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Zentralgesteuerte elektronische Registrierkassenanlage Die erfindung
bezieht sich auf eine zentralgesteuerte elektrorische Registrierkassenanlage, bestehend
aus einem zentralen elektronischen Rechner und einer größeren Anzahl, z. B. einunddreißig,
elektronischen Regis-trierkassen, die vom zentralen Rechner gesteuert .erden. Der
zentrale rechner besteht zur einen Hauptrechner, der durch elektronische, schnell
arbeitende Rechenvorrichtungen mit schnell arbeitenden Kernspeichern gesteuert wird,
und ferner aus einen u?-laurenden scheibenförmigen Magnetspoicher, der, verglichen
mit den Mernspeichern, verhältnismäßig langsam arbeitet. Die elektronischen Registrierkassen
stehen mit dem zentralen Rechmer im Mege eines Zeitmultiplexverfahrens in Verbindung
und weisen selbst ebenfalls elektronische Kernspeichermittel auf und darüberhinaus
eine alphanumerische Druckvorrichtung zum Drucken alphanumerischer Zeichen auf einem
Papierstreifen
Sowie eine elektroni@che Anzeigeworrichtung zur Anzeige
der dem Verk@@@svorgang unterworfenen Beträge.
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@ie der Gr@indung zugrundeliegende Aurgabe besteht in der Erzielung
einer @hronomie an elektronischen Bauelementen in den @csteuerten elektronischen
Registriekassen. Bei apparaten Big-Ökonomischen Überlegungen in dieser Beziehung
ist davon auszugenen, daß die elektronische Registrierkasse eine Rehrzehl hetorogener
Eingangs- und Ausgangsbaugruppen urweist. Von dem zentralen Rechner werden die Signale
als Serien-7-Bit-Wörter zugeführt und in uingekehrter Richtung an den zentralen
Rechner zurückgeleitet. Sowohl der Drucker als auch die elektronenoptischen Anzeigemittel
erfordern Signale auf sieben Parallelleitungen, wie noch nachstehend erörtert wird.
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Das Tastenfeld hat eine beschränkte Anzahl von Tasten, nämlich 5 9
Tasten, eine Zahl, die unterhalb 26 = 64 liegt. Ferner teist eine derartige elektronische
Registriekasse numerische Rechenmittel zum Addieren, Subtrahieren, Dividierer und
dergleichen auf, separate Gruppen, die im binärverschlüsselten Dezimalsystem zweckmäßigerweise
arbeiten. Um unter diesen Bedingungen Übersichtlichkeit im Aufbau und damit Aufwandsökonomie
zu erreichen, sieht die Erfindung vor, in der Registrierkasse nicht mit einen einheitlichen
T.jortcode zu arbeiten, bei dem jedes Byte die gleiche vorbastimmte Bitzahl, beispielsweise
7, aufweist.
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Eine zentralgesteuerte elektronische Registrierkassenanlage, bestehend
aus einem zentralen elektronischen Rechner mit einem schnell arbeitende elektronische
Rechenmittel und Kernspeicher aufweisenden Mauptrechner und ebensolche Mittel zufweisenden
Mebenrechnern und einem rotierenden Magnetscheibenspeicher von einer gegenüber den
vorgenannten Mitteln
langsamen Arbeitsweige, und aus einer Mehrschl
elel tronischer Registrierkassen, die mit dem zentrelen Rechner über ein Zeitmultiplexsysten
in Verbindung stehen und @ermsoeiehermittel, einen alphanumerischen Drucker und
elektronische optishe anzeigemittol auxweisen, konnzeichnet sich gemäß der Erfindung
dadurch, da?j jede Registrierkasse über eine DopDelleitung mit dem zentralen Rechner
in Verbindung steht und Wortumformmittel zum Umformen von 7-Eit-Wörtern oder @-Rit-Wörters,
die serienmäßig dargestellt sind, in eine entsprechende Parallelbitdarstellung aufweist,
und daß eine Verarbeitungsstufe im 7-Bit-Parallelsystem eine Entschlüsselungsstufe
zum Steuerung des Druckers und der elektronisch- o-o tischen anzeigemittel steuert
und mit dem Tastenfeld über ein zweistellig-oktales System ( 2 x 3 Parallelleitungen)
in Verbindung steht, und daß die Verbindung der Verarbeitungsstufe mit einem für
Notfälle Vorgesehenen Mikrocomputer über ein 4-Bit-Parallelsystem zwecks Verarbeitung
binärcodierter Dezimalzahlen vorgesehen ist.
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Die Erfindung ist im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erörtert. Hinsichtlich des steuernden zentralen Rechners sei vorausgeschickt,
daß derselbe,von schnell arbeitenden kernspeichern abgesehen, einen umlaufenden
i4agnetspeicher hoher Speicherkapazität aufweist.
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Die umlaufende Magnetspeicherscheibe läuft mit 25 U/s um, entsprechend
1500 U/min. Die Magnetspeicherscheibe hat au jeder ihrer beiden Seiten 203 kreisförmige
@egnetspuren, von denen jede 50 720 Bits, in acht Sektoren angeordnet, umfaßt. Jede
Spur umfaßt 5814 Binärwörter (Bytes), so daß die Gesamtspeicherkapazität einer Seite
der Scheibe 205 Spuren 6 256 160 Bits = 779 520 Bytes entspricht. Die elektronische
Registrierkasse weist einen schnell schreibenden Schreiber,
elektronic-c'i-optische
anzeigemittel und, für den Notbetrieb auch elektronische arithmetische Rechenmittel
auf.
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Der zur Anwendung vorgesehene schreiber ist ein 7-lvadel-Punktschreiber,
der aus einem kontinuierlich über das den Quittungsstrefen bildende Papier bewegten
Schreibkopf besteht und sieben Nadeln aufweist, die, durch einen zugeordneten Kammer
betätigt, einen Punkt auf den Registrierstreien durch ein Farbband hindurch drucken.
Wie bereits erläutert, hat dieser Drucker eine Druckgeschwindigkeit von 64 Zeichen/s,
unter Berücksichtigung von Leerstellen 110 Zeichen/s Schreibgeschwindigkeit. Der
Streigen, zur Aufnahme von 32 Zeichen pro Zeile bestimmt, hat eine Breite von etwa
6 em. Jedes Zeichen wird in Matrixform gedruckt, wobei eine Zeicheninatrix 5 si
7 Punkte umfaßt, die in fünf nebeneinanderliegenden Spalten durch die sieben Madeln
gedruckt werden. Die gleichzeitige Betätigung der sieben Anschlaghämmer zum Schreiben
einer Spalte erfordert etwa 42µms, und zwischen aufeinanderfolgenden Anschlägen
verbleibt eine Zeitspanne von 1,5 ms.
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Es ist offensichtlich, daß sieben parallel erzeugte Impulse zur Betätigung
der Nadeln bzw. deren Anschlaghämmer erforderlich sind.
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Die elektronischen Anzeigemittel zur anzeige der Beträge in einem
entsprechenden Anzeigefenster der Registrierkasse werden im allgemeinen durch glimmlampen
mit sieben wahlweise erregbaren Segmenten gebildet, so daß solche Lampen obenfalls
sieben parallele Steuerleitungen erfordern.
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Die allgemeine Logik der erfindungsgemäßen Anlage ist daher
so
ausgebildet, daß die Übertragung von den Nebenrechnern des zentralen Rechners zu
den elektronischen Registrierkassen und in entgegengesetzte Richtung im Zeitmultiplex
verfahren erfolgt, und zwar in Form von 7-Bit-Wörtern bzw. 14-Bit-Doppelwörtern.
Eine Serien-Parallel-Umformstufe 10 wandelt diese Wörter in Paralleldarstellung
um und führt sie der Verarbeitungsstufe 11 zu. Die Stufe 11 leitet die zur Wiedergabe
durch den Drucker 12 bzw. die elektronischen Anzeigetableaus 13 bestimmten signale
einem Dekodierer 14 zu, der au sieben Leitungen die erforderlichen Steuersignale
zur Verfügung stellt.
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Die Verarbeitungsstufe 11 andererseits arbeitet im Zusammensirken
mit der Tastatur/ineiner Wortverschlüsselung, bei der jeweils sechs Bits ein Wort
bilden, so daß die Zahlendarstellung hier in einem zweistellig-oktalen System erfolgt,
wobei jede oktale Ziffernstelle durch drei Bits charakterisiert ist. Dies ergibt
eine Zeichencharakterisierungsmöglichkeit von maximal 64 Zeichen, was für das 9
x 5 Tasten umpassende Tastenfeld hinreichend ist. Das Tastenfeld ist mit 16 bezeichnet.
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Zur durchführung eines selbständigen Betriebs jeder einzelnen Registrierkasse
im Fall des Ausfalls des zentralen, steuernden Rechners hat jede Registrierkasse
selbständige elektronische Rechenmittel, wie dies im einzelnen in der gleichzeitig
getätigten Anmeldung "Zentralgesteuertes elektronisches Registrierkassensystem"
(interne Nummer BR 5308) erläutert ist. Es ist aus bekannten Gründen zweckmäßig,
nurnerische Rechnungen in dem binäroodierten Dezimalsystem durchzuführen, bei dem
jede dezimale Ziffernstelle durch vier Binärziffern wiedergegeben wird. Für ein
derartiges System ist die parallele Verarbeitung von je aus vier Bits bestehenden
Bytes am Platze. Aus diesem Grund umfaßt
die Verarbeitungssstufe
11 auch Umrechnungsstufen zum Übergang vom 7-Bit-@hortsystem auf ein 4-Bit-Wortsystem,
so daß dem für Notfälle vorgesehenen Mikrocomputarsystem 15 4-Bit-Bytes auf vier
Parallelleitungen zur Verfügung gestellt werden.
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So rbeibe; die erfindungsgemäße Anlage auch mit unterschiedlich abgestuften
Byte-Bit-Systemen in ihren verschiedenen Apparategruppen, wobei zusätzlich zu den
vorstehend in bezug auf die Registrierkasse selbst erörterten drei Systemen des
in Magnetscheibenspeicher verwendete 2 x 4 Bit = 8-Bit-Byte-System nicht übersehen
werden darf.
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In der Figur sind der Übersicht halber die zwischen den verschiedenen
Apparategruppen vorgesehenen Parallelleitungen durch ihre Leiterzahl, angegeben
in von Kreisen umgebenen Zahlen, charakterisiert.
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Patentansprüche: