DE2423112B1 - Anordnung zur Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei oder mehr Verbraucherausgänge - Google Patents

Anordnung zur Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei oder mehr Verbraucherausgänge

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DE2423112B1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type
    • H01F19/04Transformers or mutual inductances suitable for handling frequencies considerably beyond the audio range
    • HELECTRICITY
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei oder mehr Verbraucherausgänge, bei der zur Erzielung einer hohen Entkopplungsdämpfung Hochfrequenztransformatoren mit gegeneinander entkoppelten Wicklungen verwendet werden.
Derartige Anordnungen werden insbesondere in Gemeinschaftsantennenanlagen als Verteiler zur gleichberechtigten Versorgung mehrerer Empfangsgeräte aus einer signalführenden Stammleitung oder zur Aufteilung einer Hauptstammleitung in mehrere gleichberechtigte Stammleitungen verwandt.
Üblicherweise werden zu diesem Zweck Widerstandsverteiler benutzt. Derartige Widerstandsverteiler sind zwar preiswert und breitbandig, haben jedoch den Nachteil großer Leistungsverluste, die mit steigenden Forderungen an die Entkopplung und Anpassung größer werden.
Weiterhin sind als Differenzübertrager ausgebildete Verteiler bekanntgeworden (DT-OS 22 19 234), die als Zweifach-Verteiler bei 4 dB Durchgangsdämpfung eine Entkopplung von etwa 20 dB aufweisen. Bei Verwendung von Differenzübertragern lassen sich jedoch nur Verteiler mit 2" (d. h. 2, 4, 8, 16 usw.) von Ausgängen verwirklichen.
Den gleichen Nachteil haben die aus Antennenpionier, 1970, Nr. 77, S. 4, und DT-AS 1257 907 bekannten Anordnungen, bei denen Hochfrequenzenergie mittels eines Differenztransformators auf lediglich zwei Verbraucher aufgeteilt wird. Zur Entkopplung der Ausgänge wird ein Hochfrequenztransformator mit gegeneinander entkoppelten Wicklungen verwendet.
Die Erfindung hat nun die Aufgabe, einen einfachen und weitgehend verlustfreien Verteiler mit einer frei wählbaren Anzahl gleichberechtigter, voneinander entkoppelter Ausgänge zu schaffen.
Sie löst diese Aufgabe, ausgehend von der eingangs näher erläuterten Anordnung, dadurch, daß an den Eingangsanschluß für jeden Ausgang jeweils der Anfang einer Primärwicklung eines Hoch-
frequenztransformators angeschlossen ist, deren Ende mit dem Anfang der Sekundärwicklung eines Hochfrequenztransformators für einen anderen Ausgang verbunden ist, und das Ende der Sekundärwicklungen jeweils die Ausgangsanschlüsse sind, und daß für jeden einzelnen Hochfrequenztransformator der Wicklungssinn von Primär- und Sekundärwicklung so ist, daß sie entgegengesetzte magnetische Felder erzeugen.
Die Primärwicklung und die Sekundärwicklung jedes Hochfrequenztransformators, im folgenden kurz Transformator genannt, wird somit von Strömen durchflossen, deren magnetische Felder sich abschwächen bzw. ganz aufheben. Die magnetischen Felder heben sich gegenseitig auf, wenn den Ausgangen jeweils gleiche Ströme entnommen werden und das Übersetzungsverhältnis der Transformatoren gleich 1 ist. Die Serienschaltungen aus den Primärwicklungen und den Sekundärwicklungen weisen vorzugsweise jeweils gleiche Serienimpedanz auf. Die Rückführung der Ströme von den Ausgängen zum Eingang erfolgt über eine gemeinsame Leitung, etwa über eine Masseleitung. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Ausgangsimpedanz bzw. Eingangsimpedanzen der an den Eingang bzw. die Ausgänge der Verteileranordnung angeschlossenen Schaltungen zur Entkopplung der Ausgänge voneinander beitragen. Von einem Ausgang in die Verteileranordnung rückgeführte elektrische Leistung wird durch die induktiven Blindwiderstände der Primärwicklungen und Sekundärwicklungen vermindert und auf die Eingangsimpedanz bzw. die Ausgangsimpedanzen aufgeteilt. Den anderen Ausgängen wird somit nur ein Teil der rückgeführten elektrischen Leistung zugeführt; sie sind von dem die elektrische Leistung abgebenden Ausgang entkoppelt. Optimale Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die Eingangsimpedanzen der an die Ausgänge angeschlossenen Schaltungen an die Impedanzen der Ausgänge angepaßt sind. Mit einfachen Mitteln und kostensparend können Verteiler mit gerader oder ungerader Anzahl an Ausgängen geschaffen werden. Trotz Breitbandigkeit sind seine Eigenverluste gering. Der Eingang wie auch die Ausgänge des Verteilers lassen sich auf einfachste Weise an gewünschte Impedanzwerte anpassen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Primärwicklungen und Sekundärwicklungen auf räumlich dicht gedrängten Kernen aus ferromagnetischem Material oder einem einzigen Kern aus ferromagnetischem Material aufgebracht sind. Durch den dichtgedrängten Aufbau der Transformatoren werden die Verbindungen zwischen den Enden der Primärwicklungen und den Anfängen der Sekundärwicklungen kurzgehalten und somit die Verteilerdämpfung av verringert.
Einfacher Aufbau und gute transformatorische Wirkung sind die Vorteile einer Ausführungsform, bei der die Kerne bzw. der einzige Kern Durchtrittsöffnungen für Leiter der Primärwicklungen und der Sekundärwicklungen aufweisen bzw. aufweist, die zueinander parallel ausgerichtet sind. Jedem Transformator ist hierbei eine der Durchtrittsöffnungen zugeordnet. In einer besonders einfachen und billigen Lösung sind die Kerne als Ringkerne bzw. Einlochkerne ausgebildet. Für einen Dreifachverteiler sind drei Transformatoren erforderlich.
Die gegenseitige Entkopplung dieser Transformatoren kann erhöht werden, wenn der einzige Kern drei in unterschiedliche Richtung verlaufende Durchtrittsöffnungen für Leiter der Transformatorwicklungen aufweist. Die Durchtrittsöffnungen verlaufen vorzugsweise senkrecht zueinander.
Die Verteilerdämpfung av kann weiter verringert werden, wenn die Leiter von in Serie geschalteten Primärwicklungen und Sekundärwicklungen durch benachbarte Durchtrittsöffnungen treten. Es hat sich als ausreichend herausgestellt, wenn jede Transformatorwicklung aus einem einmal durch die Durchtrittsöffnung tretenden Leiter besteht.
An den Eingang und/oder die Ausgänge des Verteilers können Transformationsnetzwerke angeschlossen sein, die vorzugsweise als Spartransformatoren ausgebildet sind. Auf diese Weise lassen sich der Eingang und die Ausgänge optimal an gewünschte Impedanzen anpassen, ohne die Eigenverluste des Verteilers wesentlich zu erhöhen. In einer vorteilhaften Ausführungsform transformieren die Spartransformatoren abwärts. Dies bedeutet, daß der Verteiler eingangsseitig an eine Anzapfung des das Eingangssignal zuführenden Spartransformators angeschlossen ist und das Ausgangssignal des Verteilers ebenfalls an Anzapfungen ausgangsseitiger Spartransformatoren abgenommen wird.
Zur Verbesserung der Anpassung oder der Entkopplungseigenschaften können an den Eingang und/oder die Ausgänge Dämpfungsnetzwerke mit Serien- und/oder Parallelwiderständen angeschlossen sein. In den meisten Fällen wird sich durch geeignete Auswahl des ferromagnetischen Materials der Kerne ein derartiges Dämpfungsnetzwerk und die damit verbundenen Verluste vermeiden lassen. Kann jedoch aus Anpassungsgründen auf ein Dämpfungsnetzwerk nicht verzichtet werden, so können die unvermeidlichen Verluste dadurch gering gehalten werden, daß den mit den Ausgängen verbundenen Wicklungsenden von Transformatorwicklungen, die durch in Serie zu diesen Transformatorwicklungen geschaltete Transformatorwicklungen transformatorisch miteinander gekoppelt sind, jeweils ein Widerstand parallel geschaltet ist.
Im folgenden sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand von Zeichnungen näher erläutert werden, und zwar zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Verteilers,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Dreifachverteilers,
F i g. 3 ein Schaltschema für die Transformatorwicklungen des Dreifachverteilers nach F i g. 2,
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines im Dreifachverteiler nach Fig. 2 verwendbaren Dreilochkerns,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines im Dreifachverteiler nach Fig. 2 verwendbaren Dreilochkerns,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines im Dreifachverteiler nach Fig.2 verwendbaren Dreilochkerns,
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des in F i g. 2 dargestellten Dreifachverteilers,
F i g. 8 den Frequenzverlauf der Verteilerdämpfung av und der Entkoppeldämpfung ae des in F i g. 7 gezeigten Dreifachverteilers,
F i g. 9 den Frequenzverlauf der Rückflußdämp-
fung am Eingang (αζ£) und an den Ausgängen (öZa) des Dreifachverteilers nach Fig. 7,
Fig. 10 ein Schaltbild eines erfindungsgemäß aufgebauten Fünffachverteilers und
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform des in Fig. 10 dargestellten Fünffachverteilers.
Fig. 1 zeigt ein Schaltschema eines erfindungsgemäßen Verteilers 1 mit einem Eingang 3 und η Ausgängen S1, S2 ... Sn. Jedem der Ausgänge S1, 52 ... Sn ist ein Transformator T1, 72... 7„ mit einer Primärwicklung 9V 92.. .9n und einer Sekundärwicklung H1, H2 ... Un zugeordnet. Das Übersetzungsverhältnis der Transformatoren 7 ist gleich 1 gewählt. Die Ausgänge 5 sind jeweils über eine Serienschaltung aus der Sekundärwicklung 11 eines der Transformatoren 7 und der Primärwicklung 9 eines anderen Transformators 7 mit dem Eingang 3 verbunden. Die Serienschaltungen sind so getroffen, daß die vom Eingang 3 zu den Ausgängen 5 fließenden Ströme in den Primärwicklungen 9 und den Sekundärwicklungen 11 der Transformatoren 7 jeweils gegengerichtete magnetische Felder erzeugen. Die Rückführung der Ströme erfolgt über Eingangsimpedanzen H1, 122 ... 12„ der an die Ausgänge 5 angeschlossenen Schaltungen und über Masse. Die Primärwicklungen 9 und die Sekundärwicklungen 11 sind gegensinnig in Serie geschaltet, d. h., unter Beachtung des Wicklungssinns sind jeweils Wicklungsenden mit Wicklungsanfängen verbunden. Bei gleich großen Serienschaltungsimpedanzen und gleich großen Eingangswiderständen der an die Ausgänge 5 angeschlossenen Schaltungen werden die Primärwicklungen 9 und die Sekundärwicklungen 11 jedes Transformators 7 von gleich großen Strömen durchflossen, deren Magnetfelder sich aufheben. Ein am Eingang 3 zugeführtes Eingangssignal gelangt somit ungehindert an die Ausgänge 5.
Die Ausgänge S sind voneinander entkoppelt. Zur Erläuterung sei angenommen, daß dem Verteiler 1 an einem der Ausgänge S, beispielsweise dem Ausgang 52, Leistung zugeführt wird. Dieser Fall kann eintreten, wenn der Ausgang 5 die vom Eingang 3 zugeführte Leistung infolge Fehlanpassung der Eingangsimpedanz 122 nicht vollständig aufnehmen kann und einen Teil dieser Leistung reflektiert. Die rückgeführte Leistung fließt über die Sekundärwicklung H2 und die Primärwicklung 9t zum Eingang 3 sowie über die Serienschaltungen der Primärwicklung 9„ mit der Sekundärwicklung H1, der Primärwicklung 92 mit der Sekundärwicklung Hn usw. zu den anderen Ausgängen S1 bzw. Sn. Die vom Ausgang 52 rückgeführte Leistung wird hierbei durch die induktiven Blindwiderstände der Serienschaltungen vermindert und auf eine Ausgangsimpedanz 14 einer an den Eingang 3 angeschlossenen Schaltung wie auch auf die Eingangsimpedanzen H1 bzw. 12„ aufgeteilt, was einer Entkopplung des Ausgangs 52 von den anderen Ausgängen entspricht. Optimale Entkopplung wird bei Anpassung der Eingangsimpedanzen 12 an die Impedanzen der Ausgänge 5 erzielt.
Die Primärwicklungen 9 und die Sekundärwicklungen 11 sind zur Verminderung der Verteilerdämpfung av auf einem gemeinsamen Kern aus ferromagnetischem Material oder zumindest auf räumlich dicht gedrängt angeordneten Kernen aufgebracht.
F i g. 2 zeigt den erfindungsgemäßen Verteiler 1 nach F i g. 1 in einer Ausführungsform als Dreifachverteiler. In dieser Ausführungsform sind gleich wirkende Teile mit Bezugsziffern bezeichnet, die gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 um die Zahl 100 erhöht sind. Der Dreifachverteiler 101 weist drei entsprechend F i g. 1 geschaltete Transformatoren 107 auf.
An seinem Eingang 103 wie an seinen Ausgängen 105 sind jedoch zu Anpassungszwecken Spartransformatoren 113 angeschaltet. Die Spartransformatoren 113 bilden in dieser Ausführungsform abwärts transformierende Transformationsnetzwerke. Der eingangsseitige Spartransformator 113 ist zu diesem Zweck zwischen einem Eingangsanschluß 115 und Masse 117 geschaltet, und der Eingang 103 des Dreifachverteilers 101 ist mit einer Anzapfung 119 des Spartransformators 113 verbunden. Entsprechend sind die ausgangsseitigen Spartransformatoren 113 zwischen die Ausgänge 105 des Dreifachverteilers 101 und Masse 117 geschaltet, und die Anzapfungen 119 sind jeweils an Ausgangsanschlüsse 121 angeschlossen. Zur weiteren Verbesserung der Anpassung können, soweit dies erforderlich ist, an die Ausgänge 105 bzw. gegebenenfalls an den Eingang 103 ein Widerstandsnetzwerk 123 angeschaltet werden. Derartige Widerstandsnetzwerke können auch bei Verteilern mit abweichender Anzahl von Ausgängen vorgesehen sein. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß derartige Widerstandsnetzwerke bei geeigneter Wahl des ferromagnetischen Materials der Kerne vermieden werden können. Die parallel zu den Ausgängen 105 des Dreifachverteilers 101 gezeichneten Widerstände 125 des Widerstandsnetzwerks 123 sind in F i g. 2 deshalb nur gestrichelt eingezeichnet.
Das Übersetzungsverhältnis der Transformatoren 107 des Dreifachverteilers 101 ist wiederum gleich 1 gewählt. F i g. 3 zeigt das Wicklungsschaltbild der auf einem gemeinsamen Dreilochkern 127 aus ferromagnetischem Material aufgebrachten Primär- bzw. Sekundärwicklungen 109 bzw. 111. Die Primärbzw. Sekundärwicklungen 109 bzw. 111 bestehen aus jeweils einem einzigen durch eine Durchtrittsöffnung 129 tretenden Leiter. Der »Wicklungssinn« ist hierbei durch die Durchtrittsrichtung der Leiter gegeben und in Fig. 3 durch Pfeile bezeichnet. Am Eingang 103 zugeführte Eingangssignale durchfließen damit jede der Durchtrittsöffnungen 129 in zwei entgegengesetzten Richtungen.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen Ausführungsformen von Dreilochkernen 127. F i g. 4 zeigt einen runden Dreilochkern 127 a, dessen Durchtrittsöffnungen 129 a zueinander achsparallel angeordnet sind. F i g. 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines kubischen Dreilochkerns 127 b, dessen Durchtrittsöffnungen 129 & jeweils parallel zu einer der Achsen eines rechtwinkligen Koordinatendreibeins angeordnet sind. Mit Hilfe des Dreilochkerns 127 b kann die Entkopplung verbessert werden. F i g. 6 zeigt eine aus drei einzelnen, jedoch räumlich dicht gedrängt angeordneten Ringkernen 131 aufgebauten Dreilochkern 127 c. Die Durchtrittsöffnungen 129 c der Ringkerne 131 verlaufen wiederum achsparallel zueinander.
Fig. 7 zeigt in einer perspektivischen Darstellung den körperlichen Aufbau des in F i g. 2 dargestellten Dreifachverteilers 101 einschließlich der Spartransformatoren 113, jedoch ohne Widerstandsnetzwerk 123. Der Dreifachverteiler 101 ist zusammen mit dem hier koaxial ausgeführten Eingangsanschluß 115
7 8
sowie den Ausgangsanschlüssen 121 auf einer Me- Masse 219 geschaltet, während der Spartransforma-
tall-Montageplatte 133 befestigt. Die Spartransfor- tor 215 eine Anzapfung 221 des Spartransformators
matoren 113 weisen Wicklungen 135 auf, die auf 213 mit Masse 219 verbindet und der Eingang 203
Einlochkernen 137 aus ferromagnetischem Material an eine Anzapfung 223 des Spartransformators 215
aufgebracht sind. Ein Ende der Wicklung 135 ist 5 angeschlossen ist. Ebenfalls zu Anpassungszwecken
mit einer Lötöse 139 des Eingangsanschlusses 115 sind die Ausgänge 205 des Fünffachverteilers 201
bzw. des in F i g. 7 links benachbarten Ausgangs- über Spartransformatoren 225 mit Masse 219 ver-
anschlusses 121 bzw. mit Lötstützpunkten 141 ver- bunden, während Ausgangsanschlüsse 227 an An-
bunden. Die Masseverbindungen der Spartransfor- zapfungen 229 angeschlossen sind,
matoren 113 werden durch Lötstellen 143 mit der io F i g. 11 zeigt in einer Draufsicht den Aufbau der
Metall-Montageplatte 133 gebildet. Die Wicklungs- in Fig. 10 dargestellten Fünffachverteileranordnung,
anfange der Primärwicklungen 109 sowie die An- Die Primär- bzw. Sekundärwicklungen 209 bzw. 211
zapfung 119 des eingangsseitigen Spartransformators der Transformatoren 207 sind auf fünf räumlich
113 sind gemeinsam an einem zusätzlichen Lötstütz- dicht gedrängt angeordneten ringzylindrischen Ein-
punkt 145 angelötet. 15 lochkernen 231 aufgebracht. Zur Befestigung des
Die Eigenschaften der Dreifachverteileranordnung Fünffachverteilers 201 sowie des Eingangsanschlus-
nach Fig. 7 sind in den Fig. 8 und 9 für einen ses 217 und der Ausgangsanschlüsse 227 ist wie-
Frequenzbereich von 40 bis 900 MHz dargestellt. Es derum eine Metall-Montageplatte 233 vorgesehen,
wurden folgende Eigenschaften gemessen: Die Spartransformatoren 213, 215 und 225 sind über
Tr ^ .. ,.. . ,.,.,. 20 kurzgehaltene Leitungsstücke an Anschlußfahnen
Verteilerdampfungav = 5,5bis 235 des in Fig. 11 nicht sichtbaren Eingangs-
6,5 dB anschlusses 217 bzw. der Ausgangsanschlüsse 227
Entkopplungsdämpfung ae ^ 23 dB angelötet.
EingangsseitigeRückflußdämpfungaZE ^ 19 dB Die in Fig. 11 dargestellte Fünffachverteiler-
Ausgangsseitige Rückflußdämpfung aZ/l ^ 17,5 dB 25 anordnung hat im Frequenzbereich von 40 bis
300 MHz folgende Eigenschaften:
Fig. 10 zeigt den erfindungsgemäßen Verteiler 1
in einer Ausführungsform als Fünffachverteiler 201. Verteilerdämpfung av = 7,7 bis
Hier wie auch im folgenden sollen gleich wirkende 8 dB
Teile durch Bezugsziffern bezeichnet werden, die um 30 Entkopplungsdämpfung ae ^ 19 dB
die Zahl 200 gegenüber der Ausführungsform nach „. . . _..,„„... , ^ ,„ JT>
Fig. 1 bezeichnet sind. Der Fünffach-Verteiler 201 EingangsseitigeRuckflußdampfungaZE £ 18 dB
weist fünf Transformatoren 207 auf, deren Ausgangsseitige Rückflußdämpfung aZA I> 18 dB
Primär-Sekundärwicklungen 209 bzw. 211 entsprechend der im Zusammenhang mit F i g. 1 erläuterten 35 Obwohl in den Ausführungsbeispielen lediglich Art und Weise miteinander bzw. mit einem Eingang Verteiler mit ungerader Anzahl der Ausgänge be- 203 bzw. Ausgängen 205 verbunden sind. Der Ein- schrieben wurden, können auch Verteiler mit gegang 203 ist über zwei zum Eingang 203 hin abwärts rader Anzahl der Ausgänge aufgebaut werden,
transformierende, hintereinandergeschaltete Spar- Weiterhin können die in den Ausführungsbeispietransformatoren 213, 215 mit einem Eingangs- 40 len beschriebenen Anpassungsnetzwerke durch Wianschluß 217 verbunden. Der Spartransformator 213 derstandsnetzwerke mit Serien- und/oder Parallelist hierbei zwischen den Eingangsanschluß 217 und widerständen ersetzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei oder mehr Verbraucherausgänge, bei der zur Erzielung einer hohen Entkopplungsdämpfung Hochfrequenztransformatoren mit gegeneinander entkoppelten Wicklungen verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingangsanschluß (3) für jeden Ausgang (S1... 5n) jeweils der Anfang einer Primärwicklung (9) eines Hochfrequenztransformators (7) angeschlossen ist, deren Ende mit dem Anfang der Sekundärwicklung (11) eines Hochfrequenztransformators (7) für einen anderen Ausgang verbunden ist und das Ende der Sekundärwicklungen (11) jeweils die Ausgangsanschlüsse (S1... 5„) sind, und daß für jeden einzelnen Hochfrequenztransformator (7) der Wicklungssinn von Primär- und Sekundärwicklung so ist, daß sie entgegengesetzte magnetische Felder erzeugen.
2. Verteileranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der Transformatoren gleich 1 ist.
3. Verteileranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Serienschaltungen aus Primärwicklung eines Transformators und Sekundärwicklung eines anderen Transformators jeweils gleiche Serienimpedanzen aufweisen.
4. Verteileranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen (9) und Sekundärwicklungen (11) der Transformatoren (7) auf räumlich dicht gedrängten Kernen (131, 231) aus ferromagnetischem Material oder einem einzigen Kern (127 a, 127 b, 127 c) aus ferromagnetischem Material aufgebracht sind.
5. Verteileranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne (131, 231) bzw. der einzige Kern (127 a) Durchtrittsöffnungen (129 a, 129 c) für Leiter der Primärwicklungen (9) und der Sekundärwicklungen (11) aufweisen bzw. aufweist, die zueinander achsparallel ausgerichtet sind.
6. Verteileranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne als Ringkerne ausgebildet sind.
7. Verteileranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einzige Kern (127 b) drei in unterschiedlichen Richtungen verlaufende Durchtrittsöffnungen (129 b) für Leiter der Primärwicklungen (9) und der Sekundärwicklungen (11) aufweist.
8. Verteileranordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter von in Serie geschalteten Primärwicklungen (9) und Sekundärwicklungen (11) durch benachbarte Durchtrittsöffnungen (129) treten.
9. Verteileranordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen (9) und Sekundärwicklungen (11) jeweils aus einem einmal durch die Durchtrittsöffnung (129) tretenden Leiter bestehen.
10. Verteileranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingang und/oder die Ausgänge Transformationsnetzwerke (119; 213, 215, 225) angeschlossen sind.
11. Verteileranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformationsnetzwerke (119; 213, 215, 225) als Spartransformatoren ausgebildet sind.
12. Verteileranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spartransformatoren abwärts transformieren.
13. Verteileranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingang (3) und/oder die Ausgänge (5) Widerstandsnetzwerke mit Serien- und/oder Parallelwiderständen angeschlossen sind.
14. Verteileranordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß den mit den Ausgängen (5) verbundenen Wicklungsenden von Transformatorwicklungen (11), die durch in Serie zu diesen Transformatorwicklungen (11) geschaltete Transformatorwicklungen (9) transformatorisch miteinander gekoppelt sind, jeweils ein Widerstand (125) parallel geschaltet ist.
DE19742423112 1974-05-13 1974-05-13 Anordnung zur Aufteilung von Hochfrequenzenergie auf zwei oder mehr Verbraucherausgänge Expired DE2423112C2 (de)

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DK207475A DK207475A (da) 1974-05-13 1975-05-12 Fordelerorgan med mindst to til en indgang transformatorkoblede og fra hinanden afkoblede udgange
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3016073A1 (de) * 1977-12-19 1980-11-06 Marconi Co Ltd Leistungs-kombinations- oder -teilerweichen-anordnung

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DE3016073A1 (de) * 1977-12-19 1980-11-06 Marconi Co Ltd Leistungs-kombinations- oder -teilerweichen-anordnung

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