DE2421103C3 - Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben - Google Patents
Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von GlasscheibenInfo
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Description
40
Eine Vorrichtung, wie sie Gegenstand des Hauptpatentes bildet, ermöglicht die rationelle Herstellung
von Kunststoffummantelungen an den Rändern von Glasscheiben, insbesondere von Ganzglasdoppeischeiben,
unter Verwendung einer kontinuierlichen Fertigungsstraße. Bei dieser Vorrichtung nach dem
Hauptpatent härtet die Kunststoffmasse, während die in die in der Längsnut befindliche Kunststoffmasse
eintauchende Scheibenkante langsam zwischen den Kondensatorplatten hindurchbewegt wird, infolge der
kontinuierlichen Erwärmung bis auf die Phasengrenzfläche zwischen Scheibe und Kunststoff, beispielsweise
Polyurethan, weitergehend aus. Die Einhaltung eines exakten Abslandes zwischen den Kondensatorplatten
und dem Kunststoffmateiia! wiul erleichtert.
wenn, wie im Hauptpatent ebenfalls v.nueschlaiicn
ist, die Profilierung des Zahnriemen n;nallel 7\\ der
die Kunststoffmasse und den untcten vheibenr.uu' aufnehmenden Längsnut symmetrisch ?u lei/crer zwei
weitere Längsnuten zum Aufnehmen ues unteren
Randes der Kondensatorplatten aufweist
Diese durch das Hauptpatent ge sch ü ν k· Vorrichtung
hat sich zwar in der Praxis bewahrt, jedoch ι·»ΐ
die Durchdringung der in der l.nifsmi:. also im
Kondensatorraum zwischen den beiden vertikalen, langgestreckten Elektroden oder Kondensatorplatten^
befindlichen Kunststoffmasse noch nicht voll befriedigend, so daß die Fertigungsstraße nicht mit der
gewünschten Geschwindigkeit betneben werden kann, wenn nicht im Anschluß an die Hochfrequenz-Heizeinrichtung
noch eine Zusatzheizeinrichtung vorgesehen ist, welche den immer noch in der Längsnut der
Zahnriemenprofilierung befindlichen Scheibenrand nach der Vorhärtung durch Hochfrequenzenergiebeaufschlagung
mit Infrarotstrahlern aushärtet.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte
Vorrichtung nach dem Hauptpatent dahingehend weiterzuentwickeln, daß eine befriedigendere Durchdringung
der zu härtenden Kunststoffmasse mit Hochfrequenzenergie und damit eine raschere Erwärmung
und Härtung der Kunststoffmasse erreicht wird.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Anordnung dreier Elektroden, von denen eine auf Massepotential
liegt und die beiden anderen, senkrecht hierzu angeordneten und einander gegenüberliegenden
symmetrisch zum Massepotential mit positiver bzw. negativer Hochfrequenzspannung beaufschlagt
sind, ergibt sich eine wesentlich vollständigere Durchdringung des m erwärmenden Gutes durch die von
den einzelnen Elektroden oder Kondensatorplatten ausgehenden Feldlinien, da nunmehr der Kondensatorraum
sowohl von die beiden spannungsführenden Elektroden verbindenden als auch von jeder der
spannungsführenden Elektroden zur versetzten Masseelektrode verlaufenden Feldlinien durchsetzt
wird. Diese Elektrodenanordnung, bei der also zwischen den beiden spannungsführenden Elektroden,
symmetrisch zum Massepotential, die volle Spannung U liegt, während zwischen jeder der beiden
spannungsführenden Elektroden und der senkrecht hierzu angeordneten, seitlich versetzten Masseelektrode
jeweils die Spannung U/2 liegt, ist wesentlich vorteilhafter als eine ähnliche Anordnung, bei der
die beiden einander gegenüberliegenden Elektroden auf Massepotential liegen, während die seitlich versetzte
Mittelelektrode, welche senkrecht zu den beiden einander gegenüberliegenden Elektroden angeordnet
ist, auf der Spannung U/2 liegt — eine Beaufschlagung mit der vollen Spannung U ist aus Isolierungsgründen
natürlich nicht zu bewerkstelligen—, da die Spannung bei gleicher Elektrodenanordnung
und gleichen Medien quadratisch in die Leistungsgleichung eingeht, so daß sich mit der zuletzt genannten
Anordnung nur weniger als ein Viertel der Wärmeleistung der erfindungsgemäß ausgebildeten
Anordnung erzielen lassen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung eignet sich, als Weiterbildung der Vorrichtung nach
dem Hauptpatent, zur Verwendung mit allen Ausführungsformen des Gegenstandes des Hauptpatentes.
v\ eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung eij-c'ien sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in
de.· ein Ausführungsbeispiel an Hand der stark si lic natischen Zeichnung im einzelnen erläutert isi.
Df bei zeigt
I- i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgeiniißen
Vorrichtung zum Ummanteln von Ganzgiosiloppelscheiben
im schematischen Schnitt und
! 1 g. 2 den Feldlinienverlauf bei der in Fig. 1 g'.ve atcn Elektrodenanordnung.
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ißs beiden vertikalen Elektroden 40, 41 durch eins
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duFCEidniiigcs, die eiaiasi die Elsfciixxlea 40. 41 und
zum anderes jede der ElekErodea 4O7 41 mit der am
Niassepoicaüäl befindiiehea MKiekrlektrcxie 44 verfainden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben durch Angießen einer wärmehärtbaren
KunsstofTmasse, mit einem eine langgestreckte, eine zur Aufnahme der flüssigen Kunststoffmasse und zum anschließenden Einsetzen
des zu ummantelnden Randes dienende Längsnut aufweisende Formschiene bildenden endlosen, um zwei mit parallelen, horizontalen
Achsen gelagerte, mit Abstand angeordnete L'mlenkrollen geführten Zahnriemen, an dessen äußererer
Umfangsfläche eine die Längsnut aufweisende Profilierung vorgesehen ist, wobei als Heizeinrichtung
parallel und symmetrisch zur Längsnut zwei in Transpoitrichtung langgestreckte, plattenförmige,
vertikale, mit Hochfrequenzenergie beaufschlagbare Elektroden angeordnet sind, die
innerhalb des durch sie definierten Kondensatorraumes die Kunststoffmasse kapazitiv erwärmen
und härten, nach Patent 23 57 956, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel
und symmetrisch zur Längsnut (18) vertikal angeordneten Elektroden (40, 41) symmetrisch zum
Massepotential mit negativer bzw. positiver Hochfrequenzspannung beaufschlagt sind und unterhalb
der Längsnut, außerhalb des durch die beiden vertikalen Elektroden (40, 41) definierten
Xondensatorraumes, eine horizontale, langgestreckte, parallel zur Bodenfläche der Längsnut
(18) verlaufende Elektrode (44) mit Massepotential angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Elektrode (44)
im Bereich der Heizeinrichtung unterhalb des aus im wesentlichen verluslfreiem Kunststoff bestehenden
Zahnriemens (14) angeordnet ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742421103 DE2421103C3 (de) | 1974-05-02 | Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben | |
| NL7415116A NL7415116A (en) | 1973-11-21 | 1974-11-20 | Glass plate edge-coating appts. - comprises a segmented silicone rubber conveyor with grooved segments to contain the coating plastic |
| FR7438099A FR2251421A1 (en) | 1973-11-21 | 1974-11-20 | Glass plate edge-coating appts. - comprises a segmented silicone rubber conveyor with grooved segments to contain the coating plastic |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742421103 DE2421103C3 (de) | 1974-05-02 | Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2421103A1 DE2421103A1 (de) | 1975-12-04 |
| DE2421103B2 DE2421103B2 (de) | 1976-04-15 |
| DE2421103C3 true DE2421103C3 (de) | 1977-01-20 |
Family
ID=
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