DE2425297C3 - Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern - Google Patents
Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von FässernInfo
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- DE2425297C3 DE2425297C3 DE2425297A DE2425297A DE2425297C3 DE 2425297 C3 DE2425297 C3 DE 2425297C3 DE 2425297 A DE2425297 A DE 2425297A DE 2425297 A DE2425297 A DE 2425297A DE 2425297 C3 DE2425297 C3 DE 2425297C3
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
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- B67C3/34—Devices for engaging filling-heads with filling-apertures
Landscapes
- Basic Packing Technique (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen vcn Fässern gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches.
Eine Einrichtung dieser Art ist aus der US-PS 33 765 bekannt. Obwohl die Einrichtung weitgehend
automatisiert ist, ist der Zeitablauf aller Vorgänge noch relativ lang und als besonderer Nachteil ist anzusehen,
daß hiermit nur Fässer abgefüllt werden können, bei denen am Umfang konzentrische Erhebungen vorhanden
sind, da der gesamte Ausrichtvorgang auf diese Ausführung abgestellt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Einrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein
kontinuierliches Abfüllen von Fässern beliebiger Konstruktion möglich ist, und zwar mit hohem Wirkungsgrad
und damit geringen Abfüllkostcn.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen Merkmale.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Unterlagen, die Ausführungsbeispiele zeigen, erläutert werden.
Dabei zeigt
Fig. I eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens (teilweise
aufgebrochen zur Darstellung der Konstruktion im Inneren);
Fig. 2(1) eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie A-A in F i g. 1;
Fig. 2(11) eine Schnittansicht der Vorrichtung nach Linie ß-ßin Fig. 1;
Fig. 2(111) eine teilweise geschnittene Seitenansicht
der in Fig. 2(1) und Fig. 2(11) gezeigten Teile in vergrößerter Darstellung;
Fig.3 eine teilweise aufgebrochene Frontansicht einer Kombination aus einem Drehtisch für die
Faßaufnahme und einem Einführgerät gemäß Fig. 1;
Fig.4 eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie C-Cin F i g. 3;
Fig.4 eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie C-Cin F i g. 3;
Fig.5 eine Ansicht der Vorrichtung in Pfeilrichiung
D-D in F i g. 3 in vergrößerter Darstellung;
Fig.6 eine teilweise geschnittene, vergrößerte in Ansicht des Teils £f, das in Fi g. 3 von einer gestrichelten
Linie umkreist ist;
Fig. 7 eine Ansicht der Vorrichtung in Pfeilrichiung F-Fin F i g. 5 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 8 eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie G-Gin F i g. 3;
Fig.9 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Einrichtung zur Drehung eines Fasses mit hoher Geschwindigkeit, um das Spundloch auszurichten;
Fig. 10 eine Frontansicht der Einrichtung zur Drehung eines Fasses (gemäß F i g. 9);
Fig. Il eine Seitenansicht der Einrichtung zur Drehung eines Fasses (gemäß F i g. 9);
Fig. 12 einen Schnitt durch die Einrichtung zur Drehung eines Fasses in vergrößerter Darstellung nach
Linie H-Hm Fi g. 9;
Fig. 13 eine Ansicht der wesentlichen, in Fig.9
dargestellten Teile;
Fig. 14 eine Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten
Einrichtung zur Drehung eines Fasses mit niedriger jo Geschwindigkeit in vergrößerter Darstellung;
Fig. 15(1) einen Schnitt durch eine Flüssigkeitsstandkontrolleinrichtung
in vergrößerter Darstellung;
Fig. 15(11) ein elektrisches Schaltbild zur Steuerung
der in Fig. 15(1) dargestellten Kontrolleinrichtung;
J5 Fig. 16 eine Seitenansicht der Einrichtung zur Regulierung der Einfülldüse;
J5 Fig. 16 eine Seitenansicht der Einrichtung zur Regulierung der Einfülldüse;
Fig. 17 eine Frontansicht der Einrichtung zur Regulierung der Einfülldüse (gemäß F i g. 16);
Fig. 18 eine Seitenansicht einer Einrichtung zum Verspunden von Fässern und
Fig. 19 eine Draufsicht auf die Einrichtung zum Verspunden der Fässer (gemäß F i g. 18).
In Fig. I ist schematisch eine automatische Faßabfüllvorrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung umfaßt kombinierte Faßaufnahmc-Drehtische
a. a", eine automatische Ausgabevorrichtung b für
leere Fässer (nachfolgend mit »Faß-Eingabegerät« bezeichnet) zur Weiterleitung eines leeren Fasses vom
kombinierten Faß-Aufnahmedrehtisch <■) zu einem Hauptdrehtisch c des Einfüllkörpers. Die Faß-Einfüllvorrichtung
umfaßt ferner eine gleichzeitig das Faß zentrierende, mit hoher Geschwindigkeit drehende
Faß-Dreheinheit c zur Einstellung der richtigen Einfüllage des Spundloches des leeren Fasses, eine mit
niedriger Geschwindigkeit drehende Faß-Drcheinheit c/,
um die Einführung einer Einfülldüse in das Spundloch zu ermöglichen, eine Verspundeinrichtung f, ein Beschikkungs-Förderband
g für leere Fässer, ein Förderband g' zum Abtransport der gefüllten Fässer, eine Aussloßeinbo
richtung b' (im folgenden mit »Faß-Ausgabegerät« bezeichnet), das im Gegensatz zu dem Faß-Eingabegerät,
welches ein leeres Faß h transportiert, ein gefülltes
Faß Λ' wegtransportiert, ein Stoßgerät k sowiie eine
Spund-Zufuhreinrichtung /.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf F i g. 2(1) in
der eine Schnittansirht des Einfüllkörpers nach Linie A-A in Fig. I dargestellt ist, die Speiseleitung für die
Flüssigkeit, d. h. für Whisky, und der Hauptdrehtisch
besehrieben.
Wie dargestellt, weist die Leitung ein Absiellventil I
auf, das auf ein von einem hier nicht dargestellten Schaltbrett aus gegebenes Signal hin geschlossen
werden kann, wenn die Einfülleinrichtung für längere =>
Zeh oder in einem Notfall, etwa bei einem Leck, außer Betrieb gesetzt werden muH. Ein Flüssigkeiiseinlaß ist
mit Γ bezeichnet. Ferner sind dargestellt ein Verbindungsstück
2, das einen Umwälzbehälier 3 mit einem stationären Rohr 10 der Leitung verbindet, flexible in
Schläuche 4, 4', ein Magnetventil 5, eine Einfülldüse 6 zur Einspeisung der Flüssigkeit, etwa von Whisky, in ein
leeres FaB h, ein Zylinder 7 zum Anheben und Senken des Mundstückes, eine der den Einfüllkörper drehbar
lagernden Rollen 8 sowie eine Schiene 9. ΐί
Der Einfüllkörper weist an seinem Drehzentrum ein zentrales Lager 11 auf, an ilem ein Arm 12 befestigt ist,
dessen freies Ende mit einem horizontal angeordneten Zylinder 13 verbunden ist und der einen vertikal
angeordneten Zylinder 14 mit einem Stößel 16 an dessen oberem Ende trägt. Wie besser aus den Fig. 2(11)
und (II!) zu ersehen ist, wirkt die Aniriebs-Zylindereinheit
für den Einfüllkörper in der Weise, daß der Zylinder
14 den Stößel 16 anhebt, bis letzterer mit einer an der Unterseite des Hauptdrehtisches c ausgebildeten
Bohrung 16' in Berührung kommt, so daß der Zylinder 13 den Drehtisch um einen vorher bestimmten Winkel,
etwa um 30°, dreht, wonach der Zylinder 14 den Stößel 16 wieder aus der Bohrung 16' nach unten zieht, so daß
sich Zylinder 13 in seine ursprüngliche Ausgangsstellung jo zurückziehen kann.
An der Unterseite des Hauptdrehtisches c sind mehrere derartige Bohrungen 16'ausgebildet, wobei die
Anzahl der Bohrungen in Abhängigkeit von dem gewünschten Drehwinkel ausgewählt ist. Ji
Zur Einbringung der erforderlichen Druckluft von außen ist eine Verbindungsleitung 15 durch das zentrale
Lager des Hauptdrehtisches geführt. Nach Abfüllung eines Fasses mit Whisky od. dgl. ersetzt ein Automatik-Ventil
17 die Flüssigkeit im Düsenkopf durch Luft.
Nachfolgend werden die miteinander kombinierten Einheiten, der Faß-Aufnahmedrchtisch a und das
Faß-Eingabegerät b. an Hand der Fig. J bis 8 beschrieben.
Gemäß den F i g. 3 und 4 weist der kombinierte Faß-Aufnahmedrehtisch a eine vom Drehzentrum an
seiner Unterseite mis nach unten gerichtete Drehwelle
18 auf und ist durch an der Welle angeordnete Lager 19, 19' gestützt. Auf halbem Wege zwischen den Lagern 19,
19' wirkt die Welle 18 mit einem Ringarm 20 zusammen, der über einen Stift 22 nv'. einem Zylinder 21 verbunden
ist, welcher wiederum an seinem anderen ende mit einem Ankerglicd am Maschinenrahmen verbunden ist.
Wenn der Druckzylinder 21 betätigt wird, bewegt sich sein Kolben vorwärts und rückwärts, um den Arm 20,
die Welle 18 und den Drehtisch a über den Stift 22 um einen gewünschten Winkel (d.h. um 30", wie in dem
Ausführungsbeispiel gezeigt) zu drehen.
Am Drehtisch a sind Stopper (Klötze) 23 und geneigte Schienen 24 angebracht, um die Aufnahme
eines Fasses zu ermöglichen (Fig. 5 und 7). Darüber hinaus ist, wie in F i g. 5 gezeigt, die Bühne des
Drehtisches a ausgeschnitten, um eine U-förmige Ausnehmung a'zu schaffen, die groß genug ist, darin das
Faß-Eingabegerät bauf- und ab/.iibewcgen.
Das Faß-Eingabegerät b weist Räder 25 auf, mit denen es auf Schienen 26 (Fig. b) rollen kann. Durch
Betätigung eines Zylinders 27 über einen Stift 28 und einen Kragarm 28' kann das Faß-Eingabegerat b nach
links und nach rechts roll2η, wie in F i g. 3 dargestellt.
Ein hebbarer Tisch 29 wird auf- und abbewegt, wobei er von Führungsgliedern 29' geführt is:. Wie in Fig.8
dargestellt, ist am auf- und abbewegbaren Tisch 29 über eine Zahnstange 32 und eine Tragstange 33 ein
Verbindungsstück 31 angebracht. Das Verbindungsstück 31 ist mit Hilfe eines Bolzens 35 mit einem am
Tisch 29 angeordneten Zylinder 34 verbunden, so daß es durch Betätigung des Druckzylinders 34 nach links oiler
nach rechts bewegt werden kann, wie in Fi g. J ge/cigt.
Ein anderes symmetrisch zum Verbindungsstück 31 angeordnetes Verbindungsstück 3Γ ist gleichfalls mit
einer Zahnstange 32' und einer Tragstange 33' versehen und ist mit dem Verbindungsstück 31 durch das
Zusammenwirken von Zahnstange 32' mit einem mit der Zahnstange 32 in Eingriff stehenden Zahnrad 36
wirksam verbunden.
An dem auf- und abbewegbaren Tisch 29 sind einige Rollen 37 drehbar befestigt.
Der Hauptdrehtisch e ist mit mehreren U-förmigen
radialen Ausnehmungen e'verseher,, die ein Faß-Eingabegerät
b aufnehmen können (Fig. 1). r.m Hauptdrehtisch
sind mehrere Faß-Tragrollen 38 angeordnet (in Sätzen von jeweils vier Rollen pro Ausnehmung hei der
hier beschriebenen Ausführungsform der Erfindung). Bei jeCi.ni Satz von vier Rollen 38 sind zwei Rollen mit
einem Bremssystem ausgerüstet, wie in F i g. 13 gezeigt, um darauf das freie Rollen des Fasses zu unterbinder;.
Die Fig. 9 bis 13 stellen die Faß-Dreheinheil c- zur
Einstellung der richtigen Einfiillage des Spundloches
dar. Wenn ein leeres Faß h auf den Faß-Tragrollen 38 aufgesetzt ist und wenn ein mit einem Verbindungsstück
40 verbundener Zylinder 39 betätigt wird, dann werden das Verbindungsstück 40 und das mit ihm über
Zahnstangen 41, 4Γ zusammenwirkende Verbindungsstück
40' von beiden Seiten gegen das Faß drücken. um es festzuhalten. Diese Vorrichtung ist ähnlich wie die
bereits im Zusammhang mit Fig. 8 beschriebene Vorrichtung beschaffen. Auf diese Weise ist ein im
Mittelteil des Fasses h vorgesehenes Spundloch 43 auf die Mitte der Abfüllvorrichtung ausgerichtet, womit
eine grobe Zentrierung erreicht ist.
Antriebsrollen 44, die an einer Welle 45' über einem Tisch 45 fest angebracht sind, werden von ehern Motor
46 über Zahnräder, eine Kette 46' und die Welle 45' angetrieben.
Ferner sind vorgesehen ein Gerätekasten 47. ein konventioneller Luftstrahlfühlcr 48 der Geräteeinheit
zur Einstellung der richtigen Spundlochstellung, ein Druckzylinder 49 zur Auf- und Abwärtsbewegung des
Tisches 45, Bremsb.tcken 50, eine angetriebene Rolle 51, die am Vorderende eines an der Welle 45' über dem
Tisch 45 schwenkbar gelagerten Treibarms 5Γ angebracht ;st, sowie bremslösende Rollen 52.
Die mit niedriger Geschwindigkeit drehende FaB-Dreheinheil
d und die damit verbundene Mundstück-Anhebevorrichtung wird nun unter Bezugnahme auf die
Fig. 14 bis 17 beschrieben.
Fig. 14 stellt eine Seitenansicht der Einheit t/dar mit
dem Mundstück 6, das sich nach unten zum auf dem Stütztisch liegenden Faß hin bewegt. Die strichpunktierten
Linien zeigen die Einheit in ihrer oberen Position mit dem sich frei und mit geringer Geschwindigkeit
drehenden Faß. Wie bereits dargestellt, dient der Druckzylinder 53 r^zu, einen Tisch 54 anzuheben, der
den Antrieb für die Drehung mit geringer Geschwindigkeit trägt. Der Tisch 54 ist an einer Führungsstangc 58
vertikal bewegbar gelagert. Über dem lisch 54
gelagerte Rollen 55 werden unter Zwischenschaltung einer Zahnstange 57. eine·- Zahnrades 58 und eines
Triebwerkes 58' von einem Druckzylinder 56 in Drehung versetzt.
Der lisch 54 kann sich nach oben bewegen, bis die
«ollen 55 mil ilen Fall-Tragrollen 38 in Berührung
kommen. Da die «ollen 55 unter Zwischenschaltung von Zahnstange 57. Zahnrad 58 sowie weiterer Zahnliäger
und einer Kette 58 von dem Druckzylinder 5h angetrieben werden, dreht sich das ("aß /ι über die
I ragrollen 38 mil niedriger Geschwindigkeit.
Malter 59 halten das I aß an beiden linden jeweils am
unteren «and fest. Andererseils isl das Mundstück 6 mit einem Stopper 60 zur Begrenzung tier Eintauchtiefe lies
Mundstücks in das laß versehen.
l'ig. 15 zeigt die l'lüssigkeits Niveau-Kontrolleinnihtung
der erfindungsgeniaßcn Einfüllvorrichtung. Sie
weist zusätzlich zu dem vertikal bewegbaren liinfüll
Mundstück β ein fest in diesem angeordnetes, darin
vertikal bewegbares Ausgleichrohr 61 auf. ferner das Magnetventil 5 zur Kin- oder Ausschaltung der
Flüssigkeitszufuhr, einen Vakuumerzeuger 62 zur Schaffung und Aufrechterhaltung eines konstanten
schwachen Vakuums (50— 100 mmAq). ein einen ma
gnetbelasteten Schwimmer 63 aufnehmendes und mit
dem Ausgleichrohr 61 über die Leitung M verbundenes
I iihmngsrohr 65. einen Wasserbehälter IS6. ein Nadelventil
67. einen Schaller 68 sowie einen elektrischen Skuerkreis 69. In l'ig. Ii isl eine der I lüssigkeitsaustrillsöffnungen
mit der Bezugsziffer 70 und eine Rolle an der Spitze des Mundstücks 6 mit 71 bezeichnet.
Die [Einrichtung zum Anheben des Mundstücks 6 w ird
insbesondere an Hand der Fig. Ib und 17 beschrieben.
Die Einrichtung umfaßt die «olle 71 am unteren finde
des Mundstücks 6. einen Schlitten 72 sowie obere und untere, am Schlitten 72 befestigte Lager 73, 73. Mit
Hilfe der oberen und unteren Lager 72, 72" ist der Schulten 72 an einer Stange 76 gleitbar gehalten, die
wiederum an dem Hauptdrehtisch c angebracht ist. Ferner ist der Schlitten 72 mit dem Druck/) linder 7 zum
Anheben und Absenken des Mundstücks 6 verbunden, uas Mundstück ti ist am oDcren und unteren t.agcr /i.
73 des Schlittens 72 über die entlang des Mundstücks 6 angebrachten .Stützglieder 6', 6" gelagert. Solange das
Stützglied 6' mit der Oberseite des oberen Lagers 73 in Kontakt ist. wird das Mundstück 6 auf- und abbewegt
durch V'ertikalbcwegung des Schlittens 72. Wenn jedoch
das obere Finde des Mundstücks 6 einmal das F-'aß h über die Rolle 71 an der Mundstückspitze berührt hat. wird
sich, das Mundstück 6 nicht mehr nach unten bewegen.
Wenn das Mundstück 6 einmal über dem Spundloch 43 des Fasses h angeordnet und durch das Spundloch
eingeführt ist, wird es infolge seines Eigengewichtes weiter in das Spundloch hineinfallen, bis der Stopper 60
die Außenfläche des Fasses berührt.
Am Mundstück 6 ist ein Betätigungsglied 74 derart befestigt, daß. während das untere Ende des Mundstücks
6 mit der Faßoberfläche in Kontakt ist. am Schlitten 72 angeordnete obere und untere Begrenzungsschalter 75,
75' jeweils mit dem Betätigungsglied 74 zusammenwirken, um abzutasten, daß das Mundstück auf dem Faß h
abgestützt ist und um den Druckzylinder 7 von weiterer Abwärtsbewegung abzuhalten. Wenn der Stopper 60
mit der Faßoberfläche dank des Eintauchens des Mundstückes 6 ir. das Faß in Berührung gekommen ist.
haben beide Begrenzungsschalter 75, 75' keinen Kontakt mehr mit dem Betätigungsglied 74. wobei sie
ertasten, daß das Mundstück 6 bereits in das Fall
eingetaucht ist.
\'Vnn auf den I all fragrollen 38 kein leeres I aß Ii
vorhanden isl. bewegt sich der Kolben des Mundstück-Hub/ylinders
7 zum linieren linde seines Hubes und drückt damit ein am Schlitten 72 befestigtes Glied 78 an
einen llubenile-ücgren/ungsschalter 77. um das Niehivorliandensein
des Fasses zu ertasten.
Die Fig. 18 und 19 /eigen die Einrichtung zum
Verspunden der Fasser. Die Einrichtung weist eine Hubvorrichtung 79 auf. die aus einem Hubmoior 80.
einem mil dem Motor 80 mittels einer Kupplungswelle 81 verbundenen llubschafl 83 sowie aus den lliibschaft
83 hallenden Lagern 82, 82' besieht. An dem llubschafl 83 ist. in der I lohe verstellbar, ein Kragarm 84 gelagert
Die Lager 82, 82 sind an einem mit der llubspindel 83
parallel verlaufenden «ahmen 85 befestigt.
Eine Tastcinriclitung 86 selzl sich zusammen aus
Stülzplatlcn 87. 87' am freien Ende des Kragarms 84.
aus einem vertikal gleilbaren, in Bohrungen der Platten 87, 87' geführten I aß-Fühlstab 88 und aus einem Sensor
/. Am oberen linde des Fiihlstiihcs 88 isl ein das
Durchfallen der Stange 88 verhindernder Flansch 89 vorgesehen.
Am bewegbaren Kragarm 84 isl ein V erspundelemenl (Hunger) f befesligt. das einen auf dem Kragarm 84
angeordneten Verspundmotor 90 umfaßt, ferner Rie
menschviben 91, 9Γ. einen endlosen Riemen 92. Lager
93. eine an den Lagern 93 drehbar gelagerte Querwclle
94. eine mit der yuervvelle 94 verkeilte Klinke 95 sowie
einen von der Klinke 95 auf iin.l abbewegbaren
lederhammer 96. Zur Anlieferung der Spunde wird ein
Spundzuführgerät / von bekannter Bauart verwendet. Der vertikal verlaufende «ahmen 85 trägt ferner einen
Druckzylinder 97. der wiederum über ein Zwischenglied 98. einen Bolzen 99 und ein Zwischenstück 100 an einem
an einer Seite des Kragarmes 84 angebrachten Arm 101 befestigt ist. Der Federhammer 96 wcisi einen Federsil/
102 und eine Feder 103 auf. die den Hammer nach unten
mit I lilfe des Silzcs vorspannt.
Bei der Anordnung /um Abladen der gefüllten Fässer sind das Faß-Ausgabegcräl b'. der kombinierte Faß-Äuinahmeiireniiscn .·/ iiiiu uus rüriii-ibuiiu ^i /m
Auslieferung der gefüllen lasser in der gleichen Weise konstruiert, wie die entsprechenden Teile der Zuführanordnung
für leere Fässer, mit der Ausnahme, daß sie in entgegengesetzter Richtung arbeiten.
F i g. 1 beinhaltet weiterhin einen Zeitplan für den Faßabfüllvorgang gemäß dem automatischen, kontinuierlichen
Verfahren der Erfindung. Es sind im ganzen zwölf Mundstücke (!Düsen) vorgesehen. wob~.i die
Abfüllvorrichtung den Füllvorgang an jeder Düsenstation innerhalb von 30 Sekunden vollenden soll. Da der
Abfüllkörper über einen Winkel von 30° in Intervallen von jeweils 30 Sekunden gedreht wird, ergibt sich, daß
die Maschine 120 Fässer in der Stunde automatisch abfüllen kann. Für Sachkundige sollte es offenkundig
sein, daß der Drehwinkel und die Zeitintervalle frei gewählt werden können, um die in einer bestimmten
Zeiteinheit abzufüllende Anzahl von Fässern vorherzubestimmen.
Der elektrische Steuerkreis für die ganze Vorrichtung
kann als bekannt vorausgesetzt werden, weshalb auf die Beschreibung desselben verzichtet wird.
Im folgenden wird der Arbeitsablauf mit der oben beschriebenen Vorrichtung gemäß der Erfindung
beschrieben, und zwar in der Reihenfolge der aufeinander folgenden Verfahrensschritte zur Einbrin-
gimg der leeren I asser, zur richtigen Anordnung des
Spundloches, zur Ijnfiihrnn^ des Mundstückes, zum
Abfüllen. Verspunden und zur Abgabe der gefüllten lasser.
Nachfolgend wird die Beschickung der leeren Fässer ί
h näher erläutert.
Die von dem Förderband ^ getragenen leeren Fässer
h weHcn nacheinandei auf den kombinierten FaU-Aufnahmediehtiseh
;/ übergesetzt. Wie in den I i g. 5 und 7
dargestellt, wird jedes Faß von Schienen 24 auf den Hi
Drehtisch ;/ geführt, bis es von den Stoppern (Klötzen)
25 angehalten wird. In der /wischen/cit. nachdem der
Drehtisch ,·) mit dem lall belegt worden ist. tritt der
Druckzylinder 21. wie in F i g. 4 dargestellt, in Aktion.
ii-ii den Drehtisch um einen gewünschten Drehwinkcl Θ r>
zu drehen, so daß die l'aßachse auf die Mitte der
Ahfülleinrichliing ausgerichtet ist (I ig. I).
Als nächstes rückt das Faß-Eingabegerät b in die
U-förmige Aussparimg ,;' des kombinierten Faß-Aufnahmedrehtisehes
,/ ein und stoppt unmittelbar unter dem Faß /). Der Druckzylinder 30 innerhalb des Gerätes
b drückt den Hubtisch 24 so weit nach oben, bis die Rollen 37 (in einem Satz von vier Stück in der
dargestellten Ausfiihrungsform) die untere !"lache des
Fasses berühren und dasselbe nach oben heben (F i g. 3). r>
Nach Aufnahme.des Fasses vom Drehtisch wird das Faß-Eingabegerät b durch Betätigung des über den
Holzen 28 und den Arm 28' wirkenden Druckzylinders 27 wieder nach rechts bewegt, wie aus I i g. 3 zu ersehen
ist. Das Gerät b wird zeitweise auf halbem Wege v<
zwi'rhcn dem Drehtisch und dem Finliillkörpcr
angehalten. Sobald der I laupidrehtisch i'des Einfüllkörpers seine Drehbewegung oder seine Drehung zu einem
Punkt, wo eine der Uförmigen Ausnehmungen (.-'zur
Aufnahme des Geräts b bereit ist. beendet hat. setzt sich r> die Bewegung des Geräts ft nach rechts fort, um das Faß
in den Tcilausschnitt i'des Finfüllkörpers zu transportieren.
Während der Bewegung des Geräts ft nach rechts, arbeitet der darin angeordnete Druckzylinder 34. wie
Fig. 3 zeigt, um das Verbindungsstück 31 und zu gleicher Zeh über die Zahnstange 32. das Zahnrad 36
uiiu uic
ja iim.li Ucts illiuctc VcI UtIIUuIIgS-
stück 31' zu bewegen. Auf diese Weise wird das Faß an seinen beiden F.nden gehalten und eine mittige
Anordnung des Fasses hergestellt, in dem der Mittelpunkt des Fasses (wo das Faß gewöhnlich
verspundet wird) an den axialen Mittelpunkt des Geräts ftangepaßi wird.
Nachdem das Gerät ft die Ausnehmung c' des Einfüllkörpers erreicht hat und in dieser Position
gestoppt wurde, bewegt sich der Kolben des Druckzylinders 30 nach unten, um auf diese Weise den Hubtisch
29 und damit auch die Rollen 37 nach unten abzusenken. Damit senkt sich auch das Faß h nach unten ab. bis es
sich mit seinem unteren Teil auf den Faß-Tragrollen 38 auf dem Hauptdrehtisch c des Einfüllkörpers abstützt,
wenn das Gerät ft von dem Faß befreit ist und sich nach links zu bewegen beginnt.
Im folgenden wird die Ausrichtung des Spundloches 43 des Fasses h beschrieben.
Wenn das Faß-Eingabegerät ft sich von der Ausnehmung e'des Einfüllkörpers wegbewegt hat und
das leere Faß Λ unbeweglich auf den Faß-Tragrollen 38 auf dem Einfüllkörper ruht, dreht sich der FJauptdrehtisch
c mit einem Winkel von 30° und stoppt, womit er
das Faß zur mit hoher Geschwindigkeit drehenden Faß-Dreheinheit c bringt, die mit einer Einrichtung zum
Ausrichten ties Spundloches ausgerüstet ist.
Dann hebt der in Fig. 10 dargestellte Druckzylinder
49 den den I lochgeschwindigkeitsantrieb tragenden Tisch 45 derart an. daß die daran befestigten
Antriebsrollen 44 die in I·' ig. 13 dargestellten Bremsen-Iriegelungsrollen
52 anheben. Dies hebt die Brcmsbakkcn 50 von den Faß-Tragrollcn 38 ab. wodurch die
Bremse gelöst wird. Zu gleicher Zeit wird die Drehung der Antriebsrollen 44 über die Faß-Tragrollen 38 auf das
leere Faß h übertragen. Durch das Lösen der Bremse infolge des Abhebens der Bremsschuhe 50 von ilen
Rollen 38 kann der Motor 46 in Erwiderung auf ein vom Schaltbrett ausgehendes Stoppsignal zu drehen beginnen.
Der Motor 46 isl vorzugsweise mit einer mechanischen oder hydraulischen Bremse ausgerüstet.
um das Faß in der Lage abzustoppen, in der sein Spundloch in geeigneter Weise ausgerichtet isl. Die
Treibrollen 44 drehen das I aß h unter Zwischenschaltung
der Faß-Tragrollen 38 (I i g. 9 und K)). Sobald das
laß zu drehen beginnt, wird es an seinen unteren
Rändern von den Verbindungsstücken 40, 40' gehalten, die von der gleichen Vorrichtung betätigt werden, wie
sie in Fig. K dargestellt isl. Das Faß Λ dreht mit einer
relativ hohen Geschwindigkeit, während sein Spundloch 43 in bezug auf die Einrichtung zum Ausrichten des
Spundloches 43 mittig ausgerüstet wird.
An dem Punkt, an dem das Spundloch 43 des Fasses /? die liefstmöglichc Lage erreicht hat. verändert sich der
Gegendruck im l.uftstrahlfühler 48 der in I ig. 12 dargestellten Einrichtung zum Ausrichten des Spundloches
43. Dieser Wechsel des Gegendruckes wird von einem im Gerätckasten 47 untergebrachten (nicht
dargestellten) Druckschalter ertastet, so daß der Motor 46 nach Ablauf einer vorherbestimmten Zeitspanne
gestoppt wird. Auf diese Weise stoppt das Faß h in einer Lage, in der die Spundlochachsc gegenüber der
Vertikalen einen Winkel von θ, aufweist (F i g. 12).
Nach dem Anhalten des lasses bew egt sich der Tisch 45 nach unten, womit das Faß unter Mitwirkung der
Bremseinrichtung automatisch in eine feste Lage auf dem Einfüllkörper gebracht wird. Die Rolle 51 ist an
dem Treibarm 5Γ angebracht, der wiederum schwenk-
Faßoberfläche und damit auch mit der Kontur des Fasses in Rollkontakt 7.11 halten, wenn das Faß dreht.
Der Luftstrahlfühler 48 ist im Bereich der Welle (Nabe) der Rolle 51 befestigt. Diese Anordnung gestattet es.
einen konstanten Abstand zwischen dem l.uftstrahlfühler 48 und der Faßoberfläche aufrecht zu erhalten,
unabhängig von irgendeiner Unregelmäßigkeit auf der Faßoberfläche (F ig. 12).
Wenn sich der Tisch 45 nach unten bewegt, wird der Hauptdrehtisch e um einen weiteren Winkel von 30°
gedreht, womit er das leere Faß h in die Position
oberhalb der mit geringer Geschwindigkeit drehenden Faß-Dreheinheit d bringt. Der in Fig. 14 dargestellte
Druckzylinder 53 hebt dann den den Antrieb zur Drehung des Fasses mit niedriger Geschwindigkeit
tragenden Tisch 54 an. Die Rollen 55 geben die Bremse an den Faß-Tragrollen 38 frei und ihre Drehkräfte
werden direkt auf das Faß übertragen. Währenddessen wird das Faß erneut an seinen unteren Randteilen von
den Haltern 59 umklammert, damit das Faß nicht eine außermittige Position einnehmen kann. Hier nimmt das
Spundloch 43 des Fasses stets einen Winkel Θ, gegenüber der Vertikalachse des Fasses ein. Daher muß
das Faß nun nur noch um einen Winkel von 180° — θι
gedreht werden. Das Faß wird mit einer relativ kleinen
Drehgeschwindigkeit unter Zwischenschaltung der Zahnstange 57, des Zahnrades 58, der Rollen 55 und
schließlich der Faß-Tragrollen 38 vom Druckzylinder 56 gedreht. Der Drehwinkel H1 kann durch justieren der
Zeitspanne zwischen dem Ausrichten des Spundloches und dem Stoppen des mit hoher Drehzahl rotierenden
lasses mit I IiTc eines Zeitschalters wie gewünscht
verändert werden. Die Drehgeschwindigkeit des Fasses ist derart festgesetzt, daß, wenn die Finfiilldüse 6 in das
Spundloch 43 hineinfällt, die Düse keinerlei linerwünschten Stößen 'nfolge der Massenkräfte des gerade
abgestoppten Fasses ausgesetzt ist.
Im folgenden wird die Einführung der Finfiilldüse 6 in
das FaIt /mäher erläutert.
Mit Hilfe des Druckzylinders 7 zum Anheben und r>
Absenken tier Finfiilldüse 6, wird der in den F: i g. 16 und
17 dargestellte Schlitten 72 nach unten bewegt. Gleichfalls wird die an dem oberen Lager 73
angebrachte Finfiilldüse 6 abgesenkt. Dies geschieht in
die Rolle an der Spitze der Finfiilldüse 6 mit dem Faß h in Berührung gekommen ist, stützt sie sich auf letzteres
auf und die Finfiilldüse 6 wird nicht weiter nach unten fallen, auch wenn der Schlitten 72 weiter nach unten
abgesenkt wird.
Nach Drehung des Fasses /) mit seinem Spundloch 43 in eine Lage unterhalb der Finfülldüse 6, fällt die
Finfülldüse 6 infolge ihrer Schwerkraft nach unten, bis der Stopper 60 gegen die Umrandung des Spundloches
stößt und die Finfülldüse 6 in einer konstanten «ι Eintauchtiefe hält. Die Eintauchtiefe kann durch
Verschieben der Lage oder Höhe des Stoppers 60 bezüglich der Finfülldüse 6 verstellt werden. Wenn die
Finfülldüse 6 in das Faß h durch das Spundloch 43 eingeführt worden ist, ist das an der Einfülldüse 6
angeordnete Betätigungsglied 74 außer Kontakt mit dem am Schlitten 72 angeordneten oberen und unteren
Bcgrenzungsschalter 75, 75'. wodurch die Einführung der Einfülldüse 6 in das Faß angezeigt ist.
Nachfolgend wird der Abfüllvorgang erläutert.
In dem in Fig. 15(1) dargestellten Zustand, wobei die
Fiinfülldüsc 6 im leeren Faß h angeordnet ist, ist das Magnetventil 5 geöffnet und die Flüssigkeit beginnt
durch das Ventil in das Faß zu fließen.
Der Hauptdrehtisch c wiederholt die 30 -Drehung in vorgegebenen Zeitintervallen und das Faß wird bis zu
einem vorher bestimmten Flüssigkeitsstand aufgefüllt, bevor es die in F i g. 1 dargestellte Abfüllzone β verläßt.
Wenn das Faß h bis zu einem vorher bestimmten Niveau (x in Fig. 15(1) bei dem der Flüssigkeitsstand ertastet
wird) aufgefüllt worden ist, zwingt der Vakuumerzeuger 62 die Flüssigkeit dazu, im Ausgleichsrohr61 bis zu einer
Flöhe von h\ mm aufzusteigen. Die Höhe h, der Flüssigkeitssäule kann frei verändert werden durch
Veränderung des Maßes des Vakuums, das von dem Vakuumerzeuger geschaffen wird oder durch Verstellung
der Öffnung des Nadelventils 67. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Dutzend
Einfülldüsen 6 vorgesehen, wobei in jedem von ihnen ein derartiges, einen sehr kleinen Durchmesser aufweisenden
Ausgleichsrohr 61 untergebracht ist. Das Vakuum wird durch die gleiche Anzahl von Nadelventilen 67 auf
die Einfülldüsen 6 verteilt. Aus diesem Grunde wird der Druck Pt zwischen dem Vakuumerzeuger 62 und den
einzelnen Nadelventilen 67 konstant gehalten, unabhängig davon, ob die eine oder andere Einfülldüse 6 ein
Flüssigkeitsniveau erreicht hat, das für ein Ertasten hoch genug ist oder nicht.
Das Kindringen der Flüssigkeit in das Atisgleichrohr
61 bis zu einer Höhe von /)i mm schafft im Rohr 64 ein
Vakuum P1. In dem mit dem Rohr 64 in Verbindung
stehenden Führungsrohr 64 herrscht ebenfalls ein Vakuum P1. Da das untere Teil des Führungsrohr 65 in
der Flüssigkeit eingetaucht ist. wird die Flüssigkeit in das Führungsrohr 65 hochgezogen, und zwar bis zu
einer Hohe von /?> mm proportional zum Vakuum P1.
Dann schließt der Magnetschwimmer 63 im Führungsrohr 65 magnetisch den Kontakt mit dem Schalter 68.
Dies wiederum erregt die Spule des Magnetventils 5, um das Ventil /u schließen und die Zuführung der
Flüssigkeit zu unterbinden.
Mit fortschreitender Drehung des Huuptdrchtisches c
erreicht die Finfülldüse 6 die Stelle ;■ in Fig. I. bei der
die Düse steigt. Diese Stelle ist so gewählt, daß die Vollendung des Abfüllvorgangs gewährleistet ' '..
ungeachtet jeder möglicherweise auftretenden Unregelmäßigkeit in der Größe der Fässer.
Wie in Fig. 18 dargestellt, wird die am Rahmen 85
gelagerte Hubvorrichtung 79 zusammen mit der an dem Hubschaft 83 angebrachten Verspundeinrichtung /"von
dem unter Kontrolle eines nicht dargestellten Zeitschaltgerätes stehenden Hubmotors 80 periodisch
gesenkt und angehoben. .Sollte an dieser Stelle kein Faß von der vorhergehenden Station vorhanden sein,
während die Verspundeinrichuing f sich nach unten senkt, würde ein unterer Fortsatz 84' am unteren Finde
des Kragarms 84 mit einem am unteren Finde des Rahmens 85 angeordneten Fühler ν zusammenwirken,
so daß das NichtVorhandensein ties Fasses ertasiet werden kann. Das Signal für das Nichtvorhandcnscin
des Fasses kehrt die Wirkung des I lubmotors 80 um und die Verspundeinrichtung Z1 wird automatisch angehoben
bis zu einem Punkt, wo ein anderer am oberen Finde des Rahmens 85 angebrachter Fühler y mit einem oberen
Fortsat/. 84" zusammenwirkt, um das Aufsteigen des Armes 84 zu ertasten. Daraufhin wird die Verspundeinrichtung
angehalten und für den nächsten Zyklus des VerspundVorganges fertiggemacht.
Wenn jedoch ein Faß von der vorhergehenden Station in Stellung gebracht worden ist. bewegt sich der
in den Löchern der am freien Fnde des Kragarms 84 befestigten Stützplatten 87, 87' gleitbar gelagerte
Faß-Fühlstab 88 mit der Verspundeinrichtung f nach unten. Nach Berührung mit der Faßoberfläche gleitet
der Faß-Fühlstab 88 in den Löchern der Stützplatten 87, 87' nach oben, wenn die Verspundeinrichtung ihre
Abwärtsbewegung fortsetzt. Wann die Spitze des Federhammers 96 die am besten geeignete Stelle zum
Verspunden erreicht, wird von dem an der Verspundeinrichtung /'angebrachten Fühler /durch sein Zusammenwirken
mit dem Flansch 89 an der Spitze des Faß-Fühlstabes 88 ertastet. Dann wird der Verspundmotor
90 gleichzeitig mit dem Stoppen des Hubmotors 80 gestartet. Dies gestattet es der mit der von einem
Riemen 92 angetriebenen Welle 94 verkeilten Klinke 95 mit dem Sitz 102 des Federhammers % zusammenzuwirken
und den Hammer 96 entgegen der Wirkung der Feder 103 anzuheben.
Folglich wird die Klinke 95 aus dem Eingriff mit dem Federsitz 102 nach oben gedreht. Der Hammer 96 fällt
infolge seines Eigengewichtes, verbunden mit der Wirkung der Feder 103 nach unten, um das Verspunden
zu erzielen. Der Spu.id zum Schließen des Spundloches eines jeden Fasses wird von einer Spund-Zuführvorrichtung
/ (Fig. 1) in üblicher Weise zugeführt. Es ist
möglich, die Verspundeinrichtung f leicht seitlich
entlang eines bogenförmigen Weges um den I lubschiift 8J herum zu bewegen durch einige seitwärts angeordnete
Vibrali-tnscinrichtungcn, um eine verbesserte Wirkung
beim Verspunden zu erreichen. r,
Nachfolgend wird der Abtransport der gefüllten Fässer beschrieben.
lecles verspundete Faß /i'wird von dem Einfüllkörpcr
mit Hilfe des Faß-Ausgabegerätes fe'zu dem kombinierten
Aufnahmedrehtisch ;i' für die gefüllten Fässer in
Iransportiert. Das Faß wird von dort schräg nach oben ausgestoßen mit Hilfe einer Siebeinrichtung k einer
Hebevorrichtung od. dgl., die mit dem Drehtisch ./'
verbunden ist. Das l-'aß wird auf das Förderband p'
gebracht und zur nächsten, nicht dargestellten Station r,
weitertransportiert.
Wenn die beulen kombinierten Faß-Aufnahmedrehtische
;). .(' fur die leeren bzw. vollen Fässer auf voneinander unabhängigen Waagen installiert sind, ist
rs für das Hpilicnun^snorsonal mri^lit'h dir Ctpwirhir /u in
vergleichen jiid aus der Differenz die tatsächlich in
jedes Faß eingefüllte FHissigkeitsmcnge zu ermitteln.
Wie oben bereits bischrieben, werden die leeren Fässer gemäß der Erfindung automatisch und kontinuierlich
zugeführt, ihre Spundlöcher werden automatisch ausgerichtet, unabhängig von jeglicher Unregelmäßigkeit
in der Faßgrößc, und die Einfülldüsen werden
automatisch in die Spundlöcher eingeführt. Die Einführung der F.infülldüse wird aromatisch abgeleistet
und die Fässer werden — ungeachtet jeglicher Variation in ihrer Kapazität — bis zu einem konstanten Niveau
aufgefüllt. Die gefüllten Fässer werden automatisch verspundet und kontinuierlich aus der Einfüllvorrichtung
heraustransporliert. Mit diesen erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß der hierfür
erforderliche menschliche Arbeitseinsatz praktisch auf Null reilu/iert wird, was es möglich macht, die
Abfüllkosten durch Einspiirting von Arbeiiskiä! en
stark zu senken. Der Gegenstand der Erfindung isi als Faß-Abfüllmaschine zum Abfüllen von Whisks, liier,
vorteilhaft verwendbar.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern, deren Spundloch am Umfang angeordnet ist, mit einem intermittierend bewegbaren Drehtisch mit Trägern für die Fässer, die an einer Aufgabestation zugeführt und an einer Abgabestation nach erfolgter Füllung abgegeben werden, einer Spundlochzentriereinrichtung mit einem LuftstrahKühler, mittels der das leere Faß durch Drehung um seine Achse zu einer Einfülleinrichtung ausgerichtet wird, wobei die Fässer bis zur Einwirkung des Luftstrahlfühlers auf das Spundloch schneller gedreht werden als nach dessen Einwirkung sowie einer an einem Ausleger angeordneten, einen Spundhammer aufweisenden Verspundeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger Tragrollen (38) aufweisen, daß die Spundlochzentriereinrichtung (c) unterhalb des Drehtisches (e) angeordnet ist und Antriebsrollen (44) mit den Tragrollen (38) in Berührung bringbar sind, durch die das Faß mit hoher Geschwindigkeit drehbar und mittels an den Faßrändern angreifenden Halterungen (40, 40') in Bezug auf die Einfülleinrichtung (6) mittig ausrichtbar ist, daß eine zweite Spundlochzentriereinrichtung (d) vorgesehen ist, mit Antriebsrollen (55), mittels derer das Spundloch durch Drehung des Fasses mit niedriger Geschwindigkeit zur Einfüllvorrichtung (6) zentrierbar ist, so daß diese unter dem Eigengewicht in das Spundloch einfällt und daß die Verspundeinrichtung (f) einen in einem horizontal schwenkbaren Ausleger (84) angeordneten federbelasteten Spuiidhammer(96) aufweist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=13084391
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