DE2425647A1 - Sensor fuer co tief 2 -messgeraet - Google Patents

Sensor fuer co tief 2 -messgeraet

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DE2425647A1 DE19742425647 DE2425647A DE2425647A1 DE 2425647 A1 DE2425647 A1 DE 2425647A1 DE 19742425647 DE19742425647 DE 19742425647 DE 2425647 A DE2425647 A DE 2425647A DE 2425647 A1 DE2425647 A1 DE 2425647A1
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/4162Systems investigating the composition of gases, by the influence exerted on ionic conductivity in a liquid

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Description

  • Sensor für C02-Meßgerät Die Erfindung betrifft einen Sensor für C02-MeßgerEte in Form einer Zelle, die eine kleine Menge entionisierten Wassers enthält und zumindest eine Membran aus einem semipermeablen Material aufweist, die auf ihrer einen Seite mit dem zu messenden Gasgemisch und auf ihrer anderen Seite mit dem entionisierten Wasser in Berührung steht, sowie zwei mit einem elektrischen Meßinstrument zu verbindende Elektroden und einen körnigen Ionenaustauscher enthält.
  • Das Kohlendioxid ist ein Atemgift, das bei der Einatmung zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. Um diese zu verhindern, ist die Konzentration in derAtemluft zu überwachen. Die Liste mit den maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen (MAK-Wert)" gestattet für C02 nur einen max-Wert von 5.000 ppm in der Luft am Arbeitsplatz. In der Medizin gibt es für verschiedene Zwecke sogenannte Atemkreissysteme, an denen die Patienten angeschlossen sind. Der Patient entnimmt aus der Atemluft Sauerstoff, während er bei der Ausatmung C02 in das System hinein abgibt. Der entnommene Sauerstoff wird von außen ergänzt, die Kohlensäure durch Einrichtungen, durch die die im Atemkreissystem geführte Atemluft geleitet wird, entfernt. Die Luft bleibt nur atembar, solange der 02-Gehalt ausreicht und der C02-Gehalt einen gewissen Wert nicht überschreitet.
  • ,ein Es ist'Gas-Meßgerät bekannt, mit dem der C02-Gehalt in Räumen gemessen werden kann, bei dem das Gas in eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Leitfähigkeits-Zelle geleitet wird. Die Zelle wird vor der Messung mit einer Flüssigkeit aus einem Vorratsbehälter gefüllt und wieder entleert, wenn die Messung durchgeführt ist. Die Fldsstkeit fließt dabei von der Zelle über einen Ionenaustauscher in den Vorratsbehälter zurück. Die Steuerung des Meßvorganges, mit Einfüllen der Flilssigkeit, Einleiten des Gases und Messen der Leitfähigkeit der Flüssigkeit mit anschließendem Entleeren der Zelle und Zurückführen der Flüssigkeit über den Ionenaustauscher in den Vorratsbehälter erfolgt durch ein automatisches Steuersystem. Das Gasmeßgerät für C02 ist,bedingt durch die notwendige Flüssigkeitsführung,mit in den Kreislauf eingeschaltetem Ionenaustauscher und dem Pumpensystem mit der automatischen Steuerung sehr umfangreich und entsprechend kompliziert. Es kann nur ortsfest verwendet werden, weil die Flüssigkeitsführung nur in der Lotrechten funktioniert. Die Meßwerte können nur diskontinuierlich entsprechend des Flüssigkeitzyklusses erhalten werden. (US-PS 3 544 278).
  • Ein weiteres bekanntes C02-Meßgerät unterscheidet sich von dem oben genannten durch einen kontinuierlichen Wasserumlauf in der Anordnung Meßzelle und Ionenaustauscher, Das Gasgemisch, das das zu messende C02 enthält, wird am unteren Ende einer Röhre in das den Ionenaustauscher verlassende entionisierte Wasser hineingedrückt und steigt in Bläschen unter der Wirkung des Auftriebs innerhalb der Röhre nach oben, bis es am oberen En-de in die Meßzelle eintritt. Infolge dieser Aufwärtsbewegung der Gasblasen wird das Wasser im Kreislauf durch den Ionenaustauscher und die Meßzelle geführt.
  • Dabei wird das Wasser in der Meßzelle ständig erneuert. Das angeschlossene Meßinstrument zeigt kontinuierlich Jeden Momentanwert an. Das Gerät ist Jedoch an eirelotrechte Aufstellung gebunden und damit ortsfest. Als Handgerät ist es nicht verwendbar. (GB-PS 1 143 403).
  • Es ist weiterhin ein C02-Warngerät vorgeschlagen worden, das in einer Meßzelle als Elektrolyten vollentsalztes Wasser enthält und das nach erfolgter Reaktion über einen kleinen Vorrat an Ionenaustauscher-(Mischbettfilter)-Substanz> die sich im Gerät befindet, nach Bedarf wieder regeneriert werden kann.
  • Der Gasaustausch in der Meßzelle erfolgt über eine gasdurchlässige Membran. Die Meßzelle ist in dem zu messenden Gasstrom angeordnet. Damit der Gasaustauschvorgang durch die Membran möglichst rasch zu einem Endwert gelangt, ist die MeR-zelle klein und enthält daher nur eine geringe Menge des entsalzten Wassers. Der Austausch desWassers erfolgt durch Betätigung eines Pumpenmechanismusses, etwa einer normalen Injektionsspritze, die von außen zugänglich ist. Das vorgeschlagene CO2-MeßgerEt kann durch die in den Gasstrom gebrachte Meßzelle mit der kleinen Menge an Elektrolyten zwar klein gebaut werden; es liegt Jedoch auch hier eine diskontinuierliche Messung mit einem lageabhängigen Gerät vor.
  • (DOS 16 48 989).
  • In einem Zusatz zu dem oben vorgeschlagenen CO2-Meßgerät wird ein Gerät zur Überwachung der CO2-Konzentration in dem einem Patient zur Inhalationsnarkose zuzuführenden Gasgemisch vogeschlagen, bei dem in dem das Narkosegasgemisch führende Rohr eine mit entionisiertem Wasser gefüllte Zelle von sehr geringem Volumen angeordnet ist, die eine gasdurchlässige Membran enthält und in der die Masse eines Ionenaustauschers angeordnet ist. Dabei befindet sich die erste Elektrode in dem mit dem Elektroyten gefüllten Raum zwischen der Membran und dem Ionenaustauscher und die zweite Elektrode entweder im gleichen Raum zwischen der ersten Elektrode oder eingebettet in der Masse des Ionen-Austauschers. (DOS 2 147 718).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sensor für ein CO2~Meßgerät zu schaffen, der Jederzeit die im Prüfgas vorhandene C02-Konzentration mit kurzer Anstiegs- und Abfallzeit mißt, klein und robust list, lageunabhängig funktioniert und damit zusammen mit dem Anzeigegerät und der Stromquelle als tragbares Meßgerät verwendet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Elektrode innen an der Membran, die zweite Elektrode an der entgegengesetzten Wand der Zelle angeordnet ist und der Zwischenraum zwischen den beiden Elektroden mit dem körnigen Ionenaustauscher ausgefüllt ist.
  • Mit dieser Lösung entsteht ein Sensor in sehr kompakter Bauweise. Dadurch, daß die entscheidenden Bauelemente ohne es Zwischenräume eng einander anliegen,/sind diesin der lieihenfolge der Aufzählung die Membran, die erste Elektrode, der körnige Ionisator und die zweite Elektrode, ergeben sich kurze Anstiegs- und Abfallzeiten für die einzelnen Messungen.
  • Durch den möglichen festen Zusammenbau mit kleinen Abständen tritt eine Verschiebung der Zellenflüssigkeit bei der Hantierung nicht mehr ein. Damit sind die Meßwerte des Sensors außerordentlich stabil.
  • Durch den direkten Kontakt zwischen den Ionenaustauschkörnern tritt zwar eine Herabsetzung des Innenwiderstandes der Zelle ein, es kommt aber nicht zu einem Kurzschluß; da die Ionenaus' tauscherkörner nur eine mäßige elektrische Leitfähigkeit besitzen. Die entsprechend geringene Empfindlichkeit spielt für den geplanten Einsatz zur Messung von CO2 keine Rolle, sie ist noch völlig ausreichend. Entscheidend sind die Vorteile aus den kürzeren Anstieg- und Abfallzeiten bei der Messung und die hohe Stabilität des Meßwertes.
  • In Ausbildung der Erfindung bildet der körnige Ionenaustauscher die zweite Elektrode. Bei dieser Anordnung wirkt der körnige Ionenaustauscher, der in gequollenem Zustand eine gewisse Leitfähigkeit besitzt, selbst als zweite Elektrode. Der elektrische Anschluß wird von einem angepnEtem Sieb übernommen. In dieser Ausführung erreichen die Anstieg-und Abfallzeiten Minimalwerte.
  • Gemäß einer Weiterbildung ist die erste Elektrode eine auf die Membran aufgedampfte Metallschicht. Diese vorteilhafte Bauform macht den Aufbau noch kompakter und ermöglicht eine sehr sichere Anlage der Ionenaustauschkörner an die erste Elektrode bei einfacher Montage.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen Fig. 1 den Aufbau des Sensors und Fig. 2 den Schaltungsaufbau eines CO2-Meßgerätes mit dem Sensor nach Fig. 1.
  • Der Sensor der Fig. 1 enthällt in einer Zelle 1 aus Kunststoff die beiden Elektroden 2 und 3. Der Raum dazwischen ist mit dem körnigen Ionenaustauscher 4 gefüllt. Die Zelle 1 ist abgedeckt durch die Membran 5, der Ring 6 hält sie straff und dicht an der Zellenwand 7. Um eine dichte und stabile Packung der Elektroden 2 und 3 und des Ionenaustauschers 4 in der Zelle 1 und eine festanliegende Membran 5 sicherzustellen, ist über die Zelle 1 eine Kappe 8 gestülpt, die mit einer Druckfeder 9 einengasdurchlässige Sinterkörper 10 gegen die Membran 5 drückt. Zum Gasdurchtritt besitzt die Kappe 8 in der Stirnfläche Löcher 11.
  • Die Elektroden besitzen flüssigkeitsdicht durch die Zellenwand durchgeführte Anschlüsse, die erste Elektrode 2 den Anschluß 12 und die zweite Elektrode 3 den AnschluR 13. Die verbleibenden Hohlräume in der Zelle 1 sind mit entionisiertem Wasser gefüllt. In der Wand 20 der Zelle 1 befindet sich ein NTC-Widerstand 14. Er dient zur Temperaturkompensation.
  • Die Abmessungen des Sensors nach dem Beispiel überschreiten nicht die Werte 25 mm x 15 mm Höhe. Die Fig. 2 zeigt den Schaltungsaufbau eines C02-Meßgerätes mit dem Sensor nach Fig. 1. Der Sensor 15 wird von einer Wechselstromquelle 16 versorgt. Sie ist mit den Anschlüssen 12 und 13 der Elektroden verbunden. In der einen Anschlußleitung 17 befindet sich das Meßinstrument 18 mit dem Meßwiderstand 19. Zum Ausgleich von Temperatureinflüssen auf die Anzeige, die durch ' unterschiedliche Durchlässigkeit de r Membran hervorgerufen sein können, ist der NTC-Widerstand 14 der Meßanschlußleitung 17 parallelgeschaltet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    1 Sensor für C02-Meßgeräte in Form einer Zelle, die eine ¼ kleine Menge entionisierten Wassers enthält und zumindest eine Membran aus einem semipermeablen Material aufweist die auf ihrer einen Seite mit dem zu messenden Gasgemisch und auf ihrer anderen Seite mit dem ionisierten Wasser in Berührung steht, sowie zwei mit einem elektrischen Meßinstrument zu verbindende Elektroden und einen körnigen Ionenaustauscher enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode (2) innen an der Membran (5), die zweite Elektrode (3) an der entgegengesetzten Wand (20) der Zelle angeordnet ist und der Zwischenraum zwischen den beiden Elektroden (2,3) mit dem körnigen Ionenaustauscher (4) ausgefüllt ist.
  2. 2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der körnige Ionenaustauscher (4) die zweite Elektrode bildet.
  3. 3. Sensor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode (2) eine auf die Membran (5) aufgedampfte-Metallschicht ist.
DE19742425647 1974-05-28 1974-05-28 Sensor für CO2 -Meßgerät Expired DE2425647C3 (de)

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DE2425647A1 true DE2425647A1 (de) 1975-12-11
DE2425647B2 DE2425647B2 (de) 1978-07-13
DE2425647C3 DE2425647C3 (de) 1979-03-22

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