DE2425137A1 - Elektrophotographisches kopiergeraet - Google Patents

Elektrophotographisches kopiergeraet

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Description

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Elektrophotographisches Kopiergerät
Die Erfindung bezieht sich auf elektrophotographische Kopiergeräte und insbesondere auf solche elektrophotographischenKopiergeräte, bei denen Teilelemente vor dem Anhaften von Staub und ähnlichen Fremdstoffen geschützt sind.
Unter den elektrophotographischen Kopiergeräten gibt es ein System, bei dem ein elektrostatisches Ladungsbild auf einem lichtempfindlichen Organ mit einer leitenden Schicht und einer photoleitfähigen Schicht ausgebildet und dann auf ein Aufzeichnungsmaterial, beispielsweise ein elektrostatisches Aufzeichnungspapier, übertragen wird,
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Deutsche Bank (München) Kto. 51/61 070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670 43-804
worauf die Entwicklung des Aufzeichnungsmaterials folgt, wie im Falle der Anwendung des T.E.S.I.-Verfahrens. Bei den oben erwähnten Kopiergeräten mit einer übertragung des elektrostatischen Ladungsbildes wird die Oberfläche eines lichtempfindlichen Organs keiner Entwicklung unterworfen, was einen Unterschied zu den ein xerographisches Verfahren anwendenden Kopiergeräten darstellt, bei dem das Laden, Belichten und Entwickeln am lichtempfindlichen Organ durchgeführt werden und dann das entwickelte. Bild auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen wird. Auf der anderen Seite gibt es wie im Falle der Anwendung des Verfahrens der Modulation des Ionenstroms ein weiteres System, bei dem ein Ionenstrommodulationsgitter (nachstehend als lichtempfindlicher Schirm bezeichnet) verwendet wird, das eine leitende Schicht und eine photoleitfähige Schicht aufweist und mit einer Anzahl feiner Poren versehen ist, wobei auf dem lichtempfindlichen Schirm ein elektrostatisches Ladungsbild ausgebildet wird und dann ein weiteres Ladungsbild in Übereinstimmung mit dem Bild auf dem Schirm auf einem Aufzeichnungsmaterial ausgebildet wird, das gesondert von dem Schirm angeordnet ist. Anschließend wird das Aufzeichnungsmaterial, das das auf diese Weise gebildete, auf dem oben erwähnten Ionenstrommodulationsverfahren basierende elektrostatische Ladungsbild trägt, der Entwicklung unterworfen. Da bei jedem dieser Systeme keine Notwendigkeit besteht, mit Reinigungsmaterialien zu arbeiten, beispielsweise
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zum Entfernen überschüssigen Toners von der Oberfläche eines lichtempfindlichen Organs oder eines lichtempfindlichen Schirms, auf dem ein elektrostatisches Ladungsbild ausgebildet wird, und insbesondere im Falle des Systems, das das Ionenstrommodulationsverfahren anwendet, das Aufzeichnungsorgan nicht berührt werden muß, existiert keine Möglichkeit, daß die lichtempfindliche Oberfläche einer mechanischen Zerstörung unterliegt, so daß erwartet wird, daß die lichtempfindliche Oberfläche für eine lange Benutzungsdauer stabile Beschaffenheit aufweist.
Wenn ein derartiges lichtempfindliches Organ oder ein derartiger lichtempfindlicher Schirm zur Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbildes, wie oben erwähnt, für eine lange Zeitdauer einer Koronaentladung unterworfen worden Bt, entstehen Unterschiede in der Oberflächenbeschaffenheit. Es kommt häufig vor, daß es tatsächlich unmöglich wird, ein elektrostatisches Ladungsbild auf einer derartigen Oberfläche auszubilden. Der Grund hierfür liegt darin, daß feine staubartige Teilchen von 0,1 bis 50 u, die überwiegend aus oxydiertem Silicium bestehen und in der Luft dahintreiben, infolge der Koronaionen Ladungen annehmen und an der Oberfläche des lichtempfindlichen Organs und des Schirms anhaften, wodurch sie eine Abnahme des Ctberflächenwiderstands des lichtempfindlichen Organs begründen. Diese Erscheinung
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ist empirisch gefunden worden. Wenn ein lichtempfindliches Organ benutzt wird, dessen Oberflächenwiderstand, wie oben beschrieben, abgesenkt worden ist, ist es nicht mehr möglich, die Oberfläche des lichtempfindlichen Organs in ausreichendem Maße zu laden, so daß der Kontrast eines reproduzierten Bildes verschlechtert wird. Wenn diese Erscheinung der Abnahme des Oberflächenwiderstands des lichtempfindlichen Organs anhält, wird es darüber hinaus unmöglich, ein reproduziertes Bild zu erhalten, das bei der praktischen Verwendung anhaltend genug ist. Insbesondere im Falle des oben erwähnten lichtempfindlichen Schirms mit zahlreichen Poren ist es schwierig, eine Reinigungseinrichtung zum Entfernen von Staub von dessen Oberfläche anzuwenden. Bei dem xerographischen System stellt die Ansammlung von Staub auf dem lichtempfindlichen Organ kein Problem dar, da die Oberfläche des lichtempfindlichen Organs entwickelt und gereinigt wird.
Mit der Erfindung soll daher ein elektrophoto-
graphisches Kopiergerät geschaffen werden, bei dem Komponenten vor dem Anhaften von Staub oder dgl. Fremdmaterialien geschützt sind. Insbesondere soll verhindert werden, daß am lichtempfindlichen Element Staub oder dgl. Fremdmaterialien anhaften. Darüber hinaus soll das elektrophotographische Kopiergerät gemäß der Erfindung mit Luft gefüllt sein, die
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keinen Staub und ähnliche Fremdmaterialien enthält. Das erfindungsgemäße elektrophotographische Kopiergerät soll eine geeignete Staübsammeleinrichtung enthalten, die im Aufbau .kompakt und von hervorragender Wirkung ist. Das lichtempfindliche Element soll vor der Ansammlung von Staub und dgl. Fremdmaterialien auf demselben geschützt werden, ohne daß das Element gereinigt wird. Schließlich soll mit der Erfindung ein elektrophotographisches Kopiergerät geschaffen werden, welches die oben erwähnten üblichen Nachteile vermeidet und ein exzellentes Bild für eine lange Zeitdauer erhalten läßt.
Diese Ziele der vorliegenden Erfindung werden durch ein unten näher beschriebenes elektrophotographisches Kopiergerät erreicht. Ein in einem elektrophotographischen Kopiergerät gemäß der Erfindung zu verwendendes lichtempfindliches Element wird zur. Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbilds auf demselben benützt, wobei das so gebildete Ladungsbild aber nicht entwickelt sondern auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen wird. Nach der Übertragung wird das Aufzeichnungsmaterial entwickelt. Erfindungsgemäß wird ein elektrophotographisches Kopiergerät vorgeschlagen, das mit einer Staübsammeleinrichtung versehen ist, die vermeidet, daß Staub oder dgl. Fremdmaterialien an dem lichtempfindlichen Element in dem elektrophotographischen Kopiergerät anhaften, wie es oben beschrieben wurde. Der Ort der Anbringung einer
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derartigen Staubsammeleinrichtung kann frei gewählt werden, wenn nur gewährleistet ist, daß sie Staub oder dgl. Fremdmaterialien vom Anhaften an dem lichtempfindlichen Element hindert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen schematische Ansichten einer Ausführungsform der Erfindung, bei der ein elektrischer Staubsammler in der Nähe eines Koronaentladers vorgesehen ist, wobei Fig. 1 eine zum Teil aufgebrochene perspektivische Darstellung und Fig. 2 eine Schnittdarstellung zeigt.
Fig. 3 bis 5 sind schematische Schnittdarstellungen einer erfindungsgemäßen Ausführungsform, bei der ein Koronaentlader und ein elektrischer Staubsammler mit einem Verbindungsorgan verbunden sind.
Fig. 6 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
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bei der eine Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einem elektrophotographischen Kopiergerät mit einem lichtempfindlichen Schirm eingesetzt ist.
Fig. 7 ist eine schematische Schnittdarstellung eines Systems, bei dem die Erfindung an einem nach dem T.E.S.I.-Verfahren arbeitenden elektrophotographischen Kopiergerät angewendet wird.
Fig. 8 und 9 sind schematische Darstellungen einer Ausführungsform der Erfindung, bei der von Staub befreite Luft in ein elektrophotographisches Kopiergerät geführt wird.
Fig. 10 bis 20 zeigen verschiedene Ausführungsformen eines elektrischen Staubsammlers gemäß der Erfindung.
Fig. 10 ist eine perspektivische,zum Teil aufgebrochene Darstellung einer Ausführungsform eines Staubsammlers, bei dem im Durchlaß für einen Luftstrom ein leitendes Gitter vorgesehen ist.
Fig. 11 ist eine zum Teil aufgebrochene Darstellung einer Ausführungsform eines Staubsammlers,
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bei dem entlang des Durchlasses für einen Luftstrom ein Koronaentladungsdraht und ein Filter vorgesehen sind.
Fig. 12 ist eine zum Teil aufgebrochene perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Staubsammlers, bei dem entlang des Durchlasses für einen Luftstrom leitende Gitter vorgesehen sind.
Fig. 13 zeigt einen Querschnitt des Staubsammlers gemäß Fig. 12.
Fig. 14 zeigt einen schematischen Querschnitt einer Modifikation des Staubsammlers gemäß Fig. 12.
Fig. 15 ist eine zum Teil aufgebrochene perspektivische Darstellung eines Aufbaus, der einen Teil des Luftstromdurchlasses unter Verwendung einzelner wellenförmiger leitender Elemente bildet.
Fig. 16 ist ein Schnitt des Aufbaus gemäß Fig. 15. Fig. 17 ist eine zum Teil aufgebrochene perspektivische
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Darstellung, die einen Aufbau zeigt, der einen Teil des LuftStromdurchlasses unter Verwendung durchgehender wellenförmiger leitender Elemente bildet.
Fig. 18 und 19 sind schematische Darstellungen zur Illustration der Arbeitsweise des Staubsammlers gemäß Fig. 17.
Fig. 20 ist eine zum Teil aufgebrochene perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Staubsammlers, bei der anstelle eines Entladungsdrahts wie bei dem Staubsammler gemäß Fig. 12 Nadelelektroden verwendet werden.
Fig. 21 ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen dem Staubsammeivermögen und dem Koronastrom.
Wenn man eine Koronaentladung auf ein lichtempfindliches Element, beispielsweise ein lichtempfindliches Organ oder einen lichtempfindlichen Schirm, einwirken läßt, kommt es leicht dazu, daß Staub oder dgl. Fremdmaterialien an dem lichtempfindlichen Element anhaften. Um den durch eine Koronaentladung leicht an dem lichtempfindlichen Element anhaftenden Staub zu entfernen, ist es am günstigsten, einen elektrischen Staubsammler einzusetzen, der eine Korona-
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entladung verwendet. In Fig. 1 ist der Aufbau einer erfindungsgemäßen Ausführungsform schematisch gezeigt, bei der ein Staubsammler in der Nähe eines Koronaentladers vorgesehen ist, der eine Koronaentladung auf das lichtempfindliche Element richtet, wobei mit 1 ein Koronaentlader herkömmlichen Typs bezeichnet ist, mit 6 ein Entladungsgrad und mit 8 eine Spannungsquelle desselben. Es ist ein elektrischer Staubsammler 2 vorgesehen, der eine Koronaentladung anwendet und einen Entladungsdraht 7 und eine Spannungsquelle 9 aufweist. Der Koronaentlader 1 und der elektrische Staubsammler 2 sind in einem metallischen Gehäuse 5 untergebracht. Die Lufteinlaßseite des elektrischen Staubsammlers 2 und die dem Koronaentlader 1 zugewandte Luftaustrittsseite sind mit leitenden Gittern 3 und 4, beispielsweise einem metallischen Netz, geschlossen. Der Pfeil zeigt die Richtung des Luftstroms an, wobei ein Ionenstrom benützt werden kann, der von einem außen vorgesehenen Gebläse oder der Koronaentladung erzeugt wird.
Bei dem obigen Aufbau tritt die Luft zuerst in den elektrischen Staubsammler 2 ein , so daß in dem Luftstrom vorhandener Staub infolge der durch den Entladungsdraht erzeugten Koronaionen veranlaßt wird, Ladungen zu tragen. Der Staub haftet dann' an den Wänden des elektrischen Staubsammlers an, wodurch die Luft gereinigt wird. Danach tritt •die gereinigte Luft in den Koronaentlader 1 ein und dient
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.dazu, durch den Entladungsdraht erzeugte Koronaionen zum lichtempfindlichen -Element IO zu tragen. Demgemäß wird vermieden, daß in der Luft befindlicher Staub elektrostatisch am lichtempfindlichen Element 10 anhaftet, so daß auf diese Weise das oben erwähnte Ziel erreicht wird. Das heißt, daß die Benutzungsdauer des lichtempfindlichen Elements 10 in hohem Maße erhöht wird.
Fig. 2 zeigt eine v/eitere erfindungsgemäße Ausführungsform. Ein lichtempfindliches Element 1O1 bewegt sich unter einem Koronaentlader I^ und wird durch eine Koronaentladung von einem Entladungsdraht 12 geladen. Ein Entladungsdraht 13 ist zur Staubsammlung vorgesehen, während ti ie Koronaentladung in Richtung eines leitenden Gitters 14 einen Luftstrom verursacht, wodurch Luft durch eine öffnung 11 gesaugt wird. Wenn das leitende Gitter geerdet ist, wird das lichtempfindliche Element 10, nicht geladen. Eine an den Entladungsdraht 13 angelegte Spannung kann irgendeine Glexchspannungspolarität besitzen oder eine Wechselspannung sein, wobei das Staubsammelvermögen etwa proportional der Höhe des Stroms ist. Bei diesem Aufbau wird bei der Koronaentladung, bei der das lichtempfindliche Element 1O1 mit gereinigter Luft beschickt wird, derselbe Effekt wie bei der vorerwähnten Ausführungsform erreicht. Es versteht sich, daß in Fig. 2 mit 1 der korona-
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entlader und mit 2, der elektrische Staubsammler bezeichnet sind.
Bei beiden oben beschriebenen Ausführungsformen sind sowohl der Koronaentlader als auch der elektrische Staubsammler in einem einzigen Gehäuse vorgesehen.Sie können in Übereinstimmung mit dem Aufbau des elektrophotographischen Kopiergeräts oder dgl. aber auch gesondert vorgesehen sein, in welchem Falle sie mit Hilfe eines Verbindungsorgans / beispielsweise eines Rohrs, miteinander verbunden sind. Darüber hinaus können im Hinblick auf ein erhöhtes Staubsammelvermögen bekannte Vorrichtungen, wie beispielsweise ein aus Glaswolle, Stoff oder dgl. zusammengesetztes Filter, zusammen mit einem eine Koronaentladung anwendenden elektrischen Staubsammler eingesetzt werden. Zum Zwecke des Entfernens von an den Wänden des elektrischen Staubsammlers anhaftendem Staub oder dgl. Fremdstoffen ist es möglich, die Wände einer Vibration oder einem Hammerstoß auszusetzen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein Koronaentlader I2 der in Fig. 1 gezeigten herkömmlichen Art und ein elektrischer Staubsammler 22, der eine Koronaentladung anwendet, mit einem Verbindungsorgan 15, beispielsweise einem flexiblen Rohr, verbunden sind.
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Ein lichtempfindliches Element 10~ bewegt sich unter dem Koronaentlader 1„ und wird mit Hilfe einer Koronaentladung von einem Entladungsdraht 16 geladen. Ein weiterer Entladungsdraht 17 ist zum Zwecke der Staubsammlung vorgesehen, wobei das Entladen in Richtung eines leitenden Gitters 18 einen Luftstrom verursacht, indem Luft von einer Öffnung 19 angesaugt wird. Die an den Entladungsdraht 17 angelegte Spannung ist dieselbe wie im Falle der Ausführungsform gemäß Fig. 2. Der Querschnitt des Verbindungsorgans 15 besitzt im Hinblick eines geringen Widerstands gegenüber dem Luftstrom vorteilhaft dieselbe Gestalt und/oder Fläche wie der Koronaentlader 1- und der Staubsammler 2-. Bei der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung ist es möglich, einen Koronaentladerteil und einen elektrischen Staubsammlerteil separat vorzusehen, was bei der Anordnung der Bauelemente bezüglich eines kompakten Aufbaus des gesamten Geräts von Vorteil ist.
Im Unterschied zu den' oben beschriebenen Ausführungsformen, die dazu bestimmt sind, die Luft im Innern eines Koronaentladers staubfrei zu machen, ist die Ausführung gemäß Fig. 4 dazu bestimmt, die zwischen und in der Nähe eines lichtempfindlichen Elements, beispielsweise eines lichtempfindlichen Organs oder eines lichtempfindlichen Schirms, -und einem Koronaentlader befindliche Luft staubfrei zu machen. In dem Falle, daß sich ein Koronaentlader und ein lichtempfind-
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liches Element relativ zueinander bewegen, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, findet ein Einströmen von Luft in den Raum zwischen der Koronaentladungselektrode und dem lichtempfindlichen Element nur von einer Seite statt, wenn man den Luftstrom betrachtet. Unter Berücksichtigung obiger Erscheinung ist die vorliegende Ausführungsform so gestaltet, daß gereinigte Luft an eine Seite des Koronaentladers geliefert wird. Gemäß Fig. 4 sind ein lichtempfindliches Element IO _, ein Koronaentlader 1_ des in Fig. 1 gezeigten herkömmlichen Typs, ein Koronaentladungsdraht 25 und ein Rohrorgan 20 vorgesehen, das in der Nähe des Entladungsdrahts zum Auslassen gereinigter Luft angeordnet ist. Das Rohrorgan 20 ist mit Hilfe eines Verbindungsorgans 21', beispielsweise eines flexiblen Rohrs, mit einem eine Koronaentladung ausnützenden elektrischen Staubsammler 2, verbunden. Durch eine Gebläseeinrichtung 21, beispielsweise einen Lüfter, wird zunächst Luft in das Innere des Staubsammlers 2., eingespeist. Der in der auf diese Weise eingespeisten Luft enthaltene Staub wird geladen, indem er einer Koronaentladung von Nadelelektroden 22 ausgesetzt wird. Der geladene Staub haftet dann an einem leitenden Gitter 23 und den Wänden des Staubsammlers 2_ an. Das leitende Gitter 23 lädt den den Staubsammler 2, passierenden Luftstrom auf, so daß das Staubabscheidevermögen vergrößert wird. Die wie beschrieben vom Staub befreite Luft passiert das Verbindungsorgan 21' und erreicht das Rohrorgan 20. In dem Rohrorgan sind an
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verschiedenen Stellen Rippen oder Leitflächen 24 angeordnet. Diese Rippen oder Leitflächen dienen dazu, dem Luftstrom einen gewissen Widerstand entgegenzusetzen, so daß die Möglichkeit der Bildung eines lokalen Bereichs starker Strömung vermieden wird und die gereinigte Luft gleichmäßig aus einer Austrittsöffnung austreten kann. Wie gemäß den Fig. 2 und 4 ist es auch möglich, an einem Abschirmplattenabschnitt gegenüber der Öffnungsseite des Koronaentladers Glas oder dgl. zu verwenden, um diesen optisch offen zu machen. Bei einem derartigen Koronaentlader kann die Entladung gleichzeitig mit der Durchführung der Bildbelichtung durchgeführt werden, wobei das lichtempfindliche Element gleichzeitig vor dem Anhaften von Staub auf demselben geschützt wird. In Fig. 4 ist eine Glasplatte 33 an dem Koronaentlader Γ- gezeigt. Wie mit gestrichelten Linien angedeutet, kann an der anderen Seite des Koronaentladers I3 eine Saugleitung 126 vorgesehen sein, so daß die von ihr angesaugte Luft vorteilhaft in den elektrischen Staubsammler 2^ rückgeführt werden kann.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform für den Austritt gereinigter Luft in der Nähe des Koronaentladers, wie er bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 gezeigt ist. Das heißt Fig. 5 zeigt einen Aufbau, bei dem gereinigte Luft an beiden Seiten des Koronaentladers 1. austritt. Hierzu ist ein Kanalorgan 26 vorgesehen, das den Koronaentlader 1. umgibt. Das Kanalorgan 26 ist in zwei Kanal-
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abschnitte 27 und 28 auf beiden Seiten des Koronaentladers 1. in der Nähe des lichtempfindlichen Elements 1O4 unterteilt. In den Kanalabschnitten sind Rippen oder Leitflächen 29 und 30 untergebracht/ um dieselben Effekte zu erzielen, wie bei der Ausführung gemäß Fig. 4. Zusätzlich hierzu kann die gereinigte Luft beim Vorhandensein einer Öffnung in der Abschirmplatte des Koronaentladers 1- auch durch diese öffnung in Richtung auf das lichtempfindliche Element IQ^ geführt werden. Für den Fall, daß das lichtempfindliche Element eine Anzahl von Poren oder öffnungen aufweist, wie im Falle eines lichtempfindlichen Schirms, ist es im Hinblick auf die otaubsammelwirkung auch vorteilhaft, eine Saugleitung 31 unter dem lichtempfindlichen Element 1O4 anzuordnen, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, so daß die auf diese Weise angesaugte gereinigte Luft über ein Verbindungsorgan 32 zu einer Gebläseeinrichtung 21 rückgeführt werden kann. In diesem Fall muß jedoch dafür Sorge getragen werden, daß durch die Saugleitung 31 keine Umgebungsluft durch den lichtempfindlichen Schirm angesaugt wird, die nicht gereinigt ist.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 5 wird eine Koronaentladung in dem elektrischen Staubsammler 2 ausgenützt, wobei ein Entladungsdraht und Nadelelektroden als Quelle dieser Koronaentladung verwendet werden. Es muß jedoch angemerkt werden, daß hierin
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keine Beschränkung liegt, vielmehr jeglicher Austausch vorgenommen werden kann, ohne die Erfindung zu verlassen. Das heißt, daß bei Verwendung eines Entladungsdrahts dieser durch Nadelelektroden ersetzt werden kann und umgekehrt. Es braucht nicht besonders betont zu werden, daß anstatt dessen jede Art von Koronaentladungseinrichtung angewendet werden kann. Darüber hinaus stellt es für den Fachkundigen kein Problem dar, die leitenden Wände und die leitenden Gitter, die das Gehäuse des elektrischen Staubsammlers 2 bilden, wie es.in den Fig. 1 bis 5 gezeigt ist, auf ein geeignetes Potential einschließlich Massepotential zu legen. Bezüglich der an den Koronaentladungsdraht des Staubsammlers 2 anzulegende Spannung gilt ferner, daß es sich bei dieser nicht nur um eine Wechselspannung oder eine Gleichspannung handeln kann, sondern im weitestem Sinne auch um eine Wechselspannung, der eine Gleichspannung überlagert ist, und sogar um eine Wechselspannung, die eine asymmetrische negative und positive Wellenform besitzen kann.
Im folgenden
wird auf eine Ausfuhrungsform Bezug genommen, bei der der in den Fig. 1 und 4 gezeigte elektrische Staubsammler in einem elektrophotographischen Kopiergerät eingebaut ist. In Fig. 6 ist ein elektrophotographisches Kopiergerät 34 gezeigt, in dem ein lichtempfindlicher Schirm als lichtempfindliches Element und ein Koronaentlader des in Fig. gezeigten Typs verwendet wird. In Fig. 7 ist ein nach dem
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T.E.S.I.-Verfahren arbeitendes elektrophotographisches Kopiergerät gezeigt, in dem ein gewöhnliches lichtempfindliches Organ und ein Koronaentlader des in Fig. 4 gezeigten Typs verwendet werden. Der lichtempfindliche Schirm 35 gemäß Fig. 6 besitzt ein leitendes Organ mit zahlreichen feinen Poren und ein photoleitfähiges Organ, das an einer Seite des leitenden Organs vorgesehen ist. Der lichtempfindliche Schirm wird beispielsweise in der Weise hergestellt, daß auf einer Seite eines korrosionsfreien, aus feinen korrosionsfreien Drähten mit 2OO Maschen (0,074 mm lichte Maschenweite) gewebten Schirms,beispielsweise Selen aufgedampft wird. Das einen derartigen lichtempfindlichen Schirm verwendende elektrophotographische Verfahren ist in der US-PS 3 6 45 614 beschrieben. Kurz zusammengefaßt wird das photoleitfähige Organ des lichtempfindlichen Schirm* im Dunkeln gleichmäßig geladen und das photoleitfähige Organ dann einer Bildbelichtung ausgesetzt, so daß ein dem Vorlagenbild entsprechendes elektrostatisches Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Schirm ausgebildet wird. Danach wird die andere, der belichteten Oberfläche abgewandte Seite des lichtempfindlichen Schirms einer Koronaentladung ausgesetzt, deren Polarität derjenigen der ersten Ladung entgegengesetzt ist, wodurch der auf Grund dieser Entladung fließende Koronaionenstrom moduliert wird und ein dem Vorlagenbild entsprechendes elektrostatisches Ladungsbild auf einem Aufzeichnungsmaterial ausgebildet wird, das bei dazwischen
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liegendem Schirm in einem Abstand vom Koronaentlader •angeordnet ist. Bei dem Kopiergerät 34, das das oben beschriebene elektrophotographische Verfahren anwendet, wird das Bild einer zu reproduzierenden Vorlage 37, das mit Hilfe einer Lichtquelle 36 angestrahlt wird, auf einen lichtempfi dlichen Schirm 35 fokussiert* wozu ein ortsfestes optisches System 38 aus Spiegeln, Linsen und dgl. sowie der Vorlage 37 und dem Schirm 35 vorgesehen ist, wie es mit den Pfeilen angezeigt ist. Der lichtempfindliche Schirm wird zunächst durch einen Koronaentlader 39, der einen elektrischen Staubsammler 2 und einen Koronaentlader 1 als eine Einheit zusammenfaßt, auf eine positive Polarität aufgeladen und dann zur Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbildes auf demselben bildbelichtet. Nachdem der lichtempfindliche Schirm 35 in die Haltposition gemäß der Zeichnung nach links bewegt worden ist, wird er nun nach rechts bewegt und synchron damit ein elektrostatisches Aufzeichnungspapier 40 zugeführt. Das Aufzeichnungspapier 40 wird mit Hilfe einer Saugwalze 41 in einem Abstand von etwa 2 mm von dem lichtempfindlichen Schirm 35 bewegt, wobei durch eine positive Koronaentladung des Koronaentladers 42 ein dem Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Schirm 35 entsprechendes Ladungsbild auf dem Aufzeichnungspapier ausgebildet wird. Das Aufzeichnungspapier 40 wird dann in einer Entwicklungsvorrichtung 43 entwickelt und nach einer Fixierbehandlung in einer Fixiervorrichtung 44 auf eine Auflage 45 ausgetragen.
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Bei Vergleichsversuchen, bei denen im einen Fall eine Wechselspannung von 7 kV an den Entladungsdraht 7 des in Fig. 1 gezeigten, in dem Kopiergerät 34 vorgesehenen Koronaentladers 39 angelegt wurde und eine Gleichspannung von 6 kV dem Entladungsdraht 6 zum Laden zugeführt wurde, , während im anderen Fall ein herkömmlicher Koronaentlader eingesetzt wurde, stellte sich heraus, daß im ersten Fall bis zu 100.OÖO Arbeitszyklen möglich waren, während im letzten Fall eine merkliche Verschlechterung der Bilder nach etwa 10.000 wiederholten Operationen erkennbar war. In jedem Fall wurden als metallische Netze 3 und 4 entsprechend den leitenden Gittern, die in Fig. 1 im Detail gezeigt sind, korrosionsfeste Netze mit 100 Maschen (0,074 mm lichte Maschenweite) verwendet. Wenn der lichtempfindliche Schirm mit einem Lösungsmittel wie beispielsweise Methyl, Äthyl und Keton abgewischt wurde, wurde die. oben beschriebene Bildverschlechterung behoben. Es scheint so zu sein, daß der Koronaentlader 42, der zur Bildung eines elektrostatischen Ladungsbildes auf dem Aufzeichnungspapier dient, als gewöhnlicher Koronaentlader ohne Staubsammeleinrichtung ausgebildet sein kann, da die Seite des leitfähigen Organs keiner Koronaentladung ausgesetzt wird.
Fig. 7 zeigt ein elcktrophotographisches Kopiergerät, das das T.E.S.I.-Verfahren anwendet, bei dem ein
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lichtempfindliches Organ 47 verwendet wird, das drei Schichten aufweist, nämlich einen leitenden Schichtträger, eine photoleitfähige Schicht und eine isolierende Deckschicht, wie es in der US-PS 3 666 363 offenbart ist, wobei in Übereinstimmung mit dem in diesem Patent beschriebenen elektrophotographischen Verfahren ein elektrostatisches Ladungsbild ausgebildet wird. Kurz gesagt umfaßt ' das Verfahren einen Vorladungsschritt an dem lichtempfindlichen Organ 47, einen Entladungsschritt, der gleichzeitig mit der Durchführung der Bildbelichtung ausgeführt werden muß, und als weiteren Schritt eine gleichmäßige Belichtung des lichtempfindlichen Organs 47, so daß ein dem Vorlagenbild entsprechendes elektrostatisches Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Organ 47 ausgebildet wird. Die Ausbildung des Ladungsbildes auf einem trommelartigen lichtempfindlichen Organ 47, das in der gezeigten Pfeilrichtung drehbar ist, wird bei dem oben beschriebenen Kopiergerät 46 durch Anwendung einer Vorbelxchtungslampe 48, eines Koronaentladers 49 zur Vorladung, eines Wechselstromkoronaentladers 50 mit gleichzeitiger Durchführung der Bildbelichtung und einer Ausleuchtlampe 51 zum gleichförmigen Ausleuchten durchgeführt. Bei der Bildbelichtung wird eine nicht dargestellte Vorlage, die auf einen in der mit dem Pfeil angezeigten Richtung bewegbaren Vorlagenträger 52 aufgelegt ist, mit Hilfe einer Ausleuchtlampe 53 beleuchtet, wobei durch Spiegel 54 und 55 und ein Objektiv 56 ein Abbild auf die
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lichtempfindliche Trommel 47 fokussiert wird. In die Räume zwischen dem Koronaentlader 49 für die Vorladung, dem Wechselstromkoronaentlader 50 und dem lichtempfindlichen Organ 47 wird Luft eingespeist, nachdem diese den im Detail in Verbindung mit Fig. 4 beschriebenen elektrischen Staubsammler 57 passiert hat. Aus diesem Grunde ist die Umgebung jedes der Koronaentlader 49 und 50 und des lichtempfindlichen Organs 47 während einer Periode, während der das lichtempfindliche Organ 47 einem Entladen ausgesetzt ist, mit gesäuberter Luft gefüllt. Es wird daher vermieden> daß infolge der Koronaentladung irgendwelcher Staub an dem lichtempfindlichen Organ 47 anhaftet. Das auf diese Weise auf dem lichtempfindlichen Organ 47 ausgebildete elektrostatische Ladungsbild wird auf ein elektrostatisches Aufzeichnungspapier 58 übertragen, wie es unten beschrieben wird. Das elektrostatische Aufzeichnungspapier 58 wird durch eine Ablösewalze 59 aufgenommen und dann synchron mit der Bewegung des Ladungsbildes auf dem lichtempfindlichen Organ 47 mit Hilfe einer Synchronisierwalze 60 transportiert. Das Aufzeichnungspapier 48 wird dann mit Hilfe des Entladers 61 einer Koronaentladung ausgesetzt, um die Oberfläche dadurch zu entladen, und wird anschließend in Berührung mit dem lichtempfindlichen Organ 47 mit Hilfe einer Saugvorrichtung 62 und eines Bands 63, an dem eine Spannung ansteht, transportiert. Während dieser Periode wird das Ladungsbild auf dem lichtempfindlichen Organ 47 auf das Aufzeichnungspapier übertragen. Das Aufzeiehnungs-
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papier wird dann mit Hilfe der Entwicklungsvorrichtung 64 entwickelt, durch eine mit einer Heizwalze arbeitende Fixiervorrichtung 65 fixiert und anschließend aus dem Kopiergerät ausgetragen.
Wenn der elektrische Staubsammler' 57 des Kopiergeräts 46 außer Betrieb gehalten wird, tritt nach dem Reproduzieren von annähernd 5.000 Bildern eine merkliche Verschlechterung des wiedergegebenen Bildes ein. Im Gegensatz dazu konnte beim Betrieb des elektrischen Staubsammlers 57 selbst nach 30.000 Bildreproduktionen keine wahrnehmbare Verschlechterung des reproduzierten Bildes festgestellt werden. Es versteht sich, daß dann, wenn Staub existiert, der anders als der infolge einer Koronaentladung an dem lichtempfindlichen Organ anhaftende Staub infolge der Schwerkraft nieder sinkt und zum Anhaften an dem lichtempfindlichen Organ kommt, jede bekannte mechanische und elektrische Reinigungseinrichtung eingesetzt werden kann, um jeglichen Staub zu entfernen.
In der vorstehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 wurden elektrophotographische Kopiergeräte 34 und 36 erläutert, die einen Aufbau besitzen, der speziell zum Reinigen der im Innern und in der Hähe der Abschirinplatte des in der Ilähe des lichtempfindlichen Organs angeordneten Koronaentladers vorhandenen- Luft vorgesehen ist. Den-
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gegenüber ist eine nachstehend beschriebene weitere Ausführungsform dazu bestimmt, die gesamte in dem elektrophotographischen Kopiergerät vorhandene Luft unter Verwendung eines derartigen elektrischen Staubsammlers/ wie er oben beschrieben ist, staubfrei zu halten. Da die bei dieser Ausführungsform zu verwendende elektrophotographische Kopiervorrichtung dieselbe ist, wie die gemäß Fig. 6, wird hier eine Funktionsbeschreibung weggelassen. In den Fig. 8 und 9 wird der Fall behandelt, daß ein Koronaentlader 66 im Unterschied zum Koronaentlader 39 gemäß Fig.. 6 keinen elektrischen Staubsammler besitzt, wobei für gleiche Elemente die in Fig. 6 benutzten Bezugszeichen Verwendung finden. Bei der in Fig. 8 gezeigten Kopier?- vorrichtung 34, ist an einem Öffnungsabschnitt in einem Gehäuse 68 des Kopiergeräts ein elektrischer Staubsammler 67 angeordnet. Darüber hinaus ist an der Austrittsöffnung für das Aufzeichnungspapier eine Gebläseeinrichtung, beispielsweise ein Lüfter, zum Blasen der Luft nach außen vorgesehen, die an dem vorerwähnten Öffnungsabschnitt in das Gehäuse 68 eintritt. Der elektrische Staubsammler 67 besitzt ein metallisches Gehäuse 70, einen Entladungsdraht 71 und ein metallisches Netz 72, wobei am Gehäuse 70 eine geeignete Spannung anliegt. Wenn das Kopiergerät in Betrieb genommen wird, beginnt die Gebläseeinrichtung zu arbeiten, so daß Luft über den elektrischen Staubsammler
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67 in das Kopiergerät 34.. einströmt, wie es mit den Pfeilen gezeigt ist. Die auf den lichtempfindlichen Schirm 35 gerichtete Koronaentladung wird daher in der auf diese Weise gereinigten Luft bewirkt, so daß kein Staub an dem Schirm 35 anhaftet. Es'versteht sich, daß diese Ausführungsform auch auf ein nach dem T.E.S.I.-Verfahren arbeitendes elektrophotographisches Kopiergerät gemäß Fig. 7 anwendbar ist.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform, die eine weitere Verbesserung der in Fig. 8 gezeigten Vorrichtung darstellt. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 8 besteht die Möglichkeit, daß außer durch die für den elektrischen Staubsammler 70 vorgesehene Öffnung ungereinigte Luft durch andere Spalte und öffnungen in das Kopiergerät eindringt. Die Verbesserung der in Fig. 9 gezeigten Vorrichtung 34_ besteht darin, dieses Problem auszuschalten, d.h. den Gasdruck der gereinigten Luft höher als den der Luft außerhalb der Vorrichtung zu halten. Bei dem Kopiergerät 34„ der Fig. 9 ist in dem Gehäuse 68 eine öffnung vorgesehen, in der ein elektrischer Staubsammler 73 angeordnet ist. Der elektrische Staubsammler 73 besitzt einen Staubsammelabschnxtt und eine Gebläseeinrichtung 74, beispielsweise einen Lüfter, die dazu dient, Luft in das Innere des Kopiergeräts- zu saugen. Der Staubsammelabschnitt des Staubsammlers 73 enthält ein metallisches Gehäuse 75, an dem eine geeignete Spannung an-
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liegt, einen Entladungsdraht 76 und ein metallisches Netz 77. Wenn das Kopiergerät in Betrieb genommen wird, gehen der Staubsammelabschnitt und die Gebläseeinrichtung ebenfalls in Betrieb und füllen das Innere des Kopiergeräts 34 mit gereinigter Luft, wie es mit den Pfeilen gezeigt ist. Da in diesem Fall das Innere des Kopiergeräts 34~ auf einem höheren Gasdruck gehalten wird als die Umgebung, besteht keine Möglichkeit, daß ungereinigte Luft, die das Kopiergerät umgibt, einströmen kann, ohne gereinigt zu werden. Unter diesen Bedingungen findet das Entladen auf den Schirm statt, so daß ein Anhaften von Staub an diesem vermieden wird. In beiden Fällen gemäß Fig. 8 und 9 kann eine in dem Gehäuse des Kopiergeräts bereits vorgesehene Öffnung als Platz zur Anordnung eines elektrischen Staubsammlers und einer Gebläseeinrichtung verwendet werden. Darüber hinaus kann die in Fig. 9 gezeigte Ausführung gleichfalls auf ein nach den T.E.S.I.-Verfahren arbeitendes Kopiergerät angewendet werden. Es muß bemerkt werden, daß die in den Kopiergeräten gemäß den Fig. 6 bis 9 verwendeten elektrischen Staubsammler nicht zum Zwecke der Begrenzung gezeigt sind. Vielmehr können ebenso andere nachstehend beschriebene Ausführungsformen von elektrischen Staubsammlern bei diesen Kopiergeräten angewendet werden.
■ Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die Fig.
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10 bis 20 verschiedene Ausführungsformen eines elektrischen Staubsammlers beschrieben, die zur Verwendung in einem elektrophotographischen Kopiergerät sehr geeignet sind. Ein in Fig. 10 gezeigter Staubsammler 78 ist ein elektrischer Staubsammler, der einen Entladungsdraht benützt. Es sind Entlädungsdrähte 79 und 80 vorgesehen, die über isolierende
Träger 82 und 83 an einem leitenden Gehäuse 81/ beispielsweise einem metallischen Gehäuse, montiert sind, an das eine geeignete Spannung einschließlich Erdpotential angelegt ist. Wie mit dem Pfeil 87 gezeigt, läßt man mit Hilfe einer nicht dargestellten Gebläseeinrichtung Luft durch Öffnungsabschnitte des Gehäuses 81 strömen. Im Durchlaß dieses Luftstroms sind leitende Gitter 84, 85 und 86, beispielsweise ein metallisches Netz, angeordnet, die elektrisch mit dem Gehäuse 81 verbunden sind, wobei der durch die von den Entladungsdrähten 79 und 80 erzeugten Koronaionen geladene Staub an die leitenden Gitter 84, 85 und 86 gelangt und dort anhaftet. Wie bisher wird nur die staubfreie Luft in das Kopiergerät eingespeist. Es sind ebenfalls Hochspannungsquellen 88 und 89 für die Entladungsdrähte vorgesehen.
Bei der in Fig. 11 gezeigten weiteren Ausführungsform eines Staubsammlers handelt es sich ebenfalls um einen elektrischen Staubsammler 90, der einen ΚοΓοηαβη^Λΰμ^β-draht benützt. In Fig. Il bezeichnet das Bezugszeichen
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einen Entladungsdraht/ der mittels isolierender Träger 93 und 94 an einem leitenden Gehäuse 92, beispielsweise einem metallischen Zylinder, montiert ist, an dem eine geeignete Spannung einschließlich Erdpotential anliegt. Mit Hilfe einer Gebläseeinrichtung 95, beispielsweise eines Lüfters, wird Luft veranlaßt, in der mit dem Pfeil angegebenen Richtung durch das Innere des Staubsammlers 90 zu strömen.
In diesem Fall wird in der Luft vorhandener Staub durch ein grobes Maschenfilter 96 im groben entfernt, das an einem Öffnungsabschnitt des leitenden Gehäuses 92 angeordnet ist und Tuch verwendet, das aus Stoff auf Polyesterbasis oder auf Polyacrylnitrilbasis besteht, wodurch größere Staubteilchen von 1 u und darüber zur Hauptsache entfernt werden. Feine,das Filter 96 passierende Staubteilchen werden durch die Koronaionen von dem Entladungsdraht 91 aufgeladen und haften daher an dem leitenden Gehäuse 92 an. Mit 97 ist eine Hochspannungsquelle für den Entladungsdraht bezeichnet.
Gemäß einer weiteren in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform besitzt ein elektrischer Staubsammler 98 ein geerdetes leitendes Teil 99 aus Metall oder dgl. und ein isolierendes Teil 100 aus Keramik oder dgl., da3 das Teil 99 trägt, das einen Durchlaß für einen Luftstrom bildet. In diesem Durchlaß ist ein Entladungsdraht 101 vorgesehen, während ein leitendes Gitter 102, beispielsweise ein Metallnetz, sich in Berührung mit dem leitenden Teil 99 in derselben Richtung wie die Luftströmung zwischen dem Draht 101 und dem leitenden
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Teil 99 erstreckt, so daß es möglich wird, über eine lange Zeit ein hohes Staubsanunelvermögen zu erreichen, da die Größe der Wandoberfläche durch die Benützung des leitenden Gitters 102 effektiv anwächst. Anstelle des metallischen Netzes kann ein leitendes Gewebe als leitendes Gitter vorgesehen sein, wobei jedoch ein leitendes Teil , mit zugespitzten Enden dazu neigt, das staubsanunelvermögen abzusenken, da an den zugespitzten Enden eine inverse elektrische Dissoziation auftritt. Fig. 13 zeigt den Oberflächenquerschnitt des in Fig. 12 dargestellten Staubsammlers 98. Das leitende Gitter 102 kann auch direkt geerdet sein, ohne mit dem leitenden Teil 99 verbunden zu sein.
Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Staubsammlers 103, bei dem auf einer Seitenoberfläche des leitenden Gitters 102 des Staubsammlers 98 ein Isolator 104 ausgebildet ist und auf der anderen Oberfläche ein geerdeter Leiter 105 ausgebildet und die Anordnung so getroffen ist, daß der Isolator einem Entladungsdraht 107 zugewandt ist. Fig. 14 zeigt ,einen Oberflächenquerschnitt des den beschriebenen Aufbau aufweisenden Staubsammlers. Im Falle dieses Staubsammlers wird die Koronaentladung in Richtung des äußeren leitenden Teils bewirkt, das einen Luftstromdurchlaß bildet. Aus diesem Grunde haftet der geladene Staub an dem leitenden Teil 106 und dem Leiter 105 an, so daß es möglich wird# ein
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-30-Zerstreuen des Staubs infolge des Luftstroms zu vermeiden.
Bei der Ausführungsform eines elektrischen Staubsammlers 108 gemäß Fig. 15 sind leitende Teile 109 vorgesehen, bei denen es sich beispielsweise um geerdete metallische Platten mit Eünzelv/ellerprofil handelt, sowie isolierende Teile 110, die die leitenden Teile 109 stützen und einen Durchlaß für einen Luftstrom bilden. In dem Durchlaß sind Entladungsdrähte 111· vorgesehen, wobei der geladene Staub an den leitenden Teilen 109 anhaftet und niederfällt. Fig. 16 zeigt einen Längsschnitt der Ausführungsform gemäß Fig. 15, bei der der in der oben beschriebenen Weise anhaftende Staub niederfällt, indem er aus dem Luftstromdurchlaß abgelenkt wird, wie es mit gestrichelten Linien gezeigt. Demgegenüber gerät der Staub, der an einer dem Luftstromdurchlaß zugewandten Seite der leitenden Teila 109 anhaftet, beim Herabfallen in den Luftstrom gerät, so daß er erneut mit einer Koronaentladung geladen wird und an dem leitenden Teil 109 anhaftet. Durch Wiederholen dieses Vorgangs wird der Staub schließlich von dem Durchlaß für den Luftstrom entfernt. Fig. 17 zeigt eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Staubsammlers 112, bei der durchgehendewellenförmige Teile anstelle der leitenden Einzelwellenteile 109 des vorstehend erläuterten Staubsammlers 108 vorgesehen sind. Diese wellenförmigen leitenden Teile 113, die geerdet sind, besitzen eine Höhe von etwa 10 mm von der Spitze bis zum Boden und einen Abstand zwischen den
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Wellen von etwa 20 mm. Da die Richtung der Welle bei dem Staubsammler 112 senkrecht zu der des Luftstroms liegt, sind die Bodenabschnitte der Wellen frei von einem Einfluß des Luftstroms, so daß der Staub in Richtung entlang der Welle niederfällt und entfernt wird. In Fig. 17 bezeichnet 114 Entladungsdrähte und 115 Isolierteile , die die Drähte 114 und die leitenden Teile 113 tragen. Die Fig. 18 und 19 zeigen die Anordnung der wellenförmigen leitenden Teile 113. Im Falle der in Fig. 18 gezeigten Anordnung ist die durch einen Luftstrom begründete Turbulenz geringer, so daß der an den Bodenabschnitten anhaftende Staub ohne- Zerstreuung niederfällt. In den Fig. 18 und sind die Entladungsdrähte mit 116 und 118 und die wellenförmigen leitenden Teile mit 117 und 119 bezeichnet.
Fig. 20 zeigt eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Staubsammlers 120, bei der eine Nadel-Entladungselektrode 121 anstelle des Entladungsdrahts des Staubsammlers 98 in Fig. 12 verwendet wird. Durch Ätzen einer korrosionsfesten Platte von 0,2 mm Dicke werden Nadelab-.schnitte 122 erzeugt, so daß Nadeln mit einem Abstand von 5 mm und einem Nadelwinkel von 30° gebildet werden. In Fig. 20 bezeichnet 123 ein leitendes Teil, 124 ein isolierendes Teil zum Tragen des Teils 123, wobei beide Teile einen Luftstromdurchlaß bilden. In dem Durchlaß sind leitende Gitter 125 vorgesehen.
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Fig. 21 ist eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Staubsammeivermögen ft und einem Koronastrom I zeigt, wenn der Koronastrom an der Entladungselektrode des Staubsammlers 120 bei -7 kV variiert wird. Aus dem Diagramm wird verständlich, daß die Beziehung zwischen fl und I durch logΦq<^ I ausgedrückt werden kann. Mit anderen Worten, die Koronaentladung des Staubsammlers besitzt einen beträchtlichen Einfluß auf die Zunahme des Staubsamme1VermögensÄ durch den Strom.
Wenn nun der Staubsammelvorgang durchgeführt wurde, indem ein Luftstrom jeden der Staubsammler 98 und 120 mit einer Geschwindigkeit von 1 m/Sekunde durchströmte, während eine Spannung von -7 kV und ein Koronastrom 1,5 mA an jede der Entladungselektroden angelegt war, betrug das Staubsammelvermögen durch den Entladungsdraht 101 in dem Staubsammler 98 etwa 80 % und das, Staubsammelvermögen durch die Nadel-Entladungselektrode in dem Staubsammler 120 etwa 95 %. Hieraus kann geschlossen werden, daß der Nadeltyp beim Koronaentladen zur StaubSammlung vorteil-. hafter ist, als der Drahttyp sowohl im Hinblick auf das Staubsammelvermögen als auch auf die Dauerhaftigkeit.
Als an die Elektrode, beispielsweise einen Entladungsdraht der elektrischen Staubsammler 78, 90, 98, 103, 108, 112 und 120, wie sie oben beschrieben wurden, anzulegende
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Spannung kommt sowohl eine Wechselspannung als auch eine Gleichspannung in Betracht. Wenn eine Gleichspannung verwendet wird, kann diese entweder negative oder positive Polarität besitzen. Insbesondere im Falle einer negativen Gleichspannung tritt ein Wechsel von der Koronaentladung zu einer Funkenentladung nicht leicht auf, so daß ein höherer Strom erhalten werden kann, da im Falle einer negativen Gleichspannung der Strom leichter gehalten werden kann. Es ist klar, daß auf die Erfindung auch Überlagerungen einer Wechselspannung und einer Gleichspannung sowie eine Wechselspannung in weiterem Sinne anwendbar sind. Wie oben beschrieben, ist die Anwendung eines hohen Stroms an eine Elektrode, beispielsweise einem Entladungsdraht, bei einer negativen Polarität vorteilhafter, da das Staubsammeivermögen erhöht werden kann.
Im folgenden soll auf die Geschwindigkeit des durch den elektrischen Staubsammler .strömenden Luftstroms und die Gestalt des Luftstromdurchlasses Bezug genommen werden.
Um die Menge der durch einen elektrischen Staubsammler strömenden Luft zu erhöhen, ist es erforderlich, die Geschwindigkeit des Luftstroms zu erhöhen. Für diese Geschwindigkeit gibt es jedoch eine obere Grenze. Es erfordert eine bestimmte Zeitdauer, bis der zusammen mit einem Luftstrom in einem elektrischen Staubsammler einge-
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tretene Staub durch eine Koronaentladung geladen ist und an einem leitenden Wandabschnitt anhaftet, der geerdet ist oder an dem eine Spannung anliegt. Wenn die Geschwindigkeit des Luftstroms aus diesem Grunde zu stark angehoben wird, kann es passieren, daß der Staub durch den elektrischen Staubsammler hindurchtritt, ohne an dem leitenden Wandabschnitt anzuhaften und daß der einmal an dem Wandabschnitt abgesetzte Staub wieder abgestreift'wird. Daher soll die Geschwindigkeit des durch den Durchlass eines elektrischen Staubsammlers hindurchtretenden Luftstroms zweckmäßig im Bereich von etwa 0,5 bis 4 m/Sekunde liegen. Wenn der Staub an einem leitenden Netz eines Staubsammlers, wie er oben beschrieben wurde, anhaften soll und das Netz senkrecht zur Strömungsrichtung des Luftstroms angeordnet ist, wird der an dem Netz anhaftende Staub leicht wieder zerstreut oder das Netz durch den Staub verstopft, was zu einem Anstieg des Winddrucks führt. Aus diesen Gründen ist es vorteilhaft, daß für das Anhaften des Staubs vorgesehene Teil annähernd parallel zur Strömungsrichtung des Luftstroms anzuordnen, wie es bei den obigen Ausführungsformen gezeigt wurde. Darüber hinaus ist es möglich, eine vollständigere Staubabscheidung dadurch zu erreichen, daß eine Mehrzahl derartiger elektrischer Staubsammler parallel oder in Reihe geschaltet wird. Als Verfahren zum Sammeln des im Innern eines Staubsammlers infolge der Ladung durch den Koronaionenstrom anhaftenden Staubs kann eine Staubaufnahmeeinrichtung zur Aufnahme des niederfallenden Staubs vorge-
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sehen sein, der durch Anwendung einer Vibration auf den Staubsammler zum Abfallen gebracht wird.
Als Einrichtung zum Entfernen des Staubs in der Luft wurde bisher auf einen elektrischen Staubsammler Bezug genommen. Es versteht sich jedoch, daß auch herkömmliche Staubsammeleinrichtungen, wie beispielsweise ein Filter, anstelle des elektrischen Staubsammlers oder zusätzlich neben diesem verwendet werden können. Bei einem elektrophotographisehen Kopiergerät muß eine Einrichtung zum Abscheiden feiner Staubteilchen von 1 u oder weniger vorgesehen sein.
Indem die Luft in einem elektrophotographisehen Kopiergerät gemäß den Fig. 8 und 9 gereinigt wird, können zusätzlich folgende Effekte erhalten werden. Das heißt in einem Kopiergerät mit Puderbildübertragüng, das beispielsweise nach einem xerographischen Verfahren arbeitet, ist derartiger an dem lichtempfindlichen Organ anhaftender Staub auch in einem Entwicklungsmittel existent. Insbesondere wird in einem Kopiergerät, bei dem das Entwicklungsmittel, das nach der Übertragung auf dem lichtempfindlichen Organ verbleibt, gesammelt und zur Wiederverwendung vorgesehen wird , der in dem Entwicklungsmittel vorhandene Staubgehalt beträchtlich. Da der enthaltene Staub eine Ladung trägt, deren Polarität der das das Entwicklungsmittel darstellenden
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Claims (1)

  1. Toners entgegengesetzt ist, kann es passieren, daß der Toner neutralisiert wird. Wenn ein elektrostatisches Ladungsbild unter Verwendung eines derartigen Entwicklungsmittels entwickelt wird, werden in dem reproduzierten Bild zahlreiche Schleier ausgebildet. Mit anderen Worten, derartiger Staub kann ein Grund für eine Verschlechterung des Entwicklungsmittels sein und zugleich die Qualität des reproduzierten Bildes vermindern. Es versteht sich, daß diese Nachteile durch Reinigen der Luft in dem Kopiergerät vermieden werden.
    Obwohl die Erfindung bezüglich ihrer Ziele und Vorteile an speziellen Ausführungsbeispielen erläutert wurde, soll hierin keineswegs eine Beschränkung liegen.
    Mit der Erfindung wird somit ein elektrophotographisches Kopiergerät geschaffen, bei dem ein auf einem lichtempfindlichen Element, das gewöhnlich eine leitende Basis und eine photoleitfähige Schicht auf dieser enthält, ausgebildetes elektrostatisches Ladungsbild auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen wird, und bei dem ein elektrischer Staubsammler vorgesehen ist, um die in die Nähe eines Koronaentladers und des lichtempfindlichen Organs strömende Luft zu reinigen. Zur Führung der staubfreien Luft sind ein Luftstromdurchlaß und ein Gebläse, wie beispielsweise ein Lüfter, vorgesehen. Ein Korona-
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    entlader und ein elektrischer Staubsammler können zu einer Einheit zusammengefaßt oder gesondert aufgebaut sein. Es kann die gesamte in dem Kopiergerät enthaltene Luft staubfrei gemacht werden.
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    Patentansprüche
    .)Elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem ein auf einem lichtempfindlichen Element mittels einer Koronaentladung, einer Bildbelichtung und dgl. ausgebildetes elektrostatisches Ladungsbild nicht direkt entwickelt wird, gekennzeichnet durch eine Staubsammeleinrichtung (2, 57, 67, 73, 78, 90, 98, 103, 108, 112, 120) und eine Gebläseeinrichtung (21, 69, 74, 95) zum Zuführen staubfreier Luft in die Nähe bzw. in den Bereich des lichtempfindlichen Elements (10, 35, 47).
    2, Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Staubsammeleinrichtung (73) passierende Luft mit Hilfe der Gebläseeinrichtung (74) von außen in daß Gerät (34 ) einführbar ist und der Druck der Luft höher als der Druck außerhalb des Geräts ist.
    3. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Staubsammeleinrichtung (67) passierende Luft durch Herausführen der im Gerät (34 ) befindlichen Luft mit Hilfe einer Gebläseeinrichtung (69) in das Gerät geführt wird, wodurch im Bereich des lichtempfindlichen Elements staub-
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    -39-freie Luft vorhanden ist.
    4. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
    Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aie Gebläseeinrichtung in der Nähe einer zuvor im Gerät ausgebildeten Öffnung (75) vorgesehen ist.
    5. Elektrophotographisches Kopiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Gebläseeinrichtung einen Lüfter (21, 69, 74, 95) enthält und die Staubsammeleinrichtung einen elektrischen Staubsammler (2, 57, 67, 73, 78, 90, 98, 103, 108, 112, 120V aufweist.
    6. Elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem ein an einem lichtempfindlichen Element mittels Koronaentladung, Bildbelichtung und dgl. ausgebildetes elektrostatisches Ladungsbild nicht direkt entwickelt wird, gekennzeichnet durch einen Koronaentlader (1, 49, 66) zur Erzeugung der Koronaentladung auf das lichtempfindliche Element (10, 35, 47), eine Staubsammeleinrichtung (2, 57, 67, 7 3) und eine Einrichtung zur Einspeisung der die Staubsammeleinrichtung passierenden Luft in die Nähe des Koronaentladers und des lichtempfindlichen Elements.
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    7. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Staubsammeleinrichtung (2) passierende Luft von einer Entladungselektrode (6, 12, 16) des Koronaentladers (1) in Richtung des lichtempfindlichen Elements (10) strömt.
    8. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
    einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Staubsammeleinrichtung einen elektrischen Staubsammler aufweist.
    9. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
    Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Strömung der die Staubsammeleinrichtung (2) passierenden Luft in Richtung auf das lichtempfindliche Element (10) mittels eines Ionenflusses erzielbar ist.
    10. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ionenfluß bei Durchführung der Koronaentladung durch den Koronaentlader (1) in Richtung des lichtempfindlichen Elements (10) erzeugbar ist.
    11. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
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    Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät für die Strömung der die Staubsammeleinrichtung passierenden Luft in Richtung auf" das lichtempfindliche Element einen Lüfter (21) aufweist.
    12. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
    Anspruch 6» dadurch gekennzeichnet,, daß die Einrichtung zum Einspeisen der Luft, nachdem diese die Staubsammeleinrichtung passiert hat, eine Luftaustrittsöffnung (20, 26) in der Nähe des Koronaentladers (1_, 1.) aufweist.
    13. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubsammeleinrichtung einen elektrischen Staubsammler besitzt. '
    14. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch- gekennzeichnet, daß bei einer relativen Bewegung des lichtempfindlichen Elements (1O3) und des Koronaentiaders"(I3) die Luftaustrittsöffnung (20) für die die Staubsammeleinrichtung (2.J passierende Luft bezüglich der Richtung der relativen Bewegung des lichtempfindlichen Elements stromaufwärts des Koronaentladers angeordnet ist.
    15. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
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    Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Staubsamnieleinrichtung passierende Luft von der Entladungselektrode des Koronaentladers (1) in Richtung des lichtempfindlichen Elements strömt.
    16. Elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem ein auf einem lichtempfindlichen Element mittels einer Koronaentladung, einer Bildbelichtung und dgl. ausgebildetes elektrostatisches Ladungsbild nicht direkt entwickelt wird, gekennzeichnet durch einen Koronaentlader (1, 49, 66) zur Durchführung der Koronaentladung auf das lichtempfindliche Element, eine Staubsammeleinrichtung (2, 57, 67, 7 3), eine Einrichtung zum Einspeisen der die Staubsammeleinrichtung passierenden Luft in die Nähe des Koronaentladers und des lichtempfindlichen Elements und durch eine Einrichtung .(31, 126) zum Auffangen der zugeführten
    17. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer relativen Bewegung des lichtempfindlichen Elements (10) und des Koronaentladers (1) eine Luftaustrittsöffnung (20) für die die Staubsammeleinrichtung (2) passierende Luft, ein Koronaentlader (1) und eine Saugöffnung (126) in dieser Reihenfolge in Bezug auf die Richtung der relativen Bewegung des lichtempfindlichen Elements angeordnet sind.
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    18. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines lichtempfindlichen Elements in Form eines lichtempfindlichen Schirms (35) die Luftau~trittsöffnung (26) für die die Staubsammeleinrichtung (2.) passierende Luft und die Saugöffnung (31) auf verschiedenen Seiten des lichtempfindlichen Schirms angeordnet sind.
    19. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (21, 32) zum Transport der durch die Auffangeinrichtung (31) aufgefangenen Luft zur Staubsammeleinrichtung (2 ).
    20. Elektrophotographisches Kopiergerät nach
    Anspruch 19, d.adurch gekennzeichnet, daß die Staubsammeleinrichtung einen elektrischen Staubsammler besitzt und die Transporteinrichtung einen Lüfter aufweist.
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DE19742425137 1973-05-25 1974-05-24 Elektrophotographisches Kopiergerät Expired DE2425137C3 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2646452A1 (de) * 1975-10-15 1977-04-28 Canon Kk Elektrophotografisches verfahren
DE2757513A1 (de) * 1976-12-24 1978-06-29 Olympus Optical Co Vorrichtung zum entfernen von ozon fuer ein elektrografisches vervielfaeltigungsgeraet
US4530589A (en) * 1982-09-21 1985-07-23 Xerox Corporation Xerographic copying apparatus having means to reduce contamination of optical components

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GB1476337A (en) 1977-06-10
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DE2425137B2 (de) 1976-10-14
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US3936184A (en) 1976-02-03

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