DE2425483B2 - Vorrichtung zum Zuführen eines Schweißdrahtes von einer Vorratsspule zu einem Schweißkopf - Google Patents
Vorrichtung zum Zuführen eines Schweißdrahtes von einer Vorratsspule zu einem SchweißkopfInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/133—Means for feeding electrodes, e.g. drums, rolls, motors
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines Schweißdrahtes von einer Vorratsspule zu einem
eine begrenzte Zahl von Umläufen ausführenden Lichtbogen-Schweißkopf. Ein altes Problem beim
Lichtbogenschweißen von Ringnähten mit umlaufendem Schweißkopf, zum Beispiel von Rohr-Stumpfstößen
an großen, festliegenden Rohrleitungen, ist die Zuführung einer ausreichenden Menge Schweißdraht.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine kleine Drahtvorratsspule an einer umlaufenden
Schweißvorrichtung befestigt (US-PS 35 36 879). Auf einer solchen kleinen Drahtspule läßt sich jedoch nur
ein wenig vorteilhafter kleiner Drahtvorrat unterbringen, so daß die Spule häufig ausgewechselt werden muß.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (US-PS 99 245) ist eine Spule konzentrisch zum zu schweißenden
Rohr angeordnet, aus der der Draht über einen Führungsbogen abgezogen wird. Auch dieser bekannten
Vorrichtung haften Nachteile an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorrichtungen so zu verbessern, daß durch
diese eine gewisse Drahtlänge von einer festen Drahtvorratsspule, die an Größe und Gewicht keiner
besonderen Einschränkung unterliegt, von dieser abgezogen und einem Schweißkopf zugeführt wird, der
um einen Rohrstoß umzulaufen vermag.
ίο Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der
vorbeschriebenen Art gemäß der Erfindung gelöst durch zwei in derselben Ebene sich drehende Schlauch-Speichertrommeln,
von denen die erste Trommel auf einem ortsfesten Ständer drehbar gelagert ist und eine
achsparallel zu ihr angeordnete drehbare Drahtvorratsspule trägt, und von denen die zweite, durch einen
Motor angetriebene Schlauch-Speichertrommel konzentrisch zum Schweißstoß einstellbar ist und ein
Draht-Abzugsgetriebe und einen Schweißkopf trägt, sowie durch einen biegsamen Drahtzuführungsschlauch,
der mit seinem einen Ende an der ersten und mit seinem zweiten Ende an der zweiten Schlauch-Speichertrommel
befestigt und wechselweise von der einen Schlauchspeichertrommel ab- und auf die andere
>5 Schlauchspeichertrommel aufwickelbar ist.
Durch die Verwendung des biegsamen Drahtführungsschiauches zur Überleitung jeweils einer gewissen
Drahtlänge von einer festen Drahtvorratsspule zu einem Schweißkopf und durch die zwei in derselben
jo Ebene umlaufenden Schlauch-Speichertrommeln ist es
möglich, eine Drahtvorratsspule zu verwenden, die hinsichtlich ihrer Größe und ihres Gewichtes beliebig
bemessen sein kann. Durch eine derartige Vorrichtung ist es möglich, den Schweißdraht einem Schweißkopf
)5 zuzuführen, der über 360° um einen Rohrstoß herumgeführt wird.
Über die genannten Merkmale hinausgehende Einzelheiten zur Weiterbildung der Vorrichtung ergeben sich
aus den Ur.teransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der erlindungsgemäßen
Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt
I7 i g. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung und
F i g. 2 eine Seitenansicht.
F i g. 2 eine Seitenansicht.
Die ortsfeste Basis bzw. der ortsfeste Ständer der Vorrichtung ist mit M bezeichnet. Dieser Ständer trägt
eine Schlauch-Speichertrommel Pl, auf der eine Vorratsspule B für einen Schweißdraht /'angeordnet ist.
Die Achse der Vorratsspule B kann mit derjenigen der Schlauch-Speichertrommel Pl fluchten oder kann,
wie dies bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist, achsparallel versetzt
sein. Mit R ist ein umlaufender Teil der Vorrichtung bezeichnet, dem eine vorbestimmte Länge des Schweißdrahtes
fm der Zeiteinheit zugeführt werden soll und von dem die Ankunftsbasis für den Draht getragen wird.
Der Teil R läuft in seinen Lagern in der durch den Pfeil in Fig. I angedeuteten Richtung um und kann
erforderlichenfalls eine begrenzte axiale Bewegung ausführen. Um eine begrenzte Anzahl von Umläufen des
Teiles R erzeugen zu können, trägt dieser eine Schlauch-Speichertrommel P2, die mit der Schlauch-Speichertrommel
Pl in derselben Ebene umläuft. Ferner ist ein biegsamer Drahtführungsschlauch g aus
flexiblem, nicht dehnbarem, reibungsarmen Werkstoff vorgesehen, dessen eines Ende an der Schlauch-Speichertrommel
Pl befestigt ist. Der Drahtführungsschlauch g ist in einer Anzahl von Windungen auf die
.Schlauch-Speichertrommel aufgewickelt, während er mit seinem anderen Ende an der Schlauch-Speichertrommel
P2 befestigt ist, wobei dieser Endbereich eine gewisse Länge um diese Schlauch-Speichertrommel
gewunden ist.
Die Anzahl der Windungen des Drahtführungsschlauches g, die ursprünglich um die Schlauch-Speichertrommel
Pl gewunden sind, entspricht den Umläufen, die der Teil R ausführen muß. Die Umdrehung des Teiles R
wird durch einen Motor W2 bewirkt, der ein Ritzel iu trägt, das mit einem Zahnkranz am Teil R kämmt. Eine
Spiralfeder WX, die von der Welle der ersten Schlauch-Speichertrommel Pl getragen ist, wirkt der
Drehbewegung im Uhrzeigersinn der Schlauch-Speichertrommel entgegen, so daß der Drahtführungsschlauch
^-ständig unter Spannung steht.
Auf beiden Schlauch-Speichertrommeln PX und P 2 sind in der Nähe der Enden des Drahtführungsschlauches
i* kleine Motoren m X und m 2 angeordnet, die über
ein Rollenpaar rl bzw. r2 die Voranbewegung des Schweißdrahtes /'durch den Drahtführungsschlauch g
mit konstanter Geschwindigkeit sicherstellen.
Es ist klar, daß die Zuführung des Schweißdrahtes entweder gleichmäßig oder unabhängig ven der
Winkelgeschwindigkeit der beiden Schlauch-Speichertrommeln Pl und P2 einstellbar sein kann und daß die
beiden kleinen Motoren m X und m 2 die Rollenpaare r 1
und r2 mit gleicher Geschwindigkeit in Umlauf versetzen müssen.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Durch den Motor W2 wird der Teil R, wie der F i g. 1
zu entnehmen ist, im Uhrzeigersinn in Umlauf versetzt und der Drahtführungsschlauch g von der Schlauch-Speichertrommel
P1 ab und auf die Schlauch-Speichertrommel
P2 aufgewickelt, wobei die Feder WX J5
gespannt wird. Gleichzeitig stellen die Motoren m 1 und /n 2 die Zuführung des Schweißdrahtes mit einer
gewünschten Geschwindigkeit zu dem mit dem Teil R umlaufenden Werkstück sicher, an dem eine Schweißnaht
ausgeführt werden soll. Wenn der Teil R die vorbestimmte Anzahl von Umläufen beendet hat, wird
die Drehrichtung des Motors W2 und damit diejenige des Teiles R und auch diejenige der Schlauch-Speithertrommel
P2 umgekehrt und der Drahtführungsschlauch g wird durch die Wirkung der Feder W1 wieder auf die
Schlauch-Speichertrommel P1 aufgewickelt.
Es wird hervorgehoben, daß durch die geringe Reibung, die durch das Gleiten des Schwei/ldrahtes
durch den Drahtführungsschlauch g erzeugt wird, eine der Zuführungsgruppen, nämlich entweder der Motor
m I mit dem Rollenpaar r X oder der Motor m 2 mit dem Rollenpaar r2 entbehrlich ist. Es ist gegebenenfalls
möglich, auf die Schlauch-Speichertrommel Pl zu verzichten, wenn ein ausreichender Raum für den
Führungsdraht g zur Verfügung steht, der in diesem Falle in einem Bogen variabler Länge zwischen der
Schlauch-Speichertrommel Pl uk dem Ständer M liegt, wobei ein Ende am Ständer M ir, der Nähe der
Vorratsrolle Pangeordnet ist und wobei der Drahtführungsschlauch g eine solche Länge hat. da? ein
Aufwickeln auf die Schlauch-Speichertromme! P2 in
gewünschter Windungszahl möglich ist.
Das vorbeschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel ist insbesondere für elektrische
Schweißmaschinen für Rohre geeignet. Es ist jedoch klar, daß die Vorrichtung auch in allen anderen
Fällen verwendet werden kann, in denen es erwünscht ist, einen Draht oder ein Band kontinuierlich mit
konstanter Geschwindigkeit einem Element zuzuführen, das in einer begrenzten Anzahl von Umläufen umlaufen
muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Zuführen eines Schweißdrahtes von einer Vorratsspule zu einem eine begrenzte
Zahl von Umläufen ausführenden Lichtbogen-Schweißkopf, gekennzeichnet durch zwei
in derselben Ebene sich drehende Schlauch-Speichertrommeln (PX, P2), von denen die erste
Trommel (Pl) auf einem ortsfesten Ständer (M) drehbar gelagert ist und eine achsparallel zu ihr
angeordnete drehbare Drahtvorratsspule (B) trägt, und von denen die zweite, durch einen Motor (W2)
angetriebene Schlauch-Speichertrommel (P2) konzentrisch zum Schweißstoß einstellbar ist und ein
Draht-Abzugsgetriebe (m2,r2) und einen Schweißkopf trägt, sowie gekennzeichnet durch einen
biegsamen Drahtführungsschlauch (g), der mit seinem einen Ende an der ersten (Pl) und mit
seinem zweiten Ende an der zweiten Schkuch-Speichertrommel
(P 2) befestigt und wechselweise von der einen Speichertrommel ab- und auf die
andere Speichertrommel aufwickelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schlauchspeichertrommel
(P 1) ein Draht-Zuführungsgetriebe (ml, rl) umfaßt,
das in der Nähe des Endes des Drahtführungsschlauches (g) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schlauch-Speichertrommel
(P2) zusätzlich axial hin- und herbeweglich gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, d,^i der zwischen den
Schlauch-Speichertrommeln (Pi, P2) liegende Teil
des Drahtführungsschiauches £ J durch eine Feder (Wl) unter Spannung gehalten ist, die von der Welle
der ersten Schlauch-Speichertrommel (P 1) getragen ist und der Drehbewegung dieser Speichertrommel
entgegenwirkt und ein Aufwinden des Drahtführungsschiauches (g) bewirkt, wenn die Drehrichtung
des Antriebsmotors (W2) der zweiten Schlauch-Speichertrommel (P2) umgekehrt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurcn gekennzeichnet, daß die zweite Schlauch-Speichertrommel
(P2) einen radialen Schlitz zur Aufnahme der zwei zu verschweißenden Bereiche der Rohre
enthält.
Applications Claiming Priority (1)
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