DE2425263A1 - Automatischer aufzeichnungsspeicher fuer telefonvermittlungs-fernschraenke - Google Patents

Automatischer aufzeichnungsspeicher fuer telefonvermittlungs-fernschraenke

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DE2425263A1 DE19742425263 DE2425263A DE2425263A1 DE 2425263 A1 DE2425263 A1 DE 2425263A1 DE 19742425263 DE19742425263 DE 19742425263 DE 2425263 A DE2425263 A DE 2425263A DE 2425263 A1 DE2425263 A1 DE 2425263A1
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Description

PATENTANWÄLTE Ing. Eberhardt SPEiDEL · Dipl.-Ing. Frhr. Anton RIEDERER von PAAR
D-8035 G au ti ng 2
Patentanwälte Speldel. Rlederer v. Paar · Postfach 1320 D-8035 Gauting 2, Postfach 1320 Kanzlei: Dianastr. 1
" * Telefon: München (0 89) 850 5088
_ _ £ α Telegramm: Germarkpat Gauting
2 4 2.0 «£ U <J Telex: 523818
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Automatischer Aufzeichnungsspeicher für Telefonvermittlungs-Fern-
schränke
Die Erfindung bezieht sich auf Telefonvermitt lungs-Fernschränke,-worunter auch paneel- oder tischförmige Vermittlungs-Schalttafeln verstanden werden, und betrifft im besonderen eine mit üblichen Fernschränken verwendbare Einrichtung zum Aufzeichnen der Rechnungsdaten, die sich auf den von den einzelnen Vermittlungspersonen gehandhabten Verkehr beziehen, und zu deren automatischer Speicherung.
Es ist bekannt, daß bei üblichen Fernschränken einige Daten, die die Verkehrsgebühren betreffen, also die Nummern des gerufenen und des rufenden Teilnehmers, die Gesprächsdauer und die Anzahl der Gesprächseinheiten, am Fernschrank als vorübergehende elektrische Information auftreten. Andere Daten, beispielsweise die Vermittlungsgebührenklasse und Tag und Zeit des Gesprächsbeginns, sind an beliebiger Stelle als elektrische Information vorhanden. Einige weitere Daten, wie beispielsweise die Wegesuche eines durchgewählten Ferngesprächs, liegen als elektrische Information an vom Fernschrank weit entfernten Vermittlungseinheiten vor.
Alle diese Daten werden von der Vermittlungsperson auf ein Blatt geschrieben und dann von einem EVD-Zentrum in eine für einen Rechner geeignete Form umgesetzt.
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_ ρ
Es sind bereits einig^wenige/Systeme für das automatische Auf- .J, nehmen dieser Daten VOrge^ch3^g_en_v?orden; diese Systeme sind jedoch sowohl in der Installation als auch im Betrieb sehr komplex und teuer und weisen eine geringe Zuverlässigkeit auf. Da sie außerdem nur für bestimmte Arten von Fernschränken verwendbar sind, ist ihr praktischer Anwendungsbereich sehr begrenzt.
Demgegenüber wird durch die Erfindung eine Einrichtung geschaffen., die alle erwähnten Daten aufzeichnet, mit allen heute erhältlichen Pernschränken verwendbar ist, also mit schnurlosen, zweischnurigen und mit Video-Darstell-Fernschränken, die außerdem einen einfachen und billigen Aufbau aufweist und insofern über eine hohe Zuverlässigkeit verfügt. Außerdem kann aufgrund der großen Zahl der von dem besonderen Aufzeichnungsspeicher aufgezeichneten Daten die Einrichtung auch andere Vorgänge durchführen, z.B.:
- das Aufzeichnen von statistischen Verkehrsdaten, die jede Vermittlungsperson und jede der hinausgehenden Gruppen betrifft j
- die mögliche Verwendung von Video-uarstellungs-Fernschränken 1 zur Verkehrsbedienung und zur Gesprächsbuchung;
- die wahre Zeitfeststellung von Gruppen-überbelegungen.
Diese Einrichtung zum Speichern von Daten von der Schalttafel, und der Telefonvermittlung und zu deren Umsetzung in leicht von einem Datenverarbeiter zu verarbeitende Daten, im folgenden kurz "Aufzeichnungsspeicher" genannt, weist in Kombination auf:
- Einheiten zum parallelen Sammeln elektrischer Information aus den mit den schnurlosen, zweischnurigen oder Video-Darstell-
; Fernschränken verbundenen Verbindungsschaltungen, zum Empfangen dieser Daten als Gleichstromsignale, zum Auslesen dieser Signale und zur Hintereinander-Übertragung der ausgelesenen Signale
ι zu den Verarbeitungsschaltungen; :
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- eine Mehrzahl yon primären Einheiten und eine sekundäre Einheit, die die elektrische Information von den Zweischnur-Fernschränken sammeln und organisieren; jede primäre Einheit empfängt diese Daten als Gleichstromsignale parallel, liest sie aus und überträgt sie hintereinander als Folge von ausgelesenen Signalen; die sekundäre Einheit empfängt von.den primären Einheiten parallel die übertragenen Signalfolgen und sendet die einzelnen Signalfolgen hintereinander weiter zu den Verarbeitungsschaltungen;
- eine allen Fernschränken gemeinsame Einheit zum Beseitigen von Störsignalen, zum Erkennen der aus einfachen Polaritätswechseln bestehenden Information, zum Senden komplexerer Signale zu einer logischen Schaltung, die die in diesen Signalen enthaltene Information.erkennt, und zum Umsetzen der Rechnerinformationen in Zeitteilungssignale;
- und eine Einheit zum Umsetzen der Zeitteilungssignale, die von den unmittelbar mit dem Rechner verbundenen Einheiten erzeugt werden, in Räumteilungssignale und zum Senden dieser umgesetzten Signale zu den Fernschränken und den dazugehörigen Verbindungsschaltungen.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen Blockschaltplan eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungsspeichers sowie seiner Anschlüsse an die Fernschränke
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines in Fig. 1 mit X bezeichneten schnurlosen Fernschranks und der dazugehörigen Anschlüsse an den erfindungsgemäßen Aufzeichnungsspeicher;
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Pig. 3 eine schematische Darstellung eines in Fig. 1 mit K bezeichneten Zweischnurfernsehranks und einer in Fig. 1 mit APK bezeichneten dazugehörigen zusätzlichen Einheit;
Fig. 4 im einzelnen einen Blockschaltplan einer in Fig. 1 als Block RPE dargestellten Schaltung,
Fig. 5 eine schematische Funktionsdarstellung einer in Fig. 4 mit MSD, bezeichneten Einheit.
Zur klareren Erläuterung des Aufbaus und Betriebs des Aufzeichnungsspeichers werden die vom Speicher zur Erzielung der genannten Aufgabe gelieferten Daten im folgenden beschrieben.
Die für die Buchhaltung im handvermittelten Verkehr erforderlichen Daten, die für jedes durchgeführte und der Gebühr unterworfene Gespräch getrennt vorgelegt werden müssen, sind folgende:
1) Ein Erkennungszeichen der Vermittlungsperson, die die Verbindung j£&legt hat; diese Information wird von der Vermittlungs-—person
2) Erkennungsnummern des vom Anruf belegten Fernsehranks und der Leitung; diese elektrischen Daten liegen am Fernschrank vor.
3) Tag und Zeit des Beginns und des Endes der Leitungsbelegung; diese Daten liegen am Fernschrank vor.
4) Die Gesprächsgebührenkategorie und die Nummer des Teilnehmers j oder seiner Kreditkarte für die Gesprächsrechnung; diese Datenj
werden von der Vermittlungsperson geliefert. j
5) Die Anzahl der Gesprächseinheiten, in Sekundenzehnern angege- J ben, wie sie sich aus dem Impuls für die mit Gebühren belegbare Zeit ergeben; diese Information liegt am Fernschrank vor.
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ORiGINAL INSPECTED
6) Von der mit Gebühren belegbaren Zeit abzuziehende Anzahl von Gesprächsminuten aufgrund fehlerhaften Ausfalls der Telefonvermittlung; diese Information wird von der Vermittlungsperson geliefert.
7) Identifizierung der von jeder der beiden Teilschnüre, die für die Verbindung verwendet werden, belegten Verbindungsleitung oder -stelle; diese Information liegt an der Vermittlung vor.
8) Die Nummern des rufenden und des gerufenen Teilnehmers; diese Information liegt an der Vermittlung vor oder wird von der Vermittlungsperson geliefert.
9) Der für jeden der beiden Verbindungsteilnehmer gewählte Wegeverlauf; diese Information liegt an der Vermittlung vor.
Der im folgenden beschriebene Aufzeichnungsspeicher ist mit verschiedenen Einheiten bestückt, von denen einige dazu dienen, die elektrischen Daten von den Fernschränken zu sammeln, andere dazu dienen, von der Vermittlungsperson weitere, irgendwo vorliegende Daten als elektrische Information zu empfangen, und wiederum andere zum Aufnehmen der nur in der Vermittlung vorliegenden Information aus der Vermittlungsschaltung dienen.
j In Fig. 1 sind eine Mehrzahl von schnurlosen Pernschränken X ange- ! deutet, deren genauere schemati'sche Darstellung in Fig. 2 gegeben : ist, ferner eine Mehrzahl von Zweischnur-Fernschränken K, deren · ! genauere schematische Darstellung in Fig.. 3 gegeben ist, und weiterhin eine Mehrzahl von.Video-Darstellungs-Fernschränken V; ausserdem umfaßt die Schaltung eine Mehrzahl von üblichen Verbin- !dungs- oder Vermittlungsschaltungen CDCx, die jeweils direkt mit ι einem der schnurlosen Fernschränke verbunden sind, eine Mehrzahl • von üblichen Vermittler-Verbindungsstellen oder -s'ätzen GO für die ! Zweischnur-Fernschränke, eine Mehrzahl von Einheiten CDCy, von denen jede aus einer Schaltung CDCXV besteht, die einer der üblichen Verbindungssehaltungen CDCx für die schnurlosen Fernschränke __ 409860/0929 =_£_=
äquivalent ist, wobei die Sprechschaltungen mit denen von Video-Darstell-Pernschränken V verbunden sind und die Ausgänge üblicherweise mit den Tasten und Lampen der mit einer zusätzlichen Schaltung APV verbundenen Tafeln oder Schranke verbunden sind, die eine Zwischenebene zwischen dem Video-Darstell-Fernschrank V und [ den anderen Speichereinheiten darstellt. Die Schaltung APV besteht im wesentlichen aus Relais, welche auf Speicherbefehl hin die von den verschiedenen Speichereinheiten ausgehenden Impulssignale in Gleichstrom umsetzen. Derartige Funktionen erfüllende ! Relaisschaltungen sind an sich bekannt.
Die Schaltung umfaßt weiterhin eine Mehrzahl von zusätzlichen Einheiten APK für die Zweischnur-Fernschränke; diese Einheiten sammeln die nur an diesen Fernschränken vorliegenden Daten, beispielsweise den Zustand jeder Schnur und die Gesprächseinheitenmessung. Die einzelne Einheit APK empfängt vom Fernschrank die Informationen parallel in Form von Gleichstromsignalen, erfaßt die Signale und gibt die erfaßten Signale als Signalfolge ab. Außerdem liefert APK die in Form von ausgelesenen Signalen empfangenen Speicherbefehle an den Fernschrank in Form von Gleichstromsignalen. Der Aufbau der Einheiten APK wird später im Einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben.
Eine Schaltung IV verbindet die Video-Darstell-Fernschränke mit Eingangseinheiten eines Datenverarbeiters E, der die Gebührenberechnung durchführt. Hierbei handelt es sich um eine an sich bekannte Schaltung zur Durchführung elementarer Zwischenebenen-Funktionen. I
Eine Einheit MRC„ nimmt die elektrischen Daten vom Eingang der !
Ά. i
Vermittler-Verbindungssätze GO auf und überträgt sie zu einem vor-r verarbeitenden Netzwerk RPE, das später im Einzelnen unter Bezug auf Fig. h beschrieben wird, und eine Einheit MRCx nimmt die elektrischen Daten von den Eingangs-Verbindungsschaltungen x der schnurlosen Fernschränke auf und überträgt sie zum Netzwerk RPE.
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Die Einheiten MRCU und MRC„ nehmen die Gleichstromdaten parallel auf, erfassen sie und übertragen sie als Folge. Diese Einheiten können verschiedene "hardware"-Strukturen darstellen. Bei der beschriebenen Ausführungsform bestehen die Schaltungen der Einheiten MRC1, und MRCV aus ferromagnetischen Kernmatrizen, bei denen jede Information einem Kern entspricht. Die Matrixzeilen werden aufeinanderfolgend abgetastet, so daß die die Daten einer bestimmten Zeile betreffenden Signale an Spaltenverstärkern zu einem festgelegten Polgezeitpunkt erscheinen. Diese Verstärker werden umlaufend abgetastet und das Ausgangssignal ist eine ausgelesene Signalfolge. Die Einheit MRCV besteht aus einer Mehrzahl derartiger Matrizen, nämlich einer für jeden schnurlosen Fernschrank; sie werden in Zeitfolgen abgetastet und die sämtliche Schränke X betreffenden Daten erscheinen zeitmultiplex an der Ausgangsleitung.
Die.Einheit MRCK besteht aus so vielen Matrizen, als Verbindungssätze GO vorhanden sind, zu denen die Zweischnur-Klappenschränke Zugang haben. Diese Matritzen werden ebenfalls zeitlich abgetastet und die alle Verbindungsstellen GO betreffenden Daten erscheinen zeitmultiplex an der Ausgangsleitung.
Fig. 2 zeigt schematisch die Einheiten üblicher schnurloser Fern-
schränke, bzw. deren Bedienungsfelder, wobei TA die übliche Wahl- j tastatur, CH die Tasten und C die Schnüre darstellt.- Ein derar- j tiger Fernschrank, der mit dem vorliegenden Aufzeichnungsspeicher ' verwendbar ist, ist mit einigen für die Verbindung erforderlichen zusätzlichen Einheiten ausgestattet; nämlich:
- einem Knopf T, der mit einer Leitung 33 verbunden ist, die zu den bestehenden Verbindungen zwischen dem Fernschrank und der Verbindungsschaltung CDCV (Fig. 1) hinzugefügt ist; niederge-, drückt gibt dieser Knopf Zugang zum Speicher zum Liefern der von der Vermittlungsperson über die Tastatur abgegebenen Daten; solch eine Leitung 33 (Fig. 2) wird in eine Verbindung 1 einbezogen, auf die bei der Beschreibung des allgemeinen Betriebs näher eingegangen wird.
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- einem Satz von Lampen Lj die der Bedienungsperson bestimmte innere Zustände des Speichers anzeigen, wie noch beschrieben wird, ' -
- einem Verbinder I, in den die Bedienungsperson ihren Identifizierungs-Codierer eingibt , beispielsweise eine Karte ir.it einer gedruckten Schaltung, deren Leitungsverlauf typisch für die jeweilige Bedienungsperson ist, deren Daten sodann über Leitungen 11 zum Netzwerk RPE geleitet werden.
Entsprechende zusätzliche Einheiten wie Ls T und I gemäß Fig. 2, die sich auf die schnurlosen Pernschränke bezieht, sind auch bei Zweischnurfernschränken vorhanden und erfüllen dieselbe Punktion, die für die schnurlosen Pernschränke angegeben wurde. Sie sind in Fig. 3 eingezeichnet und mit L', T' bzw. I' bezeichnet. Weiterhin sind eine Tastatur TA' und Schnüre C vorhanden.
Die jeweils mit jedem der Zweischnur-Fernschränke verbundene zusätzliche Einheit APK besteht aus den folgenden Einzelschaltungen:
- einem Empfänger OR, der von dem Speicher über eine Verbindung 3 Befehle für das Aufleuchten der Lampen L' und für das Anziehen und Loslassen eines Relaissatzes RL, dessen Punktion noch beschrieben wird, empfängt und der Synchronimpulse an einen Taktgeber CK abgibt, der seinerseits die elementaren Betriebszeiten der gesamten Einheit APK bestimmt;
- einem Sensor S beliebigen Aufbaus, der sämtliche Daten gleichzeitig empfängt, sie nacheinander abfragt und dann, jeweils eines zu einer Zeit, als Folge geordnet auf einer Leitung 38 abgibt. Beim beschriebenen Beispiel besteht der Sensor S ähnlich den Einheiten MRC „ und MRCV aus einer ferromagnetischen
Iv Λ.
Kernmatrix. In diesem Fall existiert nur eine einzige Matrix. Der Sensor S benötigt außerdem geeignete Einrichtungen zum Auslesen einiger besonderer Daten, beispielsweise der von der Tastatur kommenden Daten3 in kürzeren Zeitintervallen, und zwar in echten Bruchteilen des Haupt-Zeitintervalls. Dies erfolgt ', dadurch, daß zwei oder mehr Kerne verschiedener Zeilen mit der
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gleichen Dateninformation belegt werden;
- dem Relaissatz RL, der der periphere Teil einer Mehrzahl von
mit dem Datenverarbeiter verbundenen Einheiten ist, deren
Kerneinheit ein Identifizierer im Netzwerk RPE ist. Der Relaissatz RL besteht im wesentlichen aus einem Relais für jede Halbschnur und dient dem Aufspalten und Schalten der Sprechschleife jeder Halbschnur entweder zum Sensor S oder zu den
üblichen an die Halbschnur anschließenden Schaltungen. Schaltet ein Relais an den Sensor S, so werden die Gleichströme der Schleife durch den Sensor S geprüft und dann zur Identifizierung benützt;
- einem Sender OT, der über die Verbindung 3 die vom Sensor S
kommenden Signale abgibt; diese Signale werden in Serie ausgesendet und stellen entsprechend ihrer zeitlichen Stellung die Dateninformation dar, die der Sensor S vom Fernschrank und vom! Relaissatz RL empfängt;
Pig;. 4 zeigt das Netzwerk RPE, mit einer Schaltung MSD,,, die
Signalorganisationsfunktionen hinsichtlich der von allen Einhei-< ten APK der Zweischnurfernschränke kommenden Signale ausführt,'
indem sie parallel von allen Pernschränken die Polgen der von i jedem Pernschrank kommenden Signalreihen empfängt und als Aus- |
gangssignal jede der Signalfolgen parallel auf vielen Leitungen,!
jedoch folgemäßig hinsichtlich der Zeit mit Bezug zu den anderen; Signalfolgen ausgibt. Die Schaltung MSDx, übt außerdem Signal- ' Synchronisationsfunktionen aus und sendet die Signale zu einem
Adapter ADT und zu einem üblichen Verbindungs-Identifizierer ID,:
Der Aufbau der Schaltung MSD1, wird später unter Bezugnahme auf
Λ . ι
Fig. 5 beschrieben. . !
1 Der Adapter ADT hat Störsignale zu eliminieren. Er überträgt
das gefilterte Signal zu einer logischen Schaltung LRC und meldet die erfolgten Übertragungen über eine Einheit BME an den Datenverarbeiter E. Außerdem setzt der Adapter ADT .die vom Daten-j verarbeiter E kommenden Informationen in zeitgeteilte Signale j zur Verarbeitung durch die nächsten Einheiten um. Der Adapter
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! -10-
! ADT kann von beliebigem Aufbau sein und der Entwurf entsprechen- ! der Schaltungen bereitet deiü Fachmann keinerlei Schwierigkeiten.
! Der1 Identifizierer ID ordnet jeder Ealbschnur des Vermittlers des Zweisehnurfernschranks den von der Halbschnur selbst belebten Verbindungssatz zu. Er ist ein üblicher Vernittlun^sidentifizierer und arbeitet auf im Pernir.eIdewesen bekannte Weise des Identifizierens unter. Verwendung der,Sprechschleife, wie sie vor. Relaissatz RL aufgespalten worden ist.
Eine Schaltung MSC von an sich bekannter Art übersetzt vom Adap- : ter ADT und vom Identifizierer ID kommende Zeitmultiplexsignale in Raummultiplexsignale, die zu den Einheiten APK3 GO, CDC„ und X geleitet werden.
Die logische Schaltung LRC kann die elektrischen Verraittlungsdaten, die auf vom Adapter ADT kommende Signale bezogen sind, erkennen und den Datenverarbeiter E über die Einheit BME informieren. Eine solche Erkennungsfunktionen ausführende logische Schaltung ist in der elektronischen Vermittlungstechnik an sicn bekannt; sobald also die Zeitlagenkriteria der Signale festgelegt sind, wird der Entwurf der üblichen Schaltungen entsprechend der üblichen Telefonschaltungstechnik durchgeführt. Einzelheiten j hinsichtlich der Funktionen der logischen Schaltung LRC werden ' später im Rahmen der Betriebsbeschreibung erläutert.
Die Einheit BME hat Multiplex- und Speicherscfcaltungen und- dient
als übliche Zwischenebene zwischen den vorhergehenden Synchronschaltungen und dem Datenverarbeiter. Eine Einheit BMU gleicht der Einheit BME, sie betrifft jedoch die vom Datenverarbeiter kommenden und zu den Fernschränken laufenden Daten.
Eine Schaltung RNO„ dient der Aufnahme einer sich mit der Zeit j nur langsam ändernden Information, die, wie es für eine solche Information typisch ist, von der Vermittlungs.person an den Zweischnur fernschränken über eine elektrische Verbindungskonfigura-
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tion eingegeben wird, und dem Weitergeben der dieser Information entsprechenden Daten an den Datenverarbeiter E über die Einheit BME. Eine auf diese Weise eingegebene Information betrifft beispielsweise den Identifizierungskode der Vermittlungsperson.
Die Schaltung RNOV kann beispielsweise aus einem Schaltungssatz bestehen, der den Eingangsleitungs-Verbinder I jedes Fernschranks abtastet und die interne Verdrahtung der in den Verbinder eingeführten Karte prüft. Solche Schaltungen sind in der Technik bekannt.'
Wie dargelegt, stellt Fig. 5 die schematische Darstellung des Aufbaus der Schaltung MSD,, dar. Sie weist einen Transitspeicher MT aufj der so viele Zeilen hat, als Zweischnurfernsehränke vor- ■ handen sind, und soviele Spalten hat, als vom Sensor S (Fig. 3) von jedem Fernschrank aufgenommene Informationselemente vorhanden' sind". Die in zeitlicher Folge auf der Leitung 15 (Fig. 1,5) von jedem der η Fernschränke über die Einheiten APK(I) . . . APK(n) parallel für alle η Fernschränke einlaufenden Daten werden entsprechend ihrer Ankunfts-Reihenfolge in -ihrer jeweiligen Zeile voin Speicher HT eingespeichert, die Zeilen werden sequentiell ausgelesen und jeweils insgesamt in ein Register R beliebigen Typs übertragen; die Daten laufen in Form einer Zeile zu einer Zeit auf Leitungen 23 und 21, die das Register R mit dem Adapter , ADT bzw. den Identifizierer ID (Fig. 4) verbinden. Auf diese Weise laufen die als zeitliche Folge für jeden Fernschrank, jedoch parallel hinsichtlich sämtlicher Fernschränke zum Speicher MT (Fig. 5) kommenden Daten als einzige Aneinanderreihung dieser ; !Folgen aus, von denen jede die Information eines der Fernschränke j ' trägt. - i
! In alle Zeilen wird in der Zeitspanne eingeschrieben, die einem vollen Abtasten des Sensors S (Fig. 3) entspricht, während das ; Zeilen-Auslesen synchron mit den internen Zyklen des Gesamtspeichers und insbesondere des Adapters ADT erfolgt.
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Aus Gründen der Einfachheit wird der Betrieb der Anlage getrennt für jede der drei Arten von Fernschränken, mit der sie verbunden werden kann, beschrieben.
Für schnurlose Fernschränke führt die Verniittlungsperson gegenwärtig die übliche Tätigkeitsfelde aus: Belegen einer Halbschnur, auf die belegte Halbschnur gehen, Abwarten des Bereitschaftszeichens zum Wählen, Wählen mit der Tastatur und Sprechen zum ersten Teilnehmer5 sie wiederholt die gleichen Vorgänge nit der zweiten Halbschnur derselben Schnur und verbindet dann die beiden Teilnehmer. Wenn die Verbindung hergestellt ist, wird der Taktgeber für die berechenbare Zeit in Gang gesetzt, um die Gebühreneinheiten aufzuzeichnen.
Alle, diese Routinevorgänge liefern einige Daten vom Fernschrank zur Vermittlung, nämlich zu den Verbindungsschaltungen CDC^ (Fig. 1). Diese Daten werden vom Aufzeichnungsspeicher über die Verbindungen 1 aufgenommen und zur Einheit MRC-,, geleitet, die,
wie dargelegt, sie als Gleichstromsignale parallel empfängt, sie ausliest und sie als zeitliche Folge auf einem Leiter 10 weitergibt. Die über die Verbindung 25 (Fig. 4) geleiteten Daten werden im Adapter ADT verarbeitet, der, wie dargelegt wurde, die Störungen eliminiert und einen Teil der Information über die Leitung 17 zur logischen Schaltung LRC und die übrige Information über die Leitung 19 direkt zur Datenverarbeiter-Zugangs-Einheit BME leitet. Die kodierten Daten, die von vielen Signalen geliefert werden und nun die gleichzeitige Verarbeitung vieler Bits erfordern, werden zur logischen Schaltung LRC geschickt. Solche Daten kommen beispielsweise von der Tastatur oder betreffen die Wegbildung.
Die logische Schaltung LRC ergibt die richtige Korrelation der Tastaturdaten mit den dazugehörigen Schnüren: dies wird durch geeignete Einrichtungen, die an sich bekannt sind und den gedrückten Tastenzustand erkennen, erhalten.
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Die direkt vom Adapter ADT zur Einheit BME fließenden Informationen betreffen die Belegung der Halbschnur, den Gesprächszustand und die gebührenfähigen Zeit-Taktimpulse. Alle diese Daten entsprechen einem einfachen Umschalten des betreffenden Signals; diese Umschaltungen werden durch einfache, an sich bekannte Schaltungen erfaßt, die keine besondere logische Krkennungsschaltung benötigen.
Während des Gesprächs des Teilnehmers versorgt die Vermittlungsperson den Aufzeichnungsspeicher mit den weder vom Fernschrank ^.,^. <r noch von der Vermittlung automatisch erhältlichen Daten. , Um dies durchzuführen, drückt die Vermittlungsperson den Knopf T (Pig.2), um über die Leitungen 33 und 1 eine Information zu senden, die über Einheit MRCx (Fig. 1), Leitung 10, Verbindung 25 (Fig. 1O und Adapter ADT die logische Schaltung LRC erreicht, die sie als Befehl zur Aufzeichnung von zu berechnenden Daten erkennt. Zu dieser Zeit geht die Vermittlungsperson, wie üblich, in die vom Gespräch belegte Schnur, wählt an der Tastatur die Ziffern eines geeigneten, auf die zu sendende Information bezogenen Kode, beispielsweise eine Ziffer für die Art der Verbindung und bis zu 15 Ziffern für die Kreditkarten-Mummer oder für einen möglichen dritten Teilnehmer, dem das Gespräch zu berechnen ist.
Bis zum Loslassen kann die Vermittlungsperson Daten hinzufügen oder die gesendeten Daten korrigieren, stets unter Niederdrücken ' · des Knopfs T (Fig. 2). Beispielsweise kann am Gesprächsende die Vermittlungsperson wieder in die Leitung gehen, um die Anzahl.von; möglichen Gesprächsminuten wissen zu lassen, die von der Gebühren-? anzeige des Taktgebers abzuziehen sind. /·.:-- ,,, ^ j
Die zum ßedienungsfeld des Fernsehranks X hinzugefügten Lampen L ■· ermöglichen es der Vermittlungsperson, Daten über bestimmte . : Dienste vom Datenverarbeiter zu erhalten, insbesondere im Einzelnen: drei der fünf Lampen charakterisieren und zeigen die Ver- ; bindungsklas.se an, wie sie vom Datenverarbeiter gespeichert ist, wobei jede Lampe eine von drei möglichen Verbindungsklassen be-
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trifft, nämlich Gespräch mit Voranmeldung, Teilnehmergespräch, ' Rimessengespräch; die vierte Lampe leuchtet, um die Vermittlun^sperson anzuhalten, die Rechnungsdaten zu senden, und die fünfte Lampe signalisiert, daß die Einrichtung oder der Pernschrank für die automatische Berechnung außer Betrieb ist und die Vermittlungsperson die Gesprächsnotiz manuell ausfüllen muß.
Diese Signale werden folgendermaßen übertragen:
Der Datenverarbeiter gibt an die Einheit BfIU über eine Verbindung 32 (Fig. 4) eine Information mit der Angabe des interessierenden Fernschranks und der Lampe. Diese Information wird über eine Leitung 26 vom Adapter ADT empfangen, der sie in einen zeitmultiplexen Befehl umformt und diesen über die Verbindung 25 und eine Leitung 24 zur Schaltung MSC leitet f die den zeitmultiplexen Befehl aufnimmt und ihn in ein Gleichstromsignal umformt, das über • Verbindungen 16 und 9 (Fig· 1) zum Fernschrank X läuft. Die Verbindungen 16 und 9 bestehen aus einer Mehrzahl von Leitungen, die mit den verschiedenen Fernschranklampen verbunden sind.
Das dritte zusätzliche Element, der Verbinder I (Fig. 2), wird von der Vermittlungsperson bei der Dienstaufnahme bedient, ohne daß die hergestellten Verbindungen bedacht werden. Es kann die verschiedenen Vermittlungspersonen feststellen. Beispielsweise ergibt die Einführung einer Identifizierungskarte in den Verbin- ! der I ein Signal, das auf den Leitungen 11 (Fig. 1, 2) das Kar- ! tenabtasten von der Schaltung RNOY (Fig. 4) aus aktiviert.
ι Das Abtastergebnis wird auf einer Leitung 30 in zeitlicher Folge und weiter über die Einheit BME und die Verbindung 31 zum Daten- j verarbeiter E geleitet. Die Schaltung RNOV ist auf Grund ihrer : besonderen Aufgabe nicht mit den übrigen Teilen der Anlage synchronisiert .
Für Zweischnurfernschränke handelt die Vermittlungsperson wie üb-j lieh, sie belegt also die Verbindungspunkte durch Einstecken
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eines Halbschnur-Steckers in-die entsprechende Klinke. Dieser Vorgang bringt das Senden einer Identifizierungsanfrage auf Leitungen 3^ (Fig. 3) mit sich, die den Relaissatz RL so schalten, daß das Signal zum Sensor S geleitet und die Sprechleitungen abgeschnitten werden. Das Signal wird im Sensor S untersucht und auf der Leitung 38 zum Sender OT geleitet, der es in ein leicht zu übertragendes Signal umwandelt, das über die-Verbindungen 3 und 15 (Fig. 1,4) an den Eingang der Schaltung MSDK gelegt wird, von der ein über eine Leitung 21 zum Identifizierer ID gerichtetes zeitgeteiltes· Signal läuft.
Während des Identifizierungsvorgangs erreicht der auf die Identität des belegten Verbindungssatzes bezogene Kode den Identifizierer ID, indem er vom Verbindungssatz GO (Fig. 1) über eine Leitung 2, die Einheit MRCv und eine Leitung 13 kommt.
Nach der Identifizierung informiert der Identifizierer ID (Fig.4) den Datenverarbeiter über eine Leitung 29, die Einheit BME und die Verbindung 31, daß die Identifizierung stattgefunden hat, und stellt die bereits im Relaissatz RL unterbrochene Schleife wieder her, indem er über eine Leitung 22 geeignete Befehle an die Schaltung MSC abgibt, die sie einerseits über die Verbindungen 16 und 5 (Fig. 1) zum Vermittlungssatz GO und andererseits über die Verbindungen 14 und 3, den Empfänger OR (Fig. 3) und eine Leitung 39 zum Relaissatz RL sortiert. Die Lampe "Bereit zum Aufnehmen" leuchtet wie üblich auf; zu diesem Zeitpunkt hat die Vermittlungsperson in üblicher Weise belegte Verbindungssätze und eine aktivierte Schleife und führt die nächsten Arbeitsgänge bis zum Errichten der Verbindung mit einem der beiden Teilnehmer aus. Die gleichen Vorgänge werden für den zweiten Teilnehmer durchgeführt, !lach Gesprächsbeginn sind die Vorgänge die gleichen wie für die schnurlosen Fernschränke.
Es gibt noch die Möglichkeit, eine Belegung von einem Zweischnurfernschrank zu einem anderen der gleichen Art zu übertragen, in-
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dem während der gleichen Belegung die !'löslichkeit einer zweiten Identifizierung zugelassen wird.
Die Vermittlungsperson, die eine Belegung zu übertragen wünscht, bittet die andere Vermittlungsperson, die interessierende Klinke zu belegen, und fordert vom Datenverarbeiter eine zweite Identifizierung über den Knopf T (Fig. 3) und einen geeigneten Tastaturkode an. Der Datenverarbeiter holt dann aus seinen: Speicher die Nummer des zu dieser Zeit mit der Halbschnur, für die die zweite Identifizierung gefordert xvorden war, verbundenen Verbindungssatzes und übermittelt einen Befehl zum Identifizierer ID (Fig. 4) über die Verbindung 32, die Einheit BMU und eine Leitung 27· Der-Identifizierer ID unterbricht wiederum die Schleife des interessierenden Verbindungssatzes und ermöglicht die Identifizierung der Halbschnur der neuen Vermittlungsperson. Diese zweite Identifizierung findet genau wie die erste statt und das Ergebnis wird dann dem Datenverarbeiter eingespeist.
Für Video-Darstell-Fernschränke werden in bekannter Weise die Tasten und Lampen der schnurlosen Fernschränke durch die Video-Tastatur bzw. die wirkliche Video-Darstellung ersetzt, während die Sprechleitungen wie gegenwärtig mit den Verbindungsschaltungen der Vermittlung verbunden vier den.
Die Vermittlungsperson, die eine Verbindung herstellen will, drückt aufeinanderfolgend an der Tastatur die zu einer Kodeserie führenden Knöpfe entsprechend einer iialbschnurbelegung, dem in die Leitung Gehen, dem Aufspalten und dem Wählen.
Auf diese Weise wird die Verbindung mit dem ersten Teilnehmer für diese Art von Fernschrank konventionell hergestellt.
In gleicher Weise wird die Verbindung mit dem zweiten Teilnehmer hergestellt und dann sind über einen anderen geeigneten Kode die beiden Teilnehmer sprechbereit.
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Alle die Kodes, die die Vermittlungsperson während dieser Routineschritte an der Tastatur zu wählen hat, erreichen den Datenverarbeiter E über Leitungen 6 (Fig. I)3 die Schaltung IV3 eine Leitung 20, die Einheit Bi-IE (Fig. H) und die Verbindung 31· Der Datenverarbeiter dekodiert die Kodes, speichert die für die Gebührenberechnung verwendbaren Daten und gibt an die Vermittlung die entsprechenden elektrischen Daten zurück, die den an der Tastatur gewählten Befehlen entsprechen. Diese Befehle laufen über die Verbindung 32, die Einheit EMU, die Leitung 26, den Adapter ADT, die Verbindungen 25, 24, die Schaltung MSC, die Verbindung 16 und eine Leitung 7 (Fig. 1) zur Einheit CDCy und im besonderen zur Schaltung APV, wo sie einige Relais erregen, die die Ir.ipulssignale in Gleichstromsignale verwandeln, welche unmittelbar von der die üblichen Verbindungsschritte ausführenden Einheit CDC-^y verwendbar sind.
Die von der Vermittlung zur Einheit CDCy abgegebenen elektrischen Daten werden von der zusätzlichen Schaltung APV für die Matrix der Einheit R!RCV geeignet übersetzt und auf Leitungen 40 weitergegeben. Anschließend sind sämtliche Vorgänge die gleichen, wie für von'der Einheit .-1IRC^ von: schnur losen Fernschrank erhaltene Daten.
Sämtliche vor,! Datenverarbeiter gespeicherten Daten, die entweder von der Vermittlung oder von der Tastatur der Vermittlungsperson kor.imen, werden vom Datenverarbeiter verarbeitet und als lesbare Daten über die Verbindung 32, die Einheit BMU, eine Leitung 18, die Schaltung IV und die Leitung 6 zu einem Monitor zurückgeleitet.
Um in den Aufzeichnungsspeicher die von der Vermittlungsperson zu liefernden Daten einzuführen, wählt jene an der Tastatur entsprechend dem Knopf T des schnurlosen Fernschranks einen geeigneten Kode, der den Aufzeichnungsspeicher zum Aufnehmen der Daten bereit macht. Diese Daten werden durch die Tastatur eingegeben und gelangen über die Leitung 6, die Schaltung IV, die Leitung 20, die Einheit BME und die Verbindung 31 zum Datenverarbeiter E, von j wo sie für die visuelle Kontrolle zum Video zurückgeschickt werden.
4098 5 0/.092 9 ... - Patentansprüche -.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Automatischer Aufzeichnun^sspeicher für Rechnung.sdaten, die auf von Jfermittlungspersonen mit schnurlosen, Zweischnur- und/oder Video-üarstell-Fernschränken Jiandvermittelten Telefonverkehr bezogen sind, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Abnehmen von Daten von den Fernschränken (X, K, V) und der Telefonverir.ittlung und zurr; Transformieren der Daten in für die Verarbeitung durch einen Datenverarbeiter (E) geeignete Signale, wobei diese Einrichtungen in Kombination umfassen:
    - Einheiten (MRCV, MRC„), die elektrische Daten parallel von
    mit den schnurlosen, Zweischnur- und/oder Video-Darstell-Fernschränken verbundenen VerbindungsschaltungeniCDC^., GO,
    y) als Gleichstromsignale sammeln, diese Signale abfragen und die abgefragten Signale in Folgen zu Verarbeitungsschaltungen (RPE, E) übertragen;
    - eine Mehrzahl von primären Einheiten (APK) und eine sekundäre Einheit (MSDj.), die gemeinsam die an den Zweischnurfernschränken vorliegende elektrische Information sammeln und organisieren, wobei jede primäre Einheit diese Information von einem Fernschrank als Gleichstromsignale empfängt, diese Signale abfragt und sie nacheinander als Folge abgefragter Signale abgibt und wobei die sekundäre Einheit parallel von der Mehrzahl der primären Einheiten die abgegebenen Signalfolgen empfängt und die einzelnen Signalfolgen serienmäßig aufeinanderfolgend zu den Verarbeitungsschaltungen (RPE, E) weitergibt;
    - eine allen Feun^chränken gemeinsame Einheit (ADT), die Störsignale eliminiert, aus einfachen Polaritätsübergängen bestehende Informationen erkennt, etwas komplexere Signale zu einer logischen Schaltung (LRC) weitergibt, welche die
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    Information der elektrischen Signale erkennt, und außerdem die Rechnerinformation in zeitgeteilte Signale umsetzt; und
    - eine Einheit (MSC), die von direkt mit dem Rechner verbundenen Einheiten (ADT, ID) erzeugte zeitgeteilte Signale in raumgeteilte Signale umsetzt und diese umgesetzten Signale zu den Fernschränken und den entsprechenden Verbindungsschaltungen weiterleitet.
  2. 2. Aufzeichnungsspeicher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen für die Zweischnurfernschränke (K) vorgesehenen Schaltungssatz (RL3 ID)j der insgesamt die von der Vermittlungsperson belegten Halbschnüre und die von diesen Halbschnüren belegten Vermittlungs-Verbindungssätze identifiziert, und zwar über eine Schaltung (RL), die die Gesprächsschleife aufspaltet und sie auf eine Einheit (S) schaltet, die die an den Zweischnurfernschränken vorhandenen elektrischen Daten sammelt, und über einen Identifizierer (ID), der die von den Fernschränken kommende Information über die belegte Halbschnur rdt der Information über die an der Vermittlung belegte Verbindungsstelle korreliert, die von der Einheit (HRC7,,) kommt j welche die auf die Zweischnurfernschränke bezogenen und an der Vermittlung vorliegenden elektrischen Daten empfängt.
  3. 3. AufZeichnungsspeicher nach Anspruch 1 oaer 2, gekennzeichnet durch eine Schaltung (RNOV), die von den Tastaturen (I) sich mit der Zeit nur langsam ändernde Daten empfängt,· welche von der Verruittlungsperson über eine elektrische Verdrahtungskonfiguration, die für die jeweilige Informationen typisch ist, eingeführt worden sind» wobei die Schaltung die Information über eine Zeitabtastung der Verdrahtungen aufnimmt und die auf diese Abtastung bezogenen Signale in Folgen in die nächsten Verarbeitungseinheiten (B;1E) geleitet werden.
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  4. 4. Aufzeichnungsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 33 dadurch gekennzeichnet j daß die Einheiten (MRCvJ MRC1,), die die an den Vermitt lungs schaltungen der schnurlosen, Zxveischnur- und Video-DarstelX-Fernschränkfc vorliegenden elektrischen Daten parallel aufnehmen können, aus Matrizen ferromagnetischer Kerne bestehen, bei denen jede Dateninformation einem Kern entspricht und die Matrizenzeilen und die Matrizenspalten sequentiell abgetastet werden, wodurch eine Signalauslesung erzielt wird und sich an einer einzigen Ausgangsklemme eine serien-zeitgeteilte Folge der ausgelesenen Information ergibt.
  5. 5. Aufzeichnungsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Daten von allen Zweischnurfernschränken befähigte Einheit (MSD1,) aus einem Transit-Speicher (MT) besteht, der mit einem Register (R) verbunden ist, wobei der Transitspeicher so viele Zeilen hat, als Zweischnurfernschränke vorhanden sind, und so viele Spalten hat, als es zu speichernde Daten für jeden der Fernschränke gibt, und wobei die Zeilen parallel von allen Fernschränken die Datenfolgen jedes Fernschranks empfangen und das Register parallel von jeder Zeile die auf jeden Fernschrank bezogenen Daten empfängt und diese empfangene Information als Folge zur nächsten Verarbeitungseinheit (ADT, ID) weitergibt.
  6. 6. Aufzeichnungsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufnehmen der an den Zweischnurfernschränken vorliegenden elektrischen Daten befähigten Einheiten (APK) im wesentlichen aus einem Sensor (S) bestehen, der aus einer Matrix ferromagnetischer Kerne besteht, bei der jeder Kern einer gegebenen Dateninformation zugeordnet ist und die Zeilen und Spalten der Matrix aufeinanderfolgend abgetastet werden, wodurch eine Signalauslesung stattfindet und an einer einzigen Ausgangsklemme die Serien-Zeitteilungsfolge der ausgelesenen Information erscheint, mit einer Einrichtung zum in kürzeren Zeitabständen als der Abtastperio-; de der Matrix erfolgenden Abnehmen von Signalen, die einer
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    - 21 höheren Auslesefrequenz bedürfen.
  7. 7- Aufzeichnungsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schnurlosen und die Zweischnurfernschränke (X, K) mit Einrichtungen (T, T') zum Zugang zum Aufzeichnungsspeicher, Einrichtungen (L, L1) zur Anzeige bestimmter Signale, die vom Datenverarbeiter (E) kommen und bestimmten internen Zuständen des Aufzeichnungsspeichers zugeordnet sind, und mit Einrichtungen (I, I') zum Abgeben besonderer, von der Vernittlungsperson eingegebener und sich mit der Zeit nur langsam ändernder Daten an den Aufzeichnungsspeicher ausgestattet sind.
  8. 8. Aufzeichnungsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 73 dadurch gekennzeichnet, daß die Video-Darstell-Fernschränke (V) mit einer zusätzlichen· Einheit (APV) ausgestattet sind, die als Zwischenebene zwischen den Fernschränken und dem Aufzeichnungsspeicher wirkt und in; wesentlichen zum umsetzen der von den verschiedenen Aufzeichnungsspeichereinheiten abgegebenen zeitgeteilten Impulse in Gleichstromsignale, die direkt von den mit den Fernschränken verbundenen Verbindungsschaltungen verwertet werden können, dient.
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DE19742425263 1973-05-25 1974-05-24 Schaltungsanordnung für den handvermittelten Fernsprechdienst zur Gebührendaten-Übertragung Expired DE2425263C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT6853173 1973-05-25
IT6853173A IT991602B (it) 1973-05-25 1973-05-25 Perfezionamenti ai tavoli per ope ratori telefonici

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2425263A1 true DE2425263A1 (de) 1974-12-12
DE2425263B2 DE2425263B2 (de) 1975-12-18
DE2425263C3 DE2425263C3 (de) 1976-07-22

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IT991602B (it) 1975-08-30
GB1467984A (en) 1977-03-23
BE812958A (fr) 1974-07-15
DE2425263B2 (de) 1975-12-18
CH574193A5 (de) 1976-03-31

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