DE2425178A1 - Verbesserte rohrkupplungen - Google Patents
Verbesserte rohrkupplungenInfo
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Description
N.V. KERAMO,-3500, Hasselt (Belgien)
"Verbesserte Rohrkupplungen"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf verbesserte
Rohrkupplungen und insbesondere auf eine bessere Befestigung der Abdichtungsmxttel am Rohr, wobei es sich um Kupplungendes Muffenkeiltyps
handelt, wie sie z.B. bei Kunststoffrohren, Steingutrohren, Asbestzementrohren, Betonrohren und dergleiche angewendet
werden, und wobei das Abdichten mittels eines elastischen Dichtungsringes
stattfindet. Die Anordnung dieses Dichtungsringes findet entweder unmittelbar in der Muffe des entsprechenden Rohres
oder in einer sogenannten Oberschiebemuffe statt, wobei der Ring jedenfalls durch das Hineinschieben des Rohrendes in die Muffe
zusammengedrückt bzw. verformt wird.
Gemäss einer ersten bekannten Lösung wird der Ring der
vorgenannten Art in einer ringförmigen Rille der Muffe angeordnet. Die Bildung einer derartigen Rille gemäss dem Druckgiessverfahren
—1—
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erfordert aber den Einsatz einer komplizierten, verhältnismässig
kostspieligen Matrize, sowie das Nehmen von Massnahmen um zu verhindern, dass während des Hineinschiebens des konischen Rohrendes
der.Dichtungsring aus der ringförmigen Rille herausgedrückt wird.
Gemäss einer zweiten bekannten Lösung ist die Muffe mit
einer Erweiterung versehen, worin ein Dichtungsring angeordnet wird, einerseits in einer Aussparung bzw. Unterschneidung und anderseits Mittels einer U-förmigen Kunststoffkappe bzw. Kunststoffklemme, welche sich mit ihrer Innenseite dem vorgenannten Dichtungsring anschmiegt und mit dem Ächsialaussenschenkel wenigstens
mittels eines Anschlags oder eines Gewindeteils mit dem Aussenteil
der Muffe zusammenwirkt.
Gemäss einer dritten bekannten Lösung wird eine U-förmige Kappe oder Klemme angewendet, deren Achsialinnenschenkel sich
mit dem Dichtungsring in Berührung befindet und Radialaussenschenkel beispielsweise durch Kleben am Aussenrand der Muffe befestigt
ist, wobei der Dichtungsring einen nach aussen gerichteten Kragen aufweist, der zwischen dem Radialteil der vorgenannten U-förmigen
Kappe oder Klemme und dem benachbarten Ende der Muffe eingeklemmt wird.
Die zwei letztgenannten Systeme bieten aber den Nach·?·
teil, dass sie ein U-förmiges Element ziemlich komplizierter Form zum Einsatz bringen, dessen Herstellung die Anwendung einer
komplizierten und Kostspieligen Giessform erfordert. Der vorliegenden Erfindung ist nun die Aufgabe gestellt eine
derartige Befestigung des vorgenannten Dichtungsringes in der Muffe eines Rohres oder in einer Überschiebemuffe zu schaffen,
dass die Gefahr des Herausdrückens des Ringes während des
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Hineinschiebens eines konischen Rohrendes restlos behoben wird,
ohne dass die Herstellung eines derartigen Befestigungssystems die Anwendung komplizierter Gussmatrizen erfordert und wobei es
überdies den Vorteil eines minimalen KunststoffVerbrauches gibt.
Zu diesem Zweck bestehen die erfindungsgemässen Verbesserungen darin, dass der Dichtungsring mit einem achsial nach dem
entsprechenden Muffenende gerichteten und gegen die Innenwand der Muffe anstossenden Teil bzw. Schenkel versehen ist, wobei dieser
Dichtungsring mittels eines L-förmigen Verschluss- bzw. Klemmelementes in bezug auf die Muffe blockiert wird, dessen Achsialschenkel an seiner Aussenseite einen Vorsprung aufweist, dessen
Aufgabe es ist mit der vorgenannten Umfangsrille des Dichtungsringes zusammenzuwirken und dessen Radialschenkel sich mit seiner
Innenseite mit dem freien Muffenende in Berührung befindet.
Die Kennzeichen und Vorteile des erfindungsgemässen Systems treten deutlich aus der nachstehenden eingehenden Beschreibung
einiger Vorzugsausführungsweisen zutage. Diese ohne irgendeine einschränkende Absicht gegebene Beschreibung findet an Hand der
beiliegenden Zeichnungen statt, wo
die Abbildung 1 einen Achsialschnitt eines erfindungsgemäss verbesserten Muffenendes schematischerweise wiedergibt;
die Abbildung 2 den umrahmten Teil F2 der Abbildung 1 in vergrossertem Massstab wiedergibt; und
die Abbildungen 3 und H der Abbildung 1 ähnliche Schnitte
zweier Ausführungsabarten wiedergeben.
Die Abbildung 1 zeigt ein Ende einer Muffe oder überschiebemuffe 1, worin ein Dichtungsring 2 befestigt ist. Es handelt sich dabei um einen in einem anderen Patent der Anmelderin
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beschriebenen, vorzugsweise aus Gummi hergestellten Spezialring.
Der eigentliche Abdichtungsteil 3 des vorgenannten Ringes hat eine dreieckige oder nahezu dreieckige Form, deren Scheitelecke an einem radial nach aussen gerichten Schenkel H befestigt
ist. Das freie Ende dieses Schenkels Ί hat einen Achsialteil 5,
dessen Aussendurchmesser dem Innendurchmesser der Muffe 1 entspricht.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist in der Innenwand des vorgenannten Schenkels .5 eine Umfangsrille 6 vorgesehen, womit zwecks der Befestigung des Dichtungsringes 2 eine radial nach
aussen gerichtete Lippe 7 zusammenwirkt, welche zum Radialschenkel
8 eines L-förmigen Verschlussteiles 9 gehört, dessen Radialschenkel
10 gegen das entsprechende Ende 11 der Muffe 1 anstösst und an diesem Ende 11 durch Schweissen, Kleben usw. befestigt ist. Der
Aussendurchmesser des vorgenannten Verschlussteiles 9 entspricht vorzugsweise dem Aussendurchmesser der Muffe 1.
Es ist ohne weiteres deutlich, dass auf diese Weise eine besonders einfache und zweckmässige Befestigung des Dichtungsringes
2 an der Muffe ohne komplizierte Teile zu stände kommt.
Das erfindungegemässe Verbindungssystem bietet ausserdem
den Vorteil, dass die erforderlichen Teile so einfach sind, dass der Materialverbrauch sich auf ein Mindestmass beschränkt.
Auf der Abbildung 3 ist eine Ausführungsabart wiedergegeben, die sich von der Ausführungsweise gemäss der Abbildung 2
lediglich dadurch unterscheidet» dass der Schenkel 10 des L-förmigen Verschlussteiles einen Anschlag oder Zentrierrand 12 aufweist, mit dem der Verschlussring sich auf besonders einfache und
zweckmässige Weise auf der Muffe 1 anordnen und zentrieren lässt.
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Die Befestigung des Verschlussringes 9 an der Muffe 1 findet auf willkürliche geeignete Weise gemäss den Materialien
woraus der Muffe 1 und der Verschlussring 9 hergestellt sind, ötatt,
beispielsweise gemäss dem Hochfrequenz-, Ultraschall- oder Spiegelschweissverfahren,
durch Leimen mittels eines Lösungsmittels oder eines auszustreichenden Leimes, usw.
Falls die vorgenannte Befestigung mit einer Überschiebemuffe stattfindet, sind die Muffe und der Verschlussring vorzugsweise
aus demselben Material hergestellt. Geeignete Materialien sind z.B. Polyvinylchlorid, Polykarbonate, Polyazetat, Akronitrilbutadien,
Polystyrol, Polypropen usw.
Bei der Anwendung bestimmter hochkristallinischer Kunststoffe, wie z.B. Polypropen und dergleiche, welche sich nur ganz
schwer gemäss dem Spiegelschweiss- oder dem Ultraschallschweissverfahren
schweissen und auch schwer leimen lassen, empfiehlt sich der auf der Abbildung 1 erläuterte Einschnappverschluss. Gemäss
diesem System ist die Innenwand der Muffe 1 mit einer ringförmigen,
vorzugsweise trapezförmig profilierten Rille versehen. Es handelt sich um eine Rille einfacher Form, deren Herstellung keineswegs
den Einsatz einer komplizierten Matrize erfordert, im Gegensatz zum anfangs beschriebenen bekannten System der unmittelbaren
Befestigung des elastischen Dichtungsringes in der Muffe, wobei die Rille derart zu gestalten ist, dass beim Hineinschieben des
konischen Rohrendes der Dichtungsring an Ort und Stelle bleibt, d.h. nicht aus der Rille herausgestossen wird.
Der Teil 8 des L-förmigen Verschlussteiles 9 ist in diesem Fall mit einer Umfangsrippe 14 versehen, deren Aufgabe es ist
mit der vorgenannten Rille 13 der Muffe 1 zusammenzuwirken.
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Beim Hineinschieben des vorgenannten Verschlussteiles 9,
zugleich mit dem eigentlichen Dichtungsring 2, wirkt die Umfangsrippe IU mit der Umfangsrille zusammen, wenn der Schenkel 10 des
Verschlussteiles 9 sich in korrekter Lage in bezug auf des freie Ende der Muffe 1 befindet, was zu einer unlösbaren Verbindung
zwischen den betreffenden Teilen führt. Das freie Muffenende ist überdies vorzugsweise mit einer Abschrägung 15 versehen zwecks
Erleichterung der Anordnung des vorgenannten Verschlussteiles 9.
Obschon der Verschlussring und/oder die Muffe vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff bestehen, kommen selbstverständlich auch andere Materialien für die Herstellung dieser Teile
in Frage.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs auf die obenbeschriebene, auf den beiliegenden Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiele, sondern erstreckt eich
ebenfalls zu sämtlichen Ergänzungen, Abänderungen und Anpassungen derselben in bezug auf Form und Grosse z.B. des vorgenannten L-förmig profilierten Verschlussringes, vorausgesetzt natürlich
dass der Erfindungsrahmen nicht überschritten wird.
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Claims (1)
- ANSPRUCHE{ l.yVerbesserte Rohrkupplungen des Typs wobei in einer Muffe bzw. Überschiebemuffe ein elastischer Dichtungsring angewendet wirda dadurch gekennzeichnet, dass dieser Dichtungsring (2) mit einem achsial nach dem entsprechenden Muffenende gerichteten und gegen die Innenseite der Muffe (1) anstossenden Teil bzw. Schenkel (5) versehen ist, der eine innere Umfangsrille (6) aufweist, und dass der betreffende Dichtungsring (2) mittels eines L-förmiges Verschluss- bzw. Klemmteiles (9) in bezug auf die Muffe (1) blockiert wird, dessen Achsialschenkel (8) an seiner Aussenseite einen Vorsprung (7) aufweist, dessen Aufgabe es ist »it der vorgenannten Umfangsrille (6) des betreffenden Dichtungsringes (2) zusammenzuwirken und dessen Radialschenkel (10) sich mit seinerInnenseite mit dem freien Muffenende (11) in Berührung befindet,(25.6.1973) „ . ... » ,_ i. , »JÄ2.- Verbesserte Rohrkupplungen gemass dem Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Radialschenkels (10) des vorgenannten Verschlussteiles (9) zugleich gegen das freie Muffenende (11) und das freie Ende des vorgenannten Achsialschenkels (S) des Dichtungsringes (2) anstösst.(25.6.1973)3.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Muffenende (11) und das Ende des vorgenannten Achsialschenkels (5) des Dichtungsringes (2) in ein und derselben Ebene liegen.(25.6.1973)4.- Verbesserte Rohrkupplungen gemlss dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Muffenende (11) nach aussen versetzt ist in bezug auf das entsprechende Ende des vorgenannten Achsialschenkels (5) des betreffenden Dichtungsringes (2).(25.6.1973) 5.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss irgendeinem der409884/031vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgenannte Umfangsrille (6) und der entsprechende Vorsprung (7) dreieckig profiliert sind, wobei ihr dreieckiger Querschnitt eine Achsialseite aufweist. (25.6.1973)6.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser des vorgenannten L-förmigen Verschlussteiles (9) dem Aussendurchmesser der Muffe (1) entspricht. (25.6.1973)7.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte L-förmige Verschlussteil (9) durch Schweissen, Kleben usw. am freien Muffenende (11) befestigt wird. (25.6.1973)8.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte L-förmige Verschlussteil (9) vorzugsweise aus demselben Material wie die Muffe (1) hergestellt ist. (25.6.1973)9.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte Achsialschenkel (8) des Verschlussteiles (9) einen zweiten Vorsprung in der Form einer Umfangsrippe (14) aufweist, dessen Aufgabe es ist mit einer entsprechenden Umfangsrille (13) der Muffeninnenwand zusammenzuwirken. (5.U.19 7 4)10.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss dem Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte rippenförmige Vorsprung (14) und die entsprechende Umfangsrille (13) trapezförmig profiliert sind. (5 .4.1974)11.- Verbesserte Rohrkupplungen gemäss dem Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Muffenende eine409884/0314Abschrägung (15) aufweist, deren Aufgabe es ist das Hineinschieben des Verschlussteiles (9) zu erleichtern.(5.4.1974)409 8 8 kl Ü 31L
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