DE2425400A1 - Vorrichtung zum vertaeuen von schiffen - Google Patents
Vorrichtung zum vertaeuen von schiffenInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Description
2A25400
Vorrichtung zum Vertäuen
von Schiffen.
von Schiffen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vertäuen von Schiffen an einer Pier, einem Dalben
oder dergleichen mit mehreren Trossen, bei der wenigstens zwei Trossenhalter vorgesehen sind.
B 0-9 849/0544
Bekannt sind Anordnungen, bei denen auf der Pier Sliphaken befestigt sind, die aus einem beweglich
verankerten Hakenstuhl und einem darin um eine horizontale Achse verschwenkbaren Hakenkörper bestehen,
dessen Halteartn in der Betriebsstellung durch eine slipbare Sperre gehalten werden. Diese
slipbare Sperre ermöglicht das Auswerfen der Trosse auch unter Belastung. Zur Benutzung werden Trossen
in den Haken eingelegt, die auf dem zu vertäuenden Schiff mit beiden Enden befestigt sind. Bei
größeren Schiffen sind mehrere, bei Schiffen der heute gebräuchlichen Größenordnung sogar eine
Vielzahl der erwähnten Sliphaken erforderlich, um die auftretenden Kräfte aufzunehmen. Schwierig ist
die möglichst gleichmäßige Verteilung dieser Kräfte auf die einzelnen Sliphaken, um Überlastungen
zu vermeiden. Die mangelhafte Verteilung der Kräfte in den Vertäuseilen hat bisher häufig zu Seilbrüchen
mit weitreichenden Folgen für das Schiff geführt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Vertäuen von Schiffen, insbesondere sehr großen
Schiffen zu schaffen, die eine gleichmäßige Verteilung der auftretenden Kräfte auf mehrere Seile
und mehrere Trossenhalter ermöglicht.
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Eine Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
darin gesehen, daß bei einer Vorrichtung zum Vertäuen von Schiffen eine über zwei benachbarte Trossenhalter
gelegte, mit ihren beiden Enden am Schiff befestigte und zwischen den beiden Trossenhaltern
über eine Rolle eines etwa quer zum Schiff hin und her beweglichen Blockes geführte Trosse sowie eine
weitere trosse vorgesehen sind, welche einerseits am Schiff befestigt ist und andererseits an den beweglichen
Block angreift. Die beste Wirkung erzielt man natürlich, wenn als Halteorgane an sich bekannte
Sliphaken verwendet werden, bei denen der Hakenkörper in der Gebrauchsstellung durch eine slipbare
Sperre gehalten wird. Auch auf dem Block mit der beweglichen Rolle sollte vorteilhaft ein solcher
bekannter Sliphaken vorgesehen sein, an den die zweite Trosse angreift. Beide Trossen werden somit
mit ihren Enden am Schiff befestigt. Eine der Trossen wird über die Rolle auf dem Block geführt. Die
andere Trosse umschlingt die beiden Halteorgane, welche auf der Pier fest verankert sind, und bildet
mit der hin und her beweglichen Rolle eine Flasche. Diese Anordnung führt dazu, daß die Zugkräfte
in allen zum Schiff führenden Seiltrums ausgeglichen sind. Selbstverständlich können mehrere
derartiger Vorrichtungen zur Vertäuung eines Schif-
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fes vo j-j?; ο sehen sein, insbesondere, wenn es sich um
ultragroße Schiffe, zum Beispiel Tankschiffe, handelt.
Für den beweglichen Block wird eine Führung auf (Iof Pier ausgebildet, an der auch die übrigen
Trossenhalter vpr;<nkert sein können, wie es näher
noch an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben wird.
Die Zeichnung zeigt in schematischen Darstellungen
ein Ausführungsboispiel der Erfindung. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß
der Erfindung,
Figur 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach
Figur 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach
Figur 1,
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung des beweglich
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung des beweglich
geführten Blockes, teilweise im Schnitt,
Figur h eine Seitenansicht eines Halteorgans an
sich bekannter Ausbildung, Figur 5 eine Draufsicht der Anordnung nach Figur 1L,
Gemäß der Erfindtmg und dem Ausführungsbeispiel
sind mehrere Halteorgane I1 2 und 3 für Trossen
k und 5 vorgesehen, die mit ihren Enden auf dem
Deck eines üu vertäuenden Schiffes befestigt, zum
— 1 —
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Beispiel an Pollern belegt sind, oder mit dem einen
Ende auf die Trommel einer Winde auflaufen. Zwei dieser Ilalteorgane 2 und 3 sind nebeneinander etwa
mit gleichbleibendem Abstand von der Pierkante 6
angeordnet. Ein weiteres Halteorgan 1 sitzt auf einem Block 7 mit einer in Hohe der Halteorgane
2 und 3 um eine vertikale Achse 8 freidrehbar gelagerten Rolle 9. Diesei· Block 7 ist innerhalb einer
quer zur Pier 6 angeordneten und fest verankerten, zum Beispiel einbetonierten, Führung 10 hin und her
beweglich, und zwar derart, daß die Rolle 9 in Bezug auf das Schiff 11 bis hinter die Ilalteorgane 2 und
zurückgezogen werden kann. In dieser Stellung wird das mit den Enden am Schiff belegte Seil 5 um die
Halteorgane 2 und 3 gelegt. Das andere ebenfalls mit seinen Enden am Schiff 11 befestigte Seil 'i
wird um das Halteorgan 1 geschlungen, so daß der Block 7 mittels dieses Seiles derart angezogen
werden kann, daß er mit dem Seil 5 eine zwischen den
Halteorganen' 2 und 3 liegende Seilflasche bildet, wie es in der Figur 1 schematisch dargestellt ist.
In dieser Anordnung gleichen sich die Kräfte in den Seiltrums beider Seile 't und 5 selbsttätig aus,
so daß Überlastungen einzelner Seiltrums ausgeschlossen sind. Die Figur'1 zeigt, daß neben der
erläuterten Vertäuvorrichtung weitere gleichartig
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ausgebildete Vorrichtungen angeordnet werden können,
um selbst ultragroße Schiffsexnhexten sicher zu vertäuen.
Als Halteorgane werden an sich bekannte Sliphakenanordnungen bevorzugt·, welche nach dem Beispiel
der Figuren !t und 5 aus einem einseitig gelenkig verankerten
Hakenstuhl 12 und einem darin um eine horizontale Achse 13 verschwenkbaren Hakenkörper l4 besteht,
dessen Haltearm in der Betriebsstellung eine slipbare Sperre 15 hintergreift, die durch den Sliphebel
l6 oder andere Mittel auslösbar ist. Im Beispiel sitzt auf dem Ilakenkörper in ebenfalls an
sich bekannter Anordnung eine um ihre Mittelachse frei drehbar gelagerte, das eigentliche Halteorgan
bildende Seilrolle 15 mit einer asymmetrisch ausgebildeten
Cape am Umfang, die den Trossenzug in den beiden Trossen k und 5 über die Halteorgniie 1, 2
und 3 ausgleicht. Sliphaken dieser Anordnung sind allgemein bekannt und zum Beispiel in dem deutschen
Gebrauchsmuster 1 c)8k 5^7 beschrieben.
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Claims (1)
- Γ a t e ii t ο η s ρ r U c h ο1. Vorrichtung Äin η Vertäuen von Schiff on an einer Pier, einem DnIb(Mi oder dergleichen mit mehreren Trossen, bei der wenigstens zwei Trossenhalter vorgesehen sind, d a d u r c h g e It e η η ζ e i c h η e t , daß sie eine über zwei benachbarte Trosseithalter (2,3) gelegte, mit ihren beiden Enden am Schiff (ll) befestigte und zwischen (Ten beiden Trossenhaltern über eine Rolle (9) eines etwa ojuer zum Schiff hin- und her beweglichen Blockes (?) geführte Trosse (5) sowie eine weitere Trosse Ci) aufweist, welche einerseits am Schiff (11) befestigt ist und andererseits an (Vn beweglichen Block (7) angreift.T.. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit Trossenhaltern, deren Halteorgane in der Betriebsstellung mittels einer .slipbnren Sperre arretiert sind, <ä a d u r c h ge k e η η ζ e i ebnet , daß am Block (?) zur Befestigung der an ihn angreifenden Trosse Ci) ebenfalls ein Trossenhalter (l) mit slipbnr arretiertem Halteorgan für die Trosse angeordnet ist.509849/0544 '3. Vorrj chtung iuich den Ansprüchen 1 und 2, d a rl ti r c h gekennzeichnet, daß der Block (7) und <U>r mit ihm verbundene Trossmilialter (1) sich mit einer Kufenführung, mit Laufrollen oder dergleichen auf einer sich quer erstreckenden Bahn (10) abstützt und bis in einen Bereich beweglich ist, der landseitig hinter den beiden benachbarten Halteorganen (2,3) liegt.h. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, daß die beiden benachbarten Trossenhalter (2,3) an der Bahn ( 10) für die Führung des Blockes (7) und den mit ihm verbundenen Trossenhalter (l) verankert sind.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Block (7) angreifende Trosse (k) über eine am Block gelagerte Rolle geführt und mit ihren beiden Enden am Schiff (11) belegt ist.509849/0544
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