DE2421103C3 - Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben

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DE2421103C3
DE2421103C3 DE19742421103 DE2421103A DE2421103C3 DE 2421103 C3 DE2421103 C3 DE 2421103C3 DE 19742421103 DE19742421103 DE 19742421103 DE 2421103 A DE2421103 A DE 2421103A DE 2421103 C3 DE2421103 C3 DE 2421103C3
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parallel
elongated
electrodes
horizontal
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Jürgen 5810 Witten Philipp
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Description

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Eine Vorrichtung, wie sie Gegenstand des Hauptpatentes bildet, ermöglicht die rationelle Herstellung von Kunststoffummantelungen an den Rändern von Glasscheiben, insbesondere von Ganzglasdoppeischeiben, unter Verwendung einer kontinuierlichen Fertigungsstraße. Bei dieser Vorrichtung nach dem Hauptpatent härtet die Kunststoffmasse, während die in die in der Längsnut befindliche Kunststoffmasse eintauchende Scheibenkante langsam zwischen den Kondensatorplatten hindurchbewegt wird, infolge der kontinuierlichen Erwärmung bis auf die Phasengrenzfläche zwischen Scheibe und Kunststoff, beispielsweise Polyurethan, weitergehend aus. Die Einhaltung eines exakten Abslandes zwischen den Kondensatorplatten und dem Kunststoffmateiia! wiul erleichtert. wenn, wie im Hauptpatent ebenfalls v.nueschlaiicn ist, die Profilierung des Zahnriemen n;nallel 7\\ der die Kunststoffmasse und den untcten vheibenr.uu' aufnehmenden Längsnut symmetrisch ?u lei/crer zwei weitere Längsnuten zum Aufnehmen ues unteren Randes der Kondensatorplatten aufweist
Diese durch das Hauptpatent ge sch ü ν k· Vorrichtung hat sich zwar in der Praxis bewahrt, jedoch ι·»ΐ die Durchdringung der in der l.nifsmi:. also im Kondensatorraum zwischen den beiden vertikalen, langgestreckten Elektroden oder Kondensatorplatten^ befindlichen Kunststoffmasse noch nicht voll befriedigend, so daß die Fertigungsstraße nicht mit der gewünschten Geschwindigkeit betneben werden kann, wenn nicht im Anschluß an die Hochfrequenz-Heizeinrichtung noch eine Zusatzheizeinrichtung vorgesehen ist, welche den immer noch in der Längsnut der Zahnriemenprofilierung befindlichen Scheibenrand nach der Vorhärtung durch Hochfrequenzenergiebeaufschlagung mit Infrarotstrahlern aushärtet.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Vorrichtung nach dem Hauptpatent dahingehend weiterzuentwickeln, daß eine befriedigendere Durchdringung der zu härtenden Kunststoffmasse mit Hochfrequenzenergie und damit eine raschere Erwärmung und Härtung der Kunststoffmasse erreicht wird.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Anordnung dreier Elektroden, von denen eine auf Massepotential liegt und die beiden anderen, senkrecht hierzu angeordneten und einander gegenüberliegenden symmetrisch zum Massepotential mit positiver bzw. negativer Hochfrequenzspannung beaufschlagt sind, ergibt sich eine wesentlich vollständigere Durchdringung des m erwärmenden Gutes durch die von den einzelnen Elektroden oder Kondensatorplatten ausgehenden Feldlinien, da nunmehr der Kondensatorraum sowohl von die beiden spannungsführenden Elektroden verbindenden als auch von jeder der spannungsführenden Elektroden zur versetzten Masseelektrode verlaufenden Feldlinien durchsetzt wird. Diese Elektrodenanordnung, bei der also zwischen den beiden spannungsführenden Elektroden, symmetrisch zum Massepotential, die volle Spannung U liegt, während zwischen jeder der beiden spannungsführenden Elektroden und der senkrecht hierzu angeordneten, seitlich versetzten Masseelektrode jeweils die Spannung U/2 liegt, ist wesentlich vorteilhafter als eine ähnliche Anordnung, bei der die beiden einander gegenüberliegenden Elektroden auf Massepotential liegen, während die seitlich versetzte Mittelelektrode, welche senkrecht zu den beiden einander gegenüberliegenden Elektroden angeordnet ist, auf der Spannung U/2 liegt — eine Beaufschlagung mit der vollen Spannung U ist aus Isolierungsgründen natürlich nicht zu bewerkstelligen—, da die Spannung bei gleicher Elektrodenanordnung und gleichen Medien quadratisch in die Leistungsgleichung eingeht, so daß sich mit der zuletzt genannten Anordnung nur weniger als ein Viertel der Wärmeleistung der erfindungsgemäß ausgebildeten Anordnung erzielen lassen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung eignet sich, als Weiterbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, zur Verwendung mit allen Ausführungsformen des Gegenstandes des Hauptpatentes.
v\ eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung eij-c'ien sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in de.· ein Ausführungsbeispiel an Hand der stark si lic natischen Zeichnung im einzelnen erläutert isi. Df bei zeigt
I- i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgeiniißen Vorrichtung zum Ummanteln von Ganzgiosiloppelscheiben im schematischen Schnitt und
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben durch Angießen einer wärmehärtbaren KunsstofTmasse, mit einem eine langgestreckte, eine zur Aufnahme der flüssigen Kunststoffmasse und zum anschließenden Einsetzen des zu ummantelnden Randes dienende Längsnut aufweisende Formschiene bildenden endlosen, um zwei mit parallelen, horizontalen Achsen gelagerte, mit Abstand angeordnete L'mlenkrollen geführten Zahnriemen, an dessen äußererer Umfangsfläche eine die Längsnut aufweisende Profilierung vorgesehen ist, wobei als Heizeinrichtung parallel und symmetrisch zur Längsnut zwei in Transpoitrichtung langgestreckte, plattenförmige, vertikale, mit Hochfrequenzenergie beaufschlagbare Elektroden angeordnet sind, die innerhalb des durch sie definierten Kondensatorraumes die Kunststoffmasse kapazitiv erwärmen und härten, nach Patent 23 57 956, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel und symmetrisch zur Längsnut (18) vertikal angeordneten Elektroden (40, 41) symmetrisch zum Massepotential mit negativer bzw. positiver Hochfrequenzspannung beaufschlagt sind und unterhalb der Längsnut, außerhalb des durch die beiden vertikalen Elektroden (40, 41) definierten Xondensatorraumes, eine horizontale, langgestreckte, parallel zur Bodenfläche der Längsnut (18) verlaufende Elektrode (44) mit Massepotential angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Elektrode (44) im Bereich der Heizeinrichtung unterhalb des aus im wesentlichen verluslfreiem Kunststoff bestehenden Zahnriemens (14) angeordnet ist
DE19742421103 1973-11-21 1974-05-02 Vorrichtung zum Ummanteln der Ränder von Glasscheiben Expired DE2421103C3 (de)

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NL7415116A NL7415116A (en) 1973-11-21 1974-11-20 Glass plate edge-coating appts. - comprises a segmented silicone rubber conveyor with grooved segments to contain the coating plastic
FR7438099A FR2251421A1 (en) 1973-11-21 1974-11-20 Glass plate edge-coating appts. - comprises a segmented silicone rubber conveyor with grooved segments to contain the coating plastic

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DE2421103A1 DE2421103A1 (de) 1975-12-04
DE2421103B2 DE2421103B2 (de) 1976-04-15
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