DE2425759A1 - Fernsprechstelle fuer eine automatische funkfernsprechverbindung - Google Patents

Fernsprechstelle fuer eine automatische funkfernsprechverbindung

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DE2425759A1
DE2425759A1 DE19742425759 DE2425759A DE2425759A1 DE 2425759 A1 DE2425759 A1 DE 2425759A1 DE 19742425759 DE19742425759 DE 19742425759 DE 2425759 A DE2425759 A DE 2425759A DE 2425759 A1 DE2425759 A1 DE 2425759A1
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DE19742425759
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Jean Louis Bossuet
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Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

THOMSON - CSF
173, Bd. Haussmann
Paris Frankreich
Unser Zeichen: T 1571
Fernsprechstelle für eine automatische Funkfernsprechverbindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechstelle für eine automatische Funkfernsprechverbindung mit einem Fernsprech-Handapparat, eineü Träger für den Handapparat, einem durch die Bewegung des Handapparats auf seinem Träger gesteuerten Gabelschaltjr, einer Wählanordnung für die Wahl von Teilnehmern durcli die Bildung von Nummern und einer von dem Gabelschallt er verschiedenen Rufanordnung für die Auslösung einer "uffolge.
Eine Anordnung dieser Art ist in der FR-PS 2 114 075 beschrieben, doch weist diese bekannte Anordnung den NpJhteil auf, daß sie eine Fernsprechstelle mit Rufjpeicherung ist, bei welcher der Benutzer, nicht davon unterrichtet wird, ob seine Anforderung angekommen ist oder nicht, wobei die Ruffolge auch dann
Lei/Pe
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vollständig aufgebaut und gespeichert wird, wenn kein Sendeweg frei ist.
Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteils durch Schaffung eines Rufmechanismus, der ohne vorherige Speicherung arbeitet.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Wählanordnung bei einem freien Funkweg direkt die Übertragung der einer Ruffolge entsprechenden Signale im Verlauf ihrer Bildung verursacht, und daß die Fernsprechstelle eine von dem Hörer des Handapparats verschiedene akustische Kontrolleinrichtung enthält, die das Abhören des Freizeichens auf dem freien Funkweg und die akustische Kontrolle des Ablaufs der Ruffolge ermöglicht.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 das Übersichtsschema eines Ausführungsbeispiels einer Funkfernsprechanlage mit einer Fernsprechstelle nach der Erfindung und
Fig. 2 das genauere Schaltbild eines Teils der Funkfernsprechsteile nach der Erfindung.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte automatische Funkfernsprechanlage gehört zu den mit mehreren Funkwegen arbeitenden Anlagen. Bei den /Inlagen dieser Art sind mehrere Funkv/ege einer Gruppe von Teilnehmern gemeinsam, wobei jeder Teilnehmer durch eine Mummer mit mehreren Ziffern identifiziert ist. Jeder Funkweg v/ird vorübergehend für
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die Dauer einer Verbindung dem einen oder anderen Teilnehmer der Gruppe in Abhängigkeit von den vom Teilnehmer gesendeten oder zu empfangenden Rufen zugeteilt, wobei die Zuteilung eines Funkwegs über einen zusätzlichen Dienstweg erfolgt, der für die Übertragung der Rufsignale in der einen und in der anderen Richtung reserviert ist.
In Fig. 1 sind schematisch Elemente dargestellt, die nicht zu der eigentlichen Fernsprechstelle gehören, insbesondere die Funksende- und Funkempfangseinrichtungen, damit die Verbindung der Fernsprechstelle mit der gesamten Anlage verdeutlicht wird.
Die Anlage enthält hauptsächlich einen Empfangsweg und einen Sendeweg für die Übertragung der Fernsprechsignale und der, Gespräche, sowie einen Dienstweg für die Übertragung der Rufsignale. Der Empfangsweg enthält einen Funkempfänger 10, der auf acht verschiedenen Frequenzen arbeiten kann, eine Torschaltung 11, einen Tonfrequenzverstärker 12 mit mehreren Eingängen und eine Umschaltanordnung 13, an die einerseits ein Lautsprecher 14 und andererseits der Hörer 15 eines Fernsprechhandapparats 16 angeschlossen sind.
Der Sendeweg enthält hinsichtlich der Übertragung der Sprechsignale ein im Handapparat 16 angeordnetes Mikrofon 20, einen Tonfrequenzverstärker 21 mit mehreren Eingängen, eine Torschaltung 22 und einen Funksender 23, der auf acht verschiedenen Frequenzen arbeiten kann. Die acht Sendefrequenzen und die acht Empfangsfrequenzen entsprechen den acht Funkwegen, die für die beschriebene Fernsprechstelle verfügbar sind.
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Der Dienstweg enthält eine Sende-Empfangs-Anordnung 40, die auf einer einzigen Frequenz arbeitet, und eine Codeumsetzerschaltung 41, die mit dem Funksender 23» mit dem Funkempfänger 10 und mit der Sende-Empfangs-Anordnung 40 verbunden ist.
Die Anlage enthält schließlich die zur eigentlichen Fernsprechstelle gehörigen Schaltungen für die Bildung von Rufsignalen, Nummernwählsignalen und Kontrollsignalen; diese Schaltungen werden später beschrieben.
Zunächst soll der Betrieb der Sende- und Empfangseinrichtungen beschrieben werden.
Im Ruhezustand sind der Empfänger 10 und der Sender 23 außer Betrieb, und die Sende-Empfangs-Anordnung 40 befindet sich in der Empfangsstellung im Bereitschaftszustand.
Wenn die bewegliche Fernsprechstelle verlangt wird, empfängt die Sende-Empfangs-Anordnung 40 von der Zentrale ein Codewort, das durch die Rufnummer der verlangten beweglichen Fernsprechstelle gebildet ist, auf die ein binäres Signal folgt, das denjenigen der acht Verkehrswege angibt, welcher der Ausbildung der Fernsprechverbindung zugeteilt wird. Auf dieses Codewort hin wird an einem Ausgang 42 ein Signal geliefert, damit der Sender 23 und der Empfänger 10 auf den dem zugeteilten Verkehrsweg entsprechenden Frequenzen in Betrieb gesetzt werden. Der Betrieb der Anlage entspricht dann im wesentlichen demjenigen einer ortsfesten Fernsprechstelle, die über eine Fernsprechleitung mit einer Zentrale verbunden ist.
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Wenn die bewegliche Fernsprechstelle die rufende Stelle ist, löst ein einem Eingang 43 der Sende-Empfangs-Anordnung 40 zugeführtes Signal deren Sendebetrieb für eine kurze Dauer aus; auf diese Aussendung hin, die einen Ruf kennzeichnet, wird von der Zentrale ein binäres Signal übertragen, das einen freien Funkweg von den acht verfügbaren Funkwegen anzeigt; wenn jedoch die acht Funkwege bereits zugeteilt sind, liefert die Zentrale keine Antwort. Im ersten Fall wird an einem Ausgang 44 ein Signal geliefert, damit die Inbetriebnahme des Senders 23 und des Empfängers 10 auf den Frequenzen ausgelöst wird, die dem durch die Antwort der Zentrale angegebenen Verkehrsweg entsprechen. Dieses Steuersignal löst auch die Inbetriebnahme des Codeumsetzers 41 aus. Diese Codeumsetzerschaltung ist eine an sich bekannte Anordnung, die automatisch Kennungssignale mit der Zentrale über den der rufenden Fernsprechstelle zugeteilten Verkehrsweg austauscht; dieser Signalaustausch hat den Zweck, die Identität der rufenden Fernsprechstelle festzustellen,damit insbesondere die Kosten der Fernsprechverbindung dem rufenden Teilnehmer auferlegt werden können. Dieser Signalaustausch erfolgt zum Beispiel in folgender Weise: der Codeumsetzer liefert ein Codewort, das für die Rufnummern der beweglichen Fernsprechstelle kennzeichnend ist, zu der Zentrale. Dieses Codewort wird in der Zentrale empfangen und von der Zentrale zu der beweglichen Fernsprechstelle zurückgeschickt. Der Empfang des zurückkehrenden Codeworts bestätigt die gute Übertragung des Rufes und die Tatsache, daß keine Verwechslung zwischen zwei gleichzeitig von zwei verschiedenen Fernsprechstellen ausgesendeten Rufen erfolgt ist. Dann wird ein Steuersignal an einen Ausgang 45 des Codeumsetzers 41 für die Steuerung der
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Torschaltungen 11 und 22 gebildet. Von diesem Augenblick an ist die bewegliche Fernsprechstelle mit der Zentrale in klassischer Weise verbunden, und sie empfängt von der Zentrale das Freizeichen.
In allen Fällen, in denen der Codeumsetzer 41 das zurückkehrende Codewort nicht richtig empfängt, bleiben die Torschaltungen 11 und 22 gesperrt, und es wird ein Steuersignal an einem Ausgang 46 des Codeumsetzers gebildet.
Es soll nun die eigentliche Fernsprechstelle beschrieben werden. Sie enthält die Teile 12, 13» 14, 15 des Empfangswegs und die Teile 20, 21 des Sendewegs, die bereits zuvor angegeben worden sind; sie enthält außerdem weitere Elemente, die gleichzeitig mit dem Sendeweg und mit dem Empfangsweg verbunden sind. Hierbei handelt es sich um einen WählSignalgenerator 31> dessen Ausgang jeweils mit einem Eingang des Verstärkers 12 und des Verstärkers 21 verbunden ist, einen Rufsignalgenerator 32, dessen Ausgang ebenfalls mit einem Eingang jedes der Verstärker 12 und 21 verbunden ist, einen Besetztsignalgenerator 33» dessen Ausgang mit einem Eingang des Verstärkers 12 verbunden ist, und eine Rufanordnung 34.
Diese Elemente wirken zur Bildung der Ruffolge und zu deren Kontrolle über den Empfangsweg und den Lautsprecher 14 zusammen. Die verschiedenen Bestandteile der Fernsprechstelle sind so ausgebildet, daß die Benutzung des Fernsprechhandapparats nur für das eigentliche Gespräch notwendig ist, wenn die beiden Teilnehmer miteinander verbunden sind, während seine sonstige Benutzung wenn nicht verboten, so doch so lange nutzlos ist, wie die
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Teilnehmerwahl noch nicht durchgeführt worden ist, wobei eine vorzeitige Benutzung des Handapparats die Wirkung hat, daß die laufenden Operationen annulliert werden.
Im Ruhezustand richtet die Umschaltanordnung 13 die vom Verstärker 12 kommenden Tonfrequenzsignale, unabhängig davon, ob es sich um Sprechsignale oder um Kontrollsignale handelt, zu dem Lautsprecher 14. Die Umschaltanordnung 13 wird durch einen Kleinschalter gesteuert, der durch die Bewegung des Handapparats auf seinem Träger ausgelöst wird. Die Außerbetriebsetzung des Lautsprechers sowie die Inbetriebnahme des Hörers werden durch das Abhängen -des Handapparats ausgelöst. Die verschiedenen Schalter, die durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats gesteuert werden, sind in der Zeichnung mit dem Buchstaben D versehen und in dem Zustand dargestellt, welcher der Stellung "abgehängt" des Handapparats entspricht. Diese Schalter sind in Form von mechanisdbsn Elementen gezeigt, doch können sie vorzugsweise durch elektronische Elemente gebildet sein.
Der Rufsignalgenei-ator 32 hat den Zweck, ein akustisches Signal zu liefern, das die Rolle der Glocke einer herkömmlichen Fernsprechstelle übernimmt. Dieser Generator ist durch einen Tonfrequenzoszillator gebildet, dessen Inbetriebnahme durch das Signal gesteuert wird, das er an einem ersten Eingang empfängt, der mit dem Ausgang der Sende-Empfangs-Anordnung 40 verbunden ist; das Stillsetzen des Oszillators wird durch ein Signal gesteuert, das er an einem zweiten Eingang empfängt, der mit einer Spannungsquelle über einen Schalter Dp verbunden ist, der durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats ge-
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steuert wird. Das Auslösesignal für den Rufsignalerzeuger ist das Signal, das für den Empfang eines Rufs auf dem Dienstweg kennzeichnend ist, während sich das Stillsetzsignal durch das Abhanges des Handapparats ergibt. Das vom Generator 32 gelieferte Tonfrequenzsignal wird zum Lautsprecher übertragen, damit der Fahrer alarmiert wird.
Der Wählsignalgenerator 31 hat den Zweck, Kummernwählsignale für die Wahl eines an das öffentliche Fernsprechnetz angeschlossenen Teilnehmers zu bilden. Er ist durch einen Tonfrequenzoszillator gebildet, der auf elf verschiedenen Frequenzen arbeiten kann, wobei zehn dieser Frequenzen jeweils für eine Ziffer kennzeichnend sind. Bei den Funkfernsprechanlagen werden nämlich im Hinblick auf die Natur der Funkverbindungen die Wählziffern nicht in Form von periodischen Unterbrechungen der Verbindung ausgedrückt, sondern durch Signale mit verschiedenen Frequenzen. Der Oszillator 31 wird durch eine Tastatur mit elf Tasten gesteuert, wobei zehn Tasten den zehn Ziffern entsprechen und die elfte Taste eine Ruftaste bildet. Im Gegensatz zu den zehn .anderen Tasten steuert die Ruftaste den Oszillator 31 nicht direkt, sondern über die Rufanordnung 3A-. Eine Ausführungsform der Bestandteile 30 und 31 wird später insbesondere in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben.
Die Rufanordnung 34 ist ein bistabiles Element mit zwei zueinander komplementären Ausgängen, einem Steuereingang und einem Rückstelleingang. Der Steuereingang ist über einen Schalter 10, einen Druckknopf A und einen Schalter Df- mit einer Spannungsquelle verbunden. Der Schalter C wird durch einen Sperrschlüssel gesteuert, welcher
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dem Besitzer des Fahrzeugs zur Verfügung steht, der· Inhaber des Fernsprechanschlusses ist; dieser Schalter ist in der "entsperrten" Stellung dargestellt. Dieser Sperrschalter 10 hat den Zweck, falls erwünscht, den Betrieb der Fernsprechstelle hinsichtlich der Aussendung von Rufen zu verhindern, ohne daß jedoch der Betrieb hinsichtlich des Empfangs von Rufen beeinträchtigt wird. Der Schalter D1- wird durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats gesteuert; er verhindert die Bildung eines Rufs, wenn der Handapparat bereits abgehängt ist. Der Druckknopf A wird durch die Ruftaste der Tastatur 30 gesteuert; jedesmal dann, wenn die Ruftaste betätigt wird, ändert das bistabile Element 34 seilen Zustand. Der Rückstelleingang ist mit einer Spannungsquelle über einen Schalter Dg verbunden, der durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats gesteuert wird. Die Rückstellung in den Zustand Null wird durch das Aushängen des Handapparats ausgelöst, wobei alle Zustandsänderungen des bistabilen Elements 34 durch die Übergänge der seinen Steuereingängen zugeführten Signale ausgelöst werden. Ein Hilfsrückstelleingang ist an den Ausgang 46 des Codeumsetzers 41 angeschlossen.
Der erste Ausgang des bistabilen Elements 34 ist mit dem Steuereingang 43 der Sende-Empfangs-Anordnung 40 verbunden. Wenn dieser Ausgang erregt ist, bringt er die Sende-Empfangs-Anordnung 40 für eine Dauer von 400 ms in de Sendestellung.
Der zweite Ausgang des bistabilen Elements 34 ist mit einer Verzögerungsschaltung 35 verbunden, die eine Verzögerung von 700 ms erzeugt. Der Ausgang der Verzögerungs-
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schaltung 35 ist jeweils mit einem Steuereingang des Senders 23 und des Empfängers 10 verbunden, wobei diese Steuereingänge die Inbetriebnahme dieser Schaltungen auslösen, sowie mit den Sperreingängen der Torschaltungen 11 und 22. Der zweite Ausgang des bistabilen Elements 34- ist außerdem mit der Tastatur 30 verbunden, um die Bildung der elften Frequenz durch den Oszillator 31 auszulösen; diese elfte Frequenz bildet ein Kontrollsignal für das Ende der Verbindung, analog zu dem Signal, das bei einer herkömmlichen Fernsprechstelle im Augenblick des Einhängens des Handapparats ausgesendet wird. Wenn dieser zweite Ausgang erregt ist, liefert der Oszillator 31 für eine Dauer von 700 ms ein Tonfrequenzsignal, das zu dem Lautsprecher 14 sowie zu dem Teilnehmer über den Sendeweg übertragen wird, und unmittelbar danach werden die Funkeinrichtungen 10 und 23 außer Betrieb gesetzt, während die Torschaltungen 11 und 22 gesperrt werden. Alle diese Operationen können auf zwei verschiedene Weisen ausgelöst werden, nämlich einerseits durch Einhängen des Handapparats, wenn dieser abgehängt war, oder durch erneutes Drücken der Ruftaste im Verlauf der Ruffolge, wenn der Handapparat eingehängt ist.
Der Generator 33 hat den Zweck, ein teilnehmerseitiges Signal zu liefern, das die Rolle des Tonsignals übernimmt, das für den Zustand "besetzt" im klassischen Fernsprechnetz kennzeichnend ist. Im Gegensatz zu dem üblichen "Besetztsignal" wird dieses Signal in der Teilnehmerstelle selbst gebildet, und es zeigt an, daß der von der beweglichen Fernsprechstelle abgegebene Ruf nicht zur Zuteilung eines Verkehrswegs geführt hat. Dieser Generator ist durch zwei Kippschwingungsoszillatoren nach Art von Multivibratoren gebildet, die in Kaskade geschaltet sind. Der erste
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von ihnen liefert ein Tonfrequenzsignal, während der -zweite die Abgabe des erzeugten Signals periodisch unterbricht. Die Inbetriebnahme des Generators 33 wird durch das Signal ausgelöst, das er an einem Eingang empfängt, der mit dem Ausgang 46 des Oodeumsetzers 41 verbunden ist; dieses Steuersignal wird von einer monostabilen Kippschaltung geliefert, deren metastabiler Zustand eine Dauer von vier Sekunden hat, und die durch den Codeumsetzer ausgelöst wird. Der Generator 33 wird in zwei Fällen für eine Dauer von vier Sekunden ausgelöst: einerseits dann, wenn alle Verkehrswege besetzt sind, und andererseits dann, wenn die Folge der Zuteilung eines Verkehrswegs bis dahin nicht richtig abläuft. Dieses Steuersignal wird auch dem Hilfsrückstelleingang der Schaltung 34 zugeführt, so daß diese durch die Hinterflanke dieses Signals in den Ruhezustand gebracht wird.
Außer den zuvor angegebenen Operationen löst das Abhängen des Handapparates natürlich auch die Inbetriebnahme des Mikrofons 20 durch den Schalter D1 aus; schließlich wird durch diesen Vorgang auch die "Wähltastatur blockiert, was zur Folge hat, daß die Ruf folge unterbrochen wird, wenn er zu früh stattfindet.
Fig. 2 zeigt das Schaltbild einer Ausführungsform eines Teils der Tastatur 30 und des Oszillators 31. Bei dieser Ausführungsform ist der Oszillator 31 ein Schwingkreisoszillator, dessen Schwingungsfrequenz durch Einwirkung auf den Induktivitätswert geändert wird. In der Zeichnung ist dieser Oszillator nur durch den Schwingkreis dargestellt, der durch die Parallelschaltung eines Kondensators 17 und einer Wicklung 18 mit mehreren
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Abgriffen gebildet ist. Der Schwingkreis wird über die Tastatur 30 geschlossen, und der Oszillator kann nur dann arbeiten, wenn die Wicklung 18 mit den Klemmen des Kondensators 17 verbunden ist. Die Tastatur hat zehn Tasten, von denen nur die ersten vier Tasten 1, 2, 3» und die zehnte Taste 0 dargestellt sind. Jede dieser Tasten steuert über elektronische Torschaltungen die Verbindung eines der Abgriffe der Wicklung 18 mit der zweiten Klemme des Kondensators 17 (wie durch die Schalter 0, 1, 2, 3, 4 symbolisch angedeutet ist). Ein durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats gesteuerter Schalter D/ ist zwischen der zweiten Klemme des Kondensators und dem gemeinsamen Schaltungspunkt der Tasten angeordnet, so daß der Betrieb der Tastatur verhindert wird, wenn der Handapparat abgehängt ist.
Eine als Schalter dienende elektronische Torschaltung verbindet einen Abtritt der Wicklung "B direkt mit der zweiten Klemme des Kondensators. Dieser Schalter wird durch eine monostabile Kippschaltung 25 gesteuert. Die monostabile Kippschaltung 25 wird durch die Vorderflanken der Signale ausgelöst, die ihrem einen oder ihrem anderen Steuereingang zugeführt werden, und sie erregt dann die Torschaltung 24 für eine Dauer von 700 ms. Der erste Steuereingang empfängt direkt das am komplementären Ausgang der bistabilen Schaltung 34 gebildete Signal, während der zweite Eingang das gleiche Signal über einen Schalter Dy empfängt, der durch den Kleinschalter des Trägers des Handapparats gesteuert wird. Die monostabile Kippschaltung 25 und demzufolge der Schalter werden einerseits dann ausgelöst, wenn die Kippschaltung 34 entweder mit Hilfe des Handapparats oder durch die Ruftaste (was dem Vorgang des Einhängens entspricht) oder automatisch auf Null zurückgestellt wird, und andererseits
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dann, wenn die bistabile Schaltung 34 dadurch auf Null zurückgestellt wird, daß der Handapparat abgehängt wird (was dem Vorgang des Abhängens auf einen Ruf hin entspricht). Der Schalter 24 lost dann die Bildung des Signals für den Anfang der Verbindung aus, das mit dem Signal für das Ende der Verbindung identisch ist.
Man kann auch verschiedene Ausführungsvarianten des Oszillators in Betracht ziehen; wenn die Tasten und die Schalter die gleiche Rolle spielen, kann die Änderung der Schwingungsfrequenz eines Oszillators auch auf andere Weise als durch die Umschaltung der Abgriffe einer Wicklung erhalten werden.
Es ist zu bemerken, daß gegenüber einer klassischen Fernsprechstelle die verschiedenen getroffenen Maßnahmen die Benutzungsart der Fernsprechstelle hinsichtlich des Empfangs von Rufen nicht verändern; dagegen wirken sie zur Vereinfachung der Benutzung im Fall der Aussendung .eines Rufs zusammen, da immer nur ein einziger Handgriff gleichzeitig erforderlich ist.
Die Auslösung eines Rufs erfolgt dadurch, daß auf die Ruftaste gedrückt wird. Je nach dem, ob ein Verkehrsweg frei ist oder nicht, hört der Fahrer entweder das Freizeichen oder das Besetztzeichen über den Lautsprecher. Im Fall des Besetztzeichens wird der Ruf automatisch nach vier Sekunden annulliert; im Fall des Freizeichens wählt er die Nummer seines Gesprächsteilnehmers mit Hilfe der. Tastatur, wobei er gleichzeitig die Kontrollsignale über den Lautsprecher hört. Wenn ein Fehler bei der Nummernwahl erfolgt, annulliert er seinen Ruf dadurch, daß er wieder auf die Ruf taste drückt. Wenn die Nummern-
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wahl richtig ist, hört er anschließend das Rufzeichen der Fernsprechstelle seines Gesprächsteilnehmers und dessen Antwort immer noch über den Lautsprecher. Der Fahrer braucht erst von dem Augenblick an den Handapparat abzuhängen, wo er in das Gespräch eintreten will, wobei er dann keinen weiteren Handgriff hinsichtlich der Benutzung der Fernsprechstelle mehr vorzunehmen braucht. Er hört dann das Gespräch über den Hörer des Handapparats, während der Lautsprecher abgeschaltet ist. Bei bestimmten besonderen Gesprächsteilnehmern (beispielsweise der Zeitansage)· braucht der Fahrer überhaupt nicht den Handapparat abzuhängen. In allen Fällen, in denen er seinen Ruf zu annullieren wünscht, bevor er den Handapparat abgehängt hat,- drückt der Fahrer auf die Ruftaste.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt; insbesondere kann die Fernsprechstelle auch bei anderen als den angegebenen Funkfernsprechanlagen verwendet werden. Da insbesondere der Dienstweg nicht benutzt wird, wenn die Anlage auf einem Verkehrsweg arbeitet, können der Sender 23, der Empfänger 10 und die Sende-Empfangs-Anordnung 40 vorteilhaft durch eine einzige Sende-Empfangs-Anordnung ersetzt werden, die auf η verschiedenen Funkwegen arbeiten kann, von denen einer den Dienstweg bildet. Die Fernsprechstelle wird dann nur dahingehend geändert, daß die Rufschaltung 34 durch ihren ersten Ausgang die Inbetriebnahme des einzigen Senders auf dem Rufweg auslöst, während sie durch das an ihrem zweiten Ausgang abgegebene Signal den einzigen Empfänger in die Bereitschaftsstellung auf dem Dienstweg bringt.
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Die gewählte Maßnahme kann auch bei Fernsprechstellen beibehalten werden, bei denen andere Verfahren zur Nummernwahl angewendet werden. Die beschriebene Anordnung ist besonders dann vorteilhaft, wenn jedes Wählsignal und das entsprechende Kontrollsignal durch ein gleiches Tonfrequenzsignal gebildet sind. Bei anderen Anordnungen können die Wählsignale in anderer Form als durch ein Tonfrequenzsignal übertragen werden, wobei dann jede Taste der Tastatur gleichzeitig die Bildung eines Wählsignals und die Bildung eines entsprechenden Tonfrequenz-Kontrollsignals steuert.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Fernsprechstelle für eine automatische Funkfernsprechverbindung mit einem Fernsprech-Handapparat, einem Träger für den Handapparat, einem durch die Bewegung des Handapparats auf seinem Träger gesteuerten Gabelschalter, einer Wählanordnung für die Wahl von Teilnehmern durch die Bildung von Nummern und einer von dem Gabelschalter verschiedenen Rufanordnung für die Auslösung einer Ruf folge, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählanordnung bei einem freien Funkweg direkt die Übertragung der einer Ruffolge entsprechenden Signale im Verlauf ihrer Bildung verursacht, und daß die Fernsprechstelle eine von dem Hörer des Handapparats verschiedene akustische Kontrolleinrichtung enthält, die das Abhören des Freizeichens auf dem freien Funkweg und die akustische Kontrolle des Ablaufs der Ruffolge ermöglicht.
  2. 2. Fernsprechstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolleinrichtung einen Lautsprecher enthält, und daß der Lautsprecher und der Hörer mit einem gemeinsamen Empfangsweg über einen Umschalter verbunden sind, der durch den Gabelschalter derart gesteuert wird, daß der Lautsprecher gespeist wird, wenn der Handapparat ausgehängt ist.
  3. 3. Fernsprechstelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rufanordnung eine Ruftaste und ein bistabiles Glied enthält, dessen beide Zustände der Ruf zustand bzw. der Ruhezustand sind, und daß die Ruftaste die beiden möglichen Zustandsänderungen des bistabilen Glieds
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    auslöst, wobei die eine Zustandsänderung für einen Ruf kennzeichnend ist, während die zweite Zustandsänderung für die Annullierung eines Rufs kennzeichnend ist.
  4. 4. Fernpsrechstelle nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung des bistabilen Glieds in den Ruhezustand auch durch den Gabelschalter ausgelöst wird.
  5. 5. Fernsprechstelle nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine Sperranordnung zur Sperrung des bistabilen Glieds im Ruhezustand, wobei die Sp err anordnung durch einen dem Inhaber der Fernsprechstelle verfügbaren Schlüssel betätigbar ist.
  6. 6. Fernsprechstelle nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählanordnung durch eine Tastatur gebildet ist.
  7. 7. Fernsprechstelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolleinrichtung einen Tonfrequenzoszillator enthält, der den dem Lautsprecher und dem Hörer gemeinsamen Empfangsweg speist, und daß jede Taste der Tastatur die Inbetriebnahme des Oszillators bei einer anderen Frequenz auslöst.
  8. 8. Fernsprechstelle nach einem der Ansprüche 2 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolleinrichtung einen Tonfrequenzsignalgenerator enthält, der den gemeinsamen Empfangsweg speist, daß dann, wenn der gemeinsame Empfangsweg mit einem Funkwellenempfänger verbunden ist, der Generator bei einem schlechten Empfang
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    oder beim Ausbleiben des Empfangs von codierten Signalen ausgelöst wird, und daß eine Deeodierschaltung zwischen den Ausgang des Empfängers und die Steuereingänge des Generators eingefügt ist.
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    Le.erseite
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DE2950338A1 (de) * 1979-12-14 1981-07-02 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zum betrieb einer teilnehmerstelle einer mobilen sprechfunkanlage und schaltungsanordnung zur durchfuehrung des verfahrens

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NL7406990A (de) 1974-12-03
FR2232160A1 (de) 1974-12-27
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