DE2425158A1 - Mischer - Google Patents

Mischer

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DE2425158A1 DE19742425158 DE2425158A DE2425158A1 DE 2425158 A1 DE2425158 A1 DE 2425158A1 DE 19742425158 DE19742425158 DE 19742425158 DE 2425158 A DE2425158 A DE 2425158A DE 2425158 A1 DE2425158 A1 DE 2425158A1
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Gerold N Prochorow
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    • B28C5/48Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions wherein the mixing is effected by vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
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    • B01F27/051Stirrers characterised by their elements, materials or mechanical properties
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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • MISCHER Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Baustoff-Produktionsausrüstung und genauer auf Mischer.
  • Dle Erfindung kann zum Zubereiten von belsplelswelse Betonemischen ange wendet werden. Besonders erfolgreich kann sie zum Zubereiten von sehr zähen Gemischen für Zellenbeton ange wendet werden.
  • Es ist ein Mischer bekannt, der ein Gefäß mit Stutzen zum Eingeben der Bestandteile des Gemischs und zum Ausladen des letzteren besitzt, wobei im Gefäß eine Antriebswelle mit mindestens einem an ihr angebrachten Schaufelrührer und mindestens ein Element zum Übertragen der Rüttelbewegungen auf das Gemlsch montieri sind. Dieses Element ist mit elnem Rüttler verbunden, welcher außerhalb des Gefäßes angeordnet und mit ihm durch eine elastische Zwischenwand verbunden ist.
  • Beim Mischer bekannter Konstruktion besteht das Element zum Übertragen von Rüttelbewegungen auf das Gemisch aus einem zylindrischen Ringschuß, der mit dem Rüttler starr verbunden ist.
  • Der zylindrische Ringschuß ist derartig in das Gefäß eingesetzt, daß zwischen ihm und der Gefäßinnenwand ein Ringraum entsteht. Di Antriebswelle mit den Rührern befindet sich innerhalb dieses Ring schusses. Die Rüttelbewegung wird, da eine elastische Zwischenwand, welche den Rüttler mit dem Gefäß verbindet, vorhanden ist, direkt auf das im Gefäß defindliche Gemisch übertragen. Das Gefäß selber erhalt keine Rüttelbewegung.
  • Der obenbeschriebene Mischer arbeitet folgendermaßen. Der Antrieb der Welle mit den Rührern wird eingeschaltet, Hiernach werden in das Mischergefäß zunächst flüssige Bestandteile deß Gemischs und dann tr@ckene Bestandteile eing@geben. Gleichzeitig mit dem Eingeben von trockenen Bestandtelien wird der Rüttler eingeschaltet. Die Bestandteile des Betongemischs werden durch dle Rührer durchgemischt, welche dlese aus dem RLngrraum zwischen den Gefäßwänden und dem zylindrischen Ringschuß über eine oberseitige Öffnung des Ringschusses ansaugen und über eine unterseitige Öffnung ausstoßen. Hierbei wird vom Rüttler auf den zylindr@ schen Ringschuß und von diesem auf des Gemisch eine waagerecht gerichtete Rüttelbewegung übertragen, welche das Durchmischen der Gemischbestandteile begünstigt. Nach Beendigen des Durchmischens wird das Betongemisch in gine Form ausgeladen. Normaler Betrieb des Mischers bekannter Konstruktion wird beim Füllen desselben mit Gemisch bls zu einer Höhe, die über der oberseitigen Öffnung des zylindrischen Rlngschusses liegt, gewährleistet.
  • Elner der Nachteile eines derartig gebauten Mischers besteht darin, daß der zylindrische Ringschuß bei der Rüttelbewegung die Zäh@gkeit des Gemischs vermindert und das Entstehen von turbulenten Strömungen in dessen ganzem Volumen hervorruft. Durch diese Strömungen werden dle Bestandteile bei einem Wassergehalt des Gemischs von 4070 und mehr qualitätsgerecht durchgemischt. Bel einem niedrigeren Wassergehalt wächst die Gemischzähigkeit und daher sind im ganzen Gemischvolumen Laminarströmungen vorherrschend, in denen das Gemlsch nicht durchgemischt wird. Daher wird längeres Durchmischen erforderllch, doch des ist nicht Immer möglich und zwar besonders in den Fällen, wenn das Betongemisch Kalk enthält. Infolge des Kontakts mit Wasser während des Durchmischen@ wird der Kalk "gelöscht", wodurch Gemischtemperatur und -zähigkalt bis zu Werten wachsen, welche über den am Ende des Durchmischens zuiässlgen Werten liegen.
  • Ein welterer Nachteil des bekannten Mischers besteht darin, daß das Gemlsch nlcht vollkommen aus dem Gefäß ausgeladen werden kann, da der Rührerdurchmesser bedeutend geringer als der Durchmesser des Mischergefäßes ist und die Rührer selber vom Gefäßboden entfernt sind. Deshalb wird das auf dem Boden und an den Wänden zurückblelbende Gemlsch durch Auswaschen des Gefäßes entfernt, was große Betongemischverluste zur Folge hat.
  • Ein weiterer Nachteil des bekannten Mischers besteht darin, daß der Mischer nicht bei teilweiser Füllung seines Gefäßes verwendet werden kann, da in dlesem Falle das Gemischniveau slch unter der oberseitigen Öffnung des zylindrischen Ringschusses befindet und keine Zirkulation der Gemischströmungen stattfindet.
  • Außerdem ist der bekannte Mischer verhältnismäßig wenig zuverlässig, da dle Betriebszeit des zylindrischen Rigschusses bei Rüttelbelastung sehr gering ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mischer zu schaffen, bei dem das Element zum Übertragen der Rüttel bewegungen auf das Gemlsch so gebaut ist, daß turbulento Strömungen im ganzen Gemlschvolumen bei praktlsch beliebiger Gemischzähig keit und bei erhöhtem Arbeitsvermögen des Mischerelements erzeugt werden können.
  • Diese Aufgabe wird bel einem Mischer gelöst, der ein Gefäß mit Stutzen zum Eingeben der Bestandteile des Gemischs und zum Ausladen des letzteren besitzt, in den: elne Antriebswelle mit mindestens einem an ihr angebrachten Rührer und mLnde -stens ein Element zum Übertragen der Rüttelbewegungen auf das Gewobei misch montiert sind, dieses Element mlt einem Rüttler verbunden ist, der außerhalb des Gefäßes angeordnet und mit ihm durch eine elastische Zwlschenwand verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß besteht das Element zum Übertragen der Büttelbewegungen auf das Gemlsch aus einem Kolben, der an seiner Stirnseite ein schaufelförmiges Blech trägt und einen Durchmesser besitzt, welcher nicht großer als die Länge der Welle ist, die slch im Volumen des Gemlschs bel der Rüttelbewegung desselben fortpflanzt.
  • Dank einer solchen Konstruktion pflanzen sich vom Kolben ausgehend Wellen sphärischer Form fort, welche das ganze Gemischvolumen durchdringen.
  • Bel einer Ausführungsform der Erfindung ist der Kolben so im Gefäß angeordnet, daß seine Längsachse senkrecht zur Antriebswelle steht In dlesem Falle ist es zweckmäßig, daß jede der Schaufeln (Rührarme) des dem Gefäßboden nächstliegenden Rührers aus einer starr mlt der Welle verbundenen Tragplatte besteht, an der in Radialrichtung zur Welle eine biegsame elastische Lamelle befestigt ist, deren Steifheit slch in Richtung von der Welle zu den Gefäßwänden hin vermindert.
  • Eine derartlge Konstruktion der Schaufeln des Rührers gewähr leistet vollkommenes Ausladen des Betongemischs und ermöglicht de: Einsatz des Mischers bei elnem beliebigen Füllungsgrad desselben.
  • Nachstehend wird eind Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Hinweis auf bellsegende Zeichnungen ausführlich beschrieben; es zeigt Fig. 1 die Gesamtansicht des Mischers, Fig. 2 elnen durch dle Senkrechtachse desselben Mischers gehenden Schnitt, Flg. 3 den Kolben zum Übertragen der Rüttelbewegungen vom Rüttler auf das Gemisch, Fig. 4 eine erfindungsgemäß ausgeführte Rührerschaufel, Fig. 5 den Grundriß derselben schaufel und Fig. 6 elnen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 1.
  • Der Mischer ist zum Zubereiten eines Gemischs für Zellenbeton bestimmt, dessen Zähigkeit vom Wassergehalt abhängt.
  • Der erfindungsgemäße Mischer kann Gemische mit einem minimalen Wassergehalt von ungefähr 25%, d. h. Gemische mit verhältnismäßig hoher Zähigkeit, zubereiten.
  • Der Mischer besitzt ein Gefäß 1 /Fig. 1/, das auf einem festen Unterbau sitzt. Das Gefäß 1 besteht aus einem senkrecht stehenden, zylindrischen Ringschuß 2 mit einem Deckel 3, in dem Öffnungen 4 /Fig. 2/ zum Eingeben der Gemischbestandteile vorgesehen sind, und mlt einem Boden 5. Der Deckel 3 ist mit dem @ingschuß 2 durch einen kegelförmigen Ringschluß 6 verbunden. Der Boden 5 besitzt dle Form eines Kegels, welcher mit seiner Spitze in das Gefäß 1 ragt und mit dem Ringschuß 2 durch einen kegelförmigen Ringschuß 7 verbunden ist. Im Boden 5 sind zwei Öffnungen 8 zum Ausladen des fertigen Gemischs, welche /nicht abgeblldete/ Verschlüsse besitzen, vorgesehen.
  • Längs der Achse des Gefäßes 1 ist senkrecht eine Welle 9 mit Schaufelrührern 10 montiert, die übereinander längs der Welle angeordnet sind. Die Welle 9 besitzt einen Antrieb 11, der einen Elektromotor 12 enthalt, auf dessen Welle eine Scheibe 13 des Keilriementriebs befestigt ist. Die Bewegung wird auf die Welle 9 über eine auf dem Wellenende aufgesetzte Scheibe 14 übertragen wobei das Wellenende durch eine Öffnung im Boden 5 herausgeführt ist.
  • Zum Verdünnen des Gemlschs und sorgfältigerem Durchmischen seiner Bestandteile befindet sich im Mischer eine Reihe von Rüttlern 15, deren Anzahl hauptsächlich durch das Fassungsvermagen des Mischergefäßes 1 bestimmt wird. @er Rüttler 15 dient zum Erzeugen von längsgerichteten elastischen Schallwellen.
  • Im Mischer sind vier Rüttler 15 mit Richtwirkung montiert.
  • Jeder Rüttler 15 besitzt eln Element zum Übertragen der Rüttelbewegungen auf das Gemisch. Dieses Element besteht aus einem Kolben 16, dessen Durchmesser nicht größer als dle Länge der Welle ist, die sich im Volumen des Gemischs bei seiner Rüttelbewegung fortpflanzt. Die Frequenz der Rüttelbewegungen wird in Abhängigkeit von den mechanlschen Eigenschaften des Gamlschs gewählt und befindet slch in der Regel im Bereich von 10 bls 200 H Die Amplitude der Rüttelbewegungen hängt auch von den mechanischen Eigenschaften ab und liegt im Bereich von 0,05 bis 2,0 mm. Im vorliegenden Fall wird ein Unwucht-Elektrorüttler verwendet, der Schwingungen mit elner Frequenz von 47 Hz und einer Amplitude von 0,1 bls 1 mm erzeugt.
  • Der Kolben 16 besteht aus einer Quadratplatte, die entsprechend dem Radius des Ringschusses 2 des Gefäßes 1 gebogen ist.
  • In diesem Fall wird unter dem Durchmesser des Kolbens 6 das Verhältnis der Projektion seines Umfangs auf eine Ebene, die senkrecht zu seiner Längsachse steht, zur Zahl Wfr verstanden. Zum Anbringen der Rüttler 15 /Fig. 3/ am Gefäß 1 des Mischers sind im Ringschuß 2 Öffnungen vorgesehen, in denen jeweils ein Rüttler 15 so montiert ist, daß der Kolben 16 dle Öffnung im Ringschuß 2 des Gefäßes 1 überdeckt. Hierbei ist der Kolben mlt dem Ringschu3 2 durch elne elastlsche Zwischenwand 17 verbunden, welche das Ubertragen der Rüttelbewegungen vom Rüttler 15 mit dem Kolben 16 auf das Gefäß 1 verhindert. Gleichzeitig dient dlese Zwischenwand 17 zum Abdichten des Behälters 1. An der Stirnseite jedes der Kolben 16, dle dem Gefäßinnenraum zugewandt ist, und an der Innen seite des Ringschusses 2 /Fig. 2 / sind sogenannte schaufelförmige Prallbleche 18 befestigt, die zum Dämpfen der Geschwindigkei der Gemischströmungen an den wandern des Gefäßes 1 dienen, wodurch die Tiefe des Trichters vermindert wird, der sich im Gemlschvolumen um die Welle 9 herum beim Rotieren derselben bildet.
  • Die Pralibleche 18 sind an der Oberfläche des Ringschusses 2 in versetzter Ordnung in einem Abstand von 1...2 m in senkrechter und waagerechter Richtung befestigt.
  • An der Welle 9 sind Rührer 10 befestigt, dle zum Durchmischer der Gemischbestandtelle bestimmt sind. Die Anzahl und Anordnung der Rührer 10 auf der Welle 9 hängt vom Füllungsgrad des Mischergefäßes 1 ab, welcher ungefähr glelch o,e angenommen wird. Hierbei wird der in Längsrichtung der Welle 9 gemessene Abstand zwischen den Ruhrern 10 ausgehend von der Bedingung gewahlt, daß im Gemischvolumen Trichter in der Mitte des Mischergefäßes 1 und ausreichend intensives Durchmischen der Gemischbestandteile erzeugt werden. Beim Durchmlschen wird gleichmäßige Verteilung jedes der Bestandteile im Gemischvolumen gewährleistet. Im Mischer sind zweiarmige Ruhrer 10 montiert, wobei benachbarte Rührer in bezug auf einander um 900 gedreht sind. Es sind, um von oben nach unten und auf die Wände des Gefäßes 1 zugerichtete Strömungen zu erzeugen, die Schaufeln der Rührer mit Ausnahme des Rührers 10, der über dem Boden 5 des Gefäßes 1 angeordnet ist, unter einem Winkel von ungefähr 450, zur Achse der Welle 9 angebracht. Der über dem Boden 5 des Gefäßes 1 befindliche Rührer 10 dlent zum Durchmische@ der Gemischbestandteile und zum vollkommenen Ausladen des Gemisch: aus dem Gefäß 1. Die Schaufeln dieses Rührers sind unter einem Winkel von 0 bls 450 zur Wellenachse derartig angebracht, daß die durch sie erzeugte Strömung nur zu den Wänden des Gefäßes 1 bel elnem Neigungswinkel von 00 oder gleichzeitig hiermit bei einem mehr als 00 betragenden Neigungswinkel von unten nach oben gerich tet ist.
  • In dem Fall, daß die Kolben 16, die in das Mischergefäß 1 elngesetzt sind und elne Rüttelbewegung auf das Gemlsch Ubertragen, so im Gefäß angeordnet sind, daß die Längsachse des Kolbens senkrecht zur Antriebswelle 9 steht, besteht jede der Schaufeln des dem Boden des Gefäßes 1 am nächsten liegenden Rührers 10 aus einer starr mit der 7elle 9 verbundenen Tragplatte 19 /Fig. 4/ an der in zur Welle 9 radlaler Richtung eine biegsame elastische Lamelle 20 befestigt ist, deren Steifheit sich in Richtung von dei Welle 9 zu den Wanden des Gefaßes 1 hln vermindert. Die biegsame elastische Lamelle 20 dient zum vollkommeneren Reinigen des Gefäße 1 beim Ausladen des Gemischs und zum Durchmischen der Gemischbestandteile bei unvollkommener Füllung des Mischergefäßes 1.
  • Dre Steifheit der blegsamen elastischen Lamellen 20, wird in Klchtung von der Welle 9 zu den sanden des Gefäßes 1 hin geringer, Im gegebenen Ball wird des dadurch erreicht, daß die Lameile 20 aus aus einem Satz Gummilamellen 21 besteht, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist.
  • Der Mischer arbeitet folgendermaßen.
  • Es wird dor Elektromotor 12 eingeschaltet, der die Welle 9 mit den Rührern 10 in Bewegung setzt. Dann werden über die Öffnungen 4 im Deckel 3 des Gefäßes 1 die flüssigen Gemischbestandteile und hiernach die trockenen Betongemischbestandteile eingegeben.
  • Gleichzeitig mlt dem Beginn des Eingebens trockener Bestandteile wird der Rüttler 15 eingeschaltet. Beim Umlaufen der Welle 9 leiten dle Schaufeln des Ruhrers 10 die Gemischbestandteile, welche sich in der Nähe der Welle befinden, nach unten und auf di@ Wände des Gefäßes 1 zu. Hierbei erhält infolge des Umlaufens der Welle 9 die Strömung eine Drallbewegung und es entsteht eln Trich ter im Gemischvolumen um die Welle herum. Am Boden des Gefäßes 1 ändert die Strömung ihre Richtung und steigt längs den Wänden des Gefäßes 1 nach oben. Der Strom stößt bei seiner Aufwärts- und selner Drallbewegung auf schaufelförmige Prallbleche 18, die an der Innenfläche des Gefäßes 1 und an den Stirnflächen der Kolben 16 angebracht sind. Hierbei wird die Strömungsgeschwindigkeit teilweise gedämpft und dle Strömung erhalt turbulente Form, wodurch das Durchmischen der Bestandteile verbessert und dle Aufsteigungshöhe des Gemischs an den Wänden des Gefaßes 1 beim Entstehen eines Trichters vermindert wird. Die Umlaufgeschwindigkeit der Welle 9 wird so gewählt, daß sie zum intensiven Durchmischen der Gemischbestandteile während einer vorgegebenen Zelt und zum rzeugen eines Trichters ausreichend ist sowie im Bereich von 100...900 U/min liegt. Die gewählte Drehzahl hängt von den physikalisch-mechanischen Eigenschaften des Gemischs ab.
  • Der Rüttler 15 ist mit dem Mischergefäß 1 durch eine elastische Zwischenwand 17 verbunden, was zur Folge hat, daß dle Rüttelbewegung direkt auf das Gemisch übertragen wird. Im Gemischvolumen wlrd dle Rüttelbewegung in Form von elastischen längsgerlchteten Schallwellen fortgepflanzt. Da der Durchmesser der Kolben nicht größer als die Länge dieser Wellen ist, so pflanzen sich vom Kolben 16 ausgehend Wellen sphärischer Form fort, welche elne Rüttelbewegung auf das ganze Gemischvolumen übertragen.
  • Unter Einwirkung der Rüttelbewegung wird die Gemischzähigkeit um ein Mehrfaches geringer, wodurch die Qualität des Durchmischens der Bestandteile verbessert wird und die Durchmischungsdauer vermindert werden kann.
  • Bei elnem Büllungsgrad des Gefäßes 1 von mehr als 0,4 werden dle Schaufeln des Rührers 102 der am nächsten zum Boden 5 des Gefäßes 1 liegt, während des Umlaufens der Welle 9 umgebogen, wie des aus Fig. 6 ersichtlich ist. Daher nehmen dle biegsamen Lamellen 20 des Rührers 10 praktisch am Durchmischen nicht teil. Aus demselben Grund wird der Leistungsaufwand für das Durchmischen nicht erhöht.
  • Bei einem Füllungsgrad des GefäBes 1 von 0,4 und weniger blegt sich dle biegsame elastische Lamelle 20 auf, da der Stirnwiderstand des Gemlschs während des Umlaufens der Welle geringer ist. Das Aufbiegen erfolgt unter Einwirkung von Zentrifugalkräften und durch die den Lamellen 20 des Rührers 10 eigene Elastizität. Das Teilnehmen der elastischen Lamellen 20 am Durchmischen der Gemischbestandteile verbessert die Qualität des Durchmischens des ganzen Gemischvolumens.
  • Die Durchmlschungsdauer hangt von der Art der trockenen Gemischbestandteile ab. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird in den beim Umlaufen der Welle 9 entstandenen Trichter eine Aluminiumsuspension oder elne Paste eingegeben, die als Gasentwickler für Zellenbeton dient. Hiernach wird das Durchmischen im Laufe von 0,5bis 3 min fortgesetzt. Nach Beendigen des Durchmischens wird das fertige Gemisch über die Öffnungen 8 im Boden 5 des Gefäßes 1 ausgeladen.
  • Während des Ausladens fällt die Füllhöhe des Gefäßes 1 und der Stirnwiderstand gegen die Bewegung der biegsamen Lamellen 20 des dem Boden 5 am nächsten gelegenen Rührers 10 vermindert sich.
  • Die Lamellen 20 werden durch elastische und zentrifugale Kräfte geradegerichtet.
  • Bel Beendlgung des Ausladens des Gemlschs nehmen dle biegsamer Lamellen 20 eine radiale Lage eln und erfassen bel lhrem Umlauf den ganzen Boden 5, wobei sie vollkommen das Gemlsch aus dem Gefäß 1 entfernen.
  • Nach dem Ausladen des Gemlschs wird das Gefäß 1 mit Wasser ausgewaschen, um Gemischreste zu entfernen, und Rüttler 15 und Antrieb der Welle 9 werden ausgeschaltet.
  • Auf diese Weise gewährleistet ein Mischer erfindungsgemaßer Konstruktion qualitätsgerechtes Durchmischen sehr zäher Gemische für Zellenbeton und ermöglicht es auch, ihn bei verschiedenen Mischer-Füllungsgraden zu verwenden, wodurch seine technologischen Möglichkeiten erweitert werden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE
1. Mischer, der ein Gefäß mit Stutzen zum Eingeben der Bestandteile des Gemischs und zum Ausladen des letzteren besitzt, in welchem eine Antriebswelle mit mindestens einem an ihr angebrachten Rührer und mindestens ein Element zum Übertragen von Rüttelbewegungen auf das Gemlsch montlert slnd, das mit einem Rüttler verbunden ist, der außerhalb des Gefäßes angeordnet und mit ihm durch eine elastische Zwischenwand verbunden ist, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t ,da das Element zum Ubertragen der Rüttelbewegungen auf das Gemisch aus einem Kolben (6)besteht, der an seiner Stirnseite ein schaufelartiges Blech (18) tragt und einen Durchmesser besltzt, welcher nicht großer als dle Länge der Welle ist, dle sich im Volumen des Gemischs bei der Rüttelbewegung fortpflanzt.
2. Mischer nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e 1 c h n e t ,daß der Kolben (16) so im Gefäß (1) angeordnet ist, daß seine Längsachse senkrecht zur Antriebswelle (9) steht, während jede der Schaufeln (RUhrarme) des dem Boden (5) des Gefäßes (1) nächstliegenden Rührers (10) aus einer starr mit der Welle verbundenen Tragplatte (19) besteht, an der in Radialrichtuns zur Welle eine biegsame elastische Lamelle (20) befestigt ist, deren Steifheit sich in Richtung von der Welle (9) zu den Wänden des Gefäßes (1) hin vermindert.
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