DE242096C - - Google Patents

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DE242096C
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potatoes
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potato
folded
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
242096-KLASSE 45 h. GRUPPE
JACOB EICHHORN in LANDAU, Pfalz.
Kartoffellegmaschine mit Zellenrad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1910 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kartoffellegmaschine mit Zellenrad, bei welchem die aus dem Vorratsbehälter kommenden Kartoffeln in ein Gehäuse fallen, dessen Ausfallöffnung durch eine kapseiförmige Klappe (Kappe) verschlossen wird, welche zwecks Abgabe der Kartoffel an das Legrad absatzweise geöffnet wird. Den bekannten Maschinen dieser Art gegenüber unterscheidet
ίο sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß das Öffnen der Klappe durch am Legrad selbst vorgesehene Nocken geschieht.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Ansicht des Verteilungsgehäuses mit darunter liegendem Legrad, letzteres im Schnitt gezeichnet,
Fig. 2 eine Oberansicht des Verteilungsgehäuses ;
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der ganzen Maschine.
Die zum Legen bestimmten Kartoffeln werden in den Behälter α hineingeschüttet und dann durch das Verteilungsgehäuse b auf ein Legrad c befördert, welches, von den Lau'frädern d angetrieben, die Kartoffeln in gleichmäßiger Entfernung in die von dem Schar gezogene Furche fallen läßt. Die hinteren beiden Schare f werfen die Furche wieder zu und decken die in derselben liegenden Kartoffeln.
Der Vereinzelungsvorgang für die Kartoffeln ist folgender. Die von dem Behälter α aus in das Verteilungsgehäuse b gelangenden Kartoffeln bleiben in demselben liegen, da das Gewicht der noch im Behälter befindlichen Kartoffeln nicht mehr auf dieselben drückt. Die Kartoffeln bilden einen natürlichen Abfallwinkel. Durch Rütteln des schräg angeordneten Verteilungsgehäuses werden die Kartoffeln nach der die Ausfallöffnung des Gehäuses abschließenden Kappe g geführt. Beim Drehen des Legrades c nehmen die an diesem angebrachten Anschlagstifte k die Kappe g mit und klappen sie nach oben so weit auf, daß die in ihr befindliche Kartoffel herausfallen kann. Diese Kartoffel wird von einer Zelle des Legrades c aufgenommen und der Pflanzfurche zugeführt.
Damit die noch im Verteilungsgehäuse befindlichen Kartoffeln beim Öffnen der Kappe g nicht nachfallen, sind die Enden der beiden Seitenwände des Gehäuses b als federnde Klappen i ausgebildet. Beim Öffnen der Kappe g drücken die an ihr befindlichen federnden Klemmen k die Klappen i so weit zusammen, daß ein Nachfallen der in dem Verteilungsgehäuse befindlichen Kartoffeln ausgeschlossen ist (siehe strichpunktierte Stellung der Kappe g, Fig. 1). Erst nachdem sich das Legrad c so weit gedreht hat, daß die Stifte h die Kappe g freigeben und diese infolge ihres Eigengewichts oder unter Einfluß der Schraubenfedern 0 in die Verschlußlage zurückgekehrt ist, werden die Klappen i durch die Schraubenfedern p in ihre Anfangslage zurückgedreht und geben die Öffnung wieder frei. Bei weiterer Drehung des Leg-
rades. c schlagen die an diesem ebenfalls befestigten Nocken I gegen die Lappen m des Gehäuses und bewirken durch das Rütteln des Gehäuses ein sicheres Nachfallen der Kartoffeln.-
Die Noclcen I und die Lappen m sind so angebrächt, daß das Rütteln des Gehäuses, kurz bevor der Anschlagstift h die Kappe g hebt, aufhört und sofort wieder beginnt, sobald die Kappe g geschlossen ist. Die Schräglage des ganzen Verteilungsgehäuses kann reguliert werden, so daß nur wenig Rütteln nötig ist, um die Kartoffeln nach der Kappe g zu befördern. Die Abmessungen der Kappe g und des ganzen Verteilungsgehäuses sind so getroffen, daß die Kartoffeln oder Kartoffelstücke, wie sie beim Legen verwendet werden, nicht gleiche Größe zu haben brauchen, sondern in der Größe bis nahezu doppelter Dicke verschieden sein können.
Die Abgabe der Kartoffeln an das Legrad geschieht, trotzdem der Kartoffelbehälter gefüllt ist und die Kartoffeln ungleich groß sind, einzeln, und zwar vollkommen unbeschädigt.
Die Kappe g kann verstellbar eingerichtet werden, so daß eventuell auch je zwei Kartoffeln gelegt werden können.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Kartoffellegmaschine mit Zellenrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartoffeln von dem Behälter (a) in ein Gehäuse (b) gelangen, dessen Ausfallöffnung durch eine nach oben aufklappbare Kappe (g) verschlossen ist, welche beim Hochklappen die darin liegende Kartoffel herausfallen läßt.
2. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (g) durch an dem Legrad (c) angeordnete Anschlagstifte (h) hochgeklappt wird, wobei die ausfallende Kartoffel von einer Zelle des Legrades (c) aufgenommen und der Pflanzfurche zugeführt νήτά.
3. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Gehäuses (b) in zwei unter Federbelastung stehende Klappen (i) auslaufen, welche beim Hochklappen der Kappe (g) durch zwei an dieser sitzende federnde Klemmen (k) zusammengedrückt werden, zum Zweck, die Austrittsöffnung des Gehäuses zu verengen und ein Nachfallen der Kartoffeln zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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