DE2425233A1 - Verfahren zur gewinnung von gallium - Google Patents

Verfahren zur gewinnung von gallium

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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/22Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of metals not provided for in groups C25C1/02 - C25C1/20
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Gallium Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Extraktion von Gallium aus Galilumamalgam, das durch Umsetzung von Natriumaluminatlaugen des Bayer-Aluminiumoxydprozesses mit Natriumamalgam gewonnen wird, wobei das im Quecksilber angereicherte Gallium mit alkalischen Medien extrahiert wird.
  • Es bestand nun die Aufgabe, diese aus DBP 1 260 797 und DBP 1 115 031 skizzierte bekannte Arbeitsweise zu verbessern und ein Verfahren zu schaffen, das bei einer kontinuierlichen Durchführung und bei gleichzeitig rationellerem Quecksilber-Einsatz bessere Ausbeuten liefert.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der elektrolytische Rückextraktionsprozeß durch Anlegen einer elektrischen Spannung unterstützt wird, wobei die Hgthaltige Phase als Anode geschaltet wird, während eine oberhalb der Quecksilberoberfläche angebrachte Metallelektrode, vorzugsweise aus Nickel, als Kathode dient.
  • Die Extraktion des Galliums aus dem Quecksilber wird nun laut beiliegender Figur -auf folgende Weise vorgenommen: Zunächst wird der Stromfluß zwischen den Elektroden 1 und 3 so lange aufrecht erhalten, bis aus dem das Natrium und Gallium enthaltenden Quecksilber das elektronegativere Natrium in Lösung gegangen ist. Nach Auswechseln der Über der Hg-haltigen Phase stehenden Lauge kann dann der elektrolytische Extraktionsprozeß fortgesetzt werden, wobei das Gallium in Lösung geht und sich an der Kathode ) niederschlägt. Um die Extraktion des Galliums aus dem Quecksilber und dessen Abscheidung an der Kathode stets in gleichem Maße vornehmen zu können, können Hilfselektroden dazugeschaltet werden.
  • Anstelle der Zuschaltung dieser Hilfsolekt-odes1 kann ein Teil der elektrolytischen Abscheidung von Gallium aus der Lauge auch in einem zweiten Behälter vorgenommen werden.
  • Der Extraktionsvorgang des Galliums aus Quecksilber kann auch in einem einzigen Verfahrensschritt durchgeführt werden, nur wirkt sich dann als nachteilig aus, daß sich die über dem Quecksilber stehende Lauge zu stark mit Alkali anreichert, so daß periodisch zumindest ein Teil des Elektrolyten gegen reines Wasser ausgetauscht werden muß.
  • In der Zeichnung bedeuten im einzelnen 1 die anodisch geschaltete Hg-haltige Phase, 2 die wässrige alkalihaltige Phase, 3 die Kathode, die entweder, wie in der Figur in der Mitte, aber auch an anderer Stelle und in anderer Form in die Flüssigkeitsphase 2 ragt.
  • Die Hilfselektrode 5 (+) ermöglicht ein gekoppelt gleichförmig anodisches Inlösunggehen wie auch kathodisches Abscheiden des Galliums.
  • Mit dem Rührwerk 4 wird das Hg gerührt, um eine ständig neue mit Gallium beladene Oberfläche für die elektrolytische Auf lösung an der Grenzfläche Lauge - Quecksilber anzubieten.
  • Das an der Elektrode 3 sich abscheidende flüssige Gallium wird in dem Sammelbehälter 6 aufgefangen und gegen die quecksilberhaltige Phase abgegrenzt. Durch den Auslaß 7 wird das flüssige Gallium periodisch abgelassen.

Claims (6)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1) Verfahren zur Extraktion von Gallium aus Galliumamalgam, das durch Umsetzung von Natriumaluminatlaugen des Bayer-Aluminiumoxydprozesses mit Natriumamalgam gewonnen wird und das im Quecksilber angereicherte Gallium in bekannter Weise mit alkalischen Medien extrahiert und sodann elektrolytisch als Metall abgeschieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrolytische Rückextraktionsprozeß durch Anlegen einer elektrischen Spannung unterstützt wird, wobei die Hg-haltige Phase als Anode geschaltet wird, während eine oberhalb der Quecksilberoberfläche angebrachte Metallelektrode, vorzugsweise aus Nickel, als Kathode dient.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ExtraK-tion des Natriums in einer ersten Stufe und die des Galliums in einer zweiten Stufe vorgenommen wird.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Extraktion des Natriums in einer alkalihaltigen, aber Gallium-freien Lösung vorgenommen wird.
4) Verfahren nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Extraktion des Galliums in eine mit Gallium angereicherte Lösung erfolgt.
5) Verfahren nach Anspruch 1 - 4, dadurch geRennzeichnet, daß die Abscheidung des Galliums durch Hilfselektrode (5) unterstützt wird.
6) Verfahren nach Anspruch 1 - 5, 5> dadurchgekennzeichnet, daß die oberhalb der Hg-haltigen Phase stehende Gallatlösung einer kontinuierlichen Filtration unterworfen wird.
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