DE2425276A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gipsplatten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gipsplatten

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DE2425276A1
DE2425276A1 DE19742425276 DE2425276A DE2425276A1 DE 2425276 A1 DE2425276 A1 DE 2425276A1 DE 19742425276 DE19742425276 DE 19742425276 DE 2425276 A DE2425276 A DE 2425276A DE 2425276 A1 DE2425276 A1 DE 2425276A1
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Yoshinori Hatou
Minuru Kondu
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Asano Slate Co Ltd
Taiheiyo Cement Corp
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Asano Slate Co Ltd
Nihon Cement Co Ltd
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Description

Anmelder : Nihon Cement Co. Ltd»
6-1, l-chome,
Ohte-machi; Chiyoda-ku Tokio/JAPAN
Asano Slate Co. Ltd.
12-10, 2-chome
Shibadaimon, Minato-ku
Tokio/JAPAN
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gipsplatten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gipsplatten oder Mörtelplatten und auf eine Vorrichtung für dieses Verfahren.
Obwohl Gipäplatten und Mörtelplatten ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich der Feuerfestigkeit, der Wärmeisölation und der Dimensionsbeständigkeit aufweisen, ist es erwünscht, weitere Verbesserungen hinsichtlich der Biegefestigkeit, der Schlagfestigkeit und der Wasserdurchlässigkeit zu erreichen. Bisher war es schwierig, Gipsplatten herzustellen, die hohen Ansprüchen in all diesen Beziehungen genügen.
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Zur Verbesserung der Eigenschaften von Gipsplatten wie beispielsweise der Biegefestigkeit und der Schlagfestigkeit hat man bereits vorgeschlagen, in das Ausgangsmaterial aus gebranntem Gips faseriges Material einzumischen, wie Papierbrei, Asbest, Schlackenwolle, Glasfasern oder synthetische Fasern.
Indessen vermindert der Zusatz großer Mengen solchen Fasermaterials zu dem als Ausgangsmaterial verwendeten gebranntem Gips die mechanische Festigkeit der Platte, da eine große Wassermenge gleichzeitig der Ausgangsmischung zugesetzt werden mußf wenn die zugesetzte Wassermenge in diesem Fall vermindert wird, ist die Leichtigkeit der Verarbeitung vermindert und eine gleichmäßige Verteilung des Gipses und der Faser in der Mischung wird verhindert, wobei die Faser in der fertigen Platte nicht gleichmäßig verteilt ist.
Als Ergebnis dieser Nachteile hat sich herausgestellt, daß die Eigenschaften der Platten durch diese Verfahren nicht wesentlich verbessert wurden.
Ein Ziel der Erfindung ist die. Schaffung eines Verfahrens und einer hierfür geeigneten Vorrichtung zur Herstellung von Gipsplatten, die hohe mechanische Festigkeit, hohe Schlagfestigkeit und große Dichte aufweisen, wobei die Fasern in den Platten gleichmäßig verteilt sind.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Herstellung von Gipsplatten, die weniger Ausdehnung und weniger Schrumpfung an der Atmosphäre im Vergleich mit Zementbrei-oder Asbestzementplatten bekannter Art aufweisen und die nach dem Einbau in ein Gebäude während erheblich langer Zeitdauer nur geringe Dimensionsänderungen aufweisen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung verbesserter Gipsplatten, die ein ausgezeichnetes Aussehen, eine geringe Wasserabsorption und eine geringe Wasserdurchlässigkeit aufweisen.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur zweckmäßigen Herstellung solcher Platten, ohne daß ernsthafte Umweltverschmutzung eintritt.
Die Erfindung beruht auf der Feststellung, daß beim Einmischen von Cellulosefasern in einen als Ausgangsmaterial dienenden wässrigen Schlamm aus gebranntem Gips zur Erhöhung der Schlagfestigkeit, der Biegefestigkeit und der Biegsamkeit der daraus hergestellten Gipsplatten der gleichzeitige Zusatz von Asbestfasern zu diesem Schlamm eine Trennung oder Absonderung der Cellulosefasern hindert, wodurch ein gleichmäßigeres Produkt erhalten wird, das unerwartet verbesserte Eigenschaften besitzt, im Vergleich zu Gipsplatten, die lediglich Cellulosefasern als einziges faseriges Material enthalten.
Es ist also entscheidend für die Erfindung, sowohl Cellulosefasern wie Asbestfasern in dem als Ausgangsmaterial verwendeten wässrigen Schlamm von gebranntem Gips, aus dem die fertigen Platten hergestellt werden, zu verwenden.
Die Erfindung beruht weiterhin auf der zweiten Feststellung, daß bei Verwendung eines das Abbinden des Gipses verzögernden Mittels oder eines Hydratationsverzogerers für den gebrannten Gips in dem als Ausgangsmaterial verwendeten wässrigen Schlamm, der gebrannten Gips- und die oben erwähnten zusätzlichen Faserbestandteile enthält, eine dichte Gipsplatte erhalten wird, die bei ihrer ursprünglichen Formgebung weniger Wasser enthält und nach dem Trocknen ein vermindertes Volumen an Hohlräumen aufweist. Durch diese Maßnahme wird die Härtung des gebrannten Gipses für eine beträchtliche Zeitdauer verzögert. Weiterhin ist es erforderlich, die Feststoffe aus dem als Ausgangsmaterial dienenden Schlamm während der Formgebung der Platte und nach dem Zusatz des Abbindungsverzögerers zu entfernen, anstatt den gesamten Schlamm zur Bildung der Platten zu verwenden.
Die Erfindung beruht schließlich auf der dritten Feststellung, daß weiter verbesserte Gipsplatten, in denen das Fasermaterial
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ORIGINAL INSPECTED
sehr gut mit dem Gipsbestandteil vereinigt ist, wodurch höhere Dichte, größere Biegefestigkeit und größere Schlagfestigkeit erzielt werden, durch Preßformung der ursprünglichen, wie oben beschrieben, hergestellten Platten erhalten werden.
Was das faserige Material anlangt, ist es entscheidend, sowohl Cellulosefasern wie Asbestfasern zu verwenden.
Was die Cellulosefasern anlangt, so können Papierbrei aus natürlichen Cellulosefasern, der durch übliche Zerfaserung von Nadeloder Laubholzbäumen gewonnen ist, gemäß der Erfindung verwendet werden. Es läßt sich auch Papierbrei für diesen Zweck benutzen, der aus Abfallpapier gewonnen ist; die Anwesenheit von Cellulosefasern in der fertigen Platte erhöht ihre Schlagfestigkeit und Biegefestigkeit. Sie verbessert gleichzeitig die Biegsamkeit und gestattet ein leichteres Sägen und Nageln. Die Menge der in dem als Ausgangsmaterial dienenden Schlamm und in der fertigen Platte vorhandenen Cellulosefasern liegt in der Größenordnung von 0,5 bis 30 Gew.%, berechnet auf die Summe der Gewichte aller Bestandteile in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm, mit Ausnahme des Wassers. Die Verwendung höherer Mengen von Cellulosefasern führt zu einer Abnahme in der Feuerfestigkeit der fertigen Gipsplatten. Die gleichzeitige Anwesenheit von Asbestfasern in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm verhindert eine Abtrennung des Papierbreies und sichert die Erzielung eines homogenen Gipsplattenzwischenerzeugnisses. Dabei wird eine fertige Platte mit verbesserten Biege- und Schlagfestigkeitseigenschaften gewonnen. Die Menge der Asbestfasern liegt vorzugsweise in der Größenordnung von 0,5 bis 30 Gew.%, berechnet auf die Summe der Gewichte aller Bestandteile, die in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm verwendet wurden, mit Ausnahme des Wassers.
Die Menge des in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamms anwesenden gebrannten Gipses,der etwa der Formel CaSO4.1/2H-O entspricht, liegt in der Größenordnung von 60 bis 95 Gew.%, berechnet auf die Summe der Gewichte aller Bestandteile in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm, abgesehen vom Wasser.
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Was die Abbindungsverzögerer für den gebrannten Gips anlangt, so sind derartige Verbindungen allgemein bekannt. Die Erfindung bezieht sich nicht auf die Entdeckung neuer Verzögerungsmittel. Es können verschiedene bekannte Verzögerungsmittel wie Carbonsäure, Phosphonsäure, Aminosäure, Salze dieser Säuren, Zuckerester der Phosphorsäure und Verzögerungsmittel auf der Basis von Protein oder denaturiertem Protein angewendet werden. Die Menge der Abbindungsverzögerer für den gebrannten Gips, die in einem speziellen Anwendungsfall der Erfindung benutzt werden soll, kann durch routinemäßige Berechnung oder durch einen Versuch bestimmt werden, wobei das speziell verwendete Verzögerungsmittel, die Menge des gebrannten Gipses in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm und die gewünschte Abbindezeit in Übereinstimmung mit der üblichen Praxis in Rechnung zu stellen sind. Normalerweise liegt die Menge des Abbindeverzögerers in der Größenordnung von 0,01 bis 2,0 Gew.%, berechnet auf das Gewicht des gebrannten Gipses in dem als ■Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm.
Da die Gesamtmenge des Wassers in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm die Feststoffe,die zur Herstellung der Platte erfindungsgemäß verwendet werden, nicht begleitet, ist die im als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm vorhandene Wassermenge nicht entscheidend. Es ist nicht notwendig, eine verminderte Wassermenge in dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm anzuwenden, um eine mögliche Verschlechterung der physikalischen Eigenschaften der hergestellten fertigen Platte zu verhüten. Die Verwendung von Wasser in einer Menge, die etwa dem 1 bis 20-fachen des Gewichtes aller als Ausgangsmaterialien verwendeten Feststoffe beträgt, ist möglich. Der Fachmann kann leicht die anzuwendende Wassermenge bestimmen, wenn er die Möglichkeit der Verarbeitung bei der Schlammbildung und die Verhinderung der Abtrennung der Feststoffe während der Herstellung und das Absetzen in der fertigen Platte in Betracht zieht.
Wenn die als Ausgangsmaterial verwendete Schlammischung neutral oder schwach sauer ist, wird man vorzugsweise eine basische Ver-
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ORlQlNAL INSFtCTED
bindung wie Zement oder ein Alkali wie Kalziumhydroxyd zusetzen, um den pH-Wert derselben schwach basisch zu machen und die Korrosion der Apparatur zu vermindern.
Um· die Feststoffe aus dem als Ausgangsmaterxal verwendeten wässrigen Schlamm in Form eines Films oder einer wässrigen Schicht von Feststoffen niederzuschlagen, seien die beiden folgenden Verfahren beispielsweise angegeben.
Bei dem ersten Verfahren wird ein FiIm^der die Feststoffe aus dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm in wasserhaltiger Form aufweist, auf einer Drehtrommel gebildet, die mit einem porösen Filter umgeben ist. Dabei wird mindestens ein wesentlicher Teil der Unterseite der Drehtrommel in den Schlamm eingetaucht. Die Trommel wird um ihre horizontale Achse gedreht, der Schlamm wird auf dem Filter entwässert und hierbei die frei entfernbare Wassermenge entfernt. Diese läuft durch den Filter in das Innere der Drehtrommel, wodurch auf dem Oberteil der Drehtrommel ein Film von Feststoffen gebildet wird, die mit Wasser durchfeuchtet sind. Dieses Verfahren stellt im wesentlichen eine kontinuierliche Filtration dar, wie sie gewöhnlich unter Verwendung kontinuierlich arbeitender Vakuumfilter durchgeführt wird. Infolgedessen bedarf diese Arbeitsweise keiner ins einzelne gehenden weiteren Beschreibung.
Der auf diese Weise auf der Trommel gebildete Film besitzt gewöhnlich eine Dicke von etwa 0,2 bis etwa 0,3 mm. Der Film wird von der Trommel abgezogen, weiter entwässert .und dann wird eine Mehrzahl solcher Filme aufeinander gelegt und mit einer Arbeitsrolle überrollt, um ein Zwischenprodukt in Form einer Platte der gewünschten Dicke zu erhalten.
Diese Platte oder das Zwischenerzeugnis wird nun in Stücke der gewünschten Abmessung geschnitten, dann wird sie unter Druck geformt und getrocknet, um die fertige Gipsplatte zu gewinnen.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Vorrichtung zur Herstellung einer Gipsplatte gemäß der Erfindung.
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In der Zeichnung bedeutet Ziffer 1 einen Mischer, in dem gebrannter Gips etwa der Formel CaSO4.1/2H2O, die Cellulose- und Asbestfasern, der Härtungsverzögerer für den gebrannten Gips und Wasser in dem gewünschten Verhältnis miteinander gemischt werden. Die Ziffer 2 bedeutet einen Massebehälter oder Refiner wie zum Beispiel einen Jordan Refiner, in welchem die im Mischer 1 gemengte- Schlammasse weiter gerührt und innig verteilt wird, so daß ein homogener Schlamm gebildet und eine Abtrennung der festen Bestandteile verhütet wird.
Ziffer 3 bedeutet einen Mischbehälter, Ziffer 4 Schlammtröge und Ziffer 5 sind drehbare FiItertrommeln, die innerhalb der Tröge angeordnet sind und die Feststoffe aus dem Schlamm in Filmform auf ihrer Oberfläche - wie das oben beschrieben ist herausschöpfen. Ziffer 6 bedeutet ein endloses poröses Förderband, das die Filme von den Trommeln übernimmt. Das Förderband 6 ist mit Saugeinrichtungen 7 ausgestattet, die mit einer nicht dargestellten Vakuumpumpe in Verbindung stehen. Die auf den Trommeln 5 gebildeten Schichten oder Filme werden auf dem Förderband 6 übereinander abgelegt und weiter durch die Saugvorrichtung 7 entwässert.
Ziffer 8 bedeutet eine Fabrikationswalze, um die auf dem Förderband 6 gebildeten mehrschichtigen Erzeugnisse bis zu einer gewünschten Dicke auszurollen, wie das oben beschrieben ist.
Ziffer 9 bedeutet ein Schneidmesser, das zum Schneiden der mehrschichtigen gewalzten Erzeugnisse in den gewünschten Abmessungen dient, um so ein Zwischenprodukt in Form einer Platte herzustellen.
Ziffer 10 bedeutet eine Druckformvorrichtung, dabei zeigt die Ziffer 19 ein Transportband zum Fördern der geformten Platten.
Ziffer 11 bedeutet eine Trockenvorrichtung und die Ziffer 20 zeigt ein Transportband zur Abnahme der getrockneten fertigen Platten. Bei den Ziffern 12 und 13 sind Schlammpumpen dargestellt. Die Ziffern 14 und 15 bedeuten Pumpen, um das Wasser
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im Kreislauf umzupumpen. Ziffer 16 zeigt einen Wasserbehälter. Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Vorrichtung ist folgende
Das Ausgangsmaterial wird in dem gewünschten Gewichtsverhältnis im Mischer 1 gut gemischt. Der erhaltene Schlamm wird in den Behälter 2 mit Hilfe der Schlammpumpe 12 eingespeist. Im Behälter 2 wird der Schlamm weiter unter Rühren gemischt, so daß eine gleichmäßige Verteilung erzielt wird, die nun den weiteren Arbeitsstufen zugeführt werden kann.
Dann wird der Schlamm mit Wasser verdünnt, um im Mischbehälter 3 einen Schlamm der gewünschten Konzentration herzustellen. Dieser Schlamm wird nun kontinuierlich in die Schlammtröge 4 mit im wesentlichen gleichmäßiger Zufuhrgeschwindigkeit eingespeist.
Die.Feststoffe der Schlammischung werden auf der Oberfläche der Trommeln 5 - wie oben beschrieben - niedergeschlagen.
Die Filme aus den Feststoffen, die mit Wasser angefeuchtet sind und sich auf dem Umfang der Drehtrommeln 5 gebildet haben, besitzen gewöhnlich eine Dicke in der Größenordnung von 0,2 bis 0,3 mm.
Was die Zahl der Drehtrommeln 5 anlangt, von denen 4 in der Figur 1 dargestellt sind, kann eine beliebige Anzahl, je nach den gewünschten Eigenschaften der Platten, angewendet werden. Im allgemeinen ist es vorzuziehen, 1 bis 8 Drehtrommelη Nummer bei dem Verfahren der Erfindung zu verwenden. Die die Feststoffe enthaltenden Filme, die sich auf der Oberfläche der Drehtrommel bilden, werden auf das Förderband 6 übertragen und hier übereinander gestapelt. Die übereinander liegenden Filme wandern nun mit dem Transportband über die Saugvorrichtungen 7 zur Fabrikationsrolle 8 und werden dann durch die Rolle 8 zu einem einheitlichen Zwischenprodukt geformt.
Die auf den Trommeln 5 gebildeten Filme, welche die wasserfeuchten Bestandteile enthalten, verlieren noch etwas mehr Wasser, wenn sie über die Saugvorrichtung 7 mit Hilfe des Transportban-
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des 6 geführt werden. Sie werden dann zur Fabrikationsrolle 8 geleitet, mit deim Hilfe die übereinander gestapelten Filme, welche die Feststoffe enthalten, weiter geformt werden, um ein Gipsplattenzwischenprodukt gewünschter Dicke zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt enthält das Plattenzwischenprodukt noch genügend Wasser, welches an der Oberfläche der Feststoffe sich befindet, so daß der gebrannte Gips während der sich anschließenden Verfahrensschritte in Kalziumsulfatdihydrat überzugehen vermag.
Die so erhaltene, ein Zwischenprodukt darstellende Platte wird in der Schneidvorrichtung 9 auf die gewünschten Abmessungen geschnitten und dann unter Druck durch die Formpresse 10 weiterverdichtet, um ein zweites, nunmehr gepreßtes Zwischenprodukt einer Platte .zu gewinnen. Der in der Vorrichtung 10 angewendete
2 Druck liegt vorzugsweise zwischen etwa 10 und etwa 400 kg/cm .
Das zweite Plattenzwischenprodukt wird in der Trockenvorrichtung 11 getrocknet, um die fertige Platte gemäß der Erfindung zu bilden.
Einige Teilchen des in dem als Ausgangsmaterial verwendet.-η Schlamm vorhandenen gebrannten Gipses können mit dem Was-'er entfernt werden, das in den verschiedenen Verfahrensstufer abgesaugt wird. Diese Teilchen aus gebranntem Gips und da? Wasser können im Kreislauf zurück gef ühr 1/ind wieder als Ausg?/gsmaterial in dem Verfahren der Erfindung verwendet werden.
Die nach dem Verfahren der Erfindung erzielte end/Ultige Gipsplatte besitzt eine bedeutend höhere Dichte als iie üblichen Gipsplatten. Sie weist eine höhere Biegefest5/<ceit als die normalen Gipsplatten auf und zeigt weiterhin '<'.nr gute Oberflächeneigenschaften und Glätte, da die Gips' '.atte gemäß der Erfindung durch Entwässerung eines die Fest^offe enthaltenden Films mit Hilfe von Drehtrommeln erzeugt -'-^t, die von porösen Filtern umgeben sind. Anschließend werde· die Filme in der gewünschten Dicke aufeinander gestapelt --'id dann die gestapelten Filme einer Formpressung unterworfen, mit dem Ergebnis, daß die
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Fasern in der Gipsplatte gemäß der Erfindung in Längsrichtung der fertigen Platte orientiert sind und daß die Verbindung der Fasern mit dem Gipsbestandteil infolge der Anwendung des Drucks bei der Verformung wesentlich verbessert ist.
Zusätzlich läßt sich die Gipsplatte besser sägen und nageln.
Gemäß der Erfindung können die Gipsplatten mit hoher Produktivität erzeugt werden. Eine Umweltverschmutzung läßt sich in wirksamer Weise auf ein Minimum herabdrücken, da das für die Produktion verwendete Wasser ebenso wie die abgezogenen Feststoffe einschließlich des Gipses in einem sogenannten geschlossenen System zur Wiedergewinnung nutzbar gemacht werden.
Die Gipsplatte gemäß der Erfindung hat eine hohe Feuerfestigkeit, da sie ohne Verwendung von Papierschichten hergestellt ist, das heißt, die fertige Platte besitzt keine Papierlagen, die auf den äusseren Flächen liegen, wie dies bei den nach bekannten Verfahren hergestellten Gipsplatten der Fall ist.
Weiterhin zeigt die Gipsplatte gemäß der Erfindung eine geringere Ausdehnung und eine geringere Schrumpfung an der Luft im Vergleich zu Cellulosefaserzementplatten oder Asbestzementplatten. Ihre Abmessungen ändern sich auch nach langer Zeitdauer nicht, da sie verhältnismäßig wenig Hohlräume an den Verbindungsstellen der Gipsplatten oder Löcher an den Punkten, welche die Nägel aufnehmen, aufweist.
Schließlich besitzt die Gipsplatte gemäß der Erfindung eine geringe Wasserabsorption und geringe Wasserdurchlässigkeit, da sie eine Preßformung durchgemacht hat und ihre Dichte hoch ist.
Ein zweites Verfahren zur Entfernung der Feststoffe aus dem als Ausgangsmaterial verwendeten Schlamm wird in der folgenden Beschreibung geschildert. Dieses Verfahren verwendet ebenso wie der erste durch die Zeichnung erläuterte Prozeß die Verfahrensschritte eines Rührens der Mischung der Ausgangsmaterialien in dem Mischbehälter !,ein Überführen des Schlamms in einen Behäl-
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ORIGINAL INSPECTED
β/
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ter 2, ein Verdünnen der Mischung mit Wasser in einem Mischer 3 und ein Weiterleiten des Schlamms zu einer anschließenden Vorrichtung, welche die Feststoffe entfernt.
Bei diesem Verfahrensschritt, der Entfernung der Feststoffe aus dem Schlamm, wird dieser auf ein endloses Förderband aufgetragen. Das Förderband besteht aus einem endlosen Metallnetz, das Öffnungen zum Abzug des Wassers besitzt, während, die Feststoffe zurückgehalten werden. An der gegenüberliegenden Seite des Förderbandes sind Saugvorrichtungen vorgesehen, um mit Hilfe von Unterdruck eine Entwässerung des Schlammes während seiner Förderung auf dem Transportband über die Saugeinrichtungen zu erzielen. Die vorentwässerte Schicht kann weiter mit Hilfe einer Walzen-Presse zusammengedrückt werden, um das Wasser auszutreiben und eine Platte in Form eines Zwischenerzeugnisses der gewünschten Dicke zu erhalten.
Die so gewonnene Zwischenerzeugnisplatte wird in Stücke der gewünschten Abmessungen mit Hilfe einer Schneidvorrichtung geschnitten, und dann werden die Stücke mit Hilfe einer Druckpresse verdichtet, um ein zweites Plattenzwischenprodukt herzustellen. Der hierbei verwendete Druck liegt vorzugsweise in der Größenordnung von 10 bii
ersten Verfahren.
2
Ordnung von 10 bis 400 kg/cm , wie bei dem oben beschriebenen
Gemäß der Erfindung können Gipsplatten mit hoher Produktionsleistung hergestellt werden, da die Feststoffe des Rohmaterialschlammes auf der Oberfläche eines Förderbandes zurückgehalten werden, das mit Vakuumentwässerungseinrichtungen ausgerüstet ist, dabei wird ein erstes Plattenzwischenprodukt gewünschter Dicke erhalten, worauf sich die Preßformung anschließt. Eine Gipsplatte, die gemäß diesem Verfahren hergestellt ist, besitzt hohe Feuerfestigkeit, da sie ohne Verwendung von Papierschichten hergestellt ist. Sie läßt sich leicht sägen und nageln und besitzt hohe Biegefestigkeit, da in der fertigen Platte sowohl Cellulosefasern wie Asbestfasern in gleichmäßiger homogener Beimischung mit dem Kalziumsulfatdihydrat anwesend sind.
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OFHGINAL INSPECTEp
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Die Erfindung soll weiterhin unter Bezugnahme auf die folgenden erläuternden Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben werden.
Beispiele 1 bis 9 und Vergleichsbeispiele 1 und 2
Gebrannter Gips, Papierbrei, Asbestfasern, Wasser,, ein Abbindungsverzögerer für gebrannten Gips und ein den pH-Wert regelndes Mittel werden Mengen(wie sie in der Tabelle 1 angegeben sind, miteinander vermengt. Bei den Beispielen 1 bis 7 wurden Gipsplatten gemäß der Erfindung hergestellt, unter Verwendung einer Apparatur, die vier Drehtrommeln aufwies, wie dies in den Zeichnungen dargestellt ist. Nach den Beispielen
8 und 9 wurden Gipsplatten nach dem oben erwähnten zweiten Verfahren hergestellt unter Verwendung eines Förderbandes, das mit einem endlosen Förderband aus einem Metallnetz als Filter kombiniert wird. Bei beiden Verfahren nach den Beispielen 1 bis
9 wurde die erste als Zwischenprodukt dienende Platte, die an der Druckrolle 8 durch Übereinanderlegen entstand^auf eine Dicke von 6 mm eingestellt, indem die auf dem Förderband gebildeten Schichten 5-fach mit Hilfe der Rolle übereinander gestapelt wurden. Der bei der Druckformung angewendete Druck ist in Tabelle 1 angegeben.
In den Beispielen 1 bis 7 der Tabelle 2 sind die Werte für die Dichte, die Biegefestigkeit, die Schlagfestigkeit gemessen nach der Charpymethode, die Ausdehnung an der Luft und das SchrumpfVerhältnis beim Trocknen der einzelnen Gipsplatten gemäß der Erfindung angegeben.
Der Vergleichsversuch Nr. 1 in Tabelle 2 zeigt die entsprechenden Werte bei üblichen Gipsplatten, gemessen unter den gleichen Bedingungen.
Der Vergleichsversuch Nr. 2 in Tabelle 2 zeigt die entsprechenden Werte von Gipsplatten, die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung unter Verwendung einer Drehtrommel-vorrichtung gemäß der Zeichnung hergestellt sind, mit der Ausnahme, daß bei der Druckformung ein Druck angewendet wurde, der nicht inner-
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OFHGINAL !NSPECTED
-iv
ge'-inderi
halb des bevorzugten Gebietes gemäß der Erfindung liegt.
Die Beispiele 8 und 9 der Tabelle 2 zeigen die entsprechenden Werte für Gipsplatten, die nach dem oben erwähnten zweiten Verfahren hergestellt sind, unter Verwendung eines Transportbandes, das mit einem endlosen Transportband aus Metallnetz als Filtermedium in Verbindung steht. Die Werte wurden in gleicher Weise wie in den Beispielen 1 bis 7 gemessen. In Tabelle 1 sind die Mengen an gebranntem Gips, an Papierbrei und Asbestfasern in Prozentzahlen angegeben, berechnet auf das Gewicht des verwendeten kalzinierten Gipses, ctes iGütCpbret —
es Μίώ der WtyencieUn Ashestft&tr* ' '
Die in Tabelle 1 für das Wasser angegebene Zahl ist ein Multiplikator. Das Gesamtgewicht aller verwendeten Peststoffe ist mit diesem Multiplikator zu multiplizieren, um das Gesamtgewicht des verwendeten Wassers zu erhalten.
Zement und Ätzkalk sind als Mittel zur Regelung des pH-Wertes zugesetzt, während Kaliumeitrat ein Härtungsverzögerer für den gebrannten Gips darstellt.
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O CD OO
(a)
gebrannter
Gips % be
rechnet auf
(a)+(b)+(c)
(b)
Papierbrei %
berechnet auf
(a)+(b)+(c)
Z u s a m m e η ε e t ζ ί u η g (f)
Kaliumeitrat
% berechnet
auf (a)
5 5 5 0 0.5 Wasser
(als Viel
faches)
Druck
beim
Formen
in Kg/cm
Beispiel 1 90 5 (O
Asbest %
berechnet
auf
(a)+(b)+(c)
(d)
Zement %
berechnet
auf (a)
(e)
Atzkalk %
berechnet
auf (a)
0.5 5 100
Beispiel 2 75 20 5 5 0 0.1 5 100
Beispiel 3 65 30 5 0 . 5 0.05 5 20
Beispiel 4 75 5 5 0 2 1.0 10 IOC
Beispiel 5 68 2 20 5 0 0.3 10 100 (
Beispiel 6 80 5 30 0 2 0.1 10 200 -c
Beispiel 7 80 5 15 0 2 0.1 10 300
Beispiel 8 90 5 15 θ £ 0.3 3 100
Beispiel 9 75 5 5 5 0 0.3 3 100
Vergleichs
versuch 1
20 '5 0 gegenwärtig auf dem Markt befindliche Gipsplatte
Vergleichs
versuch 2
90 5 N> ς
4> 5
ro
cn
Tabelle
3) g ζ
Beispiel 1 1.5 Biegefestig
keit in
kg/cmz
Schlagfestigkeit
nach der
Charpy-Methode in
kg7-cm/cm2
Ausdehnung an
feuchter Luft
in mm/M
Schrumpfung
beim Trocknen
mm/M
Dichte
in ο
g/cm
Beispiel 2 1.3 240 2.7 0.6 0.5
Beispiel 3 1.1 252 3.5 1.0 0.8
Beispiel 4 1.4 190 4.3 1.3 1.1
Beispiel 5 1.3 280 4.8 0.8 0.7
Beispiel 6 1.5 276 5.2 0.9 0.7
Beispiel 7 1.6 332 5.0 o.7 0.7
Beispiel 8 1.4 364 5.3 0.7 0.6
Beispiel 9 1.3 160 2.2 0.9 0.7
Vergleichs
test 1
0.74 179 3.9 1.0 0.9
Vergleichs
test . 2
1.0 86 1.5 0.5 0.3
76 1.1 1.1 1.1

Claims (10)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Gipsplatten,bei dem die Feststoffe mit Wasser unter Bildung eines Schlammes gemischt werden dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffe im wesentlichen aus gebranntem Gips, Cellulosefasern, Asbestfasern und einem Härteverzögerer für den gebrannten Gips bestehen, worauf der Schlamm unter gleichzeitiger Entwässerung in die Form einer oder mehrerer Schichten gebracht wird, wobei ein Zwischenprodukt einer Gipsplatte erhalten wird, welches dann einer Formpressung unterworfen wird, um so die fertige Gipsplatte zu gewinnen.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Cellulosefaser aus Papierbrei besteht, und die Menge (a) des gebrannten Gipses 60 bis 95 Gew.%, (b) des Papierbreies 0,5 bis 30 Gew.% und (c) des Asbests 0,5 bis 30 Gew.% beträgt, wobei diese %-Werte auf das Gesamtgewicht der Stoffe (a)+(b)+(c) errechnet sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß als Abbindungsverzögerer für den gebrannten Gips Zitronensäure, Phosphonsäure, Aminosäure, Zuckerester von Phosphorsäure, Salze dieser Säuren, Proteine oder denaturierte Proteine und Mischungen hiervon verwendet werden.
4. Verfahren zur Herstellung von Gipsplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (a) gebrannter Gips in Mengen von 60 bis 95 Gew.%, (b) Papierbrei in einer Menge von 0,5 bis 30 Gew.% und (c) Asbestfasern in Mengen von 0,5 bis 30 Gew.% zusammen-
en gemischt werden, wobei die Prozentzahl auf das Gesamtgewicht von (a)+(b)+(c) berechnet sind, worauf die Mischung mit Wasser versetzt und ein Abbindungsverzögerer für den gebrannten Gips unter Bildung eines wässrigen Schlamms zugesetzt werden, worauf der Schlamm unter gleichzeitiger Entfernung von Wasser zu einer oder mehreren Schichten geformt wird, unter Bildung eines Zwischenproduktes einer Gipsplatte, welches dann einer Druckformung unterworfen und anschließend getrocknet wird, um eine fertige Gipsplatte zu erhalten,
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5. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm unter gleichzeitiger Entwässerung in die Form einer Schicht überführt wird, wobei die Entwässerung mit Hilfe einer um ihre Horizontalachse rotierenden Trommel erfolgt, deren Unterteil in den Schlamm eintaucht, während ein wesentlicher Teil des Trommelumfangs aus einem Filtermedium besteht, so daß der Schlamm filtriert wird und die Flüssigkeit ins Innere der Trommel abfließt, während auf dem Trommelumfang eine Schicht von Feststoffen des Schlammes zurückbleibt.
6. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß 1 bis
8 Drehtrommeln in Reihe geschaltet sind, um eine entsprechende Zahl.von Schichten zu bilden, worauf die Schichten übereinander gelegt werden, um so eine als Zwischenprodukt dienende Platte herzustellen.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 5 und 6 dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckformung der ein Zwischenprodukt darstellenden
2-Platte unter einem Druck von 10 bis 400 kg/cm erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm unter gleichzeitiger Entwässerung zu einer Schicht geformt wird, wobei die Entwässerung durch Förderung des Schlamms auf einem sich bewegenden porösen Förderband erfolgt, das mit Saugvorrichtungen zur Entwässerung des Schlamms während der Vorwärtsbewegung des Förderbandes ausgestattet ist, wodurch das in dem Schlamm enthaltene Wasser unter Bildung einer als Zwischenprodukt dienenden Platte entfernt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die
Preßformung der ein Zwischenprodukt darstellenden Platte unter
2 einem Druck von 10 bis 400 kg/cm erfolgt.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 9,gekennzeichnet durch eine Mischvorrichtung (1) für das Ausgangsmaterial, einen Behälter (2) zum raffinieren der Mischung, einen Mischbehälter (3) zum Mischen der raffinierten Mischung mit Wasser unter Bildung eines Schlammes, eine Mehrzahl von Trögen (4) zur Aufnahme des Schlamms, wobei in
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jedem Trog eine Drehtrommel (5) angeordnet ist, die um ihre Horizontalachse drehbar ist und auf ihrem Umfang ein Filtermedium aufweist und derart in dem Trog (4) angeordnet ist, daß mindestens ein wesentlicher Teil des unteren Umfangs der Drehtrommel in den Schlammtrog (4) eintaucht, wobei die Trommel (5i weiterhin Absaugvorrichtungen (7) zum Absaugen des Wassers aus dem Inneren der Drehtrommel (5) besitzt, wodurch eine Schicht des Sch&imms, dem das entfernbare Wasser entzogen ist, auf dem oberen Umfangteil der Trommel (5) gebildet wird, sowie ein Forderband (6), das dicht oberhalb der Drehtrommel (5) angeordnet ist und die auf den Drehtrommeln gebildeten Schichten aufnimmt, sowie eine Druckrolle (8),um die Schichten auf dem Förderband (6) übereinander zu legen, ferner eine Druckpresse (10), um die von der Druckrolle (8) gelieferten übereinanderliegenden Schichten unter Druck zu formen und schließlich eine Trockenvorrichtung (11) zum Trocknen der unter Druck geformten Platten.
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