DE2425457A1 - Schaltverbindung fuer wicklungen elektrischer maschinen, insbesondere turbogeneratoren - Google Patents

Schaltverbindung fuer wicklungen elektrischer maschinen, insbesondere turbogeneratoren

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DE2425457A1
DE2425457A1 DE19742425457 DE2425457A DE2425457A1 DE 2425457 A1 DE2425457 A1 DE 2425457A1 DE 19742425457 DE19742425457 DE 19742425457 DE 2425457 A DE2425457 A DE 2425457A DE 2425457 A1 DE2425457 A1 DE 2425457A1
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Germany
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rods
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turbogenerator
another
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Pending
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DE19742425457
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Inventor
Kurt Berg
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Kraftwerk Union AG
Original Assignee
Kraftwerk Union AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/50Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • H02K3/505Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto for large machine windings, e.g. bar windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Schaltverbindung für Wicklungen elektrischer Maschinen, insbesondere Turbogenerätoren Die Erfindung betrifft eine Schaltverbindung für Wicklungen elektrischer Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren, wobei die Wicklung aus einzelnen Stäben mit jeweils zwei nebeneinander und in zwei Schichten übereinander angeordneten Teilstäben besteht und jeweils ein Teilstab der Oberschicht mit dem diagonal gegenüberliegenden Teil staub der Unterschicht durch Schaltverbinder, die aus auf die einzelnen teilstäbe aufgelbteten Löthülsen bestehen, elektrisch miteinander verbunden sind.
  • Eine derartige Anordnung ist aus der D1-OS 1 463 810 bekannt.
  • Eine solche Schaltverbindung über Kreuz ist erforderlich, wenn man zusätzliche Verdrillungen der einzelnen Teilleiter im Wickelkopf vermeiden will, da eine derartige Verdrillung an sich zur Reduzierung der Schlingstromverluste durch Radialfelder in den Stäben zweckmäßig ist.
  • Die in der genannten D2-OS beschriebene Schaltverbindung erfolgt dabei in zwei hintereinander liegenden Ebenen, wobei jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Teilstäbe durch eine beide eilstäbe umfassende Löthülse elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Bei einer solchen Verbindung ist jedoch eine Anpassung an unterschiedliche Abstände der einzelnen Teilstäbe bei sehr festen ausgehärteten Wicklungen nur sehr schwer möglich.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltverbindung zu schaffen, mit der die einzelnen Teilstäbe einfach und schnell miteinander verbunden werden können, und mit der außerdem ein Ausgleich von Maßungenauigkeiten sehr einfach möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist daher erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Löthülsen jeweils einen in den Zwischenraum zwischen den beiden Leiterschichten ragenden Ansatz aufweisen, und daß jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Löthülsen von Ober- und Unterschicht über diese Ansätze miteinander durch Schrauben verbunden sind. Auf diese Weise können in sehr kurzer Zeit alle Scheitelverbindungen verschraubt und geschaltet sein. Außerdem können bei einem Schadensfall die Wicklungsstäbe schnell ausgebaut und wieder eingebaut werden, ohne daß irgendwelche Lötstellen aufgetrennt werden müßten.
  • Zum Ausgleich von Maßungenauigkeiten kann dabei zwischen die Ansätze mindestens ein quaderförmiges gontaktstück eingefügt sein. Außerdem ist es zweckmäßig, wenn die Löthülsen schon vor dem Tränken der Teilstäbe auf diese aufgelötet sind.
  • Anhand einer schematischen Zeichnung sind Aufbau und Wirkungsweise eines Ausftihrungsbeispiels näher erläutert; dabei zeigen: Fig. 1 eine Schaltverbindung nach der Erfindung in perspsktivischer Ansicht auf einen Teilbereich des Wickelkopfes und Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Verbindungsstelle der einzelnen Löthülsen.
  • In Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau einer Schaltverbindung nach der Erfindung dargestellt. Dabei wird von einem Wicklungsstab ausgegangen, bei dem in zwei Schichten übereinander jeweils zwei Teilstäbe nebeneinander und voneinander isoliert angeordnet sind. Jeder Teilstab ist dabei aus mehreren, übereinander angeordneten Teilleitern 5 hergestellt, wobei nach dem AusfahruDgsbeispiel diese Teilleiter 5 in zwei Ebenen pro Teilstab nebeneinander angeordnet sind. Wie aus der Figur zu ersehen ist, sind beispielsweise die beiden Teilstäbe 1 und 2 aus der Oberschicht einer Nut und die beiden Teilstäbe 3 und 4 aus der Unterschicht einer anderen Nut im Wickelkopf derart tibereinander geführt, daß die Teilstäbe 1 und 3 sowie 2 und 4 jeweils übereinander liegen. Zwischen den beiden Teilstäben 1 und 2 bzw. 3 und 4 jeweils einer Nut sind in einer gesonderten Ebene noch Kühlkanäle 6 vorgesehen, die gegenüber den Teilleitern isoliert sind.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Schaltverbindung sind nunmehr auf die Enden der einzelnen Teilstäbe 1 bis 4 Löthülsen 7, 8 und 9 aufgelötet, wobei die Löthtilse des Teilstabes 3 in der Zeichnung verdeckt liegt. Diese Löthtilsen 7 bis 9 werden dabei zweckmäßig vor dem Tränken der Stäbe aufgelötet.
  • Die Scheitelverbindung sei nun anhand der beiden Löthülsen 7 und 9 erläutert. Die Löthdlsen 7 und 9 weisen dabei jweils einen in den Zwischenraum zwischen den beiden Leiterschichten ragenden Ansatz 11 und 12 auf, und zwar jeweils praktisch als Fortsetzung der innenliegenden und an die Ktihlrohrreihe 6 angrenzende Seite der Löthülsen. Zur Verbindung der Löthiilse ist zwischen diese beiden Ansätze 11 und 12 ein Kontaktsttlck 13 eingefügt - wie das auch aus Fig. 2 zu ersehen ist wodurch einerseits der durch die Kühlrohre 6 bedingte Abstand zwischen den beiden Teilstäben 1 und 4 sowie zusätzliche Maßungenauigkeiten durch die Isolierung ausgeglichen werden können. Die beiden Löthülsen 1 und 4 bzw. ihre Ansätze 11 und 12 sind nunmehr durch Schrauben 14 und 15, die die Ansätze 11 und 12 sowie das Kontaktstück 13 durchdringen,und nach Aufsetzen eines Gewindestückes 16 fest miteinander verspannt.
  • Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, können dabei zwischen Schraube 14 bzw. 15 und die Löthülae noch Spannscheiben 17 und eine Unterlegscheibe 18 eingefügt werden.
  • Durch diese Verbindung ist ein Verlöten der einzelnen Löthülsen miteinander nicht mehr erforderlich, sondern es reicht ein einfaches Verschrauben aus. Eine solche Verbindung ist sehr einfach und schnell herzustellen und hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß Maßungenauigkeiten leicht ausgeglichen werden können, und daß die Wicklung im Schadensfall ohne Auftrennen von Lötverbindungen leicht ausgebaut werden kann.
  • Die beiden anderen Teilstäbe 2 und 3 sind in gleicher Weise in einer zu der ersten Schaltverbindung dahinterliegenden Ebene verbunden, wobei jedoch die Löthtilse des Teilstabes 3 in der Zeichnung verdeckt liegt.
  • 2 Fig.
  • 3 Ansprüche

Claims (3)

  1. Patentansprüche Schaltverbindung für Wicklungen elektrischer Machinen, insbesondere Turbogeneratoren, wobei die Wicklung aus einzelnen Stäben mit jeweils zwei nebeneinander und in zwei Schichten übereinander angeordneten Teilstäben besteht und jeweils ein Teilstab der Oberschicht mit dem diagonal gegenüberliegenden Teilstab der Unterschicht durch Schaltverbinder, die aus auf die einzelnen Teilstäbe aufgelöteten Löthülsen bestehen, elektrisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Löthiilsen (7, 8, 9) jeweils einen in den Zwischenraum zwischen den beiden Teilstabschichten ragenden Ansatz (11, 12) aufweisen, und daß jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Löthülsen (7, 9) von Ober- und Unterschicht über diese Ansätze (11, 12) miteinander durch Schrauben (14, 15) verbunden sind.
  2. 2. Schaltverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Maßungenauigkeiten zwischen die Ansätze (11, 12) mindestens ein quaderförmiges Kontaktstiick (13) eingefügt ist.
  3. 3. Schaltverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löthülsen (7, 8, 9) vor dem Tränken der Xeilstäbe (1, 2, 3, 4) auf diese aufgelötet sind.
    L e e r s e i t e
DE19742425457 1974-05-27 1974-05-27 Schaltverbindung fuer wicklungen elektrischer maschinen, insbesondere turbogeneratoren Pending DE2425457A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2820735A1 (de) * 1978-04-21 1979-10-31 Bbc Brown Boveri & Cie Verbindungsanordnung fuer zwei gitterstaebe im wickelkopf elektrischer maschinen
AT399431B (de) * 1991-03-05 1995-05-26 Elin Energieversorgung Wicklung einer rotierenden elektrischen maschine
DE19726563A1 (de) * 1997-06-23 1998-12-24 Abb Patent Gmbh Elektrische Maschine
US11152830B2 (en) * 2019-01-28 2021-10-19 Siemens Energy, Inc. Isolated bolting connection for a generator

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