DE2425677A1 - Vorrichtung zum anbringen eines koetzers mit seinem in einen bewegbaren lagerplatz ausgezogenen garn - Google Patents

Vorrichtung zum anbringen eines koetzers mit seinem in einen bewegbaren lagerplatz ausgezogenen garn

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DE2425677A1
DE2425677A1 DE19742425677 DE2425677A DE2425677A1 DE 2425677 A1 DE2425677 A1 DE 2425677A1 DE 19742425677 DE19742425677 DE 19742425677 DE 2425677 A DE2425677 A DE 2425677A DE 2425677 A1 DE2425677 A1 DE 2425677A1
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DE19742425677
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Armando D Agnolo
Giovanni Favero
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Savio SpA
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Rennerle 10 · Postfach 3160
24. Mai 1974
Officins Sauio S.p.A.,
Uia Udine, 1-33170 Pordenone/ltalien
Vorrichtung zum Anbringen eines Kötzers mit seinem in einen bewegbaren Lagerplatz ausgezogenen Garn
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die geeignet ist zum Anbringen eines Kötzers mit seinem in einen bewegbaren Lagerplatz ausgezogenen Garn; insbesondere betrifft die Erfindung eine zum Übertragen von Kötzern geeignete Vorrichtung, die mit den Enden ihres festgestellten Garnes bereits angeordnet sind, von einer schrittweisen Fördervorrichtung in einen bewegbaren Lagerplatz, welcher
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kontinuierlich oder schrittweise vorangebracht u/ird.
Die schrittweise Fördervorrichtung mit Fächern für einen einzigen Kötzer kann ein Teil einer Vorrichtung sein, die zum Entdecken eines Garnendes in einem Kötzer und zum Anbringen des Endes relativ zu dem Kötzer'selbst geeignet ist.
Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung zum Feststellen der Anwesenheit eines Kötzers in den gegenüberliegenden Fächern einer bewegbaren Lagerstelle oder der Anwesenheit eines übertragbaren Kötzers in der schrittweisen Fördervorrichtung geeignet oder sonst der Anwesenheit eines Garnendes, welches festgestellt und relativ zu einem Kötzer angebracht worden ist, der in die bewegbare Lagerstein zugeführt worden ist.
Es ist eine Vorrichtung bekannt geworden, welche sich mit dem Anbringen eines Kötzers mit seinem in eine bewegbare Lagerstelle ausgezogenen Garn, und diese Vorrichtung ist geeignet für bewegbare Lagerstellen, welche kontinuierlich oder schrittweise vorankommen, wo die Lagerstsllen linear, beinahe linear oder kreisförmig sind und wo auch die bewegbare Lagerstelle aus einer Anzahl von Behältern besteht, die nebeneinander angebracht sind und wo der in
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einer horizontalen oder beinahe horizontalen Stellung anzubringende Kötzer bereits ausgerichtet und zwischen zujbi Dornen gehalten ist.
Vorrichtung ist gekennzeichnet durch das Aufweisen einer Anordnung, um das Vorhandensein eines Kötzers in einem Behälter festzustellen, eine Anordnung, um einen leeren Behälter für die Aufnahme eines Kötzers vorher zu bestimmen, eine Anordnung, um das Garnende in einem Kötzer aufzufinden, eine Anordnung, um einen Kötzer in einen Behälter zu schieben, eine Anordnung zum Überprüfen, daß das Garnende festgestellt worden- ist, eine Anordnung, um das Garnende einem Behälter zuzuführen, eine Anordnung, um den überschüssigen Teil des Garnendes abzuschneiden und auch eine Anordnung, um einen Kötzer aus einem Behälter auszustoßen, welcher dort angebracht worden ist, ohne daß das Ende des Garnes festgestelllt worden ist.
Die bekannte Vorrichtung weist mehrere verschiedene Nachteile auf, wie beispielsweise komplizierte Mechanismen, kompliziertes und schwieriges Einstellen der Mechanismen, schnelles Übertragen des Kötzers, welches durch die Anordnung befolgt wird, die das Garnende festgestellt hat, kompliziertes Zuführverfahren des Garnes.
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Die vorliegende Erfindung sieht die Verwendung eines Teiles der bekannten Vorrichtung vor und vereinfacht und verbessert den gesamten Rest der Vorrichtung stark, als auch macht die gesamte Vorrichtung selbst äußerst einfach und vollständig betriebssicher.
Ferner sieht die Erfindung die Verwendung einer Förder— t Vorrichtung als ein stufenweises Fördergerät vor, welches, indem es sich oberhalb der vorliegenden Erfindung befindet und deshalb kein Teil derselben ist und daher nicht beschrieben wird, für das Garnende angeordnet aufgefunden und relativ zu dem Kötzer angebracht zu werden. Die schrittweise Fördervorrichtung, welche, wie erwähnt, hier nicht beschrieben ist, da sie kein Teil der Vorliegenden Erfindung ist, stellt den Gegenstand eines Prioritätsanspruches im Namen desselben Anmelders dar.
Es soll jedoch verstanden werden, daß anstelle dieses schrittweisen Fördergerätes eine andere Art von Förder— gerät verwendet werden könnte, welches Flächer aufweist, die offen sind oder frontal geöffnet werden könnten und welches schrittweise vorankommt.
Die vorliegende Erfindung verfolgt deshalb die Absicht, eine Vorrichtung zum Anbringen eines Kötzers herzustellen,
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wobei das Garnende in eine bewegbare Lagerstelle ausgezogen ist und die Vorrichtung sehr einfach und leicht zu erreichen ist.
Noch einmal verfolgt die Erfindung die Absicht, das Ausführen des Kötzers mit der geringst möglichen seitlichen Bewegung herzustellen.
Eine zusätzliche Absicht besteht auch darin, größere Zuverlässigkeit bei der Zuführung des festgestellten Garnendes zu der geeigneten Anordnung zum Fassen des Garnendes sicherzustellen, welche in den Fächern der bewegbaren Lagerstelle vorhanden sind.
Diese und andere Absichten, wie sie in der vorliegenden Erfindung erfüllt werden, machen es möglich, beträchtliche nützüDhe Merkmale zustande zu bringen.
Das erste nützliche Merkmal liegt in der Tatsache, daß Hebel auf ein Minimum verringert sind und die sich ergebende Vorrichtung fest und hervorragend einfach ist.
Ein anderes nützliches Merkmal ist durch die Tatsache vorgesehen, daß die Zuführung des Kötzers zu"der bewegbaren Lagerstelle durch eine kurze seitliche Bewegung
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stattfindetyohn8 daß der Kötzer durch eine auf das
gewickelte Garn ausgeübte Kraft v/erformt u/ird.
Noch ein anderes nützliches Merkmal liegt in dar Tatsache, daß der Kötzer in der richtigen Stellung bereits geneigt ist, um durch Schwerkraft in die bewegbaTe Lagerstelle
übertragen zu werden.
Die Absichten als auch die aufgeführten nützlichen Hilerkmale zusammen mit anderen Zwecken und nützlichen Merkmalen
werden deshalb verfolgt und erlangt durch die Vorrichtung zum Anbringen eines Kötzers mit seinem in ein Fach einer bewegbaren Lagerstelle herausgezogenen Garn, worin die
Vorrichtung eine Anordnung zum Feststellen des Vorhandenseins eines Kötzers in den Fächern der bewegbaren Lagerstelle aufweist, eine Nockenanordnung zum Voranordnen
eines leeren Faches der bewegbaren Lagerstelle, um einen Kötzer aufzunehmen, eine Anordnung, um das Garnende sicher an dem Fach zu befestigen und eine Anordnung, um einen
Kötzer aus einem Fach der bewegbaren Lagerstelle auszustoßen, welcher vorher dort angebracht worden ist, ohne
daß das Garnende festgestellt worden ist, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in wechselseitiger Kombination und in koordinierter Zusammenarbeit aufweist:
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- eine befestigte Anordnung zum Halten eines Garnendes, welches festgestellt morden ist,
- wenigstens eine Gabelanordnung, welche in einem Winkel angebracht werden kann und welche seitlich und abwechselnd mit den Fächern der bewegbaren Lagerstelle und dem stufenweisen Fördergerät zusammenarbeitet,
~ eine BeißzangenanoTdnung, welche geöffnet werden kann, welche das Garnende, wenn festgestellt, halten und welche in jedem Fach der bewegbaren Lagerstelle eingebaut und über derselben angebracht ist,
- eine Anordnung zum Feststellen des Vorhandenseins des Garnendes, welche zusammenarbeitet mit
- Scheren zum Abschneiden des überschüssigen Tsilss des Garnendes und mit
- einer Steuervorrichtung zum Ausstoßen eines Kötzers, von welchem das Garnende nicht festgestellt worden ist,
worin die vertikale Durchgangsebene der Fächer des schrittweisen Fördergerätes von Kötzern mit den Enden ihres festgestellten Garnes parallel zu den Fächern der bewegbaren
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Lagerstelle in der Ladefläche ist und die Kanten der Fächer sehr eng aneinander sind.
fflit Hinuieis auf das Obige uiird die Erfindung besser erklärt und andere neue Zuiecke und nützliche Merkmale werden mittels der folgenden Beschreibung klargemacht, uiobei eine bevorzugte Lösung verwendet wird, welche dargestellt und für erklärende und nicht begrenzende Zwecke beigefügt ist.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Psrspektivansicht einer bevorzugten Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 bis 5 in Perspektivansicht vier aufeinanderfolgende Phasen des Arbeitszyklus der Vorrichtung von Fig. 1;
Fig. 6 eine Draufsicht der linearen Nocke, welche die Fächer der Vorrichtung von Fig. 1 anordnet;
Fig. 7 eine schematische Schnittansicht der Drehachse des in Fig. 1 dargestellten schrittweisen Fördergerätes ;
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Fig. 8 bis 11 Einzelheiten der linearen Nooke von Fig. 6.
In den Fig. sind dieselben Teile oder Teile mit denselben Funktionen mit denselben Bezugszeichan bezeichnet.
In den Zeichnungen stellt 20 einen Kötzer dar. 21 ist ein Fach eines schrittweisen Fördergerätes einer bevorzugten Art, luelche nur teilweise dargestellt ist, da der Teil oberhalb nicht benötigt wird, um die vorliegende Erfindung zu verstehen. 22 stellt eine enthaltende seitliche Schutzwand dar. 23 ist die sich längs erstreckende Saugöffnung, um das Ende des Garnes aufzunehmen. 24 ist eine Saugförderleitung. 25 stellt einen Schlitz dar, um das Garnende, wenn festgestellt, zu übertragen. 26 stellt eine mechanische Schere dar. 27 stellt eine befestigte haltende Saugöffnung dar. Diese Bauteile sind Teil einer Vorrichtung zum Auffinden des Garnendes und sind hier dargestellt, um eine bessere Erklärung der Arbeit der Erfindung anzugeben. Das schrittweise Fördergerät ist eine bevorzugte, aber nicht zwingende Art, ausgenommen daß sie Fächer enthalten muß, welche offen sind oder frontal geöffnet werden können und welche vor der bewegbaren Lagerstelle an dem Ladeplatz laufen, wobei ein Kötzer in denselben angebracht und das Garnende bereits festgestellt ist.
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Das Bezugszeichen 28 bezeichnet im allgemeinen das gesamte Bauteil eines Faches der bewegbaren Lagerstelle und enthält eine Gleitanordnung 29 mit einer Gabel 30, um den Ulinkelteil 31 schwenkbar zu befestigen, welcher das Fach 32 und den Fachdeckel 33 führt. Auf dem Fach 32 und darüber befindet sich eine kneifzangenartige Haltevorrichtung 34 mit.einer befestigten Backe 35 und einer bewegbaren Backe 36, welche durch den Arm 37 betätigt wird und mittels des Bolzens 38 mit der befestigten Nocke 39 zusammenarbeitet, um den Widerstand einer Feder (hier nicht dargestellt) zu überwinden und die bewegbare Backe 36 zu öffnen, um in der Lage zu sein, das Ende des Garnes 40 zu fassen. Eine Vorrichtung 43 zum Orten des Garnendes ist angebracht u'nd eine Schere 44 auf der vertikalen Ebene, welche zwischen der Saugöffnung 27 und der Innenseite des 11U" verläuft, das durch die zwei Backen 35 und 36 der Kneifzange hervorgerufen wird, wenn sie offen ist,und die Ebene ist parallel zur Richtung der Vorwärtsbewegung 41 der bewegbaren Lagersteile 42 (bestehend aus der Kette von Fächern 28). Die Ortungsvorrichtung 43 und die Schere 44 ist in dem hier dargestellten Beispiel ein Bauteil (45) und ist erhalten worden durch modifizieren der Reaktion eines elektronischen Fadenräumers, wenn ein Faden darin eintritt, wobei der Faden in diesem Fall aus dem Garnende besteht. Die Eintrittsöffnung 46 des Fadenräumers 45 (in diesem Fall
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angenommen) liegt auf der oben erwähnten Ebene und der Fadanräumer 45 liegt unter der Säugöffnung 27 und über und dicht an der Haltevorrichtung 34. Ein Arm 47 zum Orten eines leeren Faches 32 ist angebracht. Die Vorrichtung 58 dient dem Schalten der Spur eines leeren Faches 32, die Spur 48 für ein volles Fach,' die Spur 49 für ein leeres Fach. Die Vorrichtung 50 zum Schalten eines Faches 32 ist mit einem Kötzer 20 beladen, von welchem das Ende des Garnes 40 nicht festgestellt worden ist. 51 ist der hintere Zahn des Schalters, welcher die Verbindung zwischen der ladenden Spur 55 und der Spur 54 wieder öffnet, wenn der Bolzen 52 (siehe Fig. 8), welcher das Fach 32 führt, vorbeiläuft, wobei das Fach 32 in seinen Zyklus zurückgebracht wird. 84 ist die Spur, die einen Kötzer bei 53 auswirft, bei dem das Garnende nicht festgestellt worden ist.. . ·
Die Gabeln 56·können in einem Winkel angebracht werden und alternativ zusammen mit ihrer Steuerwelle 57. 59 stellt die Drehachse des Armes 47 dar. 60 und 61 sind zwei Vorrichtungen zum Feststellen des Durchganges des Bolzens 52 längs der Ladespur 55 und sind bei 71 schwenkbar gelagert und wirken mit ihrem Arm gegen den Hebel 72 eines Hilikros c halte rs 73. 62 stellt eine IMocke dar, die in die ladende Spur 55 eingesetzt und auf dem Kopf des Hebels 82 heraus-
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gearbeitet ist, welcher bei 67 schwenkbar gelagert und mittels eines dazwischen liegenden Armes 68 mit dem Hebel 69 verbunden ist, welcher seine Achse bei 7G aufweist und zusammenhängend mit der Welle 57 verbunden ist, die die Gabel 56 trägt. Die Nocke 62 wirkt derart, daß der Bolzen 52 selbst durch Laufen längs der Ladespur 55 die Seitwärtsbewegung der Gabeln 56 von dem Fach 21 zu dem Fach 32 betätigt.63 ist der lflikroschaiter, welcher, wenn er durch den Arm 47 betätigt wird, den Zyklus der Abweichung des Faches 32 und das Beladen eines Kötzers nicht in Gang setzt, 64 ist der Drehpunkt der Schaltvorrichtung 58, welche durch den bei 66 drehbar gelagerten Zylinder 65 betätigt wird. U/enn der Arm 47 feststellt, daß das Fach 32 leer ist, bedeutet dies, daß die Schaltvorrichtung 58 normalerweise angeordnet ist, um das Fach 32 längs der Spur 49 zu schalten und daß nur die Anwesenheit eines Kötzers 20 in dem Fach 32 - ein Uorhandensein, welches durch die Betätigung des Hebels 47 festgestellt ist - betätigt die Schaltvorrichtung 58 und schaltet somit die Sperre aus, welche die Schaltvorrichtung der Fortsetzung der Bewegung längs der Spur 48 entgegensetzt. 74 ist der Drehpunkt des Schalters 50, welcher durch den Zylinder 75 betätigt wird, um den Bolzen 52 von der Spur 55 in die Spur 84 anstelle der Spur 54 abzulenken, während die vorherige Lage durch den Bolzen 52 selbst wiederhergestellt wird, wenn er seinen U/eg fort-
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setzt und gegen den Zahn 51 drückt. 76 und 77 sind die Führungen der Fächer 28 der bewegbaren Lagerstelle 42. 78 ist die Achse, auf welcher sdch die Kette der Fächer des bevorzugten schrittweisen Fördergerätes dreht,und in unserem Beispiel ist ein Schritt gleich einem Vier.tel einer Drehung der Achse 78. 79 stellt die Stützfläche unter den Fächern 32 dar und ist vollständig an-der Gleitanordnung 29 befestigt. Dies bringt es mit sich, daß wenn der Bolzen in den Führungen 84 und 55 angebracht ist, das Fach 32 die Stützfläche darunter ermangelt und der darin vorhandene Kötzer 20 längs der Fläche 83 läuft. Nur wenn der Bolzen 52 in die Spur 54 eintritt, bewegt sich der Kötzer 20 tatsächlich mit einem kleinen Sprung und Fall seitwärts in die Fläche 79. 80 ist die Ladefläche, wo sich die Spuren befinden, um den Bolzen 52 zu führen und 81 ist die normale Fläche. 85 ist die Achse, auf welcher der Bolzen 52 in seiner unteren Stellung liegt, welcher durch Laufen entlang der Spur 84—54 und 55 die zeitweise Stellung des Faches 32 relativ zu den Fächern 21 und der Gleitanordnung 29 bedingt. Das Arbeitsverfahren sei nun mit Hilfe von Fig. 2 bis 5 betrachtet.
In Fig. 2 ist das Fach 28 dargestellt, das sich leer vorwärts bewegt, d.h. ohne einen Kötzer 20 in dem Fach 32. Diese zeitweise Lage wird durch den Arm 47 festgestellt,
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welcher dan Iflikroschalter 63 nicht betätigt und deshalb den Zylinder 65 nicht betätigt, so daß der Schalter 58 gehoben bleibt und die freie Bewegung des Bolzens 52 längs der Spur 48 sperrt. Mittlerweile ist ein Kötzer 20 mit dem Ende seines. Garnes 40 herausgezogen und in der Saugöffnung eingebracht, in dem Fach 21a des stufenweisen Fördergerätes angebracht.
Da es keinen Kötzer 20 in dem Fach 28 gibt, wenn sich das letztere vorwärts bewegt (siehe Fig. 3), wird e-s durch die Schaltv/orrichtung 58 längs der Spur 49 abgelenkt, so daß:
— der Bolzen 52 in dia ladende Spur 55 eintritt,
- und deshalb das Fach 32 sich vorwärts bewegt und der Fachdeckel 33 sich seitwärts bewegt; wennsich das Fach vorwärts bewegt, befindet sich die Fläche 83 darunter. Bei fortgesetzter Vorwärtsbewegung längs der Spur 55 betätigt der Bolzen 52 die Ortungsvorrichtung 60, welche ein Signal abgibt, das das Fach 21a sich um einen Schritt vorwärts bewegen läßt (in unserem Beispiel eine l/iertel-Umdrehung der Drehachse 78). Durch Vorwärtsbewegen um einen Schritt bringt, das Fach 21a seine eigene Öffnung gegenüber der vorbeilaufenden Öffnung des Faches 32 an und ist davor angebracht. U/ährend der Vorwärtsbewegung des Kötzers 20 mit dem Fach 21a um einen Schritt ist der Kötzer 20 davon abgehalten, durch die seitliche Schutz-
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wand 22 ausgestoßen zu werden, bis er mit seinen jeweiligen Teilen über und unter dem gewickelten Gain zwischen den zwei Gabeln 56 angebracht uiird, welche geeignet auf der Welle 57 angebracht-sind.
Eine dritte Gabel 56 könnte in einer höheren Stellung angebracht werden als die anderen und geeignet zum Anbringen des Endes des Garnes 40 und um es deshalb leichter zu machen, dasselbe in dem Fadenräumer 45 und der Haltevorrichtung 34 anzubringen. IKIi t tier weile wird die Klemmzangen— artige Haltevorrichtung 34 mittels dBr Wirkung der befestigten Nocke 39 auf dem Bolzen 38 geöffnet, welcher über den Hebel 37 den ffliderstand einer Feder (hier nicht dargestellt, wie bereits erwähnt) überwunden und die Backe 36 geöffnet hat (Fig. 3).
Wenn die Gleitanordnung 29 und deshalb das Fach 32 fortsetzt, sich vorwärts zu bewegen, beginnt der Bolzen 52 gegen die Nocke 62 des Hebels 82 tätig zu werden, welcher somit rückwärts geschoben wird. Diese Tätigkeit veranlaßt die kleine Welle 57,eine Winkelverdrehung auszuführen und gleichfalls die Gabeln 56 mit sich zu nehmen (siehe-Fig. 4). Die Gabeln 56 ziehen den Kötzer 20 mit sich, welcher in dem Fach 21a war und bringen ihn in dem Fach 32 an. Der untere Teil des Kötzers 20 gleitet ständig auf der Fläche 83.
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Gleichzeitig schickt sich das Ende des Garnes an, durch die kneifzangenartige Haltevorrichtung 34 gefaßt zu werden. Da sich die Vorwärtsbewegung fortsetzt (Fig. S), schließt die Haltevorrichtung 34, lüeil sie aufhört, die Wirkung der Nooke 39 wahrzunehmen und klemmt das Ende des Garnes fest. Gleichzeitig bewegt sich das Ende des GarnBs in die Eintrittsöffnung 46 der Ortungsvorrichtung 43. Wenn das Vorhandensein das Garnendes mit der Ortungsvorrichtung 43 festgestellt worden ist, veranlaßt der Fadenräumer 45 die Scheren 44 tätig zu werden und das Ende des Garnes 40 abzuschneiden. Der obere Teil des Garnendes wird durch die Saugöffnung 27 weggesaugt, während der untere Teil, welcher tatsächlich kürzer ist als es in Fig. 5 scheint, wo die Bauteile gesperrt dargestellt sind, um ihre Stellung und Arbeitsverfahren klarer zu machen, auf der Haltevorrichtung 34 angebracht wird.
Sobald sich der Bolzen 52 über die Nocke 62 bewegt hat, haben sich unterdessen die Gabeln 56 automatisch selbst wieder angeordnet (siehe Fig. 5), wegen der Federwirkung der Spur 84. Nach dem Vorbeilaufen an der Nocke 62 trifft der Bolzen 52 auf die Ortungsvorrichtung 61. Das Vorhandensein des Garnendes in dem Fadenräumer 45 hat den letzteren veranlaßt, ein Signal abzugeben, daß das Ende des Garnes vorhanden ist.
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Da während des Zeitraumes dieses Signal die Ortungsvorrichtung 61 betätigt wird, wenn beide Signale abgegeben werden (das ist das Signal des .Fadenräumers 45 und das der Ortungsuorrichtung 61), erreicht den Zylinder 75 kein Signal und der Bolzen 52 läuft längs der Spur 54. llisnn jedoch von dem Fadenräumer 45 kein Signal kommt, ujird das Signal der Ortungsvorrichtung 61 nicht beseitigt und somit erhält der Zylinder 75 ein Signal, um betätigt zu u/erden und der Schalter 50 ujird dadurch bewegt und der Bolzen 52 ist gezwungen, sich längs der Spur 84 zu bewegen. UJenn sich der Bolzen 52 längs der Spur 84 bewegt, läuft das Fach 32 oberhalb des Auswurfes 53 und der Kötzer 20 darin, ohne das festgestellte Ende seines Garnes 40,wird ausgeworfen.
Ein bevorzugter, nicht begrenzender Entwurf dar Vorrichtung gemäß der Erfindung ist hierin beschrieben worden, aber Modifikationen und Veränderungen sind möglich, ohne dadurch von dem Bereich des Erfindungsgedankens abzuweichen.
Es ist somit möglich, Formen und Abmessungen der verschiedenen Teile zu modifizieren; es ist möglich, das schrittweise Fördergerät mit einem kreisförmigen zu ersetzen oder mit einem einer anderen Form, oder einem, das verschieden angebracht ist, z.B. beim Oberteil statt an der Seite; es ist auch möglich, daß die Fächer 28 senkrecht zur Gleitvorrichtung 29 anstelle des Öffnens gleich einem Buch
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angeordnet sind; es ist auch möglich, anzuordnen, daß die Welle 57 durch einen Kolben über einen Hebel oder eine Zahnstange betätigt wird; u/iederum ist es möglich, eine mechanische Haltevorrichtung anstelle der Saugöffnung 27 anzuordnen; es ist auch möglich, die zeitweilige Anordnung einiger Bauteile zu modifizieren, wenn das schrittweise Fördergerät ersetzt wird; ferner ist es möglich, anzuordnen, daß die übungsvorrichtung 43 zum Feststellen der Anwesenheit des Garnendes und die Scheren 44 getrennt werden sollten und nicht ein Bauteil sein sollten, wie sie in dem elektronischen Fadenräumer 45 modifiziert sind, wie in dem Beispiel der Erfindung vorgesehen; es ist auch möglich, anzuordnen, daß die Schaltvorrichtung 58 sich seitlich^anstelle von abwärts außer Sicht bewegt; somit ist es möglich, die Art und Form der Ortungsvorrichtungen 60 und 61 etc. zu modifizieren, wobei diese Varianten marginal sind und nicht das Uiesen der Erfindung beeinträchtigen, wie jeder Fachmann auf diesem Gebiet deutlich ersehen kann.
Patentansprüche
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Claims (11)

  1. Pate nta ns ρ r ü c h θ
    MJ Vorrichtung zum Anbringen eines Kötzers mit einem in einen bewegbaren Lagerplatz ausgezogenen Garn, uiorin die Vorrichtung eine Anordnung zum Feststellen der Anwesenheit eines Kötzers in den Fächern der bewegbaren Lagerstelle aufweist, eine Nockenanordnung, um das leere Fach der bewegbaren Lagerstelle für die Aufnahme des Kötzers vorher anzuordnen, eine Anordnung, um das Garnende fest an dem Fach zu befestigen und eine Anordnung, um einen Kötzer aus einem Fach der bewegbaren Lagerstelle auszustoßen, welcher darin angebracht ist, ohne daß das Ende seines Garnes festgestellt worden ist, dadurch gekennzeichnet , daß sie in wechselseitiger Kombination und koordinierter Zusammenarbeit aufweist
    - eine befestigte Anordnung (27), um das Ende des Garnes (40), wenn festgestellt, festzuhalten,
    - wenigstens eine Gabelanordnung (56), welche in einem Winkel angebracht und welche seitlich und abwechselnd mit den Fächern (21^32) der bewegbaren Lagerstelle und dem schrittweisen Fördergerät zusammenarbeitet,
    - eine kneifzangenartige Anordnung (34), welche geöffnet werden kann und welche das Ende des Garnes (40), wenn festgestellt, festhält und eingebaut an jedem Fach (32)
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    der bewegbaren Lagerstelle (42) befestigt ist und welche an deren Oberseite (32) angebracht ist,
    — eine Anordnung (43) zum Feststellen der Anwesenheit des Endes des Garnes (40), welche zusammenarbeitet mit
    — einigen Scheren (44) zum Abschneiden des überschüssigen Teils des Endes des Garnes (40) und mit
    — einer Steuervorrichtung (61) zum Ausstoßen eines Kötzers (20), von welchem das Ende des Garnes (40) nicht festgestellt worden ist,
    worin die vertikale Ebene der Bewegung der Fächer (21) des schrittweisen Fördergerätes der Kötzer (20), von welchen das Ende des Garnes (40) festgestellt worden ist, parallel zu den Fächern (32) der bewegbaren Lagerstelle (42) in der Ladefläche ist, wobei die Kanten der Fächer (21-32) sehr eng aneinander sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Eintrittsöffnung der Anordnung (43) zum Feststellen der Anwesenheit des Garnendes und die Eintrittsöffnung der Scheren (44) auf der vertikalen Ebene liegen, die durch die befestigte Anordnung (27) zum Zurückhalten des Garnendes, wenn festgestellt, liegen und dem Treffpunkt der Kneifzangen (35-36) der Haltevorrichtung (34), die in und an der Oberseite der
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    Fächer (32) vorhanden ist, mann diese letzteren durch die Nocksnanordnung seitlich bewegt morden sind, welche die Einführung des Kötzers (20) vorher anordnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, daß mährend der Phase der Übertragung des Kötzers (20) aus dem Fach (21) zu dem Fach (32) die Vorderkanten des Faches (21) des schrittweisen Fördergerätes und die Vorderkanten des Faches (32) der bewegbaren Lagerstelle (42) gegenüber angebracht sind und auch vertikal parallel und sehr dicht aneinander sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabeln (56), welche seitlich und in einem Winkel angebracht werden können, normalerweise mit den Fächern (21) des schrittweisen Fördergerätes zusammenarbeiten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichne t, daß sich die Gabeln (56) seitlich selbst anbringen, bis sie mit den Fächern (32) dar bewegbaren Lagerstelle beim Übertragen des Kötzers (20) aus dem Fach (21) des schrittweisen Fördergerätes zu dem Fach (32) der bewegbaren Lagerstelle (42) zusammenarbeiten .
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  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Gabeln (56) unter und über den Fächern (21-32) vorhanden sind, die Gabeln (56) gegen den Kötzer (20) unter und über dem geu/ickelten Garn zusammenarbeiten.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Gabeln (56) vertikal vollständig mit einer li/elle (57) v/ereinigt sind, u/elche unter sich selbst eine Anordnung zum Steuern des seitlichen Anbringens aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung zum Steuern des seitlichen Anbringens der Gabeln (56) aus Hebeln (68—69-82) besteht, deren letzter an seinem Ende als eine Nocke (62) geformt ist und mit der Nockenanordnung (55) zusammenarbeitet, u/elche ein Fach (32) der bewegbaren Lagerstelle (42) vorher anordnet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung zum Steuern des seitlichen Anbringens der Gabeln (56) aus einem Kolben besteht, u/elcher torsionsartig mit der li/elle (57} zusammenarbeitet, uielche die Gabeln (56) unterstutzt und führt.
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  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Nockenanordnung (55), welche die Fächer (32) der bewegbaren Lagerstelle (42) vorher anordnet und weisen in der Reihenfolge der Vorwärtsbewegung des Bolzens (52), welcher das Fach (32) vorwärts zieht, auf, eine Schaltvorrichtung (58), eine Abstandsschräge, eine gerade Dehnung, eine Anordnung (50) zum Schalten der Kötzer (20), von welchen das Ende des Garnes (40) nicht festgestellt worden ist, eine Spur (84) zum Ablenken und Ausstoßen eines Kötzers, von welchem das Ende des Garnes nicht festgestellt worden ist, zusammen mit einer zweiten zusammenfügenden Neigung und einer ersten zusammenfügenden Neigung (54), wodurch die gerade Dehnung der Nockenanordnung (55) dort eine Anordnung (60) ist zum Steuern eines Vorwärtsschrittes des schrittweisen Fördergerätes, eine Anordnung (62) zum Steuern des seitlichen Anbringens der Gabeln (56) und eine Anordnung (61) zum Steuern der Betätigung der Anordnung (50) zum Schalten eines Faches (32) mit einem Kötzer (20), von welchem das Ende des Garnes (40) nicht festgestellt worden ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung (61) zum Steuern der Betätigung der Anordnung (50) zum Schalten eines Faches (32) mit einem Kötzer (20), von welchem das
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    Ende des Garnes (40) nicht festgestellt morden ist, v/eranlaßt iuird, durch die Abwesenheit des Endes des Garnes (40) won der übungsvorrichtung (43) zu betätigen.
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