DE2425297C3 - Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern

Info

Publication number
DE2425297C3
DE2425297C3 DE2425297A DE2425297A DE2425297C3 DE 2425297 C3 DE2425297 C3 DE 2425297C3 DE 2425297 A DE2425297 A DE 2425297A DE 2425297 A DE2425297 A DE 2425297A DE 2425297 C3 DE2425297 C3 DE 2425297C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
bunghole
filling
barrels
turntable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2425297A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2425297A1 (de
DE2425297B2 (de
Inventor
Makoto Kamisaka
Kanji Kojima
Sadao Minato
Tatsuya Negoro
Yusho Okamoto
Toshio Shibata
Toshichika Uchikubo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Publication of DE2425297A1 publication Critical patent/DE2425297A1/de
Publication of DE2425297B2 publication Critical patent/DE2425297B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2425297C3 publication Critical patent/DE2425297C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/30Filling of barrels or casks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/30Filling of barrels or casks
    • B67C3/34Devices for engaging filling-heads with filling-apertures

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen vcn Fässern gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Eine Einrichtung dieser Art ist aus der US-PS 33 765 bekannt. Obwohl die Einrichtung weitgehend automatisiert ist, ist der Zeitablauf aller Vorgänge noch relativ lang und als besonderer Nachteil ist anzusehen, daß hiermit nur Fässer abgefüllt werden können, bei denen am Umfang konzentrische Erhebungen vorhanden sind, da der gesamte Ausrichtvorgang auf diese Ausführung abgestellt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Einrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein kontinuierliches Abfüllen von Fässern beliebiger Konstruktion möglich ist, und zwar mit hohem Wirkungsgrad und damit geringen Abfüllkostcn.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen Merkmale.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Unterlagen, die Ausführungsbeispiele zeigen, erläutert werden. Dabei zeigt
Fig. I eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens (teilweise aufgebrochen zur Darstellung der Konstruktion im Inneren);
Fig. 2(1) eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie A-A in F i g. 1;
Fig. 2(11) eine Schnittansicht der Vorrichtung nach Linie ß-ßin Fig. 1;
Fig. 2(111) eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 2(1) und Fig. 2(11) gezeigten Teile in vergrößerter Darstellung;
Fig.3 eine teilweise aufgebrochene Frontansicht einer Kombination aus einem Drehtisch für die Faßaufnahme und einem Einführgerät gemäß Fig. 1;
Fig.4 eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie C-Cin F i g. 3;
Fig.5 eine Ansicht der Vorrichtung in Pfeilrichiung D-D in F i g. 3 in vergrößerter Darstellung;
Fig.6 eine teilweise geschnittene, vergrößerte in Ansicht des Teils £f, das in Fi g. 3 von einer gestrichelten Linie umkreist ist;
Fig. 7 eine Ansicht der Vorrichtung in Pfeilrichiung F-Fin F i g. 5 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 8 eine Schnittansicht der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung nach Linie G-Gin F i g. 3;
Fig.9 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung zur Drehung eines Fasses mit hoher Geschwindigkeit, um das Spundloch auszurichten;
Fig. 10 eine Frontansicht der Einrichtung zur Drehung eines Fasses (gemäß F i g. 9);
Fig. Il eine Seitenansicht der Einrichtung zur Drehung eines Fasses (gemäß F i g. 9);
Fig. 12 einen Schnitt durch die Einrichtung zur Drehung eines Fasses in vergrößerter Darstellung nach Linie H-Hm Fi g. 9;
Fig. 13 eine Ansicht der wesentlichen, in Fig.9 dargestellten Teile;
Fig. 14 eine Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten Einrichtung zur Drehung eines Fasses mit niedriger jo Geschwindigkeit in vergrößerter Darstellung;
Fig. 15(1) einen Schnitt durch eine Flüssigkeitsstandkontrolleinrichtung in vergrößerter Darstellung;
Fig. 15(11) ein elektrisches Schaltbild zur Steuerung der in Fig. 15(1) dargestellten Kontrolleinrichtung;
J5 Fig. 16 eine Seitenansicht der Einrichtung zur Regulierung der Einfülldüse;
Fig. 17 eine Frontansicht der Einrichtung zur Regulierung der Einfülldüse (gemäß F i g. 16);
Fig. 18 eine Seitenansicht einer Einrichtung zum Verspunden von Fässern und
Fig. 19 eine Draufsicht auf die Einrichtung zum Verspunden der Fässer (gemäß F i g. 18).
In Fig. I ist schematisch eine automatische Faßabfüllvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung umfaßt kombinierte Faßaufnahmc-Drehtische a. a", eine automatische Ausgabevorrichtung b für leere Fässer (nachfolgend mit »Faß-Eingabegerät« bezeichnet) zur Weiterleitung eines leeren Fasses vom kombinierten Faß-Aufnahmedrehtisch <■) zu einem Hauptdrehtisch c des Einfüllkörpers. Die Faß-Einfüllvorrichtung umfaßt ferner eine gleichzeitig das Faß zentrierende, mit hoher Geschwindigkeit drehende Faß-Dreheinheit c zur Einstellung der richtigen Einfüllage des Spundloches des leeren Fasses, eine mit niedriger Geschwindigkeit drehende Faß-Drcheinheit c/, um die Einführung einer Einfülldüse in das Spundloch zu ermöglichen, eine Verspundeinrichtung f, ein Beschikkungs-Förderband g für leere Fässer, ein Förderband g' zum Abtransport der gefüllten Fässer, eine Aussloßeinbo richtung b' (im folgenden mit »Faß-Ausgabegerät« bezeichnet), das im Gegensatz zu dem Faß-Eingabegerät, welches ein leeres Faß h transportiert, ein gefülltes Faß Λ' wegtransportiert, ein Stoßgerät k sowiie eine Spund-Zufuhreinrichtung /.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf F i g. 2(1) in der eine Schnittansirht des Einfüllkörpers nach Linie A-A in Fig. I dargestellt ist, die Speiseleitung für die Flüssigkeit, d. h. für Whisky, und der Hauptdrehtisch
besehrieben.
Wie dargestellt, weist die Leitung ein Absiellventil I auf, das auf ein von einem hier nicht dargestellten Schaltbrett aus gegebenes Signal hin geschlossen werden kann, wenn die Einfülleinrichtung für längere => Zeh oder in einem Notfall, etwa bei einem Leck, außer Betrieb gesetzt werden muH. Ein Flüssigkeiiseinlaß ist mit Γ bezeichnet. Ferner sind dargestellt ein Verbindungsstück 2, das einen Umwälzbehälier 3 mit einem stationären Rohr 10 der Leitung verbindet, flexible in Schläuche 4, 4', ein Magnetventil 5, eine Einfülldüse 6 zur Einspeisung der Flüssigkeit, etwa von Whisky, in ein leeres FaB h, ein Zylinder 7 zum Anheben und Senken des Mundstückes, eine der den Einfüllkörper drehbar lagernden Rollen 8 sowie eine Schiene 9. ΐί
Der Einfüllkörper weist an seinem Drehzentrum ein zentrales Lager 11 auf, an ilem ein Arm 12 befestigt ist, dessen freies Ende mit einem horizontal angeordneten Zylinder 13 verbunden ist und der einen vertikal angeordneten Zylinder 14 mit einem Stößel 16 an dessen oberem Ende trägt. Wie besser aus den Fig. 2(11) und (II!) zu ersehen ist, wirkt die Aniriebs-Zylindereinheit für den Einfüllkörper in der Weise, daß der Zylinder 14 den Stößel 16 anhebt, bis letzterer mit einer an der Unterseite des Hauptdrehtisches c ausgebildeten Bohrung 16' in Berührung kommt, so daß der Zylinder 13 den Drehtisch um einen vorher bestimmten Winkel, etwa um 30°, dreht, wonach der Zylinder 14 den Stößel 16 wieder aus der Bohrung 16' nach unten zieht, so daß sich Zylinder 13 in seine ursprüngliche Ausgangsstellung jo zurückziehen kann.
An der Unterseite des Hauptdrehtisches c sind mehrere derartige Bohrungen 16'ausgebildet, wobei die Anzahl der Bohrungen in Abhängigkeit von dem gewünschten Drehwinkel ausgewählt ist. Ji
Zur Einbringung der erforderlichen Druckluft von außen ist eine Verbindungsleitung 15 durch das zentrale Lager des Hauptdrehtisches geführt. Nach Abfüllung eines Fasses mit Whisky od. dgl. ersetzt ein Automatik-Ventil 17 die Flüssigkeit im Düsenkopf durch Luft.
Nachfolgend werden die miteinander kombinierten Einheiten, der Faß-Aufnahmedrchtisch a und das Faß-Eingabegerät b. an Hand der Fig. J bis 8 beschrieben.
Gemäß den F i g. 3 und 4 weist der kombinierte Faß-Aufnahmedrehtisch a eine vom Drehzentrum an seiner Unterseite mis nach unten gerichtete Drehwelle 18 auf und ist durch an der Welle angeordnete Lager 19, 19' gestützt. Auf halbem Wege zwischen den Lagern 19, 19' wirkt die Welle 18 mit einem Ringarm 20 zusammen, der über einen Stift 22 nv'. einem Zylinder 21 verbunden ist, welcher wiederum an seinem anderen ende mit einem Ankerglicd am Maschinenrahmen verbunden ist. Wenn der Druckzylinder 21 betätigt wird, bewegt sich sein Kolben vorwärts und rückwärts, um den Arm 20, die Welle 18 und den Drehtisch a über den Stift 22 um einen gewünschten Winkel (d.h. um 30", wie in dem Ausführungsbeispiel gezeigt) zu drehen.
Am Drehtisch a sind Stopper (Klötze) 23 und geneigte Schienen 24 angebracht, um die Aufnahme eines Fasses zu ermöglichen (Fig. 5 und 7). Darüber hinaus ist, wie in F i g. 5 gezeigt, die Bühne des Drehtisches a ausgeschnitten, um eine U-förmige Ausnehmung a'zu schaffen, die groß genug ist, darin das Faß-Eingabegerät bauf- und ab/.iibewcgen.
Das Faß-Eingabegerät b weist Räder 25 auf, mit denen es auf Schienen 26 (Fig. b) rollen kann. Durch Betätigung eines Zylinders 27 über einen Stift 28 und einen Kragarm 28' kann das Faß-Eingabegerat b nach links und nach rechts roll2η, wie in F i g. 3 dargestellt.
Ein hebbarer Tisch 29 wird auf- und abbewegt, wobei er von Führungsgliedern 29' geführt is:. Wie in Fig.8 dargestellt, ist am auf- und abbewegbaren Tisch 29 über eine Zahnstange 32 und eine Tragstange 33 ein Verbindungsstück 31 angebracht. Das Verbindungsstück 31 ist mit Hilfe eines Bolzens 35 mit einem am Tisch 29 angeordneten Zylinder 34 verbunden, so daß es durch Betätigung des Druckzylinders 34 nach links oiler nach rechts bewegt werden kann, wie in Fi g. J ge/cigt. Ein anderes symmetrisch zum Verbindungsstück 31 angeordnetes Verbindungsstück 3Γ ist gleichfalls mit einer Zahnstange 32' und einer Tragstange 33' versehen und ist mit dem Verbindungsstück 31 durch das Zusammenwirken von Zahnstange 32' mit einem mit der Zahnstange 32 in Eingriff stehenden Zahnrad 36 wirksam verbunden.
An dem auf- und abbewegbaren Tisch 29 sind einige Rollen 37 drehbar befestigt.
Der Hauptdrehtisch e ist mit mehreren U-förmigen radialen Ausnehmungen e'verseher,, die ein Faß-Eingabegerät b aufnehmen können (Fig. 1). r.m Hauptdrehtisch sind mehrere Faß-Tragrollen 38 angeordnet (in Sätzen von jeweils vier Rollen pro Ausnehmung hei der hier beschriebenen Ausführungsform der Erfindung). Bei jeCi.ni Satz von vier Rollen 38 sind zwei Rollen mit einem Bremssystem ausgerüstet, wie in F i g. 13 gezeigt, um darauf das freie Rollen des Fasses zu unterbinder;.
Die Fig. 9 bis 13 stellen die Faß-Dreheinheil c- zur Einstellung der richtigen Einfiillage des Spundloches dar. Wenn ein leeres Faß h auf den Faß-Tragrollen 38 aufgesetzt ist und wenn ein mit einem Verbindungsstück 40 verbundener Zylinder 39 betätigt wird, dann werden das Verbindungsstück 40 und das mit ihm über Zahnstangen 41, 4Γ zusammenwirkende Verbindungsstück 40' von beiden Seiten gegen das Faß drücken. um es festzuhalten. Diese Vorrichtung ist ähnlich wie die bereits im Zusammhang mit Fig. 8 beschriebene Vorrichtung beschaffen. Auf diese Weise ist ein im Mittelteil des Fasses h vorgesehenes Spundloch 43 auf die Mitte der Abfüllvorrichtung ausgerichtet, womit eine grobe Zentrierung erreicht ist.
Antriebsrollen 44, die an einer Welle 45' über einem Tisch 45 fest angebracht sind, werden von ehern Motor 46 über Zahnräder, eine Kette 46' und die Welle 45' angetrieben.
Ferner sind vorgesehen ein Gerätekasten 47. ein konventioneller Luftstrahlfühlcr 48 der Geräteeinheit zur Einstellung der richtigen Spundlochstellung, ein Druckzylinder 49 zur Auf- und Abwärtsbewegung des Tisches 45, Bremsb.tcken 50, eine angetriebene Rolle 51, die am Vorderende eines an der Welle 45' über dem Tisch 45 schwenkbar gelagerten Treibarms 5Γ angebracht ;st, sowie bremslösende Rollen 52.
Die mit niedriger Geschwindigkeit drehende FaB-Dreheinheil d und die damit verbundene Mundstück-Anhebevorrichtung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 17 beschrieben.
Fig. 14 stellt eine Seitenansicht der Einheit t/dar mit dem Mundstück 6, das sich nach unten zum auf dem Stütztisch liegenden Faß hin bewegt. Die strichpunktierten Linien zeigen die Einheit in ihrer oberen Position mit dem sich frei und mit geringer Geschwindigkeit drehenden Faß. Wie bereits dargestellt, dient der Druckzylinder 53 r^zu, einen Tisch 54 anzuheben, der den Antrieb für die Drehung mit geringer Geschwindigkeit trägt. Der Tisch 54 ist an einer Führungsstangc 58
vertikal bewegbar gelagert. Über dem lisch 54 gelagerte Rollen 55 werden unter Zwischenschaltung einer Zahnstange 57. eine·- Zahnrades 58 und eines Triebwerkes 58' von einem Druckzylinder 56 in Drehung versetzt.
Der lisch 54 kann sich nach oben bewegen, bis die «ollen 55 mil ilen Fall-Tragrollen 38 in Berührung kommen. Da die «ollen 55 unter Zwischenschaltung von Zahnstange 57. Zahnrad 58 sowie weiterer Zahnliäger und einer Kette 58 von dem Druckzylinder 5h angetrieben werden, dreht sich das ("aß /ι über die I ragrollen 38 mil niedriger Geschwindigkeit.
Malter 59 halten das I aß an beiden linden jeweils am unteren «and fest. Andererseils isl das Mundstück 6 mit einem Stopper 60 zur Begrenzung tier Eintauchtiefe lies Mundstücks in das laß versehen.
l'ig. 15 zeigt die l'lüssigkeits Niveau-Kontrolleinnihtung der erfindungsgeniaßcn Einfüllvorrichtung. Sie weist zusätzlich zu dem vertikal bewegbaren liinfüll Mundstück β ein fest in diesem angeordnetes, darin vertikal bewegbares Ausgleichrohr 61 auf. ferner das Magnetventil 5 zur Kin- oder Ausschaltung der Flüssigkeitszufuhr, einen Vakuumerzeuger 62 zur Schaffung und Aufrechterhaltung eines konstanten schwachen Vakuums (50— 100 mmAq). ein einen ma gnetbelasteten Schwimmer 63 aufnehmendes und mit dem Ausgleichrohr 61 über die Leitung M verbundenes I iihmngsrohr 65. einen Wasserbehälter IS6. ein Nadelventil 67. einen Schaller 68 sowie einen elektrischen Skuerkreis 69. In l'ig. Ii isl eine der I lüssigkeitsaustrillsöffnungen mit der Bezugsziffer 70 und eine Rolle an der Spitze des Mundstücks 6 mit 71 bezeichnet.
Die [Einrichtung zum Anheben des Mundstücks 6 w ird insbesondere an Hand der Fig. Ib und 17 beschrieben. Die Einrichtung umfaßt die «olle 71 am unteren finde des Mundstücks 6. einen Schlitten 72 sowie obere und untere, am Schlitten 72 befestigte Lager 73, 73. Mit Hilfe der oberen und unteren Lager 72, 72" ist der Schulten 72 an einer Stange 76 gleitbar gehalten, die wiederum an dem Hauptdrehtisch c angebracht ist. Ferner ist der Schlitten 72 mit dem Druck/) linder 7 zum Anheben und Absenken des Mundstücks 6 verbunden, uas Mundstück ti ist am oDcren und unteren t.agcr /i. 73 des Schlittens 72 über die entlang des Mundstücks 6 angebrachten .Stützglieder 6', 6" gelagert. Solange das Stützglied 6' mit der Oberseite des oberen Lagers 73 in Kontakt ist. wird das Mundstück 6 auf- und abbewegt durch V'ertikalbcwegung des Schlittens 72. Wenn jedoch das obere Finde des Mundstücks 6 einmal das F-'aß h über die Rolle 71 an der Mundstückspitze berührt hat. wird sich, das Mundstück 6 nicht mehr nach unten bewegen.
Wenn das Mundstück 6 einmal über dem Spundloch 43 des Fasses h angeordnet und durch das Spundloch eingeführt ist, wird es infolge seines Eigengewichtes weiter in das Spundloch hineinfallen, bis der Stopper 60 die Außenfläche des Fasses berührt.
Am Mundstück 6 ist ein Betätigungsglied 74 derart befestigt, daß. während das untere Ende des Mundstücks 6 mit der Faßoberfläche in Kontakt ist. am Schlitten 72 angeordnete obere und untere Begrenzungsschalter 75, 75' jeweils mit dem Betätigungsglied 74 zusammenwirken, um abzutasten, daß das Mundstück auf dem Faß h abgestützt ist und um den Druckzylinder 7 von weiterer Abwärtsbewegung abzuhalten. Wenn der Stopper 60 mit der Faßoberfläche dank des Eintauchens des Mundstückes 6 ir. das Faß in Berührung gekommen ist. haben beide Begrenzungsschalter 75, 75' keinen Kontakt mehr mit dem Betätigungsglied 74. wobei sie
ertasten, daß das Mundstück 6 bereits in das Fall eingetaucht ist.
\'Vnn auf den I all fragrollen 38 kein leeres I aß Ii vorhanden isl. bewegt sich der Kolben des Mundstück-Hub/ylinders 7 zum linieren linde seines Hubes und drückt damit ein am Schlitten 72 befestigtes Glied 78 an einen llubenile-ücgren/ungsschalter 77. um das Niehivorliandensein des Fasses zu ertasten.
Die Fig. 18 und 19 /eigen die Einrichtung zum Verspunden der Fasser. Die Einrichtung weist eine Hubvorrichtung 79 auf. die aus einem Hubmoior 80. einem mil dem Motor 80 mittels einer Kupplungswelle 81 verbundenen llubschafl 83 sowie aus den lliibschaft 83 hallenden Lagern 82, 82' besieht. An dem llubschafl 83 ist. in der I lohe verstellbar, ein Kragarm 84 gelagert Die Lager 82, 82 sind an einem mit der llubspindel 83 parallel verlaufenden «ahmen 85 befestigt.
Eine Tastcinriclitung 86 selzl sich zusammen aus Stülzplatlcn 87. 87' am freien Ende des Kragarms 84. aus einem vertikal gleilbaren, in Bohrungen der Platten 87, 87' geführten I aß-Fühlstab 88 und aus einem Sensor /. Am oberen linde des Fiihlstiihcs 88 isl ein das Durchfallen der Stange 88 verhindernder Flansch 89 vorgesehen.
Am bewegbaren Kragarm 84 isl ein V erspundelemenl (Hunger) f befesligt. das einen auf dem Kragarm 84 angeordneten Verspundmotor 90 umfaßt, ferner Rie menschviben 91, 9Γ. einen endlosen Riemen 92. Lager
93. eine an den Lagern 93 drehbar gelagerte Querwclle
94. eine mit der yuervvelle 94 verkeilte Klinke 95 sowie einen von der Klinke 95 auf iin.l abbewegbaren lederhammer 96. Zur Anlieferung der Spunde wird ein Spundzuführgerät / von bekannter Bauart verwendet. Der vertikal verlaufende «ahmen 85 trägt ferner einen Druckzylinder 97. der wiederum über ein Zwischenglied 98. einen Bolzen 99 und ein Zwischenstück 100 an einem an einer Seite des Kragarmes 84 angebrachten Arm 101 befestigt ist. Der Federhammer 96 wcisi einen Federsil/ 102 und eine Feder 103 auf. die den Hammer nach unten mit I lilfe des Silzcs vorspannt.
Bei der Anordnung /um Abladen der gefüllten Fässer sind das Faß-Ausgabegcräl b'. der kombinierte Faß-Äuinahmeiireniiscn .·/ iiiiu uus rüriii-ibuiiu ^i /m Auslieferung der gefüllen lasser in der gleichen Weise konstruiert, wie die entsprechenden Teile der Zuführanordnung für leere Fässer, mit der Ausnahme, daß sie in entgegengesetzter Richtung arbeiten.
F i g. 1 beinhaltet weiterhin einen Zeitplan für den Faßabfüllvorgang gemäß dem automatischen, kontinuierlichen Verfahren der Erfindung. Es sind im ganzen zwölf Mundstücke (!Düsen) vorgesehen. wob~.i die Abfüllvorrichtung den Füllvorgang an jeder Düsenstation innerhalb von 30 Sekunden vollenden soll. Da der Abfüllkörper über einen Winkel von 30° in Intervallen von jeweils 30 Sekunden gedreht wird, ergibt sich, daß die Maschine 120 Fässer in der Stunde automatisch abfüllen kann. Für Sachkundige sollte es offenkundig sein, daß der Drehwinkel und die Zeitintervalle frei gewählt werden können, um die in einer bestimmten Zeiteinheit abzufüllende Anzahl von Fässern vorherzubestimmen.
Der elektrische Steuerkreis für die ganze Vorrichtung kann als bekannt vorausgesetzt werden, weshalb auf die Beschreibung desselben verzichtet wird.
Im folgenden wird der Arbeitsablauf mit der oben beschriebenen Vorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben, und zwar in der Reihenfolge der aufeinander folgenden Verfahrensschritte zur Einbrin-
gimg der leeren I asser, zur richtigen Anordnung des Spundloches, zur Ijnfiihrnn^ des Mundstückes, zum Abfüllen. Verspunden und zur Abgabe der gefüllten lasser.
Nachfolgend wird die Beschickung der leeren Fässer ί h näher erläutert.
Die von dem Förderband ^ getragenen leeren Fässer h weHcn nacheinandei auf den kombinierten FaU-Aufnahmediehtiseh ;/ übergesetzt. Wie in den I i g. 5 und 7 dargestellt, wird jedes Faß von Schienen 24 auf den Hi Drehtisch ;/ geführt, bis es von den Stoppern (Klötzen) 25 angehalten wird. In der /wischen/cit. nachdem der Drehtisch ,·) mit dem lall belegt worden ist. tritt der Druckzylinder 21. wie in F i g. 4 dargestellt, in Aktion. ii-ii den Drehtisch um einen gewünschten Drehwinkcl Θ r> zu drehen, so daß die l'aßachse auf die Mitte der Ahfülleinrichliing ausgerichtet ist (I ig. I).
Als nächstes rückt das Faß-Eingabegerät b in die U-förmige Aussparimg ,;' des kombinierten Faß-Aufnahmedrehtisehes ,/ ein und stoppt unmittelbar unter dem Faß /). Der Druckzylinder 30 innerhalb des Gerätes b drückt den Hubtisch 24 so weit nach oben, bis die Rollen 37 (in einem Satz von vier Stück in der dargestellten Ausfiihrungsform) die untere !"lache des Fasses berühren und dasselbe nach oben heben (F i g. 3). r>
Nach Aufnahme.des Fasses vom Drehtisch wird das Faß-Eingabegerät b durch Betätigung des über den Holzen 28 und den Arm 28' wirkenden Druckzylinders 27 wieder nach rechts bewegt, wie aus I i g. 3 zu ersehen ist. Das Gerät b wird zeitweise auf halbem Wege v< zwi'rhcn dem Drehtisch und dem Finliillkörpcr angehalten. Sobald der I laupidrehtisch i'des Einfüllkörpers seine Drehbewegung oder seine Drehung zu einem Punkt, wo eine der Uförmigen Ausnehmungen (.-'zur Aufnahme des Geräts b bereit ist. beendet hat. setzt sich r> die Bewegung des Geräts ft nach rechts fort, um das Faß in den Tcilausschnitt i'des Finfüllkörpers zu transportieren.
Während der Bewegung des Geräts ft nach rechts, arbeitet der darin angeordnete Druckzylinder 34. wie Fig. 3 zeigt, um das Verbindungsstück 31 und zu gleicher Zeh über die Zahnstange 32. das Zahnrad 36 uiiu uic
ja iim.li Ucts illiuctc VcI UtIIUuIIgS-
stück 31' zu bewegen. Auf diese Weise wird das Faß an seinen beiden F.nden gehalten und eine mittige Anordnung des Fasses hergestellt, in dem der Mittelpunkt des Fasses (wo das Faß gewöhnlich verspundet wird) an den axialen Mittelpunkt des Geräts ftangepaßi wird.
Nachdem das Gerät ft die Ausnehmung c' des Einfüllkörpers erreicht hat und in dieser Position gestoppt wurde, bewegt sich der Kolben des Druckzylinders 30 nach unten, um auf diese Weise den Hubtisch 29 und damit auch die Rollen 37 nach unten abzusenken. Damit senkt sich auch das Faß h nach unten ab. bis es sich mit seinem unteren Teil auf den Faß-Tragrollen 38 auf dem Hauptdrehtisch c des Einfüllkörpers abstützt, wenn das Gerät ft von dem Faß befreit ist und sich nach links zu bewegen beginnt.
Im folgenden wird die Ausrichtung des Spundloches 43 des Fasses h beschrieben.
Wenn das Faß-Eingabegerät ft sich von der Ausnehmung e'des Einfüllkörpers wegbewegt hat und das leere Faß Λ unbeweglich auf den Faß-Tragrollen 38 auf dem Einfüllkörper ruht, dreht sich der FJauptdrehtisch c mit einem Winkel von 30° und stoppt, womit er das Faß zur mit hoher Geschwindigkeit drehenden Faß-Dreheinheit c bringt, die mit einer Einrichtung zum Ausrichten ties Spundloches ausgerüstet ist.
Dann hebt der in Fig. 10 dargestellte Druckzylinder 49 den den I lochgeschwindigkeitsantrieb tragenden Tisch 45 derart an. daß die daran befestigten Antriebsrollen 44 die in I·' ig. 13 dargestellten Bremsen-Iriegelungsrollen 52 anheben. Dies hebt die Brcmsbakkcn 50 von den Faß-Tragrollcn 38 ab. wodurch die Bremse gelöst wird. Zu gleicher Zeit wird die Drehung der Antriebsrollen 44 über die Faß-Tragrollen 38 auf das leere Faß h übertragen. Durch das Lösen der Bremse infolge des Abhebens der Bremsschuhe 50 von ilen Rollen 38 kann der Motor 46 in Erwiderung auf ein vom Schaltbrett ausgehendes Stoppsignal zu drehen beginnen. Der Motor 46 isl vorzugsweise mit einer mechanischen oder hydraulischen Bremse ausgerüstet. um das Faß in der Lage abzustoppen, in der sein Spundloch in geeigneter Weise ausgerichtet isl. Die Treibrollen 44 drehen das I aß h unter Zwischenschaltung der Faß-Tragrollen 38 (I i g. 9 und K)). Sobald das laß zu drehen beginnt, wird es an seinen unteren Rändern von den Verbindungsstücken 40, 40' gehalten, die von der gleichen Vorrichtung betätigt werden, wie sie in Fig. K dargestellt isl. Das Faß Λ dreht mit einer relativ hohen Geschwindigkeit, während sein Spundloch 43 in bezug auf die Einrichtung zum Ausrichten des Spundloches 43 mittig ausgerüstet wird.
An dem Punkt, an dem das Spundloch 43 des Fasses /? die liefstmöglichc Lage erreicht hat. verändert sich der Gegendruck im l.uftstrahlfühler 48 der in I ig. 12 dargestellten Einrichtung zum Ausrichten des Spundloches 43. Dieser Wechsel des Gegendruckes wird von einem im Gerätckasten 47 untergebrachten (nicht dargestellten) Druckschalter ertastet, so daß der Motor 46 nach Ablauf einer vorherbestimmten Zeitspanne gestoppt wird. Auf diese Weise stoppt das Faß h in einer Lage, in der die Spundlochachsc gegenüber der Vertikalen einen Winkel von θ, aufweist (F i g. 12).
Nach dem Anhalten des lasses bew egt sich der Tisch 45 nach unten, womit das Faß unter Mitwirkung der Bremseinrichtung automatisch in eine feste Lage auf dem Einfüllkörper gebracht wird. Die Rolle 51 ist an dem Treibarm 5Γ angebracht, der wiederum schwenk-
UdI dll UCI "till. -IJ gLio^vi ι 1Λ1, um uiv num. -·ι um uvi
Faßoberfläche und damit auch mit der Kontur des Fasses in Rollkontakt 7.11 halten, wenn das Faß dreht. Der Luftstrahlfühler 48 ist im Bereich der Welle (Nabe) der Rolle 51 befestigt. Diese Anordnung gestattet es. einen konstanten Abstand zwischen dem l.uftstrahlfühler 48 und der Faßoberfläche aufrecht zu erhalten, unabhängig von irgendeiner Unregelmäßigkeit auf der Faßoberfläche (F ig. 12).
Wenn sich der Tisch 45 nach unten bewegt, wird der Hauptdrehtisch e um einen weiteren Winkel von 30° gedreht, womit er das leere Faß h in die Position oberhalb der mit geringer Geschwindigkeit drehenden Faß-Dreheinheit d bringt. Der in Fig. 14 dargestellte Druckzylinder 53 hebt dann den den Antrieb zur Drehung des Fasses mit niedriger Geschwindigkeit tragenden Tisch 54 an. Die Rollen 55 geben die Bremse an den Faß-Tragrollen 38 frei und ihre Drehkräfte werden direkt auf das Faß übertragen. Währenddessen wird das Faß erneut an seinen unteren Randteilen von den Haltern 59 umklammert, damit das Faß nicht eine außermittige Position einnehmen kann. Hier nimmt das Spundloch 43 des Fasses stets einen Winkel Θ, gegenüber der Vertikalachse des Fasses ein. Daher muß das Faß nun nur noch um einen Winkel von 180° — θι gedreht werden. Das Faß wird mit einer relativ kleinen
Drehgeschwindigkeit unter Zwischenschaltung der Zahnstange 57, des Zahnrades 58, der Rollen 55 und schließlich der Faß-Tragrollen 38 vom Druckzylinder 56 gedreht. Der Drehwinkel H1 kann durch justieren der Zeitspanne zwischen dem Ausrichten des Spundloches und dem Stoppen des mit hoher Drehzahl rotierenden lasses mit I IiTc eines Zeitschalters wie gewünscht verändert werden. Die Drehgeschwindigkeit des Fasses ist derart festgesetzt, daß, wenn die Finfiilldüse 6 in das Spundloch 43 hineinfällt, die Düse keinerlei linerwünschten Stößen 'nfolge der Massenkräfte des gerade abgestoppten Fasses ausgesetzt ist.
Im folgenden wird die Einführung der Finfiilldüse 6 in das FaIt /mäher erläutert.
Mit Hilfe des Druckzylinders 7 zum Anheben und r> Absenken tier Finfiilldüse 6, wird der in den F: i g. 16 und 17 dargestellte Schlitten 72 nach unten bewegt. Gleichfalls wird die an dem oberen Lager 73 angebrachte Finfiilldüse 6 abgesenkt. Dies geschieht in
die Rolle an der Spitze der Finfiilldüse 6 mit dem Faß h in Berührung gekommen ist, stützt sie sich auf letzteres auf und die Finfiilldüse 6 wird nicht weiter nach unten fallen, auch wenn der Schlitten 72 weiter nach unten abgesenkt wird.
Nach Drehung des Fasses /) mit seinem Spundloch 43 in eine Lage unterhalb der Finfülldüse 6, fällt die Finfülldüse 6 infolge ihrer Schwerkraft nach unten, bis der Stopper 60 gegen die Umrandung des Spundloches stößt und die Finfülldüse 6 in einer konstanten «ι Eintauchtiefe hält. Die Eintauchtiefe kann durch Verschieben der Lage oder Höhe des Stoppers 60 bezüglich der Finfülldüse 6 verstellt werden. Wenn die Finfülldüse 6 in das Faß h durch das Spundloch 43 eingeführt worden ist, ist das an der Einfülldüse 6 angeordnete Betätigungsglied 74 außer Kontakt mit dem am Schlitten 72 angeordneten oberen und unteren Bcgrenzungsschalter 75, 75'. wodurch die Einführung der Einfülldüse 6 in das Faß angezeigt ist.
Nachfolgend wird der Abfüllvorgang erläutert.
In dem in Fig. 15(1) dargestellten Zustand, wobei die Fiinfülldüsc 6 im leeren Faß h angeordnet ist, ist das Magnetventil 5 geöffnet und die Flüssigkeit beginnt durch das Ventil in das Faß zu fließen.
Der Hauptdrehtisch c wiederholt die 30 -Drehung in vorgegebenen Zeitintervallen und das Faß wird bis zu einem vorher bestimmten Flüssigkeitsstand aufgefüllt, bevor es die in F i g. 1 dargestellte Abfüllzone β verläßt. Wenn das Faß h bis zu einem vorher bestimmten Niveau (x in Fig. 15(1) bei dem der Flüssigkeitsstand ertastet wird) aufgefüllt worden ist, zwingt der Vakuumerzeuger 62 die Flüssigkeit dazu, im Ausgleichsrohr61 bis zu einer Flöhe von h\ mm aufzusteigen. Die Höhe h, der Flüssigkeitssäule kann frei verändert werden durch Veränderung des Maßes des Vakuums, das von dem Vakuumerzeuger geschaffen wird oder durch Verstellung der Öffnung des Nadelventils 67. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Dutzend Einfülldüsen 6 vorgesehen, wobei in jedem von ihnen ein derartiges, einen sehr kleinen Durchmesser aufweisenden Ausgleichsrohr 61 untergebracht ist. Das Vakuum wird durch die gleiche Anzahl von Nadelventilen 67 auf die Einfülldüsen 6 verteilt. Aus diesem Grunde wird der Druck Pt zwischen dem Vakuumerzeuger 62 und den einzelnen Nadelventilen 67 konstant gehalten, unabhängig davon, ob die eine oder andere Einfülldüse 6 ein Flüssigkeitsniveau erreicht hat, das für ein Ertasten hoch genug ist oder nicht.
Das Kindringen der Flüssigkeit in das Atisgleichrohr 61 bis zu einer Höhe von /)i mm schafft im Rohr 64 ein Vakuum P1. In dem mit dem Rohr 64 in Verbindung stehenden Führungsrohr 64 herrscht ebenfalls ein Vakuum P1. Da das untere Teil des Führungsrohr 65 in der Flüssigkeit eingetaucht ist. wird die Flüssigkeit in das Führungsrohr 65 hochgezogen, und zwar bis zu einer Hohe von /?> mm proportional zum Vakuum P1. Dann schließt der Magnetschwimmer 63 im Führungsrohr 65 magnetisch den Kontakt mit dem Schalter 68. Dies wiederum erregt die Spule des Magnetventils 5, um das Ventil /u schließen und die Zuführung der Flüssigkeit zu unterbinden.
Mit fortschreitender Drehung des Huuptdrchtisches c erreicht die Finfülldüse 6 die Stelle ;■ in Fig. I. bei der die Düse steigt. Diese Stelle ist so gewählt, daß die Vollendung des Abfüllvorgangs gewährleistet ' '.. ungeachtet jeder möglicherweise auftretenden Unregelmäßigkeit in der Größe der Fässer.
Pp >(wir.*l rntn A £ r V ^· j-Cf r»M M J yrj r-iT.j r, ir Cr'äiüCr!
Wie in Fig. 18 dargestellt, wird die am Rahmen 85 gelagerte Hubvorrichtung 79 zusammen mit der an dem Hubschaft 83 angebrachten Verspundeinrichtung /"von dem unter Kontrolle eines nicht dargestellten Zeitschaltgerätes stehenden Hubmotors 80 periodisch gesenkt und angehoben. .Sollte an dieser Stelle kein Faß von der vorhergehenden Station vorhanden sein, während die Verspundeinrichuing f sich nach unten senkt, würde ein unterer Fortsatz 84' am unteren Finde des Kragarms 84 mit einem am unteren Finde des Rahmens 85 angeordneten Fühler ν zusammenwirken, so daß das NichtVorhandensein ties Fasses ertasiet werden kann. Das Signal für das Nichtvorhandcnscin des Fasses kehrt die Wirkung des I lubmotors 80 um und die Verspundeinrichtung Z1 wird automatisch angehoben bis zu einem Punkt, wo ein anderer am oberen Finde des Rahmens 85 angebrachter Fühler y mit einem oberen Fortsat/. 84" zusammenwirkt, um das Aufsteigen des Armes 84 zu ertasten. Daraufhin wird die Verspundeinrichtung angehalten und für den nächsten Zyklus des VerspundVorganges fertiggemacht.
Wenn jedoch ein Faß von der vorhergehenden Station in Stellung gebracht worden ist. bewegt sich der in den Löchern der am freien Fnde des Kragarms 84 befestigten Stützplatten 87, 87' gleitbar gelagerte Faß-Fühlstab 88 mit der Verspundeinrichtung f nach unten. Nach Berührung mit der Faßoberfläche gleitet der Faß-Fühlstab 88 in den Löchern der Stützplatten 87, 87' nach oben, wenn die Verspundeinrichtung ihre Abwärtsbewegung fortsetzt. Wann die Spitze des Federhammers 96 die am besten geeignete Stelle zum Verspunden erreicht, wird von dem an der Verspundeinrichtung /'angebrachten Fühler /durch sein Zusammenwirken mit dem Flansch 89 an der Spitze des Faß-Fühlstabes 88 ertastet. Dann wird der Verspundmotor 90 gleichzeitig mit dem Stoppen des Hubmotors 80 gestartet. Dies gestattet es der mit der von einem Riemen 92 angetriebenen Welle 94 verkeilten Klinke 95 mit dem Sitz 102 des Federhammers % zusammenzuwirken und den Hammer 96 entgegen der Wirkung der Feder 103 anzuheben.
Folglich wird die Klinke 95 aus dem Eingriff mit dem Federsitz 102 nach oben gedreht. Der Hammer 96 fällt infolge seines Eigengewichtes, verbunden mit der Wirkung der Feder 103 nach unten, um das Verspunden zu erzielen. Der Spu.id zum Schließen des Spundloches eines jeden Fasses wird von einer Spund-Zuführvorrichtung / (Fig. 1) in üblicher Weise zugeführt. Es ist
möglich, die Verspundeinrichtung f leicht seitlich entlang eines bogenförmigen Weges um den I lubschiift 8J herum zu bewegen durch einige seitwärts angeordnete Vibrali-tnscinrichtungcn, um eine verbesserte Wirkung beim Verspunden zu erreichen. r,
Nachfolgend wird der Abtransport der gefüllten Fässer beschrieben.
lecles verspundete Faß /i'wird von dem Einfüllkörpcr mit Hilfe des Faß-Ausgabegerätes fe'zu dem kombinierten Aufnahmedrehtisch ;i' für die gefüllten Fässer in Iransportiert. Das Faß wird von dort schräg nach oben ausgestoßen mit Hilfe einer Siebeinrichtung k einer Hebevorrichtung od. dgl., die mit dem Drehtisch ./' verbunden ist. Das l-'aß wird auf das Förderband p' gebracht und zur nächsten, nicht dargestellten Station r, weitertransportiert.
Wenn die beulen kombinierten Faß-Aufnahmedrehtische ;). .(' fur die leeren bzw. vollen Fässer auf voneinander unabhängigen Waagen installiert sind, ist rs für das Hpilicnun^snorsonal mri^lit'h dir Ctpwirhir /u in vergleichen jiid aus der Differenz die tatsächlich in jedes Faß eingefüllte FHissigkeitsmcnge zu ermitteln.
Wie oben bereits bischrieben, werden die leeren Fässer gemäß der Erfindung automatisch und kontinuierlich zugeführt, ihre Spundlöcher werden automatisch ausgerichtet, unabhängig von jeglicher Unregelmäßigkeit in der Faßgrößc, und die Einfülldüsen werden automatisch in die Spundlöcher eingeführt. Die Einführung der F.infülldüse wird aromatisch abgeleistet und die Fässer werden — ungeachtet jeglicher Variation in ihrer Kapazität — bis zu einem konstanten Niveau aufgefüllt. Die gefüllten Fässer werden automatisch verspundet und kontinuierlich aus der Einfüllvorrichtung heraustransporliert. Mit diesen erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß der hierfür erforderliche menschliche Arbeitseinsatz praktisch auf Null reilu/iert wird, was es möglich macht, die Abfüllkosten durch Einspiirting von Arbeiiskiä! en stark zu senken. Der Gegenstand der Erfindung isi als Faß-Abfüllmaschine zum Abfüllen von Whisks, liier,
VV,Mn n,i<.ii.,.<r> fl,,.M,:L· ,Ι,,.η , >, I ,1,,I u , Π ι, ■ h , 1.1., h
vorteilhaft verwendbar.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern, deren Spundloch am Umfang angeordnet ist, mit einem intermittierend bewegbaren Drehtisch mit Trägern für die Fässer, die an einer Aufgabestation zugeführt und an einer Abgabestation nach erfolgter Füllung abgegeben werden, einer Spundlochzentriereinrichtung mit einem LuftstrahKühler, mittels der das leere Faß durch Drehung um seine Achse zu einer Einfülleinrichtung ausgerichtet wird, wobei die Fässer bis zur Einwirkung des Luftstrahlfühlers auf das Spundloch schneller gedreht werden als nach dessen Einwirkung sowie einer an einem Ausleger angeordneten, einen Spundhammer aufweisenden Verspundeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger Tragrollen (38) aufweisen, daß die Spundlochzentriereinrichtung (c) unterhalb des Drehtisches (e) angeordnet ist und Antriebsrollen (44) mit den Tragrollen (38) in Berührung bringbar sind, durch die das Faß mit hoher Geschwindigkeit drehbar und mittels an den Faßrändern angreifenden Halterungen (40, 40') in Bezug auf die Einfülleinrichtung (6) mittig ausrichtbar ist, daß eine zweite Spundlochzentriereinrichtung (d) vorgesehen ist, mit Antriebsrollen (55), mittels derer das Spundloch durch Drehung des Fasses mit niedriger Geschwindigkeit zur Einfüllvorrichtung (6) zentrierbar ist, so daß diese unter dem Eigengewicht in das Spundloch einfällt und daß die Verspundeinrichtung (f) einen in einem horizontal schwenkbaren Ausleger (84) angeordneten federbelasteten Spuiidhammer(96) aufweist.
DE2425297A 1973-05-24 1974-05-24 Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern Expired DE2425297C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP48058438A JPS527397B2 (de) 1973-05-24 1973-05-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2425297A1 DE2425297A1 (de) 1974-12-12
DE2425297B2 DE2425297B2 (de) 1980-01-24
DE2425297C3 true DE2425297C3 (de) 1980-10-16

Family

ID=13084391

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2425297A Expired DE2425297C3 (de) 1973-05-24 1974-05-24 Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3977154A (de)
JP (1) JPS527397B2 (de)
DE (1) DE2425297C3 (de)
FR (1) FR2230582B1 (de)
GB (1) GB1436681A (de)

Families Citing this family (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2626055A1 (de) * 1975-06-17 1977-01-27 Automation Feeding Devices Pty Vorrichtung zum fuellen von faessern
US4072117A (en) * 1976-09-15 1978-02-07 Seal-Spout Corporation Canister indexing spout-inserting machine
US4520853A (en) * 1984-02-06 1985-06-04 Reliance Electric Company Drum positioning system
DE3514624A1 (de) * 1985-04-23 1986-10-30 Seitz Enzinger Noll Maschinenbau Ag, 6800 Mannheim Gefaessfuellmaschine mit mehreren an einem hoehenverstellbaren maschinenoberteil angeschlossenen fuellelementen
DE3532799A1 (de) * 1985-09-13 1987-03-26 Kraftwerk Union Ag Abfuelleinrichtung
DE3833885A1 (de) * 1988-10-05 1990-04-12 Leifeld & Lemke Maschf Vorrichtung zum reinigen und fuellen von behaeltern, insbesondere von faessern wie kegs
EP0846652A1 (de) * 1996-12-03 1998-06-10 I-Chuan Huang Flüssigkeitsinjektor-Vorrichtung
GB2355710B (en) * 1999-10-28 2003-05-28 Gimson Engineering Ltd Cask filling and stoppering
US6581647B1 (en) 1999-11-30 2003-06-24 Hugh Leidlein Mobile drumming apparatus and method
AUPR390301A0 (en) * 2001-03-22 2001-04-12 Guszlovan, Jim Wine barrel filling apparatus
DE102011008948A1 (de) * 2011-01-19 2012-07-19 Khs Gmbh Drehverteileranordnung und Verfahren zum Betrieb ein Drehverteileranordnung
CN106064316B (zh) * 2016-06-02 2019-02-01 西安理工大学 一种高压铜触指的夹具及其夹持触指的方法
US10807744B1 (en) 2018-11-14 2020-10-20 Specialty Equipment Fabrication Company Apparatus, systems and methods for manipulating a drum or other container
CN109866035A (zh) * 2019-04-23 2019-06-11 杭州红凌服饰有限公司 一种耐腐蚀刀具
CN110092211B (zh) * 2019-06-05 2024-02-27 湖南伍子醉实业集团有限公司 压籽桶自动松籽卸料一体机
WO2022024996A1 (ja) * 2020-07-31 2022-02-03 株式会社ミューチュアル 充填施栓装置及び容器供給・回収機構
CN115180568B (zh) * 2022-07-25 2023-06-23 展一智能科技(东台)有限公司 对包装桶进行开关盖的方法
CN115180574B (zh) * 2022-07-25 2024-03-08 展一智能科技(东台)有限公司 包装桶转运方法
CN115180573B (zh) * 2022-07-25 2023-08-22 展一智能科技(东台)有限公司 旋转灌装生产线
CN117699726A (zh) * 2023-12-22 2024-03-15 济南一诺润滑油有限公司 一种润滑油灌装设备
CN121516366B (zh) * 2026-01-19 2026-04-10 长沙金镂机械科技有限公司 一种纸箱装顶泡沫自导向定位全自动机器人

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU452065B2 (en) * 1968-09-24 1974-08-09 Vickers Ruhoff Proprietary Limited Loading and unloading apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
JPS507673A (de) 1975-01-27
DE2425297A1 (de) 1974-12-12
GB1436681A (en) 1976-05-19
JPS527397B2 (de) 1977-03-02
DE2425297B2 (de) 1980-01-24
FR2230582B1 (de) 1977-10-14
US3977154A (en) 1976-08-31
FR2230582A1 (de) 1974-12-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2425297C3 (de) Einrichtung zum kontinuierlichen Abfüllen von Fässern
EP3066043B1 (de) Verfahren sowie behälterbehandlungsmaschine zum behandeln von behältern
EP0290649B1 (de) Vorrichtung zum Abfüllen, insbesondere eines flüssigen oder festen, fliessfähigen Mediums in mit Schraubstopfen oder andersartig ausgebildeten Verschlussstopfen verschlossene Behälter, insbesondere Fässer
DE2516329A1 (de) Maschine zum fuellen von behaeltern mit einer fluessigkeit
EP0414081A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Füllen und Verschliessen von Dosen
EP2999635A1 (de) Behälterbehandlungsmaschine sowie verfahren zum betrieb einer behälterbehandlungsmaschine
DE2846630A1 (de) Vorrichtung zum anheben des bodens von kannen
DE3506250C2 (de)
DE202020104970U1 (de) Maschine zum Verschließen von Flaschen mit Verschlüssen aus verformbarem Material
EP1655264B1 (de) Füllmaschine umlaufender Bauart
EP0281660B1 (de) Vorrichtung zum Abfüllen, insbesondere eines flüssigen oder festen, fliessfähigen Mediums in mit Schraubstopfen oder andersartig ausgebildeten Verschlussstopfen verschlossene Behälter, insbesondere Fässer
DE2313268C2 (de) Vorrichtung zum Füllen von Behältern mit einer Flüssigkeit
EP2611727B1 (de) Vorrichtung zum behandeln von fassartigen behältern bzw. kegs
DE4026093A1 (de) Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschen
DE2936917A1 (de) Einrichtung mit doppelreihiger behaelterfoerderung zum einfuellen von gasvorgespannten fluessigkeiten
DE2430159A1 (de) Vorrichtung und arbeitsverfahren zur fuellung von flaschen mit einer fuellfluessigkeit
DE2135285A1 (de) Faßförderanlage
DE3605482A1 (de) Reinigungseinrichtung fuer ventile an einer abfuellvorrichtung
DE4208549C2 (de) Behandlungsstation für eine Vorrichtung zum Behandeln von KEG, insbesondere zum Reinigen oder Füllen von KEG
DE29507908U1 (de) Packmaschine für Gefäße
DE202011004377U1 (de) Befüllkopf insbesondere zur Befüllung von Plastikflaschen
DE615484C (de) Schleudergussmaschine zum gleichzeitigen Abgiessen mehrerer Formen
DE2429314B2 (de) Vorrichtung zur Steuerung von Füllorganen an GefäßffiUmaschinen
DE3032925A1 (de) Stopfeneintreibvorrichtung
DE8709381U1 (de) Füll- und Verschließmaschine für Gefäße

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee