DE2425278A1 - Muenzeneinwickelmaschine - Google Patents

Muenzeneinwickelmaschine

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DE2425278A1 DE19742425278 DE2425278A DE2425278A1 DE 2425278 A1 DE2425278 A1 DE 2425278A1 DE 19742425278 DE19742425278 DE 19742425278 DE 2425278 A DE2425278 A DE 2425278A DE 2425278 A1 DE2425278 A1 DE 2425278A1
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Hirokuni Matono
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    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

24. Mai 1974
A 12574 Ml/ib
Firma GLORY KOGYO KABUSHIKI KAISHA, 35, Shimoteno, Himeji-Shi, Hyogo-Ken, Japan
Münz eneinwi ckelmas chine
Die Erfindung betrifft eine Münzeneinwickelmaschine, mit der eine vorgewählte Anzahl von Münzen jeder beliebigen ' Wertigkeit in einem sauberen Stapel eingewickelt werden kann. Derartige Münzeneinwickelmaschinen weisen einen Stapelzylinder zum Ausrichten einer ausgewählten Anzahl von Münzen·desselben Durchmessers oder derselben Wertigkeit in einem sauberen Stapel auf sowie eine Vielzahl sich drehender Wickelrollen, die mit Abstand parallel zueinander auf einem Kreis angeordnet sind. Jedesmal, wenn ein Münzenstapel yon einer Münzenführungseinrichtung in :>eine bestimmte Stellung zwischen die Wickelrollen gefördert wird, werden einige oder alle V/ickelrollen mit dem Münzenstapel in Umfangsberührung gebracht, wodurch dieser durch Reibung in Drehung versetzt wird und so ein Einwickelpapiers trei fen um den Umfang des Stapels gewickelt werden kann.
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Die Seitenkanten des Einwickelpapierstreifens, die am oberen und unteren Ende des Münzenstapels vorstehen, werden dann mit Hilfe eines Falthakenpaars urr.gefaltet, wodurch die Münzen dann vollständig einwickelt sind.
Die Münzeneinwickelmaschine, die hier betrachtet wird, wird gewöhnlich dazu verwendet, Münzen der verschiedensten Wertigkeiten zu behandeln. Da die Münzen verschiedener Wertigkeiten sich nach Durchmesser und Dicke unterscheiden, müssen die verschiedenen Teile der Münzenverpackungsmaschine jedesmal, wenn die Maschine Münzen unterschiedlicher Wertigkeit einwickeln soll, neu eingestellt werden. In üblicher Weise werden derartige Neueinstellungen von Hand durchgeführt, indem einige Teile in der Maschine durch andere ersetzt werden oder ein Teil relativ zum anderen verschoben wird. Es leuchtet ein, daß eine derartige Einstellung von Hand sehr mühsam und zeitaufwendig ist, was die Nützlichkeit derartiger Münzenverpackungsmasehinen für die Behandlung stark unterschiedlicher Durchmeaeer und Dicken in besonderem Maße beeinflußt.
Es gibt z.B. Münzeneinwickelmaschinen, die eine Drehscheibe in ihrem MUnzenzuführmechanismus verwenden, so daß ein Haufen von Münzen, der auf die Drehscheibe aufgelegt wird, durch Zentrifugalwirkung die Münzen einzeln in einen Münzenkanal abgibt für den nächsten BehandlungsVorgang. Wenn die Dreh scheibe sich mit konstanter Geschwindigkeit dreht, ohne daß
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die Münzenwertigkeit darauf einen Einfluß hat, so ist die Anzahl der je Zeiteinheit abgegebenen Münzen abhängig vom Münzendurchmesser, so daß die Maschine Münzenwickel mit unterschiedlicher Anzahl von Münzen liefert. Wenn außerdem Münzen mit sich stark unterscheidenden Durchmessern von der Drehscheibe, die sich mit konstanter Drehzahl dreht, abgegeben werden, muß mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß die Münzen den nachfolgenden Stapelmechanismus verstopfen oder daß unregelmäßig gestapelt wird.
Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich bei den Münzeneinwickelmaschinen bekannter Art dadurch, daß der Münzeneinwikkelmechänismus mehrere - üblicherweise drei - Wickelrollen auf weist, die vertikal im wesentlichen auf einem Kreisbogen mit gleichem Abstand voneinander angeordnet sind. Wenn ein Münzenstapel von einer bestimmten Wertigkeit durch eine bewegliche Führungsstange vom Stapelzylinder des Stapelmechanismus in ei- · ne bestimmte Stellung zwischen die Wickelrollen gebracht wird, werden mit Ausnahme einer Wickelrolle die übrigen auf die feststehende Wickelrolle zu bewegt, wodurch der Münzenstapel fest zwischen den Wickelrollen gehalten wird. Daraus ist ersichtlich, daß die Mittelachse zwischen den Wickelrollen nicht mit der Achse des Stapelzylinders oder der Achse der Führungsstange zusammenfällt, besonders dann, wenn ein erheblicher Unterschied im Durchmesser der zu behandelnden Münzen zu verzeichnen ist. Daraus folgt, daß bei den bekannten Münzeneinwickelmaschinen
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ein wesentlicher Nachteil darin besteht, daß der Münzenstapel zwischen den Einwickelrollen in Unordnung gebracht wird, bevor die Rollen aus ihrer Unwirksamstellung in den richtigen Umfangskontakt mit den Münzen des Stapels gelangen.
Bei der vorstehend genannten Münzeneinwickelmaschine wird auch die Relativstellung des Palthakenpaars nicht verändert, wenn die Anzahl der in jedem Wickel einzuschließenden Münzen unverändert bleibt unabhängig von ihrer Wertigkeit, auch wenn gewisse- Unterschiede in der Dicke zwischen den Münzen verschiedener Wertigkeiten vorhanden sind. Wenn aber die Zahl der Münzen, die in einem einzelnen Wickel enthalten sein soll, je nach der Wertigkeit unterschiedlich sein soll, dann benötigt die relative Stellung der Falthaken bei den Maschinen der bekannten Art eine vorherige Einstellung von Hand für die Münzen einer jeden einzuwickelnden Wertigkeit. Die Münzen werden nicht sauber eingepackt, wenn der Bedienungsmann es versäumt, diese Einstellung von Hand zuvor durchzuführen.
Ein weiteres Problem, das mit den bekannten MUnzeneinwickelmaschinen verbunden ist, hängt mit der Tatsache zusammen, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Wickelrollen unverändert bleibt, welchen Durchmesser die einzuwickelnden Münzen auch haben. Da die Umfangsgeschwindigkeit der MUnzenstapel, die in Reibungsverbindung mit den Wickelrollen stehen, welche mit konstanter Geschwindigkeit umlaufen, sich beträchtlich abhängig
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von ihrem Durchmesser ändert, kann der Wickelpapierstreifen nicht immer richtig um den Umfang des Stapels gewickelt werden. Es ist auch möglich, daß die Münzen während der Drehung durch die Wickelrollen'in Unordnung geraten.
In Anbetracht der genannten Schwierigkeiten, die bei den Maschinen der herkömm-lichen Art auftreten, ist es Aufgabe der Erfindung, eine neue und verbesserte Münzeneinwickelmaschine zu schaffen.deren verschiedene Arbeitselemente automatisch je nach Durchmesser und/oder Dicke der zu behandelnden Münzen eingestellt werden, so daß die Münzen der verschiedenen Wertigkeiten sehr wirksam eingewickelt werden können, ohne daß vorherige Einstel lungen von Hand durchgeführt werden müssen.
Mit der Erfindung soll außerdem eine Münzenverpackungsmaschine geschaffen werden, bei der, wenn ein MünzenauswahlelementjWie etwa ein von Hand zu betätigender Drehknopf, mit dem die Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen ausgewählt werden kann, gestellt wird, die verschiedenen Arbeitselemente automatisch alle entsprechend dem Durchmesser und/oder der Dicke der auf diese Weise ausgewählten Münzen eingestellt werden.
Mit der Erfindung wird darüberhinaus eine Münzehverpakkungsmaschine geschaffen, bei der die Mittel zur automatischen Einstellung der verschiedenen Arbeitselemente keine besondere •Antriebsquelle erfordern; denn die Teile werden von einer An-
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triebsquelle betätigt, die auch die übrigen Elemente der Kaschine antreibt.
Schließlich soll mit der Erfindung eine M'inzeneinwickelmaschine geschaffen werden, bei der nach Auswahl der Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen die Anzahl der in einem Wickel enthaltenen Münzen ebenfalls automatisch festgelegt wird, wodurch verschiedene Arbeitselemente der Maschine nicht nur nach Durchmesser und/oder Dicke der Münzen,sondern auch nach der Zahl der in einem einzigen Wickel enthaltenen Münzen eingestellt werden.
-Entsprechend einer Zielsetzung der Erfindung werden der Stapelzylinder, die Wickelrollen und die Führungsstange in zentralsymmetrischer Anordnung in bezug auf eine Achse vorgesehen, die sich vertikal durch diese Teile erstreckt, so daß der Münzenstapel von der Pührungsstange an diesem Achsmittelpunkt unterstützt werden kann, während er vom Stapelzylinder hinunter in die Mittelstellung zwischen die Wickelrollen gebracht wird oder während er durch Reibungskontakt zwischen den WickelroHßn gedreht wurde. Wenn der Münzenstapel in dieser Weise abgestützt wird, kann er auf seinem Weg vom Stapelzylinder zwischen die Wickelrollen·nicht mangels ausbalancierter Führung zusammenfallen. Außerdem wird es dadurch möglich, einen Wickelpapierstreifen korrekt um den Außenumfang des Münzenstapels herumzuwickeln, welchen Durchmesser der- Stapel auch hat,
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da die Wickelrollen unfehlbar in gleichmäßige Umfangsberührung mit dem Stapel kommen.
Nach einer weiteren Zielsetzung der Erfindung sind die Zwischenstellung und die Stellung der Wickelrollen mit dem geringsten Abstand abhängig vom Durchmesser der verschiedenen zu behandelnden Münzen einstellbar, so daß die Wickelrollen aus der Zwischenstellung in die engste Stellung nur eine unveränderbar geringe Distanz zurückzulegen haben, gleichgültig welche Wertigkeit von Münzen in die vorbeschriebene Stellung zwischen den Wickelrollen hineintransportiert worden ist. Da die für das Verschieben der Wickelrollen aus.der Zwischenstellung in die Stellung mit dem geringsten Abstand benötigte Zeit stets gleich und unabhängig vom Münzendurchmesser ist, arbeitet der Münzeneinwickelmechanismus in genauer ZeitUbereinstimmung mit den anderen Mechanismen der Masdine bei Münzen aller einzuwikkelnden Wertigkeiten. Außerdem werden die Zwischenstellung und die Stellung mit dem geringsten Abstand der Wickelrollen verschieden durch handbetätigte Steuernocken bestimmt, ohne daß auf die Wickelrollen selbst ein Druck ausgeübt werden muß, während die Stellung, in der die Wickelrollen ihren größten Abstand haben, unverändert durch andere Steuernocken gehalten wird, so daß die Zwischenstellung und die Stellung mit dem geringsten Abstand der Wickelrollen mit dem geringsten Aufwand an Fingerkraft erreicht werden kann. Es ist auch noch bemerkenswert, daß bei dieser Art der Einstellung des geringstmöglichen
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Abstands der Wickelrollen der Stapel von Münzen jedes beliebigen Durchmessers mit stets gleichem, angepaßtem Druck zwischen den Wickelrollen gehalten werden kann. Dies hat zur Folge, daß die Wickelrollen wegen der dadurch bedingten geringen Reibungsabnutzung eine große Lebensdauer haben.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung nun an einem Ausführungsbeispiel in ihren Einzelheiten beschrieben werden, so daß daraus die Merkmale, Vorteile und die Wirkungsweise deutlich erkennbar sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer MUnzenverpackungsmaschine, die nach den Gesichtspunkten der Erfindung aufgebaut ist, wobei das Maschinengehäuse zum Teil aufgebrochen ist, um Einzelheiten des Inneren darstellen zu können;
Fig. 2 eine vergrößtere perspektivische Teilansicht
des Zuführmechanismus der Maschine nach Fig.l;
Fig. J5 eine vergrößerte Seitenansicht des Teils der Maschine, der den MUnzentastmechanismus zeigt, in Kombination mit dem zugehörigen elektrischen Schaltkreis;
Fig. 4 eine Explosionsdarstellung in perspektivischer Sicht des in der Maschine nach Fig. 1 verwendeten Münzenzählmechanismusj
Fig. 5 ein elektrisches Schemaschaltbild des Steuerkreises des Mechanismus nach Fig. 4-j
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Arbeitswählmechanismus der Maschine nach Fig. Ij
Fig. 7 eine Draufsicht auf den MUnzenstapelmechanismus der Maschine nach Fig. Ij
Fig. 8 eine schematische Draufsicht einer Abwandlungeform des MUnzenstapelmechanismus .-
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Pig. 9 eine schematische Draufsicht der weiteren Abwandlungsform des Münzenstapelmechanismus;
Fig. 10 den Münzeneinwickelmechanismus der Maschine nach Pig. 1 in perspektivischer Ansicht, teüs auseinandergezogen:
Fig. 11 eine vergrößerte Draufsicht auf die Steuernockeneinrichtung für die Verstellung der Wikkelrollen des MUnzeneinwickelmechanismus der Fig. 10 abhängig vom Durchmesser der einzuwickelnden Münzen:
Fig. 12 eine Draufsicht zur Erläuterung der Stellungen, die die Wickelrollen einnehmen, sowie der Wiekelführungen zum Einwickeln eines Münzenstäpels von relativ großem Durchmesser im MUnzenverpackungsmechanismus der Fig. 10;
Fig. 13 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 12 in einer Stellung der Wickelrollen und der Wickelführungen für das Einwickeln von Münzen mit •relativ kleinem Durchmesser;
Fig. l4 eine schematische Draufsicht zur Erläuterung der Schritte, wie die Wickelrollen aus ihrer weitest gespreizten Stellung in die Stellung mit geringstem Abstand über Zwischenstellungen beim Einwickeln von Münzen mit relativ kleinem Durchmesser gelangen;
Fig. 15 eine vergleichbare Draufsicht für denselben Vorgang wie in Fig. 14 beim Einwickeln von Münzen großen Durchmessers:
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht eines EinwickelpqierzufUhrmechanismus in der Maschine nach Fig. 1; -
Fig. 17 eine Teilseitenansicht zur Erläuterung des Einriegeins eines Wickelmagazintransportmechanismus des Einwickelpapierzuführmechanismus aus Fig. 16;
Fig. 18 eine Ansicht für die Erläuterung der Relativstellungen einer Reihe von Mikrosehaltern und eines Schalterstellgliedes jedes Wickelm«.gazins im Wickelpapierzuführmechanismus der Fig." 16;
Fig. 19 ein elektrisches Schemaschaltbild des Steuerkreises des Wickelpapferzuführmechanismus der Fig. 16 und 17;
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Pig.20a Folgedarstellungen der einzelnen Arbeitsbis 2Oe schritte des Rastmechanismus nach Fig. 17;
Fig. 21 eine perspektivische Explosionsansicht der Wickelpapierzugeinrichtung und Wickelpapierf ühlvorri chtung;
Fig. 22 ein elektrisches Schemaschaltbild der Steuerschaltung für den Münzeneinwickelmechanismus, der durch den Wickelpapierfühlmechanismus aus Fig. 21 betätigt wird;
Fig. 23 eine perspektivische Ansicht des Münzenführungsmechanismus der Maschine nach Fig.l;
Fig. 24 eine schematische Schaltungsanordnung der Einrichtungen zum Einstellen der verschiedenen Betriebsaggregate in der Maschine nach Fig. 1 abhängig von der Münzenwertigkeit und von Kontroll einrichtungen der Maschine:·
Fig; 25 eine perspektivische Ansicht in auseinandergezogener Darstellung der verschiedenen Steuernockenscheiben für die Einstellmittel nach Flg. 24;
Fig. 26 ein Schemadiagramm, das eine geringe Modifizierung der Anordnung in Fig. 24 zeigt;
Fig. 27 ein Schemadiagramm einer anderen, leicht modifizierten Abwandlung der Anordnung aus Fig. 24;
Fig. 28 das elektrische Schaltbild des Steuerkreises für den zweiten Motor der Maschine nach Fig.l, der zur Hauptsache zum Antrieb des Münzeneinwickelmechanismus dient;
Fig. 29 ein Schlußdiagramm zur Erläuterung der Maßnahmen für die Einstellung des Abstands zwischen den Falthaken der Maschine nach Fig. 1 abhängig von der Wertigkeit und der Anzahl der einzuwickelnden Münzen:
.Fig. 30 ein elektrisches Schaltbild der Steuerschaltung für die Einstellung des Abstands zwischen den Falthaken entsprechend der Wertigkeit und der Zahl der einzuwickelnden Münzen,·
Fig. 31 ein Übersichtsschaltbild der Gesamtorganisa-^ tion eines Alarmmechanismus, der in der Münzeneinwickelmaschine nach der Erfindung eingesetzt wird;
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Pig. 32 ein Schaltungsdiagramm zur Darstellung der Einrichtungen für die Peststellung eines Münzenauswahl fehl er s aus dem Alarmmechanismus der Fig. 31 j ■
Fig· 33 ein elektrisches Schaltdlagramm zur Darstellung der Hilfsmittel für die Feststellung eines Löschfehlers;
Fig. 34 eine perspektivische Darstellung der Mittel zur Feststellung eines Arbeitsauswahlfehlers;
Pig· 35 eine schematische perspektivische Darstellung der Mittel zum Feststellen eines Motorüberlast fehl er s;
Fig. 36 eine schematische Ansicht zur Darstellung der Mittel zum Feststellen eines Münzenzuführfehler s;
Fig.37a Impulsformdiagramme elektrischer Signale, die und 37b in der Einrichtung nach Fig. 36 auftreten;
Fig. 38 eine schematische Ansicht einer abgewandelten Form der Einrichtung zum Feststellen eines MUnzenzuführfehlers;
Fig· 39 eine schematische perspektivische Ansicht der Mittel zum Feststellen eines MUnzenstapelfehlers;
Fig. 40 -eine schematische Draufsicht auf die Einrichtungen zum Feststellen eines Münzenlagefehlers;
Fig. 41 eine perspektivische Teilansicht, die eine abgewandelte Form der Einrichtung zum Feststellen eines MUnzenlagefehlers gemäß Fig. 40 wiedergibt; und
Fig., 42 ein elektrisches Schemaschaltbild der Einrichtung zum Feststellen eines Wickelpapierzuführfehlers.
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Der generelle Aufbau der Münzeneinwickelmaschine nach der Erfindung wird aus der Fig. 1 deutlich, aus der zu erkennen ist, daß die Maschine im wesentlichen aus folgenden Teilen zusammengesetzt ist: einem Eingabemechanismus 1, von dem jede vorgeschriebene Anzahl von Münzen derselben Wertigkeit, die verpackt werden sollender nachfolgenden Behandlungsstufe in"Form einer sauber geordenten Reihe zugefördert wird; einem Münzenstapelmechanismus 2, in dem jede Gruppe von Münzen, die vom Eingabemechanismus 1 zugefördert wird, gestapelt wird; einem Arbeitsselektormechanismus 3 zwischen dem Eingabemechanismus 1 und dem MUnzenstapelmechanismus 2, an dem wahlweise die Apparatur zwischen Münzen—Einwickeln und Zählen der Münzen geschaltet werden kann; einem Münzeneinwickelmechanismus 4, in welchem jeder Stapel von Münzen, der vom MUnzenstapelmechanismus 2 hergefördert wird, mit einem Einwickelpapier umwickelt wird und wo die seitlichen Kanten des Einwickelpapiers an den beiden Enden des Stapels eingefaltet werden; einem MUnzenführungsmechanismus 6, durch den die Münzenstapel vom Stapelmechanismus 2 hinab zum Einwickelmechanismus K geleitet werden; einem Einwickelpapierzuführungmechanismus 7, durch den das Einwickelpapier dem Münzeneinwickelmechanismus 4 zugeführt wird; einem Steuermechanismus 8 zum Überwachen aller vorgenannten Mechanismen unter Berücksichtigung von Durchmesser und Dicke der zu verpackenden Münzen; einem Antriebsmechanismus 9 für den Antrieb^ sämtlicher aufgezählter Mechanismen.
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Eingabemechanismus
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist der Eingabemechanismus 1 mit 'einem Trichter 11 versehen, welcher an seinem Boden einen endlosen, laufenden Fördergurt 12 aufweist, durch den Münzen, die dieselbe Wertigkeit haben sollen, auf eine Drehscheibe 13 gefördert werden,und zwar in einer Menge, die durch einen Fühlmechanismus I^ gesteuert wird, was nachfolgend noch im einzelnen beschrieben wird. Die Drehscheibe ist mit einer bogenförmigen Wand 15 ausgestattet, die so am Umfang der Scheibe angeordnet ist, daß die auf der Scheibe übereinanderliegenden Münzen von den darunterliegenden heruntergeschoben werden, wenn die Scheibe umläuft.
Infolge der Drehung der Scheibe 13 werden die Münzen durch Zentrifugalkraft nach außen in einen geraden Kanal 17 mit einstellbarer Breite gefördert, der sich von der Drehscheibe »dial auswärts erstreckt. Münzen mit einem Durchmesser, der größer ist als der der Münzen in der vorgewählten Wertigkeit, werden, sofern sie überhaupt bis hierher gelangt sind, daran gehindert, in den Kanal einzudringen, was mit Hilfe einer in ihrer Breite einstellbaren Öffnungspforte 16 geschieht, die sich am Eintrittsende des Kanals befindet. Münzen von kleinerem Durchmesser oder beschädigte Münzen können durch andere geeignete Hilfsmittel eliminiert werden, die sich innerhalb des Kanals 17 befinden.
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Die aufeinanderfolgenden Münzen, die in den Kanal 17 in der beschriebenen Weise hineingelangt sind, werden durch Reibung dazu gebracht, zum Kanalende sich hinzubewegen, was mit Hilfe eines endlosen Gurtes 18 geschieht, der ausgerichtet über dem Kanal in einstellbarer Höhe gehalten ist. Ein Münzenzählmechanismus l60 mit einem Zackenrad 19 befindet sich nahe dem Ausgangsende des Kanals IV. Das Zackenrad 19 dreht sich jeweils um einen bestimmten Winkel entsprechend der Zahnpeilung an seinem Umfang, wenn eine Münze der ausgewählten Wertigkeit an ihm vorbeigleitet. Jedesmal, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen auf den Kanalausgang hinausgefördert ist, wird das Zakkenrad 19 kurzzeitig blockiert, so daß es sich nicht weiter drehen und dadurch keine weitere Münze aus dem Kanal hinaus kann.
Fig. 2 zeigt stärker im einzelnen die konstruktiven Merkmale einiger der vorstehend beschriebenen Bestandteile des Zuführmechanismus 1. Die-Drehscheibe IJ ist auf ihrer zentralen Achse drehbar gehalten^und zwar drehbar in Richtung des in Fig. 1 gezeigten Teils. Ein Führungswandelement 118 von bogenförmiger Gestalt ist über einen Umfangsabschnitt der Drehscheibe I3 gegenüber dem endlosen Fördergurt 12 angebracht. Dieses Führungswandelement I80 erstreckt sich über einen Winkel von etwa I80 , und das bereits genannte Wandteil I5 verläuft zwischen einem Ende des Führungswandelementes I80 und der in ihrer Weite einstellbaren Pforte 16.
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Das Wandteil 15 wird, auf der Unterseite einer zu öffnenden Abdeckung I8I derart getragen, daß beim Verschließen der Abdeckung I8I die Unterkante des Wandteils I5 oberhalb der Fläche der Drehscheibe 13 mit einem Abstand gehalten' wird, der der Dicke der einzuwickelnden Münzen entspricht. Zu dem Zweck wird die Lage des Wandteils I5 relativ zur Drehscheibe 1J> in der Weise einstellbar gemacht, daß das Wandteil auf der Abdekkung 181 von (nicht gezeigten) Federn unterstützt wird, während ein Vorsprung 182 vorgesehen wird, der nach oben und nach unten bewegbar ist, was durch den Steuermechanismus 8 vorgegeben wird.-
Die Pforte l6 mit einstellbarer Breite weist eine feste Führung 18^ auf, die sich auf die Drehscheibe 1J> hinaus erstreckt, um Münzen in Aufeinanderfolge in Richtung auf den Kanal 17 zu führen, wenn sie auf der Innenseite des Wandelementes 15 entlanggleiten. Ferner ist eine bewegliche Führung I85 vorhanden, die sich auf die feststehende Führung 184 zu und von dieser wegbewegt, wodurch die Öffnungsbreite der Pforte entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen definiert wird'. Die beweglich= Führung I85 ist ein Bestandteil eines beweglichen Elementes I86, welches eine der begrenzenden Flanken des Kanals I7 bildet. Das bewegliche Element I86 ist außerdem über einen Lenker I87 an eine bogenförmige Führung I88 angekuppelt, die am Umfang der Drehscheibe 13 angeordnet ist, um eine Führungsfläche zu schaffen, die auf die Pforte 16 hinleitet, so daß die Münzen ohne abrupten Übergang in den Kanal 17
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eingeleitet werden, wenn auch die Pforte 16 unterschiedliche Breiten hat.
Das bewegliche Element 186, das eine der Seitenflanken des Kanals 17 bildet, kann in seinem Abstand zu einem feststehenden Teil 184, das die andere Flanke des Kanals darstellt, hin- und herbewegt werden, wodurch die Kanalbreite gemäß dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen verstellt werden kann. Eine derartige Verstellung des beweglichen Teils 186 wird ebenfalls durch den Steuermechanismus 8 reguliert.
Die Münzen im Kanal 17 werden durch Reibungskontakt mittels eines darüber befindlichen endlosen Fördergurtes 18 vorangeschoben, der sich in Längsrichtung des Kanals erstreckt und um ein Paar Gurtscheiben I89, 190 herumgelegt ist. Eine Traganordnung I9I* in der die Wellen der Gurtscheiben 189* 190 drehbar gehalten werden, und eine Halteplatte I92 sind gemeinsam in bezug zum Kanal 17 auf- und abverstellbar, was unter dem Einfluß des Steuermechanismus 8 im Hinblick auf die Dicke der einzuwickelnden Münzen geschieht. Ein erster Motor Ml erteilt über einen Riemen 19^- der Gurtscheibenwelle 193 eine Drehbewegung, deren Richtung in Fig. 2 durch einen Pfeil angegeben ist.
Fig. 3 zeigt Einzelheiten des Fühlermechanismus Ik, der einen beweglichen Kontakt 802 eines Drehschalters 8Ö1 aufweist, welcher durch eine Drehwelle 800 betätigt werden kann, auf de-
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ren oberem Ende ein Schaltknopf 820 befestigt ist. Die Drehwelle 800 ist in eine gewünschte Winkelstellung zu bringen entsprechend der Größe der einzuwickelnden Münzen, was später noch im einzelnen beschrieben wird.. Der Drehschalter 801 hat außerdem feststehende Kontakte 80J und 8o4, die mit zugehörigen Schalter^ 8O5 und 8O6 verbunden sind. Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die verschiedenen Münzen unterschiedlicher Wertigkeit, die in der Maschine gezählt und verpackt werden sollen, zunächst in zwei Gruppen ent sprechend ihrer Größe unterteilt.und die Schalter 805 und 8o6 gehören je einer der beiden Münzengruppen an.
Aus der Fig. 3 ist erkennbar, daß die Schälter 805 und 8o6 vertikal übereinander angeordnet sind, wobei ihre jeweiligen Schalthebel 807 und 8o8 mit einem gemeinsamen Hebel 809 · in Verbindung sind, der schwenkbar bei 810 an der bereits oben genannten Führungswand l8o befestigt ist. Die Schalter 805 und 8o6 werden bei bestimmten und unterschiedlichen Winkelstellun-
geöffnet
gen des Hebels 80^. Der Hebel 809 ist mit einer Feder 8II in einer Richtung belastet, in der er die Schalter 805 und 806 zu schließen trachtet. Der Gelenkstift 810, auf dem der Hebel 809 schwenkbar gelagert ist, steht mit einem Ende 812 auf der Innenseite der Führungswand I80 vor und ist dort mit einem Ende . eines Fühlhebels 8lj5 verbunden, der durch die auf der Drehscheibe 13 geführten Münzen· νerschwenkt wird.
Die-Schalter 105 und 106, die parallel zueinander arbeiten, sind in Reihe geschaltet im Speisungskreis einer elek-
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tromagnetkupplung 8l4, welche mit dem ersten Motor Ml verbunden ist. Es sei angenommen, daß die Welle des ersten Motors Ml mit der Drehscheibe 13 verbunden ist und ferner dazu benutzt wird, die Gurte 12 und 18 anzutreiben.
Im Betrieb des Fühlmechanismus lh ist der Schaltkontakt 802 des Drehschalters 801 auf'den festen Kontakt 8o4 geschaltet, wenn Münzen von geringerer Größe durch die Maschine behandelt werden sollen. Wenn dann eine zu große derartiger Münzen auf die Drehscheibe 13 gelangt, wird der Fühlhebel 813 durch die Münzen verschwenkt, wodurch der Hebel 809 ebenfalls gegen die Kraft der Feder 8ll verschwenkt wird, bis schließlich der Schalter 8o6 durch seinen Schaltarm 8θδ geöffnet wird. Daraufhin hört der'erste Motor Ml auf, den Gurt 12 anzutreiben, so daß keine Münzen mehr aus dem Trichter 11 auf die Drehscheibe 13 gefördert werden. Wenn die Anzahl der auf der Drehscheibe 13 liegenden Münzen infolge ihrer ununterbrochenen Drehung abnimmt, senkt sich der Tasthebel 813 allmählich wieder ab, bis der Schalter 8o6 erneut geschlossen wird. Der Gurt 12 wird über die Kupplung 8l4 wieder in Gang gesetzt, wodurch erneut Münzen auf die Drehscheibe I3 gefördert werden. Auf diese Weise wird die Drehscheibe 13 stets mit einer geeignet großen Menge von Mürfzen gespeist.
Wenn größere Münzen von der Maschine behandelt werden sollen, wird der bewegliche Schaltkontakt 802 des Drehschalters 801 auf den zweiten festen Kontakt 803 geschaltet, so daß
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der endlose Gurt 12 vom ersten Motor Ml angetrieben wird, der seinerseits über die Kontakte 802 und 803 des Drehschalters 80I, den Schalter 805 und die elektromagnetische Kupplung 8l4 betätigt wird. Auch wenn der Schalter 8θβ vor dem Schalter 805 durch den oben beschriebenen Vorgang geöffnet ist, bleibt der erste Motor Ml über den Schalter 805 an Spannung, so daß Münzen weiterhin vom endlosen Gurt 12 auf die Drehscheibe 13 gefördert werden. Der Tasthebel 8lj5 wird deshalb weiter verschwenkt, bis der Schalter 805 durch seinen Schaltarm 807 geöffnet wird. Die Abgabe von Münzen auf die Drehscheibe I3 wird nun unterbrochen ■ und wird im Anschluß wieder aufgenommen, wenn die Zahl der Münzen auf der Drehscheibe auf eine bestimmte Menge abgenommen hat.
Die Drehscheibe IJ kann also abhängig von einer bestimmten Größe der Münzen mit Hilfe des Fühlmechanismus in Fig. 3 in geeigneter Weise gespeist werden, wobei dem Fachmann Abwandlungen dieser Einrichtung selbstverständlich offen stehen. Z.B. können die Schalter 805, 806 usw. entsprechend den Münzen der verschiedenen Wertigkeiten, die in der Maschine behandelt werden sollen, vorgesehen sein. Es ist auch möglich, daß statt einer größeren Zahl derartiger Schalter nur ein einziger Schalter vorgesehen wird, der relativ zum Hebel 809 verstellbar ist, so daß er von dem Hebel in dessen verschiedenen Winkelstellungen betätigt wird.
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Münzenzählmechanismus
In Pig. 4 ist ein Mehrstellungsschalter 161 gezeigt, der auf der bereits an früherer Stellen j angeführten Drehwelle 800 befestigt ist und der durch den Drehknopf 820 geschaltet werden kann. Das gezahnte Zählrad 19, das an seinem Umfang durch zehn untereinander gleiche Ausnehmungen geteilt ist, ist in gleicher Ebene wie das bewegliche Element 186 angeordnet, das eine der Seitenbegrenzungen des Münzenkanals 17 bildet. Das Zählrad 19 ist fest auf einer Welle 162 angebracht, auf. der sich außerdem noch ebenfalls drehfest ein Zahnrad I63 befindet, das mit einem weiteren Zahnrad I65 im Eingriff ist, welches auf einer Welle 164 parallel zur Welle 162 sitzt. Eine RUckstellnockenscheibe I66 ist ebenfalls auf der Welle 164 befestigt. Die miteinander im Eingriff befindlichen Zahnräder 163 und I65 haben denselben Durchmesser, und im Zahnrad I65 sind, diametral zueinander angeordnet, zwei Durchbrüche I67 eingeformt. Die RUckstellnockenscheibe I66 besitzt ein Paar abgerundeter Abschnitte, die relativ sur Welle 164 einander gegenüberliegen.
Ein Hebelpaar I68 ist auf der Unterseite des Zahnrades 165 so befestigt, daß es zum Teil außen über den Umfang des Zahnrades vorsteht, und jeder Hebel 168 trägt einen Magneten 169 an seinem äußeren Ende, mit dem er auf einen Blättchenschalter 170, der in geeigneter Weise befestigt ist, einwirkt. Bei 172 ist im Bereich der RUckstellnockenscheibe 166 ein He-
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bei 171 schwenkbar angelenkt, der durch eine (nicht gezeigte) Feder in eine Richtung belastet ist, so daß er mit der Rückstellnockenscheibe 166 in Eingriff ist. Der Hebel 171 ist fest mit einem Rückstellhebel 172 verbunden, der aus zwei getrennten und miteinander durch eine Feder in der in der Zeichnung dargestellten Weise verbundenen Teilen besteht, so daß er einen Schalter I73 betätigen kann. Wenn der Schalter 173 nicht vom Rückstellhebel 172 betätigt wird, dann wirkt er so, daß er die Apparatur außer Funktion setzt. Der Rückstellhebel 172 schwenkt mit jedem vollen. Umlauf eines Motors Mo.
Ein Hebel 174 wird schwenkbar von einem Gelenkstift (nicht gezeigt) getragen, der in eine Bohrung 174a eingesetzt ist und dazu dient, die Abgabe von Münzen zu unterbinden. Ein Eingriffszahn 175 ist an einem Ende des Hebels 174 derart angeformt, daß er in Richtung auf eine der einander diametral gegenüberliegenden Durchbrüche I67 im ZaTirad I65 zeigt, und ein Stift wird bei 177 auf dem Hebel 174 gehalten, so daß er einen Schalter I76 betätigen kann, der dazu vorgesehen ist, den Münzeneinwickelmechanismus 4.in Gang zu setzen. Der Hebel 174 wird durch eine Schraubenzugfeder 178 mit einer der Flächen des Zahnrades I65 in Kontakt gehalten.. Mit dem Betätigungsglied 179a eines Elektromagneten 179 über einen Stift 179b gekuppelt, kann der Hebel 174 gegen die Kraft der Feder I78 verschwenkt werden.
Fig. 5 stellt die elektrische Schaltungsanordnung des Münzenzählmechanismus I60 dar, wobei anzunehmen ist, daß,
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wenn Münzen einer bestimmten Wertigkeit von der' Apparatur verarbeitet werden sollen, diese automatisch die besondere Anzahl von Münzen, die in einer verpackten Münzenrolle vorhanden sein sollen, festlegt. Der Mehrstellungsschalter l6l weist sechs Schaltkreise auf, die alle fünf feststehende Kontakte haben. D.er Drehknopf 820, mit dem der Mehrstellungsschalter l6l bedient wird, hat Stellungsrasten, die z.B. für 1-, 5-.» 10-, 25- und 50-Münzen eingerichtet sind.
Einer der Schaltkreise, der Schaltkreis 950, der durch den Mehrstellungsschalter Ιβΐ gesteuert wird, ist mit der Zähleinrichtung 951 verbunden und dient dazu, die Anzahl von Münzen festzulegen, die in jedem eingewickelten Münzenstapel vorhanden sein soll. Die Zähleinrichtung 951 ist ausgestattet mit einem Anschluß 952 für ein Wickelstapel von fünfzig Münzen, einem Anschluß 953 für einen Wickelstapel von vierzig Münzen, einem Anschluß 95^ für einen Wickelstapel von zwanzig Münzen und zwei weiteren Anschlüssen 955» 956» mit H^lfe derer jede andere Anzahl von Münzen, die in einem Wickelstapel enthalten sein soll, nach Belieben vom Bedienungsmann eingestellt werden kann, und diese Anschlüsse sind mit den Kontakten des Schalters 950 verbunden, wie die Zeichnung zeigt. Der bereits erwähnte Blättchenschalter 170 ist mit einer Eingangsklemme 927 verbunden. Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Kontakte für die 1- und 10-MUnzen des Schaltkreises 950 mit dem Anschluß 952 für einen Pünfzigerwickelstapel verbunden, die Kontakte für die 5- und 25-MUnzen mit dem Anschluß
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953 für einen Vierzigerwickelstapel und der Kontakt für die 50-MUnzen mit dem Anschluß 951J- für einen Zwanzigerwickelstapel verbunden.
Ein Auswahlschalter 958 ist vorgesehen für eine Wahl zwischen Handbetrieb und automatischem Betrieb, und der Handbetätigungskontakt dieses Auswahlschalters 958 ist mit dem beweglichen Schaltkontakt eines Drehschalters 959 verbunden, der es dem Bedienungsmann erlaubt, von Hand die Anzahl von Münzen zu bestimmen, die sich in einem einzelnen Wickelstapel be- · finden soll. Die festen Kontakte der anderen Schaltkreise 96O und 964 sind der Reihe nach mit einer Einrichtung 965 zum Einstellen der Breite des Münzenkanals I7, einer Einrichtung 966 zum Einstellen des Innendurchmessers eines Münzenstapelzylinders, der später noch beschrieben wird, einer Einrichtung 967 zum Anpassen der Relativstellungen von Einwickelpapierrollen, die später noch beschrieben werden, einer Einrichtung 968 zum Anpassen der Länge jedes Streifens von Einwickelpapier, der zum- Einwiekeln eines einzelnen Münzenstapels benötigt wird, und einer Einrichtung 969 zur Anpassung der Stellung der Falthaken relativ zu jedem Münzenstapel ausgestattet, der in einer bereits früher genannten Verpackungsstellung untergebracht ist, was an späterer Stelle noch genauer erläutert wird.
Beim Betrieb des Münzenzählmechanismus gemäß Fig. 4 und 5 kann der Drehknopf 820 zuerst in eine gewünschte Winkelstellung entsprechend der Wertigkeit der Münzen, die eingewickelt
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werden
/sollen, gestellt werden. Die beweglichen Kontakte des Mehrstellungsschalters I6l werden dabei mit den gewünschten festen Kontakten in Verbindung gebracht;und zwar für die Schaltkreise 950 und 96O bis 964, wodurch die gewünschten Vorgänge der Zähleinrichtung 951 und der Einstellungseinrichtungen 965 bis 969 eingeleitet werden. Die einzuwickelnden Münzen werden dann in den Trichter 11 eingefüllt und die Münzen auf die Drehscheibe 13 mit Hilfe des endlosen Gurtes 12 gefördert. Wenn die Drehscheibe I3 sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit dreht, werden die Münzen allmählich durch die Zentrifugalkraft in den Münzenkanal I7 in der bereits früher beschriebenen Weise hineinbefördert.
Jede der aus dem Münzenkanal 17 austretenden Münzen bewirkt ein Verdrehen des gezahnten Zählrades I9 um einen bestimmten Winkel. Die miteinander kämmenden Zahnräder I63 und I65 und die Hebel 168, die die Magneten I69 tragen, drehen sich in Phase mit dem Zählrad I9. Jeweils nach*zehn aufeinanderfolgenden Münzen haben sie eine vollkommene Umdrehung durchgeführt. Da die Magnete I69 diametral gegenüber bezüglich des Zahnrades I65 angeordnet sind, wird der Blättchenschalter I70 zweimal während jeder Umdrehung des Zählrades 19 betätigt. Jedesmal, wenn der Blättchenschalter I70.durch einen der Magneten I69 geschaltet wird, gibt er einen elektrischen Impuls an die Zähleinrichtung 951 ab. Nach Abgabe einer bestimmten Anzahl derartiger Impulse an die Zähleinrichtung 951* wird von dieser ein Signal erzeugt,
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das den Elektromagneten 179 entregt.
Der Zahn oder Zapfen 175 am einen Ende des Hebels 174 wird daraufhin durch die Feder I78 in eineider Durchbrüche 167 im Zahnrad I65 hineingezogen und arretiert damit das Zahnrad, so daß auch das gezahnte Zählrad I9 sich nicht mehr drehen kann, da es mit dem Zahnrad I65 über das Zahnrad I6j5 und die Welle I62 drehfest verbunden ist. Es können deshalb aus dem Austrittsende desMUnzenkanals 17 keine weiteren Münzen mehr herausgefördert werden. Gleichzeitig bewegt sich der Stift am Hebel 174 aus dem Kontakt mit dem Schalter I76, wodurch die Tätigkeit des Münzeneinwickelmechanismus 4 eingeleitet wird. Nach Beendigung dieser Tätigkeit des Münzeneinwickelmechanismus 4 sorgt die in Fig. 1 gezeigte Nockenwelle 48 erneut für die . Erregung des Elektromagneten 179* so äaß das gezahnte Zählrad 19 wieder in Drehung kommt und der Münzenzählvorgang fortgesetzt wird, sobald Münzen aus dem Austrittsende des Münzenkanals 17 austreten.
Im Augenblick , da das Zählen von Münzen einer anderen Wertigkeit auf das Einwickeln sämtlicher Münzen folgt, nachdem ' der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt durchgeführt wurde, wird der Rückstellhebel 172 verschwenkt, wodurch der Hebel 171 auf die Rückstellnockenscheibe I66 zu gedrückt wird. Der Hebel I7I dreht die Rückstellnockenscheibe 176 solange, bis das Zahnrad I65 seine vorgeschriebene Winkelstellung für den
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Beginn des nächsten Zählvorgangs einnimmt. Der Schalter 173 wird zugleich betätigt, um die Zähleinrichtung 951 in Fig. 5 in den Nullzustand zu versetzen. Der Drehknopf 820 kann dann von Hand so eingestellt werden, daß seine Stellung der Wertigkeit der nun folgenden Münzen entspricht, was zur Folge hat, daß die Zähleinrichtung 951 und die Einstelleinrichtungen bis 969 entsprechend eingestellt sind und bereitstehen für den folgenden MUnzeneinwickelvorgang.
Für den Fall,' daß eine beliebig gewünschte Anzahl von Münzen in einem Wickel enthalten sein soll, wird der bewegliche Kontakt des Auswahlschalters 958 aus der dargestellten Stellung* auf den anderen festen Kontakt geschaltet, wodurch mit Hilfe des Drehschalters 959 eine Handeinstellung möglich wird. Der bewegliche Kontakt dieses Drehschalters 959 kann dann auf jeden der festen Kontakte eingestellt werden, der jeweils einer bestimmten Anzahl von Münzen entspricht, die in einem Wickel eingewickelt werden sollen. Statt des Schalters 173 der in Fig. 4 dargestellten Anordnung kann auch ein Paar von Schaltern 176 in einander angrenzender Lage vorgesehen werden, wobei einer der aneinandergrenzenden Schalter an der Stelle des Schalters I73 liegen kann.
Arbeitsauswahlmechanismus
Wie aus den Fig. 1 und 6 erkennbar, weist der Arbeitsauswahlmechanismus 6 einen Rahmen 30I auf, der nahe dem Aus-
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trittsende des Münzenkanals 17 fest angeordnet ist. Der Rahmen JOl ist -4» praktisch in einem Stück mit einer Rinne 302 versehen, durch den die aus dem Kanal 17 austretenden Münzen zum Münzenstapelmechanismus 2 gleiten, und außerdem mit einer weiteren Rinne 303, durch den die Münzen wieder herausgefordert werden, sofern die Apparatur nur dazu verwendet wird, die Münzen.zu zählen. Der Rahmen 301 ist darüberhinaus mit einem Arbeitsaustfahlglied 305 ausgestattet, das entlang Führungen 304, die am Rahmen sitzen, hin- und herbewegt werden kann.
Das Arbeitsauswahlglied 305 besitzt eine Rinne 306, die dann, wenn sie mit dem Austrittsende des Münzenkanals 17 in Übereinstimmung gebracht ist, die aufeinanderfolgenden Münzen zum Münzenstapelmechanismus leitet, und weiterhin besitzt es eine Rinne 307* die ebenfalls, wenn sie mit dem Austrittsende des Münzenkanals 17 in Übereinstimmung gebracht ist, die Münzen zur Rinne 303* aus der die Münzen nach außen abgefördert werden, leitet. Ein Zapfen 308, der auf dem Auswahlglied 305 sitzt, wird von einem Hebel 309 erfaßt, welcher auf dem Rahmen 301 schwenkbar gehalten ist, während eine Schraubenzugfeder 310 zwischen den Hebel 309 und den Rahmen 301 eingespannt ist. Auf diese Weise wird das Arbeitsbetätigungsglied sicher in einer der beiden vorbestimmten Arbeitsstellungen durch die Feder 310 zurückgehalten, die auf einer der beiden gegenüberliegenden Seiten des Zapfens 3II liegt, auf dem der Hebel 309 schwenkbar gehalten wird. Mit dem Auswahlglied 305* das so in seinen Arbeitsstellungen gehalten wird, wird die entsprechende Rinne 303
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oder 30β mit dem Austrittsende des Kanals 17 in Übereinstimmung gehalten. Das Auswahlglied 305 kann durch' einen Handgriff 312, der fest mit ihm verbunden 1st, von Hand bewegt werden.
Ein an den beiden entgegengesetzten Enden des Rahmens 301 befestigtes Paar von Schaltern J>lk und 313 wird jeweils durch das Arbeitsbetätigungsglied 305 betätigt, wenn .dieses in eine der beiden Arbeitsstellungen gerückt ist. Wenn weder der eine noch der andere Schalter 313 oder 31^ betätigt ist, wird die Münzeneinwickelmaschine nicht in Gang gesetzt.
Münzenstapelmechanismus
Der Münzenstapelmechanismus 2 weist einen Stapelzylinder auf, der insgesamt mit der Bezugsziffer 200 in den Fig. 1 und 7 bezeichnet ist und unterhalb der Rinne 306 und in direkter Verbindung mit dieser gelegen ist. Der Boden des Stapelzylinders 200 ist durch einen Verschlußschieb«· 250, der in Fig.
ist
zu erkennen<im Betrieb geschlossen.
Wie sich am deutlichsten in der Fig. 7 erkennen läßt, besteht der Stapelzylinder 200 aus einer Vielzahl von rechteckigen Platten 201, die einander überlappend angeordnet sind, wie dies die Zeichnung wiedergibt. Im Querschnitt hat deshalb der Stapelzylinder 200 regelmäßige Polygonalgestalt, die sich wegen der Vielzahl der Platten 201 einem Kreis nähert. Das obere Ende der Platten 201 ist etwas auswärts geneigt, so daß
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die durch die Rinne 306 ankommenden Münzen leicht in den Zylinder eingeführt werden.
Eine Vielzahl von Tragelementen 202 steht von den Platten 201 nach außen ab,"wobei die äußeren Enden der Tragelemente 201 schwenkbar mit einer Konsole 203 an Punkten befestigt sind, die um den Umfang eines Kreises angeordnet sind konzentrisch zu einer Kreisöffnung 204 in der Konsole, so daß der Stapelzylinder zu dieser öffnung, koaxial gehalten ist. Jeweils zwei der Tragelemente 202 sind gelenkig bei 208 und 209 mit Armen 205 und 206 verbunden, und diese Arme 205 und 206 sind ihrerseits wieder bei 210 und 2Ll gelenkig an einen Einstellhebel 207 angekuppelt. Fig. 7 macht deutlich, daß die vier Gelenkbolzen 208 bis 211, die die Tragelemente 202, die Arme 205 und 206 und den Einstellhebel 207 miteinander verbinden, sich in den Ecken eines regelmäßigen Parallelogramms befinden.
Der Arm 206 hat eine Verlängerung 212, und eine Schrau-• benzugfeder 213 ist zwischen die Spitze dieser Verlängerung 212 und die Konsole 203 eingespannt, so daß die den Stapelzylinder 200 bildenden Platten 201 in eine Richtung gedrückt wer- ■ den, in welche der Durchmesser des Zylinders verringert wird. Der Einstellhebel 207 trägt drehbar eine Rolle 214, die als · Nockenfolger dient und auf einer polygonal gestalteten Nockenscheibe 821 läuft. Die Umfangsgestalt dieser Nockenscheibe 821 ist so, daß der Innen-durchmesser des StapelZylinders 200 dem
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Außendurehmesser der verschiedenwertigen Münzen, die von der Apparatur behandelt werden sollen, angepaßt werden kann. Es können nach Belieben noch weitere Vorkehrungen getroffen werden, die eine Vibrationsschwingung des Stapelzylinders 200 erzeugen.
Bei dem Stapelmechanismus 2, der in der anhand der Fig. 1 und 7 beschriebenen Weise aufgebaut ist, kann die Nockenscheibe 821 in eine bestimmte Winkelstellung gestellt werden, welche entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen gewählt wird, wodurch der Einstellhebel 207 über die Rolle-214 betätigt wird. Die Arme 205 und 206 werden dadurch um ihre Gelenkbolzen 210 und 211 verschwenkt, wodurch die Platten 201 sämtlich gle±hzeitig über ihre Tragelemente 202 bewegt werden und dadurch der Innendurchmesser des Stapelzylinders 200 vergrößert oder verkleinert wird.
Der Verschlußschieber 250, der das Bodenende des Stapelzylinders bei 100 verschließt, der Jedoch durch Verschieben die Bodenöffnung freigeben kann, besteht aus einem Paar rechteckiger Platten 250a und 250b, die sich in derselben Ebene befinden. Diese Platten 250a und 250b werden gleichzeitig aufeinandepzu und voneinander weg mit Hilfe eines Lenkerhebelsystems 251 bewegt, das durch den Antriebsmechanismus 9 betätigt wird, wobei der Boden des Stapelzylinders 200 geschlossen gehalten wird, während die Münzen im Zylinder aufgestapelt werden, und der Boden dann am Ende des Stapelvorganges geöffnet wird.
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Fig. 8 stellt eine mögliche Alternative für den Stapelzylinder 200 mit einstellbarem Durchmesser nach Fig. 1 und 2 dar. Bei dieser in Fig. 8 gezeigten Alternativanordnung wird eine Vielzahl von Stapelzylindern 200 mit unterschiedlichem Innendurchmesser, die den Durchmessern der verschiedenwerfcigen Münzen entspechen, die in der Apparatur behandelt werden sollen, fest auf einem drehbaren Träger 215 von ringförmiger Gestalt mit Abstand zueinander getragen. Wird dann der Träger 215 gedreht, so kann jeder gewünschte Stapelzylinder 200 in die vorbestimmte Münzaufnahmestellung gebracht werden, in der die Achse des Stapelzylinders mit der Mittelachse zwischen den Einwikkelrollen 20, 21 und 22 zusammenfällt, wie dies später im Detail/ noch beschrieben wird.
Eine abermals andere Abwandlung der Anordnung aus Fig. 8 ist für Stapelzylinder 200 mit verschiedenen Innendurchmessern in der Fig.. 9·gezeigt, wobei die Stapelzylinder sich auf einem geradlinig gestreckten Träger 216 befinden, der hin- und herbewegbar ist gegenüber der Mittelachse zwischen den drei Einwickelrollen 20, 21 und 22, so daß jeder der Stapelzylinder in die Münzaufnahmestellung gebracht werden kann.
Münzeneinwickelmechanismus
In Fig. 10, die Einzelheiten des Münzeneinwickelmechanismus K zeigt, ist erkennbar, daß in einige Teile eingebrachte Bohrungen schraffiert gezeichnet sind, während Bohrungen in
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anderen Teilen unschraffiert sind. Damit soll angedeutet werden, daß die Teile, die schraffierte Bohrungen haben, fest auf den jeweiligen Wellen, Stangen oder Bolzen sitzen, die diese Bohrungen durchsetzen, während die anderen Teile mit unschraffierten Bohrungen auf den Wellen oder dergleichen, die in diesen Bohrungen stecken, lose aufgesetzt sind. Durch diese Kennzeichnung ist die nun folgende Beschreibung des Münzeneinwickelmechanismus erleichtert.
Der Stellknopf 820, der entsprechend der Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen zu verstellen ist, ist entweder mit einer Welle J>6 unmittelbar gekuppelt oder über einen Drehschalter, Motor, Nocken oder sonstige Hilfsmittel, die in der Zeichnung nicht gezeigt sind. Ein Zahnrad 37 auf dieser Welle 36 kämmt mit einem Zahnrad 39» das auf einer Welle 38 sitzt, auf die außerdem eine Nockenscheibe 40 aufgesetzt ist, welche für den Abstand der Einwickelrollen 20, 21 und 22 maßgebend ist, die in noch zu beschreibender Weise bewegt werden.
Deutlicher ist in Fig. 11 zu erkennen, daß die Nockenscheibe 40 einen abgestuften Umfangsrand hat, so daß der Abstand zwischen ihrer Drehachse und ihrem Umfang ±n Stufen springt entsprechend den Durchmessern der verschiedenen Wertigkeiten der in der Apparatur zu behandelnden Münzen.
Arme 41 und 42 und ein Zahnradsektor 43 sind außerdem auf die Welle 38 aufgesetzt, und eine Welle 44 erstreckt sich
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annähernd zentral durch den Arm 41. Die Welle 44 erstreckt sich annähernd mittig durch einen Hebel 45, wodurch dieser schwenkbar oberhalb des Armes 4l gehalten wird. Der Hebel 45 trägt eine Rolle 46 an einem Ende, die gegen den stufenförmigen Umfangsrand der Nockenscheibe 40 beispielsweise durch eine Schraubenzugfeder 47 gedrückt wird.
Sowohl in Fig. 10 als auch in Fig. 11 sind Nockenscheiben 49 und 50 erkennbar, die auf einer Welle 48 sitzen. Diese Welle macht einen vollständigen Umlauf während eines jeden Münzeneinwickelspiels. Die Nockenscheibe 49 ist an ihrem Umfang mit einem bogenförmigen Rand 51 von verringertem Radius ausgebildet, wodurch die Einwi'ckelrollen 20 bis 22 in einer Stellung gehalten werden, in der sie voneinander den geringämöglichen Abstand haben, sowie mit einem gebogenen Randteil 52 größeren Radius, durch den die Einwickelrollen in einer Mittelstellung gehalten werden. Dies wird im weiteren Verlauf der Beschreibung noch deutlicher herausgestellt. Die andere Nockenscheibe 50 ist mit einer Zunge 53 versehen, die am Umfang absteht und dazu dient, die Einwickelrollen in einer Stellung zu halten, in der sie den größtmöglichen Abstand haben. Die Nockenscheibe 49 wird an ihrem Umfang, der die beschriebene Kontur hat, von einer Rolle 54 abgetastet, die sich auf dem anderen Ende des Hebels 45 befindet., während die Nockenscheibe 50 nur an ihrer Zunge 53 mit einer Rolle 55 in Berührung kommt, die auf dem entsprechenden Ende des Arms 4l sitzt.
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Der Zahnradsektor 43, der auf der Welle 38 sitzt, kämmt mit einem anderen Zahnradsektor 57, der auf einer Welle 56 befestigt ist. Auf dieser Welle 56 sind außerdem Arme 58, 59 und 60 und ein Zahnrad 6l angebracht, welches dafür vorgesehen ist, die Drehung eines zweiten Motors M2 (Fig. 1) auf die Einwic'kelrolle 20 wei-terzuleiten. Die Arme 58 und 59 sind an ihren jeweiligen Mittelpunkten durch einen Stift υ2 , der vertikal zwischen ihnen verläuft,miteinander verbunden, und die Einwickelrolle 20 wird drehbar zwischen den freien Enden der Arme 58 und 59 gehalten über Wellen 63 und 64, die sich axial auswärts von beiden Enden der Einwickelrolle.erstrecken. Ein Ritzel 65, das auf der Welle 64 sitzt, kämmt mit dem Zahnrad 6\ und erhält auf diese Weise vom zweiten Motor M2 den Drehantrieb.
Der Arm 42 auf der Welle J>8 ist mit seinem freien/gelenkig mit einem Ende eines Lenkers 66 und außerdem mit einer Feder 67 gekuppelt, die eine konstante Belastung auszuüben vermag, und das andere des Lenkers 66 ist schwe-nkbar gekuppelt mit einem Ende eines Arms 69» dessen zweites Ende mit der Welle 68 fest in Verbindung ist. Auf der Welle 68 sitzt außerdem noch ein zusammenwirkendes Paar von Armen 70 und 7I, die die Einwickelrolle 21 zwischen ihrem freien Ende drehbar halten über Wellenstümpfe 73 und 74, die axial zu beiden Seiten von der Einwickelrolle abstehen. Ein Zahnrad 72 auf der Welle 68 kämmt mit einem Ritzel 75 auf dem Wellenstumpf 74
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der Einwickelrolle 21 über ein zwischengeschaltetes Zahnrad 77, das auf einer Welle J6 läuft, die vertikal die Arme 70 durchsetzt, so daß die Einwickelrolle 21 ebenfalls durch den Motor M2 in Drehung versetzt wird.
• Der Arm 60 auf der Welle 56 ist an seinem freien Ende gelenkig mit einem Ende eines Lenkers 78 gekuppelt, dessen anderes Ende schwenkbar an einem Arm 80 auf einer Welle 79 befestigt ist. Auf dieser Welle 79 sitzt außerdem ein zusammenwirkendes Paar von Armen 8l und 82, die im wesentlichen U-Form haben und die Einwickelrolle 22 drehbar zwischen ihren freien
der
Enden tragen über Wellenstümpfe 83 und 84 an den Enden/Rolle.
Am besten aus den Fig. 14 und 15" ist erkennbar, daß die Einwickelrollen 20 bis 22 in den Scheiteln eines gleichseitigen Dreiecks liegen. Durch Bewegung ihrer jeweiligen Tragarme, die vorstehend erwähnt sind, werden die Einwickelrollen 20 bis 22 von der Mittelachse zwischen sich weiter entfernt oder auf diese zu bewegt, wodurch ein Stapel von Münzen C, der auf der Spitze eines FührungsStabes 29 abgestützt ist, zwischen ihnen gehalten oder ausgelassen wird, wobei dieser Führungsstab 29 sich genau ausgerichtet mit der Mittelachse zwischen den Einwickelrollen befindet.
In den Fig. 10, 12 und 13 ist außerdem ein Einwickelpapierzuführungsmechanismus gezeigt, dem ein Zahnrad 87 und ei-
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ne Trageinrichtung 88 angehört, die auf den Wellen 6j> und 64 der Einwickelrolle 20 gehalten sind. Dieses Zahnrad 87 und der Träger 88 tragen eine Einwickelpapierführung 89* die sich zwischen ihnen erstreckt und die eine Breite hat, die wenigstens gleich dem kleinsten der verschiedenen Münzendurchmesser ist. Etwa eine Längshälfte dieser Wickelführung 89 ist gekrümmt, wobei die Krümmung im wesentlichen dieselbe ist wie die der Münzen des kleinsten Durchmessers. Die Wickelführung 89 ist mit einer Längsöffnung 90 ausgestattet, durch die die Wickelrolle 20 zum Teil hindurchtreten kann.
Das Zahnrad 87 auf der Welle 65 der Wickelrolle 20 kämmt mit einem Zahnradsektor 91* der auf der Welle 56 sitzt. Dieser Zahnradsektor 91 wird von einer Schraubenzugfeder 92 gespannt gehalten, wie dies am besten in den Fig. 12 und 1J> zu sehen ist, und in den Zahnradsektor ist eine bogenförmige öffnung 93 eingeformt, die gleitbar von der Welle 62 durchsetzt wird. Eine ebene Führung 94 wird von dem Arm 58 und 59 getragen.so daß diese Führung im wesentlicheneine Verlängerung der Führung 98 bildet.
Eine weitere Wiekelführung 95 wird durch die Arme 8l und 82 der Wickelrolle 22 getragen. Die Wickelführung 95 hat eine Breite, die wenigstens gleich dem größten der verschiedenen Durchmesser der einzuwickelnden Münzen ist. Eine Längsöffnung 96 ist in gleicher Weise in diese Wickelführung 95 eingeformt, so daß die Wickelrolle 22 teilweise durch diese öff-
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nung hindurehtreten kann. Eine der Seitenkanten der Wickelführung 95 ist einwärts gekrümmt mit einer Krümmung, die im wesentlichen gleich der Krümmung der Münzen mit dem kleinsten Durchmesser ist.
Eine weitere Wiekelführung 99 wird durch ein Zahnrad
97 und einen Träger 9ß getragen, die auf den Wellenstümpfen 75 bzw. 7h der Wickelrolle 21 sitzen. Die Wickelführung 99 hat eine Breite, die wenigstens gleich dem kleinsten der verschiedenen Durchmesser der einzuwickelnden Münzen ist, und besitzt einen Abschnitt mit gekrümmter Querschnittsform, dessen Krümmung praktisch derselbe ist wie die der Münzen mit dem kleinsten Durchmesser. Eine Längsöffnung 100 ist in diese Wikkelführung 99 eingearbeitet, so daß die Wickelrolle 21 zum Teil durch diese öffnung hindurchtreten kann.
Eine Wickelführung 101, die im wesentlichen L-förmigen
Querschnitt hat, wird ebenfalls vom Zahnrad 97 und dem Träger
98 auf der der Wiekelführung/gegenüberllegenden Seite gehalten.
Die Wickelführung 101 ist mit ihrer einen Seitekante 102 benachbart -einer Seitenkante der Wickelführung 99· Das Zahnrad 97 kämmt mit einem Zahnrad 10J5, das auf der Welle 76 sitzt, während das Zahnrad I03 mit einem Zahnsektor 104 im Eingriff ist, der auf der Welle 68 sitzt und der mit einem nicht gezeigten feststehenden Teil der Apparatur fest verbunden ist. Ein Plattenelement 106 wird drehbar von einer Welle.105 getragen, die sich durch das Paar der Arme 70 und 71 hindurch erstreckt,
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wobei das Plattenelement so geformt und angeordnet ist, daß es. die Wickelrolle 21 außen umgibt. Festgetragen auf einer der Seitenkanten des Plattenelementes 106 ist eine Wickelführung 107* die zwischen den bereits genannten Wiekelführungen 89 und 99 gelegen ist und bogenförmigen Querschnitt hat, wobei die Krümmung im wesentlichen gleich derjenigen der Münzen mit dem größten Durchmesser ist.
Eine Wickelführungssteuers*cheibe I08 sitzt auf der Welle 48 und dient zur Steuerung der Bewegungen der V/i ekel führungen 89 und 107 abhängig von den Bewegungen der palthaken 23 und 24. Die Steuerscheibe IO8 weist einen Randabschnitt am Umfang 109 von geringerem Radius auf, wodurch die -Wiekelführungen in Arbeitsstellung gehalten werden, und einen weiteren Randabschnitt am Umfang 110 mit größerem Radius, der dafür sorgt, daß die Wiekelführungen in unwirksamer Stellung gehalten werden, während die Falthaken 23 und 24 in ihre Arbeitsstellung vorrücken.
Ein'-im wesentlichen T-förmiger Arm 111 ist schwenkbar auf einer Welle 82 gelagert und trägt eine Rolle 113* die die Wickelführungssteuerscheibe I08 abtastet, und eine weitere Rolle. 114, die an einer Seite des Zahnradsektors 91 anliegt. Der T-förmige Arm 111 ist schwenkbar mit einem Lenker II5 verbunden, der außerdem gelenkig an einen L-förmigen Lenker 117 angekuppelt ist, welcher drehbar auf einer Welle Ho gehalten ist. Der
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L-förmige Lenker 1.17 ist gelenkig mit einem Lenker 118 verbunden, der wiederum schwenkbar mit dem Plattenelement 106 gekuppelt ist an dessen von der Wickelführung 107 entferntem Ende.
Ein Paar von Einwickelpapierzuführrollen 31 und 32 steht nahe beieinander, und eine Einwickelpapierführung 119 ist fest bei der Rolle 31 mit Hilfe einiger feststehender (nicht gezeigter) Teile der Vorrichtung gehalsten. Die andere Rolle 32 ist drehbar in einem Paar von Lagerarmen gehalten, die beide auf einer Welle 120 schwenkbar gelagert sind, so daß die Rolle 32 von der Rolle 31 weg und auf sie zu bewegbar ist. Von den Lagerträgern 121 und 122 wird darüberhinaus eine Wickelführung 123 gehalten, die der Wickelführung 119 und der Rolle 31 gegenübersteht und die eine Längsöffnung 124 hat, durch die die Rolle 32 teilweise hindurchtreten kann.
Wie ebenfalls die Fig. 10 zeigt, sind drei Falthaken-Steuerscheiben 126, 127 und 128 vorgesehen, die auf der Welle 48 sitzen und zur Steuerung der Bewegung der Falthaken 23 und 24 dienen. Nahe der untersten Steuerscheibe 126, die den Zweck hat, die Falthaken 23 und 24 zwischen ihrer Arbeitsstellung und der unwirksamen Stellung zu verschieben, befindet sich ein bewegliches Element 131, durch das sich ein Paar parallel zueinander mit Abstand verlaufender Wellen 129 und I30 erstreckt. Ein Abtaststift I32 am beweglichen Element I3I wird mittels einer Feder 133 gegen den Umfangsrand der Steuerscheibe 126 gezogen.
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Die anderen beiden Steuerscheiben 127 und 128 dienen dazu, die Auf- und Abbewegung der Falthaken 23 und 24 aufeinander zu und voneinander weg zu bewirken. Die Steuerscheibe 128 ist entlang ihrer Bodenkante 134 in der gewünschten Kontur ausgeformt, während die Steuerscheibe 127 die gewünschte Konturformung entlang ihrer Oberkante I35 aufweist und außerdem einen ringförmigen Absatz I36 hat. Aus der Darstellung der Fig. 10 ist außerdem erkennbar, daß die Steuerscheibe 127 auf den Abschnitt der Welle 48 aufgesetzt ist, der im Querschnitt quadratisch ist, so daß sie zwar gegenüber der Welle nach oben und nach unten verschoben werden, sich jedoch auf der Welle nicht drehen kann.
Eine Steuerscheibe I37, die in eine bestimmte Winkelstellung gemäß der Wertigkeit und Anzahl der Münzen gestellt werden soll, welche sich in jedem Münzenwickel befinden, ist fest auf derselben Welle 139 angebracht wie ein Zahnrad 138, das vom zweiten Motor M2 angetrieben wird, wie die Fig. 1 zeigt. Eine Nockenabtastrolle 142 befindet sich am einen Ende eines Arms l4l, der schwenkbar auf einer Welle l40 sitzt, und drückt gegen die Steuerscheibe 137* während eine auf dem anderen Ende des Arms 141 sitzende Rolle 143 in der ringförmigen Ausnehmung 136 der Steuerscheibe 127 läuft.
Ein Konsolenpaar 144 und 145 sitzt auf den parallelen zueinander im Abstand befindlichen Wellen 129 und I30 an oder nahe deren einem Ende, so daß sie relativ zu den Wellen auf-
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wärts und abwärts verschiebbar sind. Die Falthaken 23 und 24 sind mit den anderen Enden der Konsolen 144 und 145 fest verbunden. Eine Feder 148, die eine konstante Belastung erbringt, ist über die beiden Konsolen 144 und 145 gespannt, um diese aufeinander-zu zu drücken. Steuerscheibenabtastrollen 149 und 150 an den Konsolen 144 und 145 liegen an den Steuerkanten 135 und 134 der Steuerscheiben an.
Einwickelpapierzuführmechanismus
Fig. 1 und 16 zeigen eine Anzahl Rollen 5 von Einwickelpapierstreifen, die alle unterschiedliche Breite haben, damit sie für das Einwickeln von Münzen bestimmter Wertigkeit oder einer bestimmten Anzahl von Münzen geeignet sind, -und diese Rollen werden in Magazinen 700 gehalten, die kreisförmig angeordnet sind. Eine Einwickelpapierrolle, die entsprechend der ■ einzuwickelnden Münzen je nach Wertigkeit oder Zahl der Münzen ,
ausgewählt wurde die in einer einzelnen Rolle eingewickelt werden sollen^wird, wie dies durch den Teil 70I angedeutet ist, transportiert und in einer Stellung 702 angehalten, von wo das Einwickelpapier dem Münzeneinwickelmechanismus 4 zugeleitet wird.
Eine Schiene 703 von im wesentlichen ringförmiger Gestalt ist vertikal befestigt, und eine Mehrzahl von (im vorliegenden- Beispiel 8) Magazinträgern 705 ist auf dieser Schiene 703 befestigt derart, daß sie darauf auf Laufrollen 704 beweglich ist, die die Schiene von innen und außen umgreifen. Alle
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die Magazinwagen 705 sind mit zueinander gleichem,Abstand durch Verbindungslenker 706 beweglich miteinander verbunden, wodurch sie als ganzes einen insgesamt mit 707 in Fig. Ιβ gezeigten Einwickelpapiermagazintransportmechanismus darstellen.
Jeder der Verbindungslenker 706 hat eine Ausnehmung in seiner nach außen weisenden Kante, in den ein Halterstift 709 aufgenommen werden kann. Mehr im .einzelnen ist in Fig. 17 gezeigt, daß die Ausnehmung eine Kante 710 hat, die beinahe im rechten Winkel zur Außenkante des Verbindungslenkers 706 verläuft, sowie eine weitere Kante 71Ij die mit der Außenkante des Verbindungslenkers einen stumpfen Winkel einschließt. Die Bewegung des gesamten Einwickelpapiermagazintransportmechanismus 707 wird abgestoppt, wenn der Halterstift 709 von der Kante irgendeiner der Ausnehmungen 708 erfaßt wird.
Wie sich ebenfalls der Fig. 17 entnehmen läßt, ist der Anhaltestift 709 nahe dem einen Ende eines Hebels 712 befestigt, der an seinem anderen Ende schwingfähig gelagert ausgehängt ist. Das erste Ende des Hebels 712 ist über einen Verbindungslenker 715 und einen gekröpften Doppelarmhebel 714- mit dem Tauchanker eines Elektromagneten 713 verbunden. Sobald der Elektromagnet 713 erregt wird, wird der Doppelarmhebel 714 in Fig. 17 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der Rückhaltestift 709 aus der Ausnehmung 706 herausgeschwenkt wird. Bei Entregung des Magneten 713 verschwenkt sich der Doppelarmhe-
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bei im Gegenuhrzeigersinn unter der Einwirkung einer Zugfeder 717, die mit dem Tauchanker verbunden ist, so daß der Rückhaltestift 709 in eine Lage gezogen wird, in der er zum Einspringen in die Ausnehmung 708 bereit ist. Ein Mikroschalter 716 kann von dem Doppelarmhebel 714. betätigt werden, wenn der RUckhaltestift 709 an der Kante 7II der Ausnehmung 7O8 anliegt.
Es wird nun wieder die Fig. 16 betrachtet, worin sich zeigt, daß jeder Magazinträger 705 ein Paar voneinander im Abstand befindlicher Befestigung nuten 7I8 aufweist, die einander gegenüberstehen und praktisch quer zu den angrenzenden Verbindungslenkern 706 verlaufen. In diese Befestigungsnuten 7l8 jedes Magazinträgers 705 sind gleitbar Ansätze 720 eingeschoben, die an einem Ende einer Basis 719 eines Einwickelpapiermagazins 700 angeformt sind. Eine Bohrung 722 ist durch jeden Magazinträger 705 hindurchgeführt zur Aufnahme eines Arretierstiftes 721, der auch den Ansatz 720 am Einwickelpapiermagazin durchsetzt. Eine endlose Kette 725» die von einem dritten Motor M3 angetrieben wird, verläuft innerhalb der ringförmigen Schiene 703* und eine Klaue 724, die in ein Kettenglied der endlosen Kette 723 eingreift, springt einwärts von den Magazinträgern 7o5 vor, so daß bei Drehung des dritten Motors alle Einwickelpapiermagazine 700 gleichzeitig auf der-Schiene 703 in Richtung des Teils 701 umlaufen.
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Eine Vielzahl von Mikroschaltern RSl bis RS8, die jeweils einem Einwickelpapiermagazin 700 zugeordnet sind, ist in horizontaler Reihe angeordnet derart, daß jeder Mikroschalter von einem bestimmten Einwickelpapiermagazin betätigt wird, wenn dieses in die Stellung 702 transportiert worden ist. Für die Schalterbetätigung hat jedes Magazin einen Ansatz oder dergleichen 725 (Fig. 18) in einer Lage, woraus der Ansatz den zugehörigen Mikroschalter schalten kann.
Auf der Basis 719 eines jeden Einwickelpapiermagazins 700 befindet sich ein Mittelzapfen 716, der in die axiale öffnung 5a einer Einwickelpapierrolle 5 eingreifen kann. Neben dem Mittelzapfen 726 ist auf der Basis 719 ein drehbarer Stab 727 befestigt, der einen abstehenden Arm 728 trägt, und ein Mittelzapfen 729 ist schwenkbar mit der Spitze dieses abstehenden Arms 728 verbunden, so daß der Stift 729 in die senkrechte Lage verschwenkt und damit in die axiale Mittelöffnung 5q der Einwickelpapierrolle 5 eingeführt werden kann.
Ein Paar von Einwickelpapierzuführrollen 730 und 731* die vom Münzeneinwickelmechanismus 4 angetrieben werden, ist in vertikaler Stellung nahe einem Ende der Magazinbasis 719 befestigt. Eine Wickelführung 732 ist nahe den Zuführrollen 730 und 731 angebracht, und gegenüberstehend zu dieser Wickelführung 732 befindet sich eine Schneidklinge 73JJmIt einer V-förmigen, gezahnten Schneidkante.Wnn der Einwickelpaperstrei-
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fen, der von der Rolle 5 abgewickelt ist, durch später noch zu beschreibende Hilfsmittel gezogen wird, schneidet die Schneidklinge 733 ihn der Länge nach in Stücke, damit mit die.* sen Stücken dann jeweils ein einzelner Münzenstapel eingewickelt werden kann.
Wenngleich dies in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist, können die Rollen 730 und 731 durch eine schw-ingfähig befestigte Antriebsrolle, die sich nahe der Stellung 702 befindet, in Drehung versetzt werden, so daß diese Rollen von dem gleichen Antriebsmechanismus wie die Wickelrollen 20 und 22 angetrieben werden. Die nichtgezeigte Antriebsrolle wird mit der Rolle 730 in Reibungskontakt geschwenkt, wenn letztere sich in der Stellung 702 befindet, so daß die Rollen 730 und 731 ebenfalls gleichzeitig laufen, wenn der Einwickelpapierstreifen dem MUnzenwickelmechanismus k zugeführt wird. Die Geschwin-
sich digkeit der Umdrehung der Rollen 730 und 731 hat/stufenweise entsprechend den Einwickelrollen 20 und 22 zu ändern, denn die Wickelrollen werden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben entsprechend dem Durchmesser der zu verpackenden Münzen, wie an späterer Stelle noch im einzelnen erläutert wird.
Es sei bemerkt, daß die Schneidklinge 733 auf der Basis 719 eines jeden Wickelpapiermagazins 700 fest angebracht ist. Da außerdem die auf jedem Magazin getragene Wickelpapierrolle in Längen abgeschnitten werden muß, die denv Durchmesser der
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einzuwickelnden Münzen entspricht, ist es erforderlich, daß die Schneidklinge auf jedem Wickelpapiermagazin so angeordnet ist, daß der Abstand zwischen ihr und dem Papierauszugsmechanismus, der später noch beschrieben wird, genau der Länge entspricht, in die der Streifen geschnitten werden soll.
Der elektrische Steuerkreis des Wickelzuführmechanismus aus den Fig. 16 bis 18 ist in Flg. 19 dargestellt. Die Reihe von Mikroschaltern RSl bis RS8, die anhand der Fig. 16 und 18 bereits aufgeführt wurden, ist mit dem Drehknopf 820 über Münzenauswahlschalter SLl bis SL8 verbunden, die maßgebend sind für die Wertigkeiten der mit den Einwickelpapierstreifen einzupackenden Münzen, die sich auf den Einwickelpapiermagaznen ^00 entsprechend den jeweiligen Mikroschaltern.RSl bis RS8 befinden. Die Münzenauswahlschalter^ SLl bis SL8 können z.B. als Drehschalter ausgebildet sein, so daß jeder Münzenauswahlschalter automatisch geschlossen wird, wenn der Drehknopf 820 in eine bestimmte Winkelstellung gedreht wird, die einer bestimmten Münzenwertigkeit entsprechend dem Münzenauswahlschalter entspricht. Es versteht sich deshalb, daß ein Relais RYl erregt wird, wenn das Einwickelpapiermagazin 700, das sich in der Stellung 702 des Magazintransportmechanismus 707 der Fig. 16 befindet, dasjenige ist, das genau der Wertigkeit der Münzen entspricht, die durch den Drehknopf 820 als einzuwickeln ausgewählt wurde.
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* IR -
Der Mikroschalter 71 β, der in Verbindung mit Pig. 17 beschrieben wurde, ist ein in Normalstellung geschlossener Schalter, so daß das Relais RY2 entregt ist, wenn der Rückhaltestift 709 auf der Kante 711 einer der Ausnehmungen 708 entx langgleitet. Die Relais RY 1 und RY2 dienen dazu, den Betrieb des dritten Motors M3 und des Elektromagneten 713 zu steuern. Ein in.zwei Richtungen gesteuerter Gleichrichter TRl für den Vorwärtslauf des dritten Motors Mj5 ist mit seiner Steuerelektrode an den normalerweise offenen Kontakt NO der Kontaktgruppe RY2a des Relais RY2 in Serie verbunden zusammen mit dem Motors tartkontaktpaar ST. Ein weiterer in zwei Richtungen gesteuerter Gleichrichter TR2 für den Rückwärtslauf des dritten Motors M> ist mit seiner Steuerelektrode an den normalerweise geschlossenen Kontakt NC der Relaiskontaktgruppe RY2a über das normalerweise geschlossene Kontaktpaar RYIa des Relais RYl angeschlos-. sen. Ein weiterer in zwei Richtungen gesteuerter Gleichrichter TR3 für den Betrieb des Elektromagneten ist mit seiner Steuerelektrode mit dem normalerweise geschlossenen Kontaktpaar RYIb des Relais RYl verbunden und in Reihe damit mit dem normalerweise offenen Kontaktpaar RY2b des Relais RY2. Es sei nun angenommen, daß in der oben beschriebenen Schaltkreisanordnung das dritte Einwickelpapiermagazin sich in der Stellung 702 der Fig. 16 befindet und daß der Rückhaltstift 709 an der Kante 710 der Ausnehm-ung 708 im angrenzenden Verbindungslenker 706 angreift, wie dies in Fig. 2OA dargestellt ist. Wenn dann der Drehknopf 820 von Hand in eine Stellung gedreht wird, die einer anderen
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Wertigkeit von Münzen entspricht, welche eine Einwickelpapier- . rolle angenommen des fünften Einwickelpapiermagazins erfordert, so wird als Folge der MünzenauswahlschaIter SLl geschlossen. Dadurch wird das Relais RYl entregt und damit sein Kontaktpaar RYIa geschlossen, da die Wertigkeit der Münzen entsprechend dem in der Stellung 702 weilenden Einwickelpapiermagazins nicht mit der neu gewählten Wertigkeit der Münzen übereinstimmt. Da der Rückhaltstift 709 in die Ausnehmung 708 nun eingreift, ist der Mikroschalter 716 offen, so daß der bewegliche Kontakt der Kontaktgruppe RY2a des unerregten Relais RY2 auf den Kontakt NC geschaltet ist. Durch Schließen des Motorstartkontaktpaares ST wird der in zwei Richtungen gesteuerte Gleichrichter TR2 leitend, wodurch die Drehung des Motors M^ in RUckwärtsrichtung beginnt. Die Einwickelpapiermagazine 700 werden dadurch in eine Richtung bewegt, die der durch Pfeil 701 in Fig. 16 angedeuteten Richtung entgegen ist.
Wie Fig. 20b zeigt, gleitet der Rückhaltstift 709 dabei
über die Kante 711 der Ausnehmung 70S, wenn die Einwickelpapiersich «·
magazine/in der durch den Pfeil in dieser Zeichnung angedeuteten Richtung bewqgen, wodurch der gekröpfte Zweiarmhebel 714 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und dann nicht mehr mit dem Mikroschalter 716 in Verbindung steht. Der Mikroschalter 716 wird dadurch geschlossen und das Relais RY2 erregt, wo-durch das Kontaktpaar RY2b geschlossen wird. Dadurch wird der Elektromagnet 713 erregt, was eine weitere Verschwenkung des gekröpften Zweiarmhebels 714 im Uhrzeigersinn zur Folge hat, wie dies Fig. 2OC zeigt, so daß der Rückhaltstift 709 vollständig aus
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der Ausnehmung 7O8 herausgeschwenkt wird. Gleichzeitig wird der bewegliche Kontakt des Relaiskontaktsatzes RY2a auf den Kontakt NO übergeschaltet, wodurch der zweirichtungsgesteuerte Gleichrichtung TRl leitend wird. Infolge der sich daraus ergebenden Drehung des- dritten Motors Mj5 in seiner Vorwärtsrichtung werden die Einwickelpapiermagazine in Richtung des Pfeils 701 auf der Schiene 7OJ5 durch den Magazintransportmechanismus 707 vorwärtstransportiert. Der Magazintransport dauert solange an, bis das erste Einwickelpapiermagazin die Stellung 702 erreicht und den entsprechenden Mikroschalter RSl schließt.
Der Mikroschalter.RSl wird geschlossen, wenn das erste Einwickelpapiermagazin genügend nahe an die Stellung 702 herankommt. Da nun die Wertigkeit der Münzen, die dem Einwickelpapiermagazin in der Stellung 702 zugeordnet ist, mit der Wertigkeit der Münzen entsprechend der Stellung des Drehknopfes 720 übereinstimmt, wird das Relais RYl erregt. Das Relaiskontaktpaar RYIb wird dadurch geöffnet, wodurch der Elektromagnet 713 entregt wird, wie dies Pig. 2OB zeigt. Als Folge davon schwingt der gekröpfte Zweiarmhebel 714 im Gegenuhrzeigersinn, gezogen durch die Feder 7I7, so daß der Rückhaltstift 709 gegen den Verbindungslenker 706 gezogen wird.
Es sei noch bemerkt, daß das Entregen des Elektromag- ·
ύι
nete$ 713 derart zeitgesteuert ist, daß der Rückhaltstift 709
an einem Punkt am Verbindungslenker 706 zur Anlage kommt, der
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geringfügig unterhalb der Ausnehmung 70S liegt,- was die Fig. 2OD zeigt. Diese Zeitsteuerung der Entregung des Elektromagneten kann erreicht werden durch geeignete Bestimmung von Lage und Größe des Betätigungselementes 725 (Fig. l8) eines jeden Einwickelpapiermagazins 700 in bezug auf die Stellungen der Mikroschalter RSl bis RS8.
Die Vorwärtsdrehung des dritten Motors M3 wird dabei beibehalten, obgleich der Rückhaltstift 709 bereits mit dem Lenker 706 in Berührung ist. Dadurch, daß der Verbindungslenker 706 weiter abwärts rückt, gleitet der Rückhaltstift 709 in die Ausnehmung 7O8 auf der Kante 711, wie dies Fig. 2OE zeigt.
Der gekröpfte Zweiarmhebel 714 verschwenkt sich dabei allmäh-
in lieh im Gegenuhrzeigersinn, je mehr der Rückhaltstift 709/die Ausnehmung 708 hineingleitet, bis er zuletzt den Mikroschalter 716 öffnet. Da dadurch das Relais RY2 in Fig. 17 entregt wird, wird der bewegliche Kontakt der Kontaktgruppe RY2a zum Kontakt NC Ubergeschaltet, während sein Kontaktpaar RY2b geöffnet wird. Die Kontaktpaare RYIa und RYIb des anderen Relais RYl sind dabei beide bereits offen, so daß der dritte Motor M3 aufhört zu laufen, während der Elektromagnet 713 weiterhin passiv ist.
Da der Magazintransportmechanismus 707 mehrere Einwikkelmagazine von beträchtlichem Gewicht trägt, wird sein Umlauf infolge der Massenträgheit noch etwas fortgesetzt, so daß der Rückhaltstift 709 weiter auf der Kante 711 der Ausnehmung 708 entlanggleitet. Dieses Nachlaufen infolge der Trägheit des Ma-
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gazintransportmechanismus 707 wird vom RUckhaltstift augenblicklich abgebremst, sobald er gegen die Kante 710 der Ausnehmung 708 stößt. Es wird dadurch also erreicht, daß der Magazintransportmechanismus 707 durch den Rückhaltestift 709 in einer Stellung arretiert wird, in welcher der Stift am weitesten in die Ausnehmung 708 eingedrungen ist. Zum Auslösen des Magazintransportmeehanismus 707 aus dieser Ruhestellung wird der Mechanismus kurzzeitig in der umgekehrten Richtung gedreht, wie bereits an früherer Stelle erwähnt, wodurch der Rückhaltstift 709 sich von der Kante 710 der Ausnehmung 708 wegbewegt und infolge seiner Berührung mit der anderen Kante 7II aus der Ausnehmung herausgedrückt wird. Diese Entriegelung erlaubt die Verwendung eines Motors mit verhältnismäßig geringer Leistung zum Antrieb des Magazintransportmeehanismus 707·
Als zweite Lösung kann auch ins Auge gefaßt werden, den Elektromagneten 713 für das Herausziehen des Rückhaltstiftes 709 aus der tiefsten Stellung in der Ausnehmung 708 direkt in die äußerste Lage gemäß Fig. 2OC zu benutzen. Dieses" Entriegeln hat jedoch den Nachteil, daß der Elektromagnet ausreichend stark sein muß, um die Kräfte zu überwinden, mit denen der Rückhaltestift gegen die Kante 710 der Ausnehmung 708 gedrückt wird, um den Magazintransportmeehanismus 7 sicher in der arretierten Stellung zu halten. Da die Mikroschalter RSl bis RS8 durch die zugehörigen Einwickelpapiermagazine 700 entsprechend ausgefihlt geschaltet werden, welche in die Stellung 702 gemäß der Anord-
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nung in Fig. 16 transportiert werden, kann jede der Einwickelpqlerrollen 5 genau in die richtige Lage gebracht und dort gehalten werden, wenn die Stellungen der Einwickelpapiermagazine 700 auf den Trägern 707 ausgetauscht werden. Es ist selbstverständlich möglich, daß die Kante 7IO jeder Ausnehmung 708 mit
der Außenkante des Verbindungslenkers 706 einen spitzen Winkel einschließt, um eine noch betriebssicherere Arretierung des Magazintransportmechanismus 707 durch den Rückhaltstift 709 zu
erzielen.
Fig. 21 zeigt eine Wickelpapierabzugseinrichtung 126,
die einen Teil des Wickelpapierzuführmechanismus 7 bildet. Der Wickelpapierabzugsmechanismus 126 enthält ein aus einer Antriebsrolle 31 und einer leer mitlaufenden Rolle 32 bestehendes Rollenpaar, das kurz in Verbindung mit Fig. 10 beschrieben wurde. Die leerlaufende Rolle 32 kann mit der Antriebsrolle 32 mit Hilfe
eines Elektromagneten I25 auf ihrem Umfang in Berührung gebracht werden. Der abzuziehende Einwickelpapierstreifen wird von seiner Rolle 5 so dem Rollenpaar 3I, 32 über die Zuführrollen 127 und 128 geführt, die drehbar nahe der Wickelrolle gehalten
sind. Es sei festgehalten, daß diese Wickelpapierabzugseinrichtung 126 zwischen einer Tasteinrichtung 144 für das Wickelpapier, die später noch beschrieben wird, und dem Münzeneinwikkelmechanismus 4 angeordnet ist.
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Wie bereits beschrieben, sind die Arme 121 und 122, die die leerlaufende Rolle 32 drehbar tragen, fest auf einer Drehwelle 120 montiert.'Ein schwenkfähiger Lenker 129, der auf dieser Drehwelle 120 ebenfalls fest montiert ist, ist mit seinem einen Ende gelenkig mit dem Anker eines Elektromagneten 125 gekuppelt. Mit dem anderen Ende des schwenkfähigen Lenkers 129 ist eine Schraubenzug-fed er I3I verbunden, die mit einer solchen Kraft einwirkt, daß die leerlaufende Rolle 32 in Umfangsberührung mit der Antriebsrolle 3I gezogen wird. Obgleich dies in der Zeichnung nicht gezeigt ist, ist anzunehmen, daß der Elektromagnet 125 bei Schließen seines Schalters durch eine Nockenscheibe auf der Welle 48 in Fig. 10 erregt wird. Dadurch wird die leerlaufende Rolle 32 von der Antriebsrolle 3I gegen die Kraft der Feder I3I 'abgezogen.
Fig. 22 stellt außerdem einen Schneidmechanismus 132 dar, der von gleicher Art ist wie in MUnzeneinwickelmamhinen mit festen Wickelrollen verwendeten, die sich von solchen Maschinen unterscheiden, die wählbare Einwickelrollen haben, wie dies in Verbindung mit Fig. 16 im einzelnen beschrieben wurde. In einem Gerät mit festeingesetzten Einwickelpapierrollen, das jetzt betrachtet wird, wird eine Rolle Einwickelpapier, die für jede Wertigkeit von einzuwickelnden Münzen benötigt wird, von. Hand in dem Gerät in die erforderliche Stellung gebracht. Die Zuführrollen 127 und 1-28 der Anordnung aus Fig. 21 entsprechen dabei den Rollen 730 und 731 der Anordnung aus Fig. 16, wobei die Wickelpapierabzugsvorrichtung 126 und die Papiertasteinrich-
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tung l44 in gleicher Weise für beide Gerätetypen verwendet werden können. In einem Gerät mit wählbaren Einwickelpapierrollen kann der Papierstreifenfühler 144 entweder an einem ortsfesten Rahmenteil oder auf jedem der Einwickelpapiermagazine 700 befestigt werden. Wenn der Papierfühler 144 auf jedem einzelnen Einwickelpapiermagazin 700 im Gerät mit wählbaren Rollen befestigt wird, dann braucht die Fühlerplatte 145 nicht entsprechend jeder Wertigkeit von Münzen, die eingewikkelt werden soll, verschoben werden, sondern sie braucht bloß geringfügig verlagert zu werden, um einen Schalter 151 zu betätigen, wenn der Einwickelp^ierstfeifen durch die-Abzugsvorrichtung 126 in richtiger Weise gezogen wird.
Es soll nun wieder Fig. 21 betrachtet werden, wo die Schneidvorrichtung I32 in das Gerät mit festen Einwickelpapierrollen eingebaut ist. Diese Schneidvorrichtung weist eine Schneidklinge I33 mit gezackter, V-förmiger Schneidkante auf, die an einem Träger 134 befestigt ist. Dieser Schneidkantenträger 134 wird von einer Buchse 13β getragen, die fest auf eine drehbare Welle 135 aufgesetzt ist. Ein ebenfalls von der Buchse 136 getragenes Teil I37 ist gelenkig mit einem Lenker 138 gekuppelt, der an einen Hebel 139 auf der Drehwelle 135 angreift. Der Hebel 139 trägt an seinem freien Ende eine Abtastrolle 142, die durch den Zug einer Schraubenfeder 143 gegen eine Steuerscheibe l4l gezogen wird, welche fest auf einer Welle l40 sitzt, die sich mit der Welle J>6 aus Fig. 10 zusam-
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men in Stufen drehen kann.
Der Einwickelpäpierfühler 144, der zwischen d.er Schneidklinge 133 und den Zugrollen 31 und 32 sitzt, weist eine gekrümmte Fühlerplatte 145 auf, die entlang der Bahn des Einwikkelpapierstreifens verläuft. Die Fühlerplatte 145 ist fest auf ihrer Rückseite durch einen Träger 146 gehalten, der seinerseits über ein Paar von schwingfähigen Lenkern 147 und 148, die im wesentlichen parallel zur Buchse 136 verlaufen, getragen wird. Der Lenker 147 hat einen abstehenden Arm 149, an dem eine Zugfeder 150 angreift, wodurch di-e Fühlerplatte 145 nach vorn gedrückt wird, das heißt in den Bewegungsweg des Einwickelstreifens. Der Lenker 14? wird außerdem von der Spitze eines schwingfähigen Hebels I52 berührt, der zur Betätigung eines Schalters 151 dient.
Es sei bemerkt, daß für den Fall, daß die Fühlerplatte 145 vom Einwickelpapierstreifen nicht innerhalb einer bestimmten Zeit nach Arbeitsbeginn des Münzeneinwickelmechanismus 4 betätigt wird, der Schalter I5I offengehalten wird. Als FoI^ davon hört die Drehung der Welle 48 (Fig. 10) auf, und die Wickelrollen 20 bis 22 des Münzeneinwickelmechanismus drehen sich weiter während sie einen Münzenstapel zwischen sich halten. Der Münzeneinwickelmechanismus 4 wird auf diese Weise in Bereitschaft angehalten und dabei daran gehindert, die nächste Stufe des Münzenverpackungsvorgangs durchzuführen. Wenn die
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Fühlerplatte 14-5 anschließend durch verspätete Zuführung eines Einwickelpapierstreifens betätigt wird, beginnt die Welle 48 wieder zu laufen, wodurch der Münzeneinwickelmechanismus dann auf den nächsten Prozeßschritt übergehen kann. Wenn jedoch der Einwickelpapierstreifen innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne auf den Beginn der V/artest el lung des Münzeneinwickelmechanismus nicht zugeführt wird, wird auch der zweite Motor M2 gebremst so daß auch die Drehung der Wickelrollen 20 bsji 22 und der Antriebsrolle 31 aufhört.
Gemäß der Gestaltung der Fig. 21 dreht sich die Welle 140 in Schritten mit der Welle 36, die den in Fig. 10 gezeigten Drehknopf trägt, um die Winkelstellung der Schneidklinge 133 einstellbar derart zu variieren, daß der Papierstreifen dadurch in einer Länge abgeschnitten wird, die dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen entspricht. Es leuchtet ein, daß dann, wenn die Stellung der Schneidklinge 133 in Querrichtung des sich dahinter erstreckenden Papierstreifens einstellbar ist, die Spitze der V-förmigen Schneidkante stets mit der Längsmittelachse jedes der verschiedenen Papierstreifen unterschiedlicher Breite ausgerichtet sein kann, die in der Münzenverpakkungsmaschine, die den Mechanismus der Fig. 16 enthält, verwendet werden. Eine derartige Anordnung empfiehlt sich für ein wirksames Abschneiden der Papierstreifen unterschiedlicher Breite mit einer einzigen Schneidklinge.
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Pig. 22 zeigt ein Beispiel einer elektrischen Schaltungsanordnung, die für die gewünschten Arbeitsvorgänge des beschriebenen Mechanismus eingesetzt wird. Ein Schalter 525 wird geschlossen, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen gezählt ist, wodurch ein Relais 525 erregt wird. Die Kontaktpaare 527,528 und 529 werden bei der Erregung des Relais geschlossen. Das Relais 526 wird über die geschlossenen Haltekontakte 527 erregt gehalten. Durch Schließen der anderen beiden Relaiskontakte 528 und 529 wird die Kupplung 835 in.Wirkung gesetzt, wodurch die Welle 48 angetrieben wird (Pig. 10), und der zweite Motor M2 wird ebenfalls in Tätigkeit gesetzt und treibt die Antriebsrolle 31 und die Wickelrollen 20 und 21 an.. Dreht sich die Welle 48, wird ein Schalter 530 geschlossen, während ein Schalter 531' geöffnet wird.
Wenn ein Papierstreifen von der Fühlerplatte 145 ertastet wird, wird der Schalter I5I geschlossen, wie bereits erwähnt, wodurch ein Relais 532 erregt wird und damit seine Kontaktpaar 533 und 534 schließt. Das Relais 532 wird über die Haltekontakte 533 erregt gehalten, und die Kupplung 835 wird über das geschlossene Kontaktpaar 53^ in Betrieb gehalten, so daß der MünzeneinwickelVorgang anhält. Ist der Münzeneinwiekel-Vorgang fertig, wird durch die Nockenscheibe auf der Welle ein Schalter 535 geschlossen, wodurch der zweite Motor M2 und die Kupplung 833 außer· Betrieb gesetzt werden.
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Palls innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kein Papierstreifen ertastet wird, wird der Schalter"151,wie bereits gesagt, offen gehalten. Da die Relaiskontakte 534, 531 beide offen sind, öffnet die Kupplung 835, so daß die Welle 48 aufhört, sich zu drehen. Der Münzeneinwickelmechanismus 4 kommt somit in die bereits beschriebene Bereitstellung, in der der zweite Motor M2 sich dreht, damit die Wickelrollen 20 bis 22, die in Berührung mit dem Münzenstapel sind, den sie zwischen sich tragen, sich weiter drehen. Die Antriebsrolle 3I wird auch weiter in Drehung gehalten.
Der Schalter I5I wird geschlossen, wenn der Wickelpapierstreifen während der Bereit-stellungsperiode des Münzeneinwickelmechanismus 4 zugeführt wird. Die Kupplung 835 wird dann wieder wirksam und bewirkt, daß ein Papierstreifen von entsprechender Länge, der vom ununterbrochenen Streifen durch die Schneideinrichtung I32 aus Fig. 21 abgeschnitten wird, von den Wickelrollen 20 bis 22 um den Münzenstapel herum gewickelt wird. Falls jedoch kein Einwickelpapierstreifen zugeführt wird innerhalb angenommen 10 Sekunden, nachdem die Bereitstellung des Münzeneinwickelmechanismus 4 begonnen hat, wird ein Kontaktpaar 36, das mit dem Relaiskontaktpaar 533 verbunden ist, geschlossen gehalten, denn das Relais 532 ist nicht erregt, so daß ein Zeitverzögerungsrelais 537 seine Schalterkontakte 53P schließt. Durch die dadurch folgende Erregung eines Relais werden dessen Kontakte 540 und 541 geschlossen und das Kontakt-
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paar 542 geöffnet. Da nun ein Schalter 543, der mit dem Schalter 525 verbunden ist, geschlossen ist, kann das Relais 539 über dessen geschlossenes Kontaktpaar 540 erregt gehalten werden. Eine Lampe 544 leuchtet dabei auf, um sichtbar.die Tatsache anzudeuten, daß kein Einwickelpapierstreifen zugeführt wird. Das Relais 526 wird beim öffnen des Kontaktpaares 542 entregt, wodurch seine Kontaktpaare 527 und 529 ebenfalls geöffnet werden. Die Kupplung 8-33 wird geöffnet, wodurch die Drehung der Wickelrollen 20 bis 22 aufhört. Auch die Drehung der Antriebsrolle 3I hört auf.
Münzenführungsmechanismus
Der Münzenführungsmechanismus, der insgesamt in Fig. 23 mit 400 bezeichnet ist, weist eine hohle Führungsstange 28 auf mit einem mit Flansch 27 versehenen oberen Ende, von dem ein Stapel von Münzen unterstützt werden kann. Der Führungsstab 28 ist gleitbar über eine Tragstange 29 vertikal in einem Tragrahmen 421 derart gelagert, daß die Führungsstange durch die Tragstange geführt, auf- und abbewegbar ist. Der Tragrahmen 421 hat eine vertikal verlaufende Führungsnut 422, in die gleitbar ein Ansatz 423 am unteren Ende der Führungsstange 28 hineinragt. Der Tragrahmen 421 wird an den Enden eines Armpaares 425 eines Schlittens 424 über ein Element 42β gehalten. Der Schlitten ist schwenkbar auf einer Welle 428 gehalten, auf der ebenfalls schwenkbar ein im wesentlichen U-förmiges Element 427 gelagert ist. Eine weitere Welle 429 verläuft sowohl durch das U-förmige
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Element 427 als auch durch den Schlitten 424, so daß der Schlitten gleichzeitig mit dem U-förmigen Element schwenkbar ist. Eine Stange 43I ist schwenkbar bei 430 am U-förmigen Element 427 befestigt und berührt mit ihrem freien Ende den Ansatz 423 am Bodenende der PUhrungsstange 28. Der Gelenkzapfen 430, auf dem die Stange 431 fest montiert ist, erstreckt sich quer durch das U-förmige Element 427 und ist starr mit einem Kurbelhebel 432 verbunden, auf dem eine Nockenabtastrolle 433 drehbar sitzt.
Ein Hebel 435* der an einem Ende auf einer Drehwelle 434 sitzt, ist mit seinem anderen Ende mit dem freien Ende des Kurbelhebels 432 in Anlage. Der Hebel 435 weist einen seitlichen Vorsprung 636 auf, auf dem eine Nockenabtastrolle 439 sitzt, die in eine Umfangsnut 438 einer Kulissenscheibe 437 eingreift, welche fest auf der Welle 48 gehalten ist. Die Kulissennut 438 hat eine solche Gestalt, daß die PUhrungsstange 28 sich während des Aufwärtshubes schnell und während des Abwärtshubes langsam verschiebt. Der seitliche Vorsprung 436 des
ist
Hebels 435/mit einem gebogenen Abschnitt 440 ausgestattet, dessen Zweck noch deutlich wird.
Die Kulissenscheibe 437 hat auf ihrer Oberseite einen Vorsprung 442 mit einer geringfügig schräg geneigten Stirnfläche 441, mit der die Abtastrolle 433 des Kurbelhebels 432 in Berührung kommen soll. Die Oberseite 441 arbeitet mit dem Kur-
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belhebel 432 derart zusammen, daß die Bewegung der Führungsstange 28 in dem Augenblick verlangsamt wird, wo der Münzenstapel vom Plansch 27 an der Spitze der Pührungsstange auf das obere Ende der Tragastange-29 zu g-eschoben wird. Ein weiterer Hebel 443, der schwenkbar auf der Drehwelle 434 gelagert ist, trägt eine drehbare Rolle 444 an seinem freien Ende, die die Unterkante des Schlittens 424 berühren soll. Die Hebel 435 und 443 werden beide von einer Schraubenzugfeder 445 aufeinander zu gezogen, werden jedoch in verschiedenen Winkelstellungen auf der Drehwelle 434 durch den gebogenen Abschnitt 440 der ersteren gehalten, welcher auf der Oberkante des zweiten aufliegt.
Das U-förmige Element 427 trägt seitlich abstehend an seinem unteren Ende einen Abtaststift 447, der mit dem Umfang einer Steuerscheibe 446 in Berührung ist, die auf der Welle gehalten ist. Der Abtaststift 447 wird gegen den Umfang der Steuerscheibe 446 von einer Feder 448 gezogen, die zwischen das U-förmige Element 427 und einen ortsfesten Teil der Maschine gespannt ist.
Einstellmechanismus
Da die in der Münzeneinwickelmaschine einzuwickelnden Münzen sich sowohl nach Durchmesser als auch nach Dicke entsprechend ihrer Wertigkeit unterscheiden, ist es erforderlich, den Abstand zwischen der Drehscheibe 13 und dem Wandteil I5 zu
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variieren, ferner die Breite des Münzenkanals 17» die Höhe des endlosen Gurtes 18 relativ zum Kanal 17, den Innendurchmesser des Stapelzylinders 200, die Stellung der Wickelpapierführung 99 relativ zum Münzenstapel, der sich in einer Stellung zwischen,den Wickelrollen 20 bis 22 befindet, und der Abstand zwischen dem HLthaken 2J> und 2k (oder die Stellung des oberen Arms 144 relativ zum unteren Arm 145) entsprechend der jeweiligen Wertigkeit oder Anzahl der in jeder verpackten Rolle eingeschlossenen Münzen. Alle diese Einstellungen können durch den Einst ellmechanismus vorgenommen werden, der schematisch in der Pig. 24 dargestellt ist.
Wie die Zeichnung zeigt, ist ein Drehschalter 821 vorgesehen, der durch die Welle 800, welche den Drehknopf 820 an ihrem oberen Ende trägt, betätigt wird. Der Drehschalter 821 weist eine Anzahl von (beim AusfUhrungsbeispiel 8) festen Kontakten mit gegenseitigem Abstand am Umfang entsprechend den einzelnen Wertigkeiten der in der Maschine zu behandelnden Münzen, auf.
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Am Umfang des Drehknopfes 820 ist eine Eintei lung nl bis n8 entsprechend der jeweiligen Wertigkeit der einzelnen Münzen angebracht. Jede gewünschte Wertigkeit von Münzen, die mit der Maschine verpackt werden soll, kann aber auch von Hand eingestellt werden entsprechend den Bezeichnungen auf einer Einteilung 822, wodurch der bewegliche Schalterkontakt des Drehschalters 821 auf einen der festen Kontakte nl bis n8 eingestellt wird. Der Drehknopf 820 und die Welle 800 sind durch strichpunktierte Linien in Fig. 1 angedeutet.
Ein weiterer Drehschalter 823 ist ebenfalls mit acht am Umfang verteilten feststehenden Kontakten versehen, und dieser Schalter wird durch eine Drehwelle 827 betätigt, die mit der Ausgangswelle 824 des zweiten Motors M2 über eine elektromagnetische Kupplung 825 und eine Zahnradübersetzung 826 gekuppelt ist. Wenn die Drehwelle 827 vom zweiten Motor M2 in Drehung versetzt wird, erzeugt der Drehschalter 823 ein Ausgangssignal entsprechend der Winkelstellung der Welle 827.
Die elektrischen Ausgangssignale Von den Drehschaltern 821 und 823 werden auf einen Koinzidenzkreis 829 gegeben, der sich im Steuerabschnitt 828 befindet. Stimmen die Ausgangssignale von den beiden Drehschaltern überein, dann gibt der Koinzidenzkreis 829 seinen Ausgangswert an einen Antriebskreis 831 der elektromagnetischen Kupplung 825 ab, die von einem
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Hauptsteuerkreis 8^0 gesteuert wird, so daß dann die Kupplung außer Betrieb gesetzt wird. Wenn also der Drehknopf 820 von Hand gedreht wird und in die Stellung gelangt, beispielsweise mit der Bezeichnung nl, während die Drehwelle 827 angenommen eine Winkelstellung der Bezeichnung n4 hat, dann geben die Drehschalter 821 und 823 ihre entsprechenden Ausgangssignale vom. ersten bzw. vierten festen Kontakt an den Koinzidenzkreis 829. Die elektromagnetische Kupplung 825 läßt folglich unter dem Einfluß des Hauptsteuerkreises 83O die Drehung des zweiten Motors M2 auf die Welle 827 einwirken, bis die Welle 827 die Winkelstellung einnimmt, in der der Drehschalter 823 ein Ausgangssignal von seinem feststehenden Kontakt nl abgibt. Auf diese Weise kann die Drehwelle 827 genau die Winkelstellung entsprechend der vom Drehknopf 820 ausgewählten Wertigkeit von Münzen einnehmen.
Unter Ausnutzung der vortei lhaften Tatsache, daß die Welle 827 in genau derselben Winkelrichtung eingestellt wird, die bereits zuvor die Welle 800 einnimmt, sind Steuerscheiben vorgesehen, die durch die Wellen 8OO und 827 in Tätigkeit gesetzt werden und zur Durchführung der verschiedenen Einstellungen benutzt werden, die bereits an früherer Stelle aufgeführt sind. Auf der Welle 800 ist ein erster Nocken Kl vorhanden, durch den der Abstand zwischen der Drehscheibe IJ> und dem Wandelement 15 eingestellt wird. Ferner ist ein zweiter Nocken zum Einst eilen der Höhe des endlosen Gurtes l8 über dem Kanal
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17 vorhanden. Ein dritten Nocken dient der Einstellung der Breite des Münzenkanals I7. Alle diese Steuernocken werden benötigt, wenn entweder die Maschine den gesamten MUnzeneinwickelvorgang durchführen soll oder wenn die Münzen nur mit Hilfe des Ausfallmechanismus 3 gezählt werden sollen.
Die nun aufzuzählenden Steuernocken für die Welle werden lediglich dann benötigt, wenn die Maschine die Münzen auch einwickeln soll. Diese Steuernocken haben einen vierten Steuernocken K4 zum Einstellen des Innendurchmessers des Stapelzylinders 200, einen fünften Steuernocken K5 zum Einstellen der Relativstellung der Wickelrollen 20 bis 22, einen sechsten Steuernocken K6 zum Einstellen der Lage der PapierstreifenfÜhrung 99 relativ zum Münzenstapel, der sich zwischen den Wickelrollen befindet, und einen siebenten Steuernocken K7 zum Einstellen des Abstandes zwischen den Halthaken 23 und 24,was nachfolgend im einzelnen noch beschrieben wird.
Die Steuernocken Kl und K2 verändern die vertikale Lage des Wandelementes 15 und des endlosen Gurtes l8 in bezug auf die Drehscheibe I3 bzw. den Kanal 17 entsprechend der Dikke der Münzen einer bestimmten Wertigkeit, welche durch die Winkelstellung vorgegeben ist, welche der Drehknopf 820 annimmt. Die Münzen der bestimmten Wertigkeit können auf diese Weise eine nach der anderen störungsfrei in den MUnzenkanal 17 hineinbefördert und aus ihm heraus gefördert werden.
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Der dritte Steuernocken K^ dient dazu, die Lage des verstellbaren Teils 186, das die eine Seitenkante des Münzenkanals 17 bildet,· in bezug auf das feststehende Teil l84,das die andere Seitenkante des Kanals darstellt, einzustellen, damit der MUnzenkanal eine Breite hat, die dem Durchmesser der Münzen der ausgewählten Wertigkeit entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, die Münzen im Kanal I7 als eine saubere Kette zu führen. Münzen, die dicker sind als die der ausgewählten Wertigkeit, könpen dadurch ausgeschieden werden, daß sie zwischen der Drehscheibe 1J> und dem Wandelement I5 festgehalten werden, während Münzen geringeren Durchmessers (und gewöhnlich geringerer Dicke) als die der ausgewählten Wertigkeit mit Hilfe von nicht gezeigten Münzenausscheidern abgesondert werden, die entlang dem Münzenkanal 17 angebracht sind. Wenn also Münzen von anderer als der ausgewählten Wertigkeit innerhalb einer in den Trichter 11 eingegebenen Münzenmenge vorhanden sind, werden sie sämtlich festgestellt und herausgeholt, bevor sie mitgezählt oder eingewickelt werden.
Der vierte Steuernocken K4 dient dazu, die relative Stellung der maßgeblichen Plattenelemente 201 des Stapelzylinders 200 einstellbar zu verändern, so daß ihr Innendurchmesser nur um ein geringes größer ist als der Durchmesser der Münzen der ausgewählten Wertigkeit. Selbst wenn einige Münzen bei dem Hineinfallen in den Stapelzylinder 200 auf ihrer Umfangskante stehen, nehmen sie sehr schnell die horizontale
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Stellung ein und werden richtig aufgestapelt, da der Stapelzylinder Vibrationsschwingungen erteilt erhält.
Der fünfte Steuernocken K5 dient der Einstellung des Abstands der Wickelrollen 20 bis 22 entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen, welchen die Rollen in ihren einzelnen Zwischenstellungen gegenüber der Mittelachse zwischen sich einnehmen, so daß die Wickelrollen einen vorgeschriebenen minimalen Abstand vom Umfang des Münzensta pels einnehmen, der anschließend vom Stapelzylinder 200 durch die Führungsstan-· ge 27 in Fig. 23 hinunter in die Mittelstellung zwischen die Rollen geführt werden muß. Folglich führen die Wickelrollen 20 bis 22 die Funktion von Führungswänden aus, wenn der Münzenstapel in die Mittelstellung zwischen ihnen gebracht wird, so daß damit verhindert wird, daß der Münzenstapel während des Uberführens vom Stapelmechanismus 2 zum Einwickelmechanismus 4 zusammenfällt.
Der siebente Steuernocken K7 dient zur Einstellung der Vertikal lage- des Arms 144, der den oberen Falthaken 23 (Fig. 10) trägt, in bezug auf den anderen Arm 145, so daß der obere Falthaken etwas oberhalb dem oberen Ende des Münzenstapels gehalten wird, wenn dieser. Münzenstapel in seiner Lage zwischen den Wickelrollen 20 bis 22 getragen wird. Der obere und der untere Falthaken 23 und 24 sind so in der Lage, die Seitenkanten des Einwickelpapierstreifens einzufalten, welcher zuvor um den
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Umfang des Münzenstapels herumgewickelt ist und über das obere und das untere Ende hinaussteht.
Es sei festgehalten, daß die Betätigung der Steuerscheiben bzw, Steuernocken Kl bis K7 von der Drehwelle 823 und damit vom zweiten Motor M2 durchgeführt wird, der im wesentlichen dazu dient, den Münzeneinwickelmechanismus und den Münzenzählmechanismus anzutreiben. Um das entsprechende Drehmoment vom zweiten Motor M2 abzuleiten, welches für den Antrieb dieses Mechanismus benötigt wird, ist die Motorausgangswelle über ein Zahnradgetriebe 832 und eine elektromagnetische Kupplung 833 mit einer Welle 834 verbunden, die die Wickelrollen 20 bis 22 antreibt wie auch die Wickelpapierzugrollen 3I und J>2. und ferner über eine weitere elektromagnetische Kupplung 835 mit einer Welle 836, die die Welle 48 und damit die Hilfsmittel antreibt, durch die dem Stapel des Zylinders 200 Vibrationen zugeführt werden. Diese beiden elektromagnetischen Kupplungen 833 und 835 werden über ihre Steuerkreise 837 und 838 betätigt unter Einfluß des Hauptsteuerkreises 83O, nachdem der Koinzidenzkreis 829 sein Ausgangssignal bei Übereinstimmung der Ausgangssignale vom Drehschalter 821 und vom Drehschalter 823 abgegeben hat. So wird die Drehung des zweiten Motors M2 für die Einstellung der verschiedenen Arbeitshilfsmittel der Münzenverpackungsmaschine ausgenutzt, bevor der eigentliche Münzeneinwickel- und Zählvorgang beginnt, während nach Beendigung dieser Voreinstellungen der Motor den Münzeneinwickelmechanis-
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mus und/oder den Münzenzählmechanismus antreibt.
Bei einer Münzenverpackungsmaschine der beschriebenen Art ist es wünschenswert, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Münzenstapels, der durch Reibungskontakt mit den Wickelrollen 20 und 22 zum Aufwickeln des Papierstreifens um seinen Umfang angetrieben wird, unabhängig vom Münzendurchmesser praktisch konstant ist. Es sind deshalb Hilfsmittel zur Veränderung der Geschwindigkeit 8j59 und 840 vorgesehen für die Welle 8-34, die die Winkelrollen 20 bis 22, die Wickelpapierzugrollen 31 und und die Welle 836 für den Antrieb der Welle 840 bewirkt. Eine achte Steuerscheibe K8 an der Drehwelle 827 dient zur Einstellung dieser Geschwindigkeitswechseleinrichtung 839 und 840, wodurch die Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors M2 entsprechend dem Durchmesser der zu verpackenden Münzen angepaßt wird.
Es versteht sich darüberhinaus, daß bei konstanter Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe 13 und des Gurtes l8 die Zahl der aus dem Münzenkanal I7 je Zeiteinheit abnimmt, wenn der Durchmesser der Münzen größer wird. Polglich muß die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe 13 und des endlosen Gurtes l8 entsprechend verändert werden, so daß in den Stapelzylinder 200 stets die vorgeschriebene Zahl von Münzen in einer bestimmten Zeitspanne hineingelangt, wenn auch der MUnzendurchmesser sich ändert. Dies kann durch eine Geschwindigkeitsstellvorrichtung 844 und eine elektromagnetische Kupplung 843 an der Ausgangs-
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welle 841 des ersten Motors Ml erfolgen, wobei die Kupplung 843 vom Hauptsteuerkreis 830 über einen Antriebskreis 842 gesteuert wird. An der Drehwelle 827 befindet sich noch eine neunte Steuerscheibe K9, mit Hilfe derer die Geschwindigkeitsweeh-
womit seleinrichtung 844 betätigt wird, / die Umlaufgeschwindigkeit des ersten Motors Ml entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen verändert wird.
Statt der im Vorstehenden aufgezählten mechanischen Hilfsmittel können die Motoren Ml und M2 auch mit elektrischen Steuerkreisen 846 und 845 ausgestattet sein, was in Fig. 24 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, die für eine Steuerung durch Signale b und a vorgesehen sind., welche vom Hauptsteuerkreis 830 entsprechend einem Ausgangssignal beispielsweise eines Drehschalters abgegeben werden, der je nach Wertig-
der
keit oder Durchmesser/einzuwickelnden Münzen betätigt wird.
Der Hauptsteuerkreis 83O wird außerdem noch mit verschiedenen Ausgangssignalen vom Leistungsschalter, Startschalter, Einstellmitteln zur Auswahl der Münzenanzahl, die in jedem Stapel eingewickelt werden soll, und sonstigen Hilfsmitteln des Steuermechanismus 8 versorgt. Der Hauptsteuerkreis 830 bewirkt somit die Steuerung des gesamten Arbeitsvorgangs der Münz eneinwickelmas chine.
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Die Gestaltung und Arbeitsweise des ersten bis neunten Steuernockens Kl bis K9 soll nun anhand der Fig. 25 noch mehr im einzelnen beschrieben werden. Der erste Steuernocken Kl wird durch eine Steuerscheibe mit Nockenflächen 849 dargestellt, die sich schrittweise mit der Welle 800 über eine Winkelverzahnung 847, 848 dreht. Der Abstand zwischen dem Wandelement 15 und der Drehscheibe 1J> wird über den Abtaststift 182 gesteuert, der sich vom Wandelement abwärts erstreckt und gegen die Steuerscheibe 849 anliegt.
Der zweite Steuernocken' K2 enthält eine Nockenscheibe 852, die gleicherweise in Stufenschritten von der Welle 8OO über ein Winkelzahnradgetriebe 85O, 85I angetrieben wird, um über einen Abtaststift 854 die vertikale Stellung einer Trägeranordnung 853 zu justieren, welche den endlosen Gurt l8 trägt.
Die dritte Steuernockenanordnung K^ weist ein Kronen-
zahnrad 855, das fest auf der Welle 8OO sitzt und mit einem
auf
Sternrad 856 im Eingriff ist/ Eine Nockenscheibe 857 ist zusammen mit dem Sternrad 856 auf einer Welle befestigt, so daß sie sich gleichzeitig mit letzterem dreht und unmittelbar das bewegliche Element 186 steuert, welches die Seitenbegrenzung des Münzenkanals 117 darstellt. Die Breite des Münzenkanals wird somit durch den Drehknopf 820 umittelbar dem Durchmesser der ausgewählten Münzen angepaßt.
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Die vierte Steuernockenanordnung Κ4 ist mit einer Nokkenscheibe 821 ausgestattet, die in Stufen von der Welle 827 über eine Kegelzahnradanordnung 858, 859 gedreht wird. Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 7 erwähnt, wird die Abtastrolle 214 des Einstellhebels 207 des Stapelzylinders 200 durch Federn gegen die Nockenscheibe 821 gedrückt. Der Innendurchmesser des Stapelzylinders 200 wird auf diese Weise auf den Durchmesser der vom Drehknopf 820 angewählten Münzen eingestellt.
Die fünfte Steuernockenanordnung K5 ist der gestalt, daß der- Arm 59 über eine Kegel verzahnung 858, 859 und eine weitere Zahnradübersetzung 86Ο gedreht wird, um die bestimmten Zwischenpositionen der Wickelrollen 20 bis 22 einzustellen, was bereits in Verbindung mit der Beschreibung der Fig. 10 dargelegt ist.
Die sechste Steuernockenanordnung K6 weist eine Nockenscheibe 861 auf, die über die Kegelverzahnung 858, 859 und eine Sternradverzahnung 860 in Drehung versdzt wird. Die Drehung der Nockenscheibe 86I wird über eine Hebelanordnung 862 auf die PapierStreifenführung 99 übertragen, die der Wickelrolle 21 zugeordnet ist, wodurch die Wickelpapierführung derart relativ zur Wickelrolle gedreht wird, daß sie eine Stellung einnimmt, die dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen angepaßt ist. Wenn also die Wickelrolle 21 in ihre entsprechende Zwischenstellung verschoben wird, wird die Wickelpapierführung 99 so gelagert, daß ihre Innenfläche sich entlang dem Umfang des Stapels
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von Münzen erstreckt, der zur Mittellage zwischen den Wickel- ' rollen 20 bis 22 geführt wird.
Fig. 10 und 25 zeigen, daß die siebte Steuernockenanordnung K7 die Steuerscheibe 137 enthält, die unmittelbar auf der Welle 827 sitzt und mit einem Ende des Hebels l4l in Berührung ist, während dessen anderes Hebelende unmittelbar in die Kulisse 127 auf der Welle 48 eingreift. Durch Drehung der Steuerscheibe 137 wird die Kulisse 127 auf der Welle 48 zusammen mit dem Arm 144 auf- und abverschoben, an welchem der obere galthaken 23 sitzt. Der obere l?althaken kann auf diese Weise geringfügig oberhalb des oberen Münzenstapelendes angeordnet werden, welcher zwischen den Wickelrolleri 20 bis 22 liegt.
Die achte'Steuernockenanordnung K8 ist mit Nocken 863, 864 und 865 für hohe, mittlere und langsame Geschwindigkeit versehen, die ebenfalls unmittelbar auf die Welle 827 aufgesetzt sind und die Hebelarme betätigen, über die eine Einrichtung 839 zur Geschwindigkeitsänderung für die Wickelrollen 20 bis 22 und die Wickelpapierzugrollen 3I und 32 geschaltet wird.
Die neunte Steuernockeneinrichtung, die in Fig. 25 nicht · dargestellt ist, entspricht ihrem Aufbau und ihrer Arbeitsweise nach der achten Steuernockenrichtung K8.
Aus der vorangehenden Beschreibung der Fig. 24 und 25 wird deutlich, daß mit der Erfindung die erforderlichen Einstel-
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lungen der Maschine lediglich durch Betätigen der Auswahleinstellung für die Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen vorgenommen werden. Es.ist auch bemerkenswert, daß alle diese»· Ein-
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stellung!mit Hilfe des den Antrieb für das Münzen-einwickeln und-2ählen liefernden Motors durchgeführt WOr1Si1 so daß es unnötig ist, einen zusätzlichen Motor ausschließlich zum Zwecke der Verstellung einzusetzen. Da außerdem einige der Steuernokkeneinrichtungen Kl bis K9 über die handbetätigte Welle 800 getrieben werden, ist der Motor beträchtlich entlastet und reicht für den Antrieb der Welle 827, mit der die restlichen Steuernockeneinrichtungen verbunden sind, gut aus.
Bei der vorliegenden Anordnung, die am besten in der Fig. 24 deutlich wird, wird die Welle 800 zum Antrieb der Steuernockenanordnungen Kl bis K3 benützt, wodurch die Einstellungen vorgenommen werden, die nötig sind, wenn die Maschine beweglich zum Zählen von Münzen eingesetzt wird, während die Welle 827 für den Antrieb der Steuernockenanordnungen K4 bis K9 verwendet wird, wodurch Einstellungen vorgenommen werden, die. bei Benutzung auch des EinwiekelVorgangs durch die Maschine benötigt werden. Wenn die Maschine so eingestellt ist, daß der MünzenzählVorgang mittels des Arbeitsauswählmechanismus 3 durchgeführt wird, dann können die Steuernockenäbrdnungen K4 bis K9 außer Betrieb bleiben, so daß die Maschine insgesamt gesehen sehr wirksam und wirtschaftlich im Betrieb ist.
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Als andere Möglichkeit bietet sich an, daß die handbetätigte Welle 800 diejenigen Steuernocken Kl bis K9 antreibt, die. eine größere Belastung darstellen, während die motorgetrie-
die
bene Welle 827 die restlichen Steuernocken antreibtYeine weniger starke Belastung darstellen. Auf diese Weise ist es möglich, die öesamtbelastung des Motors M2 zu verringern. Natürlich kann die handbetätigte Welle 8OO auch dazu verwendet werden, die Steuernocken zu drehen, die eine geringere Last darstellen, während der Motor dann die Welle 827 und über diese die Steuernocken mit der größeren Last dreht, wodurch die Handbetätigung durch den Drehknopf 820 erleichtert wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig* 24 werden Drehschalter verwendet, um die erforderlichen elektrischen Signale zu erzeugen, die abhängig von der Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen sind. Selbstverständlich können stattdessen auch Druckknöpfe oder Schiebeschalter zur Erzeugung gleicher elektrischer Signale eingesetzt werden. Auch andere mechanische, optische oder magnetische Hilfsmittel können statt"des Drehschalters 823 zur Erzeugung von Signalen verwendet werden, die für die Winkelstellung der Drehwelle 827 charakteristisch sind. Statt des Einsatzes des zweiten Motors M2 zum Drehen der Drehwelle 827 bei der Darstellung gemäß Fig. 24 kann auch ein anderer Motor der MUnzeneinwickelmaschine zu demselben Zweck benutzt werden. Fig. 26
der
zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei dem^erste Motor Ml zum Antrieb der Drehwelle 827 über die elektromagnetische Kupplung 825 benutzt wird.
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Eine weitere, geringe Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 24 ist in Fig. 27 gezeigt, in der sämtliche Steuernocken Kl bis K9 vom Motor Ml oder vom Motor M2 über ein Zahnrad 826 j eine elektromagnetische Kupplung 825 und die Welle 827 angetrieben werden. Es versteht sich dabei, daß die Einstellung der verschiedenen Arbeitsgrößen der Maschine durch diese Steuernocken Kl bis K9 genauso sicher erfolgen kann, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 24 und 25 beschrieben wurde.
Statt der mechanischen Geschwindigkeitswechseleinrichtung nach Fig. 24 und 25 kann eine elektrische Schaltung verwendet werden, mit der die Umlaufgeschwindigkeit der Wickelrollen 20 und 21 entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen eingestellt werden kann. Das Schaltkreisdiagramm der Fig. 28 enthält bei 870 eine Wechselspannungsleistungszuführung für die Speisung des zweiten Motors M2, der in der Praxis ein Motor mit Hilfskondensator ist. Die Wechselspannungsenergiequelle 87Ο ist mit einem zweirichtungsgesteuersten Gleichrichtefr 87I verbunden, wie dies die Zeichnung zeigt. Es sind Kondensatoren 872 bis 874,ein Widerstand 875, Drosselspulen 876 und 877 vorgesehen, um die Welligkeit des Stromes aus dem in zwei Richtungen gesteuerten Gleichrichter 871 zu glätten. Anode und Kathode des zweirichtungsgesteuerten Gleichrichters 87I sind mit einer Gamete, .schaltung 88Ο verbunden, die als Energiequelle für die GeschwindjLgkeitssteuerschaltung dient, die insgesamt mit 879 bezeichnet ist.
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Der Geschwindigkeitssteuerschaltkreis 879 enthält im wesentlichen einen Impulsgenerator, der zur Hauptsache einen Unijunction-Transistor 881 aufweist. Die beiden Basisanschlüsse des Unijunction-Transistors 88l sind über einen Widerstand 882, stellbare Widerstände 883 bis 885 und die Primärwicklung eines Impulstransformators 886 verbunden. Die stellbaren Widerstände« 883 bis 885 sind mit ihren entsprechenden Leitungen mit einem gemeinsamen Punkt über die Kontaktpaare 888 bis 89O eines Auswahlschalters 887 verbundey der von Hand durch den Drehknopf 820 betätigt wird. Der gemeinsame Punkt, mit dem die Leitungen der variablen Widerstände 883 bis 885 verbunden sind, ist mit dem Emitter' des Unijunction-Transistors 88I über ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar 891 verbunden, das bei Beendigung des Münzeneinwlckelvorgangs durch ein Relais geöffnet wird j ferner über eiii normalerweise offenes Kontaktpaar 892, das bei Beendigung des Zähl Vorgangs bei einer bestimmten Zahl von Münzen der Zähleinrichtung 951 (Fig. 5) geschlossen wird,
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sowie einen Kondensator 893,einen Widerstand und eine Diode 895.
Ein Kondensator 896 ist zwischen den Emitter; des Unijunction-Transistors 881 und den Impulstransformator . 886 geschaltet, und der bereits genannte VoIlwellengleichrichterkreis 880 ist zwischen den Kondensator 896 und den Widerstand 882 übeivV. Lawinendiode 897 geschaltet. Ein Tachogenerator 898 sei an den zweiten Motor M2 angekuppelt und außerdem über einen zweiten VoIlwellengleichrichter 899 und Widerstände 900 und 901 an die Belege des Kondensators 893 gelegt. Beim Betrieb dieses Schaltungsdiagramms gemäß Fig.28 versteht es sich, daß die Umlaufgeschwindigkeit des zweiten Motors M2 davon abhängt, welches der Kontaktpaare 888 'bis 890 des Ausfallschalters 887 durch den handbetätigten Drehknopf 28 geschlossen wird. Dies hängt damit zusammen, daß die Frequenz der Impulse, die vom Geschwindigkeitssteuerkreis 879 erzeugt werden können, sich mit den Zeitkonstanten ändern, die durch den Kondensator 893 und die stellbaren Widerstände 883 bis 885 bestimmt werden. Wenn also die Umlaufgeschwindigkeit der Wiökelrollen 20 bis 22 zum Einwickeln eines MUnzenstabes mit Münzen von relativ
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großem Durchmesser erhöht werden soll, da muß das Kontaktpaar 888 geschlossen werden. Ist die Umlaufgeschwindigkeit der Wickelrollen zum Wickeln von · Münzen mit relativ kleinem Durchmesser zu senken, dann wird das Kontaktpaar 89O geschlossen.
Wenn die Wickelrollen 20 bis 22 in eine Stellung gebracht werden, in denen sie den geringsten Abstand voneinander haben, um mit einem Münzenstapel zwischen sich in Reibungsberührung zu kommen, dann ist das normalerweise offene Kontaktpaar 892 des Geschwindigkeits· steuerkreises 879 geschlossen, wodurch der Schaltkreis in Betrieb geschaltet wird. Es werden nun Impulse erzeugt mit einer Impulsfolge, die von der Zeitkonstanten abhängt, welche durch den Kondensator- 893 und die Stellwiderstände 883 bis 885 gemäß dem jeweiligen Schließen der Kontakt?paare 888 bis 89O bestimmt wird. Diese Impulse werden über derr Impulstransformator 886 ann.das Gatter des zweirichtungsgesteuerten Gleichrichters 871 gegeben, wodurch dieser derart leitend gemacht wird, daß der zweite Motor M2 sich mit der gewünschten Drehzahl dreht.
Es sei bemerkt, daß die Umlaufgeschwindigkeit
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des zweiten Motors M2 konstant gehalten werden kann unabhängig von den Lastbedingungen. Dies hängt damit zusammen, daß bei einer Drehzahlveränderung des zweiten Motors M2 infolge Lastschwankungen eine entsprechend Änderung in der Spannung auftritt, die vom Tachogenerator 898 erzeugt wird, der vom Motor angetrieben wird. Da die vom Tachogenerator 898 erzeugte Spannung dem Kondensator 893 über den Vollwellengleichrichterkreis 899 zugeleitet wird, ändert sich die Aufladungszeit des Kondensators 893 und damit des Kondensators 896 entsprechend der Änderung, die die vom Tachogenerator erzeugte Spannung durch-macht. Folglich wird die Frequenz der Impulse höher, wenn die Last am zweiten Motor M2 ansteigt, wodurch wiederum bewirkt wird, daß die Drehzahl des Motors zunimmt. Andersherum wird die Impulsfrequenz niedriger mit abnehmender Belastung des Motors, wodurch dann wieder entsprechend die Motordrehzahl sinkt. DieMotordrehzal des zweiten Motors M2 kann somit trotzLastschwankungen konstant gehalten werden.
Die Drehzahl der Wickelrollen 20 bis kann dennoch für jede Wertigkeit der Münzen durch
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die Sohaltungskonfigqration in der Pig. 28 verändert werden«, Es ist jedoch auch möglich und in der Praxis tatsächlich durchgeführt, daß die Drehzahl der Wiokelrol.len variiert* wird entsprechend mehreren Klassen von MUnzen, in die die verschiedenen Wertigkeiten der MUnzen, die in der Maschine behandelt werden sollen,zuvor entsprechend ihrem Durchmesser eingeteilt worden sind. So werden z.B. Minzen vom Durohmesserbereioh von z.B. 15 bis 20 mm in eine einzige Klasse der MUnzen kleinen Durchmessers eingeordnet, MUnzen in einem Durchmesserbereich von 20 bis 25 mm in die Klasae der mittleren,MUnzen mit einem Durohmesserbereioh zwischen 25 und 55 mm in eine weitere Klasse der . großen MUnzen. Der Arbeitsvorgang des MUnzeneinwickelns der Maschine wird durch diese Grobklassifizierung der verschiedenen Durchmesser 4mm····» nicht wesentlich beeinflußt.
Es wird deutlich, daß ,wenn der zweite Motor in der Schaltungsanordnung nach Pig.28 durch den ersten Motor ersetzt wird, die Umlaufgeschwindigkeit des endlosen Gurtes 12, der Drehscheibe 13 und des endlosen Gurtes l8 des zftifUhrmechanismus in gleicher Weise in Abhängigkeit vom Durchmesser der einzu-
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wiokelnden Münzen gesteuert werden kann.
Die elektrische Steuereinriohtung zum Einstellen des Abstands zwischen den Falthaken 23 und
24 abhängig von dem ·4β»· Aufbau nach Figuren 24 und
25 wird nachfolgend mit Bezug auf die Figuren 29 und 30 beschrieben.Aus dem Blockschaltbild der)· Fig.29 wird deutlich, daß der Betrieb der elektrischen Steuereinrichtung 550 reguliert wird durch die Einrichtung 10 zur Auswahl der Anzahl von Minzen, die in jedem MUnzenstapel enthalten sind, sowie durch die Hilfsmittel 815 zur Auswahl der Wertigkeit der einzuwickelnden Minzen.
Im einzelne! ist dies in Fig.30 nochmals" wiedergegeben, wobei die Einrichtung 10 eine Vielzahl von (im dargestellten Beispiel drei)Kontakt paare 5OO bis 502 besitzt, die parallel zueinander an Eingangsklemmen 503 und 504 liegen, DLe Kontaktpaare500 bis 502 sind über zugehörige Schalter, die nicht gezeigt sindjVon Hand zu betätigen, wodurch die Anzahl der Münzen, die in einem Wickel enthalten sein sollen, unter drei vorbestimmten Zahlen wie z.B. 20, 40 und 50 ausgewählt werden kann. Die Kontaktbaare 500 bis 502 liegen in Reihe mit Relais Xl bis X3,
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während ein Relais X4 dem Relais X2 parallel geschaltet ist.
Die Schaltungsmittel 815 bestehen aus einer Mehrzahl von (im dargestellten Beispiel se.chs) Kontaktpaaren505 bis 510* die ebenfalls parallel zueinander liegen und sämtlich an die Anschlußklemmen 503 und 504 angeschlossen sind. Diese Kontaktpaare 505 und 51° sind gleichfalls von Hand zu betätigen , um die .Wertigkeit der Münzen, die verpackt werden sollen, unter sechs verschiedenen Münzenwertigkeiten einzustellen. Die Kontaktpaare 505 bis 510 liegen in Reihe mit Relais Yl bis Y6.
Die normalerweise offenen Kontaktpaare XIa, und X4a der entsprechenden Relais Xl,X3 und X4 sind parallel zueinander an die Zuführklemme 503 gelegt. Der Arbeitskontakt XIa liegt in Reihe mit dem Arbeitskontakt YIa des Relais Xl, dem Arbeitskontaktpaar X3b des Relais X3 und dem Kontaktpaar 5II des Drehschalters 823 in Fig.24, der von der Drehwelle 827 betätigt wird. Das Arbeitskontaktpaar X4 a liegt in Reihe mit dem Arbeitskontaktpaar Y2a des Relais Y2 sowie dan Arbeitskontaktpaar X2a des Relais X2 und dem Kontaktpaar 512 des Drehschalters 823. Das ArbeitsXontaktpaar X3a liegt in Reihe mit dem Arbeitskontaktpaar Y3a des Relais Y3 und ferner mit dem Arbeitskontaktpaar XIb des Relais Xl
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und dem Kontaktpaar 513 des Drehschalters 823. Die Verbindungen
zwischen den Arbeitskontaktpaar« Xla,X4a und X3a und den Arbeltsven
kontaktpaar*Yla,Y2a und Y3a, sind, wie in der Zeichnung dargestellt, ausgeführt. Das Arbeitskontaktpaar X2b des Relais X2 ist außerdem in Verbindung mit dem Zwischenpunkt zwischen dem Arbeitskontaktpaar YJa und dem Drehschalterkontaktpaar 5II.
Die Arbeitskontaktpaare XIa ,XJa und X4a liegen darüberhinaus in Reihe mit dem Arbeitskontaktpaar Y4a des Relais Y4, welches dann in Reihe liegt mit dem Arbeitskontaktpaar XIc des Relais Xl und dem Kontaktpaar 514 des Drehschalters 823. Parallel zu Arbeitskontaktpaar XIc und dem Kontaktpaar 514 liegt die Reihenschaltung des Arbeitskontaktpaars X2c des Relais X2 und des Kontaktpaars 515 des Drehschalters 823 sowie die weitere Reihenschaltung des Arbeitskontaktpaars X3c des Relais X3 und des Kontaktpaars 516 des Drehschalters 823.
Die Arbeitskontaktpaare Xla,X3a und X4a liegen außerdem in Reihe mit dem Arbeitskontaktpaar Y5a des Relais Y5 und mit dem Arbeitskontaktpaar X3d des Relais X3 sowie dem Kontakt· paar 517 des Drehschalters 823. Die Arbeitskontakte XIa, X3a und X4a liegen weiterhin in Reihe mit dem Arbeitskontaktpaar Y6a des Relais Y6 sowie dem Arbeitskontaktpaar XId des Relais Xl und dem Kontaktpaar 518 des Drehschalters 823. Das Arbeitskontaktpaar X2d des Relais X2 ist zwischen das Arbeitskontakt-
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paar Y6a und des Kontaktpaar 516 des Drehschalters 823 geschaltet.
Alle diese Kontaktpaare 5H-bis 518 des Drehschalters 823 sind mit einem Relais Zl verbunden, daß seinerseits an die Anschlußklemme 504 gelegt ist.
Die Arbeitskontaktpaare XIa,X^a und X4a liegen außerdem in Reihe mit der Anschlußstelle 504 über einen Schalter 519* der zu Betriebsbeginn der MUnzenverpackungsmaschine geschlossen wird, über das Ruhekontaktpaar ZIa des Relais Zl und ein Relais Z2. Das Kontaktpaar, das die Arbeitsstellung des Drehschalters 823 feststellt, ist parallel geschaltet mit dem Ruhekontaktpaar Z-Ia des Relais Zl.
Das Arbeitskontaktpaar Z2a des Relais Z2 und die elektromagnetische Kupplung 825, die bereits in Verbindung mit Fig.24 genannt wurde, liegen in Reihe an den Zuführklemmen 503 und 504. Ebenfalls in Reihe einer Zuführklemme 503 und 504 liegt das·Arbeitskontaktpaar ZIb des Relais Zl mit dem Startschalter 521, einem Steuerschalter 522, der betätigt wird, wenn die Anzahl der Münzen, die von der Steuereinrichtung 10 ausgewählt ist, von dem MUnzenzählmechanismus 16Ο in Fig. 4 gezählt worden ist, und der elektromagnetischen Kupplung 835 für den Antrieb der Welle 48 in Fig. 24. Die elektromagnetische Kupplung 833 zum wahlweisen Antrieb der Wickelrollen 20 bis 22 liegt
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parallel zur Kupplung 835·
Es wird nun angenommen, daß im Betrieb der Schaltungsanordnung gemäß Fig.30 des Kontaktpaar 507 der Schaltungseinrichtung 815 und das Kontaktpaar 500 der Schaltungseinrichtung 10 von Hand geschlossen werden, damit die Maschine 20 Münzen der dritten Wertigkeit einwickelt. Die Relais Xl und Y3 sind beide erregt, was zur Folge hat, daß die Relaiskontakte XIa, XIb,XIc,XId und Y3a geschlossen sind. Die Schaltkreise, die das Relaiskontaktpaar XIa,den Schalter 519$ das Relaiskontaktpaar ZIa und das Relais Z2 enthalten, sind damit geschlossen. Da das Z2 auf diese Weise erregt ist, wird auch sein Kontaktpaar Z2a geschlossen ,was die Betätigung der elektromagnetischen Kupplung "825 zur Folge hat.
Wenn man sich nun Fig.24 vor Augen hält, so wird deutlich, daß die Drehwelle 827 bei Schließen der Kupplung 825 in Drehung versetzt wird und sich solange dreht, bis das Kontaktpaar 513 des Drehschalters 823 x±Äk geschlossen wird. Das Relais Zl wird dann erregt und öffnet damit das Ruhekontaktpaar ZIa mit der Folge, daß die Kupplung 825 geöffnet wird und die Welle 827 aufhört, sich zu drehen, so daß das Kontaktpaar 513 des Drehschalters 823 geschlossen gehalten wird. Die Steuernockeneinrichtung K7 in Fig.25 wirkt so, daß der Abstand zwischen den Falthaken 23 und 2k in geeigneter Weise für das Einwickeln eines Stapels mit 20 Münzen der dritten
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Wertigkeit einjustiert wird.
Alarmeinrichtung"
Die Münzverpaekungsmaschine nach der Erfindung ist außerdem mit einer Alarmeinrichtung ausgestattet, die nachfolgend in Verbindung mit den Figuren J>1 bis 42 beschrieben wird. Aufzudeckende Fehler sind grob klassifizier-
be
bar zwischen jenen,die auftreten, vor die tatsächliche Arbeit der Maschine beginnt,und «Hte jenen, die auftreten während der Arbeit der Maschine. Vor der Arbeit der Maschine auftretende Fehler sind MUnzenauswahlfehler ALI,Rückstellfehler AL2 und Arbeitsauswahlfehler AI/3. Während des Betriebes der Maschine auftretende Fehler sind MotorUberlastungsfehler AlA , MünzenzufUhrfehler AL5,MUnzenstapelfehler AL6,MUnzenlagefehler AL7 und Papierzuführfehler AL8, wie die«diagrammartig in Fig.31 dargestellt ist.
Die MUnzenverpackungsmasohine kann nicht in Betrieb gesetzt werden, wenn die vor der In-Betriebnahme festzustellenden Fehler in der Mfechine auftreten. Die Inbetriebnahme der Maschine wird unterbrochen, wenn diese Fehler sich während des Betriebes zu erkennen geben. Andererseits werden bei Auftreten von Fehlern ,die während des Betriebes.wirksam sind, nur der Mechanismus, in dem der Fehler selbst fest-
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gestellt und der unmittelbar vor und hinter diesem liegende»- Mechanismus still-gesetzt. Keinesfalls kann der Betrieb wieder aufgenommen werden, bevor der Fehler beseitigt ist.
1. MUnzenauswahlfehler
Mit MUnzemauswahlfehler ist der Fall angesprochen, in welchem die Drehwelle 827 nicht in die richtige Winkelstellung entsprechend der durch den Drehknopf 820 ausgewählten MUnzenwertigkeit gelangt ist, wie dies in Verbindung mit der Fig. 2k beschrieben wurde. In diesem Fall gibt der Koinzidenzdetektorkreis 829 des Steuerabschnitts 828 ein Ausgangssignal, daf der Umkehrung des Außensignals entspricht, was bei Übereinstimmung des Signals vom Drehschalter 821 und 827 erzeugt wird, wie dies in Fig. 32 dargestellt ist. Das umgekehrte Ausgangs signal vom Koinzidenzdetektor«-Kreis 829 wird an einen Alarmkreis 601 weitergegeben, so daß dieser dadurch getiLegert wird.
2. Rückstellfehler
Wie bereits in Verbindung mit Fig.4 beschrieben, muß das Zahnrad I65, da& vom Zählrad 19 getrieben wird, in eine' be-
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stimmte Anfangswinkelstellung ge*dreht werden, bevor der Münzeneinwickelvorgang und Zählvorgang der Maschine beginnt, so daß die Zähleinrichtung 951 in Fig.5 auf 0 zurückgestellt ist. Der in Fig. 33 gezeigte Schaltkreis dient dazu festzustellen, ob dieser Rückstellvorgang richtig durchgeführt ist. Mit Bezugsziffer, 604 in Fig. 33 ist ein Speicherabschnitt bezeichnet, der durch ein Signal vom Rückstellschalter 603, welcher sich im Steuermechanismus 8 der Fig. 24 befindet, gesetzt wird, während er durch ein Signal vom Schalter 176 (ebenfalls in Fig.4) gelöscht wird, welcher einen Teil der Rückstelleinrichtung 602 für das Zahnrad I65 und den Zählmechanismus 951 darstellt. Der Motor Mo der Rückstelleinrichtung 602 ist so eingerichtet, daß er durch das Setzsignal vom Speicherabschnitt 604 betätigt wird.
Wenn nun der gewünschte Ruckstellvorgang nicht durch die Rückstelleinrichtung 102 mit Hilfe des Signals vom Rucksteilschalter$ 603 vorgenommen ist, ist der Speicherabschnitt 604 durch das Signal von Schalter 176 nicht gelöscht.
Als Folge davon gibt der Speicherabschnitt 604 ein Signal
und an den Alarmkreis 601 ab und triggert diesen, , außerdem wird dadurch ein Gatterkreis 606 gesperrt, der mit dem Ausgang eines Startschalters 605 verbunden ist, welcher sich im Steuermechanismus 8 befindet. Wenn dann der Startschalter 605 betätigt wird, um die Maschine in Betrieb zu setzen, ist das Ausgangssignal vom Startschalter durch das Sperren des
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Gatterkreises 606 blockiert , so daß das Ingangsetzen verhindert ist. Aus Fig. 33 ist noch zu erkennen, daß während des Betriebs der Maschine ein Sperrsignal an den Speicherabschnitt 604 abgegeben wird, wodurch der Motor Mo der Rückstelleinrichtung 602 außer Betrieb gehalten wird.
3. Arbeitsausfallfehler
Wie in F$g. JiK dargestellt, bezieht sich der Arbeitsausfallfehler darauf, ob das Arbeitsausfallelement 305 des Arbeitsausfallmechanismus δ.·.... richtig eingerichtet ist, so daß der gewünschte Münzzähl-und Einwickelvorgang ausgebildet ist. Wenn das Arbeitsausfallelement 305 nicht richtig gegen einen der Schalter 313 und 31^ anliegt, wird der Alarmkreis 601 durch folgende Abläufe getciggert.
Die Schalter 313 und 31A sind mit den Eingangsklemmen eines NOR-Scha-ltkreises 607 verbunden, dessen Ausgangsklemme auf den Alarmkreis 601 geschaltet ist. Wenn die Schalter 313 und 314 beide offen gehalten sind, dann gibt der NOR-Sehaltkreis 607 sein Ausgangssignal an den Alarmkreis 601 ab1 und .triggert diesen , weil dann nämlich das Arbeitsauswahlelement 305 nicht in einer der beiden vorbestimmten Arbeitsstellungen steht.
4. Motorüberlastfehler
Der Motorüberlastfehler tritt auf, wenn der Antriebsmotor
> der Maschine übermäßig belastet ist, z.B. wenn die Dreh-
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scheibe 13 des Zuführmechanismus Ij der* endlose Gurt 18 im Münzenkanal 17 oder die Wickelrollen 20 bis 22 des Münzenwicke Imechanismus 4 überlastet sind. Der Motorüberlastfehler sollte deshalb festgestellt werden, um einer Beschädigung der Drehscheibe 1-3 oder des Führungswandelementes l80 zuvorzukommen, die durch Stau von Münzen auf der Drehscheibe entstehen könnte, außerdem um einer übermäßigen Reibungsabnutzung des endlosen Gurtes 18 und der Teile, die den Münzenkanal 17 begrenzen, zu verhindern und um Beschädigung oder Verformung der Wickelrollen 20 bis 22 und der Falthaken 23 und 24 zu unterbinden. Das Feststellen des Motorüberlastfehlers dient außerdem dazu, eine Beschädigung der Münzen selbst bei ihrem Weg durch die aufgeführten Maschinen teile zu verhindern.
Fig.35 zeigt ein Beispiel für Hilfsmittel, mit denen der Motorüberlastfehler festgestellt werden kann, welches speziell für das Antriebssystem des Münzeneinwickelmechanismus vorgesehen ist. Ein endloser Gurt 6ll verläuft um eine Antriebsscheibe 609, die sich auf der Welle 824 des zweiten Motors M2 befindet, sowie eine weitere Umlenkscheibe 6IO auf einer Welle 608, die über die Kupplung 833 mit der Welle verbunden ist, die sich axial auswärts von der Wickelrolle erstreckt. Der endlose Gurt oll ist weiterhin um eine Zugriemenscheibe 612 gelegt, die drehbar an einem Ende eines Hebels 613 gelagert ist, der schwenkbar an einem mittleren ,Punkt gehalten ist. Das andere Ende des Hebels 613 liegt
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am Betätigungsglied 615 eines Motorüberlastungsdetektorschalters 6l4 entweder unmittelbar oder über ein Hilfsglied 616 an. Der Hebel 615 wird über eine Schraubenzugfeder 617 derart vorgespannt, daß die Spannrolle 612 gegen den endlosen Gurt 611 gedrückt wird.
Wenn der Gurt 6II die Drehung des zweiten Motors M2 auf die Welle 6CB mit normaler Zugspannung überträgt, wird der Motorüberlastdetektorschalter 614 geschlossen gehalten. Tritt jedoch eine besonders hohe Last an der Wellt 608 , die von den Wickelrollen 20 bis 22 kommt, auf infolge einer Störung, dann steigt die Reibung zwischen dem endlosen Gurt 611 und der Riemenscheibe 6Ϊ0 auf der Welle 608 so stark an, daß der Hebel 6I3 gegen die Kraft der Feder 617 wegen der besonders hohen Zugspannung, die in diesem Bogen des endlosen Gurtes oll herrscht, der über die Spannrolle 612 verläuft, verschwenkt wird. Der MotorUberlastdetektorschalter 6l4 wird dadurch geöffnet,wodurch ein.Signal davon auf seinen Alarmkreis 601 gegeben und dieser getriggert wird. Es versteht sich, daß Motorüberlastfehler, die an der Drehscheibe Y$s am endlosen Gurt 18 und dergl. Stellen mehr festgestellt werden können, durch gleichartige Hilfsmittel ausfindig gemacht werden.
5. MUnzenzuführfehler
Der MUnzenzufUhrfehler tritt auf, wenn Münzen ,die durch die
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Zentrifugalkraft in den MUnzenkanal 17 von der Drehscheibe 13> hineinbefördert sind, nicht richtig aus dem Kanal wieder herauskommen. In Fig.36 ist ein Nocken 619 gezeigt, der fest auf der Welle 162 sitzt, auf der "sich ebenfalls das gezahnte Zählrad 19 des Mlinzenzählmechanismus II6 fest angebracht befindet. Dieser Nocken dient dazu, einen den Zählvorgang bestätigenden Mikroschalter 618 zu betätigen, so daß der Mikroschalter 6l8 ein Bestätigungssignal erzeugt, sobald das Zählrad 19 beispielsweise eine ganze Umdrehung ausgeführt hat.
Das den Zählvorgang bestätigende Signal S2 vom Mikroschalter 618 wird auf einen UNMä?eis 621 einer zeitabhängigen Schaltung 26 gegeben. Auf den UND-Kreis 621·kommt außerdem ein erstes Fühlsignal Sl für den Motorbetrieb vom Hauptsteuerkreis 830 in Fig. 24. Ein Zeitverzögerungsrelais 622 befindet sich außerdem im zeitabhängigen Schaltkreis und wird vom Ausgang des UND-Kreises 621 erregt. Wie die graphische Darstellung bei A und B in der Fig. yj zeigt, wird das Zeitverzögerungsrelais 622 nicht erregt, wenn das Bestätigungssignal für den Zählvorgang S2 mit einem Impulsabstand an: den Zeitsteuerkreis 620 abgegeben wird, der kürzer als die Zeitverzögerung TAU 1 des Relais 622 ist, während das Betriebsfühlersignal Sl für den ersten Motor gleichzeitig zugeführt wird. Wenn der Impulsabstand des Zählvor-
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gangsfeststellsignal S2 länger als die Verzägerüngszeit TAU 1 wird, dann wird das Relais 622 betätigt und gibt an" seinem Ausgang an den Alürmkreis 601 ein Signal ab, um letzteren zu triggern.
Bei der.Anordnung nach Fig.36 werden die Impulse des Zählbetriebsbestätigungssignal S2 von dem Mikroschalter 618 abgegeben, der von dem Nocken 619 geschaltet wird. Es kann jedoch wahlweise auch eine Lichtquelle 623 und ein photoelektrisches Element 624 nahe dem MUnzen-kanal 17 vorhanden sein, wie dies in Pig# 38 dargestellt ist, und zwar in derartiger Relativstellung zueinander, daß ein elektrischer Impuls ,wie in Fig. 37 B gezeigt, durch jede Münze C erzeugt wird, die passiert. Das C-Betriebsbestätigungssignal S2 kann auch so erzeugt werden, in dem der Obertragsausgang der "rechten Stelle zur nächstfolgenden linken stelle der Zähleinrichtung 951 in Fig.5 dazu benutzt wird.
Es ist auch möglich, daß Zählbetriebsbestätigungssignal S2 dadurch zu erhalten, daß ein Ausgangswert von einem der beiden Schalter 805 und 806 verwendet wird, die vom Fühlhebel 813 des Fühlmechanismus 14 in Fig.3 betätigt werden. Dabei soll angenommen werden, daß beide Schalter und 8O6 durch eine übermäßig große Zahl von Münzen aus der Drehscheibe I3 betätigt werden.Wenn dann die Abgabe der Münzen an den MUnzenzählmechanismus I60 über den Kanal 17
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wegen irgendwelcher Störungen verhindert wird, dann nimmt
der
die Anzahl der Münzen aufDrehscheibe I^ nicht ab. Wenn also eine der beiden Schalter 8O5 und 806, die, wie oben angenommen, betätigt sind, nicht in ihre normale Stellung innerhalb der Verzögerungszeit TAU 1 des Relais 622 zurückkehren, so bedeutet dies, daß.ein MUnzenzuführfehler aufgetreten ist.
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6. Münzenstapelfehler
Es kommt vor, daß einige der nacheinander in den Stapelzylinder 200 hineinfallenden Münzen auf ihren Kanten stehenbleiben, statt sich aufeinander horizontal zu legen. Wenn alle Münzen der vorbestimmten Anzahl auf einmal in den Stapelzylinder 200 hineingegeben werden und die Münzen auf ihren Kanten stehen, dann ist ihre Höhe im Stapelzylinder größer als vorgesehen. Dieser Zustand wird mit Hilfe folgender, in Fig. 39 speziell dargestellter Einrichtung festgestellt. Dabei ist festzuhalten, daß der Stapelzylinder 200 in Fig. 39 keinen einstellbaren Innendurchmesser wie der aus Fig. jfa&t sondern von Hand für Münzen einer jeden Wertigkeit auszutauschen ist.
Der Stapelzylinder 200 aus Fig. 39 besteht aus elektrisch leitendem Material, das in zwei Abschnitte 626 und 627 unterteilt ist, die voneinander durch ein Isolierteil 625 getrennt sind, welches in einer Höhe liegt, die von der obersten Münze eines ordentlich gestapelten Münzenstapels erreicht wird.
Die Münzen sind dann nur in Berührung mit dem unteren Abschnitt 626 des StapelZylinders 200, wenn kein Stapelfehler vorliegt. Die zwei leitenden Abschnitte 626 und 627 werden Je-■doch elektrisch miteinander in Kontakt gebracht, wenn eine Münze auf ihrer Kante steht, wie dies in der Fig. 59 ang%eutet ist. Die leitenden Abschnitte 626 und 627 sind beide elektrisch mit einem Detektorkreis 628 verbunden, so daß bei einem Stapel-
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fehler dieserDetektorkreis betätigt wird und ein Signal an den Alarmkreis 601 abgibt, um diesen dann zu triggern.
Wahlweise kann auch die Verschlußanordnung 250, die den Boden des Stapelzylinders 200 verschließt, aus elektrisch leitendem Material bestehen, so daß dieser Boden mit dem oberen Zylinderteil 627 leitend verbunden wird, wenn ein Stapelfehler vorliegt. Statt der in Fig. 339 gezeigten elektrischen Aufspüreinrichtung können auch optische Hilfsmittel eingesetzt werden, um eine Münze festzustellen, die sich oberhalb des zylindrischen Teils 625 befindet.
7. MUnzenlagefehler
Fig. 40 zeigt eine Einrichtung zum Feststellen der falschen Lage oder des Zusammenstoßes von Münzen, die vom Münzenstapelmechanismus mit einem Stapel zum MUnzeneinwickelmechanismus k transportiert. Die Wickelrollen 20 bis 22 in Fig. 40 sind dabei auf ihrem gesamten Umfang mit Gummi oder dergleichen elektrisch isolierendem Material umgeben, während die Münzenführungen 89, 99 und 22, die den einzelnen Wickelrollen 20 bis 22 zugeordnet sind, sämtlich aus elektrisch leitendem Material bestehen und an eine der Elektroden der Energiequelle 63I über eine Leitung 629 angeschlossen sind. Wenn die·Wickelrollen 20 bis 22 in ihre Mittelstellungen bewegt sind, dann wird der MUnzenlagefehler elektrisch mit Hilfe der Wiekelführungen 89, 95 und 99 festgestellt.
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Die FUhrungsstange 28, die ebenfalls aus elektrisch leitendem Material besteht, ist mit der anderen Anschlußelektrode der Energiequelle 63I über einen Detektor 630 zum Aufspüren des Münzenlagefehlers angeschlossen. Der Münzenlagedetektor 630 kann die Form z.B. eines elektromagnetischen Relais haben. Es ist auch möglich, daß der MUnzenlagedetektor aus einem nicht kontaktgebenden Relais oder einem logischen Schaltkreis aufgebaut ist, welche die Energie 63I enthalten.
Bei der Anordnung nach Pig. 40 wird dann, wenn ein Münzenlagefehler auftritt, ein Münzeristapel aus dem Führungsstab 28 vom Münzenstapelmechanismus 2 abgesetzt, wobei die Münzen von den Vickelrollen 20 bis 22 aus isolierendem Material geführt werden, die bereits in den Zwischenstellungen liegen. Es wird daraus deutlich, daß die Wiekelführungen 89, 95 und 99 gemeinsam als die eine Elektrode und der Führungsstab 28 als die andere Elektrode angesehen werden können. Die beiden Elektroden sind voneinander elektrisch getrennt, wenn kein Münzenlagefehler vorhanden ist, so daß kein Strom durch den Detektor 630 fließt. Der Alarmkreis 601 wird dann nicht getriggert.
Ist jedoch ein Münzenlagefehler vorhanden, dann fallen die falsch angeordneten Münzen zwischen die Wickelrollen 20 bis 22 und geben so Kontakt mit wenigstens einer der Wickelführungen 89* 95 und 99· Als Folge davon werden die beiden genannten Elektroden elektrisch miteinander über die falsch lie-
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genden Münzen verbunden, so daß dann durch den Detektor J>6 Strom fließen kann. Ein Ausgangssignal W, das den MUnzenlagefehler anzeigt, wird von dem Münzenfehlerdetektor 6j5O erzeugt.
Das Ausgangssignal W wird an den Alarmkreis 601 für die bereits früher genannten Zwecke weitergeleitet, Da dann der Betrieb des Munzenwickelmechanismus 4 und des angrenzenden Mechanismus unterbrochen wird, wie oben dargelegt, kann der Bedienungsmann von Hand die falsch liegenden Münzen aus dem MUnzeneinwickelmechanismus entfernen, um eine mögliche Beschädi- " gung der Wickelrollen 20 bis 22 und der an sie angrenzenden Teile zu vermeiden. Der Betrieb des Munzenwickelmechanismus 4 usw. kann unmittelbar nach Entfernen der falsch liegenden Münzen wieder aufgenommen werden.
Da wegen der Gestaltung und des Aufbaus in Fig. H-O die MUnzenführungen 89, 95 und 99 in Kombination als eine der Elektroden verwendet werden, die nötig sind für das Feststellen des Münzenlage fehl ers, können diese Elektroden steips in. der günstigsten Stellung in bezug auf den MUnzenstapel sein, der von dem Führungsstab 28 getragen wird, denn die Münzenführungen werden von ihren zugehörigen Wickelrollen 20 bis 22 in den Zwisohenstellungen gehalten, die automatisch entsprechend dem Durchmesser der zu verpackenden Münzen eingestellt aind.
Während die Wiekelführungen 89> 95 und 99 gänzlich aus elektrisch leitendem Material bestehen, damit sie als eine der
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Elektroden in der Anordnung nach Fig. 4o dienen können, ist es auch möglich, diese Wiekelführungen aus elektrisch isolierendem Material herzustellen und stattdessen Abschnitte aus leitendem Material vertikal anzubringen auf der Innenfläche der Teile der MUnzenführungen, die sich zwischen einander benachbarten Wickelrollen 20 bis 22 erstrecken, wie dies mit gestrichelten Linien in Pig. 4o angedeutet ist. Mit der Leistun^- zuführung 631 sind diese leitenden Abschnitte verbunden, so daß sie als eine der erforderlichen Elektroden für das Aufspüren eines Münzenlagefehlers dienen.
Fig. 4l stellt eine leichte Abwandlung der Anordnung nach Fig. 40 dar, worin ein elektrisch leitfähiges Teil 632 , das die Funktion der zweiten Elektrode für das Aufspüren eines Münzenlagefehlers übernehmen soll, ©n dem geflanschten oberen Ende 27 der FUhrungsstange 28 angebracht ist. Auf diese Weise kann die FUhrungsstange 28 selbst aus isolierendem Werkstoff hergestellt sein.und braucht nicht vollkommen aus elektrisch leitendem Material bestehen, wie dies Fig. 40 zeigt.
8. Einwickelpapierzuführfehler
Der EinwickelpapierzufUhrfehler ist ein Fehler, der am Einwickelpapierstreifen auftritt, welcher von dem Zuführmechanismus 7 zum Münzeneinwickelmechanismus 4 in einer vorgeschriebenen Zeitspanne Einwickelpapier U»fert, um den MUnzenstapel im Münzenwickelmeehanismus einzuwickeln. Dieser Fehler
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. 2^25278
wird durch folgende Einrichtung festgestellt, die in der Fig. 42 dargestellt ist. Ein Steuerabschnitt 828 dient dazu, ein Zeitsteuersignal entsprechend dem Voranschreiten des MUnzeneinwickelns im Einwickelmechanismus 4 zu erzeugen. Dieses Zeitsteuersignal wird an einen. Detektorkreis 633 abgegeben, welcher dazu dient festzustellen, ob ein EinwickelpapierzufUhrsignal vom Schalter I5I (Pig. 21) erzeugt wird innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, die auf die Aufnahme eines Zeitsteuersignals im Steuerabschnitt 828 folgt. Wenn das EinwickelpapierzufUhrsignal auf dem Schalter I5I nicht innerhalb der bestimmten Zeit an den Detektorabschnitt 633 abgegeben wird, dann erzeugt der Detektorabschnitt ein Ausgangssignal, um damit den Alarmkreis 610 zu triggern. Es sei in die Erinnerung zurückgerufen, daß der Schalter I51 betätigt werden soll, wenn der Einwickelstreifen richtig vom Einwickelpapierzuführmechanismus 7 zum Münzeneinwickelmechanismus 4 läuft.
Allgemeine Arbeitsweise
Zum Einwickeln von Münzen mit Hilfe der Maschine aus Fig. 1 muß zuerst der Arbeitsausfallmechanismus 3 betätigt werden, um die Maschine auf den MünzeneinwiekelVorgang einzustellen. Der Drehknopf 820 wird dann in eine Winkelstellung ■ gestellt, die der Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen entspricht. Aus dem Schaubild der Fig. 25 ist ersichtlich, daß dadurch die Stellnocken 849, 857 und 852 in die .entsprechende Winkelstellung verdreht werden, wodurch der Abstand zwischen
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der Drehscheibe IJ und dem Wandelement 15, die Breite des MUnzenkanals 1.7 und die Höhe des endlosen Gurtes 18 über dem Münzenkanal 17 entsprechend Durchmesser und Dicke der ausgewählten Münzen einges-tellt werden.
Eine Anzahl von Münzen der einzuwickelnden Wertigkeit wird nun in den Trichter 11 eingeworfen, wie dies Fig. 1 am deutlichsten erkennen läßt. Die Münzen werden dann vom endlosen Gurt 12 auf die Drehscheibe IJ geleitet, und da die Drehscheibe mit einer bestimmten Geschwindigkeit umläuft, werden die Münzen in einer sauberen Reihenfolge am Umfang der Scheibe angeordnet. Da der Abstand zwischen der Drehscheibe IJ und dem Wandelement 15 bereits auf die Dicke der ausgewählten Münzen eingestellt ist, wie dies oben erläutert wurde, wer*-den Münzen, die zu zweit aufeinanderliegen, automatisch von der darunterliegenden Münze abgestreift, wenn die Drehscheibe die öffnung mit einstellbarer Weite 16 am Eingangsende des MUnzenkanals 17 erreichen, so daß sie diesen nur eine nach der anderen betreten.
Die Breite der öffnung 16, die durch die feststehende. .Führung 184 und die bewegliche Führung 185 (Fig. 2) gebildet wird, ist ebenfalls bereits auf den Durchmesser der auswählten Münzen eingestellt, denn die bewegliche Führung 184 bewegt sich in Stufen mit dem beweglichen Element I86, welches eines der Seitenbegrenzungen des Kanals 17 bildet. Dieses bewegliche Element wird durch den Steuernocken 857 in bezug zum feststehenden Element verschoben, welches die andere Seitenkante des
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Kanals darstellt.. Die Münzen werden deshalb glatt in den Kanal
17 über dessen öffnung 16 hineingeleitet und auf sein Ende zu durch Reibungskontakte des darüber befindlichen endlosen Gurts
18 transportiert. Die Münzen mit einem kleineren Durchmesser als dem der ausgewählten Münzen werden, sofern überhaupt welche bis dorthin gelangen, automatisch durch im Münzenkanal I7 vorhandene, nicht gezeigte Hilfsmittel ausgesondert.
Wie in Fig. 4 dargestellt, dreht jede Münze, die aus dem Austrittsende des Kanals 17 herauskommt, das gezahnte Zählrad 19 des Münzenzählmechanismus ΙβΟ um einen feststehenden
Da -
Winkel, die Anzahl der Münzen, die in einen einzigen Wickel einzuwickeln sind, vom Zählmechanismus I60 gezählt wird, wird das Zählrad I9 an der Weiterdrehung durch einen Zahn 175 gehindert, der in eines der beiden diametral gegenüberliegenden Löcher I67 im Zahnrad I65 eingreift, so daß keine Münzen mehr den Ausgang des Münzenkanals 17 verlassen können.
Die aus dem Ausgang des Münzenkanals in .oben -beschrie- ■ bener Weise herausgetretenen Münzen werden unmittelbar durch einen Schüttkanal 306 des Arbeitsausfallmechanismus 3 {Fig. 6) geleitet und gelangen aufgrund ihrer Schwere in den Stapelzylinder 200 des MUnzenstapelmechanismus 2 in Fig. 7. Da dem Sta* pelzylinder 200 durch nichtdargestellte Mittel Vibrationsschwingungen erteilt werden, werden die Münzen automatisch darin ordentlich eine auf die andere aufgestapelt in horizontaler Stellung der Münzen.
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Da die Plattenelemente 250a, 250b des Verschlusses 250 (Fig. 1) gleichzeitig voneinander weg bewegt werden, um die Bodenseite des Stapelzylinders 200 zu öffnen, ruht der Stapel von Münzen auf dem Planschende 27 der Führungsstange (Fig. 10 und 23) und wieder, dadurch abwärts in die Mittelstellung zwischen den Wickelrollen 20 bis 22 des Münzeneinwickelmechanismus 4 getragen (Fig. 10). Wie bereits in Verbindung mit Fig. 25 erläutert, wird die Umlaufgeschwindigkeit der Wickelrollen 20 bis 22 entsprechend dem Durchmesser der Münzen über einen Geschwindigkeitswechselmechanismus 839 eingestellt mit Hilfe der Nockenscheiben 863 bis 865, die auf der Drehwelle 827 sitzen. Da außerdem die Nockenscheibe 137, die auf der Welle 139 (Fig. 10) befestigt ist, sich um einen bestimmten Winkel dreht, ist die Welle 127 vertikal entlang der Welle 48 durch den Arm 141 verschoben, so daß der Arm 144 entsprechend vom anderen Arm 149 weg oder auf diesen zu bewegt wurde, um den Abstand zwischen den beiden Halthaken 23 und 24 auf die Gesamthöhe des Münzenstapels, der eingewickelt wird, einzustellen.
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Mit Bezug auf die Fig. 10 wird der Steuernocken 40, der auf der Welle 38 sitzt, um ein bestimmtes Winkelstück durch den Drehknopf 820 über.Zwischenzahnräder 37 und 38 gedreht. Wie jedoch auch aus der Fig. 11 ersichtlich ist, liegt nun die Nockenabtastrolle 55 am Arm 41 an der Zunge 53 des Steuernockens 50 an, wobei diese Zunge dafür sorgt, daß die Wickelrollen 20 bis 22 zueinander den größtmöglichen Abstand einnehmen. Die Nockenabtastrolle 54 am Hebel 45 wird dann durch die Schraubenzugfeder 44 gegen die Bogenkante 52 des Steuernockens 49 gedrückt, welche Kante dazu dient, die Einwickelrollen in die Zwischenstellungen zu verlagern, doch wird die Abtastrolle 46 am anderen Ende des Hebels 45 außer Berührung mit; dem Steuernocken 40 gehalten.
Bei dem im vorherigen Abschnitt beschriebenen Zustand liegen die Wickelrollen 20 bis 22 in der weitest entfernten Stellung zueinander, und sämtliche Wiekelführungen nehmen ihre Ruhestellung ein. Die Wickelführungen 94 und 95, die an den Armen 98 und 99 bzw. den Armen 8l und 82 gehalten werden, liegen in derselben Stellung wie die Wickelpapierrollen 20 und 22. Die Wickelführung 89 ist solange einwärts gerichtet, wie die Rolle 114 und der Arm 111 außer Berührung mit dem Sektorzahnrad 91 gehalten werden, da dieses Sektorzahnrad durch eine Schraubenzugfeder 92c(Siehe Fig. 10) vorgespannt ist. Die
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Wiokelführung 99 ist auswärts so weit gerichtet, wie die Arme 70 und 71 in der am weitesten nach außen liegenden Stellung stehen, da das Sektorzahnrad 104 festgehalten wird. Die Wickelführung 107, die mit den Armen 70 und 71 verbunden ist, wird ebenfalls in der unteren Zahnradstellung gehalten.
Beim Drehen der Welle 48 jedoch verläßt die Abtastrolle 55 am Arm 4l die Zungen 5j5 am Steuernocken 50, während die Abtastrolle 54 am Hebel 45 auf der bogenförmigen Kante 42 der Steuerscheibe 49 entlangläuft. Der Hebel 45 wird dann weiter durch die Feder 47 gedrückt, bis seine Nockenabtastrolle 46 den Umfang der Steuerscheibe 40 an seinem vorgeschriebenen Punkt berührt, wodurch der Arm 41 eine Winkelverschwenkung durchmacht, die durch den Schwenkwinkel des Hebels 45 bestimmt ist. Der Arm 42 und das Sektorzahnrad 4^, das fest auf der Welle 38 sitzt werden in gleicher Weise durch eine Konstantspannungsfeder 47 um.einen entsprechende! Winkel in Drehung versetzt. Diese Verdrehung des Arms 42 um die Achse 38 hat eine Drehung der Welle 68 zur Folge um einen entsprechenden Winkel, wozu der Lenker 68 und der Arm 69 herangezogen werden, so daß das Armpaar 70 und 71, das auf der Welle 68 festmontiert ist, sich entsprechend dreht und dabei die Wickelrolle 21 einen Schritt näher zur Mittelachse zwischen den auf den Ecken eines Dreiecks angeordneten Wickelrollen
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bis 22 verschwenkt.
Da der Zahnradsektor 104 unbeweglich gehalten wird, wie oben bereits ausgeführt, ergibt das Drehen der Arme
70 und 71 gleichzeitig ein Verdrehen des Zahnrades 94 über das Zahnrad 103 in einer solchen Richtung, daß die Wickelführung 99 sich auf die Mittelachse zwischen den Wickelrollen 20 bis 22 zu bewegt. Das Plattenelement 106, das von der Welle 1Ö6 getragen wird und sich durch das Armpaar 70 und
71 hindurch erstreckt, wird ebenfalls gedreht, so daß die Wickelführung 107,- die fest an einer der Seitenkanten des Plattenelementes 106 angebracht ist, sich in Richtung auf die Mittelachse zwischen den Wickelrollen 20 und 22 zu bewegt. Die Drehung der Welle 38 wird außerdem über die miteinander kämmenden Zahnradsektoren 43 und 57 auf die Welle 56 weitergeleitet, was zur Folge hat, daß die Wickelrolle 20 einen Schritt näher an die Mittelachse zwischen den Wickelrollen 20 bis 22 gerückt wird durch das Armpaar 58,59» das an der Welle 56 festsitzt. Die Wickelführung 94 schwenkt mit den Armen 58,59* und die Wickelführung 89 schwenkt ebenfalls mit den Armen 58 und 59 auf die Mittelachse zu, ohne daß der Zahnsektor 91 und das Zahnrad 87 darauf einen Einfluß haben, da die Welle 62 an einem Ende des bogenförmigen Schlitzes 93 des Zahnsektors zurückgehalten wird.
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Außerdem wird die' Drehung der Welle 56 auf die Welle 79 über den Arm 60, den Lenker 78 und den Arm 80 übertragen, so daß das Armpaar 8l und 82, das auf der Welle 79 festsitzt, die Wickelrolle 22 ebenfalls einen Schritt näher an die Mittelachse zwischen den Wickelrollen heranrückt. Die Wickelführung 95» die von den Armen 8l und 82 getragen wird, bewegt sich in derselben Richtung mit der Wickelrolle 22.
Es sei noch festgehalten, daß das die Abstände der Wickelrollen 20 bis 22, welche auf die genannte Weise in Richtung auf die Mittelachse zwischen sich gerückt werden, bestimmt ist durch die Arbeitswinkelstellung des Steuernockens 140 mit gestuftem Umfang, gegen den die Abtastrolle 46 am Hebel 45 in der beschriebenen Weise gedrückt wird. Wenn sämtliche Wickelrollen 20 bis 22 und Wickelführungen 89,94,95,99 und 107 auf diese Weise einen Schritt näher zu ihren Mittelstellungen bewegt wurden, bestimmt durch den Durchmesser der einzuwickelnden Münzen, dann hebt sich die Pührungsstange 28 in eine Stellung unmittelbar unterhalb des Bodens des Stapelzylinders 200, wobei sie mit der Mittelachse zwischen den Wickelrollen fluchtet.
Da die Platten 250a und 250b des Abschlusses 250 (Fig. 1) gleichzeitig voneinander abgerückt werden mit Hilfe des Antriebsmechanismus 9 über das Hebelsystem 251, werden die Münzen aus-
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gewählter Wertigkeit, die in einem sauberen Stapel innerhalb des Stapelzylinders 200 abgelagert- sind, durch die Schwerkraft auf die Pührungsstange 28 abgesetzt, die dann abgesenkt wird, um den Münzenstapel in die Mittelstellung zwischen die Wickelrollen 20 bis 22 zu bringen.
Da die Welle 48 in konstanter Drehung ist, wälzt sich die Abtastrolle 54 am Hebel 45 auf dem Bogenrand 51 des Steuernockens 49 ab, wobei die Kante so gestärkt ist, daß die Wickelrollen 20 bis 22 dann in eine Stellung gerückt werden, in der sie den geringstmöglichen Abstand voneinander haben, sobald der Münzenstapel in die Mittelstellung zwischen den Wickelrollen in der vorstehend beschriebenen Weise gebracht worden ist; Die Wickelrollen 20 bis 22 werden dann veranlaßt, noch weiter in Richtung auf die Mittelachse zwischen sich zu schwenken, was in der oben beschriebenen Weise geschieht, bis sie mit dem Münzenstapel in Berührung kommen. Die Wickelführungen 89,9^» 95,99 und 107 bewegen sich ebenfalls in Richtung auf den Münzenstapel zu, der zwischen den Wechselrollen gehalten wird. Es sei erwähnt, daß die Bewegung der Wiekelführungen in ihre Arbeltsstellungen ebenfalls nach dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen reguliert wird. Haben die Münzen also einen relativ großen Durchmesser, dann wird durch die Wiekelführungen 89,94,95,99 und 107 ein Signal umgebender Kreis gebildet, wenn
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sie sich in der Fig. 12 gezeigten Arbeitsstellung : befinden, während bei Münzen relativ kleinen Durchmessers der signalumgebende Kreis lediglich von den Wickelführungen 89,95 und 99 in deren Arbeitsstellungen gebildet wird.
Sobald der Münzenstapel mit Reibungsberührung am Umfang mit den Wickelrollen 20 bis 22 in der richtigen Weise gehalten wird, wird der zweite Motor M2 mit einer Umlaufgeschwindigkeit in Drehung versetzt, die dem Münzendurchmesser der zu verpacken den Münzen angemessen ist. Die Drehung des Motors M2 wird auf die Wickelrolle 20 des Zahnrads 6l und des Ritzel 65 übertragen wie auch auf die Wickelrolle 21 über die Zähnräder 72,77 und 75. Der Münzenstapel wird auf diese Weise durch.Reibung an seinem Umfang von den Wickelrollen 20 bis 22 in Drehung versetzt.
Aus den Fig. l6 und 21 ist zu erkennen, daß der Wickelpapierstreifen, der von der Rolle 5 durch die Zuführrollen 730 und 731 oder die Rollen 127,128 zugeführt wird, mit seinem vorderen Ende zwischen die Antriebsrolle 31 und die leer laufen de Rolle 32 der Wickelpapierzugvorrichtung 126 vom vorhergehenden MünzeneinwickelVorgang noch eingespannt ist. Während die Drehung des zweiten Motors M2 auf die Wickelrollen 20 und 21 in der vorstehend genannten Weise übertragen wird, wird der
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Elektromagnet 125 erregt, wodurch die leerlaufende Rolle 32 in reibflüssigem Kontakt mit dem Umfang der Antriebsrolle 31 über die Arme 121,122 geschwenkt wird. Der Wickelpapierstreifen wird dann durch Reibung vorwärts bewegt, und aufgrund des Zuges, der so auf den Wickelpapierstreifen ausgeübt wird, wird die Fühlerplatte 145 gegen die Kraft der Feder 150 gedrückt, wodurch der Schalter 151 betätigt wird, so daß die Drehung der Welle l48 andauert, wodurch der Munzeneinwickelvorgang fortgesetzt wird. Wenn der Wickelpapierstreifen durch die Streifenzugvorrichtung 126 gezogen wird, wird er durch die Schneidklinge 133 oder 733 in gewünschter Länge abgeschnitten. Das Wickelpapierstreifenstück, das auf diese Weise vom übrigen Teil des kontinuierlichen Streifens abgeschnitten worden ist, wird dann mit seinem vorderen Ende zwischen den umlaufenden MUnzenstapel und eine der Wickelrollen 20 bis 22 eingezogen und anschließend um den Münzenstapel herumgewickelt, der sich dabei fortlaufend dreht.
Nachdem der Einwickelpapierstreifen um den MUnzenstapel herumgewickelt worden ist, gelangt die Abtastrolle II3 am t-förmigen Arm 111 auf den Umfangsabschnitt 110 der Wickelführungssteuers ehe ibe 108, durch den die Wiekelführungen 89 und 107 in ihre ausgeschwenkte Ruhestellung bewegt werden. Durch die daraus sich ergebende Drehung des t-förmigen Arms 111 um die Welle 82 bewirkt die Rolle 114, die ebenfalls an dem Arm
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befestigt ist, daß sich der Zahnradsektor 91 gegen die Kraft der Zugfeder 92 verdreht. Dadurch läßt das Zahnrad 87, das mit dem Zahnsektor 91 im Eingriff ist, die Wickelführung 89 sich vom MUnzenstapel C hinwegbewegen, wie dies durch Strichpunktierte Linien in Fig. 12 angedeutet ist.
Das Abschwenken des t-förmigen Arms 111 um die Welle 82 wird außerdem über die Lenker 115,117 und II8 auf das Plattenelement 106 übertragen, wodurch dieses sich um die Welle 105 in derartiger Richtung verschwenkt, daß die Wickelführung 107, die auf der Welle 105 sitzt, vom Münzenstapel C abgerückt wird, was ebenfalls in der Fig. 12 strichpunktiert angedeutet ist.
Während nun das Einwickelpapierstuck um den Umfang des Münzenstapels gewickelt ist und die Wiekelführungen 89 und 107 in die Zurückgezogenen oder zurückgeklappten Stellungen gelangt sind, fällt der Abtaststift 1^2, der vom beweglichen Element 131 absteht, in die Ausnehmung am Umfang des Steuernockens 126, der fest auf der sich mit konstanter Geschwindigkeit drehenden Welle 48 sitzt, was unter dem Einfluß der Zugfeder 135 geschieht. Durch das sich daraus ergebende Verdrehen des beweglichen Elements 131 um .die Welle 129 drehen sich auch zugleich die Arme 144 und 155 zusammen mit der Welle 129* wo-
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durch die darin befindlichen Halthaken 23 und 24 zwischen die Wickelrollen 20 bis 22 gebracht werden. Da die Abtastrollen 149 und 150, die auf den Armen 144 und 145 befestigt sind, gegen die oberseitige bzw. unterseitige Kante der Steuerscheiben 135 und 134 anliegen, und da die Arme 144 und l45 durch die Feder 148 aufeinander zu gezogen werden, halten die Halthaken die losen Seitenränder des Wickelpapierstreifens einwärts über die.beiden Enden des MUnzenstapels, der weiterhin in Drehung gehalten wird.
Nachdem der MUnzenstapel auf die beschriebene Weise eingewickelt worden ist, drehen sich die Steuernocken 127 und 128 zusammen mit der Welle 48 weiter, wodurch die Arme 144 und 145 und mit ihnen zusammen die Falthaken 23 und 24 sich wieder voneinander entfernen. Danach kommt der Abtaststift 132 an dem beweglichen Element 131 wieder in Berührung mit dem Steuernocken 126, wodurch das bewegliche Element 131 sich um die Welle 129 gegen die Kraft der Zugfeder 133 dreht, so daß die Falthaken 23 und 24 lh ihre Ausgangsstellung zurückkehren .
Die Steuernocken 49 und 50 drehen sich mit der Weile v/eiter, bis die Abtastrolle 54 am Hebel 45 erneut auf der Bogen kante 52 der Steuerscheibe 49 entlangläuft, während die Abtast-
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-JIJHr
rolle 45 am AqP 4l auf der Zunge 53 des Steuernockens 50 entlangläuft. Dadurch bewegen sich auch die Wickelrollen 20 bis 22 in ihre am weitesten voneinander entfernte Stellung, so daß der MUnzenstapel freigegeben wird und durch sein Gewicht auf eine darunter befindliche Rutsche fällt, durch die er aus der Maschine herausgelangt. Die Drehung der Welle 48 wird fortgesetzt, bis die Abtastrolle 55 am Arm 4l vollständig auf die Zunge 53 des Steuernockens 50 gelangt ist, so daß dann die Wickelrolle^ 20 bis 22, die Wickelführungen 89,94, 95,99 und 107 und die Palthaken 23 und 24 sämtlich* in ihre Ausgangsstellungen zurückgekehrt sind. Der zweite Motor M2 wird dann abgeschaltet, so daß er auf den nächsten Arbeitszyklus für ein erneutes Zusammenstellen und Einwickeln eines Münzenstapels bereit ist.
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Claims (6)

• AAS PATE NT ANSPRÜCHE
1.j Münzeneinwickelmaschine, mit der eine bestimmte An-
ahl von Münzen derselben Wertigkeit in einem sauberen Stapel eingewickelt wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
(A) eine Zuführeinrichtung, durch die jede vorgewählte Anzahl von Münzen derselben Wertigkeit nacheinander in die Maschine eingegeben wird, welche sich aus nachfolgenden Teilen zusammensetzt:
(1) eine Drehscheibe zur Aufnahme einer ungeordneten Anzahl von einzuwickelnden Münzen;
(2) einen Münzenkanal, der sich im wesentlichen radial auswärts von der Drehscheibe derart erstreckt, daß die Münzen
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, die sich auf der Drehscheibe befinden, durch Zentrifugalwirkung eine nach der anderen in den Miinzenkanal hineingefördert werden, wobei die Breite des Münzenkanals dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen entsprechend einstellbar ist;
(3) eine Fördereinrichtung zum Fördern der Münzen durch den Münzenkanal, deren Lage relativ zum Münzenkanal entsprechend der Dicke der einzuwickelnden Münzen einstellbar ist;
eine Zählvorrichtung zum Zählen der Anzahl von Münzen, die aus dem Münzenkanal austritt, wobei die Zähleinrichtung den weiteren Münzenaustritt aus dem Münzenkanal unterbindet, sobald die vorgewählte Anzahl von Münzen gezählt wurde;
(B) einen Münzenstapelmechanismus nahe dem Austrittsende des Münzenkanals mit einem Stapelzylinder, in dem die vorgewählte Zahl von Münzen, die aus dem Münzenkanal herausgefördert wurde, zu einem sauberen Stapel zusammengeordnet wird, wobei der Innendurchmesser des Stapelzylinders entsprechend dem Durchmesser der einzuwickelnden Münzen einstellbar ist;
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(C) eine Münzeneinwickeleinrichtung, in der der Münzenstapel, der aus dem Münzenstapelmechanismus zugeführt wird, eingewickelt wird und der sich aus folgenden Teilen zusammensetzt:
(1) wenigstens drei Wickelrollen, die parallel und mit Abstand zueinander auf einem Kreisbogen angeordnet sind und die nach dem Hinführen des Münzenstapels aus der Stapeleinrichtung in eine bestimmte Lage zwischen den Rollen in Umfangs berührung mit dem Münzenstapel gebracht werden über Zwischenstellungen, die entsprechend dem Durchmesser der Münzen einstellbar variierbar sind, und
(2) Antriebsmittel, die wenigstens eine der Wickelrollen in Drehung versetzen und damit auch den in Reibungskontakt gehaltenen Münzenstapel, wobei die Umlaufgeschwindigkeit der treibenden Wickelrolle entsprechend dem MUnzendurchmesser einstellbar ist;
(D) Münzenführungen einschließlich einer Führungsstange, die zum Überführen des Münzenstapels aus der Stapelvorrichtung in die Stellung zwischen den Wickelrollen der Münzeneinwickelvorrichtung dienen;
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(E) eine Einwickelpapierstreifen-Zuführvorrichtung zur Abgabe eines Endes von Einwickelpapier an den Münzeneinwicke lmechanismus, der um den Umfang des MUnzenstapels gewickelt wird, während dieser mit den Wickelrollen in Reibungsverbindung ist, wobei die Größe des Papierstreifens einstellbar ist entsprechend dem Durchmesser und der Höhe des Münzenstapels;
(P) eine Falteinrichtung mit einem Ealthakenpaar zum Umfalten der Seitenkanten des Papierstreifens an den Stapelenden, nach-dem der Einwickelpapierstreifen um den Stapel gewickelt ist, wobei die Stellung wenigstens eines Falthakens relativ zum anderen entsprechend der Stapelhöhe einstellbar ist.
2. Münzeneinwickelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einstelleinrichtung, die vom Münzenauswahlelement betätigbar ist, welches von Hand zur Auswahl der Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen verstellt wird, wodurch die Breite des Münzenkanals, die Stellung des Förderers zum Münzenkanal, der Innendurchmesser des Stapelzylinders, die Zwischenstellung der Wickelrollen,; die Stellung der Falthaken zueinander, die Umlaufgeschwindigkeit der Wickelrollen und die Größe des Einwickelpapierendes automatisch und gleichzeitig entsprechend dem Durchmesser und der Dicke der Münzen der ausgewählten Wertigkeit
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eingestellt werden.
3. Münzeneinwickelmaschine zum Verpacken einer ausgewählten Anzahl von Münzen derselben Wertigkeit in einem sauberen Stapel, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale :
(A) eine MUnzenauswahleinrichtung, die von der Bedienungsperson von Hand auf jede gewünschte Münzenwertigkeit einstellbar ist, die in der Maschine eingewickelt werden soll,
(B) ' eine Münzenzähleinrichtung zum Zählen der Anzahl von Münzen, die in die Maschine eingegeben werden, wobei der Münzenzählmeehanismus nur die vorgewählte Anzahl von Münzen gleichzeitig in die Maschine hineinläßt,
(C) eine Münzenstapeleinrichtung zum Ausrichten der vorgewählten Zahl von Münzen in einen sauberen Stapel,
(D) eine MUnzeneinwicke!vorrichtung zum Einwickeln des Münzenstapels, der von der Stapelvorrichtung zugeführt wurde, mit einem Einwickelpapierstreifen,
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(E) wenigstens eine elektrische Energiequelle zum Antrieb der Münzenzähleinrichtung und der Münzeneinwickelvorrichtung,
(P) eine erste elektrische Einrichtung, die ein Ausgangssignal erzeugt, welches von der Wertigkeit der von der Münzenauswahleinrichtung ausgewählten Münzenwertigkeit abhängt,
(G) eine erste elektrisch^ betätigbare Kupplung, durch die die elektrische Energiequelle für die Drehenergie mit einer drehbaren Welle gekuppelt wird,
(H) eine zweite elektrische Einrichtung zur Erzeugung eines Ausgangswertes, der die Winkelstellung der Drehwelle angibt,
(I) einen Koinzidenzdetektorkreis, an den die Ausgangswerte von der ersten und der zweiten elektrischen Einrichtung abgegeben werden und der bei Übereinstimmung der Ausgangswerte vom ersten und zweiten elektrischen Kreis die erste Kupplungseinrichtung öffnet,
(J) eine zweite elektrisch betätigbare Kupplung, durch die die Drehenergie von der elektrischen Energiequelle zum Antrieb des MünzenZählmechanismus und des Münzeneinwickelmechanismus geleitet wird, wenn sie vom Ausgangswert des Koinzidenzdetektors
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betätigt wird;
(K) Steuernocken, die von der drehbaren Welle betätigt werden, um wenigstens einige der Arbeitsmittel der Münzenzählelnrichtung und der Münzeneinwickeleinrichtung auf. die Abmessungen der Münzen der ausgewählten Wertigkeit einzustellen.
4. Münzeneinwickelmaschine nach Anspruch J5* gekennzeichnet durch zweite Steuernockeneinrichtungen, die durch die Handbetätigung der Münzenausfalleinrichtung bedienbar sind zum Einstellen der übrigen Arbeitselemente des Münzenzähl- und Verpackungsmechanismus auf die Abmessungen der Münzen der ausgewählten Wertigkeit.
5. Münzenverpackungsmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einstelleinrichtungen, die durch ein Münzenausfallelement betätigbar sind, das von Hand verstellt wird, um die Wertigkeit der einzuwickelnden Münzen auszuwählen, wodurch bei Betätigung des Münzenauswahlelementes die Breite des Münzenkanals, die Stellung des Förderers in Bezug auf den Münzenkanal, der Innendurchmesser des Stapelzylinders, die Zwischenstellung wenigstens der einen Wickelrolle, die Stellung wenigstens des einen Falthakens relativ zum anderen Falthaken, die Umlaufgeschwindigkeit der wenigstens einen Wickelrolle, die Größe des Papierstreifenstückes und die Anzahl der in einem einzelnen Wickel eingeschlos-
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senen Münzen automatisch und gleichzeitig entsprechend Durchmesser und Dicke der Münzen der ausgewählten Wertigkeit und auch der Anzahl der in einem einzelnen Wickel enthaltenen Münzen eingestellt wird.
6. Münzenverpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteinrichtung ein Paar von Armen aufweist, welche die Palthaken tragen und die gleichzeitig schwenkbar sind, um die Falthaken zwischen einer unwirksamen Stellung und einer Arbeitsstellung zu verschwenken, und daß Trageinrichtungen für die Arme vorgesehen sind, wodurch wenigstens einer der Palthaken auf den anderen zu und von diesem weg bewegbar ist, während Steuermittel zum Einstellen des Abstands zwischen den Palthaken in der unwirksamen Stellung vorgesehen sind entsprechend der Wertigkeit und der Anzahl der in einem einzigen Wickel eingeschlossenen ^Münzen.
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DE2425278A 1973-05-25 1974-05-24 Münzenzähl- und -verpackungsmaschine Expired DE2425278C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5895273A JPS5632166B2 (de) 1973-05-25 1973-05-25
JP6497373A JPS5343352B2 (de) 1973-06-08 1973-06-08

Publications (3)

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