DE2424962C3 - Im Kofferraum von Kraftfahrzeugen mitführbare Anzeigevorrichtung - Google Patents

Im Kofferraum von Kraftfahrzeugen mitführbare Anzeigevorrichtung

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DE2424962C3
DE2424962C3 DE19742424962 DE2424962A DE2424962C3 DE 2424962 C3 DE2424962 C3 DE 2424962C3 DE 19742424962 DE19742424962 DE 19742424962 DE 2424962 A DE2424962 A DE 2424962A DE 2424962 C3 DE2424962 C3 DE 2424962C3
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DE19742424962
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Anton 7970 Leutkirch Liedl
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8960 KEMPTEN
SIRCH WERNER
UNGLERT MARTIN
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8960 KEMPTEN
SIRCH WERNER
UNGLERT MARTIN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q7/00Arrangement or adaptation of portable emergency signal devices on vehicles
    • B60Q7/005Devices without lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine im Kofferraum von Kraftfahrzeugen mitführbare Anzeigevorrichtung, bestehend aus einem, zwei Breitseiten und vier Schmalseiten aufweisenden flachen Gehäuse, in welchem mehrere mit Symbolen versehene Tafeln parallel zueinander angeordnet und einzelnen durch eine an einer Gehäuseschmalseite vorgesehene Öffnung herausbewegbar sind, wobei jeweils ein Halteabschnitl der Tafel im Gehäuse verbleibt.
Eine derartige Anzeigevorrichtung ist aus dem DE-GM 18 27 757 bekannt. Dabei ist das Gehäuse allseitig geschlossen und weist an seiner oberen Schmalseite einen Schlitz auf, durcu welchen eine oder mehrere Tafeln nach oben herausgezogen werden können. Das Tafelformat ist kleiner als das Format der Breitseite des Gehäuses. Es muß für irgendeine Arretierung der Tafeln im herausgezogenei.. Zustand gesorgt sein, worüber aber nichts ausgesagt ist.
Zweck der Anzeigevorrichtung ist es, nachkommenden Fahrzeugen den Mangel des liegengebliebenen Fahrzeuges zu signalisieren. Beispielsweise braucht das liegengebliebene Fahrzeug Benzin oder Werkzeug. Auch kann es sein, daß ein Arzt benötigt wird bzw. daß die Polizei zu verständigen ist. Die Unfallgefahr wird verringert, wenn nur die Fahrzeuge halten, die aufgrund des gegebenen Signals tatsächlich helfen können. Manchmal reicht es auch aus, wenn die Meldung einfach weitergegeben wird, ohne daß nachkommende Fahrzeuge halten müssen. In allen Fällen ist es aber notwendig, daß das Signal schon von weitem erkannt wird, weswegen die Tafeln ein bezogen auf die Gehäusegröße möglichst großes Format haben müssen. Auch kommt es der Auffälligkeit zugute, wenn sich die Tafel in irgendeiner Form vom Gehäuse abhebt, d. h., daß die Tafel in ihrer Funktionsstellung mit dem Gehäuse keine optische Einheit bilden sollte. Diesem Zweck trägt der Vorschlag nach dem genannten DE-GM 18 27 757 nur unvollkommen Rechnung.
Das DE-GM 17 01 208 zeigt einen Kasten mit einem Deckel und einer Schilderkombination, die im Kasten untergebracht ist. Aus dem Kasten kann ein Trägerrohr herausgezogen werden, an welchem die Schilder mittels Klemmschrauben zu befestigen sind. Der Kasten kann auch weitere lose Schilder aufnehmen, die unabhängig aufzustellen sind.
Die DE-OS 19 34 518 zeigt ein Gehäuse, das zur Aufnahme der Schenkel eines Warndreiecks dient, dabei sollen die Schenkel des Dreiecks eine zwangsläufig geschlossene kinematische Kette bilden, um eine möglichst einfache Handhabung bei der Aufstellung zu erreichen. Die Schenkel sind alle miteinander gelenkig verbunden und zwei Schenkel sind am oberen Gehäuserand einander gegenüberliegend schwenkbar gelagert. Da die Gehäuseliöhe nur geringfügig größer als die Schenkelbreite ist, lassen sich im Gehäuse zusätzliche Anzeigetafeln nicht unterbringen.
Schließlich zeigt auch das DE-GM 19 74 527 ein zusammenlegbares Warndreieck, bei dem in einem schmalen Gehäuse die Schenkel des Warndreiecks flach aneinanderliegend untergebracht sind. Das Gehäuse besteht aus zwei L-förmigen Teilen, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Das Oberteil wird nach hinten geschwenkt, um das Warndreieck aufzustellen. Anzeigetafeln, welche den Grund der Panne signalisieren, lassen sich in diesem Gehäuse ebenfalls nicht unterbringen.
Auch ist aus der US-PS 25 28 962 eine Anzeigevorrichtung bekannt, die aus einem, mit Rollen versehenen Wagen besteht, der einen Ständer aufweist, an dem zwei jeweils etwa unter 45° schräg angeordnete und oben zusammenstoßende Wannen befestigt sind, in denen schmale, mit Symbolen versehene Flügelarme um eine gemeinsame Achse schwenkbar angeordnet sind. Der Ständer ist nach oben verlängert und trägt an seinem oberen Ende eine mit Schwenkarmen versehene Welle. An den Schwenkarmen ist jeweils eine Stange angelenkt, deren anderes Ende wahlweise mit einem der Flügelarme verbunden werden kann, nachdem dieser um etwa 45° aus der Wanne in eine Horizontalstellung geschwenkt worden ist. Ein motorischer Antrieb bewirkt über ein i lin- und Herschwenken der Welle ein langsameres Auf- und Abschwenken der Flügelarme. Diese Anzeigevorrichtung ist nicht als individuelles Hilfsmittel zum Mitführen im Kofferraum geeignet. Die Wanne ist nur an einer Breitseite offen. Die Flügelarme sind nur schmal und können zwar zur Verkehrslenkung dienende Fahrsignale geben, nicht aber großflächige, von weitem erkennbare Symbole, wie Benzinkanister, Werkzeug usw. tragen. Die Aufmerksamkeit des
f>' Verkehrs wird durch dauerndes Auf- und Abschwenken der Flügelarme erzielt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs beschriebene Anzeigevorrichtung dahingehend weiter auszubil-
den, daß bei einfacher Herstellung die Funktionssicherheit erhöht und die Sigp.alwirkung verbessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gehäuse an zwei aneinander grenzenden Schmalseiten stirnseitig offen ist und daß die Tafeln um s eine gemeinsame, benachbart ekvr Gehäuseecke angeordnete Achse um 90° aus einer Ruhestellung in eine Anzeigestellung schwenkbar gelagert sind.
Der Vorteil der Erfindung besteht dann, daE die Tafeln dasselbe Format wie die Gehäusebreitseite erhalten können, womit für nicht faltbare Tafeln die maximale Größe erreicht ist Das Gehäuse ist als Tasche ausgebildet, ist also an der oberen und einer seitlichen Schmalseite offen. Die verschiedenen Tafeln sind mittels eines einzigen Schwenkbolzens am Gehäuse befestigt, können also einerseits nicht herausfallen, sind aber gleichwohl herausschwenkbar und nehmen in der Funktionsstellung eine Hochformat-Stellung gegenüber dem liegenden Format des Gehäuses ein, womit eine besondere Augenfälligkeit erzielt wird. Jegliche Arretierungen der Tafeln in der Funktionsstellung entfallen. Die Tafeln befinden sich in der Funktionsstellung seitlich neben dem Gehäuse, was der Standsicherheit zugute kommt und eine weitere Ausgestaltung ermöglicht, die darin besteht, daß benachbart der beiden oberen Gehäuseecken an einer der beiden Breitseiten jeweils ein Schwenkarm aus einer Ruhestellung im Gehäuse in eine Funktionsstellung aus dem Gehäuse herausschwenkbar gelagert ist, in welcher die freien Enden der Schwenkarme miteinander verbindbar sind, so daß sich mit dem oberen Gehäuserand ein etwa gleichseitiges Warndreieck ergibt. Die Anzeigevorrichtung kann damit einen Doppelzweck erfüllen, nämlich warnen und ein spezielles Hilfesignal signalisieren.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, sei die Erfindung näher beschrieben.
Die Figur zeigt eine perspektivische Ansicht der neuen Anzeigevorrichtung.
Ein flaches Gehäuse 10 hat ein rechteckförmiges Format und besteht aus zwei Wänden 22, die die Breitseiten des Gehäuses darstellen. Die Wände 22 sind durch einen Boden 16 und eine Stirnwand miteinander verbunden. Die anderen beiden Schmalseiten 12 und 14 des Gehäuses sind offen. Am Boden 16 ist eine Aufstellstrebe 18 um eine zum Boden senkrechte Achse 20 in ihrer Mitte schwenkbar gelagert. In der Ruhestellung liegt die Strebe 18 längs des Bodens 16 und damit bündig zum Gehäuse. In der Aufstellstellung erstreckt sich die Strebe rechtwinklig zu den Breitseiten 22 des Gehäuses und verhindert ein Umkippen.
Im Inneren des Gehäuses 10 sind mehrere rechteckförmige Tafeln 24, 26, 28 angeordnet, deren Format etwa gleich demjenigen des Gehäuses 10 ist, die im Ausführungsbeispiel jedoch seitlich über die Schmnlseite 14 vorstehen. Alle Tafeln 24, 26, 28 sind um eine gemeinsame Schwenkachse 30 am Gehäuse schwenkbar gelagert. Diese Schwenkachse befindet sich benachbart einer Gehäuseecke, und zwar derjenigen zwischen dem Boden 16 und der offenen Schmalseite 14.
In der Figur ist die Tafel 28 ;r der Funktionsstellung, also der herausgeschwenkicn Stellung dargestellt. Man erkennt, daß die Tafeln jeweils etwa um 90° aus der Ruhestellung in die Funktionsstellung geschwenkt werden müssen, also in der Ruhestellung ein liegendes Format und in der Funktionsstellung ein stehendes Format (Hochkant) aufweisen. Alle Tafeln sind mit Symbolen vorzugsweise beidseitig versehen. So hat die Tafel 28 die Darstellung eines Kanisters, während die weiteren Tafeln ein rotes Kreuz zum Zeichen, daß ein Arzt benötigt wird, die Darstellung eines Werkzeugsymbols oder das Wort »Polizei« aufweisen. Beide Breitseiten tragen das in der Zeichnung nicht dargestellte Wort »Bitte« oder das englische Wort »Help«. Dank der Tatsache, daß jede Tafel beidseitig dasselbe Symbol aufweist kann durch die neue Anzeigevorrichtung die jeweilige Information sowohl an den nachkommenden als auch an den entgegenkommenden Verkehr weitergegeben werden.
In der Figur sind drei Tafeln 24, 26, 28 veranschaulicht, doch versteht sich, daß auch eine größere Zahl von Tafeln verwendet werden kann.
Am oberen Längsrand 12 des Gehäuses 10 sind zwei gleichlange Schwenkarme 32, 34 schwenkbar gelagert, deren Länge gleich der Länge des oberen Randes des Gehäuses 10 ist. In der Ruhestellung nehmen die Schwenkarme 32, 34 die in der Figur gestrichelt dargestellte Diagonalstellung ein. Um sie in Funktionsstellung zu bringen werden sie aus dem Gehäuse nach oben herausgeschwenkt und mit ihren freien Enden miteinander verbunden. Zu diesem Zweck ist an einem Schwenkarm ein Druckknopf 40 und am anderen eine Ausnehmung 42 vorgesehen, die miteinander bei 44 verrastet werden können. An einem der Schwenkarme ist eine biegsame weiße Folie oder ein Tuch in Form eines dreieckigen Zuschnittes befestigt, das auch am oberen Rand 12 des Gehäuses befestigt ist. Diese Bespannung ist mit 36 bezeichnet und trägt das bekannte Symbol eines Warndreiecks. Wenn die Schwenkarme 32, 34 in der beschriebenen Weise aufgestellt sind, ist das Tuch 36 gespannt.
Mit wenigen Handgriffen läßt sich somit die neue Anzeigevorrichtung aufstellbereit machen und ist in der Lage nicht nur eine Warnfunktion zu erfüllen, sondern auch dem Verkehr die spezielle Information bezüglich der benötigten Hilfe zu vermitteln.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist nicht dargestellt worden, daß längs des oberen Randes des Gehäuses 10 auf mindestens einer der beiden Wände 22 ein horizontaler Streifen von der gleichen Breite wie die Schwenkarme 32, 34 vorgesehen ist, so daß optisch der Eindruck eines geschlossenen Dreiecks vermittelt wird. Die Schwenkarme und der Gehäuserandstreifen tragen ein reflektierendes Material, wie dies bei handelsüblichen Warndreiecken bekannt ist.
Um bei Nachtbetrieb die Anzeigevorrichtung schon frühzeitig sichtbar zu machen ist nahe mindestens des einen Endes der Strebe 18 eine Halterung für eine Taschenlampe vorgesehen. Diese Halterung besteht aus zwei Schwenkzungen 38, ·. .flehe sich im Ruhezustand parallel zur Strebe 18, und z- r an deren beiden Seitenflächen erstrecken und die nach ooen geschwenkt werden können, um den Griff einer Taschenlampe zu umfassen.
Das Gehäuse, die Tafeln und die Streben und auch die Schwenkarme können alle ais Kunststoffteile hergestellt sein, wobei jedoch vorgezogen wird, die Strebe 18 aus einem Material mit höherem spezifischem Gewicht, also insbesondere Stahl herzustellen, um die Kippgefahr zu verringern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Im Kofferraum von Kraftfahrzeugen mitführbare Anzeigevorrichtung bestehend aus einem, zwei Breitseiten und vier Schmalseiten aufweisenden flachen Gehäuse, in welchem mehrere mit Symbolen versehene Tafeln parallel zueinander angeordnet und einzeln durch eine, an einer Gehäuseschmalseite vorgesehene öffnung herausbewegbar sind, wobei jeweils ein Halteabschnitt der Tafel im Gehäuse verbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) an zwei aneinander grenzenden Schmalseiten (12,14) stirnseitig offen ist und daß die Tafeln (24, 26, 28) um eine gemeinsame, benachbart einer Gehäuseecke angeordnete Achse (30) um 90° aus einer Ruhestellung in eine Anzeigestellung schwenkbar gelagert sind.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart der beiden oberen Gehäuseecken an einer der beiden Breitseiten jeweils ein Schwenkarm (32, 34) aus einer Ruhestellung im Gehäuse (10) in eine Funktionsstellung aus dem Gehäuse herausschwenkbar gelagert ist, in welcher die freien Enden der Schwenkarme miteinander verbindbar sind, so daß sich mit dem oberen Gehäuserand ein etwa gleichseitiges Warndreieck ergibt.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine biegsame Folie (36) von dreieckförmigem Zuschnitt an einem der beiden Schwenkarme (32, 34) und am oberen Gehäuserand befestigt und in der Funktionsstellung der Schwenkarme gespannt ist.
4. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außen an der Bodenschmalseite des Gehäuses (10) etwa in der Längsmitte eine Aufstellstrehe (18) um eine zum Boden rechtwinklige Achse schwenkbar gelagert ist.
DE19742424962 1974-05-22 1974-05-22 Im Kofferraum von Kraftfahrzeugen mitführbare Anzeigevorrichtung Expired DE2424962C3 (de)

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DE2424962A1 DE2424962A1 (de) 1975-12-04
DE2424962B2 DE2424962B2 (de) 1980-03-20
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