DE2425272A1 - Verfahren zur herstellung von gegossenen werkstuecken - Google Patents

Verfahren zur herstellung von gegossenen werkstuecken

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DE2425272A1
DE2425272A1 DE19742425272 DE2425272A DE2425272A1 DE 2425272 A1 DE2425272 A1 DE 2425272A1 DE 19742425272 DE19742425272 DE 19742425272 DE 2425272 A DE2425272 A DE 2425272A DE 2425272 A1 DE2425272 A1 DE 2425272A1
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DE
Germany
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melt
mold
solidification
fatigue strength
cooling
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Pending
Application number
DE19742425272
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Dr Anderko
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Karl Schmidt GmbH
Original Assignee
Karl Schmidt GmbH
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Publication date
Application filed by Karl Schmidt GmbH filed Critical Karl Schmidt GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/04Influencing the temperature of the metal, e.g. by heating or cooling the mould
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D21/00Casting non-ferrous metals or metallic compounds so far as their metallurgical properties are of importance for the casting procedure; Selection of compositions therefor
    • B22D21/002Castings of light metals
    • B22D21/007Castings of light metals with low melting point, e.g. Al 659 degrees C, Mg 650 degrees C

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gegossenen Werkstücken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gegossenen Werkstücken, insbesondere von Kolben aus Aluminium oder dessen Legierungen, vorzugsweise für Verbrennungskraftmaschinen, bei dem die Schmelze in eine auf ihrem Mantel gegen Wärmeverluste isolierte, mit einer Bodenplatte versehene zylinderförmige Kokille, in die gegebenenfalls ein die Innenkonturen des Werkstücks bildender Kern zentrisch einhängbar ist, eingefüllt wird, wobei nach Patent . . ...(Patentanmeldung P 24 17 006.7) die Schmelze vom Boden der Kokille her zunächst durch indirekte Kühlung und nach Ausbildung einer ausreichend dicken die Restschmelze tragenden Erstarrungszone durch direkte Kühlung der über dem Boden befindlichen Gußstückwand zur Erstarrung gebracht wird.
  • Mit diesem im Hauptpatent . 0.. ... (Patentanmeldung P 24 17 006.7) beschriebenen Verfahren wird eine feinzellige vom Kokillenboden nach oben gerichtete Erstarrung mit parallel zur Längsachse verlaufenden Dendriten erreicht. Die Erstarrungsfront verläuft parallel zur bodenseitigen Gußstückfläche und die Korngrenzen liegen senkrecht zur Erstarrungsfront.
  • Um den Erstarrungsablauf optimal zu gestalten, kann es besonders bei vergleichsweise großen Guß stücken angebracht sein, wenn in dem bereits erstarrten Bereich des Guß stückes der Kokillenmantel gekühlt und dadurch zusätzlich Wärme aus dem erstarrten Bereich abgeführt wird. Diese Wärme braucht dann nicht über die bodenseitige Gußstückwand abgeführt zu werden.
  • Zur Durchführung des Verfahrens ist der Boden der Kokille, der gegebenenfalls von einem Kühlmittel durchflossen sein kann, so ausgebildet, daß er nach der Erstarrung einer die Restschmelze tragenden Erstarrungszone entfernt werden kann. Unmittelbar nach Entfernung des Bodens wird die bodenseitige Gußstückwand direkt gekühlt.
  • Die nach diesem Verfahren gegossenen Werkstücke zeigen, eine wenigstens in bestimmten Bereichen vergleichsweise höhere Festigkeit.
  • Neben diesen die Qualität des Werkstücks verbessernden Wirkungen liegt der besondere Vorteil des Gießverfahrens darin, daß eine erhebliche, bis etwa 50 °ige, Verkürzung der Erstarrungszeit für die gegossenen Werkstücke und damit ein erhöhtes Ausbringen pro Zeiteinheit erzielt werden.
  • In Abwandlung dieses Verfahrens wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß in der Zeiteinheit eine begrenzte und dosierbare auf der gewünschten Temperatur befindliche Menge an Schmelze in die Kokille fließt, deren Wärmeinhalt unabhängig von der Gießhöhe mit annähernd konstanter Wärmeentzugsgeschwindigkeit abgeführt wird, so daß der Temperaturgradient im bereits erstarrten Material nahe der Erstarrungsfront konstant bleibt.
  • Durch diese Maßnahme wird von Beginn bis zum Ende des Gießvorgangs der notwendige hohe Temperaturgradient vor der Erstarrungsfront aufrechterhalten.
  • Die Gießvorrichtung zur Durchführung des erfindungs gemäßen Verfahrens besteht aus einer Kokille, in die die Schmelze über Leitungsrohre dosiert zuführbar ist.
  • Dabei werden entsprechend der gewünschten Erstarrungsgeschwindigkeit entweder die Kokille zeitprogrammiert abgesenkt oder die Zuleitungsrohre zeitprogrammiert nach oben gefahren.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungs beispiels näher erläutert: In die mit einer Isolierschicht 1 ummantelte Kokille 2 mit abnehmbarem Boden 3, in die ein die Innenform des Kolbens bildender Sandkern eingehängt ist, wird über die Zuleitungen 5 die 740 + 100C heiße Schmelze 6 einer Kolbenlegierung des Typs AlSi12CuNiMg in einer Menge von 15 1/min eingefüllt. Der Boden 3 der Kokille 2 wird solange mit Wasser gekühlt, bis sich eine ausreichend dicke Erstarrungszone ausgebildet hat. Dann wird der Boden abgenommen und die bodenseitige Gußstückwand unmittelbar mit etwa 50 l Kühlwasser pro Minute angespritzt.
  • Die Erfindung erlaubt eine der Hauptbeanspruchungsrichtung des Guß stückes angepaßte strenge axiale Erstarrungsrichtung herzustellen und bewirkt, nachdem eine Wärmebehandlung von 5 Stunden bei 230 0C erfolgt ist, das im Hinblick auf eine erhöhte Ermüdungsfestigkeit von 10,5 bis 13 kp/mm2 erwünschte feinzellige Gefüge. Patentanspruche

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1) Verfahren zur Herstellung von gegossenen Werkstücken, insbesondere von Kolben aus Aluminium oder dessen Legierungen, vorzugsweise für Verbrennungskraft maschinen, bei dem die Schmelze in eine auf ihrem Mantel gegen Wärmeverluste isolierte mit einer Bodenplatte versehene zylinderförmige Kokille, in die gegebenenfalls ein die Innenkonturen des Werkstücks bildender Kern zentrisch einhängbar ist, eingefüllt wird, wobei nach Patent . ... ... (Patentanmeldung P 24 17 006.7) die Schmelze vom Boden der Kokille her zunächst durch indirekte Kühlung und nach Ausbildung einer ausreichend dicken die Restschmelze tragende Erstarrungszone durch direkte Kühlung der über dem Boden befindlichen Gußstückwand zur Erstarrung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zeiteinheit eine begrenzte und dosierbare auf der gewünschten Temperatur befindliche Menge an Schmelze in die Kokille fließt, deren Wärmeinhalt unabhängig von der Gießhöhe durch die Kühlung mit annähernd konstanter Wärme entzugsge schwindigkeit abgeführt wird, so daß der Temperaturgradient im bereits erstarrten Material nahe der Erstarrungsfront konstant bleibt.
  2. 2) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der gewünschten Erstarrungsgeschwindigkeit entweder die Kokille (2) zeitprogrammiert absenkbar oder die Zuleitungsrohre (5), über die die Schmelze dosiert zuführbar ist, zeitprogrammiert nach oben fahrbar sind.
DE19742425272 1974-05-24 1974-05-24 Verfahren zur herstellung von gegossenen werkstuecken Pending DE2425272A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228478A1 (de) * 1985-12-30 1987-07-15 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Kühlanordnung für das Rohrglied bei einem Giessverfahren mit zwangsläufiger Kühlung und ein Verfahren für dessen Aufbau

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228478A1 (de) * 1985-12-30 1987-07-15 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Kühlanordnung für das Rohrglied bei einem Giessverfahren mit zwangsläufiger Kühlung und ein Verfahren für dessen Aufbau

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