DE2425180A1 - Stapelbarer aufnahmebehaelter fuer flache oder flach packbare waren, insbesondere schallplatten - Google Patents
Stapelbarer aufnahmebehaelter fuer flache oder flach packbare waren, insbesondere schallplattenInfo
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Description
- Stapelbarer Aufnahmebehälter fiir flache oder flach packbare Waren, insbesondere Schallplatten Die vorliegende Erfindung betrifft einen stapelbaren Aufnahmebehälter fUr flache oder flach packbare Waren, insbesondere Schallplatten, aber auch Hemden, Papier., Hefte, Bücher, Mappen, Tonbänder, Filmspulen, Musikkassetten, Wäsche, Unterwäsehe und viele andere Waren.
- Schallplatten werden in einem Umschlag verpaokt verkauft.
- Beim Verkauf werden die Schallplatten dem Kunden meist in eine Tragetasch eingepackt.
- Zu Hause packt der Kunde die Schallplatte aus und legt sie zur Aufbewahrung in einen Schrank. Die Schallplatten-Herstellbar empfehlen heute, Schallplatten nicht mehr vertikal stehend in früher speziell hierfür hergestellten Haltern aufzubewahren, sondern liegend aufzubewahren0 Diese liegen de Aufbewahrung wird vom Kunden so vorgenommen, daß er einfach in einem Schrank übereinanderstapelt.
- Das hat den Nachteil, daß es schwer ist, eine bestimmte Platte herauszufinden. Es mtlssen sämtliche Platten herausgenommen werden und aus dem Plattenstoß muß dann die gewUnsohte Platte herausgesucht werden. Daß dieses es nicht erleichtert, Ordnung zu halten und daß dieses zu Beschädigungen der Platten fUhren kann, ist leicht einzusehen Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen billigen Aufnahmebehälter für flache plattenartige Waren zu scharfen, welcher nicht wesenthch teurer als eine herkömmliche Schallplattenverpackung ist, welcher sich aber leicht unverschiebbar übereinander stapeln lässt, so daß ein Stapel solcher Aufnahmebehälter ein Schallplattenregal für die liegende Aufbewahrung von Schallplatten bild£.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Aufnahhebehälter als Blisterverpackung aus einem ebenen Papp- oder Karton-oder Kunststoffzuschnitt, welcher mindestens ein Loeh aufweist, und einem auf diesem ebenen Zuschnitt aufgebrauchten weiteren, der Form der Ware entsprechend tiefgezogenen Zuschnitt aus einer festen Kunststoffolie besteht, welcher mindestens eine sich am Ort des Loches des ebenen Zuschnittes befindliche Aufwölbung aufweist, deren Höhe großer ist als die Stärke dieses Aufnahmebehälters im Bereich der verpackten Ware und die sich nach oben zu verjüngt.
- Dieser stapelbare Aufnahmebehälter ist als Blisterverpackung ausgerührt. Dadurch ist er billig. Denn er besteht nur aus einem Stück Pappe oder Karton, auf welches eine tiefgezogene Kunststoffolie aufgebracht ist.
- Dieser Aufnahmebehälter kann zuerst als Tragetasehe dienen. Er kann dann aber auch der weiteren Aufbewahrung von Schallplatten dienen. Denn die Aufwölbung bzw. die Aufwölbungen bewirken bei einem Ubereinanderstapeln der Auftahmebehälter, daß ein Aufnahmebehälter unverschlebbar auf dem darunter befindlichen Aufnahmebehälter sitzt. Dieses ist dadurch erreicht, daß die Aufwölbung großer als die Stärke ist im Bereich des Aufnahmebehälters der verpackten Ware und somit durch das Loch des nächst darübergestapelten Papp- oder Kartonzuschnittes hindurohgreifen kann und somit den darubergestapelten Aufnahmebehälter auf dem daruntergestapelten Aufnahmebehälter zentrieren kann.
- Mit derartigen stapelbaren Aufnahmebehältern kann man in dem Aufbewarungsschrank Schaliplattenregale sich aufbauen. Jede Platte hat dann bei liegender Lagerung einen Platz für sich, der leicht auffindbar ist und von dem die Platte leicht entnehmbar ist, ohne daß die anderen Platten gehandhbat zu werden brauchen.
- Zweckmäßig ist es, wenn der tiefgezogene Kunststofffolienzuschnitt auf der Seite der Auf- bzw. Entnahmcöffnung kürzer als der ebene Papp- oder Kartonzuschnitt ist. Dann lässt sich nämlich der überstehende Teil des ebenen Papp- oder Kartonzuschnittes zur Beschriftung zum Zwecke eines leichteren Auffindens bestimmter Platten in einem Regal verwenden.
- Vorteilhaft ist es, wenn die Aufwölbung bzw. die Autwölbungen auf derjenigen Seite des Aufnahmebehälters angeordnet sind, die von der Aufnahme-und Entnahmedffnung des Behälters abgewendet ist.
- Bei einer Verpackung für Schallplatten ist die Kunststoffolie in der Weise tiefgezogen, daß sie sich auf der der Auf- und Entnahmeöffnung abgewandten Seite entsprechend dem Umfang der Schallplatte rundet. Dadurch entstehen bei einem rechteckigen Aufnahmebehälter seitlich auf der der Auf- und Entnahmeöffnung abgewandten Seite Stellen, die nioht mit der Ware in BerUhrung kommen. Hier sind in dem ebenen Zuschnitt Löcher vorgesehen und in dem tiefgezogenen Zuschnitt Aufwölbun gen, die der Zentrierung Ubereinandergestapelter Aufnahmebehälter dienen.
- Dadurch, daß die tiefgezogene Folie auf der der Auf-und Entnahmeöffnung abgewandten Seite eine gerundete Aufnahmetasche für die Ware bildet, während auf der der Auf- und Entnahmeöffnung zugewandten Seite nur an den Rändern Verstärkungen durch das Tiefziehen der Folie entstehen, kann es zur Verstärkung der tiefgezogenen Kunststoffolie zweckmäßig sein, eine Verstärkungssicke parallel zur Auf- und Entnahme öffnung vorzusehen.
- Um das Einschieben von Platten in die Behälter zu erleichtern, insbesondere dann, wenn sie zu einem Regal zusamnengesetzt sind, ist es zweckmäßig, wenn der Rand des tiefgezogenen Zuschnittes zumindest in einem Teil der Breite der Auf- und Entnahme öffnung zu einer Lippe nach aussen autgewölbt ist.
- Zweckmäßig ist es, wenn der ebene Zuschnitt an der Seite der Aur- und Entnahme öffnung breiter als der tiefgezogene Zuschnitt ist. Dann kann nämlich der ebene Zuschnitt noch benutzt werden, um hieran Register und sonstige Vermerke anzubringen. Auch wird hierdurch das Einlegen der Schallplatten in den Aufnahmebehälter erleichtert.
- Vorteilhaft ist es, wenn an den ebenen Zuschnitt ein mit einem Handgriffloch versehener Teil anhängt.
- Zweckmäßigerweise wird man am Ubergang von dem ebenen Zuschnitt in den Handgriff eine Falzung oder eine Perrorierung vorsehen, damit der Handgriff abgetrennt werden kann, wenn der Kunde seine Schallplatte nach Hause gebracht hat und den Aufnahmebehälter zu einem Regal in den Schrank stellt.
- An dem mit Handgriffloch versehenen Teil kann ein weiterer, mit einem weiteren Handgriffloch versehener Teil anhängen, welcher in einen Verschluß ausläuft.
- Dieses ist sehr zweckmäßig, um dem Kunden eine verschließbare Tragemöglichkeit zu geben. Der Verschluß kann ein Teil des Zuschnittes sein, welcher z.B. dann an dieser Stelle zwei Schlitze aufweist. Diese beiden Schlitze teilen diesen Teil des Zuschnittes in drei Teile auf, von denen beim Verschließen ein Teil auf der einen Seite und die beiden anderen, diesem Teil benachbart liegenden Teile auf der anderen Seite des Aufnahmebehälters zu liegen kommen.
- An dem mit Handgriffloch versehenen Teil kann aber auch ein weiterer mit Handgrif£loch versehener Aufnahmebehälter anhängen, so daß zwei Schallplatten eines Satzes von Schallplatten in einem derartigen Doppelaufnahmebehälte r transportiert werden können.
- Der Auftahmebehälter der vorliegenden Erfindung eignet sich aber auch hervorragend für den Postversandt Wenn an dem ebenen Zuschnitt seitlich ein ebenso großer Zuschnitt anhängt und zwischen den beiden Zuschnitten eine Faltlinie verläuft, kann - wenn an den Zuschnitten Verschlußlasohen anhängen - der zweite Zuschnitt über die tiefgezogene Kunststoffolie geklappt werden und dann mit Hilre der Veraohlußlasehen diese Verpackung verschlossen werden. Insbesondere dann, wenn diese Zuschnitte aus Wellpappe hergestellt sind oder mit Wellpappe beklebt sind, ergibt sich eine äusserst stabile Verpackung, die dadurch besonders vorteilhaft ist, daß die Aufwölbungen des tiegezogenen Zuschnittes in der Mitte zwischen den beiden Pappen einen Hohlraum schaffen und so der Stoßsicherung dienen.
- Noch vorteilhafter ist es, wenn nicht nur der eine Zuschnitt dieser Postverpackung mit einem tiefgezogenen Zuschnitt als Aufnahmebehälter ausgebildet ist, sondern auch der andere Zuschnitt mit einem tiefgezogenen Zuschnitt versehen ist, so daß eine Verpackung für zwei Schallplatten entsteht. Zweckmäßigerweise wird man dann die Aufwölbungen so anordnen, daß sie im zusamnengefalteten Zustand dieser Verpackung jeweils am anderen Zuschnitt an diametral zur Mitte der Behälter gegenUberliegenden Stellen zu liegen komnen. Bei Aufnahmebehältern mit zwei Aufwölbungen würde- dann diese Postverpackung vier AuRwdlbungen haben, welche in den vier Ecken liegen würden, wobei die Auf- und Entnahmeöffnung des einen Aufnahmebehälters auf der gegenüberliegenden Seite der Aufnahme- und Entnahme Öffnung des anderen Aufnahmebehälters liegen würde.
- Zweckmäßig ist es, wenn anhängende Teile am Zuschnitt, wie ein weiterer Zuschnitt oder mit Handgriffloch versehene Teile oder dergleichen, mit Perforationen oder Falzungen zum Abtrennen versehen sind.
- Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten AusfUhrungsbeispieles in mehreren Ausführungsformen näher erläutert.
- Es zeigent Fig. 1 eine Ansicht eines geschlossenen Aufnahmebehälters für eine Schallplatte.
- Fig. 2 eine Ansicht des Behälters der Fig. 1 in geöffnetem Zustand.
- Fig. 3 den Behälter der Fig. 1 und 2 nach dem Abtrennen des Handgriffes.
- Fig. 4 einen Querschnitt durch den Aufnahmebehälter.
- Fig. 5 einen Querschnitt durch mehrere Ubereinandergestapelte Aufnahmebehälter.
- Fig. 6 eine Ansicht einer Doppelverpackung zum Tragen Fig. 7 eine Ansicht einer Doppelverpackung zum Postversand.
- Fig. 8 einen Querschnitt durch die postversandfertige Doppelverpackung der Fig. 7 Fig. 9 bis 16 weitere Ausführungsbeispiele für die Verpackung anderer Waren.
- Auf einen Kartonzuschnitt 1, welcher mit einem Kunststofflack lackiert ist, ist eine tiefgezogene Folie 2 aurgebracht. Dies tiefgezogene Folie 2 ist ein Kunststofffolienzuschnit, der für die Aufnahme einer Schallplatte einen tiefgezogenen Bereich aufweist, der einen im wesentlichen U-förmig gestalteten Rand 3 aufweist. Die Randteile dieses Kunststofrolienzusohnittes sind dann auf den Kartonzuschnitt 1 aufgebracht und verschweißt.
- Der Kartonzuschnitt 1 weist zwei Löcher 4 auf. Im Bereich dieser Löcher 4 ist der Kunststoffolienzuschnitt 2 mit Aufwölbungen 5 versehen. Diese sind höher als die Tiefe des tiefgezogenen Bereiches. Sie sind so hoch, daß sie durch Löcher 4 eines darübergestapelten Behälters sioh hindurch verstrecken und infolge ihrer Verjüngung nach oben einen darübergestapelten Behälter zu zentrieren vermagen. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind zwei Löcher 4 und zwei Aufwölbungen 5 in jedem Behälter vorgesehen. Es können aber auch mehr sein. Iat nur eine Aufwölbung und ein Loch vorgesehen, so darf das Loch nicht rund sein, damit eine Zentrierung ermöglicht wird.
- Es kdte sich um quadratische oder rechteckige, trapezfSrmige oder übliche Langlöcher handeln. Entsprechend diesem Querschnitt des Loches muß der Querschnitt der Aufwölbung gewählt werden.
- Im Bereich der Auf- und Entnahmeöffnung ist im gezeichneten Ausführungsbeispiel sowohl im Kartonzuschnitt 1 als auch im tiefgezogenen Zuschnitt 2 eine Ausrundung 6 vorgesehen, die einem leichteren Erfassen der im Aufnahmebehälter befindlichen Platte dient. Der Rand des tiefgezogenen Zuschnittes 2 ist im Bereich der Auf- und Entnahmeöffnung zu einer Lippe 7 aufgeworfen. Diese Lippe 7 erleichtert das Einschieben von Schallplatten, weil sie verhindert, daß der Rand der tiefgezogenen Kunststoffolie 2 sich auf den Kartonzuschnitt legen kann.
- An dem Kartonzuschnitt 1 kann ein Handgriff 8 anhängen, der durch ein anhängendes Stück des Zuschnittes mit Handgrifflooh 9 gebildet ist. Hieran kann über die Falzlinie 10 noch ein weiteres Stück des Zuschnittes mit einem Handgriffloch 11 anhängen. Hieran kann dann der Verschluß 12 anhängen, der durch zwei Schlitze 15 in drei Teile geteilt ist, von denen die zwei äusseren auf die eine Seite der Verpackung und der mittlere auf die andere Seite gesteckt werden.
- Dieser Aufnahmebehälter kann gemäß Fig. 6 auch als eine Tragetasche für zwei Schallplatten ausgebildet werden.
- Die beiden Behälter sind hier durch einen Zuschnitt teil verbunden, der die beiden Handgrifflöcher 9 und 11 aufweist.
- In Fig. 7 ist eine andere Doppelverpackung gezeigt, die dem Postversand dienen soll. Hier hängen die beiden Aufnahmebehälter 14,15 huber einen Zuschnittteil 16 zusam en. Es sfnd Verschlußlaschen 17 vorgesehen, welche umgeklappt werden und nach dem Zusammenfalten der Verpackung aussen aufgeklebt werden. Bei dieser Postversandverpackung liegen die Auf- und Entnahmeöffnungen 18,19 auf gegenüberliegenden Seiten, damit die Aufwölbungen 9 über alle vier Hocken gleichmäßig verteilt sind.
- Bei dieser Postversandverpackung werden nach dem Eintreffen beim Kunden von diesem die Verschlußlaschen 17 und der Zuschnitteil 16 abgetrennt, so daß zwei Aufnahmebehälter Ubrig geblieben sind, die übereinandergestapelt werden können. In ähnlicher Weise wird bei der Doppelverpackung zum Tragen gemäß Fig. 6 der Handgriff abgetrennt, so daß wiederum zwei Aufnahmebehälter entstanden sind, welche übereinandergestapelt werden können.
- In Fig. 9 ist die Ansicht einer Hemdenverpackung dargestellt. Auch hier befindet sich auf einer ebenen Papptiäohe eine aufgebrachte, tiefgezogene Kunststoffolie' die die Öffnung 18 aufweist. Durch diese Öffnung 18 kann ein Hemd 19 eingelegt werden.
- Am rückwärtigen Ende befinden sich die zwei Aufwölbungen 20 in der tiergezogenen Kunststoffolie. Am gleichen Ort befinden sich dann in dem Pappzuschnitt Löcher.
- In Figr 10 ist eine Tragetasche für Musikkassetten dargestellt. In der tiefgezogenen Folie 21, die auf den Kartonzuschnitt 22 aufgeschweißt ist, befindet sich ein tiefgezogener Teil 23 für die Aufnahme der Musikkassette sowie zwei Aufwölbungen 24 für die Stapelung.
- Längs der Trennlinie 25 kann der obere Teil des Kartonzuschnittes 22 mit dem Handgriffloch 26 abgetrennt werden.
- In Fig. 11 ist ein weiteres Beispiel für eine Tragetasche von Musikkassetten gezeigt, welche zwei Aufnahmebehälter aufweist. Jeder Aufnahmebehälter weist auf einem Kartonzuschnitt eine tiefgezogene Folie 21 mit einem durch das Tiefziehen hergestellten Behälter für die Aufnahme der Musikkassette auf. Jeder Aufnahmebehälter weist zwei Aufwölbungen 24 für ein Stapeln auf.
- Längs der Trennlinien 26 kann diese Tragetasche geteilt werden in die beiden Aufnah-behKlter und in Zwischenstücke 27,28.29, welche von dem Kunden zu Hause fortgeworfen werden kennen, wenn er sich aus den Aufnahmebehältern ein Regal aufbaut.
- In Fig. 12 ist dann in zusa-engelegtem Zustand die Tragetasche der Fig. 11 gezeigt. Man sieht hier sehr deutlich, wie die Aufwölbungen 24 an gegenüberliegenden Enden der Kassetten angeordnet sind und somit einer Stoßsicherung dienen. Der Abschnitt 29 dient als Verschluß.
- Er kann einsteckbar sein in den Kartonzuschnitt, er kann aber auch aurklebbar sein.
- In Fig. 13 ist ein stapelbarer Aufnahmebehälter für Schriftstücke gezeigt. Dieser weist an seinem vorderen Ende die Aufnahmeöffnung 30 auf,während an seinem hinteren Ende wiederum zwei Aufwölbungen 31 vorgesehen sind, in dem tiefgezogenen Kunststoffolienzuschnitt, während an der gleichen Stelle im Kartonzusohnitt Löcher vorgesehen sind.
- Fig. 14 weist dann ebenfalls einen Aufnahmebehälter für Sohriftitücke auf. Hier sind die Aufwölbungen 32 an einer Längsseite zusa-en mit Löchern 33 für eine übliche Ablage in Ordnern angeordnet. Die dem Einlegen von Schriftstücken dienende Öffnung 34 befindet sich an einer Schmalseite dieses Aufnahmebehälters.
- In Fig. 15 ist eine andere Ausführungsform dieses für die Aufnahme von Schriftstücken dienenden Auftahmebehalters gezeigt: Hier sind an der Längsseite in verschiedenen Abständen vom Rand einerseits die Löcher 33 und andererseits die Aufwöbungen 32 angeordnet. Das hat den Vorteil, daß längs der Trennlinie 35 die Aufwölbungen 32 abgetrennt werden können, wenn diese nicht benötigt werden.
- In Fig. 16 ißt schließlich eine Mappe dargestellt, wie sie in BUros von Anwälten und Gerichten zur Aufbewahrung und zum Tragen von Schriftstücken benutzt werden kann. Hier sind die beiden Aufnahmebehälter 36 und 37 durch den Mappenrücken 38 voneinander getrennt.
- An beiden Aufnahmebehältern hängt ein abtrennbares Laschenstück 39 mit Handgriff loch 40 an. An dem Behalter 36 hängt auf der gegenüberliegenden Seite ein Laschenstück 41 mit den Aufwölbungen 42 an.
- Die Aufnahmebehälter kennen für vielerlei Ware benutzt werden. Insbesondere ist es auch möglich, sie für die Aufbewahrung von Kleinteilen, wie Schrauben, Nägel und dargleichen zu verwenden. Zweckmäßig ist es, eine Grundplatte vorzusehen, die ebenfalls Aufwölbungen aufweist, in die dann die genannten Aufwölbungen der Aufnahmebehälter hineinpassen. Diese Grundplatte kann in ihre Querschnitt auch keilförmig gestaltet sein, so daß die Behälter dann nicht eben in der Horizontalen in einer Schrank untergebracht sind, sondern nach hinten geneigt untergebracht sind. Diese Neigung nach hinten braucht nur eine sehr geringe zu sein, um ein Herausfallen von Kleinteilen beispielsweise zu vermeiden.
Claims (14)
1. Stapelbarer Aufnahmebehälter für flache oder flach packbare Waren,
insbesondere Schallplatten, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter als
Bliaterverpackung aus einem ebenen Papp- oder Karton- oder Kunststoff-Zuschnitt
(1), welcher mindestens ein Loch (4) aufweist, und einem auf diesem aufgebrachten
weiteren, der Form der Ware entsprechend tiefgezogenen Zuschnitt (2) aus Kunststoffolie
besteht, welcher mindestens ein. sich an Ort dieses Loches befindliche Aufwölbung
(5) aufweist, deren H8he großer ist als die Starke dieses Aufnahmebehälters im Bereich
der verpackten Ware, die im Querschnitt dem Loch entspricht und die sich nach oben
zu verjüngt.
2. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufwölbung bzw. die AufwUlbungen (5) auf der Seite angeordnet sind, die von der
Auf- und Entnahmeöffnung des Behälters für die Ware abgswendet ist.
3. Aufnahmebnehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuschnitt (2) aus Kunststoffolie eins Verstärkungssicke (20) parallel zur
Auf- und Entnahmeöffnung aufweist.
4. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rand des tiefgezogenen Zuschnittes (2) zumindest in einem Teil der Breite
der Auf- und Entnahmeöffnung zu einer Lippe (7) aufgewölbt ist.
5. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der ebene Zuschnitt (15 an der Seite der Auf- und Entnahmeöffnung breiter als
der tiefgezogene Zuschnitt (2) ist.
6. Aufnahmebehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem ebenen Zuschnitt (1) ein mit einem Handgriffloch (9) versehener Teil anhängt.
7. Aufnahmebehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem mit Handgriffloch (9) versehenen Teil (8) ein weiterer, mit einem weiteren Handgriffloch-(11)
versehener Teil anhängt, welcher in einen Verschluß (12,15) ausläuft.
8. Aufnahmebehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschluß ein Teil (12) des Zuschnittes ist, welcher zwei Sicken (1)) aufweist.
9. Aufnahmebehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem mit Handgriffloch versehenen Teil ein weiterer ebenfalls mit Handgriffloch versehener
Teil anhängt, an dem ein weiterer Aufnahmebehälter anhängt (Fig.6).
10. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem ebenen Zuschnitt (1) seitlich ein ebenso großer Zuschnitt (1A) anhängt, daß
zwischen diesen beiden Zuschnitten (1,1A) mindestens eine Faltlinie (21) verläuft
und daß an mindenstens einem der Zuschnitte (1,1A) Versohlußlaschen (17) anhängen.
11. Aufnahmebehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Zuschnitt (1A) ebenfalls als Aufnahmebehälter mit einer tiefgezogenen
Kunststoffolie (2) ausgebildet ist.
12. Aufnahmebehälter nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwölbungen der beiden Zuschnitte so angeordnet sind, daß sie im zusammengefalteten
Zustand - zur Mitte hin gerichtet - gegen den anderen Zu-Zuschnitt an diametral
zur Mitte der Behälter gegenüberliegenden Stellen zu liegen kommen.
13. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß anhängende Teile mit Perforationen oder Falzungen für ein Abtrennen versehen
sind.
14. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die ebenen Zuschnitte (1,1A) aus Wellpappe bestehen oder mit Wellpappe versehen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425180 DE2425180A1 (de) | 1974-05-24 | 1974-05-24 | Stapelbarer aufnahmebehaelter fuer flache oder flach packbare waren, insbesondere schallplatten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19742425180 DE2425180A1 (de) | 1974-05-24 | 1974-05-24 | Stapelbarer aufnahmebehaelter fuer flache oder flach packbare waren, insbesondere schallplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425180A1 true DE2425180A1 (de) | 1975-12-04 |
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ID=5916397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742425180 Pending DE2425180A1 (de) | 1974-05-24 | 1974-05-24 | Stapelbarer aufnahmebehaelter fuer flache oder flach packbare waren, insbesondere schallplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2425180A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2428580A1 (fr) * | 1978-06-12 | 1980-01-11 | Ettori Antoine | Emballage plastique imprime pour disques 45 et 33 tours |
| EP0077019A1 (de) * | 1981-10-09 | 1983-04-20 | POLYGRAM GmbH | Aufbewahrungskassette für plattenförmige Informationsträger hoher Speicherdichte |
-
1974
- 1974-05-24 DE DE19742425180 patent/DE2425180A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2428580A1 (fr) * | 1978-06-12 | 1980-01-11 | Ettori Antoine | Emballage plastique imprime pour disques 45 et 33 tours |
| EP0077019A1 (de) * | 1981-10-09 | 1983-04-20 | POLYGRAM GmbH | Aufbewahrungskassette für plattenförmige Informationsträger hoher Speicherdichte |
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