingreift, die grösste Münze ihn ganz oder nahezu ganz bedeckt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastkopf (23) magnetsymmetrisch zum Abtastluftspalt (30) ausserhalb des Münzendurchlaufe einen Vergleichsluftspalt (31) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtastluftspalt (30) und der Vergleichsluftspalt (31) in den Aussenschenkeln eines symmetrischen Mantelkernes (29) angeordnet sind, dessen Mittelschenkel die Erregerwicklung (36) trägt, während die beiden Aussenschenkel Je eine Sekundärwicklung (37) tragen und durch gleichartig bemessene Luftspalte (30,31) unterbrochen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtastluftspalt (30) und der Vergleichsluftspalt (31) in je einem besonderen Kern (29a) angeordnet sind, die eigene Erregerwicklungen (36) tragen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Abstand vor dem Abtastluftspalt (30) eine in einem Winkel zur Führungskante (9) schräg stehende Anlaufkante (10) angeordnet ist, die in die Führungskante übergeht, dass für den Transport der Münzen entlang der AnlauPkante (10) und der Führungekante (9) ein endloses Riemenpaar ( 14,15) vorhanden ist, deren einer Endlosriemen (14) hinter dem Schleuderteller (3) die Anlaufkante (10) anläuft und deren zweiter Endlosriemen (15) zwischen der -Führungskante (9) und dem Abtastluftspalt (30) geführt ist und schneller läuft als der erste Endlosriemen (14).
  8. r 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Endlosriemen (15) unter einem geringen Winkel von etwa 20 gegen die Führungskante (9) gerichtet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass neben der AnlatSkante (10) ein federbelasteter Schieber (13) innerhalb der Führungsbahn (8) angeordnet ist und den die Anlaufkante anlaufenden Münzen einzeln zur Weiterförderung durch den zweiten Endlosriemen (15) Durchlass gibt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass di Ausgangsleitungen der Sekundärwicklungen (37) des Tastkopfes (23) über eine elektronische Bewertungskette ( 41 bis 44), in der sie wertmässig erkannt und gezählt werden, mit einer Anzeigevorrichtung (45), verbunden sind,
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewertungskette einen Demodulator (41), eine Erkennungsstufe (42) mit mindestens ebensovielen Komparatoren wie Münzsorten mit nachfolgender Logik und ebensovielen Ausgangsleitungen ( 421 - 428), einen Decodierer (43) zur Bewertung eines auf einer der Ausgangsleitungen gegebenen Impulses und eine diesem nachgeordnete Zählstuge,(44) aufweist, die mit der Anzeigevorrichtung (45) verbunden ist.
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EP1006488A1 (de) * 1998-12-01 2000-06-07 F. Zimmermann GmbH & Co. KG Verfahreen und Vorrichtung zur Bestimmung des Durchmessers von Münzen
CN101770661B (zh) * 2008-12-30 2011-08-31 中国印钞造币总公司 磁性硬币高速鉴别装置

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