DE2425696A1 - Verfahren zur erhoehung der ausbeute bei der herstellung von gezogenen erzeugnissen aus stabmaterial - Google Patents

Verfahren zur erhoehung der ausbeute bei der herstellung von gezogenen erzeugnissen aus stabmaterial

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DE2425696A1
DE2425696A1 DE19742425696 DE2425696A DE2425696A1 DE 2425696 A1 DE2425696 A1 DE 2425696A1 DE 19742425696 DE19742425696 DE 19742425696 DE 2425696 A DE2425696 A DE 2425696A DE 2425696 A1 DE2425696 A1 DE 2425696A1
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DE
Germany
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rod
drawn
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DE19742425696
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English (en)
Inventor
Jacek Leszczynski
Tadeusz Dipl Ing Prajsnar
Edward Zglobicki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut Metallurgii Zeleza Imeni
Original Assignee
Institut Metallurgii Zeleza Imeni
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C5/00Pointing; Push-pointing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Ausbeute bei der Herstellung von gezogenen Erzeugnissen aus Stabmaterial Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Ausbeute an Fertigprodukten bei der Herstellung von gezogenen, gezogenen und geschliffenen sowie auch gezogenen und polierten Stäben, wobei als Einsatzmaterial Walzstbe, insbesondere aus legierten und hochlegierten Stählen verwendet werden, Bekannt ist ein Verfahren zur Verarbeitung warmgewalzter Stäbe in gezogene und polierte Stäbe, wobei zur Durchfuhrun des Ziehvorganges ein vorhergehendes Anspitzen der Stabenden, eine Wärmebehandlung und Oberflächenvorbereitung und ein dem eigentlichen Ziehvorgang nachfolgendes Abschneiden der angespitzten Enden sowie eine den Abnahmebedingungen der fertig gezogenen Stäbe entsprechende AtEstage durchgeführt werden muß.
  • Das Ansp/itzen* des Einsatzmaterials wird grundsätzlich durch Warmschmieden oder spanabhebende Bearbeitung erreicht. Die Anspitzlänge beträgt 100 bis 150 mm, um das Einführen in das * Verjüngen Ziehhol und ein sicheres Greifen der Ziehangel zu gewahrleisten. Moderne Ziehmaschinen sind zwar mit automatischen Einstoß-Druckpressen zum Einstoßen des zu ziehenden Stabes in das Ziehhol ausgerüstet, so daß ein Anspitzen nicht notwendig ist, jedoch ist dies nur beintZiehen von leichtverformbaren Stählen möglich. Dagegen ist beim Ziehen von legierten und insbesondere von legierten Werkzleugstählen mit hohen Eohlenstoffgehalten grundsätzlich ein Anspitzen erforderlich. Nach dem Ziehen wird das angespfiitzte Stabende abgeschnitten und die gezogenen Stäbe werden zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet.
  • Das Abschneiden der Stabenden ist auch beim Einstoßen der Stäbe ins-Ziehhol erforderlich, da die Greifbacken der Ziehangel am fertigen Erzeugnis Kerben und andere Oberflächenbeschädigungen hinterlassen.
  • Das aus den bekannten Verfahren notwendige Anspitzen und nachfolgende Abschneiden der Stabenden hat den Nachteil, daß Materialabfälle entstehen, deren Menge beispielsweise beim Ziehen von 6 m langen Einsatzstäben ca. 3 Prozent beträgt. Diese Naterialverluste sind im Verhältnis von Ausgangsprodukt zu Endprodukt beträchtlich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Erhöhung der Ausbeute bei der Herstellung von gezogenen Erzeugnissen anzugeben, das die Verringerung der infolge des Anspitzens vor und des Beschneidens nach dem Ziehen entstehenden Materialabfälle gewährleistet.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß das bisher angespitzte oder eingestoßene Stabende durch einen einzigen Stababschnitt ersetzt wird, der mit seiner Stirnfläche koaxial mit der Stirnfläche eines zum Ziehen vorbereiteten Stabes mittels Reibungsschweißung verbunden, nach dem Ziehen abgeschnitten und zum Anschweißen an einen nächsten zum Ziehen vorbereiteten Stab weitergeleitet wird.
  • Die Maße des anzuschweißenden Einziehstababschnitts werden derart gewählt, daß sein ungehindertes Einführen ins Ziehhol gewährleistet ist, d.h., daß sein Durchmesser kleiner als der Ziehhol-Kalibrierdurchmesser ist und daß er so lang ist, daß er aus dem Ziehhol herausragt, um ein sicheres Greifen der Ziehangel zu gewährleisten.
  • Das Ab schneiden des angeschweißten Einziehstababschnittes wird nach dem Ziehen direkt an der Schweißnaht bzw. in ihrer unmittelbaren Nähe vollzogen. Der beschriebene Anschweiß- und Abschneidzyklus kann mit einem Einziehstababschnitt mehrmals wiederholt werden. Eine Abwandlung des Verfahrens beruht auf der einmaligen Verwendung jedes einzelnen Einziehstababschnittes, wobei er zweckmäßigerweise aus einem billigeren Material als der zu iehende Stab hergestellt ist.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in der Einsparung von ca. 3 Prozent Materialkosten bei der Herstellung gezogener, gezogener und geschliffener oder polierter Stäbe.
  • Als Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Herstellungsablauf gezogener Stäbe aus Schnelldrehstahl mit einem Durchmesser von 21 mm angeführt werden.
  • Als Einsatzmaterial wird warmgewalzter Stabstahl mit einem Durchmesser von 22 + 0,5 mm und einer Länge von 6000 mm verwendet. Die Einsatzstäbe werden an der Stirnfläche geplant, deren Kanten gebrochen und durch Reibungsschweißung koaxial an die Stirnfläche von im Durchmesser 20 mm starken und 150 mm langen, aus Stahl mit einem mittleren Kohlenstoffgehalt hergestellten Einziehstababschnitten angeschweißt. Das derart vorbereitete Material unterliegt den der Reihe nachfolgenden technologischen Operationen wie in den Verfahren mit angespitzen bzw. eingestoßenen Stabenden, wobei nach dem Ziehen der Einziehstababschnitt abgeschnitten, seine Schnittfläche gegebenenfalls geplant und zum nachfolgenden Anschweißen an einen weiteren Einsatzstab weitergeleitet' wird. Die abgeschnittehen gezogenen Stäbe unterliegen der weiteren Bearbeitung analog den bekannten Verfahren mit angespitzten bzw. eingestoßenen Stabenden. Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich im beschriebenen Beispiel eine Erhöhung der Ausbeute um über 2,5 Prozent, dank der Einsparung von je 150 mm an jedem gezogenen Stab, wobei zusätzliche Arbeitskosten eingespart werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    0 Verfahren zur Erhöhung der Ausbeute bei der Herstellung von gezogenen Erzeugnissen aus WalzStabenX d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stirnfläche des zu ziehenden Stabes mittels Reibungsschweißung koaxial an einen Einziehstababschnitt, der zum Einziehen des zu verformenden Stabes ins Ziehhol dient, angeschweißt und nach dem Ziehen an der Schweißnaht oder in ihrer unmittelbaren Nähe abgeschnitten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Ziehen abgetrennte Einziehstababschnitt mehrmals verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der anzuschweißende Einziehstababschnitt einen kleineren Durchmesser als die vorgesehene Ziehholkalibrieröffnung aufweist.
DE19742425696 1973-05-30 1974-05-28 Verfahren zur erhoehung der ausbeute bei der herstellung von gezogenen erzeugnissen aus stabmaterial Pending DE2425696A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3115790A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart Verfahren zur herstellung von fachwerkstaeben
DE102005061143A1 (de) * 2005-12-21 2007-06-28 Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Einrichten einer Drahtziehvorrichtung und Vorrichtung hierfür

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3115790A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart Verfahren zur herstellung von fachwerkstaeben
DE102005061143A1 (de) * 2005-12-21 2007-06-28 Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Einrichten einer Drahtziehvorrichtung und Vorrichtung hierfür

Also Published As

Publication number Publication date
DD111552A5 (de) 1975-02-20
IT1012966B (it) 1977-03-10
PL87520B1 (de) 1976-07-31

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