DE2425648B1 - Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrloechern - Google Patents

Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrloechern

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DE2425648B1
DE2425648B1 DE19742425648 DE2425648A DE2425648B1 DE 2425648 B1 DE2425648 B1 DE 2425648B1 DE 19742425648 DE19742425648 DE 19742425648 DE 2425648 A DE2425648 A DE 2425648A DE 2425648 B1 DE2425648 B1 DE 2425648B1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
    • F42D1/20Tamping cartridges, i.e. cartridges containing tamping material

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)

Description

  • Der Druck beim Abbiegen des Halteteils greift auf den übrigen Besatzpatronenkörper über. Wäre dieser nun vollends steif, würde es zum Wegbrechen des Halteteils und damit Unwirksamwerden von dessen Funktion kommen.
  • Die Schwachstellen im Hüllenkörper gleichen jedoch
  • den auf diesen ausgeübten Druck aus, indem sie sich bis fast zum äußeren Querschnitt der Besatzpatrone ausdehnen können und damit den gewünschten Federungseffekt begünstigen.
  • Die erfindungsgemäßen Besatzpatronen können ausgebildet sein, daß sie nach der Füllung entweder zugeschweißt oder mit einem beliebigen Verschluß manuell verschlossen werden.
  • In der Zeichnung wird der erfindungsgemäße Gedanke schematisch dargestellt.
  • Wie aus A b b. 1 hervorgeht, liegt vor dem Bohrloch 1 die Besatzpatrone 2 mit ihren Keilstücken 3, die einen größeren Querschnitt als das Bohrloch aufweisen. Die Sollbruch- bzw. Schwachstellen 4 bzw. 5 können unterschiedlich ausgebildet werden, wie aus A b b. 2 hervorgeht.
  • In A b b. 3 befinden sich die Keilstücke 2 innerhalb des Bohrloches und sind nach innen abgewinkelt. Die Sollbruch- bzw. Schwachstellen 4 bzw. 5 haben sich nach außen ausgedehnt, wie aus A b b. 4 hervorgeht.
  • A b b. 5 zeigt eine Ausführungsart mit angeformtem Verschluß 6.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern, deren Hülle aus einem steifen Material, insbesondere Kunststoffen spröder Einstellung, besteht, mit einem angeformten oder separaten Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß an die Patrone ein Halteteil angeformt ist und die Hülle der Patrone Sollbruch- und/oder Schwachstellen aufweist.
  2. 2. Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruch- und/oder Schwachstellen des Hüllenkörpers halbrund und/oder winkelig ausgebildet sind.
  3. 3. Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruch- und/oder Schwachstellen längs- oder punktförmig oder unterbrochen am Hüllenkörper angeordnet sind.
  4. 4. Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil an jeder beliebigen Stelle des Besatzpatronenkörpers angeordnet ist.
    Seit langem ist es bei Sprengarbeiten im Bergbau unter Tage üblich, zum Besetzen von Bohrlöchern gesonderte Besatzpatronen einzusetzen.
    Diese Besatzpatronen bestehen aus meist vorgefertigten Kunststoffhüllen, die am Einsatzort oder auch zentral an beliebigen Stellen über oder unter Tage mit Wasser, verschiedenartigen Pasten, Pulvern u. ä. gefüllt werden. Mit geraden, zylindrisch geformten über einfach und doppelt gekrümmten bis zu wellenförmigen und auch asymmetrischen Ausführungsformen ist versucht worden, den unterschiedlichsten Querschnitten der Bohrlöcher gerecht zu werden durch eine möglichst optimale Haltekraft der Besatzpatronen im Bohrloch einerseits und ferner ein bei der Eigenart der modernen Sprengstoffe andererseits erforderliches schnelles Freigeben des Bohrloches nach der Zündung zu erreichen. Diese Aufgabe ist bei allen bisher bekannten oben angeführten Besatzpatronen durch den Einsatz eines möglichst zähen Kunststoffes als Hüllenmaterial gelöst worden. Diesen glaubte man nötig zu haben, um bei der meist rauhen Beschaffenheit der Wandungen eines Bohrloches durch die Nachgiebigkeit des gewählten Materials eine Beschädigung der Besatzpatronenhüllen und damit vorzeitiges Freigeben des Besatzpatroneninhalts zu vermeiden.
    Nun hat sich jedoch in der Praxis herausgestellt, daß durch das zähe Kunststoffmaterial der Besatzpatronenhüllen Schwierigkeiten beim Freigeben des Bohrloches auftraten. So kommt es vor, daß Besatzpatronen unzerstört im Haufwerk gefunden werden oder daß nur unvollständig im Inneren des Bohrloches aufgerissene Besatzpatronenhüllen durch die hierdurch hervorgerufene Stauchung des Materials das Bohrloch verstopfen. Deflagrationserscheinungen der Sprengstoffpatronen können die Folge sein.
    Durch die nachstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Besatzpatronen sollen die vorerwähnten Nach- teile beseitigt werden.
    Vorgeschlagen wird eine Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern, deren Hülle aus einem steifen Material, insbesondere Kunststoffen spröder Einstellung, besteht, mit einem angeformten oder separaten Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß an die Patrone ein Halteteil angeformt ist und die Hülle der Patrone Sollbruch- und/oder Schwachstellen aufweist. In Verbindung mit einer einfachen Formgebung, die es ermöglicht, eine zu innige Berührung des Besatzpatronenkörpers mit der Bohrlochwandung zu vermeiden, wird hierdurch erreicht, daß die Besatzpatronenhüllen bei der Zündung des Sprengstoffes sicher und sofort in kleinste Stücke zerrissen werden und ihren Inhalt schlagartig freigeben.
    Unterstützt werden kann dieses Aufreißen durch das konstruktive Vorsehen von Sollbruch- bzw. Sollreißstellen, die längs oder quer am Hüllenkörper angeordnet werden. Wichtig ist hierbei, daß die Sollreißstellen, die gleichzeitig zusätzliche Materialschwachstellen darstellen, geschützt zum Äußeren des Hüllenkörpers angebracht werden, um zu verhindern, daß die Besatzpatronen bei der rauhen Behandlung im Bohrloch vorzeitig aufgerissen werden. Das wird dadurch erreicht, daß in der Form scharfkantige Einsätze vorzusehen sind, die eine rechtwinklige oder bogenförmige Ausbildung aufweisen. Hierdurch wird mit Sicherheit ein gewünschtes kleinstückiges Zerlegen der Besatzpatronenhüllen unmittelbar bei der Zündung erzielt. Durch die Verwendung eines spröden und steifen Hüllenmaterials ist es ferner möglich geworden, den bisher separat beizustellenden oder durch irgendeine meist sehr aufwendige konstruktive Gestaltung auszuführenden Halteteil der Besatzpatrone direkt bei der Herstellung in den Patronenkörper mit einzubauen.
    Dieser Halteteil kann an den verschiedensten Stellen des Besatzpatronenkörpers - vorzugsweise an seinem Kopf oder Bodenstück - angeordnet werden. Seine Formgebung soll dargestellt sein, daß sie zweckmäßigerweise als Einfach- oder Mehrfachkeil gestaltet wird, der einerseits bei größeren Bohrlochquerschnitten durch seine Steifigkeit die Besatzpatrone auch in steil geneigten Bohrlöchern in seiner Lage hält, andererseits aber ein Durchschieben der Besatzpatronen auch in Bohrlochquerschnitten gestattet, die nur wenige Millimeter größer als der Besatzpatronenquerschnitt selbst sind.
    Das wird dadurch erreicht, daß beim Einführen der Besatzpatronen in enge Bohrlöcher die steifen Keile od. ä. des Halteteils abknicken und sich an den Besatzpatronenkörper anlegen. Diese Aufgabe kann durch das Zuordnen gesondert anzubringender Schwachstellen am Übergang Hüllenkörper/Halteteil noch vorbestimmt und damit erleichtert werden. Es kann aber auch jede beliebige andere Ausbildung des Halteteils, beispielsweise als Kralle, Ring, Kegel, fingerartige Haken od. ä. vorgesehen werden.
    Die anfangs beschriebenen erfindungsgemäßen Sollbruchstellen erfüllen in diesem Zusammenhang noch einen anderen Zweck. Durch ihre nach innen gelagerten Schwachstellen gewährleisten sie beim Ab- bzw.
    Seitwärtswinkeln des Halteteils den für die Funktion des Haltens im Bohrloch notwendigen Federungseffekt.
DE19742425648 1974-05-28 Besatzpatrone zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern Expired DE2425648C2 (de)

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DE2425648A1 DE2425648A1 (de) 1975-10-09
DE2425648B1 true DE2425648B1 (de) 1975-10-09
DE2425648C2 DE2425648C2 (de) 1976-05-13

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