DE2425341A1 - Transportwagen fuer ein schienengebundenes transportsystem - Google Patents

Transportwagen fuer ein schienengebundenes transportsystem

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DE2425341A1
DE2425341A1 DE19742425341 DE2425341A DE2425341A1 DE 2425341 A1 DE2425341 A1 DE 2425341A1 DE 19742425341 DE19742425341 DE 19742425341 DE 2425341 A DE2425341 A DE 2425341A DE 2425341 A1 DE2425341 A1 DE 2425341A1
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DE19742425341
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James Charles King
Alan Edward Straffon
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Dexion Comino International Ltd
ELECTRONIC MACHINE CONTROL SALES Ltd
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Dexion Comino International Ltd
ELECTRONIC MACHINE CONTROL SALES Ltd
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    • B61L23/005Automatic control or safety means for points for operator-less railway, e.g. transportation systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
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  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

Pa. Electronic Machine Control (Sales) Ltd. Willow Lane, Mitcham (Surrey)/England; und
Pa. Dexion-Comino International Ltd.
Dexion House, Empire Way Wembley (Middlesex)/England
"Transportwagen für ein schienengebundenes Transportsystem"
Die Erfindung betrifft Transportwagen für ein schienengebundenes Transportsystem.
Bei solchen Transportsystemen können» gleichgültig, ob es sich um den Transport von palettierter oder niehtpalettierter Ware handelt, Schwierigkeiten im Hinblick darauf entstehen« einen regelmäßigen Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Transportwagen oder Laufkatzen zu erreichen, wenn sie in Bewegung sind und/oder wenn sie sich zu einer stehenden Schlange aufreihen· Schwierigkeiten gibt es auch hinsichtlich der Vermeidung von Zusammenstößen zwischen Fahrzeugen an solchen Stellen, an denen sich zwei oder mehr Transportwege begegnen oder kreuzen. *
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung eines an sich bewährten Trans» portsystemes durch einfache und funktionssichere Maßnahmen auszuräumen·
FCr das Auftragsverhältnis gilt die Gebührenordnung der Deutsdwn PatentanwaHskammer. - Gerichtsstand Or Leistung und Zahlung: Nürnberg.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß an jedem Transportwagen eine Fühl-.Vorrichtung vorgesehen ist, die berührungslos .die Gegenwart eines eventuell vorhandenen anderen Wagens oder weiterer Wagen, sei es voraus oder seitlich erfaßt und ein Anhalten des erstgenannten Wagens bewirkt, solange er bis auf einen vorgegebenen Abstand an jenen anderen Wagen angenähert ist, und daß ersterer sich erst wieder in Bewegung setzt, wenn jene anderen Wagen sich von diesem ersten Wagen wieder entfernt haben·
Nach einem bevorzugten Ausführungsbe^aiel der Erfindung ist ein Wagen mit einer Sende-Empfangs-Einrichtung ausgestattet, die abwechselnd als Sender und als Em» pfänger arbeitet, sowie mit Platten an verschiedenen Seiten des Wagens, von denen wenigstens eine als Aufnahmeplatte wirkt, wenn jene Einrichtung als Empfänger arbeitet, und wenigstens eine weitere Platte als Abstrahlplatte wirkt, wenn die Einrichtung als Sender arbeitet. Das Sendesignal kann die Form eines Impulszuges haben, vorzugsweise in etwa mit gleichem Impuls-Pausen- Verhältnis. Mit anderen Worten: Die Sende-Empfangs-Einrichtung ist für jeweils etwa gleiche Zeitspannen auf Senden und auf Empfang von Schwingungen geeigneter Frequenz geschaltet. Eine geeignete Frequenz dieser Schwingungen beträgt beispielsweise 90 kHz, während das Umschalten mit einer niedrigeren Frequenz, von z.B. 500 Hz, erfolgt.
Im allgemeinen Falle sind vier Platten senkrecht an den vier Seiten des Wagens, aber vom Wagen elektrisch isoliert, befestigt. Diese Platten sind vorzugsweise
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so mit der Sende-Empfangs-Einrichtung verbunden, daß die Platte am Vorderende des sich bewegenden Wagens als Aufnehmer arbeitet, während die Einrichtung auf Empfang geschaltet ist; und die Platten an den anderen drei Seiten des Wagens als Abstrahler wirken, während die Einrichtung auf Senden geschaltet ist. Die Platte am Vorderende des Wagens kann aber ebenfalls eine Abstrahlplatte sein.
Mit einer solchen Anordnung ist erreicht, daß dann, wenn zwei Wagen sich einander nähern, ein Signal von einer Abstrahlplatte des einen zu einer Aufnahmeplatte des anderen Wagens übertragen wird, nämlich im wesentlichen infolge kapazitiver Kopplung. Das empfangene Signal kann z.B. dazu benutzt werden, die elektrische Energieversorgung zum Antriebsmotor des Wagens zu unterbrechen, oder auf andere Welse zu bewirken, daß dieser anhält, z.B. über Einschalten einer Bremse· Wenn der andere Wagen sich fortbewegt hat, so daß die Stärke des vom momentan gestoppten Wagen empfangenen Signales unter einen vorgegebenen Wert abgeklungen ist, dann wird letzterer wieder in Bewegung gesetzt·
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Unterseite eines Wagens, bei dem eine der schürzenförmigen · seitlichen Platten entfernt ist,
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Fig. 2 ein Prinzipschaltbild einer Sende-Empfangs-Einrichtung mit daran angeschlossenen Schaltkreisen, und
Fig. 5 ein Schaltbild einer Anordnung zum Durchschalten von Verbindungen zwischen der Sende-Empfangs-Einrichtung und Abstrahl- bzw. Aufnahme-Platten des Wagens.
Das nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel einer Anwendung der Erfindung bezieht sich auf ein Transportsystem, wie es in der DT-OS 2 309 711 dargestellt ist und bei dem eine Anwendung dieser Erfindung von besonderem Vorteil ist. Fig. 1 zeigt, in perspektivischer Darstellung und bei Ansicht von unten, einen Wagen, wie er in jener älteren Anmeldung im einzelnen beschrieben ist. Der Wagen fährt mit vier flanschlosen Rädern 1 auf einem Schienenpaar, das aus flachen Stahlbändern besteht, die am Boden befestigt sind und hochragende Flansche aufweisen, außerhalb derer die jeweiligen Räder 1 laufen. An Schienenverzweigungen gehen diese Stahlbänder in Stahlplatt—formen über, die ebenfalls hochstehende Flansche aufweisen, aber den Rädern 1 genügend Raum lassen, um Steuer- bzw. Schwenkbewegungen auszuüben.
Jeder Wagen besteht aus einem Rahmen 10, an dem eine Unterplatte 11 und eine obere oder Ladeplatte 12 befestigt sind· Im wesentlichen senkrecht sich erstreckende Schürzenteile in Form von Platten 13 sind mit ihren oberen Rändern pendelnd an den vier Seiten des Rahmens 10 befestigt. Jedes Rad 1 ist von einem
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Ständer 14 gehaltert, der seinerseits an der Unterplatte 11 so befestigt ist, daß er um eine vertikale Achse schwenken kann, Pest mit den Ständern 14 verbunden sind Zahnräder 15, die mittels einer Kette 16 so in Wirkverbindung miteinander stehen, daß alle Räder 1-gemeinsam um ihre jeweilige senkrechte Achse geschwenkt werden. .." Somit braucht lediglich eine Primärlenkung auf eines der Räder 1 einzuwirken, und nur eines der Räder braucht angetrieben zu sein. Wie aus Pig. I ersichtlich, greifen im dargestellten Ausführungsbeispiel Lenkung und Antrieb an diagonal einander gegenüberliegenden Rädern 1 an, sie können aber ebenso auch an ein- und demselben Rad 1 angreifen.
Das angetriebene Rad 1 wird von einem Oleichstrom-Elektromotor 18 getrieben, der über Schleifringe von Sekundärbatterien (Akkumulatoren) gespeist wied, die in einem Gehäuse 19 vom Wagen mitgeführt werden. Der Elektromotor 18 ist mittels einer Konsole 21 am Ständer gehaltert, und das Antriebsdrehmoment wird auf das Rad über ein Untersetzungsgetriebe und ein Kettengetriebe übertragen.
Die Lenkung an Schienenverzweigungen erfolgt über elektromechanische Einwirkung. Z.B. sind zwei vertikal angeordnete Spulen 23a, 23b vorgesehen, die über Schleifringe 20 gespeist werden können, Kolbenstangen 24a, 24b umschließen und an den Enden von Armen 25 gehaltert sind, die ihrerseits sich je einer zu zwei einander entgegengesetzten Richtungen von demjenigen Ständer 14 fort erstrecken, der das Rad 1 hält, auf das die Primärlenkung
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einwirkt. Normalerweise weisen diese Arme 25 rechtwinklig von der Richtung der momentanen Bewegung fort, d.h. also, sie sind parallel zum Vorderende des Wagens ausgerichtet. Die mit Rollen 26 ausgestatteten unteren Enden der Kolbenstangen 24a, 24b können mit kleinen hochragenden Anschlägen in Eingriff geraten, die an Ecken der obengenannten Platt*- form von Schienenverzweigungen oder -kreuzungen angeordnet sind. Die Anordnung und Art eines Sachen Anschlages hängt davon ab, welche Punktion er am jeweiligen dieser Lenkungspunkte hervorrufen soll. Ein allgemeiner Fall liegt in der Weise vor, daß ein Wagen entweder geradeaus über eine Schienenverzweigung hinüberfahren oder aber hier rechtwinklig umschwenken soll. Die Höhe des Anschlages ist so. gewählt, daß normalerweise kein Eingriff seitens einer Kolbenstange 24a, 24b erfolgt, es sei denn, letztere ist mittels der Spulen 23a, 23b.in die untere ihrer beiden Stellungen ausgefahren. Wenn sie dagegen in der oberen oder eingefahrenen Stellung ist, fährt sie über den Anschlagfweg, d.h. der Wagen fährt weiterhin in seiner bisherigen Richtung.
Wenn dagegen einer der Kolbenstangen 24a, 24b in der unteren Position ist, dann wird sie infolge Eingriffes gegen den Anschlag vorübergehend festgehalten, so daß die Arme 25 und die Räder 1 um beispielsweise 90° herumgeschwenkt werden, wenn das Fahrzeug sich weiterbewegt. Alle Räder 1 werden in gleicher Weise geschwenkt und damit auf die Schienen des Gleises gelenkt, das sich z.B. rechtwinklig von der bisherigen Bewegungsrichtung fort erstreckt, wobei dann die
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Arme 25 in rechtem Winkel zur neuen Bewegungsrichtung stehen. Die Steuerung jedes Wagens wird durch stationäre Einrichtungen am Gleisweg vorgenommen, beispielsweise durch Speisung dort angeordneter Gleichstromspulen. Zum Zusammenwirken mit diesen Spulen sind unterhalb des Wagens an bestimmten, vorgegebenen Stellen magnetfeldgesteuerte Schalter 38 (sog. Reed-Relais) angeordnet.
Eine Steuerschaltung, die ebenfalls von den obengenannten Akkumulatoren gespeist wird, ist in einem Gehäuse 42 untergebracht, in dem auch ein Schaltgetriebe für den Motor 18 enthalten sein kann.
Um Beschädigungen oder Verletzungen aufgrund ungewollten Zusammenpralles eines Wagens mit einem Gegenstand oder einer Person zu vermeiden, ist jedem der plattenförmigenvSchürzenteile 13 ein Mikroschalter zugeordnet, der vom Rahmen 10 getragen wird. Bei Bewegung einer der beweglichen Platten 13 gegen ein Hindernis wird der Mikroschalter 43 betätigt, was zu einer Unterbrechung der Energiezufuhr zum Motor und damit zum Anhalten des Wagens führt, bis das Hindernis entfernt ist. Falls das noch zu beschreibende zusätzliche Kollisions-Schutzsystem einmal ausfällt, dann bewirken also immer noch die Mikroschalter 43 als NotfUhler bei Auflaufen auf z.B. andere Wagen ein Anhalten. Die bisher beschriebenen Anordnungen an Wagen und Schienen eines solchen/ Transportsystems sind nicht selbst Gegenstand der vorliegenden Erfindung, Nähere Einzelheiten sind in der DT-OS 2 309 71I beschrieben.
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Nach der vorliegenden Erfindung sind die vier senkrechten Schürzen-Platten IjJ am Rahmen 10 isoliert angeordnet, und werden als Signal-Abstrahl- und Aufnahme-Platten der oben schon genannten Art benutzt. Für diesen Zweck sind sie an eine Sende-Empfangs-Einrichtung geringer Leistung geschaltet, die abwechselnd über z.B. gleichlange Zeiträume Energie aussendet bzw· empfängt. Diese Einrichtung, die zusätzlich zur in Fig. 2 im Detail dargestellten eigentlichen Sende-Empfangs-Schaltung 44 vorhanden ist, die mit 90 kHz arbeitet, enthält einen astabilen Multivibrator 45, der bei einer niedrigeren Frequenz arbeitet, zweckmäßigerweise bei 300 Hz, sowie einen zweistufigen Dioden-Kreis 46, dem eine Triggerstufe 47 folgt, bei der es sich zweckmäßigerweise um einen Schmitt-Trigger handelt, mit einem Ausgang 48. Ferner ist ein Zeitsteuerkreis 49, etwa ein RC-Olied, vorgesehen. Die Sende-Empfangs-Schaltung 44 ist aus npn-Transistoren Tl bis T7 und pnp-Transistoren T8 und T9 sowie einer Zener-Diode ZD aufgebaut. Dioden Dl, D2 und D3 dienen als Schutz der Basis-Emitter—Strecken der Transistoren Τ8, T5 bzw. Τ6 gegen Überschläge für den Fall, daß einmal eine außergewöhnlich hohe umgekehrte Vorspannung auftreten sollte. Darüber hinaus sind einstellbare Widerstände RV 1 und RV 2 und verschiedene Widerstände und Kondensatoren vorhanden, die im einzelnen unten näher erläutert werden, soweit sie für das Verständnis der Erfindung von Bedeutung und nicht offensichtlich nur herkömmlicher schaltungstechnischer Art sind. Der Anschluß 50 in Fig. 2 entspricht einer bzw. führt an eine Schürzenplatte 13 in Fig. 1, die als Aufnahmeplatte dient, während der Anschluß 51 Schürzenplatten 13 entspricht, die
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als Abstrahlplatten dienen. Der Multivibrator 45, bei dem es sich um eine herkömmliche Transistorschaltung handeln kann, weist zwei Ausgänge 52 und 53 auf, die an die Basis des Transistors Tl bzw. T4 geschaltet sind. Eine Leitung 54 vom Ausgang 52 ist an den Eingang des Zeitsteuerkreises 49 angeschlossen, dessen Ausgang über eine Leitung 55 an die Basis des Transistors T7 führt. Ein aus einer Induktivität L und Kapazitäten Cl bestehender Schwingkreis ist mit den Transistoren T2 und T3 verbunden· Ein Kondensator C2 und ein Widerstand Rl vervollständigen eine Rückkoppelschaltung, auf die nachstehend noch eingegangen wird. Die Zenerdiode ZD
zusammen
bewirkt/mit dem Widerstand R2 eine Stabilisierung der Kollektorspannung des Transistors T3 über die Induktivität L.
Im Betrieb liefert der Multivibrator 45 mit einer Frequenz von z.B. 300 Hz abwechselnd Signale an die Ausgänge 52 bzw. 53, wodurch die Sende-Empfangs-Schaltung 44 mit dieser Frequenz zwischen Senden und Empfang umgeschaltet wird. Im ersteren Falle ist der Transistor T4 abgeschaltet, nämlich aufgrund des Multivibrator*-Signales über die Leitung 53* so daß der Transistor T8 durchgeschaltet ist. Empfangene Signale werden über den Transistor Tl, der durchgeschaltet ist, abgeblockt. Der Rückkopplungsschaltkreis C2/R1 arbeitet, und die Schaltung schwingt mit 90 kHz. Das Ausgangssignal am Emitter des Transistors T8 wird über den Widerstand R3 und den Anschluß 51 auf die Abstrahlplatte 13 gegeben.
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Im Empfangsfalle, in dem die Schaltung 44 als ein abgestimmter Empfänger wirkt, ist der Transistor T4 durchgeschaltet und somit T8 außer Betrieb gesetzt. Der Transistor Tl ist hochohmig und der Transistor T2 erhält aufgenommene Signale. Die Schaltung 44 dient nun nicht länger als Oszillator, sondern kann 90-kHz-Signale von der Aufnahmeplatte 13 über den Anschluß 50 und die Widerstände R4 empfangen. Die Signale werden verstärkt und Über den Transistor T5 auf den einstellbaren Widerstand RVl gegeben, der als Potentiometer zum.Einstellen der Empfindlichkeit dient.
Der Multivibrator-Ausgang 52 steuert über die Leitung und über den Zeitsteuerkreis 49 sowie die Leitung 55 die Basis des Transistors T7 an, während die Schaltung auf Senden geschaltet ist. Der Transistor T7 ist durchgeschaltet und blockt den Dioden-Kreis 46 ab. Der Zeitschaltkreis 49 ist, in bekannter Weise, so ausgelegt, daß sein Ausgang, über die Leitung 55 an den Transistor T7# sofort das Signal von der Sende-Empfangs-Schaltung 44 zum Dioden-Kreis 46 unterbricht, wenn der Multivibrator sie auf Senden umschaltet. Wenn dagegen die Schaltung auf Empfang geschaltet ist, dann verzögert der Zeitsteuerkreis 49 das Signal zum Diodenkreis 46 hinreichend bis zum endgültigen Zusammenbrechend der Eigenschwingungen, wodurch vermieden wird, daß die letzten Schwingungszüge des Sendens ein falsches Signal in den Diodenkreis 46 speisen. Mit anderen Worten: Über den Zeitsteuerkreis ist eine schnelle Einschalt- und langsame Abschaltcharakteristik gewährleistet.
Wenn während des Betriebes ein Wagen mit der oben bean
schriebenen Ausrüstung sichVeinem anderen ebenso ausgerüsteten Wagen dicht nähert, dann wird aufgrund kapazitiver Kopplung die abgestrahlte Energie der Abstrahl-
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platte. 15 des anderen Wagens von den Aufnahmeplatten Ij5 des ersten Wagens empfangen. Eine Spannung mit einer. Frequenz von 90 kHz, innerhalb einer Einhüllenden von 3OO Hz, wird aufgenommen, während die Schaltung 44 auf Empfang geschaltet ist, und erscheint am Abgriff 56 des einstellbaren Widerstandes RVl. Dieses Signal, das im Diodenkreis 46 geglättet wird,wird auf die Triggerstufe 47 gegeben. Wenn die Amplitude des gleichgerichteten Signales oberhalb eines vorgegebenen Wertes liegt, der einer vorgegebenen Annäherung beispielsweise auf Im des anderen Wagens entspricht, dann wird die Triggerstufe durchgeschaltet, und diese liefert ein Stop-Signal an den Ausgang 48. Wie nachstehend noch näher erläutert wird, kann dieses Stop-Signal, auf verschiedene Weise zum Anhalten des erstgenannten Wagens verwendet werden.
Über eine Rückkoppelleitung 57 wird der Transistor T9 aufgesteuert, wenn ein Stop-Signal vorliegt. Er beaufschlagt d»s ausgesandte Signal mit einer Zusatzinformation, während die Schaltung 44 auf Senden geschaltet ist. Das abgestrahlte Signal wird dadurch in einem durch die Einstellung des veränderbaren Widerstandes RV2 vorgegebenen Maße gedämpft. Demzufolge wird der gegenseitige Fahrzeugabstand, bei dem das abgestrahlte Signal ein wirksames Stop-Signal in der Schaltung des anderen Wagens hervorrufen würde, verringert· Diese Maßnahme verhindert eine gegenseitige Pattsituation zwischen den beiden einander nähernden Wagen, deren Eintreten andernfalls möglich wäre.
Das Stop-Signal am Ausgang 48 kann, eventuell nach weiterer Verstärkung und/oder Gleichrichtung, einfach
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dazu benutzt werden, ein Relais oder ein Schütz anzusteuern, mittels derer die Energieversorgung zum Motor 18 unterbrochen oder in anderer Weise ein Anhalten des Wagens hervorgerufen wird, z.B. auch mittels dynamischer oder Widerstandsbremsung, So kann z.B. zunächst ein Motorschalter entregt und zugleich bewirkt werden, daß ein niedriger Widerstand über den Motor-Läufer geschaltet wird. Nach kurzer Verzögerung wird auch der Feldschalter entregt. Der Wagen kann dann schnell durch Widerstandsbremsung zum Stillstand gebracht werden. Das Stop-Signal am Ausgang 48 kann aber auch in eine logische Schaltung eingespeist werden, die ihrerseits auch die Jeweiligen anderen Steuerungsinformationen berücksichtigt, die automatisch jedem Wagen übertragen werden, wie beispielsweise Befehle zum Umschwenken der Bewegungsrichtung oder zum Anhalten, wie auch Signale von den Mikro-Schaltern 43.
Wenn der voranfahrende Wagen einer Reihe von sieh bewegenden Wagen eines geradeaus führenden Gleises gestoppt wird, dann halten hinter ihm die anderen Wagen in geeigneten und untereinander gleichen Abständen an. Wenn der vordere Wagen sich wieder in Bewegung setzt, dann setzen sich die anderen Wagen ebenfalls wieder in Bewegung. Falls gewünscht, kann in der Schaltung jeden Fahrzeuges eine Zeitverzögerung vorgesehen sein, die bewirkt, daß der Abstand zwischen den Wagen größer ist, wenn diese sich bewegen, als wenn sie stillstehen.
An einer Schienenverzweigung empfängt ein Wagen in gleicher Weise ein Signal, das sein Anhalten hervorruft, wenn ein anderer Wagen sich dieser Schienenverzweigung
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von einer anderen Richtung her nähert oder dort steht. Insbesondere für ein solches Zusammentreffen ist es vorteilhaft, daß die Übertragungsenergie von dem Wagen, der zuerst ein Signal vorgegebener Stärke von einem anderen Wagen empfängt, automatisch (um z.B. 50Ji) reduziert wird, wie es oben beschrieben wurde, so daß die Möglichkeit ausgeschlossen ist, daß beide Wagen gleichzeitig angehalten werden. Sofern erwünscht, können auch die Empfindlichkeiten der Sende-Empfangs-Schaltungen oder die Anspreehspannungen der Relais an verschiedenen Wagen geringfügig unterschiedlich vorgegeben sein. Schließlich können die Schaltfrequenzen bei den verschiedenen Wagen etwas voneinander abweichen, um zu vermeiden, daß womöglich aufgrund einer zufälligen Synchronisation der Signale Schwierigkeiten entstehen.
Wenn, was gewöhnlich der Fall sein wird, die Wagen eines Systems so um Ecken herumfahren, daß eine andere Seite eines Wagens dessen Vorderseite wird, nachdem die Ecke umrundet wurde, dann sollten die Anschlüsse zwischen den Schürzen-Platten 13 und der Sende-Empfangs-Schaltung 44 so umgeschaltet werden, daß dieselbe Beziehung zwischen den Funktionen der Platten 13 und der Bewegungsrichtung, wie zuvor, aufrechterhalten bleibt. Dieses Umschalten kann durch Schaltvorrichtungen vorgenommen werden, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind. Eine Serie von Zweistellungs-Sehaltern 58, an die zugeordnete Platten 13 angeschloßen sind, sind so angeordnet, daß sie über eine Nooke angesteuert werden können, die an einem Ständer 14 eines Rades 1 des Wagens befestigt ist. Ein derart betätigter Schalter, in Fig. 3 der Schalter 58a, verbindet die
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zugehörige Platte 13 dann mit dem Empfänger-Anschluß 50. Die nicht betätigten Schalter 58 verbinden die jeweils zugeordneten Platten IJ mit dem Sende-Anschluß 5I Wenn ein Wagen hinsichtlich seiner Fortbewegung eine Richtungsänderung um 90° durchführt, dann schwenken auch das Rad 1 und der Nocken 59 um 90°. Der Schalter 58a bewegt sich in die andere seiner beiden Schaltstellungen, .und der Nocken 59 betätigt einen anderen Schalter 58. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß etwa immer die vorne liegende Platte I3 an den Empfängeranschluß 50 geschaltet ist«
Wenn solche Wagen auch für eine Umkehr ihrer Bewegungsrichtung ausgerüstet sind, dann sind diese Umschaltmaßnahmen auch für die Richtungsumkehr in entsprechender Weise vorzuaeh-en.
Die Erfindung ist also nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt auch alle fachmännischen Abwandlungen sowie Teil- und Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale und Maßnahmen.
- Ansprüche -
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Claims (9)

Ansprüche
1.)/Transportwagen für ein schienengebundenes Transportsy- jipsm, dadurch gekennzeichnet, daß an Jedem Transportwagen eine Fühl-Vorrichtung vorgesehen ist, die berührungslos die Gegenwart eines eventuell vorhandenen anderen Wagens oder weiterer Wagen, sei es voraus oder seitlich, erfaßt und ein Anhalten des erstgenannten Wagens bewirkt, solange er bis auf einen vorgegebenen Abstand an einen anderen Wagen angenähert ist, und daß ersterer sich erst wieder in Bewegung setzt, wenn jene anderen Wagen sich vom Fahrweg dieses einen Wagens wieder entfernt haben, indem jeder Wagen mit einer Sende-Empfangs-Schaltung (44) ausgerüstet ist, die abwech selnd auf Senden und auf Empfang geschaltet ist, und Plat ten (13)· an den Seiten des Wagens angeordnet sind, von de nen wenigstens eine mit jener Schaltung (44) als Aufnehmer-Platte (15) verbunden ist, wenn die Schaltung (44) als Empfänger arbeitet, und von denen wenigstens eine weitere Platte (13) als Abstrahl-Platte (I3) verbunden ist, wenn jene Schaltung (44) als Sender arbeitet.
2.) Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten (13), an der bezüglich der momentanen Fortbewegungsrichtung vorderen Seite des Wagens als Aufnehmer-Platte (13) geschaltet ist.
3.) Wagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeiohnet, daß Umschalter (58, 59) vorgesehen sind, die abhängig von einer Änderung der Bewegungsrichtung des Wagens die Verbindungen der Platten (I3) zur Sende-Empfangs-Schaltung (44) umschalten.
4.) Wagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Sende-Empfangs-Schaltung(44) abwechselnd als Sender und als Empfänger arbeitet, gesteuert durch einen Multivibrator (45), der einen Ausgang (53) zum
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Sperren des Sendens und einen Ausgang (52) zum Sperren des Empfangens aufweist.
5.) Wagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine steuerbare Antriebsvor richtung (Motor 18) vorgesehen ist, und der Ausgang (48) der Sende-Empfangs-Schaltung (44) während ihrer Arbeitsweise als Empfänger auf die Steuerung dieses Antriebs so ein wirkt, daß bei Aufnahme eines Signales von einem anderen Wagen innerhalb eines vorgegebenen Abstandes der Antrieb unterbrochen wird.
6.) Wagen nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sende-Empfangs-Schaltung (44) und dem Ausgang (48) ein Diodenkreis (46) und eine Triggerstufe (47) eingeschaltet ist.
7.) Wagen nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitschaltkreis (49) vorgesehen ist, dessen Eingang an einen Ausgang (52) des Multivibrators (45) angeschaltet ist und der ein Ausgangssignal von der Sende-Empfangs-Schaltung (44) verzögert, wenn letzteres auf Empfang geschaltet wird.
8.) Wagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß die Sende-Empfangs-Schaltung(44) einen Abschwächer (T9, RV2) für das abgestrahlte Signal aufweist, der bei Empfang eines Signales,dessen Stärke einen vorgegebenen Wert überschreitet, wirksam wird.
9.) Wagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine mitgeführte Energiequelle in Form einer Batterie und durch einen elektrischen Antrieb (Motor 18), der von der im Wagen selbst untergebrachten Batterie gespeist wird.
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