DE2425370A1 - Antrieb fuer eine bohreinheit od. dgl. - Google Patents

Antrieb fuer eine bohreinheit od. dgl.

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DE2425370A1
DE2425370A1 DE19742425370 DE2425370A DE2425370A1 DE 2425370 A1 DE2425370 A1 DE 2425370A1 DE 19742425370 DE19742425370 DE 19742425370 DE 2425370 A DE2425370 A DE 2425370A DE 2425370 A1 DE2425370 A1 DE 2425370A1
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pistons
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DE19742425370
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Albert Schmid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/06Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles driven essentially by fluid pressure or pneumatic power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Antrieb für eine Bohreinheit od.dgl.
  • Die Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Bohreinheit od.dgl., bei dem eine Arbeitsspindel über mindestens einen drehzahleinstellbaren Hydromotor antreibbar ist, und der Hydromotor an einer einen etwa konstanten Volumenstrom eines Druckmediums abgebenden Pumpe angeschlossen ist.
  • Solche Antriebe werden Je nach Verwendungszweck mit unterschiedlichen Antriebsleistungen und Antriebsdrehzahlen benötigt und es wird jeweils ein entsprechend ausgelegter Hydromotor verwendet. Die J?ertigungsstückzahlen der verschiedenen Hydromotoren sind daher klein und die Fertigung und Lagerhaltung ist unwirtschaftlich.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpaßbar ist und bei dem man bei wirtschaftlicher Fertigung mit wenigen Kydromotorentyren auskommt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Antrieb der Arbeitsspindel tiber mindestens ein Zahnrad erfolgt und dieses Zahnrad durch mindestens zwei an der Pumpe angeschlossene Hydromotoren antreibbar ist. Durch die Verwendung von beispielsweise zwei das gleiche Zahnrad antreibende Hydromotoren steht bei konstantem Volumenstrom des Druckmediums der doppelte Drehzahlregelbereich zur Verfügung, wobei im Bereich hoher Drehzahlen einer der Hydromotoren ohne Druckmediumbeaufschlagung mitläuft, während im niederen Drehzahlbereich beide Hydromotoren beaufschlagt und so ein besonders hohes Drehmoment bei niederer Drehzahl zur Verfügung steht. In vorteilhafter Weise sind dazu die Drehzahleinstellungen der Hydromotoren unabhangig voneinander.
  • Insbesondere für die Drehzahleinstellung im niederen Drehzahlbereich erfolgt-in vorteilhafter Weise die Drehzahleinstellung der Hydromotoren etwa parallel zueinander, wobei zweckmäßigerweise die maximale Abweichung der Drehzahleinstellungen eine Schaltstufe beträgt. Dadurch wird eine gleichmäßige Belastung der Hydromotoren erzielt, um so eine optimale Lebensdauer zu erhalten.
  • Eine einfache und ohne wesentliche zeitliche Verzögerungen arbeitende Drehzahleinstellung ist bei einem Antrieb möglich, bei dem die Drehzahleinstellung des Hydromotors über eine Drehzahleinstellstange erfolgt, die über mindestens einen in einem Zylinder mit Anschlüssen für die Zuführung bzw. Ableitung des Druckmediums geführten Kolben zwischen zwei-Endlagen verschiebbar ist, wenn mehrere über der Zylinderlänge verteilte Anschlüsse für die Zuführung bzw . Ableitung des Druckmediums vorgesehen sind und der Druckbeaufschlagung jedes Anschlußes eine vorbestimmte Stellung der Drehzahleinstellstange zugeordnet ist. Die gewünschte Drehzahleinstellung ist dann durch eine einfache Ventilsteuerung, beispielsweise mit Magnetventilen, möglich.
  • Eine veränderbare Drehzahleinstellung bei geringstem Energieverbrauch und einfachem Aufbau kann dadurch ermöglicht werden, daß im Zylinder mehrere Kolben vorgesehen sind, von denen ein unterster Kolben fest mit der Drehzahleinstellstange verbunden ist und die Endlagen dieses untersten Kolbens den Endlagen der Drehzahleinstellstange entsprechen und daß ferner die weiteren darüber angeordneten Kolben jeweils über ein Verlängerungsstück zusammenwirken, daß unter dem untersten Kolben ein Anschluß und über dem obersten Kolben ein Anschluß und zwischen den Kolben jeweils ein weiterer Anschluß vorgesehen ist, wobei bei einer Druckbeaufschlagung eines Anschlußes die dem Anschluß naheliegenden Kolben in ihrer Endlage an Anschlägen anliegen. Es entspricht dann jeder Druckbeaufschlagung eines Anschlußes eine bestimmte Stellung der Drehzahleinstellstange und damit einer bestimmten Drehzahl des Hydromotors. Da die Kolbeneinstellungen über Anschläge und nicht über Überströmkanten erreicht werden, ist die für die Drehzahleinstellung erforderliche Menge des Druckmediums sehr gering und es entstehen nur geringe Energieverluste.
  • Eine sichere, durch Unbefugte nicht veränderbare Drehzalileinstellung wird dadurch möglich, daß die untere Endlage mindestens eines Kolbens durch Zwischenringe voreinstellbar ist und diese Zwischenringe den Anschlag abgeben.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen. Es zeigt: Fig. 1 eine Teilseitenansicht einer Bohreinheit mit Hydromotor und Steuerventilen, Fig. 2 eine Draufsicht darauf gemäß dem Pfeil II in Fig. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Drehzahlsteuerung und den Hydromotor gemäß den Pfeilen III-III in Fig.2 und Fig. 4 einen Schaltplan für die Drehzahleinstellung eines Hydromotors schematisch.
  • Bei einer Bohreinheit ist die Arbeitsspindel 1 über ein in einem Gehäuse 2 gelagerten, nicht näher dargestellten Zahnrad durch zwei auf dieses Zahnrad wirkende Hydromotoren 3 angetrieben. Die Ilydromotoren 3 sind parallel zueinander mit einer Pumpe 4, die Hydrauliköl in etwa konstantem Volumenstrom liefert, und einem gemeinsamen Rücklauf 5 für das Hydrauliköl verbunden, wie dies schematisch in Fig. 2 angedeutet ist.
  • Beide identisch ausgebildete Hydromotoren 3 sind Axialkolbenmotoren. Zur Drehzahleinstellung ist jeweils über eine längsverschiebbare Drehzahleinstellstange 6 eine Taumelscheibe 7 in ihrer Neigung einstellbar. Jeder Neigung entspricht eine bestimmte Schluckmenge Hydrauliköl pro Umdrehung. Zur Längsverschiebung der Drehzahleinstellstange 6 ist auf jedem Hydromotor 3 ein Zylinder 8 aufgesetzt, in dem Kolben 9 bis 11 in axialer Richtung verschiebbar geführt sind.
  • Der unterste Kolben 9 ist über fiin fest daran angeschlossenes Verlängerungsstück 12 mit der Drehzahleinstellstange 6 verschraubt. Der Hub des untersten Kolbens 9 ist nach oben durch einen oberen Endlagenanschlag 13 in Form eines in eine Nut 14 in der Wandung des Zylinders 8 eingesetzten Sicherungsrings 15 begrenzt. Ebenso ist die obere Endlage des mittleren Kolbens 10 durch einen oberen Endlagenanschlag 16 ebenfalls in Form eines Sicherungsrings 17 begrenzt.
  • Die oberste Endlage des obersten Kolbens 11 ist ebenfalls durch einen oberen Endlagenanschlag 18 in Form eines Vorsprungs des Deckels 19 des Zylinders 8 auf seinen Maximalwert begrenzt, kann aber durch eine Einstellschraube 20 von außen eingestellt werden. Der Deckel 19 ist durch eine Rundschnurdichtung 21, eine Flachdichtung 22 und eine Hutmutter 23 nach außen abgedichtet. Die Länge der Kolben 9 bis 11 und die Länge der Verlängerungsstücke 12, 24 und 25 ist so bemessen, daß alle Kolben 9 bis 11 an ihren oberen Endlagenanschlägen 13, 16 und 18 anliegen, wenn die Drehzahleinstellstange 6 in ihrer oberen Endlage ist. Die Hubwege der Kolben 11 und 10 sind durch Zwischenringe 26 begrenzt, und zwar so, daß der mögliche Hubweg der Kolben 9 bis 11 mit zunehmender Entfernung von der Drehzahleinstellstange 6 kleiner ist.
  • Die untere Endlage der Drehzahleinstellstange 6 ist durch eine weitere Einstellschraube 27 einstellbar.
  • Zur Verschiebung der Kolben 9 bis 11 sind am Zylinder 8 Anschlüsse 28 bis 31 vorgesehen für die Zuführung bzw. Ableitung eines Druckmediums, vorzugsweise Hydrauliköl für die Steuerung der Drehzahleinstellung. Die Steuerung der Zuführung bzw. der Ableitung des Druckmediums erfolgt über Magnetventile 32 und 33.
  • In Fig. 4 ist die schematische Darstellung der Steuerung der Drehzahleinstellung gezeigt. Die Druckanschlüsse der Magnetventile 32 und 33 sind mit einer Druckversorgung 34 und die Rücklaufanschlüsse mit einer Rücklaufleitung 35 verbunden. In der Neutralstellung des Zagnetventils 33 ist die Druckversorgung 34 über den Anschluß 28 mit dem Raum 36 unter dem Kolben 9 in Verbindung, so daß dieser Kolben 9 durch den hydraulischen Druck nach oben gedrückt und entweder an seinem oberen Endlagenanschlag 13 oder über die anderen Kolben 10 und 17 und die Verlängerungsstücke 24 und 25 durch die Einstellschraube 20 in seinem Weg nach oben begrenzt ist. In dieser Stellung erreicht die Taumelscheibe 7 ihre größte Schräglage. Der Hydromotor 3 kann dann bei größtem Durchsatz des Druckme diums pro Umdrehung sein größtes Drehmoment abgeben.
  • Bei einer Umschaltung des kagnetventils 33 erfolgt die Druckbeaufschlagung über den Anschluß 29, der zwischen dem untersten Kolben 9 und dem mittleren Kolben 10 mündet. Dadurch wird der unterste Kolben 9 ganz nach unten gedrückt und die Taumelscheibe 7 erfährt über die in ihre andere Endlage kommende Drehzahleinstellstange 6 ihre flachste Stellung, die Beerlaufstellung, in der der Hydromotor 3 keine Leistung abgibt. Durch den Hydromotor 3 wird dann auch kein Hydrauliköl aufgenommen. Der ganze durch die Pumpe 4 geförderte Volumenstrom steht dann dem anderen, nicht in seiner Leerlaufstellung befindlichen Hydromotor 3 zur Verfügung, der dann mit besonders hoher Drehzahl bei entsprechend geringerem Drehmoment betrieben werden kann.
  • Durch die Umschaltung des Magnetventils 32 aus seiner Mittellage in eine Endlage erfolgt einmal über den Anschluß 30 und bei der anderen Endlage über den Anschluß 31 die Einstellung zweier mittlerer Drehzahlen, die entsprechend der Anzahl und Dicke der eingelegten Zwischenringe 26 vorgewählt sein kann.
  • Bei vier Drehzahleinstellungen der Drehzahleinstellstange 6 pro Hydronotor 3 können insgesamt 16 verschiedene Drehzahlen der Arbeitsspindel 1 eingestellt werden. Durch beispielsweise Verwendung eines polumschaltbaren Antriebsmotors für die Punpe 4 kann diese Zhal nochmals beispielsweise verdoppelt werden, so daß mit einfachen Mitteln die Drehzahlen und die gewünschten Drehmomente in einen weiten Bereich variierbar sind.
  • Durch eine entsprechende Ausbildung der Magnetventile 32 und 33 muß sichergestellt sein, daß bei der Druckbeaufschlagung eines der Anschlüsse 28 tis 31 die anderen Ansciiiüsse mit der Rücklaufleitung 35 verbunden sind.

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    9 trieb für eine Bohreinheit od.dgl., bei dem eine Arbeitsspindel über mindestens einen drehzahleinstellbaren Hydromotor antreibbar ist und der Hydromotor an einer einen etwa konstanten Volumenstrom eines Druckmediums abgebenden Pumpe angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Arbeitsspindel (1) über mindestens ein Zahnrad erfolgt und dieses Zahnrad durch mIn destens zwei an der Pumpe (4) angeschlossene Hydromotoren (3) antreibbar ist.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahleinstellungen der Hydromotoren (3) unabhängig voneinander sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahleinstellung der Hydromotoren etwa parallel zueinander erfolgt.
  4. 4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Drehzahleinstellung des Hydromotors über eine Drehzahleinstellstange erfolgt, die über mindestens einen in einem Zylinder mit Anschlüssen für die Zuführung bzw. Ableitung des Druckmediums geführten Kolben zwischen zwei Endlagen verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere über der Zylinderlänge verteilte Anschlüsse (28 bis 31) für die Zuführung bzw. Ableitung des Druckmediums vorgesehen sind und der Druckbeaufschlagung jedes Anschlußes (28 bis 31) eine vorbestimmte Stellung der Drehzahleinstellstange (6) zugeordnet ist.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zylinder (8) mehrere Kolben (9 bis 11) vorgesehen sind, von denen ein unterster Kolben (9) fest mit der Drehzahleinstellstange (6) ver bunden ist und die Endlagen dieses untersten Kolbens (9) den Endlagen der Drehzahleinstellstange (6) entsprechen, daß die weiteren darüber angeordneten Kolben (10,11) jeweils über ein Verlängerungsstück (24,25) zusammenwirken, daß unter dem untersten Kolben (9) ein Anschluß (28) und über dem obersten Kolben (11) ein Anschluß (31) und zwischen den Kolben (9 bis 1i) jeweils ein weiterer Anschluß (29,30) vorgesehen ist und daß bei einer Druckbeaufschlagung eines Anschlußes (28 bis 31) die dem Anschluß (28 bis 31) naheliegenden Kolben (9 bis 11) in ihrer Endlage an Anschlägen anliegen.
  6. 6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Endlage mindestens eines Kolbens (10,11) durch Zwischenringe (26) voreinstellbar ist und diese Zwischenringe (26) Anschläge abgeben.
  7. 7. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenabmessungen der Kolben (9 bis 11), der Verlängerungsstücke (12,24,25) und die Anordnung der oberen Endlagenanschläge (13,16,18) so bemessen sind, daß bei der oberen Endlage der Drehzahleinstellstange (6) alle Kolben (9 bis 11) an ihrem oberen Endlagenanschlag (13,16,18) anliegen.
  8. 8. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Endlage des obersten Kolbens (11) durch eine Einstellschraube (20) einstellbar ist.
  9. 9. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubweg zwischen der oberen und unteren Endlage beim darüberliegenden Kolben kleiner ist als beim darunterliegenden, der Drehzahleinstellstange (6) naheliegenden Kolben.
  10. 10. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Endlagenanschläge (13,16) durch in Nuten (14) eingesetzte Sicherungsringe (15,17) gebildet sind.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104723148A (zh) * 2015-01-19 2015-06-24 清华大学 压紧装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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