DE2425485A1 - Schalter, insbesondere temperaturgesteuerter sicherheitsschalter fuer elektrisch beheizte heisswassergeraete - Google Patents

Schalter, insbesondere temperaturgesteuerter sicherheitsschalter fuer elektrisch beheizte heisswassergeraete

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DE2425485A1
DE2425485A1 DE19742425485 DE2425485A DE2425485A1 DE 2425485 A1 DE2425485 A1 DE 2425485A1 DE 19742425485 DE19742425485 DE 19742425485 DE 2425485 A DE2425485 A DE 2425485A DE 2425485 A1 DE2425485 A1 DE 2425485A1
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Hans Herbst
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Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/26Details
    • H01H35/2607Means for adjustment of "ON" or "OFF" operating pressure
    • H01H35/2614Means for adjustment of "ON" or "OFF" operating pressure by varying the bias on the pressure sensitive element

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Schalter, insbesondere temperaturgesteuerter Sicherheitsschalter für elektrisch beheizte Heißwassergeräte Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, insbesondere auf einen temperaturgesteuei-ten Sicherheitsschalter für elektrisch beheizte Heißwassergräte, mit einem Schal torgane betätigenden, durch die Kraft einer Feder bewegbaren Steuerschieber, welcher durch eine zur Durchführung eines Schaltvorganges betätigbare }lasteinrichtung in einer vorgespannten Stellung gehalten wird.
  • Bei derartigen Schaltern, deren entlang einer vorbestilumten Führungsbahn geradlinig hin- und herbewegbare Steuerschieber entweder von Hand oder durch eine Ausdehnungseinri eh tung, etwa durch ein Membran-Dampfdrucksystem zur Durchführung eines Schaltvorganges betätibar sind, besteht die Schwierigkeit, daß infolge mehr oder minder großer Toleranzabweichungen (Lagerluft) in der Führung des Steuerschiebers zumeist keine auch nach vielen Schaltvorgängen gleichblei bend exakt vorbestimmbare Lagenbeziehung zwischen dem vorgespannten Steuerschieber und seinem z.B. in Form einer Justierschraube ausgebildeten Rastelement hergestellt werden kann, wenn die Kraftrichtung der den Steuerschieber antreibenden Feder in der Bewegungsrichtung des Steuersciliebers liegt. Infolge der praktisch immer vorhandenen Lagerlult und der damit verbundenen weitgehend instabilen Lage des Steuerschiebers wurde, insbesondere bei selbsttätiger, z.B. temperaturgesteuerter Schaltbetätigung, der Schaltvorgang zu früh oder zu spät erfolgen, wenn man nicht diese Sollwert-Abweichungen durch individuell an jedem einzelnen Schalter vorzunehmende Justierarbeit ausgleichen würde.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Schalter der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß auch ohne Durchführung aufwendiger Justierarbeiten eine gleichbleibend exakte lagemaßige Relation zwischen seinen einzeluen Funktionsteilen gel>ahrleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kraftrichtung der als Antrieb über den längs einer Führungsbahn bewegoaren Steuerschieber dienende Feder winkelig zur Bewegungsrichtung des Steuerschiebers verläuft.
  • Dadurch, daß die Feder nicht in Bewegungsrichtung des Steuerschiebers wirkt, sondern mehr oder minder geneigt zu dieser Bewegungsrfchtung ausgerichtet ist, steht neben der Kraftkomponente, welche für den Antrieb des Steuerschiebers und damit z.B. für eine Kontakttrennung benötigt wird, eine weitere Kraftkomponente zur Verfügung, die den Steuerschieber in eine exakt definierte, stabile Ausgangslage drückt und dabei die mehr oder minder große Lagerluft in der Schieberführung ausgleicht. Damit ist eine unabhängig von der Anzahl der vorgenommenen. Schaltvorgänge gleichbleibend exakte Lage des Steuerschiebers gegenüber seinem Rastelement - mit dessen Betätigung die Rastverbindung auf gehoben wird und der Steuerschieber durch die Feder i eine betätigte Stellung bewegt wird ulld auch gegenüber den Schaltorganen z.B. Kontaktfedersätzen gewährleistet.
  • Fine besonders einfach und raumsparende Bauweise des ties erfindungsgemäßen Schalters ergibt sich dadurch, daß der Steuerschieber eine sich längs seiner Bewegungsrichtung erstreckende Durchbrechung aufweist, in weiche das vorzugsweise in Form einer verstellbaren Justierschraube ausgebildete Rastelement der Rasteinrichtung hineinragt und mit einer die Durchbrechung begrenzenden Rastkante des Steuerschiebers zusammenwirkt.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Rastelement an einem U-förmigen Bügel gelagert, dessen einer, das Rastelement aufweisender freier Schenkel in die Durchbrechung des Steuerschiebers hineinragt und einen die Bewegung des Steuerschiebers begrenzenden Anschlag bildet und dessen anderer freier Schenkel außerhalb der Durchbrechung mit einer Betätigungseinrichtung, vorzug so weise mit einer temperaturabhängigen Ausdehnungseinrichtung in Verbindung steht. Als Ausdehnungseinrichtung kann bei spielsweise ein temperaturempfindliches Dampfdrucksystem verwendet werden, bei welchem bei einer bestimmten Temperatur ein Druck auf eine Membran ausgeübt wird, die ihrerseits über den Bügel das Rastelement in eine Auslösestellung bewegt.
  • Eine sehr einfache Montage sowie eine zusätzliche Ju.stiermöglichkeit an dem erfindungsgemäßen Schalter ist dadurch gegeben, daß an dem Steuerschieber ein Rastplättchen lös-und verstellbar befestigt ist, welches die mit dem Rastelement unmittelbar zusammenwirkende Rastkante aufweist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der ErSinclullg ist dadurch gegeben, daß der Steuerschieber, die Feder, die Rasteinrichtung sowie die Betätigungseinrichtung in einem U-förmigen Rahmen gelagert sind, und daß auf die freien Schenkel des Rahmens eine die Schaltorgane sowie deren Anschlußelemente aufweisende Schaltplatte aufgesetzt ist. So können in dem U-förmigen Rahmen die z.B. in Form einer Membrandose ausgestaltete Betätigungseinrichtung zusammen mit dem daran angesetzten Bügel samt Rastelement und die Feder nacheinander baukastenmäßig eingesetzt werden, wonach dieser Rahmen durch die mit z.B. drei Strombahnen bildenden Kontaktfedersätzen bestückte Schaltplatte verschlossen wird. Die Arretierung der Schaltplatte an dem Rahmen kann in einfacher Weise erfolgen z.B. durch Umbiegen von freigestanzten Arretierlappen an den Enden der freien Rahmenschenkel. Eine solche Montage kann maschinell bzw. vollautomatisch erfolgen.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
  • Es zeigt: Fig. 1 den erfindungsgemäßen Schalter in Schnittansicht nach der.Schnittlinie l-I gemäß Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schalter gemäß Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht des Schalters,' Fig. 4 eine Ansicht des Schalters in Richtung C gemäß Fig. 3.
  • In den Figuren ist ein temperaturgesteuerter Sicherheitsschalter für elektrisch beheizte Helawassergeräte dargestellt. Er soll beispielsweise einen Heißwasserbereiter vor unzulässigen Temperaturen schützen, wenn der geräteeigene Temperaturregler versagt. Solche Schalter werden nach a10 Sichrhcitstempcraturbegrenzer bezeichnet.
  • Am Bodenteil 2 eines U-förmigen z.B. metallischen Rahmens i ist eine nach dem mechanischen Ausdehnungsprinzip arbeitende Betätigungseinrichtung in Form einer Membrandose 3 befestigt, welche über eine Kapillare 4 mit einem Temperaturfühler bekannter Art in Verbindung steht. An der Membrane 5 der Membrandose 3 ist ein U-förmiger Bügel 6 starr befestigt, an dessen freistehendem Schenkel 7 ein Rastelement in Form einer verstellbaren Justierschraube 8 gelagert ist.
  • Mit 9 ist ein aus Kunststoff bestehender Steuerschieber bezeichnet, welcher mit seitlichen Führungsstegen 10 in Führungsansätzen ii des Rahmens i geradlinig verschiebbar gelagert ist. Die Führungsansätze 11 sind beispielsweise aus dem Rahmenmaterial herausgedrückt. Der Steuerschieber 9 besitzt einen sich über seine gesamte Breite erstreckenden, abgeschrägten Schaltnocken 12 sowie daran anschließend eine mittige, in Bewegungsrichtung langgestreckte Durchbrechung 13, in welche der Bügel 6 mit der Justierschraube 8 hineinragt. An einer schrägen Fläche im Bereich des Schaltnockens 12 einerseits und an einen freigestanzten Lagerlappen 14 des Rahmens i andererseits stützt sich eine Druckfeder 15 ab. Diese Druckfeder 15 ist so angeordnet, daß ihre Kraftrichtung winkelig zur Bewegungsrichtung (Pfeil Fig.i) und zur Bewegungsebene verläuft. Damit ist neben der Kraftkomponente, die für den Antrieb des Steuerschiebers 9 in Pfeilrichtung (Fig.1) notwendig ist, noch eine in Fig. i schräg nach oben gerichtete Kraftkomponente vorhanden, welche den Steuerschieber 9 in eine definierte Lage nach oben drückt und damit in der PiihriinP, rles Steuersriebcrs 9 evtl. voiharLdenes Lagerspiel ausgleicht.
  • Weiterhin ist an dem Steuerschieber 9 mittels einer Schraube 16 ei Rastplättchen 17 befestigt, welches im Bereich des Bügels 6 durchbrochen ist und nach dem Bügel eine Rastkante 18 besitzt, welche in der dargestellten Ausgangslage, in welcher die Feder 15 gespannt ist und die Betätigungseinrichtung nicht betätigt ist, an der Justierschraube 8 verrastend anschlägt.
  • Mit 19 ist eine aus Isolierkunststoff bestehende Schaltplatw te bezeichnet, welche mit insgesamt drei Strombahnen bildenden Schaltorganen in Form von feststehenden Kontakt elementen 20a, 2Ob, 20c wid von federnden Kontaktelementen 21a, 21b' 2ic und mit deren freiragenden Anschlußelementen 22 bzw. 23a, 23b, 23c bestückt ist. Die Schaltplatte 19 ist auf freigestanzte Lappen 24 an den freien Schenkelenden des Rahmens 1 aufgesetzt und durch Verstemmen dieser Lappen arretiert, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Kontaktelemente sind ebenfalls durch Verstemmen von Len 25 an der Schaltplatte 19 arretiert. Die Schaltplatte 19 besitzt eine Öffnung 26 für den Zugang zur Justierschraube 8 zur Durchführung von Justierarbeiten.
  • Im folgenden wird die Funktionsweise des beschriebenen Schalters erläutert.
  • Wird beispielsweise in einem Heißwassergerät eine unzulässige Temperatur erreicht, so spricht die Betätigungseinrichtung an, d.h. die Membrane 5 der Membrandose 3 bewegt sich in Fig. t nach oben. Damit wird auch die Justierschraube 8 nach oben bewegt, bis sich die Rastverbindung zwischen Steuerschieber 9 und Justierschraube 8 löst, d.h. bis die Rastkante 18 frei kommt. Damit entspannt sich die Feder 15 und drückt den Steuerschieber 9 in Auslösereichtung (Pfeil). Während dieser geradelinigen Bewegung läuft der Steuerschieber 9 mit seinem Schaltnocken 12 auf den V-fUrmig in Fig. 1 nach unten gebogenen Teilen der federnden Kontaktelemente 21a, 2ic auf und löst die Kontaktverbindungen zwischen den feststehenden und den federnden Kontaktelementen. Die Bewegung des Steuerschiebers 9 wird begrenzt durch den U-förmigen Bügel 6, welcher dem Steuerschieber 9 als Anschlag dient. Nach Abkühlen des Temperaturfühlers und nach der Rückbewegung der Rasteinrichtung 6/7/8 kann der Steuerschieber 9 wieder in die vorgespannte Ausgangsstellullg gemaß Fig. 1 verschoben werden.
  • 8 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Schalter, insbesondere teniperaturgesteuerter Sicherheitsschalter für elektrisch beheizte Heißwassergeräte, mit einem Schaltorgan betätigenden, durch die Kraft einer Feder bewegbaren Steuerschieber, welcher durch eine zur Durchfuhrung eines Schaltvorganges betätigbare Rasteinrichtung in einer vorgespannten Stellung gehalten wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kraftrichtung der al.s Antrieb für den längs einer Führungsbahn bewegbaren Steuerschieber (9) dienenden Feder (15) winkelig zur Bewegungsrichtung des Steuerschiebers (9) verläuft.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftrichtung der Feder (15) winkelig zu einer durch die Führungsbahn bestimmten Ebene und auf ein unmittelbar mit dem Steuerschieber (9) zusammenwirkendes Rastelement (8) der Rasteinrichtung (6/7/8) zu gerichte ist.
  3. 3. Schalter nach den Ansprüchen' und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (9) eine sich längs seiner Bewegungsrichtung erstreckende Durchbrechung (13) aufweist, in welche das vorzugsweise in Form einer verstellbaren Justierschraube ausgebildete Rastelement (8) der Rasteinrichtung hineinragt und mit einer die Durchbrechung (13) begrenzenden Rastkante (18) des Steuerschiebers (9) zusammenwirkt.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (8) an einem U-förmigen Bügel (6) gelagert ist, dessen einer, das Rastelement aufweisender freier Schenkel (7) in die Durchbrechung (13) des Steuerschiebers (9) hineinragt und einen die Bewegung des Steuerschiebers begrenzenden Anschlag bildet und dessen anderer freier Schenkel außerhalb der Durchbrechullg mit einer Betätigungseinrichtung (3/4), vorzugsweise mi.t einer temperaturabhängi gen Ausdebnungseinrichtung in Verbindung steht.
  5. 5. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerschieber (9) ein Rastplättchen (17) lös- und verstellbar befestigt ist, welches die mit dem Rastelement umnittelbar zusamlulenwirkende Rastkante (18) aufweist.
  6. 6. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (9) mit einem oder mehreren, senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung freiragende Schaltnocken (12) versehen ist, in deren Eingriffsbereich sich die zu schaltenden Schaltorgane (21) befinden.
  7. 7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Antrieb für den Steuerschieber (9) dienende Feder (15) sich im Bereich der Schaltnocken (12) an dem Steuerschieber abstützt.
  8. 8. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (9), die Feder (15), die Rasteinrichtung (6/7/8) sowie die Betätigungseinrichtung (3/4) in einem U-förmigen Rahmen (i) gelagert sind, und daß auf die freien Schenkel des Rahmens (1) eine die Schaltorgane (20,21) sowie deren Anschlußelemente (22,23) aufweisende Schaltplatte (19) aufgesetzt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3307949A1 (de) * 1982-03-09 1983-09-22 Ing. Richard Fonovits KG, 1170 Wien Sicherheits-temperaturbegrenzer
DE10104438B4 (de) * 2001-02-01 2007-06-14 Stiebel Eltron Gmbh & Co. Kg Mehrpoliger Sicherheitsabschalter mit einem Drucksensor

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DE10104438B4 (de) * 2001-02-01 2007-06-14 Stiebel Eltron Gmbh & Co. Kg Mehrpoliger Sicherheitsabschalter mit einem Drucksensor

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee